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Was ist hinter den Grenzen des Universums?

5.364 Beiträge, Schlüsselwörter: Universum, Weltall, Grenzwissen, Kosmos, Grenze, Expansion, Ausdehnung

Was ist hinter den Grenzen des Universums?

08.02.2016 um 16:02
xotix1 schrieb:da wir wohl kaum in den anderen Universen forschen gehen könnten
Zur Zeit zumindest, können wir nicht mal bis zum Mars gehen und da forschen. :(

"Was ich jedoch nicht hoffe ist, dass die Multiversums Theorie stimmt. Also dass es diverse Universen gibt mit jeweils verschiedenen Konstanten"

denn würde sie stimmen, dann hätte jedes Universums zumindest eine eigene Kosmologische "Konstante". So viel scheint sicher.

Manche meinen ja, das Ende des Universums würde so oder so kommen.


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08.02.2016 um 17:15
@perttivalkonen
Verschieben wir das lieber, ich dachte das zB. das erster Einwand relativ klar zeigt, das ich Albert eben nicht relativiert habe..sondern voll zugestimmt...

Du schriebst:
perttivalkonen schrieb:Du verweist auf Albert. Daß Du dessen "Gesang" da selbst relativierst, ändert jedoch nichts daran, daß Du Deinen eigenen "Gesang" da in eine illustre Gesellschaft stellst, weswegen ich mich zur Bedeutung des "Illustren" äußerte.
Meine Antwort (Ausszug):
Z. schrieb:Sprich, es war keine Relativierung des Denkens Alberts, sondern, eine Relativierung des vom "Vorredner" getroffenen Urteils über vermeintlichen Wert dessen.... Gedankenkonstruktes... tiefer liegende Gründe zu vermuten.
Darauf hast erwidert:
perttivalkonen schrieb:Und wie macht das jetzt meine Entgegnung weniger adäquat? Mein Knackpunkt war ja eben nicht die Relativierung, sondern Dein Miteinstimmen mit Deinem Spagat.
Und klar stimme ich mit meinem eigenem Spagat voll selbst überein... (na ja nicht immer...aber sonst erfolgte keine ordentliche Sortierung...dazu brauchts nen Kritiker im 2 in 1 Verfahren...ich spreche unseren Falles jedoch über den Fall... nach erfolgter Sortierung)

Schon hier kommt es also zu Kontroversen, die sich bereits gelöst haben sollten...siehe Zitate.

Auch mein Einwand, Bohms Sicht auf die Quantenmechanik betreff, der Alberts Annahmen erweitert/stärkt (Determinismus) kam bei deiner Antwort überhaupt nicht an. (Ist Ok kein Vorwurf) Vlt weil ich nicht deutlich genug machen konnte, das ich den Deterministischen Grund-Gedanken auf die ganze Entstehungsgeschichte interpoliert habe.
Wikipedia: Interpolation_(Mathematik)

Dh. dem Quantemechanischen Zufall betreff, der deine Lotterie stützte, könnte auf deterministischem Wege entgegen getreten werden. ZB. Ein einziges Universum davor ausreichen, alle gefolgten Konstanten etc erklären, die somit folgen mussten. (Versuch..Zb. Einbindung des Argumentes @McMurdo ´s unter anderem)

Desweiteren habe ich, wenn auch etwas philosophisch wirr, versucht dir einen Anhaltspunkt hinterlassen, welches diesen als deterministisch behaupteten Vorgang massgeblich steuern könnte. Die Gravitation. Das erfordert natürlich mehr Darstellung.
Vor allem eine fertige LQG. Jedoch sollte dies nicht alzu schwierig gewesen sein aus meiner Sauklaue herauszudeuten!?

Nun ich habe die Vermutung du warst beim Lesen abgelenkt. Vlt. weil du den Diskurs mit persönlichen Motiven vermischt siehst (beiderseits?) ?? (bitte nimm das nicht als pers. Angriff... keines Falles.) Und zudem auch 2tens, die Religion und anderes... 2 mal involviert wurde (was mir prinzipiell unnötig erscheint). Das könnte eben auch zu gegenseitigen Schlüssen führen die, abgesehen von Wahrnehmungs- od. Neurophysiologisch fundiert auzuführenden Überlegungen, auf ein vollkommen andres herangehen an die Problematik verweisen... Hmm.
Mus kurz weg.

