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Mord an Ursula Jahn 1974, XY-FF "Gronauer"

2.192 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Wien, Koblenz ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mord an Ursula Jahn 1974, XY-FF "Gronauer"

26.03.2021 um 20:37
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Der Mörder ist mit der Toten im Kofferraum von der AB abgefahren und hat die erst beste Möglichkeit zur Ablage gesucht.
Dann kommt eigentlich nur Manfred als Täter in Frage. Weiter trifft dann auch die Meinung voll ins schwarze, dass sie sich in Bühl nicht getrennt haben. Und der Prospekt von Manfred mitgebracht wurde.

In dem Fall müsste es dann auch so gewesen sein, dass Manfred den Zündschlüssel wie die Checks und die Handtasche bewusst im Fiat zurück lies. Und der Fiat geklaut wurde. Manfred kann unmöglich die Checks eingelöst haben. Wie gesagt, der war zeitnah zum Reisetag also am Samstag in Krefeld. Dort soll er sich auch bei der Frau die da Angerufen hat gemeldet haben. Da hat der schnelle Klau des Fiats und Checkeinlösung den Manfred als Täter aus dem Feld genommen. Ganz schön Glück gehabt. Würde ich das nennen.

Ganz auszuschliessen ist sicher, dass Jahn eine Anhalter mitgenommen hat. Und noch viel unmöglicher ist ein Pärchen. Wie du auch schon angedacht hast. Weil nur eine Frau die Checks eingelöst haben kann. Dann wäre sie beim Mord auch dabei gewesen.

Also für mich fällt die Klau These wie die Anhalter These durch. bei der Klau These scheint mir zu viel Zufall zu sein. Die Anhalter These scheidet durch die enorme Mobilität aus. Zudem wäre das einzigartig in der Kriminalgeschichte.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich denke, wenn Manfred einen Prospekt gehabt hätte, den er Ursula hätte geben können, dann wäre dies keine Spur mehr und man hätte es nicht erwähnt in der kurzen Sendezeit bei xy.
Ich sehe da keinen Grund den Prospekt bei XY nicht zu zeigen. Es wir ja auch weiters benannt was noch im Kofferraum war. Zudem ist der Fund des Fiats in Emden mit einem Brennerprospeckt sicherlich ein spektakuläre Sache. Weiter wollte man doch klar auf die Mobilität hinweisen. Welche auch Zimmermann in der Anmoderation nennt.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Warum mitten in der Nacht? Das macht doch gar keinen Sinn und er macht nur auf sich aufmerksam?
Grundsätzlich ist es ja so, dass ein Anruf aus nichtigen Gründen mitten in der Nacht nie Sinn macht. Und ein solcher Anruf erweckt immer Aufmerksamkeit. Zudem konnte der Anruf nicht zurück verfolgt werden. Und der Namen Gronauer hilft auch nicht weiter. Sehe keinen Grund warum er da nicht Anrufen soll. Höchstens den der Höflichkeit.


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Mord an Ursula Jahn 1974, XY-FF "Gronauer"

26.03.2021 um 20:54
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:ie Einlösung der Checks besagt eigentlich nichts. Bis auf das, dass sie mit gefälschter Unterschrift eingelöst wurden. Dass nu aber die Checks am Brenner eingelöst wurden deutet darauf hin, dass der Einlöser einen Bezug zu Österreich haben könnte. Und wer hat das in unserm Fall hier. Natürlich der Gronauer aus Wien. Und wo wohnt der Gronauer? Genau im Raum Limburg.
LOL! Der war gut, Abend gerettet! :-) @schluesselbund, nimm es mir nicht übel, aber das ist eine Theorie kräftig am Ziel vorbei! Wenn Gronauer, laut deiner Theorie, im Raum Limburg wohnte und in den Mord verstrickt ist, warum um Gottes Willen sollte er beim Falschspurenlegen den weiten Weg nach Tirol fahren, der dazu noch speziell auf ihn als Österreicher hindeuten würde, wenn er binnen einer Fahrstunde ein Falschspur mit den Schecks in jede beliebige Himmelsrichtung legen könnte? Und dann, nachdem er zuvor völlig unbekannt geblieben war, einen (wäre er der Mörder) grenzdebilen Nachtanruf bei Jahns Mutter machen, damit auch der letzte Depp merkt, er hängt im Mord mit drin? Das ist, mit Verlaub, keine annähernd glaubwürdige Theorie.

