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Die Klima-Verschwörung

Die Klima-Verschwörung

11.08.2019 um 21:53
Fichtenmoped schrieb:https://www.ds.mpg.de/139645/08
...
Danke, aber ich meinte den gebräuchlichen Wert der sg. ECS (Equilibrium Climate Sensitivity) und worauf ich hinweisen wollte ist, dass es dazu doch eine ziemliche Bandbreite gibt:
Wikipedia: Klimasensitivität#Bandbreite_der_Forschungsergebnisse_(ECS)

Da gäbe es aber noch was in Bezug auf den von dir verlinkten Text: Es ist also gut nachgewiesen, dass der Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre analog zum CO2 korreliert stetig gestiegen ist - richtig ?


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11.08.2019 um 22:12
cortano schrieb:Da gäbe es aber noch was in Bezug auf den von dir verlinkten Text: Es ist also gut nachgewiesen, dass der Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre analog zum CO2 korreliert stetig gestiegen ist - richtig ?
Der Wasserdampfgehalt ist an die Temperatur gekoppelt. Steigt die Temperatur durch den erhöhten CO2-Gehalt, dann steigt der Wasserdampfgehalt - was also eine positive Rückkopplung ist.

Der Hammer (Anstieg des Meeresspiegels, verzögerte Erderwärmung durch die Wärmekapazität der Ozeane, Reduzierung der CO2-Speicherung in den Ozeanen, Verringerung der Albedo durch Schmelzen von Eisflächen,...) kommt erst noch.


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12.08.2019 um 13:47
Hallo @Issomad , hallo @alle !


Bitte entschuldige das ich erst jetzt antworte.
Issomad schrieb:Die Herrschaften von EIKE haben doch keine Ahnung und es ist auch kein wissenschaftliches Institut.
Es ist einfach nur ein populistischer Lobby-Verein ...
Es mag sein, das du mit der Beurteilung von EIKE recht hast. Mir fallen aber "unschöne Paralelen" zum schon erwähnten Waldsterben der 80ger Jahre auf, als man Zweifler ebenfalls abqualifiziert hatte. Wenn man nicht bereit ist aus der Geschichte zu lernen, ist Geschichte verdammt sich zu wiederholen.


Gruß, Gildonus


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12.08.2019 um 15:44
Fichtenmoped schrieb:Der Hammer (Anstieg des Meeresspiegels, verzögerte Erderwärmung durch die Wärmekapazität der Ozeane, Reduzierung der CO2-Speicherung in den Ozeanen, Verringerung der Albedo durch Schmelzen von Eisflächen,...) kommt erst noch.
Das ist zumindest die "Hoffnung" der Klima-Alarmisten.

Wenn es nach Al Gore und der gesamten Alarmistengefolgschaft aus den 90er-Jahren ginge, muessten die von Dir zitierten Szenarien bereits eingetreten sein.


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12.08.2019 um 16:01
Gildonus schrieb:Es mag sein, das du mit der Beurteilung von EIKE recht hast. Mir fallen aber "unschöne Paralelen" zum schon erwähnten Waldsterben der 80ger Jahre auf, als man Zweifler ebenfalls abqualifiziert hatte. Wenn man nicht bereit ist aus der Geschichte zu lernen, ist Geschichte verdammt sich zu wiederholen.
Welche Zweifler an was, bzgl. des Waldsterben. Ein Begriff der im übrigen nicht von den Wissenschaftlern stammte sondern Förstern.
Das waren die 80er, wegen Technologie, Möglichkeiten von Modellrechnungen etc..
Es war dazu nicht ob überhaupt sondern nur wie schwer die Schäden sind. Wie es sich langfristig auswirken würde.
Da die Ursachen im Dunkeln lagen, wuchs die Befürchtung, dies könne erst der Anfang eines Prozesses sein – an dessen Ende ein Deutschland nahezu ohne Bäume stehen könnte.
Ursachen sind heute weltweit, unabhängig von der Nation unstrittig. China investiert, neben noch alter Technik, massiv in Klimatechnik. Die USA, egal was Trump schwadroniert, machen in der Abkehr von alter Technik auch weiter.
Für die großen Rückversicherer weltweit ist es auch keine Frage.
Auch heute ist letzendlich nur "strittig" in welchem Rahmen unser Anteil in welchem Zeitraum am Klimawandel voll zuschlägt.
Das sind die "von bis" Berechnungen.
"Beide Seiten haben auf ihre Weise recht", meint Andreas Bolte, Leiter des staatlichen Thünen-Instituts für Waldökosysteme in Eberswalde. "Viele Bäume kommen besser mit einem sauren Bodenmilieu zurecht als erwartet." Andererseits hätten die Schutzmaßnahmen aber auch eine Menge gebracht: Vor allem die Belastung durch Schwefeldioxid sei dramatisch zurückgegangen: "Ende der 1980er wurden oft noch 25 bis 30 Kilo Schwefeleintrag pro Hektar und Jahr gemessen; heute sind es nur noch drei bis vier Kilogramm." Hätten Ulrich und andere damals nicht so laut gewarnt, wäre der Wald heute in einem wesentlich schlechteren Zustand.


