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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

15.758 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Umfrage, Aliens, Außerirdische ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

24.06.2021 um 11:55
@perttivalkonen
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Die Häufigkeit von Supernovae in einem Radius von 3000 Lichtjahren ist um den Faktor 216.000 (30³) höher als die Häufigkeit von Supernovae in einem Radius von nur 50 Lichtjahren. Das bedeutet: eine Gammastrahlen-Schädigung belebter Welten durch Supernovae ist im Bulge geradezu Alltag (im Schnitt vielleicht alle paar hunderttausend Jahre)
Also ich finde deinen Bericht und wie du das geschrieben hast verdammt genial. Richtig Sachlich und Informativ.
Habe das sehr gerne gelesen und konnte grad noch für mich neue informationen daraus ziehen.

Ich habe wohl falsch geschrieben das mit dem Lebensprozess.
Aber du hast es für mich korrekt dargestellt, die Erde war ja schon ca. mit allen Prozessen von Lebewesen bis zu 500 Millionen Jahre daran. Ich selbst bezog es nur auf die Menschen, ist natürlich nicht vollkommen richtig.

Aber wirklich gut verständlicher Beschrieb.

Wenn man böse will, haben sich Ausserirdische, in unserer Galaxie/Universum nicht unbedingt früher als wir sich entwickelt als Lebewesen.

Das einzige warum Sie sich schneller entwickelt oder langsamer entwickelt hätten, ist das dort noch andere Lebewesen aufgekommen sind die ihre Entwicklung einschränkten oder es gab keine gefährlichen mit Tierarten. Bei uns konnten wir uns ja auch erst entwickeln, als die Dinosaurier ausstarben, das hat uns ev. auch gehindert. Wenn es auf anderen Planeten, gehen wir mal davon aus, dann könnten die bei einem gleichen START, trotzdem sagen wir mal 5 Millionen Jahre im Voraus sein in ihrer Entwicklung.

Vielleicht liege ich mit meinen Gedanken falsch, aber zurzeit ist mein Verständnis so, das die Distanz uns vieles zunichte macht.
Auch wenn wir ein Signal mal auffangen könnten, ist eine Kommunikation zu 99,999% unmöglich.


Gut, das Fermi Paradoxon ist schon krass.
Zurzeit sieht es wirklich aus, das es keine anderen Lebewesen im Universum gibt die sich Technologisch auch entwickelt haben.
Aber meine Frage wäre dann eher, das im Laufe der Zeit, wenn wir die Naturkonstanten annehmen, es trotzdem nicht möglich ist von einer Galaxie zur nächsten Galaxie zu Reisen.
Und unsere 150 Jahre ins Universum hineinhorchen, hat dann auch was mit dem Zeitfenster zu tun, wir können weiterentfernte nicht empfangen (Signalstärke) und wenn mal ein näheres Signal kommt oder kam, sind 150 Jahre der Menschen für das empfangen des Signals einfach sehr unwahrscheinlich aus meiner Sicht, wenn auch nicht unmöglich.

Und ja es kann ein Signal von einer Galaxie die in einer ca. 10 Millionen LJ Entfernung uns in 10 Millionen Jahre erreichen. Wenn die Signalstärke auch ausreichend wäre und hier haben wir zwei Probleme (Stärke und ob dieses Signal gerade mal in den 150 Jahren uns trifft).

Also aus meiner Sicht, alles was weit entfernt ist, ist logisch das wir keinen Kontakt bekommen und es leer erscheint demzufolge ist das Fermi Paradoxon nicht richtig zuverlässig für diesen Bereich.
Und auch wenn diese sich in einer entfernten Galaxie die 500 Millionen Jahre entfernt ist, glaube ich auch nicht, das wir jemals diese Ausbreitung der Galaxie registrieren könnten, auch das diese Ausserirdischen uns erreichen, bezweifle ich stark. Deswegen ist es ruhig. Solange nicht in unserer Galaxie die Ausbreitung von statten gegangen ist, werden wir nichts erfahren.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

