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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

13.796 Beiträge, Schlüsselwörter: Umfrage, Aliens, Außerirdische

Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

18.10.2019 um 11:37
silbersee schrieb:Ich verstehe Deine Beiträge völlig und finde sie super.
Danke. Wenigstens einer ;-)


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

18.10.2019 um 13:27
Ich fasse mal ganz kurz meine Thesen zusammen:

1. Eine - wie auch immer - formulierte konkrete Berechnung - für die Wahrscheinlichkeit von Leben ist nicht nur unmöglich, sondern auch
unseriös, weil unsinnig.
2. Ausgehend von der Vermutung, dass sich Leben auf der Grundlage von Wasser, Energie und bestimmten chemischen Stoffen bilden kann, gibt es eine sehr hohe Anzahl an geeigneten Himmelskörpern, auf denen die Bildung von Leben möglich ist.
3. Es ist nicht bekannt welche (weiteren) positiven Faktoren neben den vorgenannten zwingend (!) notwendig sind.
4. Es ist nicht auszuschließen, dass sich Leben auf vielfältige Weise bilden kann.
5. Es ist nicht auszuschließen, dass sich Leben auch in Extremsituationen bilden kann.

Fazit:
Auf der Grundlage der Vermutung zu 2. besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit für die Bildung von jedenfalls niedrigem Exo-Leben.
(Anm. für die, die mich bisher nicht verstanden haben: Wahrscheinlichkeit heißt aber nicht Gewissheit. Es kann auch nichts da sein. )

Nachtrag:
Auf der Grundlage, dass Leben exakt (!) die Bedingungen haben muss, wie es auf der Erde entstanden ist, lässt sich klar sagen:
Es gibt nur diesen einen Fall. Den könnte man, wenn man denn die Abermillionen Voraussetzungen alle kennen würde und auch die jeweiligen Wahrscheinlichkeiten, dann auch berechnen. Und man müsste zwingend zu einem Ergebnis ">0" kommen, weil wir ja wissen, dass Tatsächliche Existenz nicht gleichzeitig etwas Unmögliches sein kann

Hoffe, dass damit alle Klarheiten beseitigt sind. Wenn nicht, denkt einfach noch mal genauer darüber nach.
Werde mich nicht weiter darüber streiten (und schon gar nicht auf der Basis, dass ich ja nicht raffe, warum wer was gesagt oder wie gemeint hat).
War trotzdem nett hier ;-) Ich schau bei Gelegenheit mal wieder rein.


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18.10.2019 um 13:46
perttivalkonen schrieb:Ich meinte nicht einmal künstlich irgendwo da draußen hin geschlepptes Leben, sondern die Fähigkeit des Lebens, sich selbst diese Lebensräume zu erschließen. Darum gings ja, das Leben kriegt das selbst gebacken. Da wollte ich das "Vorstoßen" in die Lebensräume nicht außen vor lassen, gehört ja ebenfalls dazu, wie toll das Leben so sei.
Jepp, deshalb ja mein Hinweis, war keine Gegenrede sondern Ergänzung.

Ob das mit den 99,9% passt und wie die Abschätzung tatsächlich zu Stande gekommen ist kann ich dir leider nicht sagen, ich hatte das aber mehrmals in Sekundärquellen gelesen oder gehört. Ich mach mich mal auf die Suche, vielleicht finde ich ja etwas passendes. Aber mehr als eine grobe Abschätzung wird es wohl nicht geben, dafür wissen wir hier selbst viel zu wenig.

