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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.026 Beiträge, Schlüsselwörter: Homöopathie, Psiram, Schulmedizin, Homö-bashing, Natalie Grams, Globuli
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 02:26
Noch eine Frage ganz allgemein in die Runde gestellt:
Woher kommt eigentlich dieser abgrundtiefe Hass mancher Leute gegen Ärzte und die moderne Medizin? Wollen die Homöopathieirrgläubigen tatsächlich wegen einem nichtbehandelten Abszess am Arsch und einer nachfolgenden Sepsis jämmerlich krepieren? Ich glaube nicht!

Es könnte nämlich auch daran liegen, dass die meisten Ärzte oder auch Medizinstudenten ein unglaublich schnößeliges, eingebildetes Pack sind, welches stets einen halben Meter über den Boden schwebt, während z.B. Biologen, Chemiker oder Physiker meist recht bodenständige Leute sind.
Die Doktorarbeit eines Mediziners ist übrigens absolut lächerlich! Da reicht es mal an drei Tagen in der Woche für ein halbes Jahr im Labor rumzupfuschen, während z.B. ein Biologe für seine Promotion einen mehrjährigen Fulltimejob auf mittlerem bis hohen Forschungsniveau von mindestens zwei bis drei Jahren auf die Reihe kriegen muss und dabei von seinem Chef ständig mit anderen Aufgaben belästigt wird.
Ich hab diesen arroganten Dummschwätzerhaufen von Medizinerdeppen sowas von satt!

Na gut, es gibt auch hervorragende Ärzte, denen ich mich jederzeit anvertrauen würde und Homöopathie ist völlig indiskutable Volksverdummung, aber nachdem ich mir heute mal wieder unfreiwillig einen Tisch in der Kantine mit einem Schwarm Ärzte teilen musste und deren Gespräche mitangehört habe, war mir mal wieder nach ein bißchen Dampf ablassen zumute. ;)


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Dr.Shrimp
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 02:28
@JohnDifool

Ja, da gibt es einen Unterschied, zwischen den Typen von Menschen, die Medizin studieren und denen, die Naturwissenschaften studieren.

Das gilt natürlich nicht für jeden Studenten des jeweiligen Faches, aber anteilig sehr wohl.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 02:43
Ich halt mich ja stehts an den Leitsatz: "Wenn Alternativmedizin wirken würde, wäre es Medizin."


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OpenEyes
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 04:27
@JohnDifool
JohnDifool schrieb:Die Doktorarbeit eines Mediziners ist übrigens absolut lächerlich! Da reicht es mal an drei Tagen in der Woche für ein halbes Jahr im Labor rumzupfuschen, während z.B. ein Biologe für seine Promotion einen mehrjährigen Fulltimejob auf mittlerem bis hohen Forschungsniveau von mindestens zwei bis drei Jahren auf die Reihe kriegen muss und dabei von seinem Chef ständig mit anderen Aufgaben belästigt wird.
Ich glaube, Du verwechselst da etwas:
Ärzte sind keine Wissenschaftler, sie sind hoch qualifizierte Techniker (mit wenigen Ausnahmen und die praktizieren nicht sondern arbeiten in der Forschung)

Und das ist gut so. Wäre jeder Arzt Wissenschaftler, dann wären Patienten Versuchsobjekte. Praktizierende Ärzte sind sogar sehr streng an die Anwendung bewährter Techniken und Mittel gebunden und riskieren ein Strafverfahren, wenn sie unerprobte Methoden anwenden und ein Patient dadurch zu Schaden kommt.


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emanon
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 07:42
@OpenEyes
Völlig richtig.
Allerdings ist eine Dissertation eine wissenschaftliche Arbeit und da geb ich @JohnDifoolrecht, Die Ansprüche an diese Arbeit sind in den verschiedenen Studienfächern durchaus unterschiedlich.

@Dr.Shrimp
Auf welche Unterschiede du abhebst weiss ich nicht, vielleicht kannst du das etwa näher ausführen.
Ich empfand uns damals immer als bunten Haufen, vom Sohn eines Chefarztes bis zum Oberhausener Punk war alles vertreten.