24.06.2021 um 17:54
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Das einzige warum Sie sich schneller entwickelt oder langsamer entwickelt hätten, ist das dort noch andere Lebewesen aufgekommen sind die ihre Entwicklung einschränkten oder es gab keine gefährlichen mit Tierarten. Bei uns konnten wir uns ja auch erst entwickeln, als die Dinosaurier ausstarben, das hat uns ev. auch gehindert. Wenn es auf anderen Planeten, gehen wir mal davon aus, dann könnten die bei einem gleichen START, trotzdem sagen wir mal 5 Millionen Jahre im Voraus sein in ihrer Entwicklung.
Mal abgesehen davon, daß 5 Millionen Jahre ein Witz sind - selbst ein Unterschied von 50 Millionen Jahren wäre ein "gleichzeitig" angesichts der Zeiträume für das Anhäufen der "Metallizität" und selbst der mehrere Milliarden dauernden Evolution von der Ursuppe bis zum Homo sapiens. Davon also abgesehen sage ich jedoch: Nein, es ist nicht wirklich möglich, daß Intelligenz anderswo schneller oder langsamer aufkommt als bei uns.

* Evolutionsgeschwindigkeit

Ich glaube, es war Manfred Eigen, der das mal dargelegt hat. Leben, wie auch immer aufgebaut, braucht eine Art "Erbgut", in dem der eigene Bauplan gespeichert ist, der von Generation zu Generation weitergegeben werden muß, damit die nächste Generation lebensfähig sein kann. Evolution, Veränderung aber kann es nur geben, wenn der stabile Bauplan trotzdem auch mal Veränderung - mutatio - erfährt. Also Mutation. Kann diese Mutationsgeschwindigkeit schneller sein als bei uns? Oder kann sie auch langsamer sein? Nein. Denn damit sich höhere Lebewesen geschlechtlich vermehren können, muß das Erbgut ähnlich sein, um zusammenzupassen. Bei zu hoher Mutationsrate würden schon bald niemand mehr einen Sexualpartner mit kompatiblem Erbgut finden. Das Leben würde aussterben. Auf der anderen Seite bleiben planetare Bedingungen pro Region nie konstant. Das Klima ändert sich, heute regenreiche Gebiete sind morgen (in millionen Jahren) Trockensavannen. Die Kontinente wandern, das Zentralgestirn verstärkt seine Strahlkraft, die Planetenachse neigt sich... Also muß Leben sich verändern, muß sich immer und immer wieder neuen Bedingungen anpassen. Tritt die Veränderung erst mal ein, isses zu spät zum Experimentieren mit neuen Mutationen. Also produzieren Lebewesen vorher schon Genvarianten, sodaß der Genpool einer Art ne Menge Varietäten besitzt, sodaß bei Veränderungen schon mal einige Vertreter ne passende Eigenschaft besitzen, um unter den neuen Bedingungen zu überleben. Die meisten sterben weg, die Überlebenden paaren sich, verbinden ihre individuellen Überlebenseigenschaften zu nem Gesamtmix. Und produzieren in der nächsten Zeit wieder neue Mutationen für den nächsten Ernstfall. Eine zu langsame Mutation, und es gebe bei Veränderungen keinen Pool zum draus Schöpfen, um darunter Variationen zu finden, die mit den neuen Bedingungen klar kommen. Zu niedrige Mutationsrate, und das Leben stirbt aus.

Leben mit zu hoher und zu niedriger Mutationsrate verschwindet, es bleibt also Leben mit moderater, relativ einheitlicher Mutationsgeschwindigkeit. (Ok, bei "primitiven" Einzellern und bei komplexen Vielzellern sind die Bedingungen anders, da kann die moderate Rate anders ausfallen.)