Was Gronauer betrifft, zitiere ich mich ausnahmsweise selbst, um es nicht nochmal schreiben zu müssen:
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich halte ihn für einen Freund/Liebhaber von Ursula Jahn und das er sogar die Wahrheit gesagt hat, im Gegensatz zu dem, was viele hier glauben.
Gronauer (oder Derivate) ist weder im Raum Krefeld noch in Wien ein häufiger Name, noch ein typischer Tarnname. Hätte der Anrufer wirklich seinen Namen verschleiern wollen, hätte er problemfrei Müller, Maier, Schulze, Schmidt nehmen können. Viel Spaß dabei, jemanden mit dem Namen in einer Großstadt zu finden. Genauso wie Wien. Hätte er unbedingt Falschangaben machen wollen, hätte er jedes Kuhkaff in Österreich nehmen können, wissend, daß ihn nie jemand dort finden kann. Meine Güte, in den 70ern hätte er gerade wenn etwas älter, sogar jeden Ort der alten Donaumonarchie wählen können.
Gronauer war/ist wohl Wiener, dürfte aber nicht mehr ausschließlich dort gewohnt haben. Zum Zeitpunkt des Anrufs dürfte er wohl entweder im Raum Krefeld oder Freiburg/Lörrach gewohnt/gearbeitet haben.
Denn Gronauer kannte sowohl die Rufnummer der Mutter von U. Jahn, ihren Kosenamen und das Ursula Jahn eigentlich zu diesem Zeitpunkt in Krefeld sein sollte. Das mit dem Kosenamen ist bei Ursula nicht unbedingt offensichtlich. Bei uns in der Gegend ist beispielweise Ursel als Kosename für Ursula viel üblicher als Uschi oder Ulla.
Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, daß ein Wildfremder die Rufnummer der Mutter einfach so bekommen hat, daß war früher noch viel unüblicher als heute und ein fehlendes Telefonbüchlein wird nicht erwähnt.
Wenn die Darstellung im Film stimmt, war Gronauer offensichtlich überrascht, daß Ursula Jahn nicht da war und er selbst kein Begriff. Er ist auch zurückgerudert, was die Zeit ihres letzten Treffens anging.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:In dem Fall müsste es dann auch so gewesen sein, dass Manfred den Zündschlüssel wie die Checks und die Handtasche bewusst im Fiat zurück lies. Und der Fiat geklaut wurde. Manfred kann unmöglich die Checks eingelöst haben. Wie gesagt, der war zeitnah zum Reisetag also am Samstag in Krefeld. Dort soll er sich auch bei der Frau die da Angerufen hat gemeldet haben. Da hat der schnelle Klau des Fiats und Checkeinlösung den Manfred als Täter aus dem Feld genommen. Ganz schön Glück gehabt. Würde ich das nennen.
Nein, muß er nicht.
Eine Theorie dazu: Die Frau, die versuchte Manfred mit den "Scherzanrufen" zu helfen, könnte durchaus den Fiat zum Brenner gefahren und die Schecks eingelöst haben.
Womöglich war darum Manfred im Bühlertal anfangs so grummelig, weil sie die Tat verschieben mußten. Nochmals erwähnen möchte ich die Tatsache, daß Manfreds Aussagen in XY vom Film und der Polizei massiv angezweifelt werden. Das ist in XY sehr ungewöhnlich und über die Jahrzehnte nur wenige Male geschehen. Dafür müssen gravierende Gründe vorliegen.


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Mord an Ursula Jahn 1974, XY-FF "Gronauer"

26.03.2021 um 21:09
@Höhenburg

Zur Ablagestelle.
Natürlich wurde die Leiche nicht gut versteckt. Muss sie auch nicht. Wenn man von einem regionalen Täter ausgeht war ihm auch bekannt wie hoch frequentiert der Wald dort ist. Warum hier bei den Kriminologen immer davon ausgegangen wird die Leiche müsse total gut versteckt werden erschliesst sich mir nicht. Wovon die wenigsten Täter dies so halten.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Gronauer kommt 100% aus dem Umfeld von U.J.,
Aus dem Unbekannt Umfeld von Jahn Ja. Im bekannt Umfeld von Jahn konnte kein Gronauer ermittelt werden. Zudem wird bei XY von Unpässlichkeiten und Ungereimtheiten gesprochen. Und genau da passt eben der Gronauer hin.


