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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 16:10
kleinundgrün schrieb:Weitaus sinnvoller ist es, Krankenkassen zu meiden und eben z.B. mit dieser Begründung auch zu kündigen, die solche Leistungen an bieten.
Stimmt: und: Wenn dies mal medienwirksam gemacht wird, könnte es sein, dass plötzlich viele ihr KK verlassen, und sei es zunächst nur, um Geld zu sparen. Ein Effekt, der der Aufklärung zugute kommt.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 17:29
playmobil schrieb:Ohje. Ich wünsche Dir wirklich sehr, dass Du immer gesund bleibst.
Du hast offensichtlich falsch verstanden: Mit Medizin meine ich Mittel mit wissenschaftlich nachgewiesener Wirkung.
interrobang schrieb:FF schrieb:Ebenso wurde nicht darauf geantwortet, dass ein Kassenarzt bei der TKK eine normale Anamnese nur soundsoviele Minuten abrechnen kann, als Homöopath aber eine ganze Stunde Zeit für den Patienten hat.
@interrobang
Und? Ein Arzt kann sogar helfen.
Ich eine den selben Arzt. Der hat aber mehr Aussichten, dem Patienten helfen zu können, wenn er mehr als 15 Minuten Zeit für eine Erstanamnese hat. Er ist ja nicht verpflichtet, dann auch homöopathische Mittel anzuwenden, wenn er eine ernsthafte Erkrankung festgestellt hat.
interrobang schrieb:Und wen man sie homöopathie nennt hilft man eben leuten die das zeug gegen tödliche krankheiten verkaufen.
Andere verkaufen Diäten und Kräutertees gegen tödliche Krankheiten. Aspirin wäre auch nicht hilfreich. Jedes Medikament, egal wie dosiert und wirksam es ist, ist falsch eingesetzt gefährlich. Jede Falschdiagnose und jede Bagatellisierung ist gefährlich.
interrobang schrieb:FF schrieb:Man könnte übrigens auch umgekehrt argumentieren: Wenn ein Arzt mit Ausbildung in H. einem Patienten Medizin verschreibt, kann sich der Patient sicher sein, dass die Medizin auch notwendig ist. ;)
@interrobang
Jo. Und wen er krebs hat dann nimt er lieber ein homöopathisches mittel gegen krebs anstelle der chemo
Eben nicht, weil der Arzt genau erklärt, wann echte Medikamente eingenommen werden müssen, und wann man es mit H. versuchen kann. Genauso muss er ja erklären können, dass man gegen Magenbeschwerden Kamillentee trinken und Haferschleim essen kann, wenn die Symptome aber nicht davon weggehen und sich womöglich sogar verstärken, muss man die Magenschleimhautentzündung, bakterielle Infektion oder das Geschwür anders angehen.
Wer denkt, mit "Alternativ-Heilmitteln" ernsthafte Krankheiten bekämpfen zu können, wurde falsch beraten oder ist für logische Argumente sowieso nicht zugänglich.


@playmobil
@kleinundgrün
Die Krankenkassen, die keine H. übernehmen, sind aber nicht billiger.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 17:39
kleinundgrün schrieb:Was sagst denn z.B. Du @FF zu solchen Seiten. Du wirst Dich sicher davon distanzieren - aber wenn das so einleuchtend beschrieben wird und wenn diese Hoffnungen missbraucht werden, Leute von Behandlungen abzuhalten, krempeln sich mir die Fußnägel hoch.
Mir auch. Dass eine ausgebildete Apothekerin einen Heiler empfahl, fand ich aber auch nicht lustiger.
playmobil schrieb:Die dadurch evozierte Kausalkette (H-medizin hoffähig machen und bei schwereren bis schweren Erkrankungen anwenden) ist es, die man nicht in Gang setzen sollte.
Wie gesagt: Würden Homöopathen und Ärzte und Apotheker richtig beraten, gäbe es diese Kausalkette nicht.