Ich könnte auch noch FCKW nennen und das Ozonloch.

Halten wir fest das "Waldsterben" war real. Ob die einzelnen Ursachen langfristig das totale aus bedeutet hätten, ist eher akademisch grundsätzlich nicht. Aber da die Zeit nicht stehen blieb, es kamen schließlich andere Probleme dazu. Wie sich unsere Wälder ohne die Massnahmen aber zusätzlich mit dem aktuellen "Stress" machen würden? Durch die Industrie kaputte/vergiftete Wälder/Landschaften kann man in Afrika und Asien bewundern.
Die gesamten getroffenen Massnahmen waren positiv und nicht nur für den Wald.

EIKE ist dagegen aus der Zeit gefallen oder falsches Thema?
Für Münchhausen von EIKE findet sich anscheinend keine finanzkräftige Lobby, warum nicht?
Sollte dort draußen nicht zumindest irgendeine Industrie an der "Wahrheit" interessiert sein?


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12.08.2019 um 16:05
MahatmaGlück schrieb:Wenn es nach Al Gore und der gesamten Alarmistengefolgschaft aus den 90er-Jahren ginge, muessten die von Dir zitierten Szenarien bereits eingetreten sein.
fake...
In den 90ern war er Vizepräsident der USA.
Eine unbequeme Wahrheit
Erscheinungsjahr 2006


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12.08.2019 um 16:46
@Smiler
Na ja, sein Buch und der dazugehoerige Film waren sein "Hoehepunkt" und brachten ihm dann sogar den Friedensnobelpreis.

Al Gore´s Aktivismus ging aber sehr viel frueher los.

Er selbst sagte damals sogar sinngemaess (ich finde momentan den quote nicht), dass er in Sachen Klima "keine Ahnung" hat und sich auf die Errungenschaften der Spezialisten* vollends verlaesst. Also es muesse etwas getan werden.
Dass Al Gore damit alle anderen meinte, aber nicht sich selbst, ist bekannt: Zu seinem "Carbon Footprint" wurde viel geschrieben und man kann nachlesen, wieviele Erden sein Lebensstil verschlingt.
Wasser predigen, Wein trinken.

*Die 2 Spezialisten waren:

Micheal Mann mit der beruehmten "Hockey-Stick"-Theorie, die letztes Jahr ihren 20. Geburtstag gefeiert hat und inzwischen vollends zerrissen wurde, und

James Hansen. Seine Prohpezeiungen zum Klima-Doom warten bis heute auf die Erfuellung....


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12.08.2019 um 16:56
@MahatmaGlück

