Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung

Es gibt Außerirdisches Leben

217 Beiträge, Schlüsselwörter: Außerirdische
Luminarah
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Es gibt Außerirdisches Leben

07.06.2013 um 12:17
@Hoffmann
Mich überzeugt die Argumentation weiterhin nicht .

Den einzigen Grund ,den ich zwingend sehe ,ein Sonnensystem zu verlassen ,wäre ,wenn die Heimatsonne das Ende der Lebenspanne erreicht hat . Bei orangen und roten Zwergen muss sogar das nicht unbedingt nötig sein ,sofern diese Sonne habitable Planeten besitzen ,da deren Lebenspanne extrem lang ist .

In allem anderen sehe ich ,auch bei Fermi, nur Anthropozentrik. Wir wissen noch nicht einmal ,wie wir selbst zur Kolonisation stehen würden , wenn wir die Entwicklung zur interstellaren Raumfahrt geschafft hätten und beispielsweise mittels Kernfusion keine Energieprobleme mehr hätten ,ach ja ,und gelernt hätten ,mit dem Planeten achtsam umzugehen. Immerhin gibt es jetzt schon Stimmen ,die eine Kolonisation des Mars ,sofern diese jeh möglich sein wird ,als ein ungeheuerliches ökologisches Verbrechen ansehen.
Vielleicht mendeln sich ja gerade solche Rasden wie wir, die keinerlei Probleme haben alles auszurotten ,was nicht bei Drei auf den Bäumen ist ,wie zum Beispiel die Briten die Ureinwohner auf Tasmanien , und die nicht lernen ,mit Ressourcen des Planeten umzugehen ,rechtzeitig weg ,bevor sie technisch soweit sind ,zu den Sternen aufzubrechen. Gerade dies sehe ich für die Menschheit am wahrscheinlichsten an. Insofern kann es so sein ,dass gerade nur solche Rassen Raumfahrt betreiben ,die es auch mental und ökologisch auf die Reihe bekommen ,auch eine Art Evolution.

Das Fermi Argument sehe ich daher nur als Ausdruck einer Anthropozentrik , die unsere Mentalität und Handlungsweise extrapoliert und deshalb ist es für mich auch nicht überzeugend .

Abgesehen davon ,das explorative Raumfahrzeuge ohne Willen einer Kontaktaufnahme oder Kolonisation schon längst mal vorbeigeschaut haben könnten . Zumindest die frühen Hominiden aber auch die Römer und Ritter hätten das nicht begriffen. Hier kann man auch durchaus auch einmal auf Valleees Wonders in the Sky und auch die Ufoproblematik verweisen.
Hoffmann schrieb:c) folgt, dass dies schon längst hätte geschehen müssen, wenn Erde und Menschheit ein kosmisches Durchschnittsprodukt darstellen.
Aus diesen Gründen stimme ich deiner Schlussfolgerung nicht zu . Es kann so sein ,das will ich nicht abstreiten. Es ist aber nicht zwingend so meiner Ansicht.


melden
Anzeige
Luminarah
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Es gibt Außerirdisches Leben

07.06.2013 um 12:46
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/gutzuwissen/274027.html

Eigentlich müsste es in der Milchstraße von intelligenten Zivilisationen nur so wimmeln – schließlich enthält die Galaxis Milliarden von Sternen und existiert seit Milliarden von Jahren. Doch bislang fehlt von Alien-Besuchen auf der Erde jede Spur. "Wo sind sie?", wunderte sich schon 1950 der Physik-Nobelpreisträger Enrico Fermi, dessen Überlegungen seitdem unter dem Namen Fermi-Paradoxon bekannt sind. Dem dänischen Forscher Rasmus Bjørk vom Niels-Bohr-Institut in Kopenhagen zufolge könnte es eine einfache Antwort auf Fermis Frage geben: Die Aliens suchen noch.


http://www.geoffreylandis.com/percolation.htp

If even a very small fraction of the hundred billion stars in the galaxy are home to technological civilizations which colonize over interstellar distances, the entire galaxy could be completely colonized in a few million years. The absence of such extraterrestrial civilizations visiting Earth is the Fermi paradox.