Wikipedia: Artenvielfalt#Schätzungen_der_Gesamt-Artenzahl_der_Erde
Die Zahl der tatsächlich auf der Erde lebenden Arten ist allen seriösen Schätzungen nach weitaus höher als die Zahl der gegenwärtig beschriebenen. Fast alle Forscher stimmen aber darin überein, dass brauchbare Zahlenwerte zurzeit kaum anzugeben sind. Alle Schätzungen hängen in extremer Weise von den Schätzwerten für die tropischen Regenwälder ab, für die viel zu wenig belastbare Daten vorliegen. Gaston und May machen zum Beispiel darauf aufmerksam, dass in allen „Entwicklungsländern“ der Erde zusammen nur etwa 6 % der Taxonomen arbeiten
Wenn wir es nicht mal Schaffen, das Leben auf der Erde mal vernünftig zu erforschen, wird es im Universum sicher nicht einfacher sein. Auch wenn der vergleich an manchen Stellen hinken mag.


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18.10.2019 um 14:01
andy2 schrieb:Hoffe, dass damit alle Klarheiten beseitigt sind. Wenn nicht, denkt einfach noch mal genauer darüber nach.
Habe mich nicht beteiligt und werde es auch nicht. Nur so viel: Deine Thesen kommen mir, jedenfalls auf diese einfachen Begriffe heruntergebrochen nicht stringent vor - und damit wären sie wohl hinfällig.


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18.10.2019 um 14:06
andy2 schrieb:Es gibt nur diesen einen Fall.
Nope, was einmal passiert kann auch ein zweites mal passieren. Es ist ja nicht wie beim Lotto, dass man nur eine Ziehung betrachtet. Bei einer Ziehung kann die 42 nur einmal gezogen werden, aber bei einem Universum auf Zeit und Raum gibt es viele Versuche, von daher gilt auch hier, ohne Wissen kann man nur Raten.

Ist jetzt zwar jetzt keine hoch wissenschaftliche Quelle aber als Beispiel sollte es genügen

"Obwohl die Wahrscheinlichkeit auf sechs Richtige bei 1 zu über 15,5 Millionen liegt, ist es in der Geschichte von Lotto 6aus49 trotzdem vorgekommen, dass exakt die gleichen Zahlen zweimal gezogen wurden. So wiederholten sich die Gewinnzahlen bei der Lotto-Ziehung vom 21. Juni 1995. Als an jenem Mittwoch die Zahlen 15, 25, 27, 30, 42 und 48 gezogen wurden, staunte man nicht schlecht. Knapp neun Jahre vorher, am 20. Dezember 1986, kamen genau dieselben sechs Ziffern bei der Ziehung zum Vorschein."
https://www.lottoland.com/magazin/erstaunliches-und-kurioses-aus-der-lottostatistik.html

Ähnliches soll es wohl auch in den Niederlanden und in Bulgarien gegeben haben.


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18.10.2019 um 14:12
Zumindest konnte ich jetzt schnell die Quelle zu den 99,9% finden. Laut deutscher Wiki, in der auch die Zahl 99,9 zu finden ist, (Ich sage damit nicht dass die Zahl der Weisheit letzter Schluss ist) ist die Quelle

The Biology of Rarity
Causes and consequences of rare—common differences
Herausgeber: Kunin, W.E., Gaston, Kevin (Eds.)

Das ganze ist aber nicht ganz kostenfrei und eine dreistellige Summe ist es mir dann auch nicht Wert ;)


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18.10.2019 um 14:43
andy2 schrieb:Ich fasse mal ganz kurz meine Thesen zusammen:

1. Eine - wie auch immer - formulierte konkrete Berechnung - für die Wahrscheinlichkeit von Leben ist nicht nur unmöglich, sondern auch unseriös, weil unsinnig.
Heißt das jetzt, daß Du Deinen Standpunkt, mit dem Du hier in die Diskussion eingetreten bist, endlich aufgegeben hast und Dich nun davon distanzierst? So nach dem Motto: "Stimmt, ich hatte anfangs eine hohe Wahrscheinlichkeit hinausposaunt, aber jetzt sehe ich ein, daß das
andy2 schrieb:nicht nur unmöglich, sondern auch unseriös, weil unsinnig
von mir war"???

