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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

5.768 Beiträge, Schlüsselwörter: Sterben, Jenseits, Leben Nach Dem Tod, Nahtod, Nahtoderfahrungen
emanon
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.03.2015 um 10:08
@Kayla
Kayla schrieb:Ah ok, es ist einfach so ?
Ich weiss nicht.
Stösst du auf kein Logikproblem die Existenz eines "Steckerhalters" zu begründen?


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.03.2015 um 10:15
@emanon
Sind 50 Zufälle logisch von denen jeder einzelne von der Wertigkeit einen zweifachen täglichen lotto gewinn gleicht und zwar lebenslang?


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Kayla
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.03.2015 um 10:16
@emanon
emanon schrieb:Stösst du auf kein Logikproblem die Existenz eines "Steckerhalters" zu begründen?
Nein auf die Erklärungsnot der Wissenschaft, zu begründen was bewusstes Leben in Gang gesetzt hat und wieso.


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emanon
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.03.2015 um 10:32
@Kayla
Wo gibt es da Erklärungsnot?
Die Wissenschaft kann es noch nicht schlüssig belegen und steht dazu.
Wo siehst du da Nöte?
Meinst du, das raubt den Wissenschaftlern den Schlaf? :D
Auf der anderen Seite gibt es die, die nicht damit leben können etwas Unerklärliches mit sich herum zu schleppen und die sich deshalb einen persönlichen Lückenbüsser und/oder Erklärbär halten müssen (zum Beispiel einen Gott oder Ähnliches).
Da seh ich die Nöte.

Aber zurück zu meiner Frage.
Wenn alles einen Programmierer, Steckerstöpsler oder was auch immer braucht, wer schuf den Schöpfer (den Progammierer, den....)?
Oder wird da dann schnell eine Ausnahme postuliert?
Und auf welcher Indizienlage wird diese Ausnahme postuliert?


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.03.2015 um 10:43
Kayla schrieb:wenn man den Stecker in die Steckdose steckt. Da stellt sich nur die Frage, wer hat den "Stecker" ursprünglich in die "Steckdose" gesteckt, damit das menschliche Gehirn fähig wird sich seiner Informationen bewusst zu werden ?
"Das Auftreten von Nervensubstanz und von Gehirnen ist ein sehr spezielles Ereignis in der Organismenreihe, dessen Sein und Bedeutung wir recht gut verstehen. Es ist eine spezielle Form von Anpassungsmechanismus, wodurch sein Träger auf Alternativen in einer variablen Umwelt jeweils ,,günstig“ reagiert. Es ist der komplizierteste und kunstreichste unter allen solchen Mechanismen, dem, wenn er vorhanden ist, eine überragende, eine beherrschende Stellung zukommt, aber es ist nicht sui generis. Große Gruppen, vor allem die Pflanzen, erreichen sehr ähnliches auf ganz andere Weise."

Erwin Schrödinger


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Dawnclaude
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.03.2015 um 10:48
@emanon
@Kayla
@Aperitif
@fritzchen1

Hier noch ein etwas ausführlicheres Interview von Roth, lese ich später.

http://www.tagesspiegel.de/kultur/hirnforschung-wie-das-gehirn-die-seele-macht-im-wirbel-der-neuronen/11038380.html


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Kayla
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.03.2015 um 10:56
@emanon
emanon schrieb:Auf der anderen Seite gibt es die, die nicht damit leben können etwas Unerklärliches mit sich herum zu schleppen und die sich deshalb einen persönlichen Lückenbüsser und/oder Erklärbär halten müssen (zum Beispiel einen Gott oder Ähnliches).
Da seh ich die Nöte.
Wenn hier schon langatmig über Bewusstsein diskutiert wird, dann ist es auch legitim das genau dasselbe eben das Unerklärliche erklärt haben will, damit es seine "Lückenbüsser" abschaffen kann.
emanon schrieb:Wenn alles einen Programmierer, Steckerstöpsler oder was auch immer braucht, wer schuf den Schöpfer?
Ich habe lediglich geschrieben, das ich meinen Laptop zuvor unter Strom setzen muss, um an die Infos zu kommen, was du daraus machst ist Deine Interpretation. Es muss nicht zwangsläufig als Analogie verstanden werden. Kann sein, den Schöpfer hat man erfunden, um aus der Erklärungsnot eine Tugend zu machen oder es gibt ihn allerdings nicht in der biblischen Form, sondern als gesetzmäßiges Prinzip der Natur an sich ohne automatische Ethik und Moral. Ethik und Moral sind ebenfalls eine Erfindung des Menschen und zwar in dem Fall auch ohne Gott. Allerdings wurde längst nachgewiesen, das wir mit unserem Bewusstsein die Realität erschaffen in welcher wir uns wiederfinden. Dann bleibt die Frage wie viele Realitäten gibt es ? Wenn uns also die Welt nicht paßt, warum hören wir dann nicht damit auf, sie nach unseren Vorstellungen zu erschaffen ? Da kommen wir zum Schöpfer unserer Welt, welche wir erschaffen haben und nicht etwa Gott. Wir arbeiten beständig an ihr, verändern sie und das nicht immer zum Besten. Es geht mir also nicht um einen Steckerstöpsler, sondern darum zu wissen, wer oder was auch immer dafür verantwortlich ist, das bewusstes Leben überhaupt existiert und zwar nicht weil ich damit nicht leben kann, sondern weil es legitim ist darauf eine begründbare und nicht widerlegbare Antwort zu erhalten. Solange das der Wissenschaft nicht möglich ist, hat sie auch kein Recht etwaige Lückenbüsser dafür ab zu urteilen. Wo sie allerdings auch immer Licht in´s Dunkel bringt sei ihr gedankt, aber wo sie es nicht kann, darf sie sich gerne in ihren Beurteilungen zurückhalten.:)


