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Das Cheops-Projekt

1.741 Beiträge, Schlüsselwörter: 2012, Weltuntergang, Cheops, Cheops-projekt

Das Cheops-Projekt

15.10.2010 um 22:29
Interessant ist...

Es scheint so, dass die drei Innen-Räume der Cheops-Pyramide von ihrer Anordung und Ausrichtung, wiederum dem Zentrum des Orion-Sternbildes, also auch dem Zentrum der OSIRIS-Gottheit entsprechen/gleichen, sowie eben auch der Ausrichtung und Stellung der drei Gizeh-Haupt-Pyramiden!

Haben die zwei Partner-Pyramiden der Cheops-Pyramide, vielleicht auch drei solcher gleich ausgerichteten und positionierten Innen-Räume !??

http://static.rp-online.de/layout/showbilder/28125-aegypten_gizeh-pyramiden_afp.jpg


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Das Cheops-Projekt

15.10.2010 um 23:23
@Rafael
Nein, Rafael, das ist falsch, warum begründe ich ausführlich auf meiner Site, und zwar in dem Themanabschnitt der hier beginnt:
http://doernenburg.alien.de/alternativ/orion/ori00.php

Als die Gizeh-Pyramiden gebaut wurden, gabs noch keinen Reichsgott Osiris...

Im Gegensatz zu Dir beschäftige ich mich schon seit Jahren ziemlich ernsthaft mit diesen Themenkomplexen :)


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Keysibuna
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Das Cheops-Projekt

16.10.2010 um 05:51
Die früheste ikonografische Darstellung der Gottheit Osiris ist auf einem Block des Pyramidenbezirks des Djedkare belegt, vorletzter Herrscher der 5. Dynastie.
Unter Unas, dem Nachfolger und letzten König der 5. Dynastie, folgt die erstmalige schriftliche Erwähnung in den Pyramidentexten.
Zunächst nahm Osiris im Königskult eine untergeordnete Rolle ein, da Osiris zwar als Gott der Verstorbenen galt, aber nicht als Gott des Königs.
Der König sah sich mythologisch auf gleicher Ebene und bezeichnete sich daher als sein Bruder, der mit den Kräften des Osiris ausgestattet ist. Osiris herrschte in diesem Stadium als Gott über die menschlichen Verstorbenen, während sich der König nach seinem Tod als Gott über die ruhenden Götter im Jenseits verstand.
Insofern repräsentierte Osiris den Totengott des Volkes und der König den Totengott der Götter.

Erst mit dem Zusammenbruch des Alten Reiches änderte sich die königliche Distanz zu Osiris.

Mit Beginn des Mittleren Reiches erhielt Osiris in der ägyptischen Mythologie die gesamte Macht über das Totenreich und stand seither in der Rangordnung über dem König.
Seine Bedeutung als einer der wichtigsten Götter des Alten Ägyptens nahm im weiteren Verlauf der altägyptischen Geschichte stetig zu, weshalb sich sein Kult auch über die hellenistische Welt verbreiten konnte.


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Das Cheops-Projekt

16.10.2010 um 11:57
@Keysibuna
Nicht ganz richtig...
Osiris tauchte erstmals in Privatgräbern in dr Mitte der 5. Dynastie auf, offenbar unter Neferirkare (Miroslav Verner deutet eine Strichmännchenfigur auf den Abusir-Papyri auch als Osiris, das seh ich aber nicht so :D - der erkennt auch im Heb-Sed-Mantel bei Djoser einen mumifizierten Osiris). Allerdings erst nur verklausuliert, als "Herr von Busiris" und so, untergeordnet unter Anubis.
Unter Djedkare ist er dann dem Anubis gleichgestellt, und ab der 6. Dynastie löst er Anubis in den Provatgräbern ab.

Unter Djedkare taucht er dann auch erstmals im königlichen Kontext auf, aber noch nicht in seiner Unterweltrolle, weil die Figur nicht mumifiziert ist, sondern offenbar in Schreitstellung mit einem Was-Szepter dargestellt ist (leider ist ja nur ein Arm erhalten).