* Verschlungene Evolutionswege

Als die Dinosaurier ca. 160 Millionen Jahre lang "die Welt beherrschten", da stand die Evolution unserer Vorfahren nicht still. Die Dinos schwangen sich in der oberen Trias zu den "Herren der Erde" auf, aber auch die Säugetiere entstanden bereits gegen Ende der Trias. Es waren noch recht primitive Säuger, Eierleger, mit geradezu winzigem Gehirn. Als die Dinos schließlich verschwanden (anwesende, mitlesende Vögel natürlich ausgenommen), waren die Säuger schon ordentlich weit entwickelt. Es gab bereits Kloakentiere (heute Schnabeltier und Schnabeligel), Beuteltiere und "echte", "höhere" Säuger, ja es gab bereits nahezu alle Tierordnung der höheren Säuger (= Mammalia): Nagetiere, Primaten usw. Und ihr Gehirn war deutlich vergrößert, diverse Areale spezialisiert (Geruchssinn, Tastsinn, Farben sehen, Intelligenz etc. p.p.). Es gab sogar schon so "Klopper" wie Repenomamus giganticus, ohne Schwanz 60cm lang und auf der Waage bis 14 Kilogramm (vergleichbar mit nem kleinen Reh, auch wenn die Beine nicht so lang waren). Knochenfunde im Magenbereich zeigen, daß Repenomamus kleine Dinos bzw. Jungdinos jagte und fraß. Nein, Evolution kennt keine 160 Millionen Jahre Pause, auch kleine Tiere im Schatten großer müssen sich ständig anpassen, an sich ständig verändernde Bedingungen.

Und auch wiederkehrende globale Katastrophen, die zu einem Massenaussterben führen wie am Ende der Kreide, am Ende des Perm und sehr viel öfter, auch solche Sachen werfen die Evolution nicht zurück. Klar werden einzelne, zuweilen zahlreiche evolutionäre Linien gekappt, aber durch die so freigewordenen "Plätze" erhalten die übriggebliebenen Spezies einen evolutionären Anschub. Zeiten direkt nach einem Massensterben sind regelmäßig Zeiten der Explosion von Vielfalt. Das heißt jetzt nicht, daß Evolution mit mehr Katastrophen also auch schneller verlaufen würde, Sondern weit mehr der bei den Überlebenden längst mutierten Variationen haben nun die Chance, für eine freigewordene Nische geeignet zu sein. Das ist also nur die Entfaltung des eh schon erreichten Evolutionsstandes an Erbgut, kein Muttionsschub. Damit wird nur hauptsächlich der Verlust der früheren Vielfalt kompensiert.

Die Evolutionsgeschwindigkeit auf einem Planeten ist also gar nicht so abhängig davon, für wie schnelle Mutationsschritte das eigene Erbgut geeignet ist, oder wie lange ein Konkurrent dominiert, oder wie häufig es Aussterbe-Katastrophen gibt etc. Die Evolutionsgeschwindigkeit scheint sich bedingungsunabhängig selbst und konstant zu regeln.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Zurzeit sieht es wirklich aus, das es keine anderen Lebewesen im Universum gibt die sich Technologisch auch entwickelt haben.
Ich korrigier den Satz mal, ja?
Zurzeit sieht es wirklich aus, das es bis jetzt nicht viele Lebewesen in der Galaxie geben kann die sich Technologisch auch entwickelt haben.
OK, da fehlt noch ein Komma, eine Vokabel sowie eine syntaktische Formulierung ist unsauber gewählt, eine weitere Vokabel falsch geschrieben, und eine Großschreibung ist falsch. Hab ich aber mal gelassen, Du sollst Deinen Satz noch wiedererkennen können. ;)
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Aber meine Frage wäre dann eher, das im Laufe der Zeit, wenn wir die Naturkonstanten annehmen, es trotzdem nicht möglich ist von einer Galaxie zur nächsten Galaxie zu Reisen.
Die Sache ist die, daß Du dafür mehr Energie brauchst, als Du mit Dir rumschleppen kannst. Mit nem ordentlichen Habitatraumschiff wäre die Distanz kein Problem. Da kannste Dir auch zig Millionen Jahre Zeit lassen, um die nächste Galaxie zu erreichen. Und auch Treibstoff brauchste unterwegs keinen, da die einmal erreichte Reisegeschwindigkeit sich dank fehlender Reibung aufm Asphalt auch nicht abbaut. Aber drinnen mußte leben und atmen und Lebensmittel herstellen und so weiter und so fort. Die Materie dafür kannste recyceln, die Energie dafür nicht. Die mußte unterwegs immer wieder neu tanken, und die aufgebrauchte in Form von Wärme abstrahlen. In Planetensystemen ist das kein Problem. Auch zwischen den Sternen innerhalb einer Galaxie sollte das machbar sein. ABer zwischen zwei Galaxien sieht es echt mager aus. Weder Materie noch Energie läuft Dir da genügend übern Weg.