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26.03.2021 um 21:46
@Höhenburg

Ich nehme dir natürlich gar nichts Übel. Du willst einfach nicht wahr haben, dass die Gronauer Thes an sich die schlüssigste Erklärung zum Mordfall Jahn hergibt. Als Österreicher zum Brenner fahren ist jetzt nichts ausser gewöhnliches. Und auch der Besitz eines Prospektes nicht. Genau, ein näheres einlösen trifft doch auf jede Person zu. Und würde für eine anders stämmige Person schon ausser gewöhnlich sein.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Eine Theorie dazu: Die Frau, die versuchte Manfred mit den "Scherzanrufen" zu helfen, könnte durchaus den Fiat zum Brenner gefahren und die Schecks eingelöst haben.
Geht nicht.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Wie gesagt, der war zeitnah zum Reisetag also am Samstag in Krefeld. Dort soll er sich auch bei der Frau die da Angerufen hat gemeldet haben.



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Mord an Ursula Jahn 1974, XY-FF "Gronauer"

26.03.2021 um 21:53
Zitat von libero402libero402 schrieb:Ist es eigentlich bekannt, wie lange dieser Prospekt am Brenner verteilt wurde, seit der Eröffnung zu Beginn der 70er. Ich halte es zumindest nicht unmöglich das Frau Jahn diesen Prospekt zuvor selbst bekommen hatte.
Find ich eine richtig gute Überlegung. Vielleicht schenken wir dem Prospekt zu viel Aufmerksamkeit. Jahn hat den von einer früheren Reise selbst mitgenommen.


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Mord an Ursula Jahn 1974, XY-FF "Gronauer"

26.03.2021 um 22:00
@Höhenburg
Guter Beitrag. Alles gut zusammengefaßt. Im großen und Ganzen stimme ich da voll zu besonders, das auch folgende Punkte logisch erklärt werden können
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Dem Täter muß bewußt gewesen sein, daß diese Art Leichenverbringung normalerweise nur einige Tage oder Wochen unentdeckt bleibt, es ihm offenbar aber egal war. Das es ein halbes Jahr dauern sollte, war ein unglaubliches Glück für ih
Korrekt. Deshalb kann ich auch nicht glauben, das der Täter weiterhin Jahns Auto benutzt hat und das Risiko eingegangen ist damit über zwei Grenzen zu fahren
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Das Problem daran ist, wenn Täter nach der Tat anrufen,wie z.B. der Golden State Killer oder der Mörder von D.J.Scott, wollen sie etwas erpressen, Angst sähen oder sich am Leid der Angehörigen weiden. Das fehlt hier völlig. Gronauer war eher verdutzt, daß er kein Begriff war und Ursula nicht dort. Der hatte eher Schnackseln und Telefonsex (oder sogar ein spätes Treffen) mit U.Jahn im Sinn.
Sehe ich auch so. Ein X beliebiger Anrufer aus dem ( entfernten) Bekanntenkreis. Die Begründung dieser Schlußfolgerunghast Du gut in Deinem vorherigen Beitrag gegeben
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Warum haben sie es nicht dort gemacht? Dazu ist es eine weite Strecke bis zum Brenner, von Bühl aus sind es schon 500km, von wo die Schecks in den Besitz der Betrüger gelangen konnten, noch deutlich mehr. Das fährt man nicht einfach mal so, schon garnicht um nur einen Scheckbetrug zu machen.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Nightrider64 schrieb:
Der Täter, nehmen wir mal an, es wäre Manfred gewesen konnte ja schlecht mit 2 Autos weiter gen Norden fahren können. Ihm wäre nichts weiteres übrig geblieben als den Fiat stehen zu lassen
Schon mal überlegt, daß Manfred nach Krefeld gefahren ist, Zwecks Alibi und die Frau, die die "Scherzanrufe" bei Manfred gemacht hat (über Themen, die angeblich nur U.J. kannte), den Fiat an den Brenner gefahren hat? Bei einer Sie fällt es dann nicht so wahrscheinlich auf, daß sie nicht U.J. war, als wenn ein Mann die falschen Schecks einlöst.
Hier denke ich liegst Du im Falle es wäre Manfred falsch.
Manfred als Täter hätte es nicht nötig gehabt wegen der DM 600,- da noch eine Dritte hinein zu ziehen. Bei dem Wagen den er fuhr, kann er nicht arm gewesen sein. Wozu das Risiko eingehen, die Schecks einzulösen ?
Auch die Scherzanrufe wären da kontraproduktiv gewesen.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Für einen Österreicher gehört es sich damals einen Brenner Prospekt rumliegen zu haben. Auch könnte der Gronauer
Sorry, aber das ist absoluter Unsinn.
Wir hatten hier schon lange herausgefunden, das es diese Prospekte dazu gab, wenn man diese damals sehr teure Autobahn befahren hat.
Ansonsten hat man wohl auch welche in Reisebüros bekommen.
Die Spur des Wagens zum Brenner bleibt. Vor allem auch wegen der Schecks
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:daß Manfreds Aussagen in XY vom Film und der Polizei massiv angezweifelt werden. Das ist in XY sehr ungewöhnlich und über die Jahrzehnte nur wenige Male geschehen. Dafür müssen gravierende Gründe vorliegen.
Das ist mir auch aufgefallen.
Da werden dann solche Worte wie "nach dessen Aussagen trennte man sich", was seinerzeit schon als Wink in die Richtung verstanden wurde.
Ich denke der xy Bericht seinerzeit hatte auch den Sinn, Manfreds Aussage eventuell zu widerlegen. Damals hätte sich jemand durchaus an die auch seinerzeit ungewöhnlichen Roadster, vielleicht hintereinander fahrend erinnern können.


