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Exoplaneten viel häufiger als angenommen!

der-Ferengi
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Exoplaneten viel häufiger als angenommen!

16.01.2012 um 22:46
@DerBobo
DerBobo schrieb:... Wieso interessieren wir uns für Regenwürmer nicht wirklich ? Weil sie nur ein Tier von von vielen sind auf der Erde. ...
Wieso interessieren sich Außerirdische für Menschen nicht wirklich ? Weil es nur eine Spezies von vielen anderen Planeten sind.


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empty77
ehemaliges Mitglied

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Exoplaneten viel häufiger als angenommen!

16.01.2012 um 22:52
@Zenit ein quantencomputer is perfekt. danach kann nich mehr kommen, weil pc bau seine grenzen hbat. der quantencomputer is pure pysik


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Zhannon
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Exoplaneten viel häufiger als angenommen!

17.01.2012 um 02:17
@Thawra
Thawra schrieb:@Zhannon

Vereinfacht ausgedrückt, aber ja. Über sehr lange Zeit gerechnet wird sich das Material so verformen, dass etwas wenigstens mehr oder weniger 'Rundes' draus entsteht. Erst recht, weil das Material beim 'Herausbrechen' ganz schön heiss sein dürfte und somit noch viel mehr plastisch verformbar.
Ja klar weniger dichtes Material ist leichter verformbar. Ich habe einen Quader als Extrembeispiel genommen, mir ist schon klar das vermutlich bei keinen Zusammenstößen eine geometrisch perfekte Form entsteht. Ein kräftefreier Körper in Form einer länglichen Kartoffel tuts auch, solange der kräftefrei durchs Universum schwirrt passiert da nix mit. Im Zusammenhang mit Gravitation sieht das anders aus.

Es geht mir auch nur darum ob um den Stern KOI-961 Planeten mit stabiler Bahn rotieren, oder Asteroiden. Das ein Planet annähernd rund sein muss um diesen Status zu erhalten, kann hier nicht nachgewiesen werden.

Gemäß der Entwicklung von Sternen/Solaren Systemen sind Objekte dieser Masse und der Nähe zum Stern die um KOI-961 rotieren unmöglich gleichzeitig mit dem Stern entstanden. Bei Rotationszeiten von weniger als 2 Tagen um den Stern sind diese so nah, das sie bei gleichzeitiger Entstehung vom Stern geschluckt worden wären. Diese Objekte sind eingefangen nach Sternentstehung. Bei der Nähe zum Stern und der schnellen Rotation werden diese Objekte scheibenförmig sein, oder noch werden.

@matti15
matti15 schrieb:Aber so wie die Bahnen ermittelt und berechnet werden wäre zu erwarten das bemerkt würde wenn sie in den Stern fallen würden (was ja nicht so einfach ist solange nicht irgendwas die Planeten abbremst)^^
Ja wirklich, wenn ein, zweimal die Bahn berechnet wird? Wie hoch sollen die Dinger stehen, bei Umlaufzeiten von weniger als 2 Tagen. Mehr als wenige Millionen Kilometer kann das nicht sein, dann werden die Objekte je nach Stern mit Protuberanzen vollgepumpt. Der Materierregen verändert die Masse und die Bahn und das ist sehr einfach.

Mal schauen ob die KOI-961 Story auch in nicht populärwissenschaftlichen Publikationen wie bei MNRAS behandelt wird und die Objekte als Planeten definiert werden.
Ich denke eher nicht. Das bleibt astro news, PM, Focus Wissenschaft und Konsorten vorbehalten.


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Exoplaneten viel häufiger als angenommen!

17.01.2012 um 06:43
@Kc
Kc schrieb:Ich finde du denkst da sehr in menschlichen Maßstäben.

Jedoch zweifle ich daran, dass man die auch einfach 1:1 auf andere Wesen übertragen kann.