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OpenEyes
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 08:12
@emanon
Völlig richtig.
Allerdings ist eine Dissertation eine wissenschaftliche Arbeit und da geb ich @JohnDifoolrecht, Die Ansprüche an diese Arbeit sind in den verschiedenen Studienfächern durchaus unterschiedlich.
Natürlich ist sie das. Ich würde aber mal so "aus dem Bauch heraus" annehmen, dass es ja zum Zeitpunkt des Studienabschlusses durchaus noch offen ist, ob der Doktorand nun in die Forschung gehen will und die Voraussetzungen dafür mitbringt oder ob er sich als Arzt betätigen und eventuell spezialisieren will.

Ein Doktorand, der das Zeug und den Willen hat, in die Forschung zu gehen, wird ziemlich sicher eine qualitativ andere Dissertation abliefern als ein angehender praktischer Arzt, Chirurg, Internist... der dafür die für seine Approbation notwendigen Praktika in den Vordergrund seiner weiteren Ausbildung stellen wird (in manchen Fällen "sollte")


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 08:47
@JohnDifool

Hehe,keine Panik, es gibt auch Momente in denen ein Mediziner,zumindest wenn er forscht auch auf Biologen oder Ingenieure angewiesen ist und dann werden die sehr handzahm, das kann ich dir sagen ;)


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 08:52
@OpenEyes

Oder er schreibt seine Diss an einer entsprechenden Fakultät. allerdings, wenn schon komplett auf das angelsächsische Studiensystem umstellt, dann kann man auch den automatischen MD für Mediziner einführen.


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emanon
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 09:20
@Obrien
Obrien schrieb:Hehe,keine Panik, es gibt auch Momente in denen ein Mediziner,zumindest wenn er forscht auch auf Biologen oder Ingenieure angewiesen ist und dann werden die sehr handzahm, das kann ich dir sagen ;)
Hehe, keine Panik, es gibt Momente, in denen Biologen und Ingenieure auf Mediziner angewiesen sind, die werden dann auch sehr handzahm, das kann ich dir sagen. :D


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akbas
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 10:00
@Makrophage
Die Aussage betr. der menschlichen Nachzucht stammt nicht von mir, sondern von Dr. med. Adolf Vögeli. Schriftlich, schwarz auf weiß. Kannste googeln.

Ich habe diese Aussage lediglich bei Hunden und Pferden bestätigt gesehen.

@JohnDifool
Ich überlege gerade, ob ich schon mal, im Laufe meines Lebens, einen Abszess hatte. Hufgeschwüre bei Pferden ja, aber an meinem Allerwertesten mit Sicherheit nicht. Da fällt mir gerade ein, dass ich auch schon mal eine Nagelbettvereiterung hatte. Auch nichts anderes als ein Hufgeschwür. Geholfen haben Bäder mit Seifenlauge.

Vielleicht schielst Du ein bisschen nach Antibiotika, die in solchen Fällen hilfreich sein sollen? Ich erinnere mich genau an die Zeit, als Penicillin Mitte/Ende der 50er-Jahre auch in der Veterinärmedizin eingesetzt wurde. Mein Vater strahlte, so fantastisch wirkten die Mittel damals. Während eine Euterentzündung leicht hätte tödlich verlaufen können, man nächtelang im Stall verbrachte, reichte nun eine Spritze. Plötzlich war es einfach und leicht, Bauer zu sein.

Du bist sehr gebildet. Muss ich weiter erzählen? Die meisten Antibiotika sind mittlerweile wirkungslos, zumindest bei Kühen. Sie zu behandeln, wäre auch viel zu teuer und hätte, wenn diese schulmedizinisch gemacht würde, eine lange Schlachtsperre zur Folge. Also gleich Kopf ab! Im besten Fall für die Kuh. Im schlechtesten wird sie irgendwo verstaut und darauf gewartet, dass sie von allein krepiert. Notschlachtungen sind kaum noch möglich und nicht rentabel. Da ist der Abdecker billiger.

