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Erich von Däniken
um 22:28@RogerHouston
Ich möchte abschliessend noch etwas dazu ergänzen.
Die Verwendung des Begriffs „Rasse“ für Menschen war damals aus meinen Kenntnissen die ich von meinen Grosseltern erfahren habe, deutlich verbreiteter als heute. In älteren anthropologischen, biologischen und populärwissenschaftlichen Büchern findet man wohl den Begriff häufig, ohne dass damit zwangsläufig eine feindselige Absicht verbunden war. Es war der Zeitgeist und da kommen wir nicht drumherum.
Ich denke, das wäre 1979 vielen Lesern nicht ungewöhnlich vorgekommen. Heute würde man eher von Populationen, Abstammungslinien oder Herkunftsgruppen und Menschenarten (z.b. HomoSapiens, Denisova, Neanderthaler, Naledi, usw) sprechen.
Anders sehe ich die folgende Aussage:
Aber mein Eindruck beim Lesen von diesen Passagen ist:
- Er versucht nicht primär, Hass gegen bestimmte Gruppen zu verbreiten.
- Er spekuliert über angebliche genetische Eingriffe von Ausserirdischen.
- Dabei benutzt er aber Vorstellungen über „Rassen“ und angeborene Gruppeneigenschaften, die heute als wissenschaftlich überholt gelten.
- Einige Formulierungen wirken aus heutiger Sicht eindeutig problematisch und werden auch in Zukunft immer mehr starke Kritik auslösen.
- Vielleicht werden in der Zukunft einige Bücher der alten Zeit, auch von anderen Autoren Verboten oder teilweise umgeschrieben.
Die Wortwahl ist aus meiner Sicht klar zeitbedingt, aber zugegeben, nicht jede problematische Aussage lässt sich allein mit dem Zeitgeist erklären. Manche der zitierten Passagen wären auch damals wissenschaftlich fragwürdig gewesen und werden heute natürlich korrekt kritischer bewertet.
Aus meiner Sicht muss man zwischen einer heute veralteten Terminologie und einer absichtlich rassistischen Aussage trotzdem ein wenig unterscheiden. Das sind nicht automatisch dieselben Dinge. Und wie @Commonsense korrekt gesagt hat, er wird wohl nichts mehr sagen. :)
Auch ich verwende gelegentlich noch das Wort „Indianer“, obwohl heute eher von „Indigenen“ gesprochen wird. In der neuen Serie "Die kleine Farm" wird anfangs ebenfalls dieser Begriff verwendet, später fällt aber auch ein paar Mal das Wort „Indianer“. Für mich hatte dieser Begriff nie eine negative Bedeutung. Erst durch die Diskussionen der letzten Jahre wurde mir bewusst, dass er von manchen Menschen als unpassend oder problematisch empfunden wird.
Gehen wir doch wieder zurück zu den angeblichen Ausserirdischen die die Erde besucht haben sollen, gemäss EvD.
Alles andere werde ich mich ab jetzt nicht mehr widmen, zumal hier im Thread und schiebt alles in die falsche Richtung ab.
- rechtsextremen Milieus,
- linksradikalen Milieus,
- religiösen Gruppen,
- esoterischen Kreisen,
- Impfgegner- und Alternativmedizin-Milieus,
- oder ganz unpolitischen Gruppen, usw.
kommen können.
Viele" kann je nach Definition noch stimmen, „die meisten" ist deutlich fragwürdiger, und die Aussage ist insgesamt sehr pauschal formuliert.Der Satz klingt für mich eher so, als würde er implizieren, das Verschwörungstheorien = rechtsextrem.
Deshalb halte ich die Aussage, dass die meisten Verschwörungstheorien aus dem rechtsextremen Lager stammen, für eine recht weitreichende Behauptung, die man eigentlich belegen müsste, aber ich würde das Thema jedoch gerne vorerst ad acta legen und mich lieber den anderen Aspekten der Diskussion widmen. ;).
Sonst wird deine geschwungene Keule nie mehr zum erliegen kommen. :)
Ich möchte abschliessend noch etwas dazu ergänzen.
