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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

5.768 Beiträge, Schlüsselwörter: Sterben, Jenseits, Leben Nach Dem Tod, Nahtod, Nahtoderfahrungen

Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

29.10.2014 um 11:13
@emanon
Womit mal wieder der punkt erreicht ist, wo man dem Gehirn ne tatkräftige unterstützung beim Tod unterstellt. Und genau damit leistest du Schützenhilfe für ein separates bewusstes ich. Nehmen wir an es stimmt das das neuronale Netzwerk dieses ich erzeugt, dann würde das hirn sich selbst in den Tod begleiten. Das sterben zu erleichtern macht nur sinn wenn es ein separates ich gibt welches auf irgend eine art den Körper verläßt. Hierbei um diesen vorgang zu erleichtern könnte das hirn unterstützende Maßnahmen einleiten, alles andere macht keinen Sinn.


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RoseHunter
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

29.10.2014 um 11:13
@Forseti70
Forseti70 schrieb:Dieser Frieden war absolut. Ich habe das allergrößte Glück bei der Geburt meiner Kinder erfahren. Dennoch ist es nicht vergleichbar, da dieser Zustand, über den ich versuche zu berichten, ja ohne störende Umwelteinflüsse stattfand.
Das ist typisch für spirituelle Gipfelerfahrungen, wozu ich die NTEs auch zähle.
Für mich ist der Punkt wie man diese erklären kann, allenfalls zweitrangig, viel wichtiger ist, was diese Erfahrungen mit dem Erlebenden machen.

Das hast du schön beschrieben, vielen Dank dafür, von meiner Seite.


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RoseHunter
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

29.10.2014 um 11:16
@Phantomeloi
Das führt ganz klar zu dieser Bestandsaufnahme und diesem Fazit:

RoseHunter schrieb:
Eine Sterbekultur haben wir leider nicht.

... könnte man ändern.
Ja, und ich wäre dafür, das wird allerdings im Rahmen unseres jetzigen Medizinsystems nicht passieren.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

29.10.2014 um 11:17
RoseHunter schrieb:Das hast du schön beschrieben, vielen Dank dafür, von meiner Seite.
Dem möchte ich mich anschließen. Es ist schon ein Unterschied ob man das in irgendeiner Zeitung liest oder ob betroffene es berichten.


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Kayla
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

29.10.2014 um 11:27
@RoseHunter
RoseHunter schrieb:Für mich ist der Punkt wie man diese erklären kann, allenfalls zweitrangig, viel wichtiger ist, was diese Erfahrungen mit dem Erlebenden machen.
Das sehe ich auch so und das nun durch wissenschaftliche Fakten belegen zu wollen oder weg zu rationalisieren wäre nicht sehr hilfreich.


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emanon
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

29.10.2014 um 11:30
@Forseti70
Ich sage ja nicht, dass die kD die eierlegende Wollmilchsau der NTE-Forschung sind, da muss man sein Interesse schon etwas breiter streuen. Sie pauschal abzutun halte ich allerdings für die falsche Lösung.
Sicher kann man hingehen und Probanden gezielt irgendwelchen Hormoncocktails aussetzen um zu erfahren was wie im Gehirn wirkt und welche Sensationen danach von den Probanden beschrieben werden, allerdings halte ich das für ethisch bedenklich.
Wenn sich aber OBEs und NTEs auch künstlich erzeugen lassen, also ohne Zusammenbruch des HKs mit anschliessender Reanimation, dann ist das für mich ein deutliches Zeichen, dass der Zusammenbruch des HKS (die Todesnähe), keine conditio sine qua non für NTEs und OBEs sein kann.

@Aperitif
Aperitif schrieb:Womit mal wieder der punkt erreicht ist, wo man dem Gehirn ne tatkräftige unterstützung beim Tod unterstellt.
Das Gehirn empfängt die ankommenden Signale und reagiert darauf. Es unterstützt den Tod nicht.
Aperitif schrieb:Und genau damit leistest du Schützenhilfe für ein separates bewusstes ich.
Tatsächlich? Ein Reflex ist für dich dann auch ein deutliches Zeichen für separates Bewusstsein?


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

29.10.2014 um 11:37
emanon schrieb:Tatsächlich? Ein Reflex ist für dich dann auch ein deutliches Zeichen für separates Bewusstsein?
Ihr postuliert ja mehr als nur einen Reflex. Ihr setzt eine Unterstützung des Gehirns beim sterben vorraus. Und dafür gibt es keinen Grund ausser das das gehirn den Prozess freisetzt und das macht nur sinn wenn es damit etwas unterstützen will.


