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Mit welcher Subkultur kannst du dich am ehesten identifizieren?

69 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gothic, Einstellung, Subkultur ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mit welcher Subkultur kannst du dich am ehesten identifizieren?

um 09:25
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Geht mir genau so. Am Grab meiner Eltern war ich nur am Tag der Beerdigung, danach nie wieder.
Da habe ich auch keinen Bezug, muss ich zugeben. Am Grab meines Vaters bin ich so gut wie nie. Das Grab hat für mich keinen echten Bezug zu ihm, zumal sich dort nur seine Urne befindet.


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um 11:55
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Am Grab meiner Eltern war ich nur am Tag der Beerdigung, danach nie wieder.
Warum das denn? Ist ein Mensch nach seinem Tod ganz abgeschrieben? Nicht mehr Wert, am Grab besucht zu werden und Blumen zu hinterlegen, für die ganze Lebenszeit,wo die Eltern für dich da waren? So ein Verhalten verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Aber ich weiß ja nicht, wie dein Verhältnis miteinander war, obwohl das auch keine Entschuldigung wäre.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Das Grab hat für mich keinen echten Bezug zu ihm, zumal sich dort nur seine Urne befindet.
Was gibt es da für einen Unterschied,ob nur eine Urne sich dort befindet, oder der Mensch im Sarg,der nach und nach langsam verwest? Es ist bzw war immer ein Familienmitglied von dem man Abschied nehmen musste. Das ist traurig genug, dann nicht mehr hinzugehen,nur weil da nun eine Urne von dieser Person übrig geblieben ist, finde ich schon traurig.


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Mit welcher Subkultur kannst du dich am ehesten identifizieren?

um 12:34
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Dafür gab es Buttons. :D der Renner damals.
Die hatte ich nie. Die hatte man am Rucksack glaub ich


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um 12:52
Zitat von orletsorlets schrieb:Ich habe nur schwarze Klamotten. Meine ehemalige Freundin, hat sich schon bei mir beschwert, wie ich rum laufen würde ,als ob ich zu einer Beerdigung ginge und ich sollte mir mal was anständiges tragen.
Ich habe sie damals in Portugal besucht und ich hatte in diesem Urlaub,als sie das gesagt hatte Geburtstag und sie schenkte mir neue Klamotten in bunten "fröhlichen" Farben. Das war überhaupt nichts für mich, aber ich wollte im Urlaub kein Stress machen und hab das getragen. Nach dem Urlaub zurück Zuhause lagen die nur im Schrank. Ganz schlimm war ein Polo-Shirt mit blau weißen Streifen und ein Anker Symbol auf der Brust, das sah für mich fast aus wie ein Matrosen Faschingskostüm.
Kann ich alles sehr gut nachvollziehen - die Sprüche ("Beerdigung"), dann die, wie ich sie nenne, Überredungsgeschenke, entweder gleich knallig-bunt, oder zwar schwarz, aber... (wie der von mir erwähnte Schal). Einmal kam auch die Empfehlung, ich solle mir "blonde Strähnchen machen lassen" - nix da. An mir wird nix aufgehellt, und auch kein "-chen" angebracht. Würde ich die Haarfarbe verändern (angenommen; noch nie gemacht) dann entweder von natürlichem Schwarzbraun auf Tiefschwarz, oder quietschbunt.
Zitat von orletsorlets schrieb:Warum das denn? Ist ein Mensch nach seinem Tod ganz abgeschrieben? Nicht mehr Wert, am Grab besucht zu werden und Blumen zu hinterlegen, für die ganze Lebenszeit,wo die Eltern für dich da waren? So ein Verhalten verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Aber ich weiß ja nicht, wie dein Verhältnis miteinander war, obwohl das auch keine Entschuldigung wäre.
Da ich es auch so halte (nicht bzw. kaum an Gräber, verbinde damit nichts):
Meine Eltern leben noch, die Großeltern sind alle verstorben. Auch meine "dritten Großeltern" (Kindheits-Nachbarn im Großelternalter) sind verstorben.
Zu keinem war das Verhältnis schlecht. Einige von ihnen haben mir sogar explizit sehr viel bedeutet. Nur an den Gräbern empfinde ich da nichts. Zugehörig, im Alltag präsent, bleiben sie mir auf andere Art und Weise: Dinge in ihrem Sinne tun. Manch kleiner Gegenstand von ihnen, nicht viel wert materiell (z.B. ein kleines Holzfigürchen das ich als Kind geschenkt bekommen habe), aber mich an eine Gewohnheit, Gegebenheit, besondere Stärke von ihnen erinnert. Das ist für mich mehr "Oma-Poldi"-ig denn z.B. das Grab: eine Steinplatte mit Namen, Geburts- und Sterbedatum, darunte die sterblichen Überreste von Oma Poldi. Persönlich finde ich auch, dass ich damit, was ich an Oma Poldi toll, bewundernswert fand selbst zu beherzigen mehr von Oma Poldi im Jetzt behalte denn bei einem Grabbesuch.
Wenn jemandem ein Grabbesuch hilft: Verurteile ich nicht :)