Und dabei sind die Abstände zwischen zwei Galaxien innerhalb eines Galaxienhaufens (Clusters) in kosmischen Maßstäben gesehen noch moderat. Vom Rand eines Galaxienhaufens zum nächsten ist dann nochmal eine enorm größere Distanz.

Solange das Universum / die Physik keine "Abkürzungen" erlaubt, sieht es intergalaktisch verdammt schlecht aus. - Na und sollte es solche "Abkürzungen" geben, schlägt Fermi nur um so heftiger zu, denn das würde die Zahl derer, die uns komischerweise nicht besuchen, um Größenordnungen steigern.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Und ja es kann ein Signal von einer Galaxie die in einer ca. 10 Millionen LJ Entfernung uns in 10 Millionen Jahre erreichen. Wenn die Signalstärke auch ausreichend wäre und hier haben wir zwei Probleme (Stärke und ob dieses Signal gerade mal in den 150 Jahren uns trifft).

Also aus meiner Sicht, alles was weit entfernt ist, ist logisch das wir keinen Kontakt bekommen und es leer erscheint demzufolge ist das Fermi Paradoxon nicht richtig zuverlässig für diesen Bereich.
Das Fermi-Paradoxon ist richtig zuverlässig für den Bereich machbarer Kontaktaufnahme. Zumindest also für eine Galaxie. Was außerhalb jeglicher Kontaktierung oder auch Erkennbarkeit liegt, da spielt es für uns streng genommen keine Rolle, ob es da tot ist oder belebt.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

24.06.2021 um 19:46
@perttivalkonen
@continuum

Bezieht sich das Fermi Paradox in Kombination mit Drakes Gleichung eigentlich ausschließlich auf „machbare“ Kontakte, also maximal auf die Milchstraße, oder gar nur auf unmittelbare Sternensysteme in unserer Nachbarschaft?
Nimmt man Drakes Gleichung muss es ja alleine in unserer Galaxie wimmeln.
Oder wird das gesamte beobachtbare Universum eingeschlossen? Das habe ich nie so richtig an Fermi/Drake verstanden.

Ihr redet viel über Evolution gerade, ich würde dazu gerne folgenden Gedanken einwerfen. Oft wird ja behauptet Greys und auch die Hollywood-Aliens seien uns viel zu ähnlich. Viel zu vermenschlicht. Auch wenn es sein mag dass Greys nur eine moderne Fantasie der Neuzeit sind, wie im Mittelalter Engel oder Dämonen.

Ich bin (relativ) stark davon überzeugt, dass potenzielles außerirdisches Leben, dem auf der Erde einigermaßen gleichen würde. Stichwort konvergente Evolution

Analogie (Biologie)
Analogie (griechisch ἀναλογία, analogia „Entsprechung“) ist in der Biologie eine Ähnlichkeit der Struktur von Organen, Proteinen, Genen oder Verhaltensweisen unterschiedlicher Lebewesen, die bei diesen jeweils stammesgeschichtlich unabhängig entstanden ist. Demnach wiesen die gemeinsamen Vorfahren dieser Lebewesen diese Ausprägung noch nicht auf. Eine Analogie ist oft an eine einander entsprechende Funktion gebunden.
Quelle: wikipedia

Ich gehe davon aus, dass im gesamten Kosmos auch letztendlich die Biologie den Grundlegenden Naturgesetzen folgt. Kurz und simpel amateurhaft gesagt: Planeten die der Erde sehr widersprechen in ihrer fanden wir bisher kein Leben (Venus zu heiß, Jupiter zu „gasig“ usw)

Mars, Europa (Mond), Titan usw scheinen da vielversprechender. Der Beweis von Mikrobiellen Leben, und erst recht höherentwickelten Leben steht zwar noch aus, aber ich gehe davon aus dass wenn etwas gefunden wird dem auf unserer Erde relativ ähnlich sein wird.

