Thorsteen schrieb:Beim aufsetzen auf der Wasseroberfläche, und da ist es egal ob die Spiegelglatt ist, ist der kritische Punkt wenn eines der Triebwerke aufsetzt.
Dazu schreibt Larry Vance:
As depicted in Figure 8, the engines, which are mounted under the wings,
would be the first to contact the water by touching the tops of the swells and
waves. The force of the water contact would rip the engines off very quickly.
The extended flaps/flaperons would be next to touch the water. The trailing
edges of the flaps/flaperons would start to touch the tops of the swells and
waves, and then the entire flap system would be dragged through the water. This
is the scenario that led to the erosion on the trailing edge of the flaperon.
Quelle: Larry Vance, MH370 Mystery Solved, 2018, 47
Denn die 777 ist ja dafür konstruiert, dass bei der Notwasserung die Triebwerke sofort abfallen.
Thorsteen schrieb:Und das noch im Gleitflug ohne Triebwerke?
Nein, denn wenn wenn die flaps ausgefahren waren, dann muss es Strom, ergo Triebwerksleitung gegeben haben.
Es gab mehrere Fälle von Notwasserungen von jet airliners unter noch teils noch schlechteren Bedingungen und ohne eingesetzte / funktionsfähige / ausgefahrene flaps, die Piloten haben trotzdem immer überlebt, fast immer unverletzt.
Passato schrieb:Quelle: Perplexity search
Da musste ich laut lachen.
Das "vermutete" Absturzgebiet der KI wird (sehr weit im Süden, in den Roaring Forties) wird nicht vermutet, weil es gut zu den BFOs und BTOs passt, im Gegenteil. Sondern weil man zur Eingrenzung dazu ausging, dass es ab der südlichen Wende einen führerlosen Flug ohne Piloteneingriffe und nach Treibstoffende einen unkontrollierten spiral descent gab. Der Hauptvorteil dieser Annahme war, dass man nicht allzu weit vom 7. Bogen suchen musste, um diese Vermutung zu bestätigen oder ausschließen zu können. Auch aktuell wird dort gesucht. Dieses Gebiet ist also sehr gut, sogar mehrfach abgesucht. Dort ist aber (Stand jetzt) kein Wrack.
Für das Gebiet nördlich des Broken Ridge passen die Satellitenwerte viel besser. Dort wurde noch nicht so intensiv gesucht, nur 25 nm vom Bogen entfernt, und hier muss man ja von einem längeren Weiterflug nach dem letzten log-on ausgehen, denn die flaps waren ausgefaren! Dort ist das Wasser viel ruhiger. Eine Notwasserung würden die Piloten im Cockpit sehr wahrscheinlich überleben.