Zu James Hansen kurz ein Auszug aus Wikipedia.
1981 veröffentlichte James Hansen eine viel beachtete Studie, in der er die in den kommenden Jahrzehnten zu erwartenden Auswirkungen der vom Menschen verursachten Erhöhung der atmosphärischen Kohlendioxidkonzentration thematisierte.[3] Vergleicht man seine damaligen Beschreibungen mit den heutigen Beobachtungen, so lässt sich Folgendes festhalten:[4] Hansen erwartete, dass sich die globalen Durchschnittstemperaturen in den 1990er Jahren so stark erhöht haben, dass sie sich klar vom natürlichen Rauschen der Messdaten abheben würden. Tatsächlich war im zweiten Sachstandsbericht des IPCC von 1995 erstmals zu lesen, dass es deutliche Hinweise darauf gibt, dass der Mensch das Klima der Erde beeinflusst (...discernable human influence on climate). Er erwartete im Zeitraum von 1980 bis 2010 eine Erwärmung zwischen 0,28 und 0,45 Grad, was etwas unterhalb der beobachteten Erwärmung von 0,48 Grad liegt. Er erwartete, dass sich in Regionen in Nordamerika und Asien ausgeprägte Dürren zeigen würden. In Kalifornien war von 2011 bis 2017 tatsächlich eine auch im Vergleich zur vorangegangenen Dürreperiode extreme Dürre zu beobachten. Außerdem erwartete er einen fortschreitenden Zerfall des westantarktischen Eisschildes. Tatsächlich wurde in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts ein schneller Zerfall von unter anderem dem Larsen-Schelfeis beobachtet.[5] Die von ihm ebenfalls erwartete Öffnung der Nordwestpassage war auch zu beobachten und zwar erstmals im Jahr 2007.
MahatmaGlück schrieb:Seine Prohpezeiungen zum Klima-Doom warten bis heute auf die Erfuellung....
Wieder aus Wikipedia
Am 23. Juni 1988 trat Hansen auf Veranlassung des demokratischen Senators Tim Wirth vor dem Energy and Natural Resources Committee des US-Senats auf und erklärte, die globale Erwärmung werde mit „99-prozentiger Wahrscheinlichkeit“ nicht durch natürliche Schwankungen, sondern durch vom Menschen freigesetzte Treibhausgase verursacht.[6][7][8][9] Dazu hatte er drei verschiedene Projektionen für die globale Temperaturentwicklung erstellt, die jeweils auf unterschiedlichen Szenarien für den weltweiten Kohlenstoffdioxidausstoß beruhten. Neben einem Szenario mit keinen Klimaschutzmaßnahmen präsentierte er ein Szenario mit sehr starkem Klimaschutz sowie eines, das zwischen den beiden anderen lag. Bereinigt um die Effekte des Montreal-Protokolls, durch das die Produktion von die Ozonschicht schädigenden starken Treibhausgase stark eingeschränkt wurde, lag Hansens mittleres Szenario nach 30 Jahren sehr nah an der realen Entwicklung des Weltklimas. Von Klimaleugnern werden Hansens Aussagen hingegen noch 2018 oft falsch dargestellt oder verdreht.
5 Minuten googlen, mehr braucht es nicht.


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12.08.2019 um 21:55
Hallo @Smiler , hallo @alle !


Es ist mir nicht ganz klar, weshalb du auf dem Waldsterben der 80ger Jahre herumreitest. Ich mache es, weil ich Paralelen zwischen dem damaligen "Panikhype" und dem "Alarmismus" von heute sehe.

Wenn man als Normalbürger heute recherchieren will, was damals genau los war, hat man da so seine Probleme. Das Internet, das bekannterweise nichts vergißt, war noch nicht erfunden. Es gab aber schon die "antike" Volksweisheit, nach der ein Sieg viele Väter hat, eine Niederlage (oder Fake - News) Keinen. Genau so gestalltet sich die heutige Nachrichtenlage darüber.

Die Regierung Kohl, die damals am Drücker war, hat den Autos einen Kat verordnet und das war es in der Hauptsache, was sie gemacht haben. Die Reduzierung des Schwefeldioxides aus westdeutschen Quellen geht auf Maßnahmen zurück, die die Vor- und Vor-Vorgänger Regierung schon beschlossen hatten. Schon unter Willy Brandt zerfraß der "saure Regen" historische Gebäude und modernen Beton, der Wald blieb aber bemerkenswerter Weise gesund. (seltsam, seltsam)

Meines Wissens nach gab es nur eine handvoll Quellen, möglicherweise auch nur Eine, die behauptet hatten der deutsche Wald liege im Sterben und die Luftverschmuzung sei schuld. Über die Wissenschaftler, die fehlende Grudlagenarbeit bemängelten oder nicht dem ÖKO - Mainstream anhingen, hieß es schnell sie wollten nur "Fördermittel" abgreifen.

Es waren jedenfalls die Grünen, die damals ganz besonders die "Walduntergangsstimmung" geschürt haben, obwohl da bei genauerer Betrachtung nicht viel dran war. Heute schüren die die Angst vor der drohenden Klimakatastrophe.


Gruß, Gildonus


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13.08.2019 um 02:12
MahatmaGlück schrieb:Wenn es nach Al Gore und der gesamten Alarmistengefolgschaft aus den 90er-Jahren ginge, muessten die von Dir zitierten Szenarien bereits eingetreten sein.
Das ist eine Behauptung aus dem Nichts. Das Gegenteil ist leider richtig. Wir können mittlerweile Folgen des Klimawandels beobachten, die allerfrühestens Ende dieses Jahrhunderts eintreten sollten.