Wenn ja, dann herzlichen Glückwunsch! Genau das wollte ich ja mit meinem Rechenbeispiel zeigen. Wer behauptet, daß weiteres Leben im Universum die Wahrscheinlichkeit XX besitzt, dem kann ich mit so ner Beispielrechnung zeigen, daß ich auch auf die entgegengesetzte Wahrscheinlichkeit YY kommen kann, sobald ich mir ganz andere Parameter zurechtwünsche.

Da es nahezu ausschließlich solche mit "sicheren" Wahrscheinlichkeitsaussagen daherkommen, die pro Exoleben eingestellt sind, muß ich meine Gegenrechnung halt immer contra Lebenshäufigkeit aufbauen. Aber wenn mal einer daherkommen würde, der mit ner miesen Wahrscheinlichkeit für Exoleben ankommt und das wie ne Tatsache präsentiert, dann würd ich dem mit meinem "Rechenprogramm" jeden zweiten Asteroiden als belebt vorrechnen! Hauptsache, er hat die Chance zu erkennen, daß jegliche Wahrscheinlichkeitsbestimmung total fürn Anus ist und Null Halt hat, und daß dies auch und zuallererst für seine eigene, die anders als meine Entgegnung ja als ein Dasistso vorgebracht wurde.
andy2 schrieb:2. Ausgehend von der Vermutung, dass sich Leben auf der Grundlage von Wasser, Energie und bestimmten chemischen Stoffen bilden kann, gibt es eine sehr hohe Anzahl an geeigneten Himmelskörpern, auf denen die Bildung von Leben möglich ist.
Ähm, das widerspricht ja schon wieder dem Punkt 1. Du meinst, Bedingungen für Leben benennen und deren gemeinsame Auftretenswahrscheinlichkeit beziffern zu können ("gibt es eine sehr hohe Anzahl"). Reife Leistung, sich so direkt hintereinander eine reinzusemmeln! Das muß der Neid Dir lassen, das kann nicht jeder.
andy2 schrieb:3. Es ist nicht bekannt welche (weiteren) positiven Faktoren neben den vorgenannten zwingend (!) notwendig sind.
4. Es ist nicht auszuschließen, dass sich Leben auf vielfältige Weise bilden kann.
5. Es ist nicht auszuschließen, dass sich Leben auch in Extremsituationen bilden kann.
Mal abgesehen, daß sich mit Nichtwissen nur eine konkrete Aussage über ein Phänomen abweisen, nicht stützen läßt, so führen nach 3) neu erkannte Bedingungen nur zu einer Wahrscheinlichkeitsverschlechterung (maximal zum Gleichbleiben) für Exoleben, und kann man für 4) und 5) das Problem minimieren, wenn nicht gar gänzlich ausschalten, indem man die Alternativmöglichkeiten zu einer einzigen Bedingung zusammenfaßt und daher mit einer Komposit-Wahrscheinlichkeit beziffert. Hatte ich ja erklärt, und hast Du wieder mal ignoriert, einfach ausgeblendet und tust nun so, als wäre diesem Einwand noch immer unwidersprochen.
andy2 schrieb:Fazit:
Auf der Grundlage der Vermutung zu 2. besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit für die Bildung von jedenfalls niedrigem Exo-Leben.
(Anm. für die, die mich bisher nicht verstanden haben: Wahrscheinlichkeit heißt aber nicht Gewissheit. Es kann auch nichts da sein. )
Nein, eine solche Wahrscheinlichkeit ergibt sich eben gerade nicht. Alles wieder und wieder erklärt. Dein Punkt 1. bringts auf ebendiesen, auf den Punkt.
intruder schrieb:Das ganze ist aber nicht ganz kostenfrei und eine dreistellige Summe ist es mir dann auch nicht Wert
Nun ja, ne Unibibliothek mit Lesesaal für den Präsenzbestand oder mit Ausleihfunktion, gar Fernleihe, sollte deutlich weniger kosten. Noch sparsamer wäre es gewesen, inhaltlich auf meine inhaltlichen Ausführungen einzugehen und sie in Pro-Contra-Manier zu bewerten, ihnen zuzustimmen oder sie mit vorgebrachten Argumenten, mit von mir übersehenen Parametern oder mit besseren Rechnungen abzuweisen.


