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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

27.06.2017 um 21:19
Nightrider64 schrieb:Der Gerichtsmediziner sagte im Fernseh-Interview wörtlich, sie sei mit einer Knochen oder Bügelsäge zerteilt worden.
Insofern steht das für mich auch fest.
Es handelt sich bei der Person, die das sagt um einen Kriminalkommissar und nicht um einen Gerichtsmediziner.


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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

27.06.2017 um 21:29
Suburbia schrieb:Und Kristin Harder, also ich tippe darauf, dass sie sich eher mit einem erfolgreichen, charmanten Mann aus der Stadt verabredet/unterhalten hätte, als zB. einem Waldarbeiter, der dort in einer Hütte wohnt. kann man natürlich nicht genau wissen, aber das ist mein Eindruck.
Gut es gibt auch erfolgreiche, charmante Herren, die vielleicht irgendwo ein Jagdhäuschen besitzen, nach wo sie ihreMätressen zum Stelldichein schleppen. :) Aber selbst dann hätte er keinen Grund, die Leiche zu zerteilen und einzufrieren. Es sei denn der Waldboden wäre so gefroren gewesen, dass er sie nicht vergraben hätte können. Aber er hätte sie zumindest aus diesem Jagdhaus im Wald ungesehen abtransportieren können und zwar im Ganzen.


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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

27.06.2017 um 21:58
@Robin76

Möglicherweise hatte der Täter den Mord geplant und hatte sich im Vorfeld schon Gedanken darüber gemacht, wie er eine Leiche möglichst spurlos verschwinden lassen könnte. Das Zerteilen könnte ihm sinnvoll und zweckmäßig erschienen sein, denn Teile lassen sich zweifelsfrei leichter transportieren und verstecken als eine intakte Leiche.


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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

27.06.2017 um 22:54
Laut der Beschreibung der Bekannten in den Suchplakaten von KH (im verlinkten Video zu sehen) war sie ja kränklich und hatte jahrelange Magenbeschwerden.

Vielleicht hat sie auch während ihrer "Krankengeschichte" einen Arzt näher kennengelernt, der sich dann ihrer auf seine Weise entledigte...


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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

28.06.2017 um 06:31
Heidi71 schrieb:Vielleicht hat sie auch während ihrer "Krankengeschichte" einen Arzt näher kennengelernt, der sich dann ihrer auf seine Weise entledigte...
Das ist gut möglich. Vielleicht hatte er sie aber in einem der Lokale gesehen und ihr angeboten, sie nach Hause zu fahren.

Sie traf im Frundsberg auf ihren letzten Begleiter, fuhr dann mit ihm ins Nachtcafe und urplötzlich wollte sie zu Fuß zum Schumanns? Gut es ist nicht allzuweit, aber es war kalt. Hatte sie im Nachtcafe schon Gelegenheit sich mit jemandem anderen auszutauschen und wollte deshalb den letzten Begleiter loswerden. Denn in meinen Augen ist es Fakt, dass sie das wollte. Da gab es plötzlich diese Geschichte vom Schumann`s, in dem sie noch nach Freunden Ausschau halten wollte.


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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

28.06.2017 um 09:16
Laut ihrer Freundin besuchte Kristin regelmäßig das Schumanns. Vielleicht hatte sie es bereits geplant spätabends noch ins Schumanns zu gehen. Das Nachtcafe und das Schumanns lagen ja damals vielleicht ca. 1 km entfernt. Das ist für eine junge Frau wie Kristin sicher kein Problem diese Entfernung zu Fuß zu gehen. Alternativ, falls es ihr zu kalt war, käme auch eine Taxifahrt in Frage. Bei der kurzen Entfernung wäre das auch nicht teuer gewesen.


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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

29.06.2017 um 06:54
Der letzte Begleiter sagte ja selbst in einer seiner zwei Versionen, dass Kristin ihn vom Frundsberg bis zum Nachtcafe nur als billiges Taxi benutzt habe. Später sagte er, dass sie sich ein wenig in ihn verliebt habe.