Angenommen, die Panspermie-Theorie erweist sich irgendwann als wahr, dann gehe ich erst recht davon aus, dass sich Leben in unserer Galaxie, vielleicht sogar im ganzen Kosmos als ähnlich erweist und die Evolution einen ähnlichen Weg nehmen wird, einfach aufgrund der Naturgesetze dem das Universum unterliegt.

Sollte es noch Paralleluniversen geben, kann das natürlich nochmal ganz anders aussehen. Aber das sprengt wohl hier den Rahmen.

Kurzum gesagt: ich halte Greys, rein auf ihr Aussehen bezogen, für garnicht so abwegig als Ausserirdische in der Theorie.
Entschuldigt wenn es etwas ab von eurem Diskussionstopic wurde, mir fiel der Gedanke einfach zum Thema Evolution+Fermi+ET ein.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

24.06.2021 um 20:51
Zitat von shaun7shaun7 schrieb:Bezieht sich das Fermi Paradox in Kombination mit Drakes Gleichung eigentlich ausschließlich auf „machbare“ Kontakte, also maximal auf die Milchstraße, oder gar nur auf unmittelbare Sternensysteme in unserer Nachbarschaft?
Auf eine Galaxie, für uns also: auf die Galaxis. Nicht nur die unmittelbare Nachbarschaft weniger Lichtjahre.
Zitat von shaun7shaun7 schrieb:Nimmt man Drakes Gleichung muss es ja alleine in unserer Galaxie wimmeln.
Das ist mir neu. Wie kommst Du darauf?
Zitat von shaun7shaun7 schrieb:Ich bin (relativ) stark davon überzeugt, dass potenzielles außerirdisches Leben, dem auf der Erde einigermaßen gleichen würde. Stichwort konvergente Evolution
Konvergente Evolution, die auf gleiche Gesamt-Anatomie hinausläuft? Dann parallelisier mal einzelne Raubdinos mit einzelnen Raubtieren. oder herdenlebende Apatosaurier mit großen Huftieren oder Rüsseltieren. Gibts Dino-Affen? Ich mein, es gab sie ganz sicher, kleine baumlebende Dinos, gar dämmerungsaktiv, die von Blättern, Früchten, Kernen, Kleingetier und/oder Insekten lebten wie viele Primaten. Aber vergleichbar aussehen geht irgendwie anders.

Zweibeinigkeit, Bipedie, wurde in der Lebensgeschichte der Erde jedenfalls mehrfach hervorgebracht. Doch halten dabei praktisch alle Spezies bei der Fortbewegung ihre Wirbelsäule waagerecht. Einzig wir haben dabei auf ne dauerhaft erigierte Wirbelsäule gesetzt. Eben weil die Menschenaffen dank ihrer Größe und ihres Gewichts lieber in den Ästen laufen statt springen (und sich mit den freien Armen am höheren Geäst festhalten können), und wir genau aus dieser Ecke herstammen. Daher waren wir schon vorm Grips-Wachsen auf ne senkrechte Körperachse festgelegt. Wieso aber sollten andere Lebewesen, wenn sie auf Zweibeinigkeit wechseln, die Hände freibekommen, damit dann Werkzeuge basteln und am Ende Raketen zusammenschrauben, wieso sollten die nicht wie Theropoden (Raubdinos), Vögel, Känguruhs... mit ner T-Anatomie besser fahren? Oder kann Intelligenz nur mit aufgerichtetem Rumpf entstehen? Das mit den freien Händen als Bedingung für Kulturwesen versteh ich ja, deswegen akzeptiere ich die Zweifüßigkeit - solange ich an Tetrapoden-Aliens denke, wofür mir allerdings auch kein Grund einfällt. Mit sechs Extremitäten könnt man locker auch vierfüßig laufen und trotzdem zwei Grapscher fürs Basteln haben.
Zitat von shaun7shaun7 schrieb:Analogie (Biologie)