Im königlichen Kontext beginnt die Gleichsetzung zwischen dem toten Pharao, Osiris und Sah 8das Sternbild Orion) unter Pepi I, und ist bei Pepi II abgeschlossen.

Deine Quelle (welche?) ist also unvollständig :D


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Gamma7
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Das Cheops-Projekt

16.10.2010 um 12:18
@belphega
(.....) Ich find es erstaunlich, dass die Zahl Pi eingebaut wurde. Dass die Wände die Krümmung der Erde spiegeln. Dass die Seitenlängen die Zeit eines Jahres wiederspiegeln. Dass die Höhe die Durchschnittshöhe des Landes über Wasser verkörpert - obwohl wir das zB vor 50 Jahren noch nicht hätten berechnen können.
Dazu führe ich mal folgende Links an:

Teil 1:



Teil 2:



Oder man sucht bestimmte passende Konstanten aus diversen wissenschaftlichen Gebieten
heraus, die in ihrer Zahl irgendeinem Maß, Gewicht, Volumen, etc. eines zur Thematik
stehenden Objektes entsprechen und mystifiziert das ganze damit um abstruse Thesen
zu untermauern. Genau mit solche Spielchen wollen uns windige Pseudowissenschaftler
irgend etwas beweisen. Und leider fallen genug Leute drauf herein.


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Gamma7
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Das Cheops-Projekt

16.10.2010 um 12:25
belphega schrieb:
@Dorian14
Rechne mal in Inch
Ja klar - nun rechnet man es in die Einheit um, die einem entsprechend passende
Zahlen liefert. Merkst Du eigentlich, wie unglaubwürdig Du das hier alles darstellst ?


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Das Cheops-Projekt

16.10.2010 um 12:29
@Gamma7
Auch durch Umrechnung in Inch kommt nicht das raus was behauptet wird :D Dafür braucht man eine geheimnisvolle Einheit namens "sakrale Elle" die sich ein Esoteriker im 19. Jahrhundert ausgedacht hat, die 63,5 cm lang ist. Mit der klappen einige Rechenspiele - blöderweise haben die Ägypter diese Längeneinheit nie verwendet :)


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Gamma7
ehemaliges Mitglied

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Das Cheops-Projekt

16.10.2010 um 12:39
FrankD schrieb:Auch durch Umrechnung in Inch kommt nicht das raus was behauptet wird
Genau das habe ich mir dabei auch gedacht, daß das in diesem Fall nicht hinhauen
wird. Aber um das selber auszurechnen, hätte ich mich erstmal über die verwendeten
Einheiten und deren Bezugssysteme der alten Ägypter kundig machen müssen.
War ich jetzt aber zu faul dafür. Aber es ist schon klar, daß Inch erst sehr viel später
als Längeneinheit eingeführt wurde.
;)


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Gamma7
ehemaliges Mitglied

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Das Cheops-Projekt

16.10.2010 um 12:40
FrankD schrieb:Dafür braucht man eine geheimnisvolle Einheit namens "sakrale Elle" die sich ein Esoteriker im 19. Jahrhundert ausgedacht hat, die 63,5 cm lang ist. Mit der klappen einige Rechenspiele - blöderweise haben die Ägypter diese Längeneinheit nie verwendet
Nunja, wie war das nochmal mit dem Hinbiegen....
*lol*


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Das Cheops-Projekt

16.10.2010 um 12:48
@Gamma7
Nicht unbedingt klar :) Isaac Newton z.B. war der Meinung, die Pyramide sei in Inch gebaut worden, das sei das göttliche Maß, benannt nach dem Propheten Henoch, und da seiner Meinung nach die versklavten Israeliten die Pyramiden gebaut haben, sei da zwangsweise das Inch drin (Newton war was man heute als Nutcase oder Crackpot bezeichnen würde).
Die Idee wurde dann von einigen Predigern und christlichen Fundamentalisten wie John Taylor, Piazzi Smyth und William Petrie aufgegriffen...
Erst der Sohn von William Petrie, der Begründer der Ägyptologie William Flinders Petrie, konnte diesen ganzen Pyramiden-Mummenschanz in den 1880ern widerlegen, 1923 versenkte dann Luswig Borchardt diese Episode endgültig (in seiner Rede und seinem Buch "Gegen die Zahlenmystik in der großen Pyramide in Giseh).