Herzlichen Gruss.
Z.


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08.02.2016 um 18:20
@LeviaX1
LeviaX1 schrieb:1. Es hängt vom Bezugssystem ab, wann er trifft. Aber nehmen wir mal an, wir befinden und in einem relativ zum Jäger und Affen ruhenden System, dass genau mittig zwischen den beiden ist aber zu Seite verschoben, damit wir nicht im Weg schweben. Und sagen wir, mal ganz unphysikalisch, der Strahl wäre auch unterwegs als solcher sichtbar (vielleicht weil Staub zwischen Jäger und Affe ist). Dann würden es eine Minute dauern.

2. D.h. Jäger und Affe sind relativ zu uns bewegt. Dann ändert sich wie du schon sagtest die Laufzeit durch die Strecke, die der Affe dem Licht davon läuft, bis er eingeholt wird. Dabei ist es wieder egal, wohin der Jäger schießt, solange er nur von sich aus gesehen auf den Affen zielt. Von uns aus gesehen wird er den Affen trotz Längenkontraktion treffen, da er in seinem System korrekt gezielt hat und sich dies in unserem System aus entsprechend zeigt. Dabei muss man auch sagen, dass der Lichstrahl aus der Sicht des Jägers zwar horizontal geschossen wird, er von uns Beobachtern aber diagonal in Bewegungsrichtung verläuft (siehe relativistisches Beaming).
Das Licht ist zudem etwas ins Blaue verschoben, wegen des optischen Dopplereffekts.

3. Wenn sie wieder senkrecht beschleunigen, sind die beiden wieder nicht mehr schwerelos. Von uns aus gesehen werden also beide am Lichtstrahl vorbei beschleunigen, während der Lichtstrahl von den beiden aus gesehen in Gegenrichtung ihrer Beschleunigung abgelenkt wird. Wenn die Laufzeit zu lange dauert bzw. die Beschleunigung zu groß ist, wird der Lichtstrahl also auch hier den Affen verfehlen.
Klingt schlüssig, oder fast. Deshalb, bevor ich die letzten 3 Fragen stelle, noch etwas Klärungsbedürftiges:

1. Lassen wir doch den äußeren Beobachter weg und nehmen uns selbst an. Du bist der Jäger und ich der Aff, könnte man die Seitenverschiebung damit nicht entfallen lassen?

2. Ich dachte immer, das auf-uns-zukommende Licht wäre blauverschoben, da gestaucht - und das von-uns-weggehende Licht rotverschoben, da gedehnt? Das rel. Beaming war doch nur für einen äußeren Beobachter als solches definiert, wenn der aber unbenötigt ist, da nur wir Zwei, was dann?

3. nix


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08.02.2016 um 18:43
CFGauss schrieb:2. Ich dachte immer, das auf-uns-zukommende Licht wäre blauverschoben, da gestaucht - und das von-uns-weggehende Licht rotverschoben, da gedehnt? Das rel. Beaming war doch nur für einen äußeren Beobachter als solches definiert, wenn der aber unbenötigt ist, da nur wir Zwei, was dann?
Die Relativgeschwindigkeit der Lichtquelle zu uns bzw. unsere Geschwindigkeit relativ zur Lichtquelle hängt davon ab, ob das Licht rot- oder blauverschoben ist.


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08.02.2016 um 19:34
perttivalkonen schrieb:Weitermachen trotz allen verlustigen Sachbezugs ist also kein "ichdiskutierenichtwegendessachbezugs", wenn man noch nicht "tschüß" gesagt hat?
Auf die sachlichen Beiträge bist du ja nicht mehr eingegangen. Wo ist also der Sachbezug in deine Beträgen ab da? Köstlich :D
perttivalkonen schrieb:Magst Du da nochmal was zu sagen?
Was soll ich dazu sagen?! Wir wissen nicht warum die Feinabstimmung ist wie sie ist. Also kennen wir auch den Grund nicht.
Eine Möglichkeit ist das es einfach Zufall ist. Eine andere das es nicht anders geht. Wahrscheinlich gibts sogar noch mehr Möglichkeiten. Keine dieser Möglichkeiten kann ausgeschlossen werden.


