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Keine Klimakatastrophe !

214 Beiträge, Schlüsselwörter: Umwelt, Klimawandel, Klima, Unwissenheit

Keine Klimakatastrophe !

13.05.2007 um 23:27
@coelus
Ich rede keineswegs der ungehemmten Umweltverschmutzung das Wort, ichweigere
mich nur,mich einer allgemeinen und m.E. künstlich herbeigeführten Hysterieoder
Massenpsychose anzuschließen, so lange niemand in der Lage ist, meinediesbezüglichen
Zweifel auszuräumen.
Und vielleicht sollten wir uns auch von demGedanken frei
machen,daß wir der Nabel des Universums sind,um den sich alles drehtund der durch ein
bisschen Gegensteuern alles nach Belieben beeinflussen und regelnkann.
Was tun wir
wenn,was m.E. die wahrscheinlichere Variante ist, der Klimawandelauf Grund "natürlicher"
Ursachen abläuft und von uns nicht beeinflußt werden kann ?Dann bleibt nur die Anpassung
an die sich ändernden Bedingungen und das wird dann dieeinzig nachhaltige Alternative
sein .


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Keine Klimakatastrophe !

13.05.2007 um 23:39
Hier übrigens ein aufschlussreiches Interview des tschechischen MinisterpräsidentenVaclav Klaus zu diesem ThemaHier das komplette Interview:

Letzten Mittwoch hatdie EU CO2-Emissionsgrenzen für neue Autos beschlossen. Eine Woche zuvor hat dasUN-Klimapanel IPCC einen Report vorgestellt, der, wie die Reports zuvor, die globaleErwärmung als eine der großen Bedrohungen für die gesamte Zivilisation bezeichnet. DerStern-Report war mit ähnlichen Bedrohungsszenarien bereits vorher erschienen.Gleichzeitig beschließen Sie zu verkünden, dass Globale Erwärmung ein Mythos ist.Versuchen Sie bitte zu erklären, wie Sie zu Ihrer Auffassung kommen!

Klaus:Das ist nicht meine Idee. Global warming ist ein Mythos, und ich denke, dass jederernsthafte Mensch und Wissenschaftler dies auch sagt. Es ist nicht in Ordnung, sich aufdas UN-Gremium zu berufen. IPCC ist kein wissenschaftliches Gremium: es ist einepolitische Institution, eine Art Nicht-Regierungs-Organisation mit grünem Charakter. Esist kein Forum von neutralen Wissenschaftlern oder eine ausgewogene Gruppe vonWissenschaftlern. Seine Mitglieder sind politisierte Wissenschaftler, die sich miteinseitiger Meinung und mit einseitigem Auftrag dort einfinden. Somit ist es einunwürdiger Unfug, dass die Leute nicht auf den fertigen Report warten, der Mai 2007erscheint, sondern in solch übertriebener Weise auf die Zusammenfassung für Politiker SPMreagieren, bei dem alle wenn´s und aber´s herausgestrichen, gelöscht sind und durchübermäßig vereinfachte Thesen ersetzt sind. Das ist eindeutig ein unglaubliches Versagenvieler Leute, vom Journalisten bis zu Politikern… Wenn die Europäische Kommission promptauf so einen Trick hereinfällt, ist das ein weiterer sehr guter Grund dafür, dass dieStaaten selbst und nicht die Kommission über solche Dinge entscheiden sollten.

Wie erklären Sie sich, dass wir keinen anderen vergleichbaren großenStaatsmann in Europa erkennen können, der Ihren Standpunkt unterstützen würde? Niemandvon denen scheint so ausgeprägte Meinungen zu vertreten.

Andere hochrangigePolitiker drücken ihre Zweifel an der globalen Erwärmung nicht aus, weil die Peitsche derpolitischen Korrektheit ihnen die Stimme abwürgt.

Aber Sie sind keinKlimatologe. Haben Sie ausreichendes Wissen und genugInformationen?

Umweltschutzhysterie ist eine metaphysische Ideologie und hatals eine Weltanschauung nichts mit Naturwissenschaft oder dem Klima zu tun. Leider hatsie auch nichts mit Sozialwissenschaften zu tun. Trotzdem ist sie schick geworden, unddiese Entwicklung macht mir Sorgen. Der zweite Teil meiner Antwort sollte sein: Wir habenauch jede Menge Reporte, Studien und Bücher von Klimaforschern, deren Ergebnisse genauentgegengesetzt sind. Natürlich habe ich nie die Eisdicke in der Antarktis gemessen.Tatsächlich weiß ich nicht, wie das geht, und ich habe nicht vor es zu lernen, und ichbehaupte nicht, ein Experte in solchen Messungen zu sein. Trotzdem weiß ich alswissenschaftlich orientierter Mann, wie man wissenschaftliche Abhandlungen über dieseFragen liest, zum Beispiel über das Eis in der Antarktis. Dazu muss ich keinKlimaforscher sein. Die Papiere, die ich gelesen habe, führen einfach nicht zu denSchlussfolgerungen, die wir in den Medien sehen. Aber ich versichere Ihnen eines: dieserPunkt beunruhigt mich. Und daher habe ich vorige Weihnachten begonnen, einen Artikeldarüber zu schreiben. Der Artikel nahm an Umfang zu und es wurde ein Buch daraus. Ineinigen Monaten kommt es heraus. Eines der sieben Kapitel wird meine Meinungen zumKlimawandel darlegen. Umwelthysterie und grüne Ideologie sind etwas ganz anderes alsKlimawissenschaft. Von dieser Ideologie werden Mancherlei Geschrei und auch Erkenntnisseder Wissenschaft missbraucht.