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18.10.2019 um 15:32
perttivalkonen schrieb:Heißt das jetzt, daß Du Deinen Standpunkt, mit dem Du hier in die Diskussion eingetreten bist, endlich aufgegeben hast und Dich nun davon distanzierst?
Nein, das heißt, dass du mich noch immer nicht verstanden hast, obwohl ich das bereits mehrfach ausführlich erläutert habe. Werde mich jetzt aber nicht nochmal wiederholen.
perttivalkonen schrieb:Genau das wollte ich ja mit meinem Rechenbeispiel zeigen
Wie gesagt, dein Beispiel ist für die Tonne und sagt gar nichts aus. Du beweist damit lediglich, dass deine (!) Berechnung Schrott ist. Gaukelt nur vor, dass es möglich wäre, auf diesem Wege etwas zu berechnen. (Genauso bist du übrigens oben an die Berechnung der jeweils lebenden Menschen bzw. Tiergattungen rangegangen. Immerhin hast du da zugegeben, dass es sich um eine Milchmädchenrechnung handelt. Hättest dir deine Mühe auch sparen können, denn die Aussagekraft deiner "Berechnung" ist auch dort "Null". Aber das möchte ich jetzt nicht mit dir diskutieren. Wenn du Spass an solchen Berechnungen hast, möchte ich ihn dir nicht nehmen).
perttivalkonen schrieb:hm, das widerspricht ja schon wieder dem Punkt 1. Du meinst, Bedingungen für Leben benennen und deren gemeinsame Auftretenswahrscheinlichkeit beziffern zu können ("gibt es eine sehr hohe Anzahl").
Ich geb's auf. Du wirst wohl nie verstehen, dass es einen Unterschied macht, etwas mathematisch berechnen zu können oder einzuschätzen wie sehr wahrscheinlich etwas ist (nicht - wenig - sehr).
Und meine Einleitung "
andy2 schrieb: ausgehend von der Vermutung, dass sich Leben auf der Grundlage von Wasser, Energie und bestimmten chemischen Stoffen bilden kan
"
hast du geflissentlich übergangen - oder auch nicht verstanden.
perttivalkonen schrieb:Mal abgesehen, daß sich mit Nichtwissen nur eine konkrete Aussage über ein Phänomen abweisen, nicht stützen läßt
Faktoren, die wir nicht wissen und für die wir keinerlei Einschätzungsgrundlage habe, haben bei einer Wahrscheinlichkeitsanylyse außen vor zu bleiben, weil die Annahmem A und B dann gleichwertig einzuschätzen sind, maW, es kann sein, dass die von mir genannten Faktoren (Wasser etc) ausreichend sind und es kann genauso gut (!) sein, dass sie es nicht sind. Annahme 50:50. Da macht es dann keinen Unterschied wie hoch die isolierte Wahrscheinlichkeit eines Zusatzfaktors sein mag.
Macht es das etwas klarer?

Ist mit jetzt aber auch egal, ob du mich einfach für blöd hältst. Der ein oder andere Leser wird mich hoffentlich verstehen.