A model for interstellar colonization is proposed using the assumption that there is a maximum distance over which direct interstellar colonization is feasable. Due to the time lag involved in interstellar communications, it is assumed that an interstellar colony will rapidly develop a culture independent of the civilization that originally settled it.

Any given colony will have a probability P of developing a colonizing civilization, and a probability (1-P) that it will develop a non-colonizing civilization. These assumptions lead to the colonization of the galaxy occuring as a percolation problem. In a percolation problem, there will be a critical value of the percolation probability, Pc. For P<Pc, colonization will always terminate after a finite number of colonies. Growth will occur in "clusters," with the outside of each cluster consisting of non-colonizing civilizations. For P>Pc, small uncolonized voids will exist, bounded by non-colonizing civilizations. When P is on the order of Pc, arbitrarily large filled regions exist, and also arbitrarily large empty regions.



Nur mal um aufzuzeigen ,das es aich mathematisch andere Ansätze gibt.


Nicht ganz ernst gemeint:

aber amüsanz zu lesen

http://www.amazon.de/gp/aw/d/0387955011/ref=redir_mdp_mobile?qid=1233837923&ref_=sr_1_1&s=books-intl-de&sr=8-1


melden
Luminarah
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Es gibt Außerirdisches Leben

07.06.2013 um 12:54
Ach ja ,den Artikel von Freitas hatte ich vergessen ,auch sehr schön:

http://www.rfreitas.com/Astro/ResolvingFermi1983.htm
The assertion that extraterrestrial intelligences (ETI) do not exist, based on the apparent contradictions inherent in the Fermi Paradox, rests upon an unproven and untenable presumption: That ETI are not now present in the Solar System. The current observational status of the Solar System is insufficient to support the assumption that ETI are not here. Most advanced civilisations also would be either invisible or unrecognisable using current human observational methods, so millions of advanced societies may exist and still not be directly detectable by us. Thus the Fermi Paradox cannot logically be raised as an objection to the existence of ETI until these major observational deficiencies have been corrected.


Insofern gibt es genug seriöse Gegenpositionen zu Fermi ,denke ich .


melden
Luminarah
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Es gibt Außerirdisches Leben

07.06.2013 um 13:10
Hier ist noch eine schöne Buchrezension zur Seti Problematik ,auch für sich alleine sehr lesenswert .


melden
Luminarah
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Es gibt Außerirdisches Leben

07.06.2013 um 13:11
Link wurde nicht mitgesendet sorry

http://www.klaus-richter.eu/privat/rezensionen/seti.html


melden
Hoffmann
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Es gibt Außerirdisches Leben

07.06.2013 um 14:27
@Luminarah
Luminarah schrieb:Insofern gibt es genug seriöse Gegenpositionen zu Fermi ,denke ich .
Wie gesagt, man kann über mögliche Gründe zum Zustandekommen des Beobachtungsbefundes sehr lang und umfangreich räsonieren. Die vorhandenen "seriösen Gegenpositionen" überzeugen mich allerdings nicht davon, dass Fermi grundsätzlich falsch liegen könnte.


melden

Es gibt Außerirdisches Leben

09.06.2013 um 06:07
@Hoffmann
@Luminarah
@AEOU
@wolf359
@Adrianus
@omasliebling
@TheProAnimals


sorry, ich hab zur Zeit wenig Zeit.