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Mord an Ursula Jahn 1974, XY-FF "Gronauer"

26.03.2021 um 22:09
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Handlungslogisch muss der Fiat gar nicht am Brenner gewesen sein. Das Prospekt durch Manfred wie durch den Gronauer in den Kofferraum gelangt sein. Wie gesagt. Für einen Österreicher gehört es sich damals einen Brenner Prospekt rumliegen zu haben. Auch könnte der Gronauer den Prospekt erst nach der Einlösung der Checks in den Kofferraum gelegt haben.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Find ich eine richtig gute Überlegung. Vielleicht schenken wir dem Prospekt zu viel Aufmerksamkeit. Jahn hat den von einer früheren Reise selbst mitgenommen.
Der Prospekt lag, zumindest im XY-Film, sehr exponiert im Kofferraum, auf einer Ebene mit den persönlichen Gegenständen Jahns.
Der Beamte schließt daraus: Ganz schon rumgekommen der Fiat. Das wird die Kollegen interessieren. Oder so ähnlich.

Außerdem halte ich den Brenner-Zusammenhang für zu groß um ein Zufall zu sein (Einlösung, Prospekt).
Und für den Brenner-Pass muss man übrigens nicht nur nach Österreich, sondern weiter nach Italien wollen. Das wird doch die Familie und das nähere Umfeld wissen, ob sie in jüngster Vergangenheit dort gewesen ist.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Manfred kann unmöglich die Checks eingelöst haben. Wie gesagt, der war zeitnah zum Reisetag also am Samstag in Krefeld.
Wo wird das "Alibi" berichtet?
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Nochmals erwähnen möchte ich die Tatsache, daß Manfreds Aussagen in XY vom Film und der Polizei massiv angezweifelt werden. Das ist in XY sehr ungewöhnlich und über die Jahrzehnte nur wenige Male geschehen. Dafür müssen gravierende Gründe vorliegen.
Ja, man kann durchaus zu der Annahme kommen, dass unter den ermittelnden Beamten sehr stark in diese Richtung ermittelt wurde.
Scheinbar fehlte bis zuletzt der entscheidende Hinweis.