Ich verrate Dir mal das beste Antibiotikum der Welt: Die Sonne! Ich behandelte mal eine Widerristfistel bei einem Pferd, das aus der Klinik kam. Dieses Pferd hatte eine längere Schlachtsperre und wartete auf den Metzger. Nun scheint die Sonne in unseren Breitengraden oftmals nicht genug. Also nahm ich eine Lupe und richtete den Focus auf den Abszess. Aber gut aufpassen, dass die Stelle nicht zu heiß wird! Nach zwei Wochen öffnete sich der Abszess und blutete aus. Der Professor aus der Klinik kotzte buchstäblich ab, statt sich über die Heilung zu freuen.

Auch was die Ärzte betrifft, solltest Du guter Hoffnung sein. In der Schweiz gab es vor Jahren einen Riesenskandal: Die Fichenaffäre. Die PP (politische Polizei) hatte heimlich Akten über einen grossen Teil der Bevölkerung angelegt. Noch besser als die Stasi! Für mich war's ein echter Leckerbissen, als ich las, welche Berufsgruppe als besonders unzuverlässig eingestuft wurde: Ärzte über 50!

@geeky
Warum sollte ich mich i. S. Homöopathie schlauer machen, als ich schon bin? Für den Hausgebrauch reicht es. So in den letzten Jahren bin ich, ähnlich wie mein Vater, mit 3 Arzneien ausgekommen: Aconit, Bryonia und Belladonna. Für die meisten bin ich allein schon deswegen ein schlechter Homöopath, aber wenn man bedenkt, wie wichtig die Lebenskraft ist, dann verweise ich mit grosser Freude auf meine lustigen und gesunden Tiere. Ich muss mal ein Foto von meinen 23jährigen Kater machen, der sich immer noch seines Lebens erfreut, obwohl er ziemlich mager geworden ist. Allerdings war der Kater schlau: Er frass immer nur frisches Futter, keine Dosen und kein Trockenfutter. Auch Schweinefleisch konnte ihm nie etwas anhaben!

@all

Noch etwas zur Lebenskraft: Vor vielen Jahren ließ ich mir von den Kindern ein krankes Volti-Pferd aufs Auge drücken. Es wäre meine schönste Heilung geworden, wenn ich dazu gekommen wäre, ihm eine homöopathische Arznei zu geben.

Ich holte das müde Pferdchen, ein Bild des Jammers, aus der Klinik ab. Der Befund lautete auf Dämpfigkeit. Die ACC-Kur hatte versagt.

Ich stellte den Wallach in eine nette Stutenherde. Nach zwei Wochen kannte ich ihn kaum wieder: Er schwebte über die Weide, hatte Power und bekam auch Luft, weil er endlich abhusten konnte. Das war die Lebenskraft! Der Husten besserte sich nach 3 Monaten. Allerdings wollte das Pferd, was verstänlich war, mit Menschen nichts mehr zu tun haben. Zum Putzen musste ich ihn anbinden, sonst haute er gleich wieder ab zu seinem Stutenpack.

Einmal, im Winter, war ich sehr traurig. Warum und wieso weiß ich nicht mehr, wahrscheinlich irgend etwas mit den Kindern. So ein Tag, wo man denkt, ist sowieso alles egal. Ich holte das Pferd, um es zu putzen. Plötzlich fühlte ich etwas Warmes im Nacken: Die Nüstern des Pferdes. Dieses Pferd versuchte offensichtlich, mich zu trösten! Ich brach in Tränen aus, und hinterher war auch mein Kummer weg, so sehr freute ich mich über diese Sympathiebekundung!

Auch wenn mir @OpenEyes
gedroht hat, mich beim Forum zu denunzieren, wenn ich sage, dass man ohne moderne Medizin problemlos alt werden und seine Jungen aufziehen kann, bleibe ich bei meiner Aussage.