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08.02.2016 um 19:39
Celladoor schrieb:Die Relativgeschwindigkeit der Lichtquelle zu uns bzw. unsere Geschwindigkeit relativ zur Lichtquelle hängt davon ab, ob das Licht rot- oder blauverschoben ist.
Wie sieht es denn mit der Strahlung aus, die uns von einem Neutronenstern erreicht, der sich relativ zu uns nicht bewegt. Beim Verlassen des Gravitationsfeldes verliert die Strahlung Energie, und wird ins rote verschoben, trotz Relativgeschwindigkeit = 0.

Entscheidend für Rot- bzw. Blauverschiebung kann daher nur die Dehnung bzw. Stauchung gegenüber der ursprünglich emittierten Strahlung sein.


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08.02.2016 um 19:46
Peter0167 schrieb:Wie sieht es denn mit der Strahlung aus, die uns von einem Neutronenstern erreicht, der sich relativ zu uns nicht bewegt. Beim Verlassen des Gravitationsfeldes verliert die Strahlung Energie, und wird ins rote verschoben, trotz Relativgeschwindigkeit = 0
Soweit ich es richtig verstanden habe ging es hier um die Relativgeschwindigkeit und deren Auswirkung auf die Wellenlänge. Aber du hast natürlich recht. Auch die Gravitation hat eine Auswirkung darauf.


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08.02.2016 um 19:56
CFGauss schrieb:2. Ich dachte immer, das auf-uns-zukommende Licht wäre blauverschoben, da gestaucht - und das von-uns-weggehende Licht rotverschoben, da gedehnt?
So weit mir bekannt ist, können wir nur Licht analysieren, welches auch auf uns zukommt, und das kann sowohl Rot- als auch Blau verschoben sein. Entscheidend ist, dass man die Wellenlängen der Strahlung kennt, die eine Lichtquelle aussendet (z.B. aus dem Labor). Dann vergleicht man sie mit denen, die hier ankommen, und hat entweder eine Rot- bzw. eine Blauverschiebung. Daraus kann man dann Rückschlüsse ziehen, ob sich was auf uns zu bewegt, oder von uns weg.

Strahlung, die sich von uns weg bewegt, lässt sich schwer analysieren, ... aber vielleicht geht das ja inzwischen auch schon (Reflektion, Absorption, Re-Emmitierung, ...)

@Celladoor

Ich wollt bloß mal wieder klugscheixxen :D


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08.02.2016 um 21:13
Verschieben wir das lieber, ich dachte das zB. das erster Einwand relativ klar zeigt, das ich Albert eben nicht relativiert habe..sondern voll zugestimmt...

Du schriebst:

perttivalkonen schrieb:
Du verweist auf Albert. Daß Du dessen "Gesang" da selbst relativierst, ändert jedoch nichts daran, daß Du Deinen eigenen "Gesang" da in eine illustre Gesellschaft stellst, weswegen ich mich zur Bedeutung des "Illustren" äußerte.
Was allenfalls bedeutet, daß ich Dich in einem nebensächlichen Teilaspekt mißverstanden hätte. Daß Du dennoch mit ihm dieses Lied singst, Dich also in illustre Gesellschaft stellst, habe ich erfaßt, angesprochen und diesem den Inhalt meines Posts gewidmet.

Wenn, dann war meine Entgegnung, was das Verstehen Deines Beitrages betrifft, also ne Punktlandung mit nem Mißversteher am Rande, der aber nichts zur Sache tut, da er meine Darlegunge ja nicht beeinflußt. Wieso Du da ein "Du liest mich nicht" heraushörst, ist mir nicht ganz klar. Mißverstehen geht schließlich auch mit Gelesenem.
Z. schrieb:Und klar stimme ich mit meinem eigenem Spagat voll selbst überein... (na ja nicht immer...aber sonst erfolgte keine ordentliche Sortierung...dazu brauchts nen Kritiker im 2 in 1 Verfahren...ich spreche unseren Falles jedoch über den Fall... nach erfolgter Sortierung)

