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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

15.208 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Umfrage, Aliens, Außerirdische ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

09.01.2021 um 18:08
Zitat von NemonNemon schrieb:Wenn man das einfach mal gelten lassen könnte.
Kann ich durchaus gelten lassen 👽 Es gibt weder Anzeichen dafür noch Dagegen... Mach Dir keinen Kopf deswegen 😁👍


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

09.01.2021 um 21:13
Zitat von LibertinLibertin schrieb:Je Größer das Universum bzw. je mehr Planeten/ Monde darin vorhanden, desto wahrscheinlicher ist Leben,
Wenn Du das so sagst, rennst Du bei mir offene Türen ein und ich ziehe meinen Einwand zurück. :Y:

Dann hatte ich Deine vorherige Aussage fehlgedeutet.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

09.01.2021 um 21:27
Zitat von NemonNemon schrieb:Ist halt ein Rosa-Einhorn-Thema.
Die entstehen dann auch zwangsläufig. Keiner weiß, wo und wann. Aber muss.
Was soll jetzt der Blödsinn?
Momentaner Wissenstand ist, dass Leben etwas extrem Seltenes bis Einzigartiges sein kann, oder dass es unter
den richtigen Bedingungen zwangsläufig entsteht, so wie eine x-beliebige chemische Reaktion. Und sämtliche Zwischenstufen davon.

Gibt dem Planeten oder Mond flüssiges Wasser, Aminosäuren, bisschen Kohlenstoff, Energie und schon haste Leben, oder aber
es braucht die geheime Zutat, die es nur extrem selten gibt, und wir sind allein.

Da ist die eine Vorstellung so gut wie die andere.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

09.01.2021 um 21:35
Was für eine Frage angesicht des Multiversums. Nicht zählbare Universen, Galxien und den darin befindlichen Planeten und Sternen. Dazu noch die ganzen Dimensionen unvorstellbares Ausmaßes. Und wir sollen die einzigen sein?
Woraus sind wir denn entsanden? Aus Sternenstaub oder Bakterien. Und nur wir alleine? Abgesehen davon, Sternenstaub und Bakterien ist nur eine Option. Es gibt sicher auch intelligente Existenzen die nicht Sauersoff und Wasser brauchen.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

09.01.2021 um 21:38
@mr.xyz
Streichen wir die Bakterien 😉


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

09.01.2021 um 21:45
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Nichtexistenz kann man btw nicht Beweisen.
Du kamst mit der Tatsachenbehauptung.

Ich fordere nicht den Beweis einer Nichtexistenz, sondern den Beleg für Deine Tatsachenbehauptung, die Du hier ja nochmals
unterstreichst mit:
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Aber Offensichtlich entsteht so schon mal kein Leben...
Führ das doch mal näher aus. Woher die Gewissheit, dass das nicht ausreicht?
Und bevor Du Erbsen zählst:
Meine offensichtliche Intention war es nicht zu behaupten, man könne 'nen Stein in ein Glas Wasser schmeißen und muss dann nur lang genug warten, bis da was rauskrabbelt.

Gemeint war (natürlich) die Gegenüberstellung Deiner enorm hohen Anforderungen bzw. Bedingungen für die Lebensentstehung mit meinem Entgegenhalten, dass vielleicht auch weniger Bedingungen erfüllt sein müssten.
So nach dem Motto: Fels, flüssiges Wasser, keine sterilisierenden Sterne, paar Aminosäuren, Kohlenstoff und gut. Also, Bedingungen, die man recht häufig vorfindet.

Und das bügelst Du ab mit Deiner unbegründeten Tatsache. Und dafür musste nun mal bisschen was Substantielles bieten, wenn Du so sicher bist, dass diese wenigen Voraussetzungen nicht ausreichen können.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

09.01.2021 um 22:03
Zitat von mr.xyzmr.xyz schrieb:Es gibt sicher auch intelligente Existenzen die nicht Sauersoff und Wasser brauchen.
Zum Beispiel?


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09.01.2021 um 22:11
Was ich mich schon immer gefragt habe: Welche Relevanz hat diese Frage für unser aller Leben?