Warum, glauben Sie, sind konservative Medienskeptisch, während die linksorientierte Medien die globale Erwärmung als eingeführteTatsache ansehen?

Die Trennlinie verläuft nicht genau zwischen Linken undRechten. Dennoch ist es offenkundig, dass die Umwelthysterie eine neue Verkörperunglinker Ideologie ist.

Wenn Sie dies alles betrachten, selbst wenn Sie rechthätten …

...Ich habe Recht...

...Haben wir nicht empirischeErkenntnisse und Fakten, die wir mit unseren Augen sehen können, die belegen, dass derMensch unseren Planeten und sich selber ruiniert?

Das ist solch ein Unsinn,einen größeren Unsinn habe ich wahrscheinlich noch nie gehört.

Glauben Sienicht, dass wir dabei sind, unseren Planeten zu zerstören?

Das will ich jetztüberhört haben. Eigentlich kann nur Al Gore so argumentieren: ein vernünftiger Menschkaum. Ich sehe keinerlei Zerstörung unseres Planeten, ich habe nie eine gesehen und ichglaube nicht, dass ein verständiger und ernsthafter Mensch sagen würde, er hätte siegesehen. Schauen Sie, Sie gehören den Wirtschaftsmedien an, da sollte man eine gewisseökonomische Grundausbildung bei Ihnen erwarten. Mein Buch wird diese Fragen beantworten.Zum Beispiel wissen wir, dass eine enge Korrelation besteht zwischen dem Aufwand, den wirauf unsere Umwelt verwenden einerseits und den technologischen und wirtschaftlichenMöglichkeiten auf der anderen Seite. Es ist klar, dass, je ärmer die Länder sind, umsorauher behandeln sie die Natur. Und umgekehrt: je reicher die Gesellschaften sind, destomehr tun sie für die Umwelt. Fest steht auch, dass es Gesellschaftssysteme gibt, die dieUmwelt schädigen – indem sie das Privateigentum abschaffen und ähnliche Dinge – und zwarweit mehr als die freien Systeme. Dieser Zusammenhang wird auf Dauer entscheidend sein.Er zeigt sich ganz einfach darin, dass die Natur heute am 8. Februar 2007 unvergleichlichbesser geschützt ist als am 8. Februar, zehn, fünfzig oder hundert Jahre zuvor. Ausdiesem Grunde frage ich: Wie können Sie einen solchen Satz sagen, den Sie ebenformulierten? Eigentlich nur, wenn Sie nicht bei Sinnen sind? Oder war es eineProvokation - und ich bin so naiv und lasse mich zu all diesen Antworten bewegen. Oderbin ich gar nicht naiv, und Sie gaben einfach Ihre ehrliche Meinung wieder. Letzteres istwohl der Fall.


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15.05.2007 um 10:07
@zaphod

tja, und im letzten Absatz hat sich der liebe Mann selbst desTunnelblickles überführt. Natürlich kann die Menschheit den Planeten Erde nichtzerstören, das ist völlig unmöglich, aber sie kann und tut es auch, die Biosystemeschädigen und das sieht man auch überall auf der Welt.

Wieso müssen die Leute, dieden Tunnelblick bei Anderen erkennen unbedingt immer selber einen Tunnelblick haben?


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15.05.2007 um 10:09
es ist wohl so dass, die "harte" Kapitalistenseite eben die Klimalüge für sich entdeckthaben, so wie die Linken die Klimakatastrophe.

Lügen erzählen beide Seiten, wie eseben von Leuten die eine extreme, einseitige Position vertreten nicht anders zu erwartenist.


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Keine Klimakatastrophe !

15.05.2007 um 10:15
ach ja und das wirtschaftlich entwickeltere Nationen weginger Umweltzerstörerisch sindist auch eine gern gebrachte Lüge.

Fakt ist, das die Umweltschädigung mit derSchwerindustrie in andere, nicht so entwickelte Länder outgesourct werden und der Dreckeben irgendwo anders produziert wird.

Aber nicht weniger, ganz und gar nicht.Schönes Beispiel dafür sind unsere Autokatalysatoren und überhaupt die ganzen neuenAutos. Der Dreck, den deren Prodution erzeugt, landet in anderen Ländern. Aber in derSumme ist jeder Neuwagen eine Dreckschleuder gegenüber jedem stinkenden Oldtimer, mannmuss nur den Produktionsdreck mit einrechnen, was ja aber natürlich niemals gemacht wird.Die Autohersteller wollen sich ja das Öko-Mäntelchen umhängen.


