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Was ist hinter den Grenzen des Universums?

5.364 Beiträge, Schlüsselwörter: Universum, Weltall, Grenzwissen, Kosmos, Grenze, Expansion, Ausdehnung

Was ist hinter den Grenzen des Universums?

27.06.2019 um 15:14
Arrakai schrieb:Zumindest gibt es für die Beobachter im Inneren der Blase keinen erkennbaren Rand.
Was etwas völlig anderes ist als die Behauptung (und sie auch nicht rechtfertigt), unendlich große Blasen in einem gleichdimensionalen inflationären Raum wären möglich.
Arrakai schrieb:immerhin argumentiert er in seinem Buch „The Hidden Reality: Parallel Universes and the Deep Laws of the Cosmos“ so, dass die Blase außen endlich aber innen unendlich sei.
Auf der anderen Seite erklärt er das mit dem veränderlichen Wert des Inflatonfeldes und definiert einen gleichhohen Wert des Inflatonfeldes pro Region zur Gleichzeitigkeit - einer universalen Gleichzeitigkleit, versteht sich.

Darüber hinaus argumentiert er hier mit in der Physik deutlich umstrittenen Prämissen! Klar wäre die Erdrotation mit dem Erdrotationshamster (Schulte 1998) erklärbar. Ist das aber ordentliche Physik oder anhaltslose Tagträumerei, die sich halt rechnen läßt? Diese Kritik an diversen physikalischen Gedankengebäuden - von Physikern, nicht von Stammtischen! - ist weder neu, noch nimmt sie ab.
Arrakai schrieb:PS.: Dass das aus meiner Sicht noch die akzeptabelste Multiversumstheorie ist, musst du in dem Kontext lesen, wie wenig ich von den anderen halte...
Hab ich durchaus auf dem Schirm, stand ja zu lesen. Aber da Du es hier referierst, red ich halt mit Dir.


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Was ist hinter den Grenzen des Universums?

27.06.2019 um 15:51
@perttivalkonen

Passt schon, miteinander Reden ist Sinn und Zweck einer Diskussion... Ich hatte die Details nicht mehr auf dem Schirm. Habe aber auch keine Lust, dieses Buch nochmal rauszuholen... Danke für die Klarstellungen.


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Was ist hinter den Grenzen des Universums?

27.06.2019 um 16:54
Das Wesentliche steht im Kapitel "Raum im Blasenuniversum", mehr zum Ende des Buches hin. Von außen betrachtet sieht ein Beobachter die Universumsblase a) begrenzt und b) zeitlich anwachsend, wobei zu regional der Wert des Inflatonfeldes schalenförmig stets gleich ist, zum Zentrum hin abnimmt, über einen Zeitraum betrachtet aber pro betrachteter Teilregion der Wert kontinuierlich absinkt. Durch das Anwachsen der Blase aber gibt es "nach außen hin anwachsend" stets Regionen des selben Wertes. Von innen betrachtet liegen diese Raumregionen aber "in der selben Zeit", sodaß ein in der Blase befindlicher Beobachter unendlich viele gleichzeitig vorhandene Raumregionen sieht.

Blasenuniversum-Inflatonfeldwert-001

Rote Linie: Gleichzeitigkeit von außen betrachtet. Die Zahl der Raumregionen mit einem Inflatonfeld-Wert niedriger als für die ewige Inflation nötig ist begrenzt.

Blaue Linie: Gleichzeitigkeit von innen betrachtet. Da Raumregionen mit gleichem Wert des Inflatonfeldes als gleichzeitig wahrgenommen werden, gibt es unendlich viele gleichzeitig existierende Raumregionen (wenn die Blase unendlich lange (unterhalb der Inflations"geschwindigkeit") expandiert).

Schwarzes Feld: Wert des Inflatonfeldes ist hoch, Raum expandiert inflationär.

Ganz massives Problem: die "Gleichräumlichkeit":
Wo befindet sich sagenwirmal der "Planet XY", auf dem sich der Beobachter befindet? Sagen wir, er befindet sich für beide Beobachter erst mal auf dem linken dunkelgrauen Feld am Schnittpunkt der blauen und roten Linie (7. Zeile von oben, 6. Spalte von links).
A) Befindet er sich dann zu einem späteren Zeitpunkt (erst 6. Zeile von oben, dann 5. Zeile von oben, danach ...) stets in der 6. Spalte von links? Dann expandiert der Raum der Blase nicht, sondern die Raumblase okkupiert immer mehr vom angrenzenden Raum. Paßt nicht zum Universum.
B) Der Planet XY liegt später 6.Z.v.l. und 5.Sp.v.o., dann 5.Z.v.l. & 4.Sp. v.o. Er bleibt also immer auf der blauen Linie. Das wäre so, wenn der Raum der Blase selbst expandiert, sodaß der Planet XY stets im für den äußeren Betrachter linken äußeren Sektor liegt. Für den inneren Beobachter wären aber sämtliche als gleichzeitig beobachteten Raumsektoren stets der selbe Raumsektor, sein eigener Heimatsektor mit seinem eigenen Planeten.

Ich würd mal sagen,. hier hat jemand ein schickes Bildchen gemalt (er hatte mehr Graustufen verwendet), es aber gar nicht verstanden und somit falsche Schlüsse daraus gezogen. Is wie ein mathematisches Scherzrätsel, mit dem man andere Leute aufs Glatteis führt, nur daß der Rätselbastler in diesem Falle sich selbst auf den Leim gegangen ist.


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