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interrobang
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 17:40
FF schrieb:Andere verkaufen Diäten und Kräutertees gegen tödliche Krankheiten.
Und das macht jetzt homöopathie besser und die gefahren kleiner wen andere betrugsnummern dasselbe machen?
FF schrieb:Eben nicht, weil der Arzt genau erklärt, wann echte Medikamente eingenommen werden müssen, und wann man es mit H. versuchen kann.
Das ist ein fehlschluss. Für homöopathie muss man ja nicht zum arzt. Das kann jeder quacksalber vertreiben.
FF schrieb:Wer denkt, mit "Alternativ-Heilmitteln" ernsthafte Krankheiten bekämpfen zu können, wurde falsch beraten oder ist für logische Argumente sowieso nicht zugänglich.
Deswegen haben ja homöopathiegläubige auch nichts im gesundheitswesen zu suchen. :Y:


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 17:42
interrobang schrieb:Das ist ein fehlschluss. Für homöopathie muss man ja nicht zum arzt. Das kann jeder quacksalber vertreiben.
Du erinnerst Dich, dass ich darum dafür war, dass nur Ärzte h. Mittel verschreiben dürfen, b.z.w. immer betont werden muss, dass bei ernsthafter Erkrankung ein Arzt aufzusuchen ist?


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interrobang
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 17:51
@FF
Also nur ärzte sollen zuckerwasser verschreiben dürfen? Wie soll man das regulieren?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 18:07
interrobang schrieb:Und das macht jetzt homöopathie besser und die gefahren kleiner wen andere betrugsnummern dasselbe machen?
Hierzu nochmal ausführlicher: h. Mittel sind an sich nicht schädlich, nichtmal in Überdosierung. Einige "Nahrungsergänzungsmittel" jedoch schon, Diät- und Entwässerungsmittel praktisch immer, Grippostad halte ich wegen Symptomverschleierung und der Gefahr der Verschleppung für gefährlich, die angeblich "sanfte" Naturkosmetik aus der Apotheke kostet ein Mehrfaches anderer Kosmetika und kann genauso Allergien auslösen. Die berühmten "Stärkungsmittel" wie Doppelherz sind nichts weiter als Kräuterlikör, der bei empfohlener Einnahme viermal am Tag dem Alkoholismus Vorschub leistet.
Es gilt grundsätzlich, dass man mit nicht abklingenden Symptomen zum Arzt gehen muss.
Wenn aber zu der eigentlichen Krankheit dann noch schädliche Nebenwirkungen von Pseudo-Medikamenten hinzu kommen, kann das gefährlicher sein, als wenn die Globuli eben überhaupt nichts bewirkt haben, aber eben auch keine Nebenwirkungen haben und keine Symptome verschleiern.

Insofern halte ich viele der herkömmlichen rezeptfreien Mittel die Apotheken anbieten, für gefährlicher als die Globuli.

Dass einige Homöopathen den Patienten den Arztbesuch ausreden, halte ich auch für eine Straftat.


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interrobang
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 18:17
@FF
Der grösste teil is OT da es gier um medizin versus homöopathie geht...
FF schrieb:aber eben auch keine Nebenwirkungen haben und keine Symptome verschleiern.
Aber wie ich mehrmals erwähnte die leute davon abhalten echte hilfe zu beanspruchen.

Wobei ich mih immer noch frage wie du zuckerwasser regulieren willst das du es nur von arzt bekommst...


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Balthasar70
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 18:17
@FF
Die Unwirksamkeit anderer Mittelchen ändert jetzt genau was an der Unwirksamkeit der Homöopathie?
Wir können ja gerne einen Thread aufmachen Scharlatanerie und Quacksalberei aus der Apotheke.


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interrobang
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 18:20
Balthasar70 schrieb:Wir können ja gerne einen Thread aufmachen Scharlatanerie und Quacksalberei aus der Apotheke.
Da gibts von mir *hust* einen tread wo das passen würde.

"alternative medizin = körperverletzung"

Bei apotheken bin ich eh recht skeptisch.. Das müsste man besser regeln können...


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 18:58
@interrobang
@Balthasar70

Das Problem ist, dass Apotheken neben einander evidenzbasierte Medizin, auch rezeptfreie Medikamente, mehr oder weniger wirksame Kräutertees, schädliche Diät- und Entwässerungsmittel, sauteren Kräuterlikör und Kosmetika, wirkungslose Nahrungsergänzungsmittel, und Homöopathika verkaufen.
So entsteht der Endruck, das alles wäre, da vom Apotheker verkauft, sinnvolle Medizin.
Kräutertees sind ja auch evidenzbasierte Medizin, nur dass sie manchmal auch starke Nebenwirkungen haben können, und gegen schwere Krankheiten auch nicht wirken. Kräuterliköre wirken tatsächlich "anregend" ... wie jeder Schnaps.
Ich verglich die verschiedenen Mittel, um zu zeigen, dass Homöopathika unter den nicht-verschreibungspflichtigen Mitteln noch die harmloseren sind, insofern ist das nicht off-topic.


