Let's talk about ... Allmy! Smalltalk, Fragen, Vorschläge und Geistesblitze
gestern um 10:19Vielleicht hat sie ja einen Massenmailer nutzen können?behind_eyes schrieb:Bitte was??? Wie geht das?
Vielleicht hat sie ja einen Massenmailer nutzen können?behind_eyes schrieb:Bitte was??? Wie geht das?
Mit viel Arbeit, Nerven, Schweiß, Tränen und Zeitmanagement. :D Sind pro Tag seit Dezember ungefähr 100 User. Um eine positive Antwort inklusive einem zurückkommenden Interview zu bekommen, brauche ich eine ganze menge an Anfragen. Da ich mittlerweile da viel abgegrast habe, wird die Zahl sich natürlich weiter nach oben verschieben (merke ich ja selbst an den Rückmeldungen).behind_eyes schrieb:Bitte was??? Wie geht das?
Ne, die Rundmails für Mods gab es damals noch nicht.Commonsense schrieb:Vielleicht hat sie ja einen Massenmailer nutzen können?
Meine Güte...da hast Du Dir aber wirklich eine Aufgabe ans Bein genagelt, an der doch noch lange kauen kannst... :DTeegarden schrieb:Das geht alles von meinem privaten PN Fach aus. Daher habe ich ja auch die Zahlen, wüsste auch überhaupt nicht wo ich die sonst herbekommen sollte, abgesehen von der real friends Liste. Zumindest kenne ich sonst keine weitere Möglichkeit.
Ich habe die Anfragen so massiv erhöht, weil es zwei Interviews die Woche gibt und nicht umgekehrt.perttivalkonen schrieb:sollte sie ein paar mehr pro Woche führen...
Bunt. Es ist eine bunte Vielfalt an Themen, die Community ist bunt. Ich liebe Vielfalt. Naja, ok, manchmal wird mir auch mal was zu bunt, aber auch das gehört dazu, zur Vielfalt.Hier geht es zu deinem Profil:
Seit dem One Day Meeting der Ancient Astronauts Society 2012 in Dresden. Wir waren ne Gruppe von, nun ja, Präastronautik-Interessierten, andere würden böse Skeptiker sagen, kannten uns aus verschiedenen Foren. Mittlerweile waren alle anderen auf Allmy gelandet, z.T. schon seit langem, und ich war damals ein knappes Jahr forenabstinent. "Willste nicht doch mal wieder...?" Ja, ich hatte Bock - und bin seit November '12 dabei; so lange war ich in keinem anderen der Foren zuvor.Ich dachte du bist hier schon länger angemeldet. Da habe ich mich verschätzt.
Anfangs fand ich es grottenschlecht. Das war so um 2005. Da hab ich es per Zufall (oder Empfehlung?) gefunden, hab mir mehrere Threads angeschaut - und bin rückwärts wieder rausgefallen wegen des Diskussionsniveaus. Deswegen kam es nach meinem Fortgang aus dem vorigen Forum zunächst auch nicht in Frage, nach Allmy zu wechseln. Dann, während des ODMs, schaute ich wegen der Einladung wieder rein, fand es deutlich besser. Noch heute stolpere ich zuweilen über Threads aus der Mitte der Nuller Jahre, finde es erschreckend, wie da auf Kita-VZ-Niveau zu Themen gechattet wurde. Allerdings find ich auch deutlich bessere, ja gute Threads aus jener Zeit, mit ordentlichen Diskussionen, fundierten Beiträgen. Hätt ich die mal schon 2005 gefunden - ich hätt mich damals bereits angemeldet - und das auch mit meinem eigentlichen Nick, den ich sonst überall hatte!