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18.10.2019 um 17:00
@perttivalkonen
perttivalkonen schrieb:Aber dennoch reden wir hier von einem relativ ähnlichen Effekt wie bei der Frage nach der Zahl der heutigen und sämtlicher bislang ausgestorbenen Spezies. Wenn wir die Lebensdauer eines Menschen und die einer Spezies in Beziehung setzen, und dann die Existenzdauer des Menschen neben die des ganzen Lebens stellen, dann sieht das - ganz grob - recht ähnlich aus. 2 Millionen Jahre vs. 2 Milliarden (Faktor 1000) und 60 Jahre vs. 60.000 (meine Rechnung, ebenfalls Faktor 1000). Milchmädchengerechnet hieße das, daß bis heute 85% aller Spezies ab Lebensentstehung ausgestorben wären, nicht 99,9%, und heute lebten nicht 0,1% aller Lebewesen der Erdgeschichte, sondern 15%, 150 mal so "viel" (als Anteil betrachtet) wie nach jener schon seit X Jahrenden rumgeisternden Schätzung. Die Wahrheit wird wie so oft irgendwo in der Mitte liegen. Aber ganz gewiß nicht bei den behaupteten 99,9% vs. 0,1%.
Ich finde deine Überlegungen durchaus nachvollziehbar, aber Sie sind nun mal auch nur eine grobe Annäherung die du mit entsprechenden Anpassungen auf Basis des Beispiels homo sapiens gemacht hast. Ob diese nun wirklich fundierter sind als die Angaben die ich gefunden habe, kann ich aus vorgenannten Gründen nicht evaluieren. Sicher ist homo sapiens auf Grund der gute bekannten Daten ein griffiges Beispiel, aber ob man es so einfach auf alle Arten die je auf der Erde zu finden waren anwenden kann? Des weiteren müsste man die Auswirkung von großen Artensterben mal genauer in die Berechnung einfügen. Durch die bei den Artensterben freiwerdenden Lebensräume kam es bei den überlebenden Spezies unter Umständen durch den geringeren selektiven Druck zu stärkeren Abspaltungen und schnellerer Artenbildung gekommen sein. Aus den Fossilienfunden kann man auch nicht sicher ablesen, wie lande eine Art überlebt.

Ich habe aber jetzt etwas vielleicht gefunden: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1692211/pdf/11541734.pdf Muss ich aber selber noch lesen und vielleicht wird das hier auch ein bisschen zu OT.


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18.10.2019 um 22:20
andy2 schrieb:Nein, das heißt, dass du mich noch immer nicht verstanden hast, obwohl ich das bereits mehrfach ausführlich erläutert habe. Werde mich jetzt aber nicht nochmal wiederholen.
Klar doch. Und wie ich Dich mistverstanden habe, das kann man ja prima erkennen im kurz darauf folgenden Fall:
andy2 schrieb:Und meine Einleitung "

andy2 schrieb:
ausgehend von der Vermutung, dass sich Leben auf der Grundlage von Wasser, Energie und bestimmten chemischen Stoffen bilden kan

"
hast du geflissentlich übergangen - oder auch nicht verstanden.
Und das, wo ich doch ausdrücklich schrieb:
perttivalkonen schrieb:Du meinst, Bedingungen für Leben benennen und deren gemeinsame Auftretenswahrscheinlichkeit beziffern zu können ("gibt es eine sehr hohe Anzahl").
Hab nicht nur diese von Dir angeführten Bedingungen angesprochen, sondern sogar direkt daraus zitiert (in Klammer und Gänsefüßchen).
andy2 schrieb:2. Ausgehend von der Vermutung, dass sich Leben auf der Grundlage von Wasser, Energie und bestimmten chemischen Stoffen bilden kann, gibt es eine sehr hohe Anzahl an geeigneten Himmelskörpern, auf denen die Bildung von Leben möglich ist.
andy2 schrieb:Wie gesagt, dein Beispiel ist für die Tonne und sagt gar nichts aus.
Nope, habs ja stets erklärt, wieso Deine Abweisung nicht greift.
andy2 schrieb:(Genauso bist du übrigens oben an die Berechnung der jeweils lebenden Menschen bzw. Tiergattungen rangegangen. Immerhin hast du da zugegeben, dass es sich um eine Milchmädchenrechnung handelt. Hättest dir deine Mühe auch sparen können, denn die Aussagekraft deiner "Berechnung" ist auch dort "Null". Aber das möchte ich jetzt nicht mit dir diskutieren.
Warum behauptest Du das dann erst? Na wie auch immer, Du hast behauptet, daß die Aussagekraft da Null wäre - also leite das her! Einfach nur behaupten ist nicht. Mach Dich ran, zeigs auf.
andy2 schrieb:Ich geb's auf. Du wirst wohl nie verstehen, dass es einen Unterschied macht, etwas mathematisch berechnen zu können oder einzuschätzen wie sehr wahrscheinlich etwas ist (nicht - wenig - sehr).
Klar gibt es einen Unterschied. Rechnen ist stets besser, sauberer, genauer als Schätzen. Worin sich Berechnen und Abschätzen hingegen absolut gleichen, das ist die gemeinsame Grundlage. Fürs Rechnen wie Schätzen müssen die selben Sachen berücksichtigt und einbezogen werden, nur die Genauigkeit läuft halt auseinander.