Analogie (griechisch ἀναλογία, analogia „Entsprechung“) ist in der Biologie eine Ähnlichkeit der Struktur von Organen, Proteinen, Genen oder Verhaltensweisen unterschiedlicher Lebewesen, die bei diesen jeweils stammesgeschichtlich unabhängig entstanden ist. Demnach wiesen die gemeinsamen Vorfahren dieser Lebewesen diese Ausprägung noch nicht auf. Eine Analogie ist oft an eine einander entsprechende Funktion gebunden.

Quelle: wikipedia
Dir ist aber schon klar, daß das zu unserem Arm samt Hand analoge Greiforgan der Elefanten mitten in deren Gesicht sitzt, ja?
Zitat von shaun7shaun7 schrieb:Planeten die der Erde sehr widersprechen in ihrer fanden wir bisher kein Leben
Den Satz kann ich aber im ersten Teil beliebig umstellen, hinten kommt immer dasselbe raus.
Zitat von shaun7shaun7 schrieb:Angenommen, die Panspermie-Theorie erweist sich irgendwann als wahr
Theorie und Wahr geht nie zusammen. Auch Hypothese nicht, was die Panspermie maximal ist.
Zitat von shaun7shaun7 schrieb:dann gehe ich erst recht davon aus, dass sich Leben in unserer Galaxie, vielleicht sogar im ganzen Kosmos als ähnlich erweist und die Evolution einen ähnlichen Weg nehmen wird
Na wie gesagt, die anatomische Ähnlichkeit bei Konvergenz hält sich schon hier bei uns argstens in Grenzen. Da muß schon der anatomische Ausgangsbauplan verdammt ähnlich sein, damit Konvergenz zu ähnlichem Aussehen führt. Koreliere mal Insekten mit ihrem Exoskelett-Grundbauplan mit Wirbeltiere mit deren Endoskelett-Grundbauplan. Oder wie gesagt Dinos mit Säugetieren. Dabei haben die ne Menge vergleichbarer Nischenbesetzungen.


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03.07.2021 um 03:08
Denke schon, dass es Außerirdische gibt, aber nicht so wie ihr euch das alle vorstellt. Ich glaube, dass außerirdische Intelligenz uns nur durch reine Gedankenkraft kontaktieren kann.

Außerirdische sind eine intelligente Energieform aus einer anderen Dimension, aus der vierten Dimension.

Sie bestehen nicht aus Atomen, sondern aus der dunklen Materie, die eigentlich nichtmal als Materie definiert werden kann.

Bei Beschwörungen und Kontaktaufnahmen wo viele Menschen glauben es seien dann die Verstorbenen, ist es in Wahrheit außerirdische Existenz die sich nur als ein Verstorbener ausgibt, denn es ist unmöglich, dass ein toter Mensch aufeinmal Seele wird, wenn er es nichtmal bei Bewusstsein durch Konzentration schafft. Also alle die solche Erfahrungen machten, lasst euch ja nicht täuschen das sind keine verstrobenen Seelen, das sind einfach Außerirdische!

Glaube, dass am ehesten mit uns vergleichbare Außerirdische genauso in dieser Form die einzige Möglichkeit je bestehen würde durch Telepathie mit ihnen in Kontakt zu treten, von unserer Seite aus.

Denke die mit uns noch von der Intelligenz her am ehesten vergleichbaren sind aber immer noch weit intelligenter und sie haben sicher nicht so viel Verlangen auf Kontakt zu uns


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

03.07.2021 um 03:36
@6Sinn
Ich versteh dich richtig, Aliens sind eigentlich dunkle Materie, eigentlich aber Energie, aus der vierten Dimension und sie geben sich als Verstorbene aus. Das lässt kaum Fragen offen. Bis auf eine natürlich: warum machen die das?