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09.01.2021 um 23:26
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Gibt dem Planeten oder Mond flüssiges Wasser, Aminosäuren, bisschen Kohlenstoff, Energie und schon haste Leben, oder aber
es brauch
Ach wo steht das... Nobelpreis incoming... Hier hat einer die lebensentstehung gelöst

.


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09.01.2021 um 23:28
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Ich fordere nicht den Beweis einer Nichtexistenz, sondern den Beleg für Deine Tatsachenbehauptung, die Du hier ja nochmals
unterstreichst mit:
Gut umgekehrt wird ein Schuh draus.

Du musst belegen das so einfach Leben entsteht...
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:behaupten, man könne 'nen Stein in ein Glas Wasser schmeißen und muss dann nur lang genug warten, bis da was rauskrabbelt.
Doch das war sie oder klang so

Aber gut das du mir zustimmst


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

09.01.2021 um 23:47
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Derselbe Neil sagt auch es ist höchst egozentrisch zu behaupten es gäbe kein Leben außerhalb der Erde und wir seien alleine im Universum.
Kann er das erklären? Wenn nämlich nicht, dann ist das nur eine Diffamierung einer alternativen Sichtweise. Ich hab noch nie viel von ihm gehalten als den Medienkasper, zu dem er sich da aufgebaut hat. Aber das ginge dann schon an die Reputation.
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Einer Theorie nach kommen wir selber ursprünglich von Mars
Das ist keine Theorie. Das ist ne Spekulation, die noch nicht mal den Status einer Hypothese erlangt hat. Aber zumeist gehts nicht mehr vom Transport von Leben, sondern von Lebensbausteinen. Oder von Bausteinen für Lebensbausteine. Und meist gehts auch nur noch um Transspermie. Denn damit Panspermie für eine belebte Galaxis sorgen kann, ist das Universum noch nicht alt genug. Schon von einem Planeten zum anderen innerhalb unseres Sonnensystems sind herausgeschleuderte Brocken im allgemeinen mehrere Millionen Jahre im All, bevor sie auf dem nächsten Objekt dann runtergehen.

Aber die reine Transspermie hat ja den großen blöden Nachteil, daß sie kein "reichlich bevölkertes Universum" ermöglicht. Pro Stern muß Leben dennoch erst einmal spermie-frei entstehen. Ist es das, dann könnte so halt auch noch ein zweiter Klumpen unter der selben Sonne profitieren. Aber das macht die anderen Sterne nicht voll. Und genau das sollte Panspermie ja eigentlich "leisten".

Deswegen: Im Prinzip ist das erledigt. Und lockt kaum noch einen Wissenschaftler an. Höchstens wenn man ein regelmäßiges TV-Programm mit laienpublikumswirksamen Themen zu füllen hat.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Die Größe des Universums erzeugt zwar sozusagen keine Gewissheit, dass es woanders Leben gibt, aber je größer es ist, desto wahrscheinlicher wird das.

Daher ist die Größe ein Kriterium für die Wahrscheinlichkeit
Sagt aber nichts über die Größe der Gesamtwahrscheinlichkeit aus. Wenn Du pro Stern eine Lebensentstehungswahrscheinlichkeit von 1 / 10^50 hast und nun das gesamte beobachtbare Universum mit seinen vielleicht 10^22 Sternen berücksichtigst, hast Du die Gesamtwahrscheinlichkeit um den Faktor 10^22 verbessert auf 1 / 10^28.

Eine Wahrscheinlichkeit enorm verbessern heißt noch gar nichts, so lange Du nicht weißt, wie hoch die ohne diese Verbesserung ist.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Ja, und wenn man für die Lebensentstehung nur Kriterien wie flüssiges Wasser, bisschen felsig und kein Stern, der ständig mit irgendwelchen Ausbrüche die Lebensentstehung zunichte macht, sieht's wieder viel besser aus.
Klar, und wenn Ponies auf Bäumen wüchsen, hätten wir alle Steaks zum Essen.