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Kayla
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.03.2015 um 10:58
@fritzchen1
fritzchen1 schrieb:"Das Auftreten von Nervensubstanz und von Gehirnen ist ein sehr spezielles Ereignis in der Organismenreihe, dessen Sein und Bedeutung wir recht gut verstehen. Es ist eine spezielle Form von Anpassungsmechanismus, wodurch sein Träger auf Alternativen in einer variablen Umwelt jeweils ,,günstig“ reagiert. Es ist der komplizierteste und kunstreichste unter allen solchen Mechanismen, dem, wenn er vorhanden ist, eine überragende, eine beherrschende Stellung zukommt, aber es ist nicht sui generis. Große Gruppen, vor allem die Pflanzen, erreichen sehr ähnliches auf ganz andere Weise."
Das erklärt die Funktionsweise wenn Organismen schon existieren, aber nicht warum sie existieren.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.03.2015 um 11:02
Kayla schrieb:Das erklärt die Funktionsweise wenn Organismen schon existieren, aber nicht warum sie existieren.
Das warum stellt sich in der Wissenschaft nicht nur das wie.


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Kayla
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.03.2015 um 11:04
@fritzchen1
fritzchen1 schrieb:Das warum stellt sich in der Wissenschaft nicht nur das wie.
Dann hat sie ein Problem, denn den bewussten Menschen interessiert eben auch im hohen Maße das Warum.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.03.2015 um 11:06
Kayla schrieb:Dann hat sie ein Problem, denn den bewussten Menschen interessiert eben auch im hohen Maße das Warum.
Das Anspruchsdenken an die Wissenschaft ist recht hoch, wie man immer wieder feststellen kann.


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Kayla
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20.03.2015 um 11:12
@fritzchen1
fritzchen1 schrieb:Das Anspruchsdenken an die Wissenschaft ist recht hoch, wie man immer wieder feststellen kann.
Das liegt zum Einen an der Wissenschaft selbst, welche sich an erste Stelle gesetzt sehen will und zum Anderen daran, das sie einfach zu viele Fragen offen lassen muss, die Menschen aber wissen wollen, weil man ihnen ihren Glauben ja bisher zu demontieren versucht hat.


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emanon
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.03.2015 um 11:19
@Kayla
Gut, wenn es keine Analogie werden sollte dann habe ich dich falsch verstanden.
Kayla schrieb:Es geht mir also nicht um einen Steckerstöpsler, sondern darum zu wissen, wer oder was auch immer dafür verantwortlich ist, das bewusstes Leben überhaupt existiert und zwar nicht weil ich damit nicht leben kann, sondern weil es legitim ist darauf eine begründbare und nicht widerlegbare Antwort zu erhalten. Solange das der Wissenschaft nicht möglich ist, hat sie auch kein Recht etwaige Lückenbüsser dafür ab zu urteilen. Wo sie allerdings auch immer Licht in´s Dunkel bringt sei ihr gedankt, aber wo sie es nicht kann, darf sie sich gerne in ihren Beurteilungen zurückhalten.:)
Natürlich ist das legitim.
Was macht denn in deinen Augen mehr Sinn, zuzugeben, dass man etwas noch nicht erklären oder beweisen kann oder der Versuch einen nicht belegbarer Erklärbär in den Ring zu werfen und davon auszugehen, dass das die richtige Erklärung ist?

Die Wissenschaft (Naturwissenschaft) trifft keine Aussage über Gottes Existenz bzw. die des gerade gewählten Erklärbaren, sondern erklärt bestenfalls, dass nach naturwissenschaftlichen Gesichtspunkten die vorgetragenen Anekdötchen nicht ausreichen.
Geisteswissenschaftler streiten sich über alles und jeden, auch über Gott.


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emanon
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.03.2015 um 11:23
@Kayla
Kayla schrieb:Das liegt zum Einen an der Wissenschaft selbst, welche sich an erste Stelle gesetzt sehen will und zum Anderen daran, das sie einfach zu viele Fragen offen lassen muss, die Menschen aber wissen wollen, weil man ihnen ihren Glauben ja bisher zu demontieren versucht hat.
Du schmeisst hier mal wieder alles in einen Topf und wundesrt dich, dass es nachher nicht schmeckt.
Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften sind da so verschieden, dass du schon trennen musst um überhaupt einigermassen ernst genommen werden zu können.
Des weiteren ist noch zu trennen zwischen der Wissenschaft und dem oder den Wissenschaftlern.
Auf der anderen Seite wird ja auch ganz schnell gegreint, wenn man eine Religion aufgrund der Äusserungen eines ihrer Vertreter verurteilt.