Ein Jahr Abstinenz. Es hat mir gefehlt, mich in diverse Themenfelder einzuarbeiten, für meine Antworten zu recherchieren. Ich finde es nämlich toll, zu lernen. Und beim fundierten Diskutieren lernt man immer was, selbst wenn man sich in einem Thema schon gut auskennt. Zur Zeit schreib ich nicht viel in thematischen Threads. Aber ich lese viele der alten Threads, in denen ich gepostet habe, und dann, ohne daß ich es plane, Google ich schon wieder nach neuen Forschungserkenntnissen zu irgendnem ineressanten Aspekt einer alten Diskussion...Das finde ich super, mache ich im kleinen Rahmen auch oft.
1983 lernte ich mal eine junge Finnin kennen, Tarja hieß sie. Noch im selben Jahr nannte ich mich dann Pertti, Pertti Valkonen. Ist ein finnischer Name. Die Liebe zu Finnland ist geblieben, letzten September war ich endlich mal wieder dort.
So weit ich zurückdenken kann, hatte ich dieses Interesse. Mein erstes Buch, das kein Märchenbuch war, war ein Sachbuch über die Entstehung des Menschen. Als ich zweite oder dritte Klasse war, war ich in drei Bibliotheken angemeldet, weil eine mir nicht gereicht hatte. Die Bücher im Kinder- und Jugendbereich waren nach Alters- bzw. Klassenstufen sortiert. Ich weiß noch, wie ich eine Bibliothekarin fragte, ob ich auch Bücher aus den Bereichen 4.-6- Klasse ausleihen dürfe, obwohl ich doch noch gar nicht so alt sei. Da hatte ich ja schon alles Interessante...Was für ein Wissensdurst!
Nicht eines, mehrere. Evolution / Paläontologie, Geschichte, Theologie.
Gearbeitet habe ich in Krankenhäusern, Sozialstationen, Behindertenwohneinrichtungen. Auch mal in einer Friedhofsverwaltung. Ttsächlich habe ich auch dort Sachen gelernt, die ich hier auf Allmy schon anbringen konnte. Ebenso hat mein Theologiestudium mir einiges Nützliche zur Verfügung gestellt. Der Rest aber, den hab ich mir im Verlauf von Jahrzehnten aus Interesse angesammelt. Hab nie damit aufgehört.Man lernt eben nie aus. Hoffentlich bleibt das bei dir in Zukunft auch weiter so.
„Daß ich erkenne, was die Welt / im Innersten zusammenhält.“ Faust - Wissen(schaft) ist kein Auswendiglernen, sondern ein Erkennen, Verstehen, Begreifen. Ein Aha-Effekt, ein Staunen, ein Glücksgefühl. Es gibt ja die Redewendung "das Fahrrad zum zweiten Mal erfinden", und man spielt eine Leistung damit herunter. Ich aber find es richtig toll, etwas herausgefunden zu haben, egal, wie viele vor mir schon darauf gekommen sind. Ich bin da von selbst drauf gekommen, das ist doch was. Ich hab was gelernt, ich kapiers nun. Andere treiben exzessiv Sport, um sich mit Glückshormonen zu fluten, ich bin halt ein Verstehens-Junkie. - Na und dafür brauchts nun mal fundierte Herangehensweisen, Methoden, Wissenschaftlichkeit.
Streng genommen ist es erst mal nur ein Nebeneffekt. Lernen tu ich für mich. Wie gesagt, beim Diskutieren recherchier ich viel, ich schreib nicht nur "längst schon Gewußtes", und selbst das prüf ich oft gegen, bevor ichs anbring. - Aber ja, ich bekomme immer wieder mal Lob, daß ich was Nützliches oder Interessantes einbringe, oder daß ich was verständlich, nachvollziehbar erkläre. Da freu ich mich sehr drüber, denn natürlich ist Wissen wie ne schöne Ansicht im Urlaub: viel besser, wenn man jemanden zum Teilen hat. Wenn ich wem helfen kann, freuts mich.Ja, ich konnte wie gesagt schon einiges von dir mitnehmen. ;)
Erst mal: wissenschaftliche Erkenntnisse, Hypothesen, Theorien, nicht Fakten. An wissenschaftlichen Erkenntnissen zu zweifeln ist gut, sonst gäbe es keine Veränderung, keinen Erkenntnisfortschritt. Da aber werden die Zweifel begründet, mit Belegen unterfüttert usw. "Wissenschaftliche Zweifel" quasi. Aber einfach etwas zu bezweifeln,z.B. weil es einem nicht in die eigene Weltsicht paßt? OK, auch das ist erst mal legitim - als Ausgangspunkt. Danach aber sollte ne Auseinandersetzung folgen, also der Versuch, seine Zweifel zu fundieren, sie zu begründen, ja sie selber zu bezweifeln. Oft genug erleb ich, daß das nicht ansatzweise erfolgt. Das find ich sehr bedauerlich, weil so ein Mensch sich selbst der Chance beraubt, herauszufinden, ob an seinem Zweifel was dran ist. Und ärgerlich find ichs, wenn der eigene Zweifel dennoch wie ne Quasitatsache gehändelt wird, so als ob die bezweifelte wissenschaftliche Theorie allein wegen dieses Ichbezweifeldasmal schon an Relevanz verloren hätte.