Wenn Du also für etwas aufgrund fehlender Parameterkenntnis die Berechenbarkeit abweist - und da sage ich frei heraus: zu recht! - dann hast Du eben auch nichts mehr in der Hand, um eine Schätzung abgeben zu können. Das ists, was ich Dir nun schon seit ner Weile klarzumachen versuche, und weswegen ja eben Deine Punkte 1 und 2 so dermaßen gegeneinander stehen. Aber raffst Du das mal? Nö, Du doch nicht. Du raffst ja auch nicht, daß ich Dich durchaus verstehe, Du merkst ja nicht mal, daß ich auf Deine Bedingungen ausdrücklich eingehe und wirfst mir vor, diese übergangen zu haben. Eben, Du bist der Nixraff in dieser Diskussion. Von Anfang an.
andy2 schrieb:Faktoren, die wir nicht wissen und für die wir keinerlei Einschätzungsgrundlage habe, haben bei einer Wahrscheinlichkeitsanylyse außen vor zu bleiben, weil die Annahmem A und B dann gleichwertig einzuschätzen sind, maW, es kann sein, dass die von mir genannten Faktoren (Wasser etc) ausreichend sind und es kann genauso gut (!) sein, dass sie es nicht sind.
Beinahe. Nur daß die von Dir da aufgelisteten Bedingungen "(Wasser etc)" weniger sind als die bereits bekannten Bedingungen. Ich hatte ja einige (mehr als Du) aufgelistet, und es ist man klar, daß es durchaus noch weitere bekannte Bedingungen gibt, die ich nur nicht aufgezählt hatte, die mir, mir persönlich auch noch nicht alle bekannt sein dürften. Aber bekannt in der Forschung sind sie. Und erst dahinter, da kann es dann weitere geben - oder eben auch nicht, da: wir wissens nicht.

Immerhin aber könnte es ausschließlich mit den bereits bekannten Bedingungen bereits 35 geben, das mal am Rande...

Im übrigen werden unbekannte Faktoren bei einer Wahrscheinlichkeitsbestimmung natürlich nicht mit eingerechnet. Nicht bei sattsam bekannten Phänomenen, die sich mit den bisher bekannten Faktoren hinreichend erklären lassen. In Sachen Lebensentstehung aber sind wir da noch sowas von fern davon. Und ja, hier müssen die unbekannten Faktoren aber sowas von mitberücksichtigt werden. Was bedeutet, daß eine Wahrscheinlichkeitsaussage grundsätzlich nicht möglich ist. Weder rechnend noch schätzend.
intruder schrieb:Ich finde deine Überlegungen durchaus nachvollziehbar, aber Sie sind nun mal auch nur eine grobe Annäherung die du mit entsprechenden Anpassungen auf Basis des Beispiels homo sapiens gemacht hast.
Zwar grob, aber doch deutlich genug, daß das mit den 99,9% vs. 0,01% nicht stimmen kann. Wenn Du das anders siehst, dann werd doch mal konkret.