So bin ich heute früh mit einem breiten Grinsen wach geworden. Es gab nämlich eine Zeit, da war es ein Vorzug, gesund zu sein und gesunde Tiere zu haben. Es sprach für eine gute Haltung. Was für Tiere gilt, sollte eigentlich auch für Menschen gelten.

Grinsen musste ich deswegen, weil diese Denunziation mich an die Inquisition erinnerte. Damals war's gefährlich, gesund zu sein und gesundes Vieh zu haben. Leicht wurde unterstellt, mit dem Teufel im Bunde zu sein.

Und heute? Muss man Angst haben, wenn man seinem Körper traut? Auch wenn er ab und zu Symptome produziert?


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emanon
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 10:59
@akbas
akbas schrieb:..wenn ich sage, dass man ohne moderne Medizin problemlos alt werden und seine Jungen aufziehen kann, bleibe ich bei meiner Aussage.
Das mag ja auch im Einzelfall durchaus zutreffen und ich wünsche dir noch viele gesunde Jahre, aber für die breite Allgemeinheit stimmt es eher nicht.

Was denkst du, wie würde sich Weltbevölkerung ohne "Schulmedizin" entwickeln?
Würde sie weiter in diesem Masse zunehmen (ob das sinnvoll ist, ist hier momentan ohne Belang) oder würde sich die Bevölkerungszunahme abschwächen?
Würde die allgemeine Lebenserwarung eher steigen oder sinken?


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akbas
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 11:06
@emanon
Du bist schlau genug, zu wissen, dass die gestiegene Lebenserwartung nicht vorrangig mit der modernen Medizin zu tun hat.

Die Lebenserwartung ist deswegen gestiegen, weil durch bessere sanitäre Anlagen, sauberes Wasser und ausreichende Ernährung die Säuglingssterblichkeit abgenommen hat.

Wer vor 200 Jahren das 9. Lebensjahr erreichte, hatte in etwa die gleiche Lebenserwartung.

Natürlich ist es Luxus, sich über gelungene Einzelfälle zu freuen, vor allem, wenn man selber dazu gehört.

Aber, als böse und sehr gefährliche Alte, setze ich noch ein Ding drauf:

Der modernen Medizin ist es nicht gelungen, das Leben zu verlängern. Es ist ihr lediglich gelungen, das Sterben zu verlängern.


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emanon
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 11:12
@akbas
Du versteckst dich hinter Floskeln, das hast du doch gar nicht nötig.
Dass die verbesserte Hygiene auf Forschungen von Medizinern und Mikrobiologen beruht, wirst du wissen. Du schiesst dir da gerade selbst ins Knie.
Polemisierst du absichtlich oder betätigst du dich als agent provocateur?


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akbas
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 11:22
@emanon
Wie bitte? Das Wissen um die Wichtigkeit sauberen Wassers hatten schon unsere Vorfahren. Nicht umsonst wurde über Leute, die Brunnen verunreinigten, die Todesstrafe verhängt.

Das waren weder Mediziner und schon gar keine Mikrobiologen.

Wer schießt sich denn da ins Knie?

Übrigens habe ich die Dienste des Zahnarztes regelmässig in Anspruch genommen. Dabei habe ich mich sehr wohl über die Errungenschaften der modernen Medizin, wie schnelle, effektive Bohrer, gefreut. Nee, eine zahnlose Minka möchte ich nicht werden.

Allein durch meine, und die Existenz meiner Tiere, bin ich eine Provokation!

Alle kotzen ab, wenn man sagt, dass man trotz mancher Symptome nichts unternimmt, weil man den Selbstheilungskräften des Körpers vertraut, und dann noch der lebende Beweis für diese Aussage ist! Schlimm, so was... Sehr ketzerisch...


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 11:26
@akbas
akbas schrieb:Die Aussage betr. der menschlichen Nachzucht stammt nicht von mir, sondern von Dr. med. Adolf Vögeli. Schriftlich, schwarz auf weiß. Kannste googeln.