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Mord an Ursula Jahn 1974, XY-FF "Gronauer"

26.03.2021 um 22:14
@schluesselbund
Du machst den Fehler, Du gehst von dem seltsamen Anruf aus logisch rückwärts und versuchst irgend eine Möglichkeit zu finden den Gronauer da als Mörder da stehen zu lassen.
@Höhenburg hat doch logisch ausgeführt, warum die Wahrscheinlichkeit, daß der Anrufer etwas mit der Tat zu tun hat, eher unwahrscheinlich ist. Dem kann ich mich nur anschließen in allen Argumenten, die dagegen sprechen.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Als Österreicher zum Brenner fahren ist jetzt nichts ausser gewöhnliches. Und auch der Besitz eines Prospektes nicht
Ob es was aussergewöhnliches ist als Österreicher zum Brenner zu fahren ? Möglicherweise nicht, wenn man denn nach Italien will.
Will man nur zum Brenner nimmt man eine andere Strecke. Die war damals sehr teuer, diese Autobahn

Aber das bringt doch den Gronauer nicht automatisch in den Verdacht dies auch getan zu haben.
Tiroler haben es näher.
Das ist also absolut kein Argument für diesen Fall.
Das Auto ist ja auch offensichtlich in Italien gewesen.
Wieso nimmt man dann keinen Italiener?


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Mord an Ursula Jahn 1974, XY-FF "Gronauer"

26.03.2021 um 22:24
@1899Ost
Daraus das man den Prospekt so erwähnt hat weis man, das der nicht von Manfred stammen noch von Ursula, die eine Fahrt nach Italien vor gehabt hätte, stammen kann.
Zusammen mit der Scheckeinlösung ist das schon wahrscheinlich, das der Wagen auch am Brenner war.
Nur wer kann dort gewesen sein ?

Ein Raubmörder scheidet m.E. ebenso gut aus, wie ein Beziehungstäter.

Deshalb bin ich persönlich schon vor Jahren zu der Auffassung gelangt, das es sich um einerseits um den Täter und anderseits um "Autoknacker" und Scheckbetrüger handelt, die die Gelegenheit wahrgenommen haben und einen vielleicht offen herumstehenden Wagen geklaut haben, in dem auch noch Schecks und Papiere waren.


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Mord an Ursula Jahn 1974, XY-FF "Gronauer"

26.03.2021 um 22:27
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Deshalb bin ich persönlich schon vor Jahren zu der Auffassung gelangt, das es sich um einerseits um den Täter und anderseits um "Autoknacker" und Scheckbetrüger handelt, die die Gelegenheit wahrgenommen haben und einen vielleicht offen herumstehenden Wagen geklaut haben, in dem auch noch Schecks und Papiere waren.
Das ist für mich weiterhin das erste, das ausscheidet. Die Schecks lassen sich auch an viel näheren Stellen einlösen und wenn "Autoknackern" die Scheibe zu Bruch geht, haben die besseres zu tun, als den gesamten Innenraum auszusaugen und die Gummidichtungen fein säuberlich im Kofferraum zu verstauen, ehe sie sich des Wagens entledigen.


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Mord an Ursula Jahn 1974, XY-FF "Gronauer"

26.03.2021 um 22:32
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:Das ist für mich weiterhin das erste, das ausscheidet. Die Schecks lassen sich auch anders einlösen und wenn "Autoknackern" die Scheibe zu Bruch geht, haben die besseres zu tun, als den gesamten Innenraum auszusaugen und die Gummidichtungen fein säuberlich im Kofferraum zu verstauen, ehe sie sich des Wagens entledigen.
Ich meine Leute, die sowieso auf den Weg in den Süden waren.
Ich kann mir vorstellen, daß ein oder 2 Tramper sich den Wagen angeeignet haben, nachdem er z.B. einige Stunden unverschlossen auf einem Rastplatz stand. Mit dem Trampen war nun vorbei, man reiste im Cabrio weiter und Urlaubsgeld wurde auch noch gefunden, in Form der Schecks.

Die Frontscheibe, das kann nur in der Umgebung von Emden passiert sein, weil man ohne Scheibe keine längeren Strecken fahren kann.
Aussaugen muss man ihn schnellstmöglich, sonst macht man sich sofort Kleidung und Hintern kaputt, wenn man auf den Krümeln sitzt


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Mord an Ursula Jahn 1974, XY-FF "Gronauer"

26.03.2021 um 22:36
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Die Frontscheibe, das kann nur in der Umgebung von Emden passiert sein,
Die Tramper haben also den Wagen den Italien-Aufenthalt über behalten und sind dann noch mit dem Fiat nach Emden?

Das ist für mich wirklich nicht plausibel. In meinen Augen ergibt nur ein Szenario Sinn, in dem alles von ein und demselben Täter ausgeführt wurde. Den Brenner-Prospekt, die Dichtungen und die Scheibenwischer legt sich sonst keiner so in den Kofferraum.