Kuh Veronika kratzt sich mit einem Schrubber.Irgendwie habe ich nicht mit sowas gerechnet. :DBesengebrauch: Kuh-Veronika aus Kärnten fasziniert weltweitExterner InhaltDas klingt banal, zeigt aber eine enorme tierische Intelligenz an, ausdifferenzierter Werkzeuggebrauch bei einem Tier, dessen Intelligenzlevel ansonsten deutlich hinter dem von Krähenvögeln, Menschenaffen, Elefanten oder Delfinen zurückfällt.
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Abgesehen, daß jede neue Erkenntnis die Sicht verändert, nein. Wie gesagt, wissenschaftliche Erkenntnisse und Sichtweisen begleiten mich, solang ich denken kann. Mit sechzehn bin ich zum Glauben gekommen; das hat dann meine Weltsicht verändert. Nicht gekippt, sondern erweitert. Und das auch nicht schlagartig, sondern schleichend. (Ich hab nie verstanden, wieso Menschen einen Widerspruch zwischen Glauben und Wissenschaft sehen.)
Aufklärung! So wichtig und gut sie für die Menschheitsgeschichte war, hat sie auch viel Schlimmes hervorgebracht. Eben auch den Mythos vom finsteren Mittelalter und der bösen religiösen Institution. Daher auch die Bezeichnung: nach der finsteren Nacht klärt sich der Himmel auf und wird zum hellen Tag. Man sieht endlich klar. Doch um sich zum hellen, aufgeklarten Tag zu stilisieren, wurde das Vorherige eben auch zur Finsternis stilisiert. Daß die im Mittelalter an die Flache Erde glaubten und die Kirche jeden verfolgte, der das anders sah, diese Lüge immerhin ist heute weitgehend aufgedeckt. Viele andere werden aber noch immer geglaubt und weitergetragen. Mitsamt dem zugrundeliegenden Feindbild.
Kurz gesagt: Wenn sie schon neugierig sind, bleibt als Rat nur noch: viel Spaß! Etwas länger: Neu-Gier heißt, wißbegierig sein, auch völlig Neues zu erlangen. Neu, unbekannt, fremd, andersartig. Die bisherige Sichtweise auf den Kopf stellend. Offenheit für Neues kann einem liebgewordene alte Ansichten verhageln, was schmerzhaft sein kann. Aber weitaus besser, als Neugelerntes so lange zu bearbeiten, bis es in die bisherige Weltsicht paßt. So lernt man ja nur "Altes". Alt-Gier quasi.
Tut mir leid, dazu kann ich nichts sagen. Als die Userrat-Sache letztes Jahr aufkam, verfolgte ich sie zunächst, konnte dahinter aber keinen wirklichen Sinn ausmachen. Modentscheidungen zu Verwarnungen, Sperren, Ausschlüssen mögen fraglich sein, aber was soll es bringen, noch mehr Leute als nur die Mods an diesen Maßnahmen zu beteiligen? Verbesserungsvorschläge kann man auch ohne Rat machen, Entscheidungen "ans Volk" abgeben braucht ebenfalls keinen Rat, da kann man alle per PN informieren, zur Diskussion und am Ende Abstimmung in einen Thread einladen. Diskussionen zu getroffenen Entscheidungen sind heikel, ich weiß, aber sie sind grundsätzlich was "legitim Demokratisches". Sowas bräuchte eher einen Thread als einen Rat.