Vielleicht sollten wir uns die Kriterien nicht nach Laune auswählen, sondern die echten Kriterien herausfinden. Und mit denen dann arbeiten. Und da kennwa schon ein paar mehr. Und womöglich noch nicht alle.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Also könnte man sich ja mal auf ein schlichtes "man weiß es bisher nicht" einigen.
Was es so schei*e macht, sich über die Wahrscheinlichkeit von Leben da draußen zu äußern. Auch bei einem Tyson ist das einfach nur falsch.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Erdachse, Mond ext. pp. lässt das irdische Leben, wie's jetzt ist möglich sein. Ohne das, wird's anderes Leben. Siehe Eismonde - da wird auch Leben für möglich gehalten.
Naja, wenns natürlich nur um Leben schlechthin geht, irgendwelche Einzeller, primitive Vielzeller gar, die irgendwie trotz Chemosynthese zustandegekommen sind. Aber meist denken die Leute doch glatt an Außerirdische, nicht einfach nur an außerirdisches Leben.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Lass' z.B. ein Programm lange genug random Ereignisse erzeugen, wie zum Beispiel würfeln, und Du erhältst irgendwann das Ereignis "1000 mal hintereinander 'ne 4 gewürfelt".

Musst halt nur lange genug würfeln lassen.
Beim Wikipedia: Infinite-Monkey-Theorem (Affen, die auf Schreibmaschinen einhämmern, irgendwann muß Shakespeares Gesamtwerk bei auskommen) kannste Dir nen einfachen Überblick verschaffen, daß selbst so viele tippende Affen wie Protonen im Universum nicht ausreichen, in der Gesamtzeit des Universums bis heute einen einzigen Shakespeare-Satz hinzubekommen.

Und der Witz ist, wer auf ner Tastatur wild klimpert, wird nach ner Weile ziemlich regelmäßig wiederkehrende Buchstabenfolgen erzeugen - und etliche Buchstabenfolgen wird er so nie erzeugen. Zum Beispiel; meist klimpern wir die Finger vom kleinen bis zum Zeigefinger, praktisch nie: Ringfinger-Zeigefinger-Mittelfinger-kleiner Finger. Desweiteren machen wir das beidhändig, und meist folgt auf einen Anschlag mit nem Rechthand-Finger einer mit nem Linkhand-Finger. Schon "Wurst" wirst Du so womöglich nie schreiben. Literally nie! Das haben die auf der Wiki-Seite noch nicht mal berücksichtigt: auch infinite Monkeys haben ne Anatomie und Bewegungsabfolgen. Und unser Universum hat auch wiederkehrende Regelmäßigkeiten, Naturgesetze und all den Pipapo, der verhindert, daß wirkjlich jede Kombination von Ereignissen, Objekten, Merkmalen odgl. auch wirklich irgendwann eintreten müsse, wenn nur genügend Zeit und so... Manche Sachen können unter diesen Umständen dennoch mal passieren ("Wurst" tippen), aber trotz dieses "aber einmal isses ja schon passiert" dann nie wieder.

Große Zahlen lösen wirklich nicht alles.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Und wenn die Wahrscheinlichkeit größer Null ist, bedarf es schlicht und ergreifend nur eine entsprechend hohe Anzahl von "Versuchen", bis dieses Ereignis eintreten kann.
In einem unendlichen Universum muß nicht alles, was existiert, entsprechend auch unendlich mal wiederholt vorkommen. Es kann da auch endlich häufige Phänomene geben. Und zwar liegt die Wahrscheinlichkeit dafür dann bei Null. Eben weil jedes [endlicher Wert] / [unendlich] zu einem [Null] / [endlicher Wert] wird. So nach dem Motto "Du hast ne Zahlenleiste, betrachtest bei dieser aber nicht nur die natürlichen Zahlen, auch nicht die mit nur endlichen Brüchen, sondern alle rationalen Zahlen, die sich darauf befinden. Betrachte nun den Abschnitt von "1" bis "2". Jetzt pick eine Zahl darauf heraus. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß Du genau diese Zahl getroffen hast?" Die Wahrscheinlichkeit liegt bei exakt Null. Das heißt aber nicht, daß Du diese Zahl unmöglich hättest herauspicken können, denn genau das hast Du doch. Aber ein zweites Mal wirst Du sie nicht wieder herauspicken, auch nicht bei unendlich viel Zeit.

Nein, auch ein "man braucht nur genügend viele Versuche" ist kein Allheilmittel.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Abgesehen, von einem singulärem Ereignis (wenn es sowas überhaupt gibt - aber das will ich jetzt hier nicht diskutieren).
Für den Wissenschaftler und Philosophen Jacques Monod war Lebensentstehung aber genau so ein singuläres Ereignis.