Aber gehen wir mal von seiner 1. Version aus, so fühlte er sich irgendwie abserviert. Andernfalls würde er doch nicht zu dieser Annahme kommen. Ich bin deshalb nicht so ganz überzeugt, ob sie überhaupt ins Schumann`s wollte und diese Richtung eingeschlagen hat. Vielleicht wollte sie ihren Begleiter nur möglichst schnell wieder loswerden. Ggf. könnte sie schon im Nachtcafe auf eine Person gestoßen sein, mit der sie sich viel lieber unterhalten hätte ...... Genausogut könnte sie nach der Verabschiedung zum nächsten Taxistand gelaufen sein, um nach Hause zu fahren.

Seine wiederholten Anrufe in den darauffolgenden Tagen zeigen ja, dass er sehr "aufdringlich" sein konnte. Ich denke, dass sie ihn einfach loswerden wollte.


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29.06.2017 um 12:02
@Robin76

da stimme ich dir absolut zu. es deutet sehr viel darauf hin. diese Idee mit dem Schumann's und dass sie dort gar nicht konkret verabredet war. da hätte sie ja mit ihm zusammen dort hingehen können, und falls sich interessantere Gesprächspartner finden, ihn immer noch elegant loswerden können. ob das so sein würde, konnte sie aber eigentlich vorher gar nicht wissen und dennoch ging sie alleine dort hin.
(siehst du an dieser Stelle auch eine Parallele zum Fall SE?)

was den Täter betrifft: bin ich noch immer der Meinung, dass das ein skrupelloser Mensch war bzw. ist. warum? kann ich gar nicht wirklich sagen, aber allein das Zerteilen der Leiche weist für mich darauf hin. das war niemand, der in Panik geriet, denke ich.


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29.06.2017 um 14:02
Was für mich dagegen spricht, dass sie ihn loswerden wollte ist das sie ihm ihre Telefonnummer gab bevor sie sich an diesem Abend trennten. Warum sollte man jemand, den man loswerden möchte, seine Telefonnummer geben? Das ist doch eher kontraproduktiv.


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29.06.2017 um 15:31
@Dwarf
da gibt es einige Möglichkeiten. entweder wollte sie ihn 'warmhalten', für welche Zwecke auch immer.
oder sie wollte auf eine platonische Bekanntschaft hinaus. oder sie fand es unangenehm, ihm die Nummer zu verweigern.
oder sie war gar nicht richtig bei der Sache und gedanklich schon beim Verlauf des Abends.


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29.06.2017 um 15:47
Dwarf schrieb:Was für mich dagegen spricht, dass sie ihn loswerden wollte ist das sie ihm ihre Telefonnummer gab bevor sie sich an diesem Abend trennten. Warum sollte man jemand, den man loswerden möchte, seine Telefonnummer geben? Das ist doch eher kontraproduktiv.
Vielleicht auch nur, weil sie der Meinung war, dass sie ihn dann schneller loswerden würde. So auf die Art: "Ich lasse ihn jetzt im Glauben, dass wir uns wiedersehen und am Telefon kann ich ihn auf jeden Fall besser abwimmeln als wenn ich ihm gegenüberstehe"
Suburbia schrieb:das war niemand, der in Panik geriet, denke ich.
Da hast du allerdings recht, sonst hätte er das Bein und den Arm nicht mehr so präzise abtrennen können.


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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

29.06.2017 um 17:21
Robin76 schrieb:Da hast du allerdings recht, sonst hätte er das Bein und den Arm nicht mehr so präzise abtrennen können.
Es sei denn, dass der Täter diese Präzisionsarbeit gar nicht selbst gemacht hat, weil er gar kein Arzt oder Metzger war. Aber eine ihm sehr nahestehende Person ( voraussichtlich Verwandter) hat z.B. seinem Sohn, Neffen, Bruder, Enkel .... aus der Patsche geholfen, um ihm nicht die Zukunft zu verderben und den Ruf einer eventuell hoch angesehenen Familie nicht zu ruinieren.