Ich habe diese Aussage lediglich bei Hunden und Pferden bestätigt gesehen.
Du brauchst da gar nicht zurückrudern und dich rausreden. Es ist mir auch total egal von welcher Autorität du diesen Unsinn hast. Das brauche ich nicht zu googeln. Und wenn Jesus persönlich das gesagt hat, bleibt es Quatsch.

Du hast folgendes geschrieben:
Makrophage schrieb:Was ich damit sagen will: Instinktiv wissen wir, sowohl Menschen, als auch Tiere, was genetisch zu uns passen könnte. Entsprechend ist dann die sexuelle Anziehungskraft eine Garantie für eine gesunde Nachzucht.
Das ist Unsinn und auch beleidigend. Und dein Rausreden und anderen das Wort im Munde herumdrehen, mag zwar dialektisch geschickt sein, ist aber im Grunde nur peinlich.


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akbas
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 11:29
@Makrophage
Habe überhaupt nicht zurückgerudert. Habe mich von Anfang an auf Dr. Vögeli berufen.

Was ich über Hunde und Pferde geschrieben habe, werden Dir auch andere, erfahrene Züchter bestätigen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 11:30
@akbas
Mich stört, dass du Menschen miteinbeziehst, obwohl es offensichtlich nicht stimmt.


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akbas
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 11:36
@Makrophage
Warum stimmt es offensichtlich nicht? Auch der Mensch ist ein Säugetier. Na ja, ganz ehrlich, die Krone der Schöpfung gehört nicht zu meinen Lieblingsthemen.


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oOchandniOo
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 11:36
Ich möchte nur einwerfen, dass ich mit 11/12 Jahren sehr schlimmen Husten hatte, teilweise habe ich auch keine Luft mehr bekommen.

Nach Allergietests die negativ ausgefallen sind und jeder menge Medikamenten, habe ich irgendwann was homöopathisches bekommen und das war das einzige was angeschlagen hat.

Ich habe auch Mittelchen im Schrank gegen Übelkeit, bis auf bestimmte Dragees ist das mit das einzige was mir zumindest hilft...


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

28.10.2011 um 11:55
@JohnDifool
@Obrien
@OpenEyes

Ich bin ja selbst Medizinstudent und muss mich notgedrungen mit anderen Studenten abgeben ;)

Aber man umgibt sich einfach mit den sympathischeren Leuten und dann geht's. Es gibt ja diese Theorien über unterschiedliche soziale Milieus, und dass die Studienanfänger eher aus einem einheitlichen Feld stammen. Genauso sind Juristen, Maschinenbauer und Architekten "ein Schlag Menschen".

Ich bin auch für eine Art MD hier. Das wäre vollkommen ok. Wer in die Grundlagenforschung will, macht einfach seinen PhD.

Woher kommt nun das Ärzte-Bashing?

Erst einmal scheint es ja nur eine Minderheit zu sein. In den Umfragen ist der Arztberuf immer unter den vorderen Plätzen der Beliebtheitsskala.

Aber in Foren liest man oft Medizinerkritisches, meist von sogenannten "Alternativmedizinern".

Relativ oft sind es Verschwörungstheoretiker mit Hang zur "Natur ist gut", böse Chemo, HIV gibt es nicht, Fluorid soll uns alle töten, Impfungen wirken nicht etc.

Immer in Nuancen verändert, aber ähnlich.

Ein wichtiger Grund ist die Angst vor "dem medizinisch-industriellen Komplex". Ein weiterer ist das tiefgreifende Unverständnis, was Naturwissenschaft eigentlich ist, woher Erkenntnisgewinn kommt und was Evidenz ist.

Je mehr die Wissenschaftscommunity weiß, umso mehr kommt in anderen Bevölkerungsgruppen der Aberglaube wieder.

Ein Arzt kann das einfache Kausalitätsbedürfnis der Menschen kaum befriedigen, er spricht von Wahrscheinlichkeiten und Risikostratifizierung.

Da ist Homööpathie irgendwie cooler für einige...


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