Was geschah mit Flug MH370?
um 17:28@camelot
Ich halte es für genau den falschen Ansatz, zunächst sich für eine Theorie zu entscheiden und dann die Daten daraufhin anzupassen oder für ungültig zu erklären, sondern man sollte zunächst schauen, was sich aus den eher spärlichen Befunden schließen lässt hinsichtlich initialer Entführung, ungefährem weiterem Flugverlauf und Flugende und sich basierend darauf dann eine Theorie überlegen - nicht umgekehrt.
Bei meinem Szenario (https://www.docdroid.net/GvlrLaV/mh370-waypoint-30-pdf) - und ich sage nicht, dass es auf den letzten Strecken so gewesen sein muss, aber natürlich besteht die Möglichkeit, wobei ich schon damals davon ausging, dass bei der Umkreisung von Banda Aceh größere Teile per heading geflogen wurden, also nicht über waypoints - wurde auf jeden Fall in dem IG-Blog (von Victor Iannello) festgestellt, dass noch am Ende Treibstoff zur Verfügung war.
Das gilt dann by extension auch für ähnliche Flugpfade, die in der Nähe des Broken Ridge enden. Hierfür werden gerade im letzten Flugteil geringere Geschwindigkeiten benötigt, da die Abstände zwischen den Ringen kürzer werden, wenn man von der ca. 180-Grad Südrichtung abweicht. Also größere endurance. Bei einem solchen Flugverlauf hatte man zudem die beste Übereinstimmung mit den gemessenen BFOs und es ist erklärbar, dass die Trümmer die Inseln und Küsten von Südostafrika zu den jeweiligen Zeitpunkten erreichten, aber keine Trümmer in Australien oder Südostasien angespült wurden.
Ich halte es für genau den falschen Ansatz, zunächst sich für eine Theorie zu entscheiden und dann die Daten daraufhin anzupassen oder für ungültig zu erklären, sondern man sollte zunächst schauen, was sich aus den eher spärlichen Befunden schließen lässt hinsichtlich initialer Entführung, ungefährem weiterem Flugverlauf und Flugende und sich basierend darauf dann eine Theorie überlegen - nicht umgekehrt.
Es ging anfangs darum, überhaupt ein Suchgebiet zu definieren und die Suche zu begründen. Da war es natürlich hilfreich, wenn der Absturz am Ende unkontrolliert erfolgte, denn dann müsste MH370 nahe am Bogen sein. Am Anfang schien auch vieles stimmig zu sein. Abgesehen davon, dass es dort nicht gefunden wurde, wurden allerdings weitere Funde ignoriert: je mehr Trümmer vom rechten Flügel auftauchten, desto schwerer wurde es die mit flutter und dem unkontrollierten Absturz in Zusammenhang zu bringen. Meine eigene Erfahrung war, dass bei solchen Überlegungen derailt wurde - schließlich könnte Ocean Infinity mitlesen und die suchen nur, wenn sich ein Suchgebiet eingrenzen lässt. Das wird schwierig, wenn MH370 relativ weit vom Bogen entfernt sein kann.DearMRHazzard schrieb:Das sind alles so kleine Details mit denen beschäftigt sich kein Mensch, auch die IG nicht merkwürdigerweise. Oder haben die das in den letzten 6 Jahren endlich mal hinbekommen ? Das hat mich damals schon sehr gestört. Es wurden unheimlich viele Paper angefertigt. Alles sah so "wissenschaftlich" aus, und dann fehlte aber immer ein Modell für den Spritverbrauch. Auch das ATSB hat damit nie gearbeitet. Ich verstehe das bis heute nicht, wie man sowas ignorieren kann. Es ist immer kontraproduktiv wenn man einen Tunnelblick hat. Da kommt nie etwas gescheites bei heraus. Man muss sich unbedingt gedanklich völlig frei machen von diesem elendigen "Geisterflug". Es gab keinen Geisterflug. Wer daran auch heute noch festhält, der wird MH370 niemals finden.
Bei meinem Szenario (https://www.docdroid.net/GvlrLaV/mh370-waypoint-30-pdf) - und ich sage nicht, dass es auf den letzten Strecken so gewesen sein muss, aber natürlich besteht die Möglichkeit, wobei ich schon damals davon ausging, dass bei der Umkreisung von Banda Aceh größere Teile per heading geflogen wurden, also nicht über waypoints - wurde auf jeden Fall in dem IG-Blog (von Victor Iannello) festgestellt, dass noch am Ende Treibstoff zur Verfügung war.
Das gilt dann by extension auch für ähnliche Flugpfade, die in der Nähe des Broken Ridge enden. Hierfür werden gerade im letzten Flugteil geringere Geschwindigkeiten benötigt, da die Abstände zwischen den Ringen kürzer werden, wenn man von der ca. 180-Grad Südrichtung abweicht. Also größere endurance. Bei einem solchen Flugverlauf hatte man zudem die beste Übereinstimmung mit den gemessenen BFOs und es ist erklärbar, dass die Trümmer die Inseln und Küsten von Südostafrika zu den jeweiligen Zeitpunkten erreichten, aber keine Trümmer in Australien oder Südostasien angespült wurden.