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15.05.2007 um 21:43
@UffTaTa
so weit sind wir uns ja fast einig.
Ich glaube allerdings,daß die "harte"Kapitalistenseite zwischenzeitlich genauso die Klimakatastrophe für sich entdeckt hat wiedie Linken ,bietet sie doch Grund für künstliche Verknappung und auch für künstlicheVerteuerung von Produkten unter dem Öko-Mäntelchen.
Beide Seiten schüren dieKlimahysterie und beide Seiten profitieren von dieser Hysterie.
Das Problem ist doch,daß und das wirst auch Du zugeben müssen, es einfach zu viele unbeantwortete Fragen gibtund in der Vergangenheit zu viele gegenteilige Klimaverläufe gab, als das dasallenthalben verbreitete Katastrophenszenario stimmig sein könnte. Und die Argumentation"Es ist so,weil wir nicht ausschließen können ,daß es so ist,wie wir glauben,daß es zusein hätte" ersetzt natürlich nicht die gesicherte Kenntnis und Erkenntnis. (und istnatürlich auch der Schwachpunkt in Deiner Argumentation ;) )

Und obwohl dieKatastrophentheorie weder gesichert noch plausibel und solide begründet ist, wird sie alsallein gültige Wahrheit dargestellt.
Und das ist genau der Punkt ,der mich an dieserSache stört und der mich auch bewußt eine Gegenposition einnehmen läßt.


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16.05.2007 um 05:25
@zapod
Und obwohl die Katastrophentheorie weder gesichert noch plausibel und solidebegründet ist, wird sie als allein gültige Wahrheit dargestellt.
Und das ist genau derPunkt ,der mich an dieser Sache stört und der mich auch bewußt eine Gegenpositioneinnehmen läßt.


Lassen wir die Rechthaberei doch mal bei Seite und überlegenuns die möglichen Szenarien:

Wenn wir auf eine mögliche, hausgemachteKlimakatastrophe (und Anderes) reagieren, haben wir auf jeden fall

- bessere Luftzum Atmen, weniger Smog und Ozon, etc. Augen und Schleimhäute brennen weniger,nachmittags im Sommer können Kinder wieder draussen spielen, die Erwachsenen könnenwieder joggen gehen und die Senioren freier atmen.

- effizientere Produktionen,welche die Ressourcen schonen und unseren Nachkommen auch noch was übrig lassen.

- effizientere Geräte und Maschinen, die langlebiger sind und nachhaltigproduziert sind.

- usw...

Reagieren wir nicht, laufen wir Gefahr, dassdas Methanhydrat im um 5 Grad aufgeheizten Meer schmilzt und das freigewordene Methannochmals 5 Grad draufsetzt. Als dies das letzte Mal vor 250 Mio Jahren passiert ist, sindüber 90 % der Arten ausgestorben. Aber die Kakerlaken werden's wahrscheinlichüberleben...

Sollte nun die Klimaerwärmung entgegen den aktuellen Forschungennicht hausgemacht sein, können wir eh nichts tun - wir hätten aber für unsere letztenJahre immerhin an Lebensqualität gewonnen. Oder macht es Spass, im Sommer zwischen 11:00und 15:00 bei geschlossenen Fenstern drinnen zu hocken?

Wir können nur gewinnen -selbst wenn wir schon verloren haben...


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Keine Klimakatastrophe !

16.05.2007 um 07:25
@Kimo
#

<<Wenn wir auf eine mögliche, hausgemachte Klimakatastrophe (undAnderes) reagieren, haben wir auf jeden fall

- bessere Luft zum Atmen, wenigerSmog und Ozon, etc. Augen und Schleimhäute brennen weniger, nachmittags im Sommer könnenKinder wieder draussen spielen, die Erwachsenen können wieder joggen gehen und dieSenioren freier atmen. <<

dagegen muss ich nun halt auch wassagen.

Du beziehst dich wahrscheinlich auf die Verbesserung der Luftqualität inBRD in den letzten 30 Jahren. Da hat sich viel verbessert, stimmt. Aber deswegen wird beider Produktion nicht weniger Dreck erzeugt, nur kommt der Stahl eben nicht mehr aus demRuhrpott sondern aus Fernost. Und nun haben die halt die dreckige Luft.

ImEndeffekt gibt es keine Verbesserung der Umwelt in den letzten Jahrzehnten nur eineglobale Verschlechterung.

Gleiches mit den Katalysatoren. Der Dreck entsteht nichtmehr auf unseren Straßen, sondern in Russland in den Platinschmelzen. Und zwar mindestenssoviel wie bei uns eingespart wird.


Gleiches gilt auch für den ganzenÖkosprit, Rapsöl und den ganzen Blödsinn. Da wird dann eben in deren Produktion das Ölverbraucht und der Dreck erzeugt,unterm Summenstrich bleibt kein Vorteil übrig. Usw. Usf.den wirklichen Gewinn hab ich noch nicht groß gesehen.


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16.05.2007 um 13:09
@UffTaTa

Du beziehst dich wahrscheinlich auf die Verbesserung der Luftqualitätin BRD in den letzten 30 Jahren.

Nein, und von einerLuftqualitätsverbesserung würde ich eigentlich auch nicht sprechen. Einige wenigeSchadstoffe ja, andere nein. Ich bin mit Dir voll einer Meinung, was die Verschiebungbetrifft. Deshabl braucht es auch globale Visionen!