Und selbst bei nichtsingulären Phänomenen gibts die von mir angesprochenen Phänomene. Zurück zur Zahlenleiste. Pick tausend Mal eine Zahl heraus. Ach was - eine Million Mal! Zufälligerweise stellst Du fest, daß alle diese Zahlen, hintereinander gereiht, jede um exakt 0,000.000.1 größer ist als die nächstkleinere. Ne echte regelmäßige Folge, ne Menge mit Eigenschaft. Wie hoch ist nun die Wahrscheinlichkeit, eine dieser Million erneut herauszupicken? Noch immer Null!
Zitat von mr.xyzmr.xyz schrieb:Was für eine Frage angesicht des Multiversums.
Redest Du da grad von nem Fakt? Dann mußt Du jetzt gaaaanz tapfer sein: is nämlich nicht!
Zitat von mr.xyzmr.xyz schrieb:azu noch die ganzen Dimensionen unvorstellbares Ausmaßes
Ich dachte, das wär dann schon Multiversum. Falls Du hingegen die Dimensionen der Raumzeit meinst, dann mußt Du schon wieder gaaaanz tapfer sein...
Zitat von mr.xyzmr.xyz schrieb:Es gibt sicher auch intelligente Existenzen die nicht Sauersoff und Wasser brauchen.
Tapfer sein, weißt schon: irgendwie scheint der blöde Kohlenstoff-Chauvinismus sich partout nicht vom Thron schubsen zu lassen. Jeder, der sich mit Kohlenstoff-Alternativen beschäftigt hat, wird eingestehen müssen, daß für Exoleben selbst die mit Abstand beste Alternative, Siliziumbasiertes Leben, im günstigsten Falle lausig zu nennen ist. Und zwar mit nem kräftigen -ST hinten dran.

Und Kohlenstoff bringt höheres Leben dann doch nur mit H2O und O2 zuwege.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:So nach dem Motto: Fels, flüssiges Wasser, keine sterilisierenden Sterne, paar Aminosäuren, Kohlenstoff und gut. Also, Bedingungen, die man recht häufig vorfindet.
Ähm, findet man? Kannst Du dazu mal ein paar Zahlen zur Bestimmung einer Gesamtwahrscheinlichkeit pro Milchstraße angeben?

Und ganz ehrlich: all diese Sachen auf einem Fleck, und aller Wahrscheinlichkeit nach wird wenige Wochen später einfach nur noch ne Brühe voller Aminosäure-Zerfallsprodukte rumliegen. Und nichts weiter passiert sein. Denn jetzt brauchts Erhaltungsbedingungen, geregelten Input von Energie, Reaktionskreisläufe, immer wieder neue Erhaltensbedingungen und noch einiges, was wir noch gar nicht wissen. Einfach nur die Zutaten auf nen geeigneten Himmelskörper abkippen bringt erst mal gar nichts.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

10.01.2021 um 02:54
Moin @perttivalkonen
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:RogerHouston schrieb:
Die Größe des Universums erzeugt zwar sozusagen keine Gewissheit, dass es woanders Leben gibt, aber je größer es ist, desto wahrscheinlicher wird das.