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29.06.2017 um 23:48
Suburbia schrieb:da gibt es einige Möglichkeiten. entweder wollte sie ihn 'warmhalten', für welche Zwecke auch immer.
Du meinst mit warmhalten, dass Kristin ihn an diesem Abend loswerden wollte, aber ihn nicht generell loswerden wollte? Das könnte ich mir auch gut vorstellen und das ist meiner Meinung nach auch eine der wahrscheinlichsten Möglichkeiten.
Robin76 schrieb:Vielleicht auch nur, weil sie der Meinung war, dass sie ihn dann schneller loswerden würde. So auf die Art: "Ich lasse ihn jetzt im Glauben, dass wir uns wiedersehen und am Telefon kann ich ihn auf jeden Fall besser abwimmeln als wenn ich ihm gegenüberstehe"
Das stimmt natürlich einerseits. Andererseits müsste man jemand, dem man seine Telefonnummer gar nicht gab, auch nicht abwimmeln. Denn dann kommt es erst gar nicht zu lästigen Anrufen.


Vielleicht fand Kristin Bernd/Wolfgang durchaus nett. Allerdings nicht so nett, dass sie nun alles stehen und liegen ließ um mit ihm Zeit zu verbringen.
Leider wissen wir nicht ob Kristin den Abend bereits von Anfang an komplett durchgeplant hatte, oder ob sie nur einen ungefähren Plan hatte wie ihr Abend verlaufen sollte. Ihr letzter Begleiter vermutete, dass sie einen festen Plan hatte - aber ob das nun so stimmt, das ist leider unklar.


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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

30.06.2017 um 06:32
Dwarf schrieb:Das stimmt natürlich einerseits. Andererseits müsste man jemand, dem man seine Telefonnummer gar nicht gab, auch nicht abwimmeln. Denn dann kommt es erst gar nicht zu lästigen Anrufen.
Okay, um ihn schnell wieder loszuwerden, hätte sie ihm auch eine falsche Nummer notieren können. Aber sie hatte ja angeblich einen kleinen Schwips. Ich könnte mir deshalb vorstellen, dass sie nur daran gedacht hat, ihn in diesem Moment loszuwerden.


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30.06.2017 um 16:47
@Dwarf
@Robin76

ja, so eine Nummer ist manchmal schneller herausgegeben, als es einem lieb ist.
Und eine falsche Nummer zu geben kann sehr peinlich werden, wenn man die Person dann zufällig wieder trifft, was sogar in einer Stadt wie München kein Wunder sein muss, wenn man in den selben Lokalitäten/Szene verkehrt.
Dem würde ich daher nicht viel beimessen.

Klar ist jedenfalls, dass Kristin ihrem Begleiter natürlich nichts von einer eventuellen Verabredung mit einem anderen Mann erzählt haben dürfte, wenn dieser sich sebst eine Romanze erhoffte. So etwas macht man nur, wenn man jemanden verprellen will bzw. direkt signalisieren, 'du, das wird nix mit uns'. Und so ist nicht jede Frau drauf.

@Robin76

das ist auch vorstellbar, dass der Täter Hilfe gehabt hat. da müsste das Blut allerdings sehr viel dicker als Wasser gewesen sein, wenn man sich an so einem Verbrechen mitschuldig macht! Und ich frage mich auch immer noch, wie das alles dann allgemein mit dem anonymen Anruf und dem 'Mordhaus' zusammen passt, falls der Anruf von damals echt war.


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30.06.2017 um 16:56
Suburbia schrieb:as ist auch vorstellbar, dass der Täter Hilfe gehabt hat. da müsste das Blut allerdings sehr viel dicker als Wasser gewesen sein, wenn man sich an so einem Verbrechen mitschuldig macht! Und ich frage mich auch immer noch, wie das alles dann allgemein mit dem anonymen Anruf und dem 'Mordhaus' zusammen passt, falls der Anruf von damals echt war.
Gut, das war jetzt nur so eine fixe Idee von mir. Wenn man sich mal vorstellt. Der Täter wäre ein Sohn aus besserem Hause gewesen, z.B. der Sohn eines Arztes, Chirurgen. Er ruft seinen Vater an oder wohnt sogar noch im Hause der Eltern und sagt, dass er im Affekt eine junge Frau getötet hat und nicht weiß wie er die Leiche aus dem Haus schaffen soll. Der Vater würde ihm - davon gehe ich aus - helfen. Aber das passt nicht. Ich denke, dass man eine Leiche aus einer Villa bzw. Einfamilienhaus schaffen kann. Aber in einem Mehrfamilienhaus wird es schon wieder schwieriger. Die Leiche wurde meiner Meinung nach nur zerteilt, weil man nicht wusste, wie man sie ungesehen aus dem Haus schaffen sollte.