Wie schon gesagt, ich finde es denkbar und plausibel, dass die Menschen vielleicht außerirdischen Spezies bekannt sind - aber sie sich eben nicht weiter für sie interessieren.

Genau wie du weißt, dass es in deinem Garten Regenwürmer gibt - aber sie interessieren dich vermutlich nicht weiter besonders (es sei denn du bist Biologe mit entsprechenden Absichten).
Und wenn mir eine Spezies zu uninteressant ist, ich vielleicht Aussicht habe auf interessantere Planeten und Lebewesen, dann befasse ich mich eher mit denen, als mit uninteressanten Menschen.

Deshalb denke ich sozusagen anders herum - warum sollen Aliens extra ihren Hintern zur Erde bewegen und uns Technologie schenken oder versklaven?
Wenn man von einer Spezies ausgeht, die sich sicher ist nichts von uns lernen zu kann, weil sie schon alles erreicht hat, und keinen Nutzen in der Kontaktaufnahme sieht, dann mag es sein, dass sie dafür keine Ressourcen verschwenden will. Es ist aber unwahrscheinlich, dass ein Großteil der "Aliens" diese "finale" Evolutionsstufe schon erreicht hat, zumal sie diese dann wohl auch nicht an andere Spezies exportieren würden.

Auf jeden Fall darf man gespannt sein ob die Kontaktaufnahme bzw. Entdeckung ausserirdischen Lebens Teil der Menschheitsgeschichte sein wird.


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Exoplaneten viel häufiger als angenommen!

17.01.2012 um 14:09
@empty77
Bist du dir da wirklich so sicher?
Vielleicht kommt morgen ja nen ganz neuer Typ von Computer raus?


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Exoplaneten viel häufiger als angenommen!

17.01.2012 um 14:30
schon wieder neue exoplaneten?!?!

na dan unsere erste frage:

tZNM6gM oilz


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Luminarah
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Exoplaneten viel häufiger als angenommen!

17.01.2012 um 15:01
@alucard36
Cool. Geiles Pic.


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Exoplaneten viel häufiger als angenommen!

17.01.2012 um 18:49
Jede Spezies die weiterkommen will ins Sachen Forschung und Entwicklung braucht neben vielen anderen Gaben auch die Gabe der Neugier und allein deshalb werden, oder würden die uns besuchen, oder Kontakt aufnehmen.


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Exoplaneten viel häufiger als angenommen!

17.01.2012 um 19:00
@darcane
Es muss nicht immer der Fortschritt sein, schau dir die ehemalige DDR an da sieht man wie gut der Rückschritt Funktionierte, naja nehmen wir besser Kuba oder Nord- Korea...


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Exoplaneten viel häufiger als angenommen!

17.01.2012 um 19:32
Luminarah schrieb:Erinnert mich so an die Inbesitznahme von Amerika,Australien und Afrika.
wenn niemand anspruch darauf erhebt, dann ist das unser universum und mit dem können wir machen was wir wollen, klingt vllcht etwas arrogant aber, wenn man die schiere masse betrachtet, ist es ein witz was wir 'zerstören' könnten, kaputt machen können wir das universum eh nicht

wenn man allein betrachtet wie viel sonnenenergie uns flöten geht weil wir nur an einem kleinen punkt der gedachten sonnenenergie-spähre bewegen

könnte man so leicht von einem planeten zum anderen gelangen, von einem sternsystem zum nächsten, dann bräuchte man sich um die welten wahrlich keine gedanken zu machen

dann könnte jeder auf seinen eigenen planeten ziehen und damit machen was er will, als verteilte man sand


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Exoplaneten viel häufiger als angenommen!

