Was geschah mit Flug MH370?
gestern um 19:39Interessant. Quelle hatte ich bisher nicht gelesen. Spannend, dass die wohl tatsächlich Fallexperimente mit Flaperon-Modell gemacht hatten. Stimmt das tatsächlich? Müsste ja im Untersuchungsbericht stehen.Panaetius schrieb:"terminal velocity" bei dem flaperon als ca. 160 km/h angegeben
160 km/h- ich hatte eher sowas wie ungefähr 300 - 400 km/h geschätzt. Da die Natur immer den Weg der geringsten Kräfte geht, die Flügelteile also nicht als waagerechte Platte mit hohem Luftwiderstand runterkommen, sondern auf der Schmalseite des Schwerpunktes der Platte. Beim Fallen aber dabei lage-instabil sind und trudeln, sich also die Angriffsfläche der Luftmoleküle ständig ändert und damit auch der Luftwiderstand des fallenden Teils. Ist superschwer zu berechnen, viel Spass beim Lösen der dafür nötigen Differentialgleichung - Besser ist da das Fallexperiment. Messen, nicht rechnen.
Wikipedia: Fall mit Luftwiderstand
Ich bleibe dabei, die Schäden am Flaperon dürften höchstvermutlich nicht vom Aufschlag auf dem Trailing Edge nach freiem Fall stammen. Sondern eher vom Aufschlag beim Ditching. Bei freiem Fall nach Abtrennung durch Flutter würde ich erwarten, dass es auf der breiteren Schmalseite ins Wasser taucht, die Schäden also 90 Grad verdreht wären. Da die breitere Schmalseite schwerer ist als die schmalere Schmalseite. Der Schwerpunkt also eher dort liegt. Das ist die Seite hier rechts in Deinem Bild vom Flaperon, richtig?
Panaetius schrieb am 13.01.2026:Dies entspricht dem Schadensbild am trailing edge
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