Aber noch zuerst mussmensch gewillt sein, im Klimaschutz einen Vorteil zu sehen – deshalb meine Aussage:
Falls wir trotz unseren Anstrengungen (wovon ich noch nichts wirklich sehe) der Weltnicht helfen, weil z.B. Sonnenstüme (...) an der Erwärmung schuld sind, so hätten wirdoch eine bessere Lebesqualität gewonnen. So oder so also ein Vorteil.

Aber wennich oben das Interview des tschechischen Ministerpräsidenten Vaclav Klaus lese, fallenmir doch glatt die Augen aus dem Kopf und der Kinn auf den Schreibtisch. Das ist docheine Satire, oder? ;)


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16.05.2007 um 18:28
@Kimo
nein,ist es nicht.
Gegen weniger Umweltverschmutzung ist auch nix zusagen,gegen eine Verbesserung der Umweltqualität auch nicht, wohl aber gegen die Art,wiedas verkauft werden soll.
"Der Zweck heiligt die Mittel" ist einer der bösestenSprüche den den die Menschheit erfunden hat und damit hat sich die Inquisition und jedestotalitäre System gerechtfertigt..Und genau die gleiche Argumentationslage sehe ichteilweise bei der Klimalüge.
Kritische Stimmen und Erkenntnisse,die derKatastrophenideologie entgegenstehen werden schlicht ignoriert und wie gesagt, den Beweisüber eine beeinflussbare Erwärmung und die negativen Folgen für uns ist man bisherschuldig geblieben.

Es stellt sich mir hier immer wieder die Frage: Handelt essich um eine echte Bedrohung oder nicht eher um eine eingebildete,vom Zeitgeistinspirierte Pseudobedrohung ?
Und bisher neige ich sehr stark zu letztererAnsicht.

Wenn das jedoch der Fall sein sollte,dann verarscht uns jemandgründlich.

Und dafür gibt es jede Menge Anhaltspunkte:

-Der Bevölkerungwird Verzicht und Ökoaskese gepredigt, aber gegen die großen Verschmutzer wird offenbarja nix getan .Die 6 größten Dreckschleudern Europas (Braunkohlekraftwerke) stehen bei uns, die Industrie wird geschont bzw. durch den Immissionshandel begünstigt.
-DieVerlagerung bestimmter Produktionen in Länder mit niedrigeren Öko-Standarts hat Ufftataja schon skizziert.
-Von echten Umweltvergiftungen (wie der Dünnsäureverklappung inder Nordsee) ist nicht mehr die Rede.
-Die vermeintliche Klima- undUmweltfreundlichkeit wird als Begründung für künstliche Verteuerung und künstlicheVerknappung von Gütern höhere Abgaben und Steuern u.ä.gebraucht.
-Man versucht,wieunjüngst bei der UNO, unter dem Deckmantel des Klimaschutzes die Energiepolitik derLänder ,besonders der Schwellen- und Drittweltländer zu kontrollieren und zureglementieren (und sich dadurch auch aufkommende wirtschaftliche Konkurrenz vom Hals zuschaffen ).

Und wenn das alles auf Grund eines Fakes ,einer eingebildeten Hysteriepassiert, dann ist es den kleinen positiven Nebeneffekt nicht wert.


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16.05.2007 um 21:48
Bei solchen Themen sollte man sich immer die grundlegende Frage(n) stellen :

Wemnützt es / wem schadet es ?

Der Klimawandel und die von Al Gore angehetzteKampagne hilft natürlich ihm selber hinsichtlich einer eventuellenPräsidentschaftskandiatur in 5 Jahren.
Ebenso gibt es viele Politiker, die jetzt dieselbe Schiene fahren.

Schaden tut es in jedem Fall den größten CO2 Emitter, was jamit riesigen Abstand die Ölindustrie ist. Beim Verbrennen von Öl werden gewaltige Mengenvon CO2 freigesetzt. Und da Öl der Schmierstoff der Welt-Industrie ist, schadet esabgeleitet ebenso den größeren, global agierenden Konzernen.

Anhand so nergegenüberstellung kann man leicht auf die "Auftraggeber/Lenker" von gewissenUmfragen/Statistiken/Klimaberichten auf beider Seite schließen. :]


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17.05.2007 um 01:56
Schaden tut es in jedem Fall den größten CO2 Emitter, was ja mit riesigen Abstand dieÖlindustrie ist.

Died größten Emitter sind nach wie vor dieBraunkohlekraftwerke.
Und der Öl-Industrie schadet es deshalb nicht,weil man unterHinweis aufdas Klima eine künstliche Verknappung und damit Preiserhöhung durchdrückenkann.


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17.05.2007 um 03:53
@zaphod
zaphodB. schrieb:Die Verlagerung bestimmter Produktionen in Länder mit niedrigerenÖko-Standarts hat Ufftata ja schon skizziert.
Das Geld arbeitet da, woes am meisten Profit abwirft. Das hat weniger mit unseren hohen, ökologischen Standartszu tun als dass unsere Wirtschaft auf Wachstum beruht. Das ist ein strukturelles Problem,das die Politik lösen müsste.
zaphodB. schrieb:Die vermeintliche Klima- undUmweltfreundlichkeit wird als Begründung für künstliche Verteuerung und künstlicheVerknappung von Gütern höhere Abgaben und Steuern u.ä. gebraucht.
Mir istgerade nicht bewusst, was genau Du ansprichst. Wenn es zur Lenkung zu Gunsten voneffizienten, kostenwahren Produkten dient, finde ich das gut. Wenn ich für den Gegenwertvon 10 Litern Milch einen 2GB USB-Stick kriege, der erst noch von Taiwan hier hergeschippert wird, kann mit der Kostenwahrheit doch was nicht stimmen. Diese sollte dochdas Mass sein, und nicht die heutigen Preise. Wenn ein LKW- und Schiffskilometer kostenwürde, was er Kosten verursacht, würden Waren wieder mehr lokal produziert.