Und wenn Du es nicht kannst, dann belassen wir es dabei: Du hast ohne Angabe einer Herleitung die 99,9% vs. 0,01% in die Runde gebracht, und ich habe mit Herleitung diesem Verhältnis widersprochen.
intruder schrieb:Des weiteren müsste man die Auswirkung von großen Artensterben mal genauer in die Berechnung einfügen.
Das minimiert unterm Strich nur die Anzahl der bis heute ausgestorbenen Spezies. Würde also die 99,9% nur kleiner machen. Denn wenn es sagenwirmal kontinuierlich 10.000 Spezies an Diversität gibt, und ein Aussterbeereignis minimiert diese auf sagenwirmal 2.000 Spezies, dann dauert es eine Weile, bis es wieder 10.000 gibt. Im selben Zeitraum ohne Aussterbeereignis hätte es doch weiterhin nur 10.000 Spezies gegeben, nun aber gab es in diesem Zeitfenster sogar weniger. Dennoch leben heute wieder 10.000 Spezies. Ohne Aussterbeereignis wären diese heutigen Spezies 0,1% aller je gelebt habenen Spezies, mit Aussterbeereignis sinds dagegen vielleicht 0,11%, vielleicht gar noch mehr (gab ja mehrere Aussterbeereignisse).

Insofern mußt Du diese Aussterbeereignisse nicht eigens mitberücksichtigen, um die Frage zu klären, ob deren 99,9% richtiger wären oder eher mein "nein, weniger!" Berechtigung hätte. Aussterbeereignisse können es nur in Richtung "weniger" verschieben.
intruder schrieb:Aus den Fossilienfunden kann man auch nicht sicher ablesen, wie lande eine Art überlebt.
Doch, genau daraus wird die Lebensdauer einer Art ermittelt.
intruder schrieb:Ich habe aber jetzt etwas vielleicht gefunden
Da geht es um Artbildungsraten (soundsoviel Neuarten pro Jahr), nicht um die Lebensdauer von Arten. Hängt zwar miteinander zusammen, gibt aber nicht die Zahlen für letzteres her. Soweit ich gesehen habe.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

18.10.2019 um 23:31
perttivalkonen schrieb:Klar gibt es einen Unterschied. Rechnen ist stets besser, sauberer, genauer als Schätzen. Worin sich Berechnen und Abschätzen hingegen absolut gleichen, das ist die gemeinsame Grundlage. Fürs Rechnen wie Schätzen müssen die selben Sachen berücksichtigt und einbezogen werden, nur die Genauigkeit läuft halt auseinander.
so, dann zeig mir mal eine solche Berechnung. Da bin ich mal gespannt.
Meine Herangehensweise habe ich ja genannt.
perttivalkonen schrieb:Warum behauptest Du das dann erst? Na wie auch immer, Du hast behauptet, daß die Aussagekraft da Null wäre - also leite das her! Einfach nur behaupten ist nicht. Mach Dich ran, zeigs a
Ich hör förmlich die anderen Leser sagen: "echt jetzt? bloß nicht.."
Aber ich spar mir das wirklich. Du hast doch selbst einige Gründe genannt, was das alles zu einer "Milchmädchenrechnung" macht.
perttivalkonen schrieb:Wenn Du also für etwas aufgrund fehlender Parameterkenntnis die Berechenbarkeit abweist - und da sage ich frei heraus: zu recht
Na, das ist doch schon mal ein Wort. Langsam verstehen wir uns... ;-)
perttivalkonen schrieb:Beinahe. Nur daß die von Dir da aufgelisteten Bedingungen "(Wasser etc)" weniger sind als die bereits bekannten Bedingungen. Ich hatte ja einige (mehr als Du) aufgelistet,
Die von mir genannten Bedingungen enthalten bereits sachlogisch eine Vielzahl von (Vor-)Bedingungen.
Die Wahrscheinlichkeiten dieser Vorstufen können wir uns deshalb alle schenken. Wir orientieren uns einfach am Gegebenen und rechnen hoch... Insoweit (!) können wir sogar mit Zahlenmaterial arbeiten (wenn auch ungenau) - vielleicht meintest du ja diesen Punkt. Allerdings ist Hochrechnen von bekannten Faktoren etwas anderes wie eine reine Spekulation über Wahrscheinlichkeiten von Parametern.
Möglicherweise können wir uns ja hierauf verständigen.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

