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Gewalt in Computerspielen

5.218 Beiträge, Schlüsselwörter: Games, Videospiele, Computerspiele, Killerspiele, Videogames, Pc-games, Gewaltspiele
xionlloyd
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Gewalt in Computerspielen

13.12.2009 um 21:02
@matti15

Jo, das stimmt. Ich finde es nur schade um die Spiele, dass es so viele Kiddies gibt, die nur die Oberfläche sehen und halt die Indizierung u.ä. cool am Spiel finden und nicht den Hintergrund als solchen sehen. :(


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Gewalt in Computerspielen

13.12.2009 um 21:16
@xionlloyd
Jo hat halt jeder auf seine art und weise spaß am spiel ich finde bei Spielen die Grafik toll.^^
Aber so lange die dann ihr Aggressionen am PC aus lassen und nich in der realität ist das gut so dann können die von mir aus auch die Spiele toll finden weil da so viel gewalt drinsteckt.

Mfg matti15


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Haribomann
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Gewalt in Computerspielen

13.12.2009 um 21:20
Kenne einen, der hat nach dem Ballerspiel seine 4-jährige Schwester zerstückelt und am Straßenrand verteilt. Hörte von einem, der hat nach dem Ballerspiel in seiner Schule rumgeballert..."Human Targets", Ego-Shooter usw. wurden vom Militär zum Abbau der natürlichen Tötungshemmung entwickelt...nicht mehr und nicht weniger.


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Haribomann
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Gewalt in Computerspielen

13.12.2009 um 21:24
Ballerspiele-Spieler an die Wand stellen


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xionlloyd
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Gewalt in Computerspielen

13.12.2009 um 21:29
@Haribomann

Und ich kenne jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der einen Freund hat, der jemanden kennt, der einen Typen kennt, der jemanden kennt, der mich kennt.

Aber das ist der unterschied: "Killerspiel"spieler ballern virtuell, während "Killerspiel"gegner die Spieler halt in der Realität an die Wand stellen . . . wenn auch nur im übertragenen Sinn.


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Haribomann
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Gewalt in Computerspielen

13.12.2009 um 21:33
nein, den Typen kenne ich wirklich, 15 Jahre alt, nutzloser Ballerspiel-Spieler halt.


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Haribomann
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Gewalt in Computerspielen

13.12.2009 um 21:33
und für den Rest seines Lebens nutzlos in der Psychiatrie weggeschlossen


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Haribomann
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Gewalt in Computerspielen

13.12.2009 um 21:35
@xionlloyd
Ironie ein Fremdwort ? (Ballerspiele-Spieler?)


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xionlloyd
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Gewalt in Computerspielen

13.12.2009 um 21:35
@Haribomann

Und er hat seine Schwester nur zerstückelt, weil er bei Mario nicht durch den xten Level gekommen ist . . .

Nagut, ich stelle mich dann schonmal an Deine Hauswand.


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xionlloyd
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Gewalt in Computerspielen

13.12.2009 um 21:36
@Haribomann

Wieso? Bis zu
Haribomann schrieb:nein, den Typen kenne ich wirklich, 15 Jahre alt, nutzloser Ballerspiel-Spieler halt
habe ich Deinen Beitrag nicht ernst genommen.


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Gewalt in Computerspielen

13.12.2009 um 22:06
Hab da mal gelesen das die meisten amokläufer in Tischtennis vereinen waren. Ich denke da haben wir den übeltäter. Ich meine wenn man mit Schlägern einen Ball mit grausamer gewalt in richtung eines anderen Menschen schlägt.... Kein wunder das die irgendwann anfangen auch andere sachen richtung menschen zu schießen.^^

Also im Grunde ist die gewaltfördernde Wirkung von Egoshootern mittlerweile wiederlegt worden. Es hält sich halt immer noch hartnäckig das Gerücht. Komischerweise hauptsächlich unter den Leuten die solche Spiele nur vom hörensagen kennen.
Politikern die gegen diese Spiele waren wurden von den jungen irgendeiner Parteimal eingeladen diese Spiele zu spielen und manche die es ausprobiert haben fanden es gar nicht mehr so schlimm nachdem ihnen die Taktische Seite der Spiele gezeigt wurde. Natürlich gab es auch die die der Meinung waren das sie diese Spiele nie gespielt haben und auch nie spielen werden weil sie sowiso wissen das die schlecht sind.^^

Mfg matti15


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Gewalt in Computerspielen

13.12.2009 um 23:47
@Haribomann

"Kenne einen, der hat nach dem Ballerspiel seine 4-jährige Schwester zerstückelt und am Straßenrand verteilt."