Undwieso müssen wir denn unbedingt unser Öl verheizen? Würden wir es nicht besser unserenNachkommen zur Produktion von Kunststoffen überlassen?
zaphodB. schrieb:Man versucht,wieunjüngst bei der UNO, unter dem Deckmantel des Klimaschutzes die Energiepolitik derLänder ,besonders der Schwellen- und Drittweltländer zu kontrollieren und zureglementieren (und sich dadurch auch aufkommende wirtschaftliche Konkurrenz vom Hals zuschaffen ).
Hab doch etwas Mitleit mit den Ultrarechten undNeokonservativen. Die habe echte Existenzängste, weil sie unter dem Wir-oder-Sie-denkenleiden. Wenn wir sie zum Wir-sind-alle-Eins-denken zwingen, verlieren sie ihre Identität,kriegen Panik und drücken eventuell noch aufs Knöpfchen... ;)
- DerBevölkerung wird Verzicht und Ökoaskese gepredigt, aber gegen die großen Verschmutzerwird offenbar ja nix getan .... , die Industrie wird geschont bzw. durch denImmissionshandel begünstigt.
- Von echten Umweltvergiftungen (wie derDünnsäureverklappung in der Nordsee) ist nicht mehr die Rede.
Ja, unserenmeisten Politikern fehlt tatsächlich der Mut, um alles mit dem selben Massstab zu messenund die Dinge direkt an zu sprechen. Ich bin langsam geneigt, unser politisches Systemals Sensationsdiktatur und Meinungskommunismus zu begreifen. Sollte es der neueste Hypesein, in die Hosen zu scheissen, werden die Politiker freie Windeln für alle fordern, nurum gewählt zu werden.

Die Klimaerwärmung ist Fact – das sieht inzwischen sogardie USA ein. Unser CO2-Ausstoss leistet einen Beitrag dazu – das ist ebenso Fact. Obder nun gross oder klein ist – in unserem eigenen Interesse sollten wir ihn so klein wiemöglich halten, weil es die Chancen erhöht, eine Erwärmung der Ozeane um 5 Grad zuverhindern. Das ist der Punkt ohne Wiederkehr. Was nützt es uns, wenn wir in 20 Jahrenwissen, dass unser CO2-Ausstoss die entscheidenden x Grad beigetragen hat? Sollten unsereAnstrengungen nicht nötig gewesen sein, was hätten wir denn schon verloren? Aber einenachhaltigere Lebesweise gewonnen – was so oder so erstrebenswert ist.

Wenn diePolitik die Weichen global, ganzheitlich und nachhaltig nach dem Prinzip derKostenwahrheit stellt, wird der Kapitalismus von selbst grün, weil es so am meistenrentiert. Das braucht Politiker mit Visionen und Wähler, die selbständig und langfristigdenken können. Somit Medien, die dieses fördern und ihre Aufgabe in der Information sehenund nicht in Effekthascherei. Schulen, die nicht nur Wissen lernen, sondern auchVerstehen. Und dieses sagt, dass wir nicht endlos wachsen können.

Auch aus demamerikanischen Traum wird mensch eines Tages erwachen müssen. Hoffentlich nicht erst,wenn die Meere brennen – dann ist es definitiv zu spät. Sollten wir daran nicht schuldsein (um mich zu wiederholen), was haben wir verloren ausser der Westen seinen Überfluss?Was haben wir gewonnen, wenn wir es sind?


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17.05.2007 um 08:50
@zaphod

<<Und der Öl-Industrie schadet es deshalb nicht,weil man unterHinweis aufdas Klima eine künstliche Verknappung und damit Preiserhöhung durchdrückenkann.<<

tut mir leid, abewr ich sehe diese Verknappung leider noch nicht.Bzw. die Einzige die ich sehe, kommt von der großen Nachfrage und die wird mit erhöhterFörderung wieder wett gemacht.

Und das ist gar nicht gut, das es so ist. Da Erdölnicht produziert, sondern gefördert wird, lkann auch bei versiegenden Resourcen dieProduktion erhöht werden, bis, bei höchster Prdouktion nix mehr da ist.

Un das istfür mch das Worst-Case Szenario. Das alle wie wild Öl verbrauchen und plötzlich istkeines mehr da.

Da ist mir die Klimahysteria dann ganz Recht, sorgt sie doch füreine Reglementierung des Verbrauches von fossilen Brennstoffen jenseits von Angebot undNachfrage.
Das ist auch etwas, was bei der Suche nach den Gründen für die Klimalügebeachten muss. Was ist, wenn die Klimahysteria nur den Zweck hat, den Ausstieg aus derfosilen Energiegewinnung zu erleichtern und jenseits der Förderquoten den Verbrauch zubeschränken?
Dann könnte das ein voller Erfolg werden der ev. uns allennutzt.