Daher ist die Größe ein Kriterium für die Wahrscheinlichkeit
Bitte kurz und knackig: Ist die obige Aussage nun richtig oder falsch?
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Eine Wahrscheinlichkeit enorm verbessern heißt noch gar nichts, so lange Du nicht weißt, wie hoch die ohne diese Verbesserung ist.
Das ist richtig. War aber nicht mein Thema.
Ich argumentierte, dass je größer das Universum, desto größer die Wahrscheinlichkeit für Leben, solange diese größer als Null ist und es sich nicht um ein singuläres Auftreten handelt.
Um welchen Faktor sich die Wahrscheinlichkeit konkret erhöht, hab ich nicht thematisiert.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Vielleicht sollten wir uns die Kriterien nicht nach Laune auswählen, sondern die echten Kriterien herausfinden.
Das wäre wirklich sehr interessant und wünschenswert. Vielleicht dazu ein passenden Thread finden / eröffnen.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Und da kennwa schon ein paar mehr. Und womöglich noch nicht alle.
Naja, wir kennen ein paar Zutaten für das Leben, wie wir es kennen. Aber wie sich das dann tatsächlich zusammenfindet und wie dann aus unbelebter Chemie Biologie wird? Spannendes Thema.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Beim Wikipedia: Infinite-Monkey-Theorem
Dieses Thema hatten wir schon mal - und es hat nicht so gut geklappt dabei mit uns. :)
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:kannste Dir nen einfachen Überblick verschaffen, daß selbst so viele tippende Affen wie Protonen im Universum nicht ausreichen, in der Gesamtzeit des Universums bis heute einen einzigen Shakespeare-Satz hinzubekommen.
So wie ich das verstehe, ist bei unendlicher Zeit, die zur Verfügung steht, nur ein einziger Affe nötig, und er wird Dir Shakespeares Werke unendlich oft abtippen. Fehlerfrei, mit Satzzeichen, Leerzeichen und persönlicher Widmung, wenn Du willst.

Was Du meiner Meinung nach in unzulässiger Weise machst, ist dem Affen einen gewissen störrischen Willen oder affenbedingte Unzulänglichkeiten unterzujubeln.
Das Gedankenexperiment geht aber davon aus, dass alle notwendigen Buchstaben, Zahlen, Satz- und Leerzeichen mit einer Wahrscheinlichkeit größer Null anschlagbar sind und das in beliebiger Reihenfolge, und dass kein Affenwille sich sträubt nach dem H ein a zu tippen.

Definierst Du allerdings schon eine Unmöglichkeit mit in das Experiment hinein, dann funktioniert's natürlich nicht.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:"Du hast ne Zahlenleiste, betrachtest bei dieser aber nicht nur die natürlichen Zahlen, auch nicht die mit nur endlichen Brüchen, sondern alle rationalen Zahlen, die sich darauf befinden. Betrachte nun den Abschnitt von "1" bis "2". Jetzt pick eine Zahl darauf heraus. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß Du genau diese Zahl getroffen hast?" Die Wahrscheinlichkeit liegt bei exakt Null. Das heißt aber nicht, daß Du diese Zahl unmöglich hättest herauspicken können, denn genau das hast Du doch. Aber ein zweites Mal wirst Du sie nicht wieder herauspicken, auch nicht bei unendlich viel Zeit.
Da muss ich noch mal bisschen drüber nachdenken. Aber ist das nicht nur ein mathematischer Trick?
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Naja, wenns natürlich nur um Leben schlechthin geht, irgendwelche Einzeller, primitive Vielzeller gar, die irgendwie trotz Chemosynthese zustandegekommen sind. Aber meist denken die Leute doch glatt an Außerirdische, nicht einfach nur an außerirdisches Leben.
Ich habe nicht über "Außerirdische" gesprochen, sondern über Leben schlechthin - ganz genau.

Die Entstehung einer technischen Zivilisation, wie die des Menschen, ist wirklich eine ganz andere Nummer.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Ähm, findet man? Kannst Du dazu mal ein paar Zahlen zur Bestimmung einer Gesamtwahrscheinlichkeit pro Milchstraße angeben?
Naja, die üblichen Zahlen zu Hochrechnungen, wieviel Planeten es beispielsweise in habitablen Zonen gibt.
Sowas hier zum Beispiel:
Millionen lebensfreundliche Exoplaneten in der Milchstraße
Quelle: https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/astronomie/millionen-lebensfreundliche-exoplaneten-in-der-milchstrasse-13374306

Natürlich mit den Einschränkungen, dass Wasser nicht so einfach nachgewiesen werden kann.

Ich gehe von einem recht homogenen Universum aus.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

10.01.2021 um 03:11
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Und ganz ehrlich: all diese Sachen auf einem Fleck, und aller Wahrscheinlichkeit nach wird wenige Wochen später einfach nur noch ne Brühe voller Aminosäure-Zerfallsprodukte rumliegen. Und nichts weiter passiert sein. Denn jetzt brauchts Erhaltungsbedingungen, geregelten Input von Energie, Reaktionskreisläufe, immer wieder neue Erhaltensbedingungen und noch einiges, was wir noch gar nicht wissen. Einfach nur die Zutaten auf nen geeigneten Himmelskörper abkippen bringt erst mal gar nichts.
Ja natürlich.