21.10.2019 um 12:52
qlogic schrieb am 15.10.2019:Werden hier auch die Funde dieser "oblongated skulls" berücksichtigt? Oder ignorieren wir hier die Archäologie?
Wer ignoriert denn die Archäologie? Schonmal geschaut, was die Archäologie zu den Langschädeln sagt?


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

21.10.2019 um 13:05
Spöckenkieke schrieb:Schonmal geschaut, was die Archäologie zu den Langschädeln sagt?
Da muß man echt nicht weit für laufen.

Wikipedia: Schädeldeformation


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

21.10.2019 um 13:27
@qlogic
Wenn es dich interessiert, ein Almyuser hat sogar ein Buch direkt zum Thema geschrieben. https://infoszumauto.blogspot.com/2019/06/grewi-interview-andre-kramer-zu-seinem.html


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

21.10.2019 um 13:57
Spöckenkieke schrieb:ein Almyuser hat sogar ein Buch direkt zum Thema geschrieben.
Whois? Und fand bei Allmy eine Diskussion dazu statt?


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

21.10.2019 um 14:29
Fedaykin schrieb am 16.10.2019:Jein, das hängt aber auch davon ab worum es geht. Vereinfacht. Wenn ein Zeuge vor Gericht sagt es wäre ein Einhorn anwesend ist das kein Beleg für Einhörner..
Vermutlich fehlt es unserem Ufoholiker am Interesse (die Suchfunktion benutzt es ja offensichtlich auch nicht) aber:

http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/02/15/wie-man-seine-behauptungen-belegt-so-dass-man-ernst-genommen-wir...


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21.10.2019 um 14:55
@Nemon
Gib mal Langschädel in die Suche ein. Das Thema kommt hier doch oft genug vor.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

21.10.2019 um 14:57
Spöckenkieke schrieb:Wenn es dich interessiert, ein Almyuser hat sogar ein Buch direkt zum Thema geschrieben. https://infoszumauto.blogspot.com/2019/06/grewi-interview-andre-kramer-zu-seinem.html
Oh mann, was für ein Sprachungetüm! Da befragt ein deutschprachiger Seitenbetreiber einen Deutsch-Muttersprachler, und dann kommt ein Text bei raus, der schlimmer ist als ne Übersetzung ausm Englischen (oder Chinesischen) mit dem Google-Translator. Ich versteh nicht mal alles...

Aber schön, mal wieder vom Kramervieh (Selbstbezeichnung!) zu hören. Hach, waren das Zeiten...

P.S.: Der User akramer ist seit dem 13.5.14 abwesend.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

21.10.2019 um 14:58
@Spöckenkieke
Kam lang nicht vor.
Jetzt habe ich aber erst gesehen, dass das Buch von 2014 datiert. Das verlinkte Interview ist von 2019. Daher dachte ich, es müsse was Aktuelles sein und wunderte mich darüber, dass keine Diskussion läuft.
perttivalkonen schrieb:Oh mann, was für ein Sprachungetüm!
In der Tat :palm:


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29.10.2019 um 03:35
Ich komme aus NRW... wie jeder zweite Ahnungslose...

Was wäre wenn die Erde die ersten "intelligenten" Spezies wir Menschen im ganzen Weltraum darstellen?
Jeder hat mal klein angefangen...


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