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17.05.2007 um 09:46
@zaphod

zum Thema Wüsten und deren Ausbreitung kommt um 10:45 auf 3SAT zwei Berichte:

Mehr als 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausunterschiedlichen Fachgebieten gehen an der Universität Köln der Frage nach, welcheEinflüsse die großen Wüstengebiete in den vergangenen 12.000 Jahren verändert und welcheStrategien Menschen entwickelt haben, um sich den zum Teil dramatisch verändertenLebensbedingungen anzupassen.. Wolfram Schiebener und sein Kamerateam begleiten eineExpedition unter Leitung des Geologen Stefan Kröpelin fast 3.000 Kilometer weit durch dennahezu unerforschten Nordwesten des Sudans. Überraschende archäologische Funde,unerwartete Erkenntnisse über die Veränderungen dieses Saharagebietes in den vergangenenJahrtausenden und Begegnungen mit Wüstenbewohnern stehen im Mittelpunkt dieser Folge.


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17.05.2007 um 10:09
dieses ganze hick-hack von wegen "Klimakatastrophe" nervt...

ich glaube daran undwir bekommen es ja früh genug mit... ^^

guckt euch mal das wetter an.... ;)


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17.05.2007 um 10:14
@ zappo / u. ufftata

"Und der Öl-Industrie schadet es deshalb nicht,weil man unterHinweis aufdas Klima eine künstliche Verknappung und damit Preiserhöhung durchdrückenkann."


Ja, sehe ich ebenso wie UffTaTa. z.B. die Preiserhöhungen ( jetzt imMoment ) ergeben sich daraus, dass die Nachfrage zunehmend größer wird als das Angebot.
Zurzeit kauft die USA den europäischen Erdölmarkt auf, weil sie selbst im Moment vonihren primären Erdöllieferanten nicht ihre Nachfrage stillen können.

Im moment istder Ölpreis immer noch politisch bestimmt und hängt überhaupt nicht an einerwirtschaftlichen Basis ( Angebot/Nachfrage).
Wenn der Punkt erreicht ist, wo dieNachfrage das Angebot übersteigt, was die Fachleute auf diesem Gebiet " peak point"nennen, wird das Öl erst wirklich teuer :]

@ UffTata
Der Ausstieg aus fossilerEnergie wird so und so eine "harte" Landung, für einen humanen Aussstieg ohnewirtschaftliche Folgen sind wir viel zu spät dran.

Die Erdölreserven werden jabekanntlich noch auf 30-40 Jahre "geschätzt".
Wobei das "geschätzt" krtisch zubetrachten ist ;P.
Z.b hat das Königshaus Saud seit der letzten Ölkrise keine Datenüber den Rest an vorhandenen Erdöl veröffentlicht. Ist sozusagen Staatsgeheimnis. Und dadie Saudis die letzten Ölförderer der Erde sind, die den Preis "etwas" regulieren könnenindem sie die Förderung drosseln/erhöhen, gewichten ihre Ölreserven am stärksten. ( Alleanderen wie z.b die Ölplattformen fahren ihre Produktion seit Jahren auf Anschlag um derNachfrage nachzukommen). Wenn also irgendwann ihr größtes Ölfeld, das Ghawar Ölfeld,versiegt, ist das Ende des Ölzeitaltersangebrochen.
http://www.energyandcapital.com/editorials.php?id=253 , wem die GhawarProblematik mehr interessiert.

Ebenso muss man sich die grundlegende Fragestellen, was Öl ist.
Öl ist bekanntlich eine Energiequelle, nach Wasserstoff diejenigemit der höchsten Energiedichte.
Die neuen "Sand"-Ölfelder in Kanada etc sind ja schönund gut, aber da gibt es ein großes Problem.
Öl ist genau! ab dem Punkt keineEnergiequelle mehr, wenn ich mehr Energie reinstecken muss um z.b 100 Liter Öl zufördern, als ich Energie mit 100 Liter Öl freisetzten kann. Simmt also die dieEnergiebilanz nichtmehr, ist Öl im gewissen maße als Energieträger wertlos
(Abgesehendavon, dass ich mit Öl viel tollere sachen machen kann, als es einfach zu "verbrennen"-> Plastik/Dünger/Arznei..)


Ich glaube, zusammenfassend, ebenso wie Ufftatadas die Klima-Problematik eng mit dem Schmierstoff der Welt, dem Öl, zusammenhängt.


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18.05.2007 um 08:07
und mal wieder zum pösen CO2 und der Lächerlichkeit von technische CO2Reduktionsmaßnahmen. Alles Blödsinn, pflanzt Bäume, das einzige was Sinnmacht:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,482818,00.html

Wälder werden als CO2-Fresser schwächer

Von Christian Stöcker

Fußballfeldweisewird täglich tropischer Regenwald verbrannt. Das setzt so viel CO2 frei, wie Millionenvon Langstreckenflügen. Forscher appellieren: Nur wer den Wald rettet, kann das Klimaretten. Und nun fängt die grüne Lunge an, ihre Reinigungsfunktion zuverlieren.