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Mord an Ursula Jahn 1974, XY-FF "Gronauer"

26.03.2021 um 22:43
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:Die Tramper haben also den Wagen den Italien-Aufenthalt über behalten und sind dann noch mit dem Fiat nach Emden?
Ja, das denke ich.
Nichtsahnend, das der Wagen in einem Kapitalverbrechen eine Rolle spielt
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:Das ist für mich wirklich nicht plausibel. In meinen Augen ergibt nur ein Szenario Sinn, in dem alles von ein und demselben Täter ausgeführt wurd
Das hab ich jahrelang hin und her überlegt.
Aber es macht keinen Sinn.
Man kann kein logisches Szenario entwickeln, wie und warum der Mörder mit dem Wagen zuerst 500km nach Süden umgekehrt ist und warum er schlußendlich in Emden 1000km nördlich endet.
Alles bei dem Bewusstsein, das es dabei um "Kopf und Kragen" für ihn geht.


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26.03.2021 um 22:46
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:Den Brenner-Prospekt, die Dichtungen und die Scheibenwischer legt sich sonst keiner so in den Kofferraum.
Na die Dichtung und die Scheibenwischer müssen ja nun erstmal weg um weiter fahren zu können und der Prospekt sagt aus, das der Wagen höchstwahrscheinlich am Brenner war.
Ich denke der wurde einfach vergessen rauszunehmen, als man den Wagen abstellte


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26.03.2021 um 22:49
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Na die Dichtung und die Scheibenwischer müssen ja nun erstmal weg um weiter fahren zu können
Ich weigere mich zu glauben, dass irgendein Tramper einen Wagen stiehlt, den einen ganzen Urlaub lang fährt, den Kofferraum zurechträumt (auch eigene Sachen wie Prospekt unterbringt) und auch dann noch weiterfährt, als die Frontscheibe da rausbricht.

Und dann steht der da mit seinem ganzen Urlaubskrams auf einem gottverlassenen Industriegelände am Emdener Hafen.
Warum fährt der denn da hin ausgerechnet? Da kommt er ja selber kaum wieder weg.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:jahrelang
Huch. Mein Beileid.


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26.03.2021 um 23:04
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:Ich weigere mich zu glauben, dass irgendein Tramper einen Wagen stiehlt, den einen ganzen Urlaub lang fährt, den Kofferraum zurechträumt (auch eigene Sachen wie Prospekt unterbringt) und auch dann noch weiterfährt, als die Frontscheibe da rausbricht.
Erst dachte ich, die Scheibe müsse bei einem Kampf zwischen U und dem Mörder kaputt gegangen sein, aber
Wir haben festgestellt, daß man mit kaputter Windschutzscheibe nicht lange Strecken fahren kann.
Ich habs selbst mal probiert. Über km/h 70 geht da gar nichts mehr mit fahren und auch das ist schon schlimm.
(Ausser mit einem Motrradhelm) Keinesfalls aber hätte jemand ohne Frontscheibe zum Brenner fahren können Nicht mal bis Krefeld wäre der Wagen so noch gekommen.

Wieso den Kofferraum zurechträumt ?
Neben Ursulas Sachen ist halt nur ein Prospekt, der wahrscheinlich achtlos hineingeworfen wurde im Wagen verblieben


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26.03.2021 um 23:05
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Du machst den Fehler, Du gehst von dem seltsamen Anruf aus logisch rückwärts und versuchst irgend eine Möglichkeit zu finden den Gronauer da als Mörder da stehen zu lassen.
Nein überhaupt nicht. Der Anruf tut vorerst nichts zur meiner Meinung.
Es ist nur so, dass Manfred für mich als Täter fernliegend ist. Genau so die Klau These. Oder die Anhalter These. Hier bleiben einfach zu viel Unpässlichkeiten offen.

Der Gronauer oder wie immer der heissen mag ist ein Österreicher. Und lebt im Raum Limburg. Nun liegt Limburg genau auf dem Weg welcher Jahn auch genommen haben muss. Was doch eine Besuch durchaus wahrscheinlich macht. Ein Zufälliges Treffen mit dem Mörder wie bei den andern Thesen angenommen werden muss, da ist mir zu viel Fiktion drin.