Bitte meine Aussagen dazu im Kontext der Diskussion hier sehen. Ich wollte mit meinen lax dahin gesagten weniger Bedingungen wie Fels, Wasser und ne Prise Salz nur verdeutlichen, dass man zur Lebensentstehung eine große Anzahl Bedingungen oder eben auch eine kleinere Anzahl annehmen kann - man weiß es halt nicht.

Dass nun gerade Wasser, Fels, Aminosäure und Energie alleine ausreichen würden, sollte so nicht meine Aussage sein.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

10.01.2021 um 04:56
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Bitte kurz und knackig: Ist die obige Aussage nun richtig oder falsch?
Kurz und knackig? Beides ist möglich.

Ich hätt natürlich auch mehr sagen können, aber das wollteste ja nicht.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:perttivalkonen schrieb:
Eine Wahrscheinlichkeit enorm verbessern heißt noch gar nichts, so lange Du nicht weißt, wie hoch die ohne diese Verbesserung ist.

Das ist richtig. War aber nicht mein Thema.
Sollte es aber, sobald Deine Äußerung irgendne Relevanz haben sollte.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Ich argumentierte, dass je größer das Universum, desto größer die Wahrscheinlichkeit für Leben, solange diese größer als Null ist und es sich nicht um ein singuläres Auftreten handelt.
Tja, und das kann sogar falsch sein.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Dieses Thema hatten wir schon mal - und es hat nicht so gut geklappt dabei mit uns.
Ändert nichts an der Richtigkeit dessen, wieso das Infinite-Monkey-Theorem nichts taugt. Die Realität stört es nicht, ob Du sie verstehst.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:So wie ich das verstehe, ist bei unendlicher Zeit, die zur Verfügung steht, nur ein einziger Affe nötig
Das Doofe aber ist, daß nichts ewig hält. Selbst wenn das Universum unendlich weiter "besteht", sind irgendwann alle Sterne ausgebrannt. Dann wirds eng für den Affen. Auch so ein Grund, wieso eine Extrapolation ad infinitum nichts mit der Realität zu tun haben kann.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:und er wird Dir Shakespeares Werke unendlich oft abtippen. Fehlerfrei, mit Satzzeichen, Leerzeichen und persönlicher Widmung, wenn Du willst.
Und wieso das selbst unter der Annahme einer unendlich langen affenfreundlichen Bedingung nicht passieren wird, habe ich ja extra geschrieben. Dazu sagste aber nix. Kein guter Stil, einfach die Gegenargumentation zu ignorieren und ne Behauptung aufrechterhalten, als wäre sie nicht entkräftet worden. Entkräfte meine Ausführung (wie das Klimperverhalten das Auftreten jeder denkbaren Tastenkombination verhindert) oder spar Dir die Behauptung.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Was Du meiner Meinung nach in unzulässiger Weise machst, ist dem Affen einen gewissen störrischen Willen oder affenbedingte Unzulänglichkeiten unterzujubeln.
Was heißt hier störrischen Willen? Nee Du, ich denk mir die Affen sehr tippwillig, nicht störrisch oder sowas. Daß ich den Affen "affenbedingte Unzulänglichkeiten" - unterjubeln will??? Was soll'n der Quatsch! Ich gönn denen sogar Menschenhände, dann könn'se sogar den Daumen einsetzen. Dennoch gibt es stets XY-spezifische Bedingtheiten, die eine bestimmte Art von Buchstabenfolgen bevorzugt auftreten lassen, andere behindert, und manche eben ausschließt. Egal, was für ein Wesen Du Dir denkst, das ewig auf eine Schreibmaschine einhauen soll, jedes Wesen wird irgendwann dabei Routinen entwickeln. Wir zum Bleistift würden Klimpern, in der von mir beschriebenen Weise. Entsprechend würde die Buchstabenkombination "aaa" ab Einsetzen dieser Routine nie vorkommen. Aber auch andere nicht.