Der Regenwald ist fast zur Lachnummer geworden: "Rettet den Regenwald!"ist ein Satz, den Sketch-Schreiber klischeehaft Ökobewegten auf deren imaginäreStrickpullis schreiben. Wenigstens in der öffentlichen Debatte in den reichenIndustriestaaten fehlt der Sorge um die grünen Lungen des Planeten jener ernste Eifer,den es in den neunziger Jahren einmal gab: Von Stings Rainforest Foundation (1989) zuGünther Jauch und seinem Brauereiwerbespot (2003) - spätestens als man beim Bierkauf denUrwald quadratmeterweise beschützen konnte, wurde das Thema von kaum noch jemandem ernstgenommen. Für einige Zeit jedenfalls.

Entwaldung: Löcher in der grünenLunge

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Die Debatte hat sich verlagert, von der Abholzung hin zu erneuerbarenEnergien, zu sparsameren Autos oder dem ökologisch korrekten Verzicht aufLangstreckenflüge. Doch gerade in der Klimadebatte zeigt sich: Der Regenwald ist für dasWeltklima heute wichtiger denn je - viele Wissenschaftler sind sogar überzeugt, dassWaldschutz die einfachste und realistischste Klimaschutzmaßnahme ist.

Das Ausmaßder schleichenden Katastrophe lässt sich mit Zahlen verdeutlichen: zum Beispiel der, dassIndonesien zwischen 1990 und 2006 ein Viertel seiner gesamten Waldfläche verloren hat.Das Land hat bei der Entwaldung im Vergleich zu den Staaten Südamerikas gewaltigaufgeholt - zwischen 2000 und 2005 wurde dort schneller abgeholzt als sonst irgendwo aufdem Planeten. Das Äquivalent von 300 Fußballfeldern voll Wald verschwindet lautGreenpeace stündlich auf Nimmerwiedersehen. Die anderen großen Waldvernichter auf demPlaneten sind Brasilien und mehrere zentralafrikanische Staaten.

Als flögentäglich Millionen von London nach New York

Global gesehen sind so in den neunzigerJahren 1,5 Milliarden Tonnen Kohlenstoff per annum in die Luft entwichen - ausWaldstücken, die in Südamerika, Indonesien und Zentralafrika abgeholzt, meistbrandgerodet wurden. Jahr für Jahr anderthalb Milliarden Tonnen, das seien etwa 20Prozent der vom Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen, rekapitulierte eineinternationale Forschergruppe vergangene Woche im Wissenschaftsmagazin"Science".

Man kann die Zahl auch noch drastischer formulieren: Jeden Tagverursacht die globale Entwaldung soviel CO2-Emissionen, als würden Millionen Menschen inDüsenflugzeugen von London nach New York reisen - je nachdem, welche Zahlen manzugrundelegt. Tatsächlich starten in Heathrow täglich weit unter 200.000 Passagiere.Andrew Mitchell vom Global Canopy Programme (Canopy heißt Blätterdach), vermutet sogar,dass die 1,5 Milliarden Tonnen Kohlenstoff pro Jahr, von denen in "Science" die Rede ist,eine "eher konservative Schätzung" sind. Oft würde gleich zweifach CO2 freigesetzt, wenndie Wälder brennen, so Mitchell im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE: weil torfhaltige Bödendabei gleich noch zusätzlichen Kohlenstoff in die Luft entlassen. Torfböden geltengenerell als unterschätztes Klimarisiko (mehr...).

Die Klimaforscher um RaymondGulisson von der University of British Columbia in Kanada formulierten es in "Science"positiv: "Emissions-Reduktionen durch reduzierte Entwaldung könnten zu denkostengünstigsten Möglichkeiten zur Abschwächung des Klimawandels gehören." Mit anderenWorten: Sollte es die Menschheit schaffen, die mit zerstörerischen Riesenschrittenvoranschreitende Entwaldung des Planeten aufzuhalten, könnte dies das Weltklima vor demKollaps retten.

Toten Kohlenstoff sparen oder lebenden retten?

"Wenn wir esschaffen, bis 2050 die Entwaldung um fünfzig Prozent abzubremsen, würde das dieFreisetzung von fünfzig Milliarden Tonnen Kohlendioxid in der Atmosphäre einsparen",sagte Pep Canadell vom Global Carbon Project. Andrew Mitchell, Chef des Global CanopyProgramme, wird noch deutlicher: Man konzentriere sich auf die Emissionen reicher Länderund auf technologische Lösungen. "Wir müssen den Armen dieser Welt Anreize bieten, mitdem Abbrennen der Wälder aufzuhören",sagt Mitchell. "Wir zäumen das Pferd von hintenauf."

Nur habe er den Eindruck dass die Regierungen der Welt bislang nicht bereitsind, die nötigen Milliarden zu investieren, um brandrodende Lebensmittelfarmer inwaldschützende "Kohlenstofffarmer", wie Mitchell das nennt, zu verwandeln. ImStern-Report, der die Kosten des Klimawandels quantifiziert, ist von 10 bis 15 MilliardenUS-Dollar pro Jahr die Rede - mit dieser Investition könne die Entwaldung bis 2030halbiert werden, prognostiziert der Ökonom.