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um 12:54
Zitat von abberlineabberline schrieb:Die hatte ich nie. Die hatte man am Rucksack glaub ich
Ich habe sehr viele Buttons - viele an einer mittelgroßen Umhängetasche, teils an einer Laptoptasche für die Arbeit. Keine von Bands, aber mit nerdigen/interessen- und einstellungsbezogenen Aufdrucken. "I love Gravity", "Science doesn't give a f** what you believe", "I need my space", "introvert"...
Alle über Jahrzehnte nach und nach in Museumsshops, Buchhandlungen, auf Flohmärkten... zusammengekauft. Auch ein paar alte ab den 60er Jahren von Raumfahrtmissionen aber die bleiben lieber im Setzkasten zu Hause...


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um 13:25
Zitat von orletsorlets schrieb:Das ist traurig genug, dann nicht mehr hinzugehen,nur weil da nun eine Urne von dieser Person übrig geblieben ist, finde ich schon traurig.
Warum? Es gibt immer mehr Leute, die die Asche in einem Friedwald verstreuen lassen. Eine Bekannte meiner Eltern hat die Asche ihres Mannes an unbekannter Stelle verstreuen lassen. Da gibt es gar keinen Ort, den man als Grab besuchen könnte.

Das bleibt doch jedem selbst überlassen, wie man das handhabt, und auf welche Art und an welchem Ort man trauert.


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um 13:30
Zitat von orletsorlets schrieb:Ist ein Mensch nach seinem Tod ganz abgeschrieben? Nicht mehr Wert, am Grab besucht zu werden und Blumen zu hinterlegen, für die ganze Lebenszeit,wo die Eltern für dich da waren? So ein Verhalten verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Aber ich weiß ja nicht, wie dein Verhältnis miteinander war, obwohl das auch keine Entschuldigung wäre.
Gegenfrage: vergisst du deine Eltern, wenn du nicht ihr Grab besuchst?
Und was sagte das über dein Verhältnis zu deinen Eltern aus?

Der einzige Ort, wo meine Eltern noch existent sind, ist in meinem Herzen.
Und das trage ich stets bei mir, da muss ich nicht extra irgendwo hin.
Ich käme mir schlicht albern vor, vor einem Grab zu stehen, und dort ihrer zu gedenken.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Wenn jemandem ein Grabbesuch hilft: Verurteile ich nicht
Dem schließe ich mich an. :D
Zitat von abberlineabberline schrieb:Die hatte man am Rucksack glaub ich
Auch, aber eher an der Jacke oder Hemd Pullover.
Da gab es halt auch massenhaft Band- Buttons.


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um 15:26
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Gegenfrage: vergisst du deine Eltern, wenn du nicht ihr Grab besuchst?
Nein,das nicht,aber ich hätte ein schlechtes Gewissen,wenn ich sie nicht besuchen würde.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Der einzige Ort, wo meine Eltern noch existent sind, ist in meinem Herzen.
Und das trage ich stets bei mir, da muss ich nicht extra irgendwo hin.
Im Herzen und in Erinnerungen existieren sie immer in einem.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Warum? Es gibt immer mehr Leute, die die Asche in einem Friedwald verstreuen lassen
Ist dein Vater dort auch? Wenn die in einem Friedwald verstreut sind,an einem unbekannten Ort, oder übers Meer verstreut sind, dann ist klar,dass man sie nicht besuchen kann. Wie ich aber oben schon erwähnt habe, hätte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich weiß,sie sind im Friedhof beigesetzt worden und ich würde sie nicht besuchen kommen, für ein paar Minuten davor in Gedanken schweifen, kurz Zeit für sie nehmen. Ich gehe ja auch nicht jeden Tag dort hin, einmal in der Woche sonntags oder auch Mal jede zweite Woche jedoch schon, soviel Zeit muss sein, finde ich.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Ich käme mir schlicht albern vor, vor einem Grab zu stehen, und dort ihrer zu gedenken
Warum albern? Du wärst und bist nicht der einzige,der sowas auf dem Friedhof macht ;)


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um 15:31
Zitat von orletsorlets schrieb:hätte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich weiß,sie sind im Friedhof beigesetzt worden und ich würde sie nicht besuchen kommen,
Warum sollte ich ein schlechtes Gewissen haben? Gegenüber wem? Mein Vater lebt nicht mehr, und ihm ist es egal, ob ich an seinem Grab stehe oder nicht. Ich kann mich an jedem Ort an ihn erinnern, insbesondere an Orten, die ich mit ihm in Verbindung bringe, weil wir dort gemeinsame Erlebnisse hatten.


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