Schon hier kommt es also zu Kontroversen, die sich bereits gelöst haben sollten...siehe Zitate.
Es bleibt neblig. Selbst wenn ich Dich bezüglich Deiner Einstellung zu Einsteins kritischer Position gegenüber der Nichtbestimmbarkeit / Nichtvorhersagbarkeit dieverser Quantenprozesse mißverstanden habe, so habe ich dennoch verstanden, daß Du seinen Anspruch, die "tieferen Gründe" mögen auch für die Quantenwelt noch gefunden werden, gutheißt. Damit stellst Du jene, die auch für die hier verhandelte Grenzfrage "Zustandekommen der Feinabstimmung" mit einem Hinausgreifen über jene Grenze hinaus auf das Finden der "tieferen Gründe" hoffen, quasi neben Einstein, den Illustren.

Und da sag ich, das gilt nun mal nicht für Grenzfragen und das Ausgreifen in die Metaphysik. Dem würde Albert wohl auch nicht zustimmen.

Zumindest sehe ich nicht, daß hier eine Kontroverse schon gelöst wäre oder auch nur sein sollte.

Was Deine Zustimmung zu Deinem eigenen Spagat betrifft, so verwundert mich das nicht nur nicht, ich kann es sogar bis zu einem gewissen Punkte nachvollziehen. Würde es nur eine einzige Lotterie 6 aus 49 geben und nur eine einzige Ziehung dieser Lotterie, und würde nur ein einziger Mensch ein Los gekauft haben - gewönne dieser Mensch dann den Hauptgewinn, ich würde laut "Schiebung!" rufen. Bei dieser rein rechnerischen Unwahrscheinlichkeit wären also Lenkung und Absicht sonnenklar. Lenkung und Absicht, wohl gemerkt. Nicht aber ein Naturgesetz, welches zufällig gezogenen Zahlen den Zufall selbst im Einzelfall raubt und sich nach Sinn, Ziel und Nutzen richtet. Teleologie ist dem Bewußtsein vorbehalten, nicht der Physik. Deswegen sagte ich, daß bei einer Vorverlagerung des "tieferen Grundes" der Feinabstimmung in unserem Universum in eine Gesetzmäßigkeit "vor der Zeit" eben auch die Frage nach dem "wieso diese Konstantenkonstellation und keine andere" automatisch mit vorverlagert wird. Die bloße Annahme, daß ein tieferer Grund bei der Entstehung eines einzelnen Universums genau diese Feinabstimmung zwangsweise hervorgebracht hat, ist eben keine Erklärung für diese Auswahl unter allen sonstigen Möglichkeiten.

Dein Spagat ist "weil keine Regel erkennbar ist, muß es eine geben", und das ist nicht haltbar. So arbeiten VTler, "gerade daß nichts für die VT spricht, spricht besonders für die VT".
Z. schrieb:Auch mein Einwand, Bohms Sicht auf die Quantenmechanik betreff, der Alberts Annahmen erweitert/stärkt (Determinismus) kam bei deiner Antwort überhaupt nicht an.
Kein Wunder, schließlich hab ich Dich gelesen, aber nicht de Broglie/Bohm. Daß Dein "ich sympathisier mit denen" ein Einwand betreffe QM pro Albert war, war Deinem Beitrag nicht zu entnehmen.
Z. schrieb:(Ist Ok kein Vorwurf)
Nun ja, ich werfs mir aber selbst - ein wenig! - vor, de Broglie und Bohm nicht gleich nachrecherchiert zu haben.
Z. schrieb:das ich den Deterministischen Grund-Gedanken auf die ganze Entstehungsgeschichte interpoliert habe.
Wikipedia: Interpolation_(Mathematik)

Dh. dem Quantemechanischen Zufall betreff, der deine Lotterie stützte, könnte auf deterministischem Wege entgegen getreten werden.
:D Der Interpolations-Link war jetzt nicht nötig :D

Der Witz ist, daß selbst bei einem durchdeterminierten Universum die mit dem Uranfange zusammen entstehenden Grundbedingungen ja erst entstehen und somit nicht selbst mit der Durchdeterminiertheit (die da ja erst einsetzt) nicht erklärt werden können. Das ist der grundlegende Unterschied, daß Du die debroglie-bohmsche Regelentsprechbarkeit eben nicht über die "Grenze" von allem hinaus extrapolieren kannst. Is ja das Dilemma, daß selbst die absoluteste Kausalität im Falle eines Uranfangs nicht kausal herzuleiten ist.