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Balthasar70
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 19:11
@FF
Es hilft halt nicht viel, meine Steuererklärung wird ja nicht ehrlich weil  Hoeneß noch viel mehr beschissen hat. Wie gesagt, gerne in einem anderen Thread.

Und wenn ich dann wieder lese, dass es einen Vortrag auf dem Weltkongress der Homöopathie in Leipzig über die Anwendung von Homöopathie bei autistischen Kindern.......


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 20:18
interrobang schrieb:Das ist ein fehlschluss. Für homöopathie muss man ja nicht zum arzt. Das kann jeder quacksalber vertreiben.
Das stimmt so nicht:

"Das regelt die Arzneimittelverschreibungsverordnung.

"§ 5

Von der Verschreibungspflicht sind Arzneimittel ausgenommen, die aus den in der Anlage 1 zu dieser Verordnung genannten Stoffen und Zubereitungen aus Stoffen nach einer homöopathischen Verfahrenstechnik, insbesondere nach den Regeln des Homöopathischen Arzneibuches hergestellt sind oder die aus Mischungen solcher Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen bestehen, wenn die Endkonzentration dieser Arzneimittel im Fertigprodukt die vierte Dezimalpotenz nicht übersteigt. "

Bei höheren Verdünnungen enthalten Globuli keine chemische Bestandteile der Ausgangssubstanz mehr, so dass keine Wirkung/Nebenwirkung besteht und diese homöopathischen Mittel rezeptfrei zu erhalten sind.

Weitergehende Informationen zu den Verdünnungsarten etc. findest Du auf dieser Seite:

Wikipedia: Potenzieren_%28Homöopathie%29


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 20:24
@elfenpfad
Du hast die Homöopathie nicht verstanden.
Je höher potenziert, desto wirkungsvoller sind die homöopathischen Artneimittel doch.
Unverständlich auch die Gesetzgebung, die ausgerechnet die wirksamsten Homöopathika jedem rezeptfrei zugänglich macht.
Was soll als nächstes kommen, Opiate auf dem Grabbeltisch im Supermarkt?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 20:30
@tubul
tubul schrieb:Unverständlich auch die Gesetzgebung, die ausgerechnet die wirksamsten Homöopathika jedem rezeptfrei zugänglich macht.

tja, so steht es aber nun mal in der Arzneimittelverordnung, Hat mit MEINEM Verständnis gar nichts zu tun ;)


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 20:47
tubul schrieb:Du hast die Homöopathie nicht verstanden.
Je höher potenziert, desto wirkungsvoller sind die homöopathischen Artneimittel doch.
Unverständlich auch die Gesetzgebung, die ausgerechnet die wirksamsten Homöopathika jedem rezeptfrei zugänglich macht.
Was soll als nächstes kommen, Opiate auf dem Grabbeltisch im Supermarkt?
Stimmt so nicht. Es kommt ganz individuell auf das Krankheitsbild an. Habe ich aber auch schon ausführlichst erklärt.

Freiverkäufliche Opiate als Vergleich anzuführen ist in diesem Zusammenhang völlig unpassend - schließlich wirken deiner Meinung nach h. eh nicht; Opiate fallen ja schon unter BTMG.

@FF
naja, ich würde den Verbrauchern schon so viel Intelligenz unterstellen, dass sie wissen, dass die "normale" ebM grundsätzlich etwas Anderes ist als die H.
Viele haben halt gute Erfahrungen gemacht, mit der H., deshalb kaufen sie sie.
kleinundgrün schrieb:Na, zumindest der Nara****-Verlag bewirbt die krebsheilende Wirkung. Scheint also schon noch echte Idioten zu geben. Ich nehme insofern meine vorherige Aussage zurück.
"Krebsheilende Wirkung" wird auch von der ebM beworben - im Sinne von "krebsverhindernd".
Da bislang unbekannt ist, weshalb der eine Patient eine Krebserkrankung entwickelt, der andere nicht, und man immer noch nicht alle Faktoren identifiziert hat, die dabei eine Rolle spielen, ist es durchaus legitim zu sagen, dieses und jenes und auch das, könnte bei Krebs "helfen".
siehe die ganzen "Ratgeberbücher"

also hier bitte mal objektiv bleiben ;)  

@playmobil
was soll denn diese schräge These mit dem "in die Luft fliegen"?
Sind H. jetzt Sprengstoff, oder wie? :D
Sorry, das ist doch lächerlich.