17.01.2012 um 21:14
@Zhannon
Laut Nasa is der stern nur ein roter zwerg also ist der nicht besonders aktiv.^^
Die wahrscheinlichkeit das die Planeten eingefangen wurden ist nicht besonders hoch bei so umlaufbahnen. Da der Stern ziemlich klein ist werden die wohl normal entstanden sein und dann näher rangewandert sein. Warum es keine Planeten sein sollen versteh ich nicht weil abgesehen das wir nicht viel über ihre Bahn wissen (wie bei den anderen Exoplaneten auch) kann man immerhin sagen das die wohl Rund sind weil alleine ihre Gravitation dazu ausreicht.
Verformungen durch die rotationsgeschwindigkeit oder der nähe zum stern kann man vernachlässigen die ist nicht besonders groß.

Mfg Matti15


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Zhannon
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19.01.2012 um 01:13
matti15 schrieb:@Zhannon
Laut Nasa is der stern nur ein roter zwerg also ist der nicht besonders aktiv.^^
Rote Zwerge sind in der Lage enorme Flares zu entwickeln, die Objekte in naher Distanz von wenigen Millionen Kilometern mit Sternenauswurf anreichern können und damit auch die Masse verändern.
matti15 schrieb:Die wahrscheinlichkeit das die Planeten eingefangen wurden ist nicht besonders hoch bei so umlaufbahnen. Da der Stern ziemlich klein ist werden die wohl normal entstanden sein und dann näher rangewandert sein.
Solche Objekte passen nicht in dieser Nähe des Sterns bezüglich der Entwicklung solarer Systeme. Sie können sich nicht zeitlich parallel in dieser Nähe zum Stern entwickelt haben. Rote Zwerge sind mit die ältesten Objekte im Universum, per dato ist noch kein einziger sterbender Roter Zwerg gefunden worden. Dann gibt es nur noch die Möglichkeit wie du geschrieben hast, das sie „normal“ enstanden sind und näher rangewandert sind. Aber dann stürzen die Objekte in Zukunft in den Stern, wieso sollte die Wanderung näher an den Stern aufhören?
matti15 schrieb:Warum es keine Planeten sein sollen versteh ich nicht weil abgesehen das wir nicht viel über ihre Bahn wissen (wie bei den anderen Exoplaneten auch) kann man immerhin sagen das die wohl Rund sind weil alleine ihre Gravitation dazu ausreicht.
Ein paar Posts vorher hast noch geschrieben das es bei Berechnung der Bahn bemerkt würde ob die Objekte in den Stern stürzen könnten, jetzt schreibst du wir wissen nicht viel über die Bahn, was denn nun? Für mich sind die bekannten Parameter aus astro news ein starkes Indiz auf Exo Asteroiden, nicht auf Exo Planeten, weil die Dinger wahrscheinlich in den Stern stürzen werden. Das ist aber auch ein Problem solcher Seiten wie astro news. Roter Zwerg, 3 Körper, geringer Radius, Umlaufzeit weniger als 2 Tage um den Stern............ Ende.

Keine (geschätzte) Umlaufgeschwindigkeit, kein Abstand Stern – Objekte, kein Abstand Objekte zueinander und und. Dann kann man wild interpretieren.
matti15 schrieb:Verformungen durch die rotationsgeschwindigkeit oder der nähe zum stern kann man vernachlässigen die ist nicht besonders groß.
Ich meinte nicht die Eigenrotation, sondern die Rotation um den Stern, sorry für die Unverständlichkeit. Bei der vermutlichen Nähe sind die Objekte aufgrund der Gezeitenkräfte eh blockiert und gehen einen gebundenen Umlauf um den Stern ein. Wenn die Objekte sich schon längere Zeit im Umlauf befinden, was bei roten Zwergen auch locker mal 13 Mrd. Jahre sein (könnte in größerem Abstand), wären die nicht nur verformt die wären aufgrund der Gezeitenkräfte längst zerrissen. Ein roter Zwerg ist in der Regel gravitativ kein Zwerg, da ist die Gravitation von Jupiter ein Fliegenschiß gegen.

NASA hat die Dinger übrigens als Planeten drin. Dann ist doch klar das du recht hast !?!?....