Naja, und was dieses betrifft:
Z. schrieb:ZB. Ein einziges Universum davor ausreichen, alle gefolgten Konstanten etc erklären, die somit folgen mussten.
Ein einziges Universum vor dem unseren (Big Bounce) sollte ausreichen, daß zumindest eine Sache in unserem Universum festgelegt ist: Das Ende unseres Universums in einem Big Crunch.

Dumm nur: schau mal aus dem Fenster! Da "siehst" Du ne beschleunigte Expansion. Wenn Du das interpolierst, bekommste keinen Big Crunch, sondern nen Big Rip für die Zukunft. Und damit auch kein Big Bounce. Und das kannste dann mal in die andere Richtung extrapolieren, dann sieht unser Big Bang auch nicht mehr nach der Rückseite eines Big Crunchs aus. Was die Konstantenabstimmungserklärung durch ein "Ein einziges Universum davor" doch arg desavouiert.

Ich bleibe dabei, wir reden hier über Metaphysik, nicht über Physik. In der Metaphysik kann man sich natürlich alles zurechtwünschen, muß nur dreimal die Hacken zusammenschlagen. Aber als ne wirkliche Erklärung sehe ich das nicht an. Sonst komm ich mit meinem Gott daher, den Du dann ebenfalls gefälligst zu berücksichtigen hättest. Wenn Du darauf mit einem "soweit kommts noch" reagieren wolltest, verstehst Du vielleicht auch, weshalb ich mich ebenso gegen Erklärungen mit dem "Jenseits" wehre. Und warum das vollste Berechtigung besitzt und nicht nur meine persönliche Verweigerungshaltung darstellt.

Nicht ohne Grund hatte ich in meinem von Dir etwas beanstandeten Antwortbeitrag von Metaphysik gesprochen. Ich denke, ich habe Dich da gelesen und verstanden.
Z. schrieb:Desweiteren habe ich, wenn auch etwas philosophisch wirr, versucht dir einen Anhaltspunkt hinterlassen, welches diesen als deterministisch behaupteten Vorgang massgeblich steuern könnte. Die Gravitation. Das erfordert natürlich mehr Darstellung.
Vor allem eine fertige LQG. Jedoch sollte dies nicht alzu schwierig gewesen sein aus meiner Sauklaue herauszudeuten!?
Leider doch. Vor allem halte ich es ohnehin für irrelevant, denn eine gesetzmäßige, wenn nicht gar deterministische Aufklärung der Quantenwelt halte ich durchaus für eine Möglichkeit (und ehrenwerte Hoffnung), wie überraschend das auch wäre. Auch ne Vereinigung aller vier Kräfte spielt sich "intern" ab. Aber wie gesagt, sobald es um die wirklichen Grenzfragen dreht, die sich also mit der Grenze der Existenz selbst befassen, nicht mit derzeitigen Grenzen des Erkennens, die sich per se stets überwinden / verschieben lassen, sehe ich die Analogie nicht mehr gegeben. Das eine können wir intern knacken, das andere nicht.

Wie gesagt, auch bei den "wirklichen" Grenzfragen halte ich eine Beschäftigung für Sinnvoll, ja geboten...
Z. schrieb:Nun ich habe die Vermutung du warst beim Lesen abgelenkt. Vlt. weil du den Diskurs mit persönlichen Motiven vermischt siehst (beiderseits?) ??
Ich hoffe, mein Mißverständnis (und mein fehlender Beitrag, es zu beseitigen) ist klar, ebenso, daß und warum ich die Annahme "tieferer Gründe" bei erkenntnisbedingten und bei existentiellen Grenzen unterschiedlich behandle, weswegen mancher Einwand für mich schlicht irrelevant ist. Vielleicht hilft Dir das, mein früheres Eingehen auf Deine Beiträge hier besser zu verstehen.