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Kayla
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

29.10.2014 um 11:42
@Aperitif

Wenn es ein Leben vor dem Leben gibt, dann gibt es logischerweise auch eines danach.

http://www.focus.de/wissen/mensch/tid-13058/paranormales-vs-wissenschaft-leben-sterben-und-wiedergeburt_aid_360870.html


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RoseHunter
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

29.10.2014 um 11:47
@emanon
emanon schrieb:Ich konnte in deinem Beitrag kein Argument dafür finden die körpereigenen Drogen bei der Betrachtung aussen vor zu lassen.
Nicht völlig außen vor lassen, das ist ja immer ein pragmatischer Mix.
Es gibt einige Bereiche in denen die Erfahrungen mit Psychopharmaka gut sind, in Einzelfällen sogar sehr gut. Ich kenne einen Menschen mit bipolarer Erkrankung der psychotherapeutisch glaube ich optimal versorgt war inklusive potententer spiritueller Therapien. Den Druchbruch haben bei ihm die Medikamente gebracht, ich habe keine Probleme damit das anzuerkennen und hinzuschreiben, ich fragte ihn, wie er es einschätzen würde, woe hoch der Anteil der Medis zu den Therapien in der Wirkung war und er sagte 90:10 Medikamente.
Es gibt andere Fälle bei denen Medis völlig wirkungslos sind oder die Lage sogar verschlimmern, sonstie Nebenwirkungen und Gewöhnungseffekte mal außen vor gelassen.

Ich kenne Leute mit Hirnschrittmachern, bei denen alles super ist, es gibt da jedoch Fälle von tragisch bis wirkungslos, eine Neurologieschwester sagte mir, sie habe noch nie erlebt, dass die Dinger geholfen hätten.

Ich selber habe schon tolle therapeutische Erfolge auf der Neurologie gesehen, aber auch Fälle ohne jede Besserung. Allerdings habe ich das auch schon im alternativmedizinischen und spirituellen Bereich erlebt. Jeder hat halt so seine Leckerchen und Fälle, von denen man nicht so gerne redet.
Die Darstellung, dass im normalen Bereich alles immer tacko ist, während es bei den "Alternativen" irgendwie obskur ist, ist grob falsch, es ist nur so, dass jeder Unfall auf der einen Seite ziemlich aufgebauscht wird, während man im Rahmen normaler Medizin (die ja immer für sich in Anspruch nimmt, den aktuellen Stand des Wissens abzubilden) einfach nicht so genau hinschaut, weil man stillschweigend davon ausgeht, dass da schon alles richtig gelaufen sein wird. Dafür unterschreibt man ja auch, dass man über die leider unvermeidlichen Restrisiken aufgeklärt ist.
Ich bin nicht damit einverstanden, dass das unwidersprochen stehen bleibt.

Noch mal zu den körpereigenen Drogen.
Es ist da wie mit der Hirnforschung, viel hilft die in der Praxis nicht.
Dort wo sie hilft, ist sie ohnehin schon Teil der Threapie und es gibt ja schon Ansätze die körpereigene Drogen einzubeziehen, zu jeder guten Therapie gegen Depressionen sollte Bewegung gehören, es gibt dieses Hormon-Yoga, aber das kenne ich nicht weiter, auch regelmäßige Meditationen beeinflussen den Hormonhaushalt, man versucht manches über Ernährung - gerne unter konsequenter Ignorierung der Blut-Hirn-Schranke - da läuft eh schon vieles.

Im Kern bin ich pragmatisch ausgerichtet, wie du wohl auch, womöglich führen mehrere Wege zum Ziel und wenn man am Ende des Tages parallele Angebote hat, wäre das ja für Patienten (die wir vermutlich alle mal sind) auch nicht schlecht.


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emanon
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29.10.2014 um 11:49
@Kayla
Aus deinem Link
Platta zitiert die Bilanz Auguste Schaafs angesichts der Guy-Lafarge-Biografie: „Ich bin der Verwahrer der meisten Dokumente zur Geschichte Weißenburgs und kann nur feststellen: alles reine Fantasie.“ (ebd.)
und
Somit hat diese fiktive Figur des Guy Lafarge einen edlen Daseinszweck erfüllt: Schließlich hat sie als falsifizierte parawissenschaftliche Behauptung einen interessanten Erkenntnisgewinn beschert. Und noch etwas ist dieser Episode zu verdanken – das befreiende Lachen über die bedeutungsschwangeren Fantasiegebilde der Esoterik.
http://www.focus.de/wissen/mensch/tid-13058/paranormales-vs-wissenschaft-wissenschaftliche-analyse-ueberpruefung-von-det...
Ich nehme an, das waren die Textstellen auf die es dir ankam.


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RoseHunter
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29.10.2014 um 11:52
@Kayla
Kayla schrieb:Das sehe ich auch so und das nun durch wissenschaftliche Fakten belegen zu wollen oder weg zu rationalisieren wäre nicht sehr hilfreich.
Was man sogar könnte und an der theoretischen Front tut sich da derzeit was.
Aber die andere Seite ist eben die, dass Patienten etwas ermöglicht werden kann, wenn man schaut, was man mit diversen Verfahren erreichen kann.
Nahtoderfahrungen zu nutzen, wäre der Hammer, weil sie die Todesangst, die keinesfalls eien Bagatelle ist, mitunter dramatisch reduzieren kann.
Das läuft für mich nicht irgendwo unter Wellness sondern wäre die Heilung einer klaffenden Wunde.