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13.08.2019 um 07:47
Gildonus schrieb:Es ist mir nicht ganz klar, weshalb du auf dem Waldsterben der 80ger Jahre herumreitest. Ich mache es, weil ich Paralelen zwischen dem damaligen "Panikhype" und dem "Alarmismus" von heute sehe.
Tja also das angeblich nicht existierenden Waldsterben und die durchaus unterschiedlichte Gewichtung der Schäden und Ursachen
als vergleichbar mit der Lügenpropaganda der AfD und EIKE bzgl. des anthropogenen Klimawandels.
Wird ja von einer Seite genannt.
Gildonus schrieb:Wenn man als Normalbürger heute recherchieren will, was damals genau los war, hat man da so seine Probleme. Das Internet, das bekannterweise nichts vergißt, war noch nicht erfunden. Es gab aber schon die "antike" Volksweisheit, nach der ein Sieg viele Väter hat, eine Niederlage (oder Fake - News) Keinen. Genau so gestalltet sich die heutige Nachrichtenlage darüber.
Ansonsten ist dein "Wissen" bzgl. der Zeit mehr als Mangelhaft.
Gildonus schrieb:Meines Wissens nach gab es nur eine handvoll Quellen, möglicherweise auch nur Eine, die behauptet hatten der deutsche Wald liege im Sterben und die Luftverschmuzung sei schuld. Über die Wissenschaftler, die fehlende Grudlagenarbeit bemängelten oder nicht dem ÖKO - Mainstream anhingen, hieß es schnell sie wollten nur "Fördermittel" abgreifen.
Hm, ja dafür hätte ich dann doch gerne mal Quellen. Dem deutschen Wald aber auch in anderen Ländern ging es schlecht.
Kohl und Ökomainstream in einem Satz, ist nicht nur sehr lustig sondern die Ökos waren eine Randgruppe kein Mainstream. Mainstream ist im politischen Diskurs längst ein Kampfbegriff der AfD.

Ansonsten, Fake News sind das Brot und Buttergeschäft von AfD und EIKE.
Fehler und Fehleinschätzungen gehören zum täglichen Leben.


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13.08.2019 um 07:58
Gildonus schrieb:Wenn man als Normalbürger heute recherchieren will, was damals genau los war, hat man da so seine Probleme. Das Internet, das bekannterweise nichts vergißt, war noch nicht erfunden.
Wenn man es wirklich ernst meint, stehen einem die (digitalisierten) Archive der Medien zur Verfügung und auch die wissenschaftlichen Publikationen. Das grenzt dann natürlich schon an ein Studieren - Quellen studieren -, das über die YouTube-Universität hinausgeht. Was nicht direkt ein Vorwurf ist. Ich würde auch nicht mehr für alles, was mich interessiert, in eine Bibliothek steigen. Aber eine Mahnung sollte es sein. Man darf halt auch nicht so viel behaupten, wenn man nicht so viele Fakten zur Hand hat. Das nur als allgemeine Randbemerkung.


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13.08.2019 um 14:32
Hallo @Stephenson , hallo @alle !


Ich möchte mal anmerken, das auch ich "Zeitzeuge" bin, meine geistigen Fähigkeiten immer noch ausreichen um die Ereignisse von damals beurteilen zu können und nicht die Absicht habe mich durch Universitätsbiliotheken zu wühlen.

Um 1980 gab es überall kranke Bäume, wie warscheinlich auch 1970 oder 1960 auch, nur das die keiner gezählt hatte. Es gab um 1980 ganze Wälder, die "totkrank" waren. Bei einer genaueren Recherche, die man allerdings erst sehr viel später angestellt hat, kam raus das es 30 Jahre vorher ein noch schlimmeres Waldsterben gab, welches aber von niemanden registriert wurde. Was war um 1980 anders ?

Um 1980 gab es eine ( oder Mehrere ) forstwirtschaftliche "wissenschaftliche" Studie ( Universität Göttingen ??? ), die im Endergebnis falsch war, warscheinlich war sie auch "unsauber" gearbeitet, denn man hat sich auf den "sauren Regen" als Ursache fokussiert und das Waldsterben 30 Jahre vorher "übersehen". Der folgende Panikhype wurde dann von den Medien, namentlich der Spiegel, losgetreten und auf einmal sahen die Bundesbürger überall sterbende Bäume, die sie vorher nicht sahen.

