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Gewalt in Computerspielen

5.218 Beiträge, Schlüsselwörter: Games, Videospiele, Computerspiele, Killerspiele, Videogames, Gewaltspiele, Pc-games

Gewalt in Computerspielen

19.04.2010 um 19:29
@Tyranos
Dann scheinst du aber wenig Wissen üben den Aufbau des Gehirn zu haben sowie einige psychologische Tests. Das Großhirn weiß natürlich um den simulierten Charakter eines Spiels, das limbische System aber nicht, darum macht es ja auch so Spaß und darum ist es ein Ersatz, natürlich wird man das niemals zugeben, wenn man selbst viel spielt, weil es eine Demütigung darstellt.


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Tyranos
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20.04.2010 um 01:43
@mitras
mitras schrieb:Das Großhirn weiß natürlich um den simulierten Charakter eines Spiels, das limbische System aber nicht, darum macht es ja auch so Spaß und darum ist es ein Ersatz,...
Ob du jetzt in der Realität Auto fährst oder am PC eine Simulation abspielst, der Unterschied besteht auf jeden Fall in der Koordination und Ausführung deiner Bewegungen. Eine Tastatur ist nun mal kein Lenkrad. Da kannst du nicht sagen, wenn du in der Simulation gut bist, so bist du dies in der Realität auch. Und das gilt auch für Ego-Shooter. In der Realität weiß ich, dass wenn ich jemanden umbringe, ich mit Konsequenzen zu rechnen habe, denn so wurde das mir beigebracht oder so habe ich es herausgefunden. Bei Videospielen weiß ich, dass es keine bösen Konsequenzen für mich bestehen können. Es ist absolut unmöglich, dass im Gehirn so ein Kurzschluss entsteht, dass das Wissen über die Funktion einer Sache sich mit der anderen überschneidet und auch auslöscht. Zwischen dem was in Videospielen passiert und was in der Realität, da sind so große Welten dazwischen, das kann man nicht vertauschen oder ersetzen.
Hast du dir schon mal die Fage gestellt, warum die Konsumenten über jede Weiterentwicklung der Grafik Richtung Realismus freuen, obwohl im Vergleich zum Realismus diese Computergrafiken immer noch viel zu künstlich wirken? Warum freut man sich über etwas, was schlechter ist als die Realität? Wenn sie Angst vor der Realität hätten, dann würden sie sich vor der Weiterentwicklung der Grafik eher fürchten, weil sie damit irgendwann die Realität einholen könnte, vor der sie versuchen Jahre lang wegzulaufen. Es geht nicht in Videospielen das zu finden, was man in der Realität nicht bekommt. Der Reiz der Videospiele besteht in den Inhalten selbst, die Aufgrund der Effekte, der Unterhaltung, die so ein Videospiel bietet, durchaus für Glückshormonausschüttung sorgen kann. Das ist als ob man sich bunte Farben angucken würde, da sucht man auch nicht nach Ersatz für irgend ein persönliches Problem.
mitras schrieb:...natürlich wird man das niemals zugeben, wenn man selbst viel spielt, weil es eine Demütigung darstellt.
Auch wenn ich mich für Videospiele interessiere, ist mein Konsum dieser schon recht bescheiden und Ego-Shooter spiele ich ziemlich selten. Und dieses Interesse bezieht sich auf keinen Fall darauf, dass dadurch quasi imaginär damit Probleme lösen möchte, die ich in der Wirklichkeit nicht lösen kann. Ich weiß nun mal woran man denkt, wenn man spielt oder etwas tatsächlich macht, was irgendwo dem Spiel ähnelnen kann. Und weil es nun mal letztendlich unterschiedliche Tätigkeiten sind, ist eine Verwechselung ausgeschlossen.


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Gewalt in Computerspielen

20.04.2010 um 11:31
@Tyranos
Was du sagst ist natürlich richtig, man kann eine Simulation nicht 1:1 auf die Realität übertragen, das habe ich auch nicht behauptet. Es gibt in der Simulation aber Anteile, die durchaus vergleichbar sind und die etwas stimulieren im Gehirn, nur darum ging es mir. Dabei spielt die Realitätsnähe der Simulation glaube ich gar keine so große Rolle.

Außerdem muss man da auch sehr unterscheiden, ob und inwieweit der Mensch damit umgehen kann. Beim US-Militär wird mit sehr realen Simulationen für den Erstfall trainiert. Und natürlich müsste man die Spiele auf den Einzelfall hin unterscheiden, ob ein Autorennen nun ein sehr ausgeklügeltes Schadensmodell hat und eine natürliche Physik, der Spieler ein Lenkrad usw. Sprich: Was du sagst, lässt sich gar nicht verallgemeinern, es ist jedoch zu erkennen, dass die Spiele immer realistischer geworden sind und werden.

Welcher Anlass besteht, warum man ein Computerspiel spielt wird sehr verschieden sein, vor Problemen oder der Lebenswirklichkeit zu fliehen bzw. nicht zu wissen, was man mit seinem Leben sonst besseres anfangen könnte, ist garantiert sehr häufig bei übermässigem Spiel der Grund, d.h. mehrere Stunden pro Tag oder ganze Tage.


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AgGroSiv
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20.04.2010 um 20:41
Gewalt is so beliebt weil man das im echtem leben garnicht tuen kann


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winwood
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Gewalt in Computerspielen

21.04.2010 um 03:29
yakumo, wem willst da etwas vormachen, dir selbst vielleicht, aber nicht der Wahrheit
die siegt, weil sie so ist, wie sie ist
wahr

du bist als spieler der mordende

es gibt auch rollenspiele, in denen man ungeheuer töten soll oder muss,
ganz ohne technischen schnickschnack
aber diese rollenspiele sind im bereich der fantasy angesiedelt
die computerspiele nicht

in diesen pc spielen, denen in denen du punkte machst mit deinem avatar, wenn du pixel menschen tötest, wird dein sinn für das soziale miteinander geschwächt,
weil du acuh nur ein mensch bist, mit dem einen grossen fehler, den wir alle haben, nämlich
manipulierbar zu sein,
und was im kleinen rahmen geschieht, sehen wir zuvor auch klein, messen dem kein gewicht bei, fühlen uns sicher.

abgekürzt liesse sich das alles auch so formulieren

warum ist es überall auf allen jahrmärkten der welt offiziell nicht erlaubt, menschliche pappfiguren ab oder anzuschiessen.

hmmm..


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Gewalt in Computerspielen

21.04.2010 um 05:47
@winwood
Als Kinder richteten wir unsere Spielzeugpistolen auf uns und riefen "PENG".
Unglaublich, das wir nicht alle Terroristen wurden.


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Gewalt in Computerspielen

21.04.2010 um 17:14
Es ist lustig und interessant, wieviele "Experten" hier rumrennen, welche selber eigentlich nie gezockt haben.

"Ich hab ab und zu mal gespielt" heisst doch soviel wie : habs mir 10 minuten angeguckt und dann lieber was anderes gemacht.
Da ist ja auch nichts schlechtes dran.. Nur sollte man nicht denken, dass man den totalen Durchblick hat!
Viele "Gründe" die manche "Experten" hier anführen, weshalb man zockt... Oh Leute... Einer muss es euch sagen.. Als Gamer sag ich euch: Der grösste Schwachsinn den ich je gelesen hab.

Nehmen wir mal den Ego-shooter.. Er kommt einfach nicht ohne "Gewalt" aus, da es einfach im Spielprinzip liegt. Ich hab mehrere gewaltlose umsetzung des Spielgenres gesehen.. Und es sieht einfach total dumm aus. Nerf Blast Arena z.B. kommt an die Grenzen bei der Verbindung von Realität und Gewaltlosigkeit.

Zur erklärung was "NBA" ist: Ein Shooter, bei dem man halt mit Schaumstoff-raketen und bällen auf die Gegner schiesst. Für alle Öko-pedagogen der Hammer, da kein Blut fliesst etc.

Für den Spieler an sich eine nervige Sache, da die Steuerung indirekt ist: sprich die Projektile haben eine Flugzeit - im Gegensatz zu normalen Shootern, wo die Schüsse SOFORT eintreffen.
Das soll natürlich Realitätsnähe bringen, die auch nötig ist, da Schaumstoffbälle, die SOFORT eintreffen würden einfach Schwachsinnig sein würden.

Andersrum sieht das auch bei normalen Shootern aus. Z.B. Counterstrike deutsche Version.. Wenn man den Kerl trifft und killt SETZT ER SICH HIN UND SCHÜTTELT DEN KOPF ! Sowas sieht einfach total dumm und deplaziert aus - solche Szenen nerven wirklich.

(Ich weiss, ich hol weit aus ^^)

Worauf ich hinaus will ist : Ein Shooter ist in erster Linie mal ein Geschicklichkeitsspiel.. Nichts weiter. Man bewegt sich und versucht besser zu zielen als der Gegner - geschickter zu sein. (sofern Multiplayer)
Wenn man aber jemanden killt und der sich surreal hinsetzt und den Kopf schüttelt, mindert das einfach den Spielspass - denn die normale "Todesanimation" nimmt man eigentlich nicht wahr, da sie halt die logische Konsequenz ist und man eher aufpassen muss ob andere Gegner in der Nähe sind. Wobei man bei dem Kopfschüttler selbst nach Monaten noch denkt.. "oh man.. Das sieht so behindert aus -.-"

Der aller aller ALLER geringste Teil der Spieler geilt sich daran auf. Jedoch sind diese Menschen von Natur aus anders veranlagt... Man kann sich vorstellen, dass dieser Anteil an Menschen vielleicht auch mit dem Luftgewehr auf Vögel ballern würden, wenn sie halt nicht den virtuellen Part hätten.. (kommt nicht mit Pädagogengefasel - es gibt solche Menschen)

-Ich z.B. hab in meiner Spielkarriere ohne zu spinnen sicherlich 2.xxx.xxx virtuelle Mitspieler gekillt (bin schon länger dabei xD)
Und hab ich nen abnormes Gewaltverhalten? Nein.. Ich find sogar Angeln scheisse, weil mir der arme Wurm leid tut und der Fisch, sofern ich ihn fang, auch ^^

Wenn Menschen anfangen und Gewalt in PCgames als Grund für mehr Gewalt im realen Leben anführen muss ich sagen.. Bullshit.. Man sollte mal lieber die anderen Aspekte im Leben der Typen anschauen.
Es ist eine dumme Aussage von Leuten, die ihr wissen "erlesen".. Normales Akademikerproblem.. Theoretisch voll die Ahnung... Aber in Realität total hilflos


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Gewalt in Computerspielen

21.04.2010 um 17:24
@winwood:
winwood schrieb:in diesen pc spielen, denen in denen du punkte machst mit deinem avatar, wenn du pixel menschen tötest, wird dein sinn für das soziale miteinander geschwächt,
ergo: alle zocker sind automatisch sozial degenerierte. herzlichen glückwunsch zu einer erkenntnis, die voller vorurteile und beleidigungen ist. ich stauen immer wieder, wie leichtfertig menschen wie du über andere herfallen und sie teils heftig und vor allem grundlos vorverurteilen. da frage ich mich doch, wer hier mal etwas sozialer sein sollte...


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Gewalt in Computerspielen

21.04.2010 um 18:05
winwood schrieb:in diesen pc spielen, denen in denen du punkte machst mit deinem avatar, wenn du pixel menschen tötest, wird dein sinn für das soziale miteinander geschwächt,
Es gibt kaum etwas, wo der Teamgeist mehr gestärkt wird als beim Mannschaftssport. Und solche Spiele wie Counter-Strike oder Call of Duty sind ein Mannschafts(-E-)sport. Ohne Taktik und Teamgeist kommt man in diesen Spielen selten weiter. Wer dumm drauflosballert ist verloren.
Auch das soziale Miteinander wird nicht wirklich geschwächt. Ich spiele z.B. CoD Modern Warfare 2 mit vielen aus meinem Freundeskreis zusammen. Man spielt dann miteinander. ist dann halt ein elektronisches animiertes Schach wo man selber eine Figur ist. Es ist nunmal eine andere Ebene des miteinanders (für technisch versierte). Eine andere ebene als blümchenpflückende Pfadfinder, was dir wohl mehr zusagen wird @winwood .


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Gewalt in Computerspielen

21.04.2010 um 18:28
@Fennek

"NEIN! ALLES FALSCH! GAMER SIND ALLE POTENZIELLE GEWALTTÄTER, WELCHE SICH SCHON IMMER ASOZIAL VERHALTEN HABEN !"
/ironie off :D

Aber das ist halt, was unsere "Experten" unter Gamern verstehen. Das aber innerhalb der Clans ziemlicher sozialer Austausch ist wird weggeschwiegen.

Die E-sport Ebene ist das selbe wie jede andere Hobbyebene, nur das man sich halt eher online und virtuell sieht.


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Gewalt in Computerspielen

21.04.2010 um 21:54
Noch ein super Beispiel, was laut "Experten" verboten gehören sollte:

http://www.youtube.com/watch?v=QEKFxKw8GwY

(ganz ehrlich... Wenn das Game angerührt werden sollte..... DANN würd ich zum Killer werden ^^)

So.. Viele würden sagen: Zuviel Blut ! Das kann man doch auch anders machen!
ja.. Mit dem Endresultat, dass man wieder total am Ziel vorbei ist.

Zur Erklärung: Hier handelt es sich um Starcraft2, dem Nachfolger des meiner Meinung nach besten Strategiegames ALLER Zeiten. Das Spiel zeichnet sich durch extrem hohe Komplexität und Geschwindigkeit aus - ergo, der Spieler hat 0,0% Zeit sich auf die Todesanimation an sich zu konzentrieren, da er sonst zu langsam ist im Nachschub produzieren -> Einheiten steuern etc etc.

Zur Veranschaulichung... Manche Spieler haben einen Durchschnitts-APM (Aktion-Pro-Minute) von 100-150... einige noch mehr..

Jedoch hat die Todesanimation einen wichtigen strategischen Punkt! Denn wenn man einen Grossteil seiner Truppen in einem roten Blob aufgehen sieht, weiss man : RÜCKZUG! :D

wesentlich hilfreicher, als wenn die Einheiten einfach verschwinden.

Nur als kleines Beispiel, in wiefern die realistische Gewaltanimation dem Gamer hilft, ohne das er sie direkt wahrnimmt und sich dran "aufgeilt" wie Schlaubis ja immer wieder behaupten.


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23.04.2010 um 01:04
@winwood
erst mal.
hier unten links hast du ein button (@Yakumo) mit dem du mich ansprechen kannst wenn du willst. :)
dann weis ich auch das du mich angesprochen hast.
winwood schrieb:yakumo, wem willst da etwas vormachen, dir selbst vielleicht, aber nicht der Wahrheit
die siegt, weil sie so ist, wie sie ist
wahr

du bist als spieler der mordende

es gibt auch rollenspiele, in denen man ungeheuer töten soll oder muss,
ganz ohne technischen schnickschnack
aber diese rollenspiele sind im bereich der fantasy angesiedelt
die computerspiele nicht

in diesen pc spielen, denen in denen du punkte machst mit deinem avatar, wenn du pixel menschen tötest, wird dein sinn für das soziale miteinander geschwächt,
weil du acuh nur ein mensch bist, mit dem einen grossen fehler, den wir alle haben, nämlich
manipulierbar zu sein,
und was im kleinen rahmen geschieht, sehen wir zuvor auch klein, messen dem kein gewicht bei, fühlen uns sicher.

abgekürzt liesse sich das alles auch so formulieren

warum ist es überall auf allen jahrmärkten der welt offiziell nicht erlaubt, menschliche pappfiguren ab oder anzuschiessen.
du scheinst mich ja ganz gut zu kennen das du es dir erlaubst solche urteile über mich zu fällen. :)
wenn du meinst du hast recht, dann rat ich dir, mach einen grossen bogen um computerspiele, weil du sonst überall manipuliert wirst. bei SIM wirst du unterbewusst manipuliert sachen zu kaufen und dann in brand zu setzten. bei Tycoon wirst du dazu manipuliert gleisarbeiter zu werden. u.s.w

ich denke mal du bist nicht auf allen jahrmärkten der welt gewesen, also kannst du nur für D sprechen. sofern du aus D bist.
ausserdem ist es etwas völlig anderes wenn ich mit einer waffe auf einen typen ziele, als wenn ich mit einem controller das fadenkreuz auf das ziel lenke.

mein fazit:
mit dir lässt sich nicht diskutieren, da du schon von einer absoluten wahrheit aus gehst, die deine.
also wird das mein letztes posting an dich sein, da ich an einer diskusion interessiert bin und nicht an leute die nur hören wollen: ja du hast recht, ich bin ja soooo schlimm weil ich farbige punkte auf dem bildschirm wegknall.
manche leute sind einfach froh wenn sie menschen in schubladen packen können, um sie dann zu stigmatisieren. aber so einfach gehts leider nicht.


denkt hier wirklich einer ich würde mein STGW90 aus dem schrank nehmen und das eben gespielte, in echt vollziehen?
wenn ja, wohl zu viel RTL geschaut. :)


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Gewalt in Computerspielen

23.04.2010 um 04:55
@Yakumo
Yakumo schrieb:bei Tycoon wirst du dazu manipuliert gleisarbeiter zu werden. u.s.w
lol.. Der war ja ma hart geil ^^
Yakumo schrieb:manche leute sind einfach froh wenn sie menschen in schubladen packen können, um sie dann zu stigmatisieren.
Ja klar. Die Analyse kommt doch meisstens auch von Studierten, welche die Gamer nicht kennen... (logisch gibts auch coole Psychologen, die selbst im Alter von 50 CoD z.B. zocken und wissen, dass die Diskussion daher Schwachsinn ist.. Aber im Normalfall ist es eher die Holzspielzeug-fraktion welche das Problem erkennt -.-)

Da werden halt irgendwelche Bausteine genommen, welche zusammen passen KÖNNTEN und daraus wird dann ne Meinung gebildet...

Die heut zu tage millionen Normalogamer anschaun? Einer wie ich, der zwar 2.xxx.xxx virtuelle Kills aufm Gewissen hat aber sogar angeln verabscheut, weil ihm der olle Wurm schon leid tut?^^ Nee.. Die sind nicht repräsentativ!
Das Youtube-Unreal-Tournament-Kind dagegen schon...
Es wird halt immer der härteste/schrägste Vogel gesucht und dann umgemünzt...

Schlimmer als die "Experten" die sunne Scheisse in den Raum stellen sind die Leute, die ohne selber Gamer zu kennen den Kram nachsabbeln....


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Gewalt in Computerspielen

23.04.2010 um 07:27
Man vergleiche einfach mal wie viele Computerspiele jährlich verkauft werden und rechne dagegen wie viele Amokläufe oder ähnliches es dagegen gibt und damit in Verbindung gebracht wird.

Irgend etwas ist meist der Auslöser für einen Kurzschluß, keine Frage.
Aber selbst wenn ein Amoklauf durch ein Computerspiel hervorgerufen wurde, steht es in keinem Verhältnis zu den normalen Spielern.

Es sind auch Leute Amok gelaufen, weil sie ihren Job verloren hatten.
Hat sich deshalb der Kündigungsschutz verbessert?
Kein Stück! Man sucht die Probleme dann liebr im sozialen Umfeld...was auch immer das verallgemeinert heißen mag.

Es sind Leute Amok gelaufen weil die Ehefrau fremd gegangen oder abgehauen ist.
Wurde fremd gehen unter Strafe gestellt?
Nein!
-weil jeder das Recht hat, selbst zu entscheiden wie er leben möchte!

Vom Computerspielen wir niemand belästigt und die evtl. Folgen sind mehr als angedichtet.
Tausende von jungen Rasern verunglücken auf den Strassen und Autobahnen.
Sind Autorennspiele deshalb täglich in den Schlagzeilen? NEIN!!!
Weil ...Unfälle hats doch immer gegeben.
Keiner hat Schuld. dumdidum

Amokläufe hat es aber auch immer gegeben! Die Ursachen dafür kann man nicht pauschal bekämpfen, da sie ausschließlich im Kopf des Amokläufers sind.

Glaubt wirklich irgendwer, das Kids es cool finden könnten Leute zu killen und selber durch eine Polizeikugel zu sterben...nur weil das im Spiel so einen tollen Soundeffekt hat?
Das ist einfach nur lächerlich.

Diese Schüler haben Probleme...oder glauben welche zu haben.
Ob sie ihre Inspiration zum darauf folgenden Amoklauf in Computerspielen oder in Actionfilmen finden, ist völlig Banane!
Man muß die Ursache dieser sozialen Probleme bekämpfen und nicht Ursache des Amoklaufes in einer evntuellen Inspiration a'la Computerspiel suchen.
Aber dann hat ja wenigstens wieder mal keiner Schuld. dumdidum

Der war ja anders als wir , nicht war? War ja so ein....Computerspieler.Häufig sogar in diesem...Internet.
Wir dachten immer schon das mit dem was nicht stimmt....drum wollte ja auch keiner was mit dem zu tun haben, das kann man aber doch nicht soziale Ausgrenzung nennen.


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Gewalt in Computerspielen

23.04.2010 um 08:23
Kann sein das ich das schon mal in diesem Zusammenhang hier veröffentlicht habe. Bin mir da nicht sicher. Aber dieser satirische Text stellt ziemlich gut dar, was die Medien für einen bewußten Wirbel um diesen Zirkus machen.

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Guten Abend, meine Damen und Herren, Sie sehen die Abendnachrichten.

(Leider nicht wirklich eine Satire.)



Guten Abend, meine Damen und Herren, Sie sehen die Abendnachrichten.

Es hat einen Amoklauf an einer Schule gegeben. Schrecklich, schrecklich. Wir zeigen Ihnen nun grausame Bilder.

Im Anschluss daran eine Live-Schaltung zu unserem Reporter vor Ort. Wie furchtbar war es denn, Herr Kollege? “Oh, es war schrecklich. Hier ein paar weinende Mitschüler, die ich vor die Kamera gezerrt habe. Und hier spreche ich mit geschockten Eltern. Und jetzt ein Straßeninterview mit verschiedenen Anwohnern, die nichts zum Fall sagen können, aber alle sehr betroffen sind.”

Nun ein Besuch unseres Reporters bei einem Lehrer, an dessen Schule vor einigen Jahren ein Amoklauf geschah: “Unser TV-Team hat ihm die schrecklichen Bilder von heute gezeigt. Er war ganz schockiert, dass er diese schlimmen Ereignisse sehen musste. Hier seine Tränen in Großaufnahme.” Oh, wir alle fühlen mit ihm. Schlimm, was er da durchleben musste, während zufällig unser TV-Team bei ihm war. “Danke, das wird ihm bestimmt helfen.”

Jetzt ein kurzes Interview mit einem Experten. Er ist seriös, weil er Hemd und Krawatte trägt und weiße Haare hat. Und weil wir Ihnen sagen, dass er ein Experte ist. Wir haben ihn in der Redaktion auf Kurzwahl, denn er kann knallig formulieren und lebt so richtig auf, wenn wir mit unserer Kamera vorbeikommen.

Herr Experte, was wissen Sie über den Täter? “Eigentlich nichts.” Aber haben Sie eine Vermutung über sein Motiv? “Ja, selbstverständlich ist die Jugendkultur schuld. Der Täter hat mit großer Sicherheit Computerspiele auf seinem PC. Ich fordere schon seit langem, dass Jugendliche wieder Halma spielen, so wie ich damals. Überhaupt, diese vorlaute Jugend von heute. Was die für Frisuren haben, und dann noch diese schreckliche Musik. Die wollen uns alle umbringen, glauben Sie mir.” Danke, Herr Experte, das klingt nach einer nachvollziehbaren Erklärung für die Tat, da muss ich als Journalist nicht mehr nachhaken. “Gern! Und bis zum nächsten Mal!”

Politiker aller Fraktionen haben ihre Verhandlungen über weitere Kürzungen im Bildungswesen unterbrochen, um ihre persönliche, ehrlich empfundene Betroffenheit über die Tat zum Ausdruck zu bringen. Morgen werden bundesweit die Flaggen auf Halbmast stehen. Übermorgen sollen dann im Parlament die unterbrochenen Verhandlungen fortgesetzt werden, um die bereits beschlossenen Mittelkürzungen für den schulpsycholgischen Dienst zu verabschieden.

Ein in der Presse stets zu kurz gekommmener Regional-Innenminister wiederholte heute seine Forderung, die Jugendkultur zu verbieten. Er werde seinen schon mehrfach abgeschmetterten Gesetzesentwurf zur Überwachung und Umerziehung Jugendlicher erneut einbringen. Dass es sich hierbei um ein zynisches Wahlkampfmanöver handeln könnte, bezeichnete er als bösartige Unterstellung.

Unsere Redaktion hat in der Zwischenzeit mit Hilfe ihres Recherchewerkzeuges “Google” weitere exklusive Informationen über den Täter auf sogenannten “Websites” in einem “Internet” gefunden. Hier sein Profil aus einem sogenannten “sozialen Netzwerk”. Hier die Profile seiner Opfer. Hier die Profile seiner Freunde, die unsere Redaktion nach der Sendung aufsuchen will. Hier Blog-Beiträge und Forenkommentare des Täters, aus denen unser andere seriös erscheinende Experte nun für Sie live zwischen den Zeilen interpretieren wird.

Hier private Fotos vom Täter. Sehen sie nur: Er posiert mit seiner Waffe! Wie ein Actionheld auf einem Kinoplakat! Und wir haben hier ein Bekennervideo von ihm gefunden, dass wir nun ausstrahlen. Ekelhaft, dieses Video, aber es ist unsere journalistische Pflicht, Ihnen das zu zeigen.

Hier Bilder früherer Amokläufer, die sich ebenfalls in martialischen Selbstportraits in Szene gesetzt haben. Man könnte ja fast glauben, Amokläufer spekulieren darauf, dass diese Bilder groß in der Presse veröffentlicht werden, aber darüber wollen wir hier nicht weiter nachdenken. Stattdessen ein Bericht über ein “Twitter”, wo Menschen, die überwiegend nicht einmal Journalisten sind, substanzlose Gerüchte austauschen und es sogar wagen, unsere Berichterstattung zu kritisieren. Dieser Pöbel im “Internet” - die haben ja keine Ahnung, was Qualitätsjournalismus ist.

Und zum Abschluss schalten wir noch einmal um zu unserem Kollegen vor Ort: “Der Trauergottesdienst war sehr ergreifend. Für die Menschen hier wird nach dem heutigen Tag nichts mehr so sein, wie es vorher war. Wir fahren jetzt zum Elternhaus des Täters, das wir zusammen mit den TV-Teams der anderen Sender die nächsten Tage belagern wollen. Und damit zurück ins Funkhaus.” Danke für diese Eindrücke.

Sollten Sie sich zu Hause nun Gedanken über Ihre oder unsere Verantwortung machen, können wir Sie beruhigen - der Täter war anders als wir, deshalb kann die Gesellschaft keinerlei Mitschuld an dieser schrecklichen Tat treffen. Auch unsere Berichterstattung hat sicherlich keinen Einfluss auf spätere Nachahmer.

Das, verehrte Zuschauer, waren die Abendnachrichten.

Im Anschluss zeigen wir als Sondersendung eine Gesprächsrunde mit fünf alten Herren, die über Jugendkultur diskutieren werden. Danach ein Bericht über Computerspiele und dieses “Internet”, den wir bereits beim letzten und vorletzten Amoklauf gezeigt haben.

Die im TV-Programm ursprünglich angekündigte Dokumentation über die Bildungsmisere und die Diskussionsrunde über journalistische Ethik fallen aus.


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Gewalt in Computerspielen

23.04.2010 um 08:27
Trapper schrieb:Hat sich deshalb der Kündigungsschutz verbessert?
Kein Stück! Man sucht die Probleme dann liebr im sozialen Umfeld...was auch immer das verallgemeinert heißen mag.
und
Trapper schrieb:Man muß die Ursache dieser sozialen Probleme bekämpfen und nicht Ursache des Amoklaufes in einer evntuellen Inspiration a'la Computerspiel suchen.
Aber dann hat ja wenigstens wieder mal keiner Schuld. dumdidum
Kleiner Widerspruch ;)

Soziales Umfeld ist doch genau das was du mit diesen hier:
Trapper schrieb:Der war ja anders als wir , nicht war? War ja so ein....Computerspieler.Häufig sogar in diesem...Internet.
Wir dachten immer schon das mit dem was nicht stimmt....drum wollte ja auch keiner was mit dem zu tun haben, das kann man aber doch nicht soziale Ausgrenzung nennen.
meinst

Aber beim 2. geb ich dir vollkommen Recht. Es wär viel zu schwierig einen richtigen Schuldigen zu finden. Wär ja mit Arbeit verbunden. Da ist das Videospiel doch viel gemütlicher: Es wehrt sich nicht. Eine Person könnte ja irgendwas gegen die "Kläger" sagen. Das Videospiel (an sich) nimmt erstmal alles hin was ihm vorgeworfen wird.
Und wer solch Videospiele noch verteidigt ist doch eh nicht besser als ein Amokläufer.
Leute die Videospiele spielen sollten am besten direkt wegen akuter Amokgefahr festgenommen werden. Sind ja anscheinend alle eine Gefahr für die Menschheit.

Und wenn ein vom Sender bezahlter Psychologe 10 Minuten nach dem Amokluaf in Winneden sagt, dass der Amokläufer Killerspiele gespielt hat, ist es doch schon erwiesen. Man muss sein Gehirn nicht mal mehr einschalten. Hat ja schon wer anders gemacht.

Ich hab auch schon Leute gehört die fest davon überzeugt waren, dass "Killerspiele" den Amokläufer trainieren und er sich daher besser im Umgang mit Waffen auskennt und besser zielen kann. -.-

Es gibt halt immer die Leute, die meinen sich ein Urteil über andere Dinge machen zu müssen, ohne sich je damit beschäftigt zu haben. Hat ja der da gesagt, also muss das stimmen.
War früher schon mal so, da hat auch alles gestimmt, was einer vorher gesagt hat. Selbst denken ist eh wieder out. Allein schon dass die Leute, die ihren Hauptschulabschluss aus eigener Faulheit (nicht, weil sie es trotz Anstrengung nicht schaffen!!) nicht schaffen und die Schule schwänzen und Drogen verkaufen (ist etwas Klischeehaft, aber gibt leider inzwischen viele die sich das als Lebensideal setzen) von einem nicht gerade kleinem Bevölkerungsanteil schon als cool angesehen wird und dass wer sein Abi macht ein Streber und Versager ist, spricht für sich denke ich.
Das ist aber eine andere Sache.

Was der Mann in der bunten Kiste sagt muss stimmen. Er ist schließlich in der Kiste und mein Gehirn nicht. Der heilige Kasten ist unfehlbar und alles was mir daraus gesagt wird ist Gesetz. Dass die Leute, für das, was sie sagen, bezahlt werden, ist gelogen. Die sind alle freiwillig da.
Ich kenns selbst von einigen Leuten die das so sehen: "Der hat im Fernsehen das und das gesagt. Das muss stimmen!" Selbst recherschieren wär mit Arbeit verbunden. Immer schön alles vorkauen lassen.


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Gewalt in Computerspielen

24.04.2010 um 03:40
@dopex
dopex schrieb:Ja klar. Die Analyse kommt doch meisstens auch von Studierten, welche die Gamer nicht kennen... (logisch gibts auch coole Psychologen, die selbst im Alter von 50 CoD z.B. zocken und wissen, dass die Diskussion daher Schwachsinn ist.. Aber im Normalfall ist es eher die Holzspielzeug-fraktion welche das Problem erkennt -.-)

Da werden halt irgendwelche Bausteine genommen, welche zusammen passen KÖNNTEN und daraus wird dann ne Meinung gebildet...
ich stimme dir voll und ganz zu. diesen leuten geht es nur darum ihr eigenes, voreingenommenes denken, zu bestätigen.

zum glück gibts aber schon genug experten die, wie du sagst, die erkannt haben das die diskussion eigentlich genau so überflüssig ist, wie sie damals bei den horrorfilmen war.
da wurde auch der untergang der menschlichkeit vorrausgesagt, wenn man die verbreitung solcher medien erlauben würde.
aber wir leben heute immer noch, und Horrorfilme sind ein normales mediales konsum-mittel geworden.
dopex schrieb:Die heut zu tage millionen Normalogamer anschaun? Einer wie ich, der zwar 2.xxx.xxx virtuelle Kills aufm Gewissen hat aber sogar angeln verabscheut, weil ihm der olle Wurm schon leid tut?^^ Nee.. Die sind nicht repräsentativ!
Das Youtube-Unreal-Tournament-Kind dagegen schon...
Es wird halt immer der härteste/schrägste Vogel gesucht und dann umgemünzt...

Schlimmer als die "Experten" die sunne Scheisse in den Raum stellen sind die Leute, die ohne selber Gamer zu kennen den Kram nachsabbeln..
es wird immer das schlimmste vom schlimmsten als beispiel genommen, egal welches thema man anspricht. ist ja auch einfacher mit dem Youtube-Unreal-Tournament-Kind video seinen negativen standpunkt zu vertretten.
als mit der Gamer-oma. :)

http://www.garagetv.be/video-galerij/zowietje/Bomma_met_PlayStation3e.aspx


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winwood
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24.04.2010 um 03:43
Fragt man einen Alkoholkranken, ob er ein Problem mit Alkohol hat und scrollt man zu euren Antworten und vergleicht sie mit denen der Alkoholkranken, was fällt euch auf..


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24.04.2010 um 03:50
nichts, ausser das du wiedermal kläglich mit deinem argument scheiterst.


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24.04.2010 um 04:22
@winwood

jo.. Mal ernsthaft.. Das war mal richtig lächerlich.. Mit der Art von Argumentation kannst du jeden und alles anfahren.

Ich lass dir einfach mal deinen Willen und sag jaja.. Hast mit allem Recht.. Denn sunne kindische Unterhaltung kannst du gern alleine führen.


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