Persönliche Motive spielen selbstverständlich immer eine Rolle. Ein Unterschied mag der Grad sein, wie stark sie mit hineinspielen und auf Antworten oder verstellte Sichten Einfluß nehmen. Vor allem aber macht es einen Unterschied, ob ich mir dessen bewußt bin (was dann nicht unwesentlich den Grad der Einflußnahme minimieren hilft).

Bis denne!


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08.02.2016 um 21:35
McMurdo schrieb:Auf die sachlichen Beiträge bist du ja nicht mehr eingegangen.
Nenn mal Beispiele. Aber bitte nicht mein Nichteingehen auf Deinen Beitrag vom 6.2., 22:09. Denn nach Deinem ersten Satz, zu dem ich noch was geschrieben hatte, brach ich das Weiterlesen ab und beendete mein Post mit dem "Und Tschüß". Danach kam Null Sachbezug mehr in Deinen Beiträgen, auf die ich - ich erklärte das Wieso ja bereits - dann doch wieder eingegangen bin.

Also, auf welche sachlichen Beiträge bin ich denn jetzt nicht eingegangen? Hä?

Vor allem: selbst wenn dem so wäre, wie erklärt dieser Einwand von Dir mein
perttivalkonen schrieb:Weitermachen trotz allen verlustigen Sachbezugs ist also kein "ichdiskutierenichtwegendessachbezugs", wenn man noch nicht "tschüß" gesagt hat?
Mit anderen Worten, Du betreibst schon wieder Rabulistik. Versuchst abzulenken von dem, was ich Dir da vorwerfe (als adäquate Entgegnung auf Deinen Vorwurf).
McMurdo schrieb:Wo ist also der Sachbezug in deine Beträgen ab da? Köstlich
Hab ich dessen Fehlen denn bestritten? Nö. Nur hast Du mein Weiterdiskutieren bekrittelt, ohne Dein eigenes Weiterdiskutieren zu reflektieren. Das habe ich gespiegelt. Du legst an mich also ne Latte an, der Du selbst Dich nicht verpflichtet fühlst.
McMurdo schrieb:Was soll ich dazu sagen?!
Na jedenfalls nicht das, was Du danach geschrieben hast. Das geht an meiner Frage nämlich total vorbei. Du hattest ne Erklärung (wessen auch immer) angeboten / vorgestellt, und ich verwies darauf, daß diese Erklärung nichts erklärt, sondern das Dilemma und damit die Frage nach einer Erklärung nur verschiebt (und dann auch noch in die Metaphysik). Diesem Vorhalt hast Du Dich nicht gestellt (und es rutschte in ebenjene Rabulistik ab, statt sich dem letzten eigentlichen Sachbeitrag zuzuwenden). Magst Du Dich dazu äußern? Also meinem sachlichen Einwand, nicht dem Vorhalt, Dich dazu nicht zu äußern.


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08.02.2016 um 22:26
perttivalkonen schrieb:Nenn mal Beispiele.
Alle Beiträge ab "Und Tschüß", wenn ich mich recht erinnere.
perttivalkonen schrieb:Hab ich dessen Fehlen denn bestritten? Nö.
Dann mach mir das nicht zum Vorwurf, wenn du selbst kein Deut besser bist.
perttivalkonen schrieb:Na jedenfalls nicht das, was Du danach geschrieben hast.
Wenn du noch immer nicht den unterschied zwischen einer Möglichkeit und einer Erklärung verstehst ist es natürlich schwierig für dich. Das sehe ich ein.
Da du also entweder nicht willens oder in der Lage bist geschriebenes zu verstehen sehe ich hier keinen Sinn mehr meine Zeit für dich zu vertrödeln.
perttivalkonen schrieb: ich verwies darauf, daß diese Erklärung nichts erklärt, sondern das Dilemma und damit die Frage nach einer Erklärung nur verschiebt
Ja das mag sein, würde mich auch nicht wundern. Das du das nicht akzeptieren kannst ist nicht mein Problem.