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Kayla
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.03.2015 um 11:26
@emanon
emanon schrieb:Was macht denn in deinen Augen mehr Sinn, zuzugeben, dass man etwas noch nicht erklären oder beweisen kann oder der Versuch einen nicht belegbarer Erklärbär in den Ring zu werfen und davon auszugehen, dass das die richtige Erklärung ist?
Am meisten Sinn macht, gar keine Aussage darüber zu treffen und im Fall von glauben ist für Jeden ersichtlich, wo es sich um glauben handelt, folgen muss dem ja nicht Jeder, wenn er nicht will. Solange man glauben im Einzelnen widerlegen kann, trifft man am Besten gar keine Aussage über Richtigkeit oder nicht Richtigkeit, weil man es eben nicht weiß.


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Kayla
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.03.2015 um 11:30
@emanon
emanon schrieb:Du schmeisst hier mal wieder alles in einen Topf und wundesrt dich, dass es nachher nicht schmeckt.
Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften sind da so verschieden, dass du schon trennen musst um überhaupt einigermassen ernst genommen werden zu können.
Von solchen Aussagen bekomme ich Magenschmerzen, denn gerade Du als Vertreter des wissenschaftlichen Weltbildes bist ja immer sehr schnell im Abwerten, wie man sieht. Und natürlich möchte jede wissenschaftliche Fakultät ihre Erkenntnisse an erster Stelle wissen. Das ist bei den Naturwissenschaften nicht anders als bei den Geisteswissenschaften, wobei Letztere immerhin noch einräumen das sie noch Kapazitäten frei haben.
emanon schrieb:Des weiteren ist noch zu trennen zwischen der Wissenschaft und dem oder den Wissenschaftlern.
Das ist mir durchaus bewusst und bedarf Deines Hinweises nicht.:)


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20.03.2015 um 11:47
Kayla schrieb:Das ist bei den Naturwissenschaften nicht anders als bei den Geisteswissenschaften
Die Naturwissenschaften arbeiten Empirisch.
Kayla schrieb: Solange man glauben im Einzelnen widerlegen kann,
Interessieren würde mich schon welchen Evolutionären Vorteil Religiosität mit sich bringt.


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emanon
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20.03.2015 um 11:48
@Kayla
Kayla schrieb:Das ist mir durchaus bewusst und bedarf Deines Hinweises nicht.:)
Echt jetzt?
Wie kommt es dann zu solchen Äusserungen?
Kayla schrieb:Das liegt zum Einen an der Wissenschaft selbst, welche sich an erste Stelle gesetzt sehen will ...
Kayla schrieb:Das ist bei den Naturwissenschaften nicht anders als bei den Geisteswissenschaften, wobei Letztere immerhin noch einräumen das sie noch Kapazitäten frei haben.
Und die Naturwissenschaftler gehen davon aus schon alles erforscht zu haben?
Oder geben es nicht zu nicht alles erklären zu können?
Oder gehen davon aus keine Kapazitäten mehr frei zu haben?

Ich kann versuchen, was ich will, deine Ausführung ergibt keinen Sinn.


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Dawnclaude
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.03.2015 um 11:49
Roth: „Die Seele“ sehen wir nicht. Aber man kann durch EEG-Messungen feststellen, ob wir eine bewusste Wahrnehmung haben oder nicht. Daneben lassen sich neurochemische und elektrophysiologische Prozesse nachweisen, deren Zusammenspiel das bedingt, was unter „Seele“, „Psyche“, „Geist“ verstanden wird.
Gut, also das ist nicht neu.
Und es bleibt auch weiterhin der Punkt, dass nur die Prozesse nachgewiesen werden können, aber nicht die Energie das, was die Impulse dazu gibt. Aus meiner Sicht nur die ausführenden Prozesse, die allesamt manipuliert werden können.
Es bleibt also weiterhin der Punkt, dass man nicht beweisen kann, dass die Seele im Kopf sitzt, sondern nur die chemischen Prozesse des Gehirns die aber vorher eben schon durch Impulse gelenkt werden.
Wenn wir uns stark konzentrieren oder meditieren, verändert sich auch etwas in unserem neuronalen Netzwerk. Das kann man ebenfalls zuverlässig mit wissenschaftlichen Methoden nachweisen.
Man kann also einen Zustand des aktuellen Verhaltens nachweisen.


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emanon
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20.03.2015 um 11:57
@Dawnclaude
Und was ist wenn es keinerlei Hirnaktivität gibt, wo ist dann die Seele?
Wenn sie das Hirn nicht benötigt um zu existieren sondern nur um zu steuern, wo ist sie wenn der Mensch stirbt?


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