Meine Unparteilichkeit. Wenn in einer Diskussion zu Religion zum Beispiel Pros und Contras aufeinander abgefeuert werden, schieß ich auf schlechte Argumente, egal, von welcher Seite sie kommen. So wurde mir schon an ein und dem selben Tag in verschiedenen Threads attestiert, ich wolle ja nur meinen Glauben verteidigen, wie auch, daß ich eh nur ein böser Atheist bin, der den Glauben zerstören wolle. Ob Argumente greifen oder nicht, hängt nicht an Standpunkten. Und Sachdiskussionen hängen nun mal an Argumenten, nicht an Standpunkten.
Da bin ich ein altmodischer Griesgram. Mein Handy ist was zum Telefonieren. OK, auch zum Fotographieren, aber das wars. Und am PC nutz ich "Software", keine Apps. IrfanView für Bilder, und CUEcards für die Verwaltung von um 1000 Urls. Letztgenannte Freeware wurde seit Anfang des Jahrtausends nicht mehr aktualisiert.
Eindeutig Team. Vieles mach ich allein, manches sogar lieber so, aber meist vermiß ich dabei doch andere. Ich steh mehr auf Gemeinschaft.
Kein Kommentar. Nur so viel: 1) Nichts in der Welt ist perfekt; 2) Weiter so!;)
Bin ja nu wahrlich nicht der erste, der ihn vorschlägt, aber vielleicht bin ich ja der "hundertste Affe" und Kippunkt: @dns!!! Ansonsten finde ich unter den bereits Interviewten mehrere, die in (von mir beobachteten) Sachdiskussionen eher als "Skeptiker" des Mysteriösen auffallen. Allmy lebt aber auch von denen, die der Mystery die Stange halten. Leute wie @continuum könnten vielleicht auch ganz interessant sein.:note:
Hmmm, vielleicht ne Lebensweisheit, die mein altes Mütterlein mir einst auf den Weg mitgab: Wenn Blaubeeren rot sind, sind sie grün.
Zweiundzwanzig Jahre habe ich ehrenamtlich in einem Projekt der Aidsprävention und Suchthilfe gearbeitet, Schwerpunkt Heroinuser, Prostituierte, aber auch Obdachlose, HartzIVer. Jedes Jahr direkt am 24.12. richteten wir seit '95 eine Weihnachtsfeier aus, damit diese Menschen an dem Tag nicht allein sein müssen. Ich hab dann jahrelang den Weihnachtsmann gespielt.Danke @perttivalkonen fürs Mitmachen! :lv: Für mich ein interessantes und auch sehr ausführliches Interview, aber trotzdem noch sehr schön zu lesen. Ich hoffe du bleibst dem Forum noch viele Jahre erhalten und bringst dich weiter so ein!Original anzeigen (1,9 MB)
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Ich aber find es richtig toll, etwas herausgefunden zu haben, egal, wie viele vor mir schon darauf gekommen sindGroßartig dich auf diese Weise hier näher kennenzulernen.
Eindeutig Team. Vieles mach ich allein, manches sogar lieber so, aber meist vermiß ich dabei doch andere. Ich steh mehr auf Gemeinschaft.Dann hast du aber auch brauchbare Kollegen. Das Glück hat leider nicht jeder.
Ich finde das Interview sehr interessant. Ich habe schon viele Beiträge und tolle Makroaufnahmen im Naturthread gesehen und finde es auch toll, dass man in einer Großstadt so eine tolle Oase haben kann 🙏Teegarden schrieb:Hat euch das Interview dazu gebracht, den User anders wahrzunehmen?