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Argument gegen Gott?

1.679 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Glaube, Universum, Bibel, Theorie, Atheismus, Schöpfung
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Argument gegen Gott?

22.08.2014 um 19:34
@bluesbreaker

Als ergenzung zu dein Bild:
UY Scuti

Geschätzten Durchmesser von 1.708-fachen der Sonne !
250px-UY Scuti size comparison to the su


Quelle:
Wikipedia: UY_Scuti


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Argument gegen Gott?

22.08.2014 um 23:31
Das Problem ist, keiner von euch macht mal ne konkrete Aussage, was Gott ist
Urgrund allen Seins...


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Argument gegen Gott?

24.08.2014 um 15:12
Noumenon schrieb:Urgrund allen Seins...
Seltsam gar kein Widerspruch. Obwohl so oder ähnlich schon mehrfach postuliert.


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Argument gegen Gott?

29.08.2014 um 18:00
Urgrund allen Seins...


Seltsam gar kein Widerspruch. Obwohl so oder ähnlich schon mehrfach postuliert.
In der modernen Kosmologie wohl eher nicht für den braven Christen ist es Gott. Davon mal ab sind wir hier immer noch im Bereich Wissenschaft.


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Argument gegen Gott?

29.08.2014 um 18:03
Ignoriere diesen Thread einfach, hier laufen zwei Fanatiker rum, da schreibst du gegen eine Wand.


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Argument gegen Gott?

29.08.2014 um 19:43
fritzchen1 schrieb:Davon mal ab sind wir hier immer noch im Bereich Wissenschaft.
Davon mal ab sind wir hier immer noch in einem Mystery-Forum... :D


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Argument gegen Gott?

29.08.2014 um 20:05
Gibt keinen Gott. Wie Curtis bereits geschrieben hat antwortet er nie auf Gebete oder lässt sich blicken. Dazu gibt es keinen einzigen Beweis für ihn. Allmächtig kann er auch nicht sein wegen dem Allmachtsparadoxon.


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Argument gegen Gott?

29.08.2014 um 20:28
@Kirschi

Die gängige Argumentation in diesem Thread seitens der "Gottesanbeter" ist, dass Gott keinen Beweis für seine Existenz benötigt, stattdessen ist es die Aufgabe der Anderen Gott zu widerlegen.


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Argument gegen Gott?

30.08.2014 um 02:40
LooR schrieb:Gibt keinen Gott.
Nun... diese Aussage würde ich so zwar nicht unterschreiben, aber zumindest ist das, was du dir unter dem Begriff "Gott" vorzustellen scheinst, ziemlich grober Unfug und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit falsch, ja.


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Hoffmann
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Argument gegen Gott?

31.08.2014 um 14:58
kalamari schrieb:Die gängige Argumentation in diesem Thread seitens der "Gottesanbeter" ist, dass Gott keinen Beweis für seine Existenz benötigt, stattdessen ist es die Aufgabe der Anderen Gott zu widerlegen.
... was natürlich wieder einmal ein aufschlussreiches Zeugnis darüber ist, dass @kalamari den Inhalt der Diskussion in diesem Thread völlig verfehlt erfasst und daher entsprechend verpeilt hier wiedergegeben hat.

In Wahrheit ist es so, dass aus prinzipiellen Gründen, die in der Methode wissenschaftlichen Arbeitens begründet liegen, weder ein Nachweis noch ein Ausschluss der Existenz Gottes gelingen kann.

Die Frage des Threaderstellers, ob man den Umstand, dass es vom Urknall bis zur Entstehung des Menschen etwa 13,8 Milliarden Jahre gedauert hat, als Argument gegen die Existenz Gottes (Gott hier als Schöpfergott gedacht) anführen kann, muss mit Nein beantwortet werden, weil es als Beweisgrund nicht hinreichend ist.

Die ausführliche Begründung dazu, warum das so ist, schreibe ich gern noch einmal hier hin, damit es im Störgeplapper einiger chronisch Merkbefreiter nicht untergeht:
Die Hypothese, "Gott existiert" bzw. "Gott existiert nicht", ist nicht verifizierbar, weil sich dabei die Selbstbeschränkung des methodischen Atheismus gewissermaßen selbst im Wege steht. Der Grundwiderspruch besteht darin, dass aus der Perspektive des methodischen Atheismus, der im Rahmen der wissenschaftlichen Forschung strikt eingehalten wird, auf eine Entität geschlossen werden soll, die dem Fundament dieser Perspektive diametral entgegengesetzt ist.

Es kann also aus rein methodischen Gründen mit Methoden der Wissenschaft kein Nachweis der Existenz Gottes gelingen. Aus denselben Gründen kann auch das Gegenteil, also die Nichtexistenz Gottes nicht geschlussfolgert werden, weil diese methodisch bereits vorausgesetzt ist. Man würde mit Hilfe der Wissenschaft also nur das bestätigen, was bereits vorausgesetzt war.