Leider ist das bei Leuten wie Däniken & Co (und Rafael :D) noch nicht angekommen, die werfen immer noch mit dem seit über 100 Jahren widerlegten Mist durch die Gegend. Und sehen sich dabei noch als ultraprogressiv im Kampf gegen die verknöcherte und dogmatische Wissenschaft :D :D :D

Wenns nicht so traurig wäre, könnte man herzlich drüber lachen.


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DerTrost
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Das Cheops-Projekt

16.10.2010 um 12:57
aber an das typische Alienbild glaub ich nicht.
@belphega

was hast du für ein bild von den aliens ?


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Das Cheops-Projekt

17.10.2010 um 10:32
@Gamma7
belphega schrieb:

@Dorian14
Rechne mal in Inch


Ja klar - nun rechnet man es in die Einheit um, die einem entsprechend passende
Zahlen liefert. Merkst Du eigentlich, wie unglaubwürdig Du das hier alles darstellst ?
meinst du mich?


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Gamma7
ehemaliges Mitglied

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Das Cheops-Projekt

17.10.2010 um 10:34
@Dorian14
Nein, ich habe da nur belphega zitiert.
Du warst damit nicht gemeint.
;)


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Das Cheops-Projekt

17.10.2010 um 10:37
@Gamma7
puh ... ich hab schön befüchtet ich hätte die seiten gewechselt ohne das bemerkt zu haben *g*


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17.10.2010 um 12:31
@suspect1
suspect1 schrieb am 12.10.2010:Zeig mir mal, wo im Außenbereich Kalk zum Mörteln oder Benonieren verwendet wurde?
Gegossene und betonierte Steine bei den Pyramiden in Ägypten, dazu noch eine Riesenmörtelmaschine und natürlich die Betonlaster, die den Beton direkt in die Betonpumpe laufen lassen. Dabei fahren sie ihre Stützen aus, damit sie nicht im Wüstensand versinken, dann nicht den Verzögerer im Mörtel vergessen, damit er nicht zu schnell in der Sonne anzieht und reißt, auch das Begiesen mit Wasser stellt ja kein Problem dar, da die Pyramide mit Folie abgedeckt wurde, um die Verdunstung gering zu halten. Unten war der Wasserhahn, an den man einen B-Feuerwehrschlauch anschließen konnte....Genau so muss es gewesen sein...und die Bearbeitungsspuren wurden an den Steinen angebracht, damit das Betriebsgeheimnis des Mörtelgiesens nicht verraten wurde, den Unterschied zwischen Mörtel oder Beton kennst du? Und den von Kalkbeimischung im Außenbereich auch?
Hast du das Video nicht gesehen?
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=5_uCV657D2Y
suspect1 schrieb am 12.10.2010:Hast du schon mal ein Haus gebaut?
Mein Haus hab ich umgebaut, zählt das als Erfahrungsnachweis?

@UffTaTa
UffTaTa schrieb am 12.10.2010:Och, machs doch nicht so kpmpliziert. Gegossene Steine kann man super einfach von gebrochenen, natürlichen Steinen unterschieden, da brauchts keine "Proben" dazu. Da reicht ein Blick. Gegossene Steine die aussehen wie gebrochene Steine gibts halt nicht
Google einfach mal nach "Kunststein" oder "Steinimitate" und laß dich eines Besseren belehren.
Kannst du garantieren das alle 2.500.000 Steine natürlich sind?
Kannst du mir einen einzigen gegossenen Stein zeigen?
Du hast das Video wohl auch noch nicht gesehen.

@Contragon
Contragon schrieb am 13.10.2010:hör mal auf dich zu verstecken...bitte. muss mal gucken was du sonst noch so schreibst.
LOL,
aber selber ein tief vermummtes Avatar benutzen. Benutz doch die Suchfunktion. Einfach nach " von:bit" suchen.