Was ich nach wie vor nicht blicke, ist wie du darauf kommst das ein Kräftefreier Körper von halber Erdmasse rund werden sollte? Nach Eintritt in eine Umlaufbahn um eine gravitative Zentralisation ist klar, aber ohne Gravitation? Wie wird ein solcher Vorgang mathematisch beschrieben?

@matti15


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empty77
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19.01.2012 um 02:03
@Zenit bei quantencomputer werden die teile aus nano teilen bestehn, dann hat das pc baun seine grenze, perfekter gehts dann nicht mehr..


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der-Ferengi
ehemaliges Mitglied

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19.01.2012 um 11:33
@empty77
empty77 schrieb:bei quantencomputer werden die teile aus nano teilen bestehn, dann hat das pc baun seine grenze, perfekter gehts dann nicht mehr..
Die Transistoren auf heutigen Computer-Chips befinden sich
bereits im Nanobereich (= 0,000.000.001m also ein millardstel
Meter).
Um einen Quantencomputer bauen zu können, muß man aber
noch VIIIEL kleiner "bauen". Also etwa 5 Potenzen kleine. Das
hört sich wenig an, dabei muß aber dieser millardste Meter
wiederum in 1 Billionen Teile geteilt werden.

Computer-Chips werden photometrisch hergestellt. Also eine
Maske mit den Leiterbahnen wird über die Waver gelegt und
(früher mit sichtbaren Licht, da die Leiterbahnen "nur" im µm-
Bereich lagen) heute mit UV-Licht (da im nm-Bereich) die Wa-
ver belichtet.
Masken im Yokto (Quanten)-Bereich sind derzeit nicht realisier-
bar. Allerdings befinden wir uns schon im physikalischen Grenz-
bereich. Denn - man kann die Leiterbahnen nicht unendlich
dicht nebeneinander legen, da dann andere physikalische Effekte
auftreten. Jede stromdurchflossene Leitung erzeugt ja ein Mag-
netfeld um den Leiter. Legt man die Leiterbahnen auf dem
Chip nun noch dichter nebeneinander, so stören sich die Mag-
netfelder gegenseitig und Datenströme werden verfälscht oder
reißen ganz ab. Da die Leiterbahnen aber noch viel, viel dünner
und dichter nebeneinander liegen müssen, tritt ein weiterer
physikalischer Effekt auf. Die Elektronen bleiben nicht mehr auf
den Leiterbahnen, sondern springen einfach auf den Leiterbahnen
umher. Sowie dieser Chip dann an die Spannungsversorgung
angeschlossen wird, brennt er durch und das liegt ja nicht an
der Höhe der Spannung, sondern weil die Elektronen die Leiter-
bahnen verlassen und somit Kurzschlüsse verursachen, dabei
befinden wir uns noch weit entfernt vom Quantenbereich.
...




... im ferner Zukunft (oder auch nie) ...






...
Gehen wir davon aus, das die genannten Probleme (wie auch
immer) gelöst wurden und wir befinden uns im Quantenbereich.
Nun tritt das Problem auf, das sich Elektronen an relativistische
Positionen befinden. D.h. der Computer kann nie sagen, ob die
"0" (oder die "1") bereits verarbeitet wurde oder nicht.

...


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Exoplaneten viel häufiger als angenommen!

19.01.2012 um 21:36
@der-Ferengi
"Auch aus steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man was schönes bauen!" das soll mal Erich Kästner gesagt haben, naja evtl können wir das Überspringen der Elektronen ja irgendwann für uns ja noch nutzen, wenn man die genauen Formeln dafür hat und genau bestimmen (rechnerisch) kann wenn diese Überspringen.
Mal gucken was die Zukunft uns bringt.

Hab heute mal ne alte Festplatte ausgegreben von 2005, das man damals mit nur 80 GB ausgekommen ist?


