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Das Aussterben des Neandertalers

949 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Neandertaler, Austerben . Toba ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Das Aussterben des Neandertalers

30.03.2026 um 12:32
Zitat von LeonxdggLeonxdgg schrieb:Ihr müsst euch Mal angucken warum Neandertaler Siedlungen immer bei Höhlen waren warum diese nur so wenig waren meisten bis 20 Neandertaler dann solltet ihr euch Mal die Erzählungen von Menschen anhören deren Stämme uralt sind es gibt eine logische Erklärung für alles
Da dies hier immer noch ein Diskussionsforum ist, wäre es schon naheliegend, wenn Du hier auf Nachfragen zum oben Zitierten auch näher eingehst.

Ich weiß, in Zeiten von ChatGPT und diversen anderen KI-Modellen ist das vielen vermehrt offenbar nicht mehr möglich (nicht nur, was das prüfen dort genutzter Quellen betrifft), aber versuch doch mal mit eigenen Worten wiederzugeben, was Du damit meinst bzw. was Du Dir da vom oben Genannten hast zusammenstellen lassen.

"Frag doch Google, ChatGPT, OpenAI, DeepSeek... etc. pp. und Schulwissenschaft ist eh doof" ist jedenfalls keine adäquate Antwort im Sinne eines Diskussionsforums, sondern bereits eine Bankrotterklärung, ehe sowas wie eine Diskussion im eigentlichen Sinne überhaupt gestartet ist.


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Das Aussterben des Neandertalers

30.03.2026 um 13:37
Zitat von LibertinLibertin schrieb:Frag doch Google, ChatGPT, OpenAI, DeepSeek... etc. pp. und Schulwissenschaft ist eh doof" ist jedenfalls keine adäquate Antwort im Sinne eines Diskussionsforums, sondern bereits eine Bankrotterklärung, ehe sowas wie eine Diskussion im eigentlichen Sinne überhaupt gestartet ist.
Zumal, wie mir gerade auffällt, sich dieser Thread im Bereich Wiisenschaft befindet, mit ihren etwas anspruchsvolleren Regeln @Leonxdgg

Du musst dich mit deinen Thesen solider aufstellen.


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Das Aussterben des Neandertalers

03.05.2026 um 21:12
Zitat von MorumottoMorumotto schrieb am 01.12.2024:Demnach schien der Neandertaler ein ganz toller Typ gewesen zu sein.
Sehr robust und stark vor allem.
Der Homo Sapiens macht da im Vergleich keinen guten Eindruck.
Ich frage mich aber schon, warum der Homo Sapiens sich dann
durchgesetzt hat, gegen den Neandertaler.
Höhere Intelligenz war es vermutlich nicht. Die Neandertaler
hatten nämlich auch ein sehr gutes Hirnvolumen.
Möglicherweise war er schon " ausgestorben" als der Moderne Mensch Europa betrat. Durch die Eiszeit getrennt zwei kleine Gruppen und kein genetischer Austausch.

Wenn Kreuzungen zwischen den Arten Neandertaler bzw Denisov und Moderner Mensch aber häufig waren, hätte Blutunverträglichkeit zu einem Rückgang der Geburtenrate bei den Neandertalern beigetragen. Mit einer Bevölkerung, die bereits durch andere Umwelt- und Wettbewerbsfaktoren geschwächt war, hätte dieses biologische Handicap zu ihrem allmählichen Verschwinden beigetragen.


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Das Aussterben des Neandertalers

03.05.2026 um 21:21
Zitat von FritzchenFrechFritzchenFrech schrieb:Möglicherweise war er schon " ausgestorben" als der Moderne Mensch Europa betrat. Durch die Eiszeit getrennt zwei kleine Gruppen und kein genetischer Austausch.
Unwahrscheinlich.
Die genetischen Spuren dieser Durchmischung finden sich auch heute noch in vielen Populationen. Die Genome von Europäern und Asiaten gehen zu etwa zwei Prozent auf Neandertaler zurück. Asiaten tragen zusätzlich noch Denisova-DNA in sich – bei den Melanesiern sind es bis zu sechs Prozent. Afrikanische Populationen schienen von diesen externen genetischen Einflüssen aber größtenteils unberührt geblieben zu sein.

Nun haben Forscher im Fachmagazin „Cell“ eine Studie veröffentlicht, die diesen Irrtum aufklärt: moderne afrikanische Populationen haben mehr Abschnitte von Neandertaler-DNA in sich, als man dachte – ungefähr ein Drittel der Menge, die das Team in Europäern und Asiaten fand. Außerdem lässt ihr Modell darauf schließen, dass auch die Menge der Neandertaler-DNA in Europäern unterschätzt wurde.
https://nationalgeographic.de/wissenschaft/2020/02/in-uns-steckt-mehr-neandertaler-dna-als-gedacht/
Zitat von FritzchenFrechFritzchenFrech schrieb:Wenn Kreuzungen zwischen den Arten Neandertaler bzw Denisov und Moderner Mensch aber häufig waren, hätte Blutunverträglichkeit zu einem Rückgang der Geburtenrate bei den Neandertalern beigetragen.
Habe ich so noch nicht gehört.
Diskutiert werden u. a. ein genetischer Flaschenhals und Umweltfaktoren.


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Das Aussterben des Neandertalers

03.05.2026 um 21:24
Zitat von emanonemanon schrieb:Habe ich so noch nicht gehört.
Diskutiert werden u. a. ein genetischer Flaschenhals und Umweltfaktoren.
Gab vor ein oder zwei Jahren Unterstützungen zu den Blutgruppen.