Die Verwendung des Begriffs „Rasse“ für Menschen war damals aus meinen Kenntnissen die ich von meinen Grosseltern erfahren habe, deutlich verbreiteter als heute. In älteren anthropologischen, biologischen und populärwissenschaftlichen Büchern findet man wohl den Begriff häufig, ohne dass damit zwangsläufig eine feindselige Absicht verbunden war. Es war der Zeitgeist und da kommen wir nicht drumherum.
wie die ersten großen Rassen entstanden sind.“Quelle: https://badarchaeology.wordpress.com/2014/01/12/is-pseudoarchaeology-racist/?utm_source=chatgpt.com
Ich denke, das wäre 1979 vielen Lesern nicht ungewöhnlich vorgekommen. Heute würde man eher von Populationen, Abstammungslinien oder Herkunftsgruppen und Menschenarten (z.b. HomoSapiens, Denisova, Neanderthaler, Naledi, usw) sprechen.
Anders sehe ich die folgende Aussage:
War die schwarze Rasse ein Fehlschlag und haben die AußerirdischenIst auch für mich und aus heutiger Sicht sehr problematisch formuliert. Selbst wenn von Däniken dabei offenbar ein Gedankenexperiment innerhalb seiner Prä-Astronautik-Hypothese durchspielt, benutzt er eine Sprache, die Menschen nach vermeintlicher biologischer Wertigkeit einordnet. Das wird heute verständlicherweise kritisch gesehen.
Aber mein Eindruck beim Lesen von diesen Passagen ist:
- Er versucht nicht primär, Hass gegen bestimmte Gruppen zu verbreiten.
- Er spekuliert über angebliche genetische Eingriffe von Ausserirdischen.
- Dabei benutzt er aber Vorstellungen über „Rassen“ und angeborene Gruppeneigenschaften, die heute als wissenschaftlich überholt gelten.
- Einige Formulierungen wirken aus heutiger Sicht eindeutig problematisch und werden auch in Zukunft immer mehr starke Kritik auslösen.
- Vielleicht werden in der Zukunft einige Bücher der alten Zeit, auch von anderen Autoren Verboten oder teilweise umgeschrieben.
Die Wortwahl ist aus meiner Sicht klar zeitbedingt, aber zugegeben, nicht jede problematische Aussage lässt sich allein mit dem Zeitgeist erklären. Manche der zitierten Passagen wären auch damals wissenschaftlich fragwürdig gewesen und werden heute natürlich korrekt kritischer bewertet.
Aus meiner Sicht muss man zwischen einer heute veralteten Terminologie und einer absichtlich rassistischen Aussage trotzdem ein wenig unterscheiden. Das sind nicht automatisch dieselben Dinge. Und wie @Commonsense korrekt gesagt hat, er wird wohl nichts mehr sagen. :)
Auch ich verwende gelegentlich noch das Wort „Indianer“, obwohl heute eher von „Indigenen“ gesprochen wird. In der neuen Serie "Die kleine Farm" wird anfangs ebenfalls dieser Begriff verwendet, später fällt aber auch ein paar Mal das Wort „Indianer“. Für mich hatte dieser Begriff nie eine negative Bedeutung. Erst durch die Diskussionen der letzten Jahre wurde mir bewusst, dass er von manchen Menschen als unpassend oder problematisch empfunden wird.
Gehen wir doch wieder zurück zu den angeblichen Ausserirdischen die die Erde besucht haben sollen, gemäss EvD.
Alles andere werde ich mich ab jetzt nicht mehr widmen, zumal hier im Thread und schiebt alles in die falsche Richtung ab.
Da bin ich aber gar nicht einverstanden! Die Verschwörungsszene ist sehr heterogen. Es gibt Verschwörungserzählungen, die aus:Commonsense schrieb:Ja, viele, wenn nicht die meisten, VTs stammen aus dem rechtsextremen Lager. Ja. rechte Esoterik ist schlecht.
- rechtsextremen Milieus,
- linksradikalen Milieus,
- religiösen Gruppen,
- esoterischen Kreisen,
- Impfgegner- und Alternativmedizin-Milieus,
- oder ganz unpolitischen Gruppen, usw.
kommen können.
Viele" kann je nach Definition noch stimmen, „die meisten" ist deutlich fragwürdiger, und die Aussage ist insgesamt sehr pauschal formuliert.Der Satz klingt für mich eher so, als würde er implizieren, das Verschwörungstheorien = rechtsextrem.
Deshalb halte ich die Aussage, dass die meisten Verschwörungstheorien aus dem rechtsextremen Lager stammen, für eine recht weitreichende Behauptung, die man eigentlich belegen müsste, aber ich würde das Thema jedoch gerne vorerst ad acta legen und mich lieber den anderen Aspekten der Diskussion widmen. ;).
Sonst wird deine geschwungene Keule nie mehr zum erliegen kommen. :)