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08.02.2016 um 23:04
McMurdo schrieb:Alle Beiträge ab "Und Tschüß", wenn ich mich recht erinnere.
Die hab ich extra nochmals alle gelesen, als ich meine Frage nach Beispielen gestellt hatte. Nicht ein Sachbezug! Schließlich hatte ich doch schon geahnt, daß Du statt ein Beispiel zu bringen irgendsone nichtssagende "Hab ich wohl"-Floskel absondern wirst - paßt zu Deinem Auftreten hier.
McMurdo schrieb:Dann mach mir das nicht zum Vorwurf, wenn du selbst kein Deut besser bist.
Logik, Logik, Logik...

Ich werfe es auch überhaupt nicht vor. Weder Dir noch mir. Der Clou ist, Du kannst so ein Verhalten entweder nicht beanstanden oder beanstanden - so wie ich. Aber nicht an anderen beanstanden, aber an Dir selbst nicht, wo Du es doch genauso tust. Ich hab Dich nur darauf hingewiesen, daß Du es selber tust, aber nicht vorgweworfen. Was ich Dir vorwerfe, ist diese Doppelmoral, die Du an den Tag legst.
McMurdo schrieb:Wenn du noch immer nicht den unterschied zwischen einer Möglichkeit und einer Erklärung verstehst
Oh, den Unterschied verstehe ich durchaus, von Anfang an. Nur verstehe ich genauso dein sophistisches Spielchen, das Du daherum abgziehst. Womöglich verstehst Du die Nuancen, die ich mit den drei "ich erkläre"-Beispielsätzen verdeutlicht hatte, noch immer nicht - oder willst es nicht verstehen und versuchst mit Rauchbomben und Strohmännern abzulenken. Was davon, das laß ich offen.

Und wieder hast Du nen komplett sachfreien Beitrag hinbekommen. Ich versuche es immerhin wenigstens, die als Diskussionsmöglichkeit in Erinnerung zu rufen. Obwohl:
McMurdo schrieb:Ja das mag sein, würde mich auch nicht wundern. Das du das nicht akzeptieren kannst ist nicht mein Problem.
das war beinahe ein Sachbeitrag. Durch den zweiten Satz machst Du das freilich zu einem Adhominem. Zumal, da diese Antwort als Sachantwort eben noch nicht gekommen war, von mir bisher auch noch nicht nicht akzeptiert worden sein kann. Mit anderen Worten, Dein Adhominem ist sowas von falsch; es zeigt nur, daß Du Dir nicht mal bei Deinen Adhominem die Mühe gibst gegenzuprüfen, ob das irgendwas mit Realität / Empirie zu tun haben könnte.

Und der Bär steppt weiter.

Langsam verfliegt der Spaß; die Kurzweil scheint aufgebraucht. Sachdiskussion?


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09.02.2016 um 06:51
perttivalkonen schrieb:Zumal, da diese Antwort als Sachantwort eben noch nicht gekommen war, von mir bisher auch noch nicht nicht akzeptiert worden sein kann.
Was soll ich sagen, lesen hätte geholfen. Ich hatte das schon ziemlich am Anfang geschrieben und auch öfter wiederholt.
Deshalb KANNST du es wohl nicht akzeptieren wie es scheint, sonst würdest du ja nicht ständig das selbe fragen.


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TangMi
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Was ist hinter den Grenzen des Universums?

09.02.2016 um 07:33
Ich glaube jeder der hier mit liest würde sich freuen, wenn von Euch jetzt endlich mal wieder was zum Thema kommen würde,


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09.02.2016 um 09:40
McMurdo schrieb:Was soll ich sagen, lesen hätte geholfen. Ich hatte das schon ziemlich am Anfang geschrieben und auch öfter wiederholt.
Deshalb KANNST du es wohl nicht akzeptieren wie es scheint, sonst würdest du ja nicht ständig das selbe fragen.
Zitier Dich doch mal zum Beleg! Ums Verrecken kommst Du doch nur mit leeren Behauptungen wie der, Du hättest seit meinem "Und Tschüß" sachbezogene Diskussionsbeiträge gebracht.

Dabei wärs doch so einfach.