Profiteure von diesem Panikhype waren die frisch gegründeten Grünen, die sich beim Schüren der Angst hervortaten und die es ohne dieses "Nichtereignis" wahrscheinlich nicht gäbe.

Wenn man mit leicht zugänglichen Quellen diese Punkte recherchieren will, findet man hier was und da was. Man findet aber keinen Verantwortlichen, der damit prahlt, wie er den Wald rettete und der Rest hört sich eher nach "La Paloma" pfeifen an.


Gruß, Gildonus


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13.08.2019 um 14:58
Gildonus schrieb:Bei einer genaueren Recherche, die man allerdings erst sehr viel später angestellt hat, kam raus das es 30 Jahre vorher ein noch schlimmeres Waldsterben gab, welches aber von niemanden registriert wurde.
Das kannst Du bestimmt belegen...


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13.08.2019 um 15:11
@Gildonus
Teilweise bin ich auch Zeitzeuge gewesen. Man darf sagen, dass man Ende der 70er bis in die 80er Jahre in Angst aufgewachsen: Kalter Krieg, Atomkraft, Waldsterben, Startbahn, allgemeiner Weltuntergang irgendwie ... von etwas früher her schwang noch RAF-Terrorismus mit.

Sicher war eine ganze Menge davon irrational. So sehr man heute auch die Grünen kritisieren mag, das ergab sich damals aus mehreren Stömungen. Das "Alternative" zeigte sich auf der politischen Bühne mit allem Alternaiv-Bohei. Rückblickend kann wohl der Meinung sein, diese Impulse, die sich aus der Gesellschaft und den Gegebenheiten der Zeit entwickelten, waren nötig. Die etablierte Politik musste sich daraufhin des neuen Themenkataloges annehmen. Umweltschutz und ein paar andere Sachen mussten auf die Agenda und wären sonst wahrscheinlich nicht auf diese Weise in den Mainstream gekommen. Dass dabei die Atomkraft politisch unmöglich gemacht wurde, könnte ein Jahrhundert-Irrtum gewesen sein. Jedenfalls verschwanden die Grünen nicht von der Bühne, nachdem sie, wie mancher behaupten wird, obsolet geworden waren. Indem die Ex-Alternativlinge zu einer neuartigen Spießbürger-Generation wurden und mittlerweile selbst den Mainstream bilden, sind sie nun ein Establishment, das von einer ganz anderen Seite, ganz rechts angegriffen wird. Der Clash zweier Spießbürger-Modelle, die sich gegenseitig verstärken, wird die Republik spalten, dei Mitte verschwindet in dem Loch.

Gut, wie auch immer das sind alles gesellschaftliche Entwicklungen. Und wenn man will, bekommt man offenkundig Waldsterben, Atomkraft, Ostermärsche und vieles mehr in einer Dramaturgie unter, ohne ein einziges Mal die Fakten gecheckt zu haben. Wenn eine Strömung einsetzt, die etwas will, will die das nun mal bzw. lehnt etwas ab.

Die Wissenschaft ist dabei sicher zwischen die Fronten geraten, was sich auch aktuell beobachten lässt. Aber es kann nicht sein, dass ständig weiter mit gefühlten Werten argumentiert wird. Das hier hat einfach seine Grenzen:
Gildonus schrieb:meine geistigen Fähigkeiten immer noch ausreichen um die Ereignisse von damals beurteilen zu können und nicht die Absicht habe mich durch Universitätsbiliotheken zu wühlen.
Mit wohlfeilem Bashing und pauschaler Diskreditierung missliebiger Parteien, Instututionen oder wisschenschaftlicher Ergebnisse bedient man nur den Stammtisch. Du beklagst selbst, dass es damals nicht mit Faktenorientiertheit, sondern mit Ideologie zuging. Und ebendies führt die heutige "Klimaskeptik" doch fort.


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13.08.2019 um 15:39
Hallo @Fichtenmoped , hallo @alle !


Ich kann dir nur auf die Schnelle diese Kolumne anbieten :

https://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-und-ewig-sterben-die-waelder-german-hysterie_aid_626952...