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

03.07.2021 um 09:15
Zitat von paxitopaxito schrieb:Bis auf eine natürlich: warum machen die das?
Ich hätt auch noch ne Frage. Wie kann man in einem vierdimensionalen Raum in nur einer Dimension leben und geiler sein als was Dreidimensionales, und wieso isses dann die vierte und nicht die erste? OK, sind zwei Fragen.

Oh, und dann hätt ich noch eine.
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:Außerirdische sind eine intelligente Energieform
Da wir für die doch ebenfalls Außerirdische sein müssen, sind wir also gleichermaßen
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:eine intelligente Energieform aus einer anderen Dimension, aus der vierten Dimension.
?

OK, ich hab noch einige Fragen mehr, laß es aber...


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03.07.2021 um 10:12
@6Sinn

Jetzt wo du das so sagst ergibt das natürlich Sinn. Geister sind ja auch aus der 4. Dimension


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

03.07.2021 um 10:15
Zitat von JörmungandrJörmungandr schrieb:Geister sind ja auch aus der 4. Dimension
Das wusste schon Willhelm Busch:
Nicht so der Dichter. Kaum mißfällt
Ihm diese altgebackne Welt,
So knetet er aus weicher Kleie
Für sich privatim eine neue
Und zieht als freier Musensohn
In die Poetendimension,
Die fünfte, da die vierte jetzt
Von Geistern ohnehin besetzt.
Balduin Bählamm, der verhinderte DIchter


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03.07.2021 um 10:35
@Nobby_Nobbs
Sehr schön :Y:


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

03.07.2021 um 11:08
Hallo,

ich persönlich glaube schon das es irgendwo im Universum andere Intelligente Lebewesen gibt.
Ich fände es auch sehr Arrogant von uns Menschen zu glauben das wir die einzigen
"Intelligenten Lebewesen" im Universum wären.

Grüße
Lox


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

03.07.2021 um 13:16
Zitat von Lox01Lox01 schrieb:Ich fände es auch sehr Arrogant von uns Menschen zu glauben das wir die einzigen
"Intelligenten Lebewesen" im Universum wären.
Erstens: Wer glaubt das?
Zweitens: Wieso ist das arrogant?
Drittens: Wie trägt das zur Threadfrage bei?


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04.07.2021 um 01:33
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Da wir für die doch ebenfalls Außerirdische sein müssen, sind wir also gleichermaßen
gleichermaßen bis zu dem "darüber hinaus", so wie sie es sind, also nicht gleichermaßen.
Zitat von JörmungandrJörmungandr schrieb:Geister sind ja auch aus der 4. Dimension
Das ist gut möglich, es ist auch gut möglich, dass diese nie verstorbene waren sondern immer schon so entstanden.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

04.07.2021 um 01:35
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:eine intelligente Energieform aus einer anderen Dimension
andere würden es als Gott beschreiben.


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04.07.2021 um 02:09
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:gleichermaßen bis zu dem "darüber hinaus", so wie sie es sind, also nicht gleichermaßen.
Das ergibt so gar keinen Sinn. Mit welcher Berechtigung legst Du denn fest, daß "Außerirdische" anders als wir irgendwie "darüber hinaus" wären? Und wenn Du das einfach nur festlegst, kannst Du damit nicht belegen, daß wir nicht "gleichermaßen" sein können.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

04.07.2021 um 11:42
Zitat von 6Sinn6Sinn schrieb:Außerirdische sind eine intelligente Energieform aus einer anderen Dimension, aus der vierten Dimension.

Sie bestehen nicht aus Atomen, sondern aus der dunklen Materie, die eigentlich nichtmal als Materie definiert werden kann.