@Höhenburg schreibt sein Meinung. Die ich bezüglich Anruf gar nicht teile. Es gibt jetzt wirklich keinen Grund für wer auch immer Nachts anzurufen. Von daher kann man nicht sagen der Anruf hab nichts mit der Tat zutun.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Aber das bringt doch den Gronauer nicht automatisch in den Verdacht dies auch getan zu haben.
Aber naheliegender als alles andere.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das Auto ist ja auch offensichtlich in Italien gewesen.
Was ein Behauptung ist. Ich habe oft genug aufgezeigt dass dies nicht sein muss Und auch nicht war.


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26.03.2021 um 23:08
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:Und dann steht der da mit seinem ganzen Urlaubskrams auf einem gottverlassenen Industriegelände am Emdener Hafen.
Warum fährt der denn da hin ausgerechnet?
Genau das ist der Punkt.
Der Verbringer des Wagens muß den Garagenhof gekannt haben.
Er muss auch gewusst haben, das dort öfters Autowracks stehen ( War seinerzeit auch so).
Das kann dann aber wohl weder Manfred noch der Gronauer gewesen sein.
Gelegenheiten das Auto irgendwo verschwinden zu lassen, deshalb bräuchte man nicht nach Emden.
Daraus schlußfolgere ich, das die letzten Besitzer des Fiat in Emden wohnten oder dort zu tun hatten


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26.03.2021 um 23:10
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:Nightrider64 schrieb:
Na die Dichtung und die Scheibenwischer müssen ja nun erstmal weg um weiter fahren zu können
Ich weigere mich zu glauben, dass irgendein Tramper einen Wagen stiehlt, den einen ganzen Urlaub lang fährt, den Kofferraum zurechträumt (auch eigene Sachen wie Prospekt unterbringt) und auch dann noch weiterfährt, als die Frontscheibe da rausbricht.

Und dann steht der da mit seinem ganzen Urlaubskrams auf einem gottverlassenen Industriegelände am Emdener Hafen.
Warum fährt der denn da hin ausgerechnet? Da kommt er ja selber kaum wieder weg
Man kann den Fall drehen und Weden wie man will, aber die Checks am Brenner passen ja nicht wirklich in die Abläufe. Weder zu
a) zu "Manfred" und seine Reiserichtung,
b) zu einem möglichen Tramper, den Frau Jahn in Richtung Krefeld mitgenommen haben könnte und dessen Reiserichtung,
c) zu einem Täter den U.Jahn im Raum Limburg aufgesucht haben könnte.

Also an der Stelle gibt es für mich nur 2 realistische Möglichkeiten:
1) ein Autodieb (der vom Mord nichts wusste) fährt den Fiat fährt Richtung Brenner
2) der Mörder (bzw. ein Helfer von ihm) fährt den Fiat in Richtung Emden. Wenn bei der Aktion Fiat entsorgen 2 Personen beteiligt waren, wäre auch das Wegkommen von da das kleine Problem. Die Aktionen wie Auto reinigen, Typenschild entfernen würden passen.
Vielleicht hatte der Helfer einen Bezug zu Emden und das war eben nicht zu ermitteln....

Das was hier dann nicht passt, ist der Prospekt im Kofferraum. Aber der könnte von früher sein.


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26.03.2021 um 23:17
Zitat von libero402libero402 schrieb:Man kann den Fall drehen und Weden wie man will, aber die Checks am Brenner passen ja nicht wirklich in die Abläufe. Weder zu
a) zu "Manfred" und seine Reiserichtung,
b) zu einem möglichen Tramper, den Frau Jahn in Richtung Krefeld mitgenommen haben könnte und dessen Reiserichtung,
c) zu einem Täter den U.Jahn im Raum Limburg aufgesucht haben könnte.
Genau. Für einen Mann kaum machbar, kaum sinnvoll.
Selbstverständlich könnten auch ganz Andere die Handtasche Ursulas gefunden haben, die der Täter wegwarf und wiederum andere, sind mit dem Wagen weiter nach Norden.
Da würde dann auch ein Tramper den U. mitgenommen hat als Mörder infrage kommen, der nach der Tat seinen Weg fortsetzt.
Andere nach Süden reisende finden die Schecks mit Karte.

Aber alles von einer Person, dem Täter oder irgend welchen Gehilfen war das eher nicht zu bewerkstelligen.


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