Neue Daten, die nicht in das Theorienraster passen, geben allenfalls dazu Anlass, den Theorienrahmen zu erweitern, um die Daten kompatibel zu machen. Ein Beispiel ist hier vielleicht das Michelson-Morley-Experiment, das den Rahmen der Newtonschen Physik sprengte. Es wäre keinem Forscher jemals in den Sinn gekommen, dass die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ein von Gott verursachter Effekt ist. Also werden "komische" Daten immer naturalistisch interpretiert und nach Überarbeitung des Theorienrahmens dann auch integriert.

Das bedeutet also, dass jede Messung notwendigerweise eine naturalistische Interpretation nach sich zieht, so dass der Schluss auf "Beleg für göttliches Wirken" aus Gründen unterbleibt, die in der wissenschaftlichen Methode verortet sind.

Um daran etwas zu ändern, müsste man den methodischen Atheismus aufgeben, was aber aus nachvollziehbaren Gründen zugleich die Aufgabe jeglicher Wissenschaft wäre. Das will (hoffentlich!) keiner und das sollte auch nicht getan werden, aber dies wäre eine (wenn auch äußerst zweifelhafte, weil Tür und Tor für allerlei Feen, Elfen und Spaghettimonstern öffnende) "Chance", Belege für göttliches Wirken nachzuweisen, wobei dann allerdings immer noch die Frage offenbleibt, nach welchen Kriterien man dabei vorgehen will, diese Belege auch als solche zu erkennen.


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Argument gegen Gott?

31.08.2014 um 17:05
Hoffmann schrieb:In Wahrheit ist es so, dass aus prinzipiellen Gründen, die in der Methode wissenschaftlichen Arbeitens begründet liegen, weder ein Nachweis noch ein Ausschluss der Existenz Gottes gelingen kann.
Solange Theisten wie Atheisten von völlig abstrusen, archaischen und naiven Gottesvorstellungen ausgehen, sowie haarsträubende Defizite etwa in puncto logisch-semantischer Propädeutik, Erkenntnistheorie und Wissenschaftsgeschichte aufweisen, nicht, nein...

Ein Teil von mir hat schon längst kapituliert. Ich bin doch kein Nachhilfekasper und außerdem selbst nur Laie...


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Argument gegen Gott?

31.08.2014 um 18:01
@Noumenon
Du darfst natürlich über Gott nur diskutieren, wenn Du Theologie, Physik, Astronomie, Philosophie studiert hast und die Bibel im Original lesen und interpretieren kannst.
Kann sich ja nicht jeder seinen eigenen Gott basteln und darüber öffentlich dilettieren!


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Hoffmann
ehemaliges Mitglied

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Argument gegen Gott?

31.08.2014 um 18:32
@Noumenon

Auch wenn Du nicht von völlig abstrusen, archaischen und naiven Gottesvorstellungen ausgehst sowie keine haarsträubenden Defizite etwa in puncto logisch-semantischer Propädeutik, Erkenntnistheorie und Wissenschaftsgeschichte aufweist, wird Dir das nicht gelingen, nein ... ;)

Mit Kapitulation hat das allerdings nichts zu tun, eher schon mit Akzeptanz des Faktischen.


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buddel
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Argument gegen Gott?

31.08.2014 um 18:41
faktisch sind mehrere milliarden menschen irgendeinem glauben inklusive gottheit verhaftet.
und diese akzeptanz der masse lässt einen schon kapitulieren

buddel


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buddel
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Argument gegen Gott?

31.08.2014 um 18:43
für mich sind gläubige nur bettler

buddel


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Argument gegen Gott?

31.08.2014 um 18:43
@FF
Stimmt, da war ja noch was...

@Hoffmann
Hoffmann schrieb:Mit Kapitulation hat das allerdings nichts zu tun, eher schon mit Akzeptanz des Faktischen.
Welche Fakten - abseits der von mir genannten - sollten das sein...? :)

Ich sehe hier zunächst nur ein Totschlagargument. "Akzeptanz des Faktischen"... ich bin mir ziemlich sicher, das so fast wortwörtlich auch schon einmal von einem Atheisten gehört zu haben... :D


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Argument gegen Gott?

31.08.2014 um 18:44
buddel schrieb:faktisch sind mehrere milliarden menschen irgendeinem glauben inklusive gottheit verhaftet.
und diese akzeptanz der masse lässt einen schon kapitulieren
Ja, ist so ähnlich wie beim Alienglauben...


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buddel
ehemaliges Mitglied

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Argument gegen Gott?

31.08.2014 um 18:45
@Noumenon
da besteht ja wenigstens noch die möglichkeit ..... rein faktisch

buddel


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Hoffmann
ehemaliges Mitglied

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Argument gegen Gott?

31.08.2014 um 18:52
@Noumenon

Es geht nicht um den Fakt, dass etliche Milliarden Menschen an den einen oder anderen Gott glauben, sondern darum, dass es nun mal Fakt ist, dass sich so ein Gottesglaube mit wissenschaftlichen Methoden weder beweisen noch widerlegen lässt.


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