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Kayla
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29.10.2014 um 11:53
@emanon
emanon schrieb:Ich nehme an, das waren die Textstellen auf die es dir ankam.
Ja genau, ob es aber die Wahrheit ist, weiß ich nicht. Ich glaube auch nicht Alles was angeblich wissenschaftlich überprüft wurde, weil das wiederum nicht nochmals von neutraler Seite überprüft wurde. Soll heißen, ich halte weder das Eine noch das Andere für wahr, sondern für Effekthascherei.


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Kayla
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29.10.2014 um 11:56
@RoseHunter
RoseHunter schrieb:Nahtoderfahrungen zu nutzen, wäre der Hammer, weil sie die Todesangst, die keinesfalls eien Bagatelle ist, mitunter dramatisch reduzieren kann.
Ja, das wäre ein emenser Zugewinn für die Sterbeforschung.
RoseHunter schrieb:Das läuft für mich nicht irgendwo unter Wellness sondern wäre die Heilung einer klaffenden Wunde.
Das sehe ich auch so.:)


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emanon
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29.10.2014 um 11:58
@Aperitif
Aperitif schrieb:Ihr postuliert ja mehr als nur einen Reflex. Ihr setzt eine Unterstützung des Gehirns beim sterben vorraus. Und dafür gibt es keinen Grund ausser das das gehirn den Prozess freisetzt und das macht nur sinn wenn es damit etwas unterstützen will.
Ob es ein Reflex ist oder eine differenzierte Bewertung im Hirn stattfindet ist meines Wissen da nicht geklärt. In Anbetracht der "verfahrenen" Situation halte ich eingehende differenzierte Betrachtung aber für unwahrscheinlich. Da wird wahrscheinlich nur ein Notfallprogramm abgespielt.
Etwa so wie hier geschildert
Verliert beispielsweise ein Mensch bei einem schweren Unfall einen Arm, wird sein Gehirn sofort große Mengen dieser Substanzen freisetzen. „Dadurch fühlt er keinen Schmerz mehr und kann sich sogar für eine gewisse Zeit euphorisch fühlt. Das kann in solch einer Situation lebensrettend sein“, erklärt Rainer Spanagel.

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/krankheitenstoerungen/koerpereigene-drogen-suechtig-nach-sonne-sex-u...


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29.10.2014 um 12:04
@emanon
emanon schrieb:Verliert beispielsweise ein Mensch bei einem schweren Unfall einen Arm, wird sein Gehirn sofort große Mengen dieser Substanzen freisetzen. „Dadurch fühlt er keinen Schmerz mehr und kann sich sogar für eine gewisse Zeit euphorisch fühlt. Das kann in solch einer Situation lebensrettend sein“, erklärt Rainer Spanagel.
Stimmt. Weiß man aber das gerade das Gehirn für den schmerz zuständig ist wird es schon wieder seltsam.


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RoseHunter
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29.10.2014 um 12:06
@emanon

Bei den Darstellungen Plattas wäre ich, bei aller gebotenen Vorsicht, ausgesprochen zurückhaltend.
Er ist der Meinung, dass buchstäblich alle die im weitesten Sinne mit dem was Platta für Esoterik hält, sympathisieren, automatisch auch zumindest einem latenten Faschismus anhängen.

Ich hatte auch mal eine private Unterredung mit dem dir bekannten Arzt meines Vertrauens über Herrn Platta, über die ich dir indiskreterweise demnächst mal was zukommen lassen werde. ;)


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29.10.2014 um 12:09
@Kayla
Mit dieser Reinkarnation ist es wahrscheinlich wie mit tbs. Trotzdem um bei dem fall zu bleiben stellt sich einem die frage welchen sinn es hat unter Hypnose (mit der ich überhaupt keine Erfahrung habe, und ich mir nicht vorstellen kann das das funktioniert) kurz das dieser mann sich für einen anderen hält. Welchen sinn macht das?


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emanon
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29.10.2014 um 12:12
@Aperitif
Aperitif schrieb:Stimmt. Weiß man aber das gerade das Gehirn für den schmerz zuständig ist wird es schon wieder seltsam.
So nicht ganz richtig.
Die Schmerzrezetoren sitzen nicht im Gehirn sondern in der Peripherie und leiten ihre Signale Richtung Hirn weiter. Beim Reflexbogen erreicht der Schmerzreiz das Gehirn jedoch nicht und wird schon im Rückenmark verarbeitet.

reflexbogen

Bei Todesnaähe oder allzu grossem Schmerz könnte ich mir ein Notfallprogramm vorstellen, dass abgespielt wird, ohne das eine differenzierte Bewertung durch das Gehirn nötig ist.


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Kayla
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29.10.2014 um 12:13
@Aperitif
Aperitif schrieb:Welchen sinn macht das?
Zu beweisen, das Bewusstsein mehr ist als nur ein gehirnabhängiges Wahrnehmungspotential.:)


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RoseHunter
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

29.10.2014 um 12:13
@Aperitif

Die Erklärung Dethlefsens war, dass er in ein früheres Leben zurückgeführt wurde, die Erklärung der Kritiker dieses Gedankens ist, dass die Versuchsperson unter dem Erwartungsdruck des Hypnotiseurs stand.


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