Probier es doch einfach mal aus. Öffne Word oder ähnliches, schließ die Augen und tipp blind auf Deiner Tastatur rum. Sagenwirmal ne Viertelstunde, gerne auch länger, sehr viel länger. Dann löschst Du die ersten tausend Zeichen Deines Getippten, und den Rest durchsuchst Du mit der Suchfunktion (Word "Suchen und Ersetzen") den "Text" nach jeder der 676 möglichen Buchstabenpaar-Kombinationen. Da werden etliche Kombinationen nicht vorkommen.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Das Gedankenexperiment geht aber davon aus, dass alle notwendigen Buchstaben, Zahlen, Satz- und Leerzeichen mit einer Wahrscheinlichkeit größer Null anschlagbar sind und das in beliebiger Reihenfolge, und dass kein Affenwille sich sträubt nach dem H ein a zu tippen.
Ein unrealistisches Gedankenexperiment ist vor allem eines: unrealistisch. Und da meine ich nicht mal unendlich viele Affen, oder unendlich lang tippende. Sondern eben dies, daß die, weil sie ja nicht gezielt schreiben, eben nach anderen "Gesetzmäßigkeiten" tippen werden. Es ist absolut irreal, daß bei Wahllosigkeit sich keine Routinen ergeben. Nur Gezieltheit ermöglicht alle Kombinationen. Und das ist unrealistisch, denn das Gedankenexperiment setzt ja gerade diese Wahllosigkeit des Tippens bei den Affen voraus.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Definierst Du allerdings schon eine Unmöglichkeit mit in das Experiment hinein, dann funktioniert's natürlich nicht.
Nur daß ich da nichts hineindefiniere, sondern daß das Gedankenexperiment dies nicht herausdefiniert hat. Ja es nicht einmal kann, ohne offen zuzugeben, daß die Affen gezielt tippen.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Aber ist das nicht nur ein mathematischer Trick?
Trick??? Ich garantiere Dir, das ist kein Trick, keine Logikfalle, die man bloß nicht bemerken soll, oder dergleichen. Das einzige ist, es gibt realiter keine so dünne Nadelspitze, um auf dieserer Zahlenleiste tatsächlich nur je eine Zahl zu treffen. Aber das denke ich mir da mal einfach zu, daß es das gäbe.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Ich habe nicht über "Außerirdische" gesprochen, sondern über Leben schlechthin - ganz genau.
Dann fallen einige der oft angeführten Bedingungen weg. Bleiben trotzdem noch genügend.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Naja, die üblichen Zahlen zu Hochrechnungen, wieviel Planeten es beispielsweise in habitablen Zonen gibt.
Sowas hier zum Beispiel:

Millionen lebensfreundliche Exoplaneten in der Milchstraße
Das ist jetzt aber nur ein Teil der zu erfüllenden Bedingungen. Schließlich würden hier auch Mars und Venus dazugehören. Und da siehts dann schon wieder mau aus mit der Bestimmung, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, daß so ein "lebensfreundlicher Exoplanet" eher der Erde entspricht als dem Mars oder der Venus. Wasser gibts übrigens auf allen dreien; flüssiges müßte es auf der Venus geben (laut Habitabilitätsberechnung), und aufm Mars gibt es das, obwohl wir es da eher nicht erwartet haben.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Bitte meine Aussagen dazu im Kontext der Diskussion hier sehen. Ich wollte mit meinen lax dahin gesagten weniger Bedingungen wie Fels, Wasser und ne Prise Salz nur verdeutlichen, dass man zur Lebensentstehung eine große Anzahl Bedingungen oder eben auch eine kleinere Anzahl annehmen kann - man weiß es halt nicht.
Dann nimm mene Entgegnung bitte ebenfalls im Kontext wahr. So lax es auch hingeknallt war, lassen sich dennoch daran die von mir angesprochenen Mängel verdeutlichen.

Und einiges wissen wir nun mal, das sollte nicht unter den Tisch fallen. Bloß weil "wir wissen halt nicht alles" kannst Du die Bedingungen nicht nach Belieben auswählen.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

10.01.2021 um 07:42
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Und das ist unrealistisch, denn das Gedankenexperiment setzt ja gerade diese Wahllosigkeit des Tippens bei den Affen voraus.
Man müsste hier etwas annehmen, das willkürlicher die Tasten bedient. Regentropfen, die eine entsprechend sensible Tastatur bedienen, wären evtl denkbar.


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