wegen eines serverfehlers bei Allmystery sind die Bilder verschwunden, also nochmal
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es fehlt ein Screenshot des (ausnahmsweise) mal genialen Berliner-Kurier-Artikels.

Wenn ich ein Anwalt wäre, ich würde genau gegen so was klagen!
Denn was nützt es einen, das ein einziger Teilnehmer nicht "Nazi oder verrückt" betitelt werden darf, wenn eine Zeitung diesen vermeidlichen Sieg mit einen neuen schönen Wort betitelt, nämlich Giftwolkentruppe...
Tja, der Text von der dapd (den ich von pr24.de zitierte und
@1.21Gigawatt von "der Westen") ist auch nicht präsentabel, denn dort wird die Vorläufigkeit zu sehr betont, und es schimmert das Endurteil heraus:
Der Kläger hatte Anfang Oktober vergangenen Jahres per E-Mail eine Anfrage zu Thema Chemtrails an verschiedene Adressen gesandt. Unter anderen ging diese auch an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), den Deutschen Wetterdienst sowie an Kachelmann. In seiner Antwort-Mail hatte der Wettermoderator dann die umstrittene Äußerung verwendet.
(...)
In mehreren Internet-Videos hatte Kachelmann diese Ansichten später als von "gelangweilten Verschwörungstheoretikern" erfunden bezeichnet. Diese wollten Menschen Angst machen. Kachelmanns Anwalt hatte im Prozess versichert, sein Mandant habe den Kläger "nicht persönlich angesprochen" und habe auch kein Interesse daran, Personen zu beleidigen. Er warf der Bürgerinitiative vor, Kachelmanns "Prominenz auszunutzen, um Aufsehen zu erregen".
Nach Ansicht des Richters war es eine "relativ pauschale" Äußerung, die Kachelmann in der E-Mail abgab. Er sei aber auch nicht überrascht, dass sich der Kläger angesprochen fühle, sagte er weiter.
Die Videos vom Kachelmann sind ja alle noch online, also betrifft das wirklich nur den einen Teilnehmer. Und die Darstellung der dapd ist deutlich genug, ohne den Formfehler wäre das Urteil wohl anders ausgefallen.
Aber das man die Bürgerinitiative "sauberer Himmel" in einen auflagenstarken Blatt jetzt ganz unverschämt "Giftwolkentruppe" nennt, das wäre doch wirklich ein Grund, Gerichte zu bemühen. Stattdessen geht es nur um diesen Thomas G. der sich persönlich beleidigt fühlt, höchstwahrscheinlich kein Nazi ist, weil man ihn als MIttel zum Zweck benutzt um gegen Kachelmann zu klagen und damit von der Prominenz Kachelmanns profitieren will...
Sowas nennt man einen
Wikipedia: Pyrrhussieg
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Jedimindtricks schrieb:jetzt ist was drauf bei sauberer himmel de ^^. ich überlass das @FZG zu posten
, der kann das so gut :)
eigentlich unnötig, es kam wie es kommen musste. Man verkauft es als "grossen Etappensieg" und hat doch noch eine Pressemeldung gefunden, die nicht ganz so peinlich ist, aber nur solange man nicht mehr als nur die Überschrift und den ersten Absatz liest...
... denn am Ende des Zeitungsartikels klingt das nicht nach einen grossen etappensieg, eher nach Barbara Salesch....
(...)
Der Wettermoderator ließ sich dort durch einen Anwalt vertreten. Die Mitglieder der Bürgerinitiative kamen in großer Schar. Einige standen schon Stunden vor Prozessbeginn vor dem Gerichtsgebäude am Tegeler Weg und hielten Transparente mit Aufschriften wie „Herr Kachelmann, wir lassen uns von Ihnen nicht verleumden!“ und „Unser Wetter wird manipuliert!“
Entscheidung bleibt offen
Im überfüllten Gerichtssaal mussten einige von ihnen dann sogar stehen. Sie taten es geduldig. Und es gab lautes, vermutlich zustimmendes Gelächter, als Kachelmanns Anwalt beim Streitgespräch mit dem Anwalt der Bürgerinitiative schimpfte: „Sie nutzen die Prominenz meines Mandanten, um für Ihr Thema Aufmerksamkeit zu bekommen.“
Der Richter musste mehrfach um Ruhe bitten. Thema seien hier ohnehin nicht die Thesen der Bürgerinitiative, trug er vor. Es gehe einzig darum, ob Kachelmann mit seinen Wertungen gegen Persönlichkeitsrechte verstoßen habe. Was der Wettermoderator energisch bestreitet. Seine Äußerungen seien eher pauschal und nicht direkt gegen Thomas G. gerichtet, heißt es in einem Schreiben seines Anwaltes.
Dieser Anwalt, stellte sich vor Gericht heraus, hatte aber leider nicht die schriftliche Vollmacht dabei, Kachelmann vertreten zu dürfen. Die Konsequenz aus diesem Versäumnis war ein sogenanntes Versäumnisurteil, in dem bestätigt wurde, dass Kachelmann seine Äußerungen nicht wiederholen darf. Derzeit. Eine endgültige Entscheidung sei noch offen, betonte der Richter.
http://www.morgenpost.de/vermischtes/article1908133/Joerg-Kachelmann-muss-vors-Berliner-Landgericht.html (Archiv-Version vom 18.06.2012)