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empty77
ehemaliges Mitglied

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20.01.2012 um 01:41
@der-Ferengi ja danke, klingt schwer zu meistern, aber wenn nanoroboter das machen dann gehts vieleicht :D spass...


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empty77
ehemaliges Mitglied

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20.01.2012 um 01:44
@der-Ferengi aber ich glaube es gibt wesen die diese technik benutzen, warum nicht?


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Exoplaneten viel häufiger als angenommen!

20.01.2012 um 01:49
@Zhannon
Also nochmal^^ Sie sind weiter entfernt entstanden und dann vermutlich langsam ins innere gewandert. Selbst in unserem System werden größere wanderungen vermutet und trotzdem geh ich davon aus das in naher zukunft keiner der sterne in die sonne stürtzt.^^
Auch wenn rote Zwerge größere flares entwickeln ist der gesamte Masseausstoß nicht unbedingt groß und ich denke das die Planeten nicht durch reibung ins innere gewandert sind sondern durch abgabe von drehimpuls an andere objekte.
Da das Zeit dauert denke ich das system wird noch auf millionen jahre stabil sein.
Das wir nicht viel über die Bahn wissen heißt das wir nicht wissen was an asteroiden noch da unterwegs sind die Bahnenparameter selbst sind ganz gut bekannt laut arxiv kennst man die umlaufzeit auf eine halbe sekunde genau und die Masse des Sterns ist auch gut bekannt daher sind mögliche bahnen begrenzt.^^

Ich weiß immer noch nicht genau was dich an dem rund werden stört aber quasie jedes Objekt über 900km Durchmesser wird durch seine eigengravitation Rund (Bsp.: Ceres) und erfüllt damit schonmal einen der Planetenkriterien.^^
Hab mal drübergerechnet und die Planeten werden wohl doch schon etwas vom Stern verformt nur wie stark genau kann ich nicht sagen könnten aber schon einige kilometer unterschied sein nur trotzdem würd das noch als rund zählen.^^
Aber eine gebundene Rotation ist natürlich äußerst wahrscheinlich^^
Das zerreißen eines Objekt unterhalb der roche-Grenze ist nicht unbedingt eine Zeitfrage daher denke ich das die auch schon länger da sein können ohne zerrissen zu werden. (nebenbei hab ich grad gelesen das bei sateliten die doppelt so dicht sind wie der hauptkörper die roche grenze innerhalb dessen liegt das könnte hier sogar gegeben sein^^)

Mfg Matti15


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Zhannon
ehemaliges Mitglied

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Exoplaneten viel häufiger als angenommen!