Gelegendlich findet man auch anderswo einen Verweis auf 1947 und 1949.
Erwarte bitte nicht, das ich dieser Meldung hinterher recherchiere. Das ist die Kommentierung einer Sekundärquelle.
Ich betrachte diese Meldung als schlüssig, weil auch der trocken - heiße Sommer 2018 für die jetzigen Waldschäden verantwortlich gemacht wird. (ganz ohne SO2)


Gruß, Gildonus


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13.08.2019 um 15:52
Gildonus schrieb:Gelegendlich findet man auch anderswo einen Verweis auf 1947 und 1949.
Erwarte bitte nicht, das ich dieser Meldung hinterher recherchiere. Das ist die Kommentierung einer Sekundärquelle.
Ich betrachte diese Meldung als schlüssig, weil auch der trocken - heiße Sommer 2018 für die jetzigen Waldschäden verantwortlich gemacht wird. (ganz ohne SO2)
Könnte es sein, dass Du keine Lust hast die Behauptung zu recherchieren?

Hier eine Auflösung: Der Sommer 1947 war recht warm. Das führte zu einer Borkenkäferplage, die am Ende eine Menge Wald vernichtete:
https://www.jstor.org/stable/43230511?seq=1#page_scan_tab_contents

68A785F4-79C3-4C3D-804B-F1C9A72118D0

https://rp-online.de/nrw/staedte/kevelaer/waldbesitzer-begruessen-vorstoss-fuer-entschaedigungen-wegen-der-schaeden-an-d...
...
Der Jahrhundertsommer 2018 führte in den Fichtenbeständen in NRW zu den größten Borkenkäferschäden seit 1947. Die Fichten-Borkenkäfer Buchdrucker und Kupferstecher sind besonders aktiv, wenn es warm und die Bäume geschwächt sind.
...
Zum Vergleich die 11.000Hektar in Thüringen 1947 zu 2019, wo es wieder eine Borkenkäferplage gibt:
https://www.mdr.de/nachrichten/panorama/borkenkaefer-plage-thueringer-wald-100.html
...
Dem Thüringer Wald drohen kahle Stellen, Lücken. Die extreme Trockenheit hat ihn geschwächt. Das macht es dem Borkenkäfer leicht. Gebhardt schätzt, dass in diesem Jahr Bäume auf rund 25.000 Hektar absterben werden – das sind knapp fünf Prozent der gesamten Fläche des Thüringer Waldes.
...


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13.08.2019 um 15:54
China bereitet sich derweil schon einmal auf das Global Cooling vor und warnt, dass es ein boeses Erwachen geben kann bzw. wird, falls man sich auch die angebliche andauernde Erderwaermung versteift.

Wissenschaftlerin Wu berichtet zu ihren neuesten Forschungsergebnissen und kann keinen Beweis erkennen, dass menschliche Aktivitaet das Klima beeinflusst.

Die Haupt-Driver seien das Zusammenwirken von Sonne, Atmosphaere und Ozeanen.

Man kann von China halten was man will - gerade im Lichte der aktuellen Hong Kong-Knueppelei. Dass China seine strategischen Planungen nicht auf eine Legislaturperiode ausrichten muss, sondern i.d.R. einen generationsuebergreifenden Plan verfolgt, spielt dem Land in die Haende.

https://www.scmp.com/news/china/science/article/3022136/china-scientists-warn-global-cooling-trick-natures-sleeve


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13.08.2019 um 16:17
MahatmaGlück schrieb:China bereitet sich derweil schon einmal auf das Global Cooling
Außer in der Überschrift liest man in dem Artikel nich wirklich was vom "global cooling", es geht in der Untersuchung um ein lokales Wetter Phenomen, welches als "El Nino-Southern Oscillation" bezeichnet wird.
Globale Erwärmung bedeutet nämlich nich, dass es überall gleichmäßig wärmer wird.

Nächstes mal vielleicht etwas mehr als die Überschrift lesen. ;)

kuno


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13.08.2019 um 16:27
kuno7 schrieb:Globale Erwärmung bedeutet nämlich nich, dass es überall gleichmäßig wärmer wird.
Du sagst es. Als in D geschwitzt wurde (lang ist´s her....) hat man in Buenos Aires und São Paulo sich zeitgleich den Allerwertesten abgefroren.

Wenn es in Deutschland und in Paris heiss ist, dann MUSS das ja wohl Global Warming sein, ist es andernorts kalt, handelt es sich um ein lokales Phaenomen. :D


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