Ich werde bald ausführlich auf eure Beiträge antworten.
Ich Danke euch, dass ihr hier mit mir über das Thema diskutiert.


melden

Es gibt Außerirdisches Leben

09.06.2013 um 16:28
Das beste Argument: es kann keine Aliens geben, sonst haette Gott/Jahwe/Allah das ja in der Bibel/Koran/Thora gesagt.


melden

Es gibt Außerirdisches Leben

09.06.2013 um 20:14
@Hoffmann
Hoffmann schrieb:Ich denke, von der Vorstellung eines galaktischen Imperiums kann man sich getrost verabschieden. Die Analogie zur adaptiven Radiation trifft es meiner Ansicht nach genauer: Die Aufspaltung in Teilpopulationen, die jede für sich autonom handelt und dabei sukzessive alle verfügbaren Nischen besiedelt, bis schließlich eine Konkurrenzsituation eintritt, wo ferne Nachkommen verschiedener Teilpopulationen aufeinander treffen dürfte das wahrscheinlichste Szenario sein. Wie jeweils mit der Konkurrenzsituation umgegangen wird, ob friedliche Koexistenz oder kriegerische Beseitigung des Konkurrenten, wird von Fall zu Fall entschieden. Das ändert jedoch nichts an der prognostizierbaren Situation, dass binnen relativ kurzer Zeit alle verfügbaren Sterne der Galaxis erschlossen worden sind.
Jede dieser "Teilpopulationen" (Habitate...) kann sich genauso wie eine eigenständige Zivilisation verhalten, handelt es sich aber auch hier nur um einen kleinen Prozentsatz aller Habitate, die sich (letztlich auf sich allein gestellt...) dafür entscheiden, den gesamten Raum zu besiedeln, dann dürfte das die Ausbreitung über die gesamte Galaxis erheblich bremsen, und den "andersdenkenden" Spezies mehr Zeit geben "flexibel" auf die Bedrohung zu reagieren. So könnte sich die galaktische Besiedlung auf lange Sicht an den relativ wenigen "agressiven" Habitaten und deren weitere Ausdünnung durch Motivationswandel, diversen "Unfällen", feindlichen Spezies, Kooperationen und ungeeigneten Welten nach und nach von selbst totlaufen oder zumindestens extremst verlangsamen...

Es wäre ebenfalls möglich, das Systeme die von anderen intelligenten Lebensformen besiedelt sind (und über deren technische Möglichkeiten nichts genaues bekannt ist...), gar nicht erst als Ziel ausgewählt werden, weil das Risiko eines Scheiterns zu groß ist. Bei einem Mißerfolg macht es auch wenig Sinn ein weiteres Habitat zu schicken, weil die ansässige Spezies, die das erste Habitat abgewehrt hat nun erst recht in der Lage wäre, jeden weiteren Störenfried zu eleminieren; und dazu hätte man sich "als Bonus" auch noch einen neuen gefährlichen Feind gemacht...

Ein System (wie z. B. unser Sonnensystem...) könnte auch im Einflußbereich einer anderen fortschrittlichen Spezies liegen, von der man sicher weiß, das sie Generationenschiffe in ihrer näheren stellaren Umgebung nicht duldet. So wäre es theoretisch möglich, das die Nähe einer "Hochzivilisation" uns bisher vor unfreundlichen Besuchern geschützt hat. Was diese Zivilisation dann irgendwann mit uns vorhat, wäre eine andere Frage; und vielleicht gehören wir ja auch schon zu einem "lokalen Imperium" und wissen es noch gar nicht...
Hoffmann schrieb:Wie gesagt, man kann über mögliche Gründe zum Zustandekommen des Beobachtungsbefundes sehr lang und umfangreich räsonieren. Die vorhandenen "seriösen Gegenpositionen" überzeugen mich allerdings nicht davon, dass Fermi grundsätzlich falsch liegen könnte.
Das "letzte Wissen" fehlt uns natürlich, aber es gibt immerhin eine Reihe von plausiblen Gegenargumenten. Für mich entscheidend ist, das es genug (auch "soziale"...) Aspekte gibt die zeigen, das eine Besiedlung/Eroberung der gesamten Galaxie nicht zwingend ist. Zudem könnten Aliens schon lange das Sonnensystem besucht haben, ohne dabei sichtbare Spuren zu hinterlassen. Das wir hier und heute keine Aliens wahrnehmen (obwohl es ja auch Menschen gibt, die das behaupten...), muß ja nicht viel besagen. Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten. Fermi's Paradoxon scheint zwingend zu sein, das ist es aber nur, weil es zu einfach gedacht ist...