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Das Cheops-Projekt

18.10.2010 um 20:16
@gamma 7
Ein hervorragender Beitrag von Harald Lesch, den du hier hineingestellt hast.

Viel besser, als das Beispiel vom holländischen Damenfahrrad, in dem alle Erkenntnisse des Universums verborgen liegen, und das deshalb nur Außerirdische die Erbauer inspiriert haben können, kann man den ewigen Hokuspokus um die Pyramiden nicht offenbaren.


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Das Cheops-Projekt

19.10.2010 um 09:53
Mit Davidovits und seiner Mitarbeiterin Morris habe ich schon vor Jahren im Usenet diskutiert und konnte jeden einzelnen Punkt seiner Behauptungen widerlegen.
Deine Behauptung dürfte sich auf sein Buch von 1988 "The pyramids: an enigma solved" beziehen. Davidovits war aber nicht faul, hat an den Geopolymeren weiter geforscht und zwei neue Bücher herausgebracht.
Wer sich die Bücher nicht extra kaufen möchte kann hier mal reinschauen.

Geopolymer Chemistry and Applications
http://books.google.de/books?id=dliw_KTYq4oC&printsec=frontcover&dq=Davidovits&hl=de&ei=j0S9TMSwApa8jAes76imAg&sa=X&oi=b...

They built the pyramids
http://books.google.de/books?id=voDCTESa04kC&printsec=frontcover&dq=inauthor:%22Joseph+Davidovits%22&hl=de&ei=BTy9TP7ZM5...

Wenn man die Steine auf der Pyramide gießt, dann braucht man keine kilometerlange Rampe und auch keine Alientechnologie. Für mich hat Davidovits seit Jahren die erste nachvollziehbare Theorie gebracht wie die Pyramiden in Gizeh erbaut wurden.


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Das Cheops-Projekt

19.10.2010 um 09:54
Wer nicht so viel lesen mag, für den gibt es das auch als Video.


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Das Cheops-Projekt

19.10.2010 um 11:43
@bit
Dann demonstriert das erneut nur Deine gnadenlose Unkenntnis und Dein Desinteresse.
Such mal im Internet nach dem PDF "The Great Pyramid Debate", das enthält eine wissenschaftliche Analyse der Gesteinsproben, die von den Gusstein-Freaks als Beweis für ihre Thesen herangeschleppt wurden...
Gibts leider kein Video zu, musst Du Dich schon leserisch durchbeißen.


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Das Cheops-Projekt

20.10.2010 um 10:53
FrankD schrieb:Such mal im Internet nach dem PDF "The Great Pyramid Debate"
Hab ich gemacht.
http://www.cmc-concrete.com/CMC%20Publications/2007,%20The%20Great%20Pyramid%20Debate,%2029th%20ICMA.pdf

Evidence from Detailed Petrographic Examinations of
Casing Stones from the Great Pyramid of Khufu, a Natural Limestone from
Tura, and a Man-made (Geopolymeric) Limestone


Was hat den nun der Kalkstein von Tura mit dem Kernmauerwerk der Pyramiden zu tun? Wäre es nicht sinnvoller gewesen eine Probe aus den Gizeh-Steinbrüchen zu nehmen? Ich dachte immer der Tura-Kalkstein ist nur für die Verkleidung genommen worden. Aber selbst da kann man nicht sicher sein.

Die Unmöglichkeit mit dem „weißen Kalkstein”

Zunächst noch etwas, das zum Nachdenken anregt: In allen Büchern über die ägyptischen Pyramiden ist die Rede davon, dass sie mit weißem Kalkstein verkleidet gewesen seien. Auch im Inneren sei hier und dort Kalkstein zum Einsatz gekommen. Der beim Bau der Gizeh-Pyramiden verwendete Kalkstein - so heißt es - stamme aus den Tura-Steinbrüchen, etwa dreißig Kilometer südlich von Kairo. Wir nehmen diese Beschreibung meist als gegeben hin, denn die Ägyptologen werden schon wissen, was sie behaupten, oder?

NEIN, sie wissen nicht, was sie da behaupten!


Hier geht es weiter:
http://www.gernot-geise.de/aegypten/dateien/txtsteinbearbeitung.html


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