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09.02.2016 um 09:43
@TangMi

Hmmm, in Deinem Post kommt jetzt auch kein Sachbeitrag vor, wohl aber die Bitte um solchen. Genau diese stelle ich freilich auch die ganze Zeit. Insofern finde ich es nicht so recht in Ordnung, daß Du von "Euch" sprichst.


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09.02.2016 um 09:46
CFGauss schrieb:1. Lassen wir doch den äußeren Beobachter weg und nehmen uns selbst an. Du bist der Jäger und ich der Aff, könnte man die Seitenverschiebung damit nicht entfallen lassen?

2. Ich dachte immer, das auf-uns-zukommende Licht wäre blauverschoben, da gestaucht - und das von-uns-weggehende Licht rotverschoben, da gedehnt? Das rel. Beaming war doch nur für einen äußeren Beobachter als solches definiert, wenn der aber unbenötigt ist, da nur wir Zwei, was dann?

3. nix
1. Natürlich, dann sind wir relativ zueinander in Ruhe und in einem Inertialsystem (wenn unbeschleunigt).

2. Nur wenn die Quelle auf dich zukommt oder sich entfernt, nicht das Licht. Und das Beaming ist in der Tat nur für einen außen stehenden Beobachter, wenn die Quelle relativ zu ihm bewegt ist. Ich hatte es ja sowohl aus der Perspektive der beiden als auch aus der Perspektive eines solchen Beobachters beschrieben.


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09.02.2016 um 15:20
@xotix1
xotix1 schrieb:Ich hab nur die letzten paar Seiten gelesen, was mir ein wenig auffiel war: Diese Frage ist eher eine philosophische als eine Wissenschaftliche. Naja, natürlich kann man sich philosophisch damit befassen, aber viel mehr Sinn macht eine wissenschaftliche herangehensweise, zumal wir hier auch im Bereich Wissenschaft sind. Wobei ich zugeben muss, dass eine philosophische Betracht in einem derartigen Forum fast die einzige Möglichkeit ist. (Was ja ok is)
Es wurde hier ja schon des öfteren diskutiert den Thread nicht vielleicht doch in den Philosophiebereich zu verschieben.

Letztlich ist es doch immer ein Tanz zwischen Natur -und Geisteswissenschaften wenn es um diverse Grenzfragen geht wie "was war vor und was kommt nach dem Universum und was ist dahinter" ect. pp. oder auch die Debatte um die Feinabstimmung der Naturkonstanten in dessen Folge man doch immer wieder auch gezwungener Maßen in den metaphysischen Bereich gedrängt wird, ob du nun ein Fan von Multiversen, kosmischen Zyklen, übernatürlicher Entitäten, Lotteriebetreiber, dem großen grünen Arkelanfall oder was auch immer bist.

Den Thread sehe ich jedenfalls im Wissenschaftsbereich besser aufgehoben, zumal die User hier doch eher darauf bedacht sind die doch sehr spannende Thematik nicht zu sehr ins unbekannte Nirvana abdriften zu lassen.


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09.02.2016 um 19:53
perttivalkonen schrieb:Zitier Dich doch mal zum Beleg!
Nichts leichter als das:
McMurdo schrieb am 06.02.2016:Das Problem hat jeder Erklärungsversuch. Ist jetzt also kein kill-Kriterium.
Das habe ich ja schon vor ein paar Seiten schon mal geschrieben. Wir werden immer fragen können: Was war davor?
Und nochmal:
McMurdo schrieb am 06.02.2016:Es wird immer die Frage nach dem davor geben
Das "warum gerade so" wird sich immer mit verschieben, meiner Meinung nach.


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09.02.2016 um 20:00
@McMurdo
Das waren beides Aussagen zum infiniten Regreß. Habe ich beide Male dazu auch erklärt. Und auf diese Aussagen von Dir kam dann ja erst mein Verweis, daß so nichts beantwortet, sondern die Frage eben nur mitverschoben wird. Wie also sollten diese Äußerungen Entgegnungen darauf sein? Geht überhaupt nicht.
Es bleibt also beim blanken Behaupten ohne Nachweis, dafür aber mit einem gerüttelten Maß an entweder Unverstand oder absichtlichen Blendversuches. Belaß es dabei, besser wirds ja nicht.


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