"Wo sind Sie denn ?"

Gute Frage...

@AEOU
AEOU schrieb:Fakt wäre es ja ein fremdes eindringen in den Luftraum jener Nation die betroffen wäre, oder wahrscheinlich den gesamten Luftraum der Erde..
Ja, die "neuartige Situation" beträfe natürlich die gesamte Erde und könnte auch dazu führen uns als Menschheit zu einen, und sei es auch nur, weil wir dann alle in einem Boot säßen, egal was da auf uns zu käme. Und wenn die Aliens uns kontaktieren sollten, dann täten sie es sehr wahrscheinlich aus einem guten Grund, und nicht nur um uns mit einem kosmischen "Buhruf" zu erschrecken...

@Luminarah
Luminarah schrieb:Gerade dies sehe ich für die Menschheit am wahrscheinlichsten an. Insofern kann es so sein ,dass gerade nur solche Rassen Raumfahrt betreiben ,die es auch mental und ökologisch auf die Reihe bekommen ,auch eine Art Evolution.
Das wäre schon möglich...

Die dringendsten sozialen und ökologischen Probleme stellen sich ja lange vor der Entwicklung geeigneter Raumschiffe und müssen zuerst gelöst werden. Das könnte dazu führen, das nur "gereifte" Spezies interstellare Reisen unternehmen können, die "im Feuer" einer schwierigen Übergangszeit eine neue "globale Moral" entwickelt haben. Wenn sie sich dann aber zu anderen Systemen aufmachen, dann werden sie diese Moral in ihre neuen Heimatwelten mitnehmen, und eher darauf achten, unnötigen Konflikten aus dem Weg zu gehen oder diese mit friedlichen Mitteln zu lösen suchen. So gesehen könnte das zu einem Universum führen, in dem die moralisch guten Aliens das Sagen haben...

Eine schöne Vorstellung, inwieweit sie Realität ist, werden wir (hoffentlich...) noch erfahren...


melden
Hoffmann
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Es gibt Außerirdisches Leben

09.06.2013 um 21:07
@wolf359
wolf359 schrieb:So könnte sich die galaktische Besiedlung auf lange Sicht an den relativ wenigen "agressiven" Habitaten und deren weitere Ausdünnung durch Motivationswandel, diversen "Unfällen", feindlichen Spezies, Kooperationen und ungeeigneten Welten nach und nach von selbst totlaufen
Du vergisst dabei, dass die Besiedlung exponentiell verläuft. Das heißt, auch wenn nur 1 Prozent aller Habitate in einem System ausscheren und die restlichen 99 Prozent ortsfest verbleiben, um sich einzuigeln, binnen weniger Stationen die ursprüngliche Populationsgröße wiederhergestellt ist, die sich invasiv betätigt. Genau dafür werden doch unerschlossene Planetensysteme aufgesucht: Habitate bauen, von denen ein Teil dort verbleibt, während der Rest weiterzieht, um sich neuen Siedlungsraum zu suchen, wenn es zu eng wird.
wolf359 schrieb:Es wäre ebenfalls möglich, das Systeme die von anderen intelligenten Lebensformen besiedelt sind (und über deren technische Möglichkeiten nichts genaues bekannt ist...), gar nicht erst als Ziel ausgewählt werden, weil das Risiko eines Scheiterns zu groß ist.
Dem lässt sich einfach abhelfen: Eine Erkundungsmission zum Ablauschen und ggf. Überwachen mit kleinen Robotersonden. Falls sich herausstellt, dass dort gefährliche Konkurrenz herangewachsen ist, lenkt man einen größeren Kometen zielgerichtet auf Kollisionskurs mit dem Planeten, auf dem die Konkurrenz ansässig ist. Dann muss man nur noch abwarten, bis die Natur ihr Werk verrichtet hat. Aber Planeten sind ja eher zweite Wahl. Asteroiden sind als Rohstoffquelle viel interessanter.
wolf359 schrieb:Ein System (wie z. B. unser Sonnensystem...) könnte auch im Einflußbereich einer anderen fortschrittlichen Spezies liegen, von der man sicher weiß, das sie Generationenschiffe in ihrer näheren stellaren Umgebung nicht duldet.
Bei den Distanzen dürfte es schwer sein, einen Einflussbereich vor Eindringlingen zu sichern, denn schneller als Lichtgeschwindigkeit geht auch für die "Grenzpatrouille" nicht ...


