9/11: Tag der Verschwörungen?
05.02.2008 um 17:47
Die Bardame wurde schon vorher unter Druck gesetzt und ist nicht die einzige Zeugin:
"""Anders als die meisten Bücher, die sich kritisch mit der offiziellen Legende des 11. September auseinandersetzen, nimmt er (Hopsicker) sich nicht das komplexe Gesamtereignis vor, sondern richtet den Focus auf ein bestimmtes Detail des gesamten 9-11-Puzzles: Atta in Florida. Und anders als die meisten Autoren, die (wie ich selbst), als "Verschwörungsspinner" und "Phantasten" abgekanzelt wurden, hat er zwei Jahre lang vor Ort recherchiert, mit Zeugen gesprochen, Firmenregister gewälzt und detektivische Kleinarbeit geleistet. Diese vorbildliche journalistische Praxis wird sein freilich Buch nicht davor schützen, von den Großmedien der "Verschwörungstheorie" zugeschlagen zu werden. Da aber zu diesem Genre mittlerweile alles gehört, was nicht auf der Linie des Weißen Hauses und seines Posaunenchors liegt, sollte man es bei dem zu erwartenden Verdikt mit Gore Vidal halten:
Verschwörungszeugs ist heute offenbar die Kurzformel für unaussprechliche Wahrheit.
"Unaussprechlich" sind Recherchen und die Aussagen der Zeugen, die er ausfindig gemacht hat, nur aus einem Grund: Sie unterminieren die offizielle Legende des Allein- und Überraschungstäters Bin Laden & seiner 19 Hijacker - und sie verweisen auf ein Umfeld, das strukturell weniger einem neuen islamistischen Terrorismus ähnelt, als vielmehr den altbewährten, staatlich sanktionierten Operationen des verdeckten Drogen-, Waffen- und Terrorbusiness. Samt seiner Strohmänner, inoffiziellen Mitarbeiter und einem Geflecht von Tarnfirmen, jenem lokalen Netzwerk im "Terrorland" Florida, das Hopsicker in diesem Buch aufdeckt - und das vom ermittelnden FBI bis heute vertuscht wird.
Keiner der Zeugen, die Hopsicker befragte, wurde von der 9-11-Untersuchungskommision gehört - stattdessen wurden sie vom FBI unter Druck gesetzt, über ihre Beobachtungen zu schweigen. Etwa die Hausverwalter und Nachbarn, die bestätigen, dass Atta in den "Sandpiper"-Appartements gegenüber des Flugplatzes in Venice zwei Monate mit Amanda Keller zusammenlebte, die als Dessous-Modell und Gelegenheits-Stripperin in einem nahegelegenen Club jobbte.
Ein seltsamer Islamist
Eine interessante Zeugin, die über den vermeintlichen Top-Terroristen einiges auszusagen hätte - sollte man meinen. Doch Mrs. Keller wurde vom FBI nach dem 11.9. nur geraten, am besten schnell wegzuziehen und den Mund zu halten, was sie auch tat - bis der unermüdliche Hopsicker sie nach einem Jahr fand und ausführlich interviewte. Ihre Aussagen und die weiterer Zeugen belegen, dass Atta sich nicht nur länger in Venice aufgehalten hat, als offiziell zugegeben wird, sondern dass er auch mehr war als der verkniffene, eiskalte Islamist, als den wir ihn aus den FBI-Veröffentlichungen kennen.
Atta war Transvestiten-Bars so wenig abgeneigt wie Alkohol oder Kokain, hörte "Beasty Boys" und machte mit Amanda und einer Freundin Spritztouren nach Key West. Er führte Pilotenlizenzen aus verschiedenen Ländern mit sich, konnte schon fliegen, als er sich in Venice angeblich erstmals als Flugschüler einschrieb (laut FBI im Juni 2000) - und seine Bekannten, die er "brothers" nannte, waren keine bärtigen Turbanträger, sondern smarte Holländer, Amerikaner und Deutsche.
Passt dieses Umfeld zu einem aus der Tora-Bora-Höhle entsandten islamistischen Assassinen? Oder nicht eher zu einem Elite-Zögling des Westens und Geheimdienstagenten? Hopsickers Recherchen in diesem Umfeld brachten weitere Merkwürdigkeiten ans Tageslicht: für einen Taliban-artigen Fanatiker pflegte Atta nicht nur einen unnormalen "Sex, Drugs and Rock'n Roll"-Lebenswandel, auch "Hufmann Aviation", wo er trainierte, war keine normale Flugschule. Sie gehörte auch nicht dem Holländer Rudi Dekkers, der nach dem 11.9. kurzzeitig zum Medienstar aufstieg, sondern dem zwielichtigen Finanzier und Mormonenbischof Wally Hilliard.
Dieser betreibt noch weitere Luftfahrtunternehmen in Florida, die sich vor allem dadurch auszeichnen, dass sie über Jahre Verluste einfahren und offenbar dennoch fröhlich wirtschaften können - darunter auch ein Lear-Jet-Verleih, dessen Maschinen nach Aussage eines ehemaligen Angestellten "völlig unkontrolliert" in der Welt herumdüsen. Als Hopsicker auf die Nachricht stieß, dass einer der Lear-Jets des frommen Bischofs in Orlando offenbar doch einmal kontrolliert und mit 43 Pfund Heroin an Bord beschlagnahmt wurde, machte es beim ihm "Klick". Er fühlte sich in die Szenerie des kleinen Flughafens in Mena (Arkansas) zurückversetzt, wo Barry Seals CIA-Flotte in den 80ern tonnenweise Kokain angelandet hatte. Wie damals in Mena bestimmte Hallen und Firmen tabu waren für die lokale Polizei, war es auch in Venice der Hangar von Hilliards "Hufman Aviation". Und im Sheriffbüro von Venice erfuhr Hopsicker, was nach dem 11.9. geschah. Sämtliche von der lokalen Polizei sichergestellten Akten wurden vom FBI ausgeflogen - in einer Maschine mit Gouverneur Jeb Bush an Bord