Mitchell war vergangene Woche in Bonnbei der Vorbereitungskonferenz für die nächste große Klimatagung in Bali. Dort soll imHerbst der Nachfolger für das Kyoto-Protokoll auf den Weg gebracht werden, und Mitchellhofft, dass die Wälder dabei eine größere Rolle spielen. Bislang hat man sie aus denKalkulationen weitgehend herausgehalten - aus Rücksicht gegenüber denEntwicklungsländern. Die Industrienationen hätten versucht, "toten Kohlenstoff zu sparenstatt den lebenden zu retten", sagt Mitchell. Die Wälder müssten schleunigst auf dieAgenda.

"Dann würde Kohlenstoff aus der Biosphäre freigesetzt"

Eine weitereeben veröffentlichte Studie macht das Ausmaß des Dilemmas deutlich: Nicht nur, dass derWald mit seiner einmaligen Kapazität zur Bindung von CO2 verschwindet. Nicht nur, dassdabei auch noch zusätzliches CO2 freigesetzt wird. Der Wald, der noch übrig ist, wirdauch immer schwächer: Das legt Wolfgang Knorr von der University of Bristol in einemBeitrag für die Fachzeitschrift "Geophysical Research Letters" (Bd. 34) nahe. ImAugenblick nehmen die Pflanzen dieser Welt jährlich noch etwa die Hälfte allenausgestoßenen Kohlendioxids wieder auf - aber das könnte sich bald ändern.

Diesteigenden Welt-Temperaturen scheinen die Fähigkeit der Bäume und anderer Gewächse zureduzieren, CO2 aufzunehmen. Folglich bleibt mehr Kohlendioxid in der Luft, was wiederumdie Erwärmung fördert und die Aufnahmefähigkeit der Pflanzen schwächt... - "Feedback"nennen die Wissenschaftler so etwas. Man könnte auch von einem Teufelskreis sprechen: Jetrockener und wärmer es auf der Erde wird, desto weniger Kohlendioxid binden Pflanzen undMikroorganismen.

Es gebe eine "Verschiebung im Gleichgewicht zwischen derKohlenstoff-Aufnahme durch Bodenpflanzen und dem Kohlenstoff-Verlust durch Boden- undPflanzenatmung", schreibt das Team um Knorr. Der Wald schrumpft - und was davon nochübrig ist, wird als CO2-Fresser schwächer.

Martin Heimann, vom JenaerMax-Planck-Institut für Biogeochemie, gibt allerdings zu bedenken: "Die Studie von Knorrund Kollegen bezieht sich auf das anomale Jahr 2003." Häuften sich in Zukunft solcheHitzewellen wie im Sommer 2003, "dann würde in der Tat Kohlenstoff aus der Landbiosphärefreigesetzt, welcher als CO2 den Treibhauseffekt und damit den Klimawandel verstärkenwürde. Die meisten Modelle zeigen diesen positiven Rückkopplungseffekt."

Man wissebislang aber nicht genug über die relevanten Prozesse "um diesen Rückkopplungseffektbelastbar zu quantifizieren".

Aus Sicht der Wissenschaftlergemeinde, sagte Knorrder britischen Zeitung "Guardian", sei das Ergebnis seiner Studie durchaus erfreulich:"Es zeigt, dass unsere Modelle korrekt sind. Aber für alle anderen sind das schlechteNachrichten." Das Global Canopy Programme formuliert es in seinem aktuellen Bericht nochschlichter: "Wenn wir die Wälder verlieren, verlieren wir den Kampf gegen denKlimawandel."


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Keine Klimakatastrophe !

18.05.2007 um 11:08
naja dass das oel knapper wird hiess es vor 20 jahren auch schon mal. ausserdem ist einanderes problem, dass oftmals die oelfoerderanlagen veraltet sind und schlecht gewartet.dadurch verringert sich die oelfoerdermenge. vor ein paar monaten sah ich ein interviewim fernsehen. da meinte ein wissenschaftler, dass die oelreserven noch ungefahr 300-400jahre reichen. naja ich will nicht sagen dass er damit recht hat. aber daran sieht manwie sehr die meinung ausernander gehen.
warum wird dann in deutschland noch immer keinethanol angeboten? das gibts in den usa schon seit mitte 80. der liter kostet so 40cents. warum sind auf dem benzin fast 90% steuern? das zeug ist ein verbrasuchsgut dassich jeder leisten koennen muss. meinen die, damit wuerden sie die leute vom fahrenabhalten? lol, als wuerden alle leute einfach mal zum spass 100km rumfahren auslangeweile. der anteil der menschen die so etwas machen, ist so gering dass es daraufnicht mehr ankommt. 99% der menschen fahren, weil sie muessen.


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Keine Klimakatastrophe !

18.05.2007 um 11:30
@hollowtip

<<warum wird dann in deutschland noch immer kein ethanolangeboten? das gibts in den usa schon seit mitte 80. der liter kostet so 40cents<<

na, dann erkundig dich doch einfach mal was du denn eigentlich inden Autotank kippst. Dann findest du auch die alternativen Treibstoffe, vermischt im ganznormalem Benzin-/Diesel-Sprit.


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