21.01.2012 um 00:42
matti15 schrieb:@Zhannon
Also nochmal^^ Sie sind weiter entfernt entstanden und dann vermutlich langsam ins innere gewandert. Selbst in unserem System werden größere wanderungen vermutet und trotzdem geh ich davon aus das in naher zukunft keiner der sterne in die sonne stürtzt.^^
Auch wenn rote Zwerge größere flares entwickeln ist der gesamte Masseausstoß nicht unbedingt groß und ich denke das die Planeten nicht durch reibung ins innere gewandert sind sondern durch abgabe von drehimpuls an andere objekte.
Ok, dann nochmal anders rum^^ Sterne verlieren mit der Zeit Drehimpuls durch Abgabe von Masse. Unsere Sonne tut dies durch Kernfusion und Massenauswurf. Das verändert das Trägheitsmoment und verringert die Eigendrehung. Ein roter Zwerg betreibt auch Kernfusion und wirft Masse aus. Da der Gesamtdrehimpuls eines Systems eine Erhaltungsgröße ist, müssen sich die Umlaufbahnen vergrößern. Es gibt keine größeren Wanderungen der Planeten des Sonnensystems auf die Sonne zu – im Gegenteil. Über Gezeitenreibung passiert dasselbe, wie bei Erde und Mond. Der Mond entfernt sich.
matti15 schrieb:Da das Zeit dauert denke ich das system wird noch auf millionen jahre stabil sein.
Das wir nicht viel über die Bahn wissen heißt das wir nicht wissen was an asteroiden noch da unterwegs sind die Bahnenparameter selbst sind ganz gut bekannt laut arxiv kennst man die umlaufzeit auf eine halbe sekunde genau und die Masse des Sterns ist auch gut bekannt daher sind mögliche bahnen begrenzt.^^
Ich habe auf arxiv gesucht und darüber keine Daten gefunden, kannst mir den Link mal geben? Ich denke dann hat sich das weitere Gespräch erledigt, kann man selbst rechnen.
matti15 schrieb:Ich weiß immer noch nicht genau was dich an dem rund werden stört aber quasie jedes Objekt über 900km Durchmesser wird durch seine eigengravitation Rund (Bsp.: Ceres) und erfüllt damit schonmal einen der Planetenkriterien.^^
Ja, ich weiß jetzt was du meinst, es sind rechnerisch noch weniger, so um 700 Km Materials bestimmter Dichte. Es hat auch schon Vorstöße wegen Ceres gegeben, alles was unter 1000 Km Durchmesser hat, nicht als Planet einzustufen. Dummerweise sind im Kuipergürtel aber noch wesentlich größere Objekte gefunden worden.
matti15 schrieb:Hab mal drübergerechnet und die Planeten werden wohl doch schon etwas vom Stern verformt nur wie stark genau kann ich nicht sagen könnten aber schon einige kilometer unterschied sein nur trotzdem würd das noch als rund zählen.^^
Aber eine gebundene Rotation ist natürlich äußerst wahrscheinlich^^
Das zerreißen eines Objekt unterhalb der roche-Grenze ist nicht unbedingt eine Zeitfrage daher denke ich das die auch schon länger da sein können ohne zerrissen zu werden. (nebenbei hab ich grad gelesen das bei sateliten die doppelt so dicht sind wie der hauptkörper die roche grenze innerhalb dessen liegt das könnte hier sogar gegeben sein^^)
Die kann man ohne mehr Daten als auf astro news eben nicht herausbekommen, darum wär ich dir dankbar wenn du mir den arxiv Link gibst.

Es gibt ja auch ein Beispiel dafür, ein Jupitermond dessen Name mir jetzt nicht einfällt befindet sich unterhalb der Roche Grenze, ist aber sehr klein und hat wenig Masse, der wird nicht zerrissen. Stünde an dessen Stelle Ganymed würde dieser irgendwann zerrissen. Größere Klumpungen kann es nur außerhalb der Roche Grenze geben (Mars Größe ist schon eine größere Klumpung) und meine Vermutung war aufgrund der geringen Umlaufzeit, das sich diese Objekte um KOI-961 unterhalb der Roche Grenze befinden, oder in diesen Bereich einwärts trudeln. Aber ohne Abstand roter Zwerg – Objekte und ohne eine Einschätzung wie diese Körper beschaffen sind, ist das alles nur Mutmaßung. Es muß diesbezüglich auch nochmal auseinandergerechnet werden ob es sich eher um starre, oder eher um flüßige Körper handelt.

@matti15


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Exoplaneten viel häufiger als angenommen!

21.01.2012 um 01:47
@Zhannon
http://arxiv.org/PS_cache/arxiv/pdf/1201/1201.2189v1.pdf
Wenn einzelne Objekte das System verlassen können die anderen auch näher an den stern ranrücken.^^
Mein mal gelesen zu haben das unser jetztiges System enstanden sein könnte indem ein oder mehrere große Objekte im laufe der zeit verloren gegangen sind.
Nach ner groben Rechnung liegt das innerste Objekt noch über 3 mal über der Roche-grenze^^
Wobei ich bei den den Planeten von Gesteinsplaneten ausgegangen bin und grob die Dichte vom Mars genommen hab. Nur die Dichte des Sterns ist nur grob möglich.^^


Mfg matti15


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