Und ich einen der hat nach dem Kaffee seine ganze Familie erschossen.


Und was sagt das jetzt aus?


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Haribomann
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Gewalt in Computerspielen

14.12.2009 um 01:43
www.vgmg.ch/artikel_presse/Interview_gbase.pdf


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Gewalt in Computerspielen

14.12.2009 um 22:05
Es kommt immer drauf an, wer das spielt, in welchem solzialen Umfeld usw...

Ich spiel z.B. gerne so Zeug, bin aber im Grunde genommen ein Pazifist.
Es ist wichtig, die virtuelle Realität von der echten zu unterscheiden. Und man merkt es, wenn jemand das nicht mehr kann. Jedenfalls bei vielen.


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Gewalt in Computerspielen

14.12.2009 um 22:10
Vor allem kann ich nicht leiden, dass Counterstrike immer als Sündenbock herhalten muss. Nich falsch verstehen, ich hab ein Privatleben, aber Counterstrike ist eines der am wenigsten grausamen und brutalen Shooter die ich kenne. Der Reiz an Counterstrike ist nicht das Töten, sondern schneller zu reagieren als dein Gegner. Natürlich ist dort auch noch der gewaltsame Aspekt, was ich selbst auch nicht so toll finde. Aber ich habe mir noch nie ein Spiel gekauft bzw. bin von einem Spiel fasziniert gewesen weil dort viel Blut spritzt oder brutaler als andere ist. Kann sein, dass 90% hier anderer Meinung als ich ist, wollte nurmal meinen Senf dazugeben...


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Gewalt in Computerspielen

14.12.2009 um 22:31
@LikeTheFire
Die Taktik an dem Spiel ist das tolle. Wir spielen das immer auf der Lan und das einzige tolle am schießen ist das üben der reaktion und das wars auch schon ansonsten ist das taktische vorgehen im vordergrund.

Mfg matti15


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tharaphita
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Gewalt in Computerspielen

14.12.2009 um 22:55
Für mich wäre das kein Problem,wenn alle Gewalt-Computerspiele abgeschafft würden.
Zwar sind sie nicht Schuld dran,das manche im realen Leben ausflippen,aber Sätze wie:
"Lieber lasse ich meine Gewalt an solchen Spielen raus,als auf der Straße" finden bei mir auch keine große Begeisterung.
Da muss man zuerst mal nachdenken, warum man eine Gewalt verspürt,die man in solchen Spielen raus lassen kann. Die Spiele sind keine Lösung für die privaten Probleme,die man hat,mehr vielleicht ein Ventil,den Frust raus zu lassen.
Dann sollte man sich Gedanken machen,wie man das Problem beheben kann,damit man sich nicht mehr so fühlt. Da helfen doch keine Computerspiele !


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Gewalt in Computerspielen

14.12.2009 um 23:14
@tharaphita
Das mit der Aggression rauslassen ist meist so gemeint wie es andere an sandsäcken an Musik oder im Sport rauslassen. Also im grunde normale aggression die man mal abbauen muss.^^

mfg Matti15


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tharaphita
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Gewalt in Computerspielen

14.12.2009 um 23:18
@matti15
ich wollte das auch schreiben,mit Sport raus lassen. Tat ich aber doch nicht,weil es in irgendwelchen (Kampf-)Sportarten nicht der Sinn ist,sich da seine "Gewalt" raus zu lassen.Ich mach selber Capoeira und wenn da jemand wäre,der dort nur dabei wäre um dies raus zu lassen, dann würde er gar nicht rein passen :)


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Gewalt in Computerspielen

15.12.2009 um 00:39
Ich bin überzeugter Killerspieler. Ich stehe dazu, dass es kein Verbrechen ist.