Wenn eine Rh-negative Frau einen Rh-positiven Fötus trägt, der von einem Rh-positiven Vater stammt, kann ihr Immunsystem die roten Blutkörperchen des Babys als fremd erkennen. Sie produziert dann Antikörper gegen diese Zellen, ein Phänomen, das als Alloimmunisierung bezeichnet wird.


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Das Aussterben des Neandertalers

03.05.2026 um 21:43
Zitat von FritzchenFrechFritzchenFrech schrieb:Wenn eine Rh-negative Frau einen Rh-positiven Fötus trägt, der von einem Rh-positiven Vater stammt, kann ihr Immunsystem die roten Blutkörperchen des Babys als fremd erkennen. Sie produziert dann Antikörper gegen diese Zellen, ein Phänomen, das als Alloimmunisierung bezeichnet wird.
Das ist natürlich richtig und mag seinen Teil zum Aussterben beigetragen haben.


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03.05.2026 um 22:28
Zitat von emanonemanon schrieb:
Zitat von FritzchenFrechFritzchenFrech schrieb:Möglicherweise war er schon " ausgestorben" als der Moderne Mensch Europa betrat. Durch die Eiszeit getrennt zwei kleine Gruppen und kein genetischer Austausch.
Unwahrscheinlich.
Die genetischen Spuren dieser Durchmischung finden sich auch heute noch in vielen Populationen. Die Genome von Europäern und Asiaten gehen zu etwa zwei Prozent auf Neandertaler zurück. Asiaten tragen zusätzlich noch Denisova-DNA in sich – bei den Melanesiern sind es bis zu sechs Prozent. Afrikanische Populationen schienen von diesen externen genetischen Einflüssen aber größtenteils unberührt geblieben zu sein.

Nun haben Forscher im Fachmagazin „Cell“ eine Studie veröffentlicht, die diesen Irrtum aufklärt: moderne afrikanische Populationen haben mehr Abschnitte von Neandertaler-DNA in sich, als man dachte – ungefähr ein Drittel der Menge, die das Team in Europäern und Asiaten fand. Außerdem lässt ihr Modell darauf schließen, dass auch die Menge der Neandertaler-DNA in Europäern unterschätzt wurde.
https://nationalgeographic.de/wissenschaft/2020/02/in-uns-steckt-mehr-neandertaler-dna-als-gedacht/
Der Witz ist aber, daß die heutigen Europäer gar keine, höchstens so gut wie keine DNA mit den jungpaläolithischen europäischen Sapiensen gemein haben. Wenn wir mehr Neandertaler-DNA haben als Nichteuropäer, dann haben wir das von Extrakontakten mit Neandertalern - aus ner anderen Weltgegend.
Whereas there is no evidence of the earliest modern humans in Europe contributing to the genetic composition of present-day Europeans, all individuals between ~37,000 and ~14,000 years ago descended from a single founder population which forms part of the ancestry of present-day Europeans.
Quelle: https://www.nature.com/articles/nature17993

Immerhin sind die paläolithischen Europa-Sapiense durchaus mit den heutigen Europäern eng verwandt. Quasi aus der selben Sippe wanderte erst eine Untergruppe nach Europa, sehr viel später dann ne weitere Untergruppe erneut. Aber ohne sich mit den älteren Europäern (nennenswert) zu verbandeln.

Der jungpaläolithische Sapiens immerhin hatte deutlich mehr Neandertaler-Erbgut in sich als wir heute. Das mag (muß aber nicht) durch weitere Sexualkontakte mit den europäischen Neandertalern zustandegekommen sein. Ein Teil Neander-DNA brachte dieser frühe Eurosapiens aber schon mit im Gengepäck. Und da ein Teil der Neander-DNA im Sapiens-Genpool sekundär wieder ausselektiert wurde, könnte der höhere Neandertaler-Anteil im Erbgut der jungpaläolithischen Sapiense schon insgesamt mitgebracht worden sein.


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Das Aussterben des Neandertalers

gestern um 17:23
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 03.05.2026:Der jungpaläolithische Sapiens immerhin hatte deutlich mehr Neandertaler-Erbgut in sich als wir heute. Das mag (muß aber nicht) durch weitere Sexualkontakte mit den europäischen Neandertalern zustandegekommen sein. Ein Teil Neander-DNA brachte dieser frühe Eurosapiens aber schon mit im Gengepäck. Und da ein Teil der Neander-DNA im Sapiens-Genpool sekundär wieder ausselektiert wurde, könnte der höhere Neandertaler-Anteil im Erbgut der jungpaläolithischen Sapiense schon insgesamt mitgebracht worden sein.
Im Moment finden wir in allen Menschen außerhalb Afrikas Hinweise auf eine Vermischung. Allerdings finden wir in alten Funden – zum Beispiel in 40.000 Jahre alten Knochen und Schädeln aus Rumänien – bis zu zehn Prozent Neandertalererbgut. Das heißt, es gab in Europa zusätzliche Vermischungen. Die haben in heute lebenden Menschen aber keine Spuren hinterlassen. Wir wissen von mindestens drei Gruppen moderner Menschen, die vor mindestens 40.000 Jahren in Europa gelebt haben und dann wieder ausgestorben sind. Die Geschichte des modernen Menschen war eben nicht nur eine Erfolgsgeschichte.
Quelle: https://science.orf.at/stories/3235441/


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