Durch das Potenzieren werden Informationen gezielt verstärkt. Im Wasser sind nach h. Verständnis ständig und andauernd Informationen, das ist aber kein Problem; schließlich kannst du auch in einer vollbesetzten U-Bahn fahren und wirst in der Regel nicht wahnsinnig aufgrund der Geräusche/Gerüche ,den andere Menschen verursachen.
Das ist kein logischer Widerspruch ;)

Zu deinen "Straftatbeständen":
Wie kann überhaupt etwas strafbar sein, dass doch wirkungslos ist, nach deinem Verständnis?

Du kannst es ignorieren, fertig. ;)


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 20:50
@Alicet
Alicet schrieb:Stimmt so nicht. Es kommt ganz individuell auf das Krankheitsbild an. Habe ich aber auch schon ausführlichst erklärt.
Aha. Ich dachte bisher, dass das Potenzieren die Wirksamkeit erhöht.
Wo hast du denn dargelegt, dass das nicht immer der Fall ist?
Auf welche Homöopathieschule stützt du dich da?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 21:10
@Balthasar70
@tubul
@all

Das Zitieren funktioniert iwie nicht (bzw. nicht immer), das nervt. Deshalb schreibe ich ausführlich später noch etwas zu allen Beiträgen, in denen ihr mich geaddet habt (nicht, dass es wieder heißt, ich würde wen ignorieren ;))

@tubul
Es kommt auf die Krankheit an. Hast du eine akute Erkältung z. B., dann helfen dir eher Niedrigpotenzen. Bei etwas Chronischem eher die Hochpotenzen.
Kann man so pauschal aber auch nicht sagen, weil die akute Erkrankung Ausdruck einer schon länger bestehenden Störung sein könnte - dann wäre es wiederum eher ein Fall für die Hochpotenzen.
das müsste aber der H. deines Vertrauens beurteilen, bzw. dafür müsstest du eine ausführliche Anamnese in Kauf nehmen ;)

@Balthasar70
Naja, klar, ist das menschenverachtend, wenn man behauptet, man könne Krebs alternativ heilen ...
andererseits ist die Prognose, je nach Krebsart, auch bei der ebM oft nicht rosig

Das Problem ist halt, dass jeder, der von der ebM aufgegeben worden ist, in seiner Verzweiflung natürlich nach Alternativen suchen wird .... wer würde das nicht ...

 


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Balthasar70
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 21:24
System um 21:21

@Alicet

....wer vorgibt Krebs mit Homöopathie heilen zu können ist ein gefährlicher Spinner, der Verband Deutscher Homöopathischer Ärzte hat sich jetzt so einen eingeladen.

http://julitschka.de/2013/11/menschenverachtende-therapie-gegen-krebs/

Beim Kongress im Leipzig ist er auch dabei.

....sorry die Großbuchstaben waren aus dem Artikel so rauskopiert.

Und das Menschen andere Menschen in dieser Ausnahmesituation ausnehmen ist ok?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

10.02.2017 um 21:27
@Alicet
Die ebM gibt Patienten nicht auf.
Bei einer unheilbaren Krebserkrankung wird bis zuletzt versucht, das Leben so erträglich wie möglich zu machen, Schmerzen zu lindern, einen qualvollen Tod zu verhindern indem man z.B. bei Lungenkrebs trotz Unheilbarkeit Chemos durchführt, damit der Patient nicht durch den Krebs langsam erstickt, sondern an z.B. Organversagen stirbt. Klingt makaber, wird aber auch von den Palliativ-Medizinern unterstützt.
Anders als mit starken Schmerzmitteln wie Morphium, lassen sich die Schmerzen nicht lindern. Wenn jemand da H. anwendet, ist das Quälerei.
Die Palliativmedizin begrüßt alle möglichen wirksamen Begleittherapien, die die Nebenwirkungen lindern und den Allgemeinzustand fördern.
Man hat die Wahl zwischen Hospiz oder häuslicher Pflege, niemand wird alleine gelassen.
Es hat sich, was das angeht, in den letzten 20 Jahren sehr viel entwickelt.


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