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30.06.2017 um 17:01
@Robin76
ich kann dir absolut folgen. in meinem Szenario hätte es sich auch so abgespielt, und der 'Helfer' wäre auf jeden Fall älter als der Täter. Eine Art Vaterfigur vielleicht, wenn nicht sogar der leibliche Vater. sowas ist durchaus schon vorgekommen.
Eventuell hatte der Täter auch eine Zweitwohnung, obwohl er noch bei den Eltern wohnte. Kristin dürfte, wenn sich diese Wohnung in einem Mehrfamilienhaus befand, dann freiwillig mit ihm nach Hause gegangen sein.
Aber das wäre auch wieder ein Risiko gewesen - falls jemand die Beiden zusammen gesehen hätte. Also doch eine eher isolierte Gegend/Wohnsituation? aber wie kam dann die Frau zu ihren Kenntnissen über das Mordhaus. evtl. eine Angestellte, die etwas beobachtet hatte?


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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

30.06.2017 um 17:05
Robin76 schrieb:kay, um ihn schnell wieder loszuwerden, hätte sie ihm auch eine falsche Nummer notieren können. Aber sie hatte ja angeblich einen kleinen Schwips. Ich könnte mir deshalb vorstellen, dass sie nur daran gedacht hat, ihn in diesem Moment loszuwerden.
Das ist richtig, den Schwips hatte ich gar nicht mehr im Gedächtnis. Da kann es natürlich wirklich sein, dass Kristin unüberlegt ihre Telefonnummer raus gab.


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30.06.2017 um 17:09
@Dwarf
Aber gerade weil sie anscheinend einen kleinen Schwips hatte, könnte ich mir vorstellen, dass sie in dieser Nacht anders handelte als üblich. Vielleicht wäre sie ohne Schwips gar nicht zu ihrer neuen Bekanntschaft ins Auto gestiegen und vom Frundsberg ins Nachtcafe gefahren, vielleicht hätte sie ihm seine Telefonnummer nicht gegeben und vielleicht hätte sie auch anschließend nichts getan, was ihr zum Verhängnis geworden ist? Nicht dass ich ihr jetzt selbst die Schuld geben will. Aber vielleicht ist sie ja nochmals unüberlegt in ein Auto gestiegen oder hat sogar jemanden in seiner Wohnung besucht, wo sie vielleicht gar nicht erwünscht war.

Nightrider hat mal Andeutungen gemacht, dass Kristin ein Verhältnis mit einem gebundenen Mann gehabt haben soll, zumindest lt. Gerüchteküche in München. Sollte dies der Fall gewesen sein, könnte sie auch einer eifersüchtigen Frau in die Hände gefallen sein. Nur weil das Haar auf ihrem Bein von einem Mann stammte, muss ihr Mörder gar kein Mann gewesen sein. Oder der Mann hat aus schlechtem Gewissen seine Frau oder Freundin gedeckt?


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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

30.06.2017 um 17:24
Ich bin irgendwie so, bei Fällen wo ein besseres Haus im Hintergrund zu scheinen scheint ..... evt. Beziehungen - Verwicklungen zur Obrigkeit, das ich bei bestimmten Fällen mal eine Magentablette einwerfen muss !
Ich vermute die Dunkelziffer an Tötungsdelikten wo "Helfer" - Verwandte , Bekannte, mit im Boot sitzen als hoch, der wohl berühmteste Fall (für mich ) L. Brieger, da kam der Täter auch nur so 30. Jahre davon weil ein Helfer geschwiegen hat.
Und jetzt wieder ich Persöhnlich so ein Schweiger und Helfer , ich finde der sollte bis zum jüngsten Tag einwandern !


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