melden
SuK4
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Es gibt Außerirdisches Leben

12.06.2013 um 23:21
@jero4802
Vllt. sind wir ja NOCH die einzigst intelligente Lebensform und mit uns fängt alles an?


melden

Es gibt Außerirdisches Leben

13.06.2013 um 11:57
Leben >=1 .... aber eben nicht 0 in diesem Universum .... Somit besteht die Chance, dass tatsächlich irgendwo da draußen, ebenfalls gerade einer in die Tastatur klöppelt. Aber wer weiß .... ;o)


melden

Es gibt Außerirdisches Leben

14.06.2013 um 01:19
Hallo!

Ich sehe keinen Grund, warum sich interstellare Reisen lohnen sollten.
Alles was man für Reproduktion braucht, findet man vor der kosmischen Haustür.
Auch fortschrittlichste Zivilisationen werden nur begrenzte Mittel besitzen, um sich im Weltall fortzubewegen, warum sollte man diese mit Reisen verschwenden, deren Ausgang ungewiss ist.


melden

Es gibt Außerirdisches Leben

14.06.2013 um 01:52
Hmm die Bearbeitungszeit ist vorüber, deswegen erstelle ich einen Doppelpost ..

Der einzige Grund, der mir einfiele, sich doch in die weiten Welten der Galaxie aufzumachen, wäre eine Art ( wissenschaftlicher ) Neugierde. Doch ansonsten gibt es meines Erachtens für eine fortschrittliche Zivilisation, die - platt ausgedrückt - Energie aus Luft und Wasser aus Sand herstellen kann, keinen Grund sich immer weiter von der Heimatwelt zu entfernen. Da sollte doch eigentlich immer der nächstmögliche Punkt ausgewählt werden.
Den stellt jetzt aber kein anderes Sonnensystem dar, sondern evtl. Asteroidengrürtel, Monde etc., sodass die gesamte Bevölkerung der Galaxie, damit wir davon etwas mitbekommen, sehr lange dauern würde.

Tut mir Leid für meine wirren Gedanken :-p


melden

Es gibt Außerirdisches Leben

14.06.2013 um 02:04
@Hoffmann
Hoffmann schrieb am 09.06.2013:Genau dafür werden doch unerschlossene Planetensysteme aufgesucht:
Ja, aber wenn "nur" unerschlossene Planetensysteme "heimgesucht" werden, dann kommt eine solche Spezies uns auch kaum in die Quere. Die Anwesenheit einer anderen intelligenten Art müsste als Abschreckung ausreichen, denn so gut ihre Instrumente auch wären, sie könnten doch nie ganz sicher sein, ob wir uns bei ihrer Ankunft zur Wehr setzen können, oder nicht...
Hoffmann schrieb am 09.06.2013:Dem lässt sich einfach abhelfen: Eine Erkundungsmission zum Ablauschen und ggf. Überwachen mit kleinen Robotersonden. Falls sich herausstellt, dass dort gefährliche Konkurrenz herangewachsen ist, lenkt man einen größeren Kometen zielgerichtet auf Kollisionskurs mit dem Planeten
Ja, und wenn man dabei entdeckt wird, dann ist die Spezies vorgewarnt und das System verloren, und eine solche Extra-Mission kostet Zeit...
Hoffmann schrieb am 09.06.2013:Bei den Distanzen dürfte es schwer sein, einen Einflussbereich vor Eindringlingen zu sichern, denn schneller als Lichtgeschwindigkeit geht auch für die "Grenzpatrouille" nicht ...
Das kommt darauf an, wo die Grenzpartroullie sich aufhält und wo die Grenze ist (die Grenze könnte ja auch durch unser Sonnensytem führen). Im Übrigen bin ich der Ansicht, das man ein einfaches schwer bewaffnetes Eingreifschiff schneller beschleunigen kann, als ein Habitat, das dagegen wohl eher so etwas wie eine "fette Ente" ist...