Bei Beschwörungen und Kontaktaufnahmen wo viele Menschen glauben es seien dann die Verstorbenen, ist es in Wahrheit außerirdische Existenz die sich nur als ein Verstorbener ausgibt,
Eine interessante Idee, die in diesem Faden durchaus ihre Berechtigung hat.

Die vierte Dimension als rein geistige Dimension von Existenzen. Eine Lebensform in der Körperlichkeit keine Rolle hat, kann man tatsächlich für unser Verständnis, und in Ermangelung eines anderen Begriffes, mit Göttlicheit beschreiben. Die Kontaktaufnahme mit einem Menschen über die Verstorbenen, eine Geisterbefragung, ist eine Möglichkeit, die der Mensch in seiner dreidimensional geprägten Vorstellungswelt mit der Erweiterung eines Lebens "Danach", akzeptieren kann.

Für den Menschen ist die Vorstellung eines unkörperlichen Daseins unbegreiflich, eine Kontaktaufnahme kann deshalb nur über Ankerpunkte, Brücken, die der menschliche Verstand akzeptieren kann, erfolgen. Das warum über die Schiene der Geister (oder auch Götter) ist eine eigentlich überflüssige Frage, da auch wir forschen, das Unbekannte ergründen wollen, Kontakt herstellen wollen, weshalb nicht auch andere Lebensformen. Bei diesem Konstrukt ist es auch nicht nur vorstellbar, sondern eigentlich logisch, daß wir als auf der Erde lebende Spezies nicht die Einzigen sind, zu denen Kontakt aufgenommen wird. Eventuell sogar erfolgreicher, da andere Spezies nicht voreingenommen durch angehäuftes Wissen/Wissenschaft, intellektuelle Wege, Religionen etc. sind.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

04.07.2021 um 11:52
Zitat von osakiosaki schrieb:Eine Lebensform in der Körperlichkeit keine Rolle hat, kann man tatsächlich für unser Verständnis, und in Ermangelung eines anderen Begriffes, mit Göttlicheit beschreiben.
Sehe ich gar nicht so. Göttlichkeit bedeutet Omnipotenz, daran gibt es auch nichts zu rütteln. Wohingegen diese Viertdimensioner eher das Gegenteil repräsentieren, oder? Sind nichts, können nichts, machen nichts. Und werden nur von Menschen erkannt, die [... ... ... hier bitte was Passendes nach belieben einfügen.]


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

04.07.2021 um 12:00
Zitat von NemonNemon schrieb:Göttlichkeit bedeutet Omnipotenz, daran gibt es auch nichts zu rütteln.
Das ist nicht richtig. Sonst könnten z.B. griechische oder germanische Götter nicht scheitern. Es bleibt dennoch Quatsch, andere Wesen nur wegen "anderer Substanz" gleich mal Götter zu nennen.


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Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?

04.07.2021 um 12:01
Zitat von NemonNemon schrieb:Göttlichkeit bedeutet Omnipotenz, daran gibt es auch nichts zu rütteln.
Das ist die Meinung derer, die an Göttlichkeit glauben, doch beweisen kann man es nicht, ansonsten wäre es eine unumstößliche Tatsache.
Zitat von NemonNemon schrieb:Wohingegen diese Viertdimensioner eher das Gegenteil repräsentieren, oder? Sind nichts, können nichts, machen nichts.
In der oben beschriebenen Idee, können sie Kontakt aufnehmen, das ist nicht nichts.. Was kann denn ein Gott oder Göttlichkeit anderes tun ? Gäbe es noch etwas darüber hinaus, müßte es eindeutig bewiesen werden können, gegebenfalls sogar verifiziert. Eine Annahme ist keine Tatsache.


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04.07.2021 um 12:03
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Das ist nicht richtig. Sonst könnten z.B. griechische oder germanische Götter nicht scheitern.
Ja, das ging mir auch durch den Kopf. Aber im Team verkörpern sie das Konzept dann doch, oder? Sodass für jeden Bereich eine Kompetenzstelle im omnipotenten Vorstand besteht. Aber ich will nicht feilschen. Wir können das Omni auch streichen.


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