Was ich toll finde, ist, wie Politiker bei dem Thema reagieren. Nach jedem Amoklauf wird grundsätzlich erstmal nach Egoshootern gesucht. Scheiß egal, ob der psychotisch war oder gemobbt wurde oder Familienprobleme hatte: Das erste, was man in der Blödzeitung liest, ist, dass "Killerspiele" gefunden wurden. Ob die Polizei zu dem Zeitpunkt überhaupt schon in der Wohnung war, ist ja scheiß egal, Hauptsache Vollidioten wie zum Beispiel der Herr Lahm oder der Herr Kerner (die ich eigentlich für relativ intelligente Menschen hielt, zumindest letzteren, bis sie sich für die BILD zu Nutten gemacht haben [womit sie, in meinen Augen, jedes bisschen moralische Integrität in eine brennende Jauchegrube geworfen haben]) werben dafür.
Jedenfalls: Fragt man ein Politiker nach dem Amoklauf, ist der für ein Verbot oder eine weitere Verschärfung. Vor der Wahl haben die jedoch wieder gesagt, dass sie auf keinen Fall weitere Verschärfungen wollten. Da standen ja auch Wählerstimmen auf dem Spiel.

Es sei dazu einmal angemerkt, für die, die es nicht wissen, dass es in Deutschland die härtesten Gesetze für Zensur bei Computermedien und Filmen überhaupt gelten, weltweit, wobei wir jedoch eine relativ beachtliche Zahl von Amokläufen hatten... Also, ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich würde mal sagen, wenn sich schon mit einfachster Grundschulmathematik kein Zusammenhang herstellen lässt, dann liegt das Problem woanders. Aber es ist bequem und einfach, auf einem Sündenbock rumzudreschen, wenn die breite senile Masse der Alten, an der die Videospiele vorbeigegangen sind und die schon aus Prinzip immernoch CDU wählen, obwohl die uns immer tiefer in die Scheiße reiten, irgendwann mal in einem Anflug von Altersschwachsinn darauf kam, dass es das früher nicht gegeben hat und eben Computer auch nicht. Wenn man die Gesellschaft dafür verantwortlich machen würde, oder Gesetze und massive Fehlentscheidungen, dann müsste man ja etwas machen. Dann müsste man konstruktive Diskurse starten und die ganze Bevölkerung in diese einbeziehen, aber das machen Merkel und Co. einfach nicht gerne. Die haben lieber ihre kleine Elite, mit der sie entscheiden, und die Frau aus dem Osten als Galleonsfigur, von der ein überraschend großer Teil der Bevölkerung wohl immernoch glaubt, dass sie mit den Entscheidungen der Regierung nichts zu tun hat. Anders kann ich mir ihre stabilen Sympathiewerte nicht erklären.

Das also zu dem Zusammenhang von Computerspielen und Amokläufen: Es gibt keinen. Wenn unser Schulsystem funktionieren würde, wenn die Kinder wirklich von Geburt an bis zum Schulabschluss alle das bekämen, was sie bräuchten, und zwar eben auch die labilen Jugendlichen, gäbe es keine Amokläufe. Ob sie überhaupt ganz verhindert werden können, ist fraglich. Aber Verbotswahn hilft nicht. Angeblich steigern solche Spiele ja die Aggressionen. Stimmt, aber nur kurzzeitig. Und ich sag ja: Jemand muss mental völlig am Ende sein, aus gesellschaftlichen Gründen oder weil er von Haus aus [aus dem Fernsehen, aus DSDS (wo Mobbing salonfähig gemacht wird)] nichts anderes als Gewalt und Diskriminierung kennt, um so etwas zu tun.


Was die Spiele selbst betrifft: Ich glaube, viele Menschen verkennen, dass Realismus vielleicht etwas ist, was erstrebenswert wäre. Überlegt mal: Wenn alle Menschen sehen könnten, wie es Tieren in Massenbetrieben geht, wie schnell wäre dann unsere Landwirtschaft auf Biologischen und Ökologischen Landbau umgestellt? Wenn öfter in den Nachrichten gezeigt werden würde, wie es Menschen in Kriegsgebieten wirklich geht, wie erbärmlich AIDS-Kranke in Afrika dahinvegitieren, weil wir es mit den Prinzipien des freien Marktes nicht vereinen, 'Niggern' die Möglichkeit zu geben, halbwegs wirksame Medikamente zu angemessenen Preisen für die eigene Bevölkerung herzustellen, oder wie dreckig es Kindersoldaten in Sierra Leone oder den Menschen unter der Knute von Warlords in Zentralafrika geht, weil wir in Europa eben nach wie vor skrupellos diese Länder ausbeuten... Wenn all das in den Medien präsenter wäre, und zwar ungekürzt, ungeschönt, nicht nur Zahlen, sondern Menschen; wie schnell würden dann Menschen auf die Straßen gehen, um die Regierungen zu zwingen, etwas zu tun? Wir schweigen die Realität gerne tot. Kinder glauben gerne, dass alles Fleisch von glücklichen Tieren kommt, wenn man sie fragt.

Übertragen wir mal das Prinzip auf Spiele: Glaubt hier irgendjemand wirklich, dass Gewalt gut ist? Glaubt jemand, dass bei angemessener, realistischer Darstellung den Menschen irgendwann einer abgeht, nur, weil da ein paar rote Pixel zu sehen sind? Ist es bei irgendjemandem hier so, dass er das, auf dem PC-Bildschirm oder dem Fernseher geil findet? Entschuldigung, aber nur, weil einige Psychopathen in den Medien oder auch Pseudowissenschaftler von sich auf andere schließen, was die Interpretation des 'Gefühls', von mir aus auch des 'Rausches' während solcher Szenen angeht, heißt das nicht, dass alle so sind. Bei Spielen geht es um Herausforderungen, und zwar nicht nur etwas von A nach B bringen oder abstrakte Rätsel lösen, sondern mit Geschichte, mit Tiefe, mit Emotionen. Man muss etwas damit verbinden können, etwas reales, etwas greifbares. Eine Herausforderung, ein Buch und ein Film in einem. Realistische Darstellung ist ein Bonus. Und ich denke, es findet eine deutlich größere Desensibilisierung gegen Gewalt statt, wenn keine Folgen zu sehen sind.
In welchem Alter ein Kind oder Jugendlicher Zugang zu solchen Spielen hat, das zu entscheiden ist Pflicht der Eltern, und das hat nur etwas mit geistiger Reife zu tun. Wenn jemand, aufgrund solcher Medien, den Verstand verliert, dann ist das wiederum nicht die Schuld der Medien, sondern Fahrlässigkeit der Eltern.
Ich habe in der Grundschule angefangen, Filme wie Stirb Langsam zu sehen und Spiele a la Alarmstufe Rot und Dungeon Keeper zu spielen. Alle deutlich über meiner 'Altersklasse'. Macht mich das zu einem potenziellen Amokläufer und Psychopathen?
"Ja", sagen Killerspielgegner, wenn sie konsequent sind.
"Nein", würde jeder Psychologe und jeder Mensch mit ein bisschen Restverstand sagen, wenn er meinen Ausführungen soweit folgen konnte (ich will mit dieser Formulierung keinesfalls beleidigen, aber da ich oben schon Bildzeitung und Co erwähnt habe, fand ich es nur korrekt, auch mit etwas vergleichbarem zu schließen).



Wobei ich eines noch schreiben will: Amokläufer ist ja so eng damit verknüpft, heutzutage. Die Zahl der Amokläufer und Opfer beläuft sich (grobe Schätzung, sagt mir, wenn ich die Größenordnungen falsch im Kopf habe) auf auf deutlich unter 1000 Menschen, im Laufe mehrere Jahrzehnte. Wieviele Menschen sind in derselben Zeit an Alkohol- oder Tabakkonsum krepiert? Wenn es um Opferzahlen ginge, wenn man ernsthaft mit diesen Argumentieren wollte, müsste man, in meinen Augen, erstmal Tabak und Alkohol verbieten. Auf diese kann ich nämlich beide deutlich besser verzichten als auf anspruchsvolle Geschichten für Erwachsene, die dann auch zumindest nicht versuchen, irgendeinen Mist bezüglich der Dinge darzustellen, von denen ich weiß, dass sie Teil der Realität sind. Vielleicht sterbe ich dafür mal bei einem Amoklauf. Deutlich höher ist jedoch das Risiko, von Betrunkenen erschlagen oder überfahren zu werden. In diesem Sinne: Hoch die Tassen!


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