@SuK4
SuK4 schrieb:Vllt. sind wir ja NOCH die einzigst intelligente Lebensform und mit uns fängt alles an?
Das ist aber äußerst unwahrscheinlich. Es gibt sehr viele ältere Systeme, die die Bedingungen für eine Lebensenstehung ebenfalls erfüllen und deshalb schon längst Leben hervorgebracht haben müssen; jedenfalls wenn die Naturgesetze gültig sind und man nicht an einen kosmischen Weihnachtsmann glaubt, der nur die Erde mit Leben erfüllt...

@eiieu

Ich halte es schon für möglich, das einige fortschrittliche Spezies Kolonien in beachbarten Sonnensystemen anlegen, ist ihnen aber ihre politische Einheit wichtig, so müssten sie darauf achten, ihr kleines "Imperium" räumlich zu begrenzen; Systeme, bei denen ein Notfall eingetreten ist oder die sich unerlaubterweise verselbständigen, sollte man schon einigermaßen "zeitnahe" erreichen können...


melden

Es gibt Außerirdisches Leben

14.06.2013 um 02:26
@wolf359

Aber geographisch begrenzt und nicht wie diese landläufige Rechnung nahelegt, dass die gesamte Galaxis innerhalb soundsovieler Millionen Jahre besiedelt sein müsse.
Tut mir Leid, hier ein weiteres Fass aufgemacht zu haben, aber das war so mein Problem, das mir auf dem Herzen brannte.

p.s. das ist mal ein schön geführter Thread, ohne Anfeindungen, Unsachlichkeiten usw.
auch fast ne Rarität hier!


melden
Hoffmann
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Es gibt Außerirdisches Leben

14.06.2013 um 12:47
@wolf359
wolf359 schrieb:Ja, aber wenn "nur" unerschlossene Planetensysteme "heimgesucht" werden, dann kommt eine solche Spezies uns auch kaum in die Quere.
Das stimmt so nicht, denn unser Sonnensystem ist durch uns ja noch nicht erschlossen worden. Die Asteroiden sind alle noch da, die zum Habitat(um)bau geeignet sind. Und gegen eine Invasion von fremden Siedlern könnten wir uns ebenfalls (noch) nicht zur Wehr setzen.
wolf359 schrieb:Ja, und wenn man dabei entdeckt wird, dann ist die Spezies vorgewarnt und das System verloren, und eine solche Extra-Mission kostet Zeit...
Das System ist damit als potenzieller Siedlungsraum noch lange nicht verloren. Man muss eben nur ein paar Jahrzehnte oder Jahrhunderte länger warten, aber nach einer interstellaren Reise fällt das nicht sonderlich ins Gewicht. Einstweilen breitet man sich eben in den Außenbereichen des Systems aus, wo ebenfalls Ressourcen erschließbar sind.
wolf359 schrieb:Im Übrigen bin ich der Ansicht, das man ein einfaches schwer bewaffnetes Eingreifschiff schneller beschleunigen kann, als ein Habitat, das dagegen wohl eher so etwas wie eine "fette Ente" ist...
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich nur ein einzelnes Habitat auf die Reise macht. Schon aus Redundanzgründen dürften mehrere Dutzend oder gar Hundert solcher Gefährte in ein System eindringen und dieses sukzessive infiltrieren. Und was spricht dagegen, dass jedes Habitat seinerseits mit Angriffswaffen ausgerüstet ist?
wolf359 schrieb:Es gibt sehr viele ältere Systeme, die die Bedingungen für eine Lebensenstehung ebenfalls erfüllen und deshalb schon längst Leben hervorgebracht haben müssen; jedenfalls wenn die Naturgesetze gültig sind ...
Na ja, das Thema hatten wir andernorts schon zur Genüge diskutiert. Leben entwickelt sich zwar im Einklang mit den Naturgesetzen, wenn die notwendigen und hinreichenden Bedingungen zusammenkommen, aber DASS das geschieht, lässt sich nicht als Notwendigkeit ableiten, sondern ist den Zufallsbedingungen vor Ort geschuldet. Auf der Erde hat es geklappt. Ob es anderswo auch geklappt hat, wissen wir nicht. Kann sein, kann aber auch nicht sein. Weitere Beobachtungen werden hoffentlich diesbezüglich für Klarheit sorgen.
wolf359 schrieb:... ist ihnen aber ihre politische Einheit wichtig, so müssten sie darauf achten, ihr kleines "Imperium" räumlich zu begrenzen ...
Eine expansive Zivilisation setzt nicht auf politische Einheit, sondern lediglich auf Gruppenzusammenhalt während der Reise zu neuen Systemen. Wenn es im neu erschlossenen System zu eng wird, setzen sich neue Gruppen zu weiteren Systemen ab, die ihrerseits wieder Keimzelle eines neuen Gruppenzusammenhalts werden. So etwas wie ein "Galaktisches Imperium" ist lediglich eine Science-Fiction-Idee, die jedoch wegen der großen interstellaren Distanzen keine Chance hat, jemals realisiert zu werden.


melden

Es gibt Außerirdisches Leben

14.06.2013 um 14:34
Hallo....

Ich denke das , wenn wir die Threadaussage mal ganz trivial nehmen, es bereits im Sonnensystem einiges an Leben geben könnte. Besser, ich bin davon "überzeugt", das wir auf Mars und auch auf wasserhaltigen Eisplaneten, Leben das nicht von der Erde stammt, finden werden. Welches aber nicht gerade mit einem Handy ausgestattet sein wird, also eher primitive Lebensformen.

Die Frage ob es ansonsten Leben im All gibt, erübrigt sich. Das die Erde eine Ausnahme sein soll, wäre alzu vermessen anzunehmen. Der Beweis ist ja gerade das es hier Leben gibt und folgt man den grundsätzlichen Aussagen der Physik, sind wir hier, oder ist das System hier, nichts besonderes.
Das All, die Gesetze, die Verteilung, ist "homogen" ;) wie es so schön heißt. Mainstream sind die Gesetze über all gleich..... und zu diesen "Gesetzen" gehört auch die Entstehung des Lebens, imo.

Im mathematischen Schnitt finden sich alle 6 Lichtjahre Sonnen in unserer Galaxie, die die nötige Energie bereitstellen können. Das ist schon ziemlich dicht beinander. Somit steigt die Chance innerhalb von Galaxien, das es, selbst wenn zu 99,9999% nur einfache Lebensformen sein sollten, im All von Leben nur so wimmelt.

Na dann.. L Grüsse Z.


melden

Es gibt Außerirdisches Leben

14.06.2013 um 15:43
@jero4802
Jaaaa.... Es gibt sie.... Sie sind existent....
Nun sie haben kein Bock sich mit uns zu unterhalten...
Es sei den E.T will nach hause und hat eine Panne...
Ihr wisst schon... Antriebsprobleme... Platten in Warpblasse...


melden
Anzeige

Es gibt Außerirdisches Leben

14.06.2013 um 16:18
@JurayMelis
Thats a very interesting Avatar, a Joke, or real evidence of your origin? ;)

Greets Z.


melden
318 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Sonnensysteme20 Beiträge