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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

677 Beiträge, Schlüsselwörter: Irland, Peter, Spion, Sligo, Unidentifizierte Leiche, Bergmann

Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

09.02.2017 um 14:25
mistaz schrieb:Selbst der hinterletzte im Schlick versackte Krabbenpuler kann sich nen Orts oder Eigennamen aus dem Ärmel schütteln der nach Klischee klingt. 

Schorsch Unkngruber aus Mittelpluching(bayern), Mandy Strablunski aus Bloekow(Zone wahrscheinlich Brandenburg) und Klaas Ahlersen aus Wasingerode(da wo man Fisch frisst) lassen grüßen....
Ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht:

"Schorsch" heißt z.B. in Bayern kaum einer, das ist ein Klischee bzw. ein Spitzname. Selbst der Hackls Schorsch heißt in Wirklichkeit "Georg". Wenn sich jemand als "Schorsch Unkngruber" wo eintragen würde, würde ich also schlussfolgern, dass er gerade NICHT aus Bayern kommt.

Den Namen "Strablunski" gibt es nicht. Da er also erfunden ist, er aber offensichtlich irgendwie "östlich" klingen soll, wozu auch "Mandy" und "Bloekow" passen (welches übrigens auch nicht existiert), kann man darauf den Schluss ziehen, dass hier jemand unbedingt eine Herkunft auf Ostdeutschland FINGIEREN will.

Und "...rode" klingt sehr nach Thüringen, nicht nach Küste. Während in Thüringen sich die Zahl der "Klaas" und der "Ahlersen" in sehr engen Grenzen halten dürfte. Bei diesem Beispiel würde ich schlussfolgern, dass der Mann weder von der Küste, NOCH aus Thüringen stammt.

Und, hab ich Recht, lieber @mistaz ?

Stimmt es, du kommst weder aus Bayern, noch aus den neuen Bundesländern, noch von der Küste??


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

09.02.2017 um 14:39
@Menedemos

Bei den Namen habe ich bewusst(zum großteil..)auf existente verzichtet sondern nur “typische“ endungen verwendet. 

Und zur letzten schlussfolgerung....nein du hast nicht recht.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

09.02.2017 um 14:49
Edit: aber etwas mehr sorgfalt hätte meiner Argumentation gut getan..ok habs verkackt  :) .aber seis drum..heißt der Schorsch halt Anton..


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

09.02.2017 um 15:05
mistaz schrieb:aber etwas mehr sorgfalt hätte meiner Argumentation gut getan..ok habs verkackt  :) 
Darum geht's doch gar nicht. Im Gegenteil, ich finde dein "Verkacken" sehr lehrreich. :) Die Allermeisten würden sich ja beim Fingieren einer Adresse nicht groß den Kopf zerbrechen oder gar recherchieren, sondern irgendwas recht Klischeehaftes eintragen. Warum auch nicht.
So eventuell auch Peter Bergmann.

Und deshalb kann man vielleicht doch etwas herausfinden.

Ich habe ja auch mal eine Fantasieadresse hier reingestellt. Dabei habe ich mich v.a. von zwei Überlegungen leiten lassen:

- Keine vollkommen abstruse Ortsangabe (z.B. "Litauen"), damit würde ich mich sehr unsicher fühlen und sie könnte mich in sehr peinliche Situationen bringen (z.B. wenn ein Hotelmitarbeiter oder ein Gast zufällig Litauer wäre)
- einen Namen und eine Fantasieadresse, die ich mir irgendwie merken kann! Kann ja sein, dass ich sie noch einmal wiederholen muss. Ich habe mir einen Straßennamen ausgedacht, aber meine richtige Hausnummer verwendet und meine tatsächliche Postleitzahl (nur eine Ