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Akzeptanz von "Genmais 1507"

134 Beiträge, Schlüsselwörter: Genmanipulation, Allergie, GEN, Genforschung, Monsanto, Genmais
matraze106
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Akzeptanz von "Genmais 1507"

05.03.2014 um 02:50
Over millions of years man has become the very paragon of animals, but we must take care not to alter what nature has taken so long to forge — or risk being burned by the very fires of creation
Wikipedia: The_New_Breed_%28The_Outer_Limits%29#Closing_narration

wie immer am interessantesten: die kommentare... ;)
http://www.taz.de/!128888/


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Akzeptanz von "Genmais 1507"

05.03.2014 um 15:26
Erstaunlich, dass die Taz so einen Artikel bringt, die Kommentare habe ich mir aber weitestgehend erspart, nachdem ich die ersten gelesen habe. Bemerkenswert ist im Interview folgende Aussage:
Wir brauchen auch eine Positiv-Kennzeichnung: Wo Gentechnik drin ist, muss auch Gentechnik draufstehen. Angefangen bei Pharmaka über Lebensmittel bis zu Futtermitteln. Bisher müssen ja beispielsweise Käse, die mit Hilfe gentechnisch veränderter Enzyme produziert werden, nicht entsprechend gekennzeichnet werden.
Das gilt auch für Produkte von Tieren, die gentechnisch verändertes Futter bekommen haben. Würde das alles auf der Packung stehen, würden sich die Leute bewusst, dass sie schon sehr viel Gentechnik auf dem Teller haben – und es ihnen nicht geschadet hat.
Habe ich so noch nicht gesehen, macht aber definitiv Sinn. Wie @Ashert001 ja schon geschrieben hat, ist in sehr vielen Produkten schon Gentechnik drin, die Fleischproduktion in Europa wäre heute gar nicht anders möglich.

(Und nett auch der Verweis auf das Tiermehl. Bevor das Soja in der Intensität für die Tiermast genutzt wurde, war ja das Tiermehl einer der Hauptproteinlieferanten. Nur dann kam halt der BSE-Skandal und Tiermehl war plötzlich tabu. Dummerweise fällt es aber immer noch an und muss irgendwo hin. Da ist eine Überlegung, ob es vll. doch zur Nahrungsproduktion eingesetzt werden könnte, gar nicht so abwegig. Aber lassen wir das, wird zu OT.)
@outandabout_ schrieb
Ne Diskussion darüber ist an dieser Stelle wohl unnötig, aber gezwungen, gentechnisch veränderte Lebensmittel zu sich zu nehmen, ist/wird niemand, immerhin gibt es genug Alternativen.
Da gebe ich Dir recht und gerade darüber zu diskutieren bzw. das in die Diskussion einzubeziehen, macht Sinn. Es gäbe Alternativen, d.h. weitestgehend Verzicht auf Fleisch, Bioprodukte etc. Geht noch gut, wenn es nur um Lebensmittel geht, bei Arzneimitteln wird es schon schwieriger, aber lassen wir das.

Die Alternative wird zumindest in Deutschland (in der EU wird es ähnlich sein) aber nur zu einem geringen Teil genutzt. Es sind allerhöchstens 15%, die sich konsequent biologisch ernähren und dabei (fast) auf die Gentechnik verzichten. Aber selbst Biopflanzen sind nicht ganz gentechnikfrei, zumindest wenn es nach strengeren Definitionen geht.

Auch wenn ich meine, die Ablehnung von GT in Lebensmitteln ist eine objektiv kaum begründbare Ideologie, so sind die "Bioesser" wenigstens konsequent. Sie lehnen die GT ab und ernähren sich entsprechend auch (halbwegs) gentechnikfrei.

Anders sieht es bei der großen Mehrzahl der GT-Gegner aus. Angeblich sprechen sich ca. 80% der Deutschen dagegen aus und lehnen einen Anbau von Genpflanzen ab. Auf der anderen Seite nutzt ein Großteil dieser Ablehner genau diese Technologie, um satt zu werden. Wenn es hier nicht angebaut wird, dann lassen wir es eben aus den anderen Ländern kommen, die so blöd sind, den Anbau zuzulassen.

Das halte ich für mehr als verlogen. Dass es daran liegt, dass ein Großteil der Menschen nicht weiß, wie sehr sie schon Gentechnikprodukte nutzt, glaube ich teilweise auch. Ändert aber nichts an den Fakten, die dann gerne mal von den Gegnern ignoriert werden.

Und damit keine falschen Vorstellungen entstehen: Bis vor 2 Jahren habe ich die GT in Lebensmitteln auch abgelehnt, vor allem den heimischen Anbau. Mir wurde aber irgendwann klar, dass ich meine Ablehnung kaum vernünftig begründen konnte, weil mir die Fakten zu wenig bekannt waren. Von daher war meine Ablehnung auch ideologisch. Seit ich mich aber vermehrt den Fakten zugewendet habe, hat sich meine Einstellung komplett geändert.

Kleine Anregung: http://www.biosicherheit.de/


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05.03.2014 um 16:09
@Konfuse

Wie gesagt, besonders lange beschäftige ich mich noch nicht damit und bisher auch noch nicht sonderlich intensiv, aber nachdem ich die Reportage über Monsanto gesehen habe, möchte ich sowas schon allein aus Prinzip (oder ethischen Gründen, wie auch immer) nicht mehr unterstützen.

Es wird ja u.a auch damit geworben, dass GVO resistent gegen Unkrautvernichter sind bzw. sich selbst gegen Schädlinge schützen können, indem sie Bt-Protein produzieren, welches Schädlinge abtötet, so dass Unkrautvernichter überflüssig bzw. nicht mehr in dem Maße genutzt werden müssen, wie es bei herkömmlichem Saatgut der Fall wäre. Hört sich so in der Theorie erstmal schön an, durch den Verzicht auf Unkrautvernichter wird nicht nur der Geldbeutel, sondern auch die Umwelt geschont.

In der Praxis sieht es dann aber etwas anders aus:

"Likely linked to GM feed served to most livestock in the US, methane-filled “foam” growing on pig manure has resulted in several pig farm explosions since 2001, killing thousands of animals.

“And there’s no stopping it,” reports the Daily Mail, “the foam has now started growing on one in four farms across the Midwest.” Scientists believe a new type of bacteria may have developed.

This comports with plant pathologist Don Huber’s discovery last year of a new pathogen associated with spontaneous abortions in livestock, which has been linked to the use of glyphosate, the main ingredient in Monsanto’s Roundup herbicide.

Modified with a Bt protein to kill insects, MON810 is losing its efficacy in the US. The Western rootworm beetle – one of the most serious threats to corn – has developed resistance to the bacterial toxin in eleven states."

Quelle: http://www.4thmedia.org/2012/03/19/france-bans-gm-corn-amid-mass-us-protests-against-monsanto/?utm_source=feedburner&utm...

Und ja, mir ist natürlich aufgefallen, dass es sich hierbei um eine andere Maissorte handelt, aber ich denke, der Artikel spricht dennoch für sich.

Hier wird das Thema Pflanzenschutzmittel übrigens nochmal etwas näher beleuchtet:

http://umweltinstitut.org/gentechnik/aktionen/hintergrund-roundup-912.html


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05.03.2014 um 18:55
Hm... Wie man's auch drehen und wenden will, es sind korrupte, kapitalistische Lügner.


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pokpok
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05.03.2014 um 19:19
Gene sind böse und gehören verboten genau wie Atome die sind auch böse...
Das Gene böse sind sieht man ja schon am Menschen. ;)


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05.03.2014 um 22:08
@outandabout_
Sorry, aber was hat explodierende Schweinescheisse jetzt mit Genmais zu tun?

Btw: Erinnert mich an eine Geschichte aus der Mikrobiologie-Vorlesung: Ein Tierarzt punktiert eine aufgeblähte Kuh (kommt bei Kühen schon mal vor dass die sich aufblähen, da hilft dann meist nur das Gasablassen). Um dem anwesenden Bauern einen Schreck einzujagen, hält der Doc ein Feuerzeug an den Gasaustritt. Daraufhin zerhaut es nicht nur die Kuh in Geschnetzeltes, sondern den Doc noch dazu. Von der Scheune sollen nur noch Sägespäne gefunden worden sein. Der Bauer soll ab dem Tag Marsianer gewesen sein.

Die angesprochene Resistenzentwicklung gegen bestimmte Schädlinge in bestimmten Gegenden ist keine große Neuigkeit und schon gar nicht überraschend. Und wie schon geschrieben, gibt es dagegen auch erfolgreiche Strategien.

Insgesamt ist der Artikel etwas wirr geschrieben, vermischt alle möglichen Dinge und will wohl irgendwie plausibel machen, dass die GT für alles Übel der Welt verantwortlich ist. Schaut man sich auf der Seite ein wenig um, weiß man auch woher der Wind weht. Die aktuelle Top-Meldung: Die USA installieren gerade eine Neonazi-Diktatur in der Ukraine... :-(

Der andere Link soll wohl wieder weg vom Thema und hin zum bösen Glyphosat/Monsanto Komplex führen. Hat zwar jetzt wenig mit dem hier besprochenen Mais zu tun, aber gut. Die Sorte 1507 besitzt als Markergen ein Resistenzgen gegen Glufosinat, das aber nicht benutzt werden darf. Soweit mir bekannt, hat Bayer Patente auf den Wirkstoff. Also, wenn schon Bashing, dann zur Abwechslung mal die heimischen Konzerne als des Teufels General ausmachen.

Oder ist Monsanto jetzt nur böse, weil es ein amerikanischer Konzern ist? Vll. noch die Info: Glyphosat wurde weder von Monsanto entwickelt, noch wird es exklusiv von diesem Konzern in die Welt gebracht. Und zur Toxikologie von Glyphosat wird von bestimmten Interessenkreisen gerne apokalyptische Desinformation verbreitet.

So jetzt meine Link-Argumentation: http://www.scilogs.de/detritus/faktencheck-bund-glyphosat/


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05.03.2014 um 23:04
Konfuse schrieb:Sorry, aber was hat explodierende Schweinescheisse jetzt mit Genmais zu tun?
-> Likely linked to GM feed served to most livestock in the US

GM = genetically modified
Konfuse schrieb:Und wie schon geschrieben, gibt es dagegen auch erfolgreiche Strategien.
welche denn z.B?
Konfuse schrieb:Oder ist Monsanto jetzt nur böse, weil es ein amerikanischer Konzern ist?
mal anders gefragt, was weißt Du über Monsanto? So ganz direkt, ohne vorher nochmal danach zu googlen o.ä

Mir geht es hier nicht um das Bashing irgendwelcher Konzerne (Bayer und Monsanto arbeiten übrigens bereits zusammen), aber wenn man sich mal die ein oder andere Reportage darüber angesehen ist, ist es mir unverständlich, wie man das Ganze anschließend noch dermaßen bagatellisieren kann.

http://www.youtube.com/watch?v=OuRxppqKQds


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05.03.2014 um 23:41
outandabout_ schrieb:Likely linked to GM feed served to most livestock in the US
likely: wahrscheinlich, eventuell, vielleicht
outandabout_ schrieb:welche denn z.B?
Mit vorbeugenden Maßnahmen lässt sich die Bildung von Resistenzen deutlich verzögern. So hat sich gezeigt, dass die Bereitstellung von Refugienflächen in Kombination mit einem ausreichend hohen Bt-Gehalt in den Pflanzen die Resistenzentwicklung aufhalten kann. Die EFSA empfiehlt deshalb, auf zwanzig Prozent der Anbaufläche herkömmlichen Mais anzubauen, wenn in einer Region mehr als fünf Prozent Mais angebaut wird. Außerdem soll an sogenannten Hotspots – dort, wo intensiv 1507-Mais angebaut wird und Schädlinge mit mehreren Generationen im Jahr vorkommen – die Resistenzentwicklung beobachtet werden.

http://www.transgen.de/fragen_antworten/1751.doku.html

Dass die Doku irgendwann auftauchen würde, habe ich schon in meiner Kristallkugel gesehen. Kenne ich auch, ist aber nur einer von vielen kulturapokalyptischen Pseudodokumentationen, die Monsatano als den Leibhaftigen ausmachen wollen.

Und nein, ich arbeite weder für den Teufel noch für einer seiner Zweigniederlassungen. Aber ich nehme mir mal die Freiheit heraus, nicht alles blind zu glauben was über die Mattscheibe flimmert, auch wenn ich mir wünschte, es hätte was mit der Realität zu tun.


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06.03.2014 um 01:31
@Konfuse

Wenn man danach ginge, dürfte man überhaupt gar keinem Medium mehr trauen. Es gibt genug Leute, die nicht alles glauben, was sie im Fernsehen sehen, im Internet lesen oder von anderen gesagt bekommen. :) Jedem steht es frei, sich zu informieren, um schließlich eigene Schlüsse aus denen einem zur Verfügung stehenden Quellen zu ziehen. Letztlich entscheidet dann wohl das eigene Weltbild darüber, was man glaubt und was wiederum nicht, ohne damit hier jemanden angreifen zu wollen. Bewusst oder unbewusst sucht man wohl immer nach passenden Puzzleteilen. :)
Konfuse schrieb:ist aber nur einer von vielen kulturapokalyptischen Pseudodokumentationen, die Monsatano als den Leibhaftigen ausmachen wollen.
wäre nett, wenn Du da noch nen kausalen Zusammenhang nennen und/oder das wer, wie, warum etwas näher beleuchten könntest.


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06.03.2014 um 02:28
Ich hoffe das es nicht dazu kommt. Ich möchte nicht dass einzelne Firmen diese Macht haben. Auch denke ich nicht, dass man das Hungerproblem damit löst. Ich denke man kann viel erreichen mit gescheiten ANbautechniken, z.B. weniger Monokultur. Ich habe nichts per se gegen Gentechnik, wenn man z.B. Ethanol o.ä. in einem geschlossenen Reaktor herstellt, ist mir das ziemlich Wurst.

Ich hab jetzt nicht alles durchgelesen da ich mir denken kann wie die Diskussion aussieht. Gibts keine Metastudie (oder wie man das nennt?). Also eine Studie über alle unabhängigen Studien?


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Ashert001
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06.03.2014 um 10:19
Sowas gibt es:

Spanische Wissenschaftler haben in einer Meta-Studie bestätigt, dass gentechnisch veränderter Bt-Mais keine negativen Auswirkungen auf die zahlreichen im Maisfeld lebenden Kleinlebewesen hat. Sie werteten dreizehn Feldversuche aus, die in Spanien durchgeführt wurden.
http://www.transgen.de/aktuell/1770.doku.html

Jedes T-Shirt mit der Aufschrift keine Gentechnik, Genmais usw. dürfte interessanterweise auch aus garantiert gentechnisch veränderter Baumwolle bestehen, zu 81%
http://www.transgen.de/anbau/flaechen_international/193.doku.html
Doch kurios! :D

Man kann doch eigentlich nicht gegen etwas sein, das man über das Fleisch längst jeden Tag isst und womit man sich kleidet!


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lernender
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06.03.2014 um 10:51
@Huso-König
Das Problem ist, dass niemand wissen kann, ob Deine Annahmen auch wirklich so stimmen.
Darum würde ich den Mais aber trotzdem einführen, allerdings unter Beobachtung der Folgen für die Umwelt. Und ich würde die Anbaufläche anfangs etwas beschränken (über die Prozente der Anbaufläche könnte man aber streiten, 50% sind aber immer gut ;-) ).
Ausserdem ist es sehr gut, wenn es Bauern gibt, die auch andere Sorten anbauen (z.B. Biobauern und ihre alten oder neuen biogeeigneten Sorten).
Ansonsten ist Angst vor Erkrankungen durch die Umwelt ein Thema, mit dem man sich sein Leben in der Regel grundlos sehr verleiden kann.
Denn der Mais wurde sicherlich auf Giftigkeit für Menschen in hohen Dosen geprüft. Wenn er für einzelne Menschen allerdings trotzdem unverträglich sein sollte, dann ist es gut, auch ein Bioregal zu haben.


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06.03.2014 um 14:21
Ashert001 schrieb:Spanische Wissenschaftler haben in einer Meta-Studie bestätigt, dass gentechnisch veränderter Bt-Mais keine negativen Auswirkungen auf die zahlreichen im Maisfeld lebenden Kleinlebewesen hat. Sie werteten dreizehn Feldversuche aus, die in Spanien durchgeführt wurden.
Spanische Wissenschaftler sagt doch eigentlich schon alles. Ein wirtschaftliches Interesse kann da natürlich vollkommen ausgeschlossen werden. :)

"In addition, the cables show US diplomats working directly for GM companies such as Monsanto. "In response to recent urgent requests by [Spanish rural affairs ministry] state secretary Josep Puxeu and Monsanto, post requests renewed US government support of Spain's science-based agricultural biotechnology position through high-level US government intervention."

It also emerges that Spain and the US have worked closely together to persuade the EU not to strengthen biotechnology laws. In one cable, the embassy in Madrid writes: "If Spain falls, the rest of Europe will follow."

The cables show that not only did the Spanish government ask the US to keep pressure on Brussels but that the US knew in advance how Spain would vote, even before the Spanish biotech commission had reported."

Quelle: http://www.theguardian.com/world/2011/jan/03/wikileaks-us-eu-gm-crops
lernender schrieb:Denn der Mais wurde sicherlich auf Giftigkeit für Menschen in hohen Dosen geprüft.
- http://www.responsibletechnology.org/posts/bt-bacteria-proteins/
- http://www.i-sis.org.uk/Bt_Toxin_Kills_Human_Kidney_Cells.php


Wie oben schonmal geschrieben, es gibt genug fleischlose (und auch sojafreie) Alternativen. Was die Kleidung angeht, stimme ich dir zu, das stimmt natürlich, darüber hinaus sind GMO aber auch bereits in anderen Bereichen des täglichen Lebens zu finden:

http://www.organicauthority.com/health/5-ways-youre-regulalary-exposed-to-gmos-besides-food.html


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06.03.2014 um 16:38
@outandabout_
Zu Monsanto und der Doku möchte ich nichts weiter kommentieren, es gibt auf Allmy zu beiden Themen schon mehrere Threads. Wenn ich da rein schaue, wird mir schon ein wenig übel.
@outandabout_ schrieb
Spanische Wissenschaftler sagt doch eigentlich schon alles. Ein wirtschaftliches Interesse kann da natürlich vollkommen ausgeschlossen werden.
Sorry, aber eine sachliche und auf Fakten basierende Diskussion ist mit Dir scheinbar nicht möglich. Hast Du sogar schon selbst erklärt:
@outandabout_ schrieb
Letztlich entscheidet dann wohl das eigene Weltbild darüber, was man glaubt und was wiederum nicht, ohne damit hier jemanden angreifen zu wollen.
Zu den Fakten, dass z.B. die GT bei uns schon in einem ungeheuren Umfang genutzt wird, sich aber ein Großteil der Bevölkerung dagegen ausspricht, sagen Deine Kommentare und Links wenig aus.

Nur mal so aus Interesse: Deine Ernährung ist konsequent biologisch und fleischlos? Industrielle Produkte meidest Du weitgehend?


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kore
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Akzeptanz von "Genmais 1507"

10.03.2014 um 10:25
damit nicht wieder gelöscht wird, das Zitat ist aus dem : Handelsblatt, Datum wurde unten angegeben und das zeigt wie lange sich dieser Konzern bereits stark macht SEINE Interessen durchzusetzen.
SaatgutkonzernMonsanto klagt gegen Genmais-Verbot
22.04.2009, 15:52 Uhr

Der US-Saatgutkonzern Monsanto klagt gegen das Anbauverbot für seinen Genmais MON 810 in Deutschland. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hatte kürzlich ein Anbauverbot ausgesprochen. Damit geht der Streit in eine neue Runde

Genmais beschäftigt nun auch die Gerichte in Deutschland. Quelle: dpa
HB BRAUNSCHWEIG. Das Verwaltungsgericht Braunschweig bestätigte am Mittwoch den Eingang der Klage gegen das vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) angeordnete Verbot, Genmais der Linie MON 810 anzubauen und zu verkaufen. Außerdem habe die Firma einen Eilantrag gestellt.

Der US-Konzern Monsanto hat in den Mais ein Gen eingebaut, das ein Gift gegen den Schädling Maiszünsler produziert. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat das Anbauverbot wegen unklarer Risiken für andere Tiere und Pflanzen verhängt. Monsanto hält die Entscheidung für willkürlich und „nicht untermauert durch überzeugende wissenschaftliche Beweise, die dieses Verbot rechtfertigen würden“.

Laut Monsanto ist die Maissorte in sechs EU- Ländern verboten, ansonsten hätten weltweit Behörden MON 810 als sicher eingestuft - darunter die der EU, Japans, der USA oder Kanadas und auch die deutsche Zulassungsbehörde BVL mit Sitz in Braunschweig. Das Unternehmen hofft nun nach Angaben eines Sprechers auf eine zügige Entscheidung des Eilverfahrens, da die Aussaat bis spätestens Mitte Mai erfolgen müsste.

Wann das Gericht verhandeln und entscheiden wird, ist gegenwärtig nach Angaben eines Gerichtssprechers noch nicht abzusehen. Die Prozessordnung schreibe vor, die Klage und den Eilantrag zunächst dem Bundesamt als Verfahrensgegner zuzuleiten, damit die Behörde schriftlich Stellung nehmen kann.

Das Bundesamt wurde gebeten, sich unverzüglich zum Eilantrag zu äußern. In Eilverfahren gebe es grundsätzlich keine mündlichen Verhandlung. Aigner sieht der Klage nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“ (Donnerstag) gelassen entgegen. „Die Klage kommt nicht überraschend“, sagte sie. Monsanto habe das Recht, gegen die Verbotsentscheidung vorzugehen.

Bereits an diesem Donnerstag beschäftigt sich das Braunschweiger Gericht mit einer anderen Klage gegen Monsanto. Ein Biobauer aus Hessen will geklärt haben, ob die Versuchsfelder mit einer anderen genveränderten Maissorte in der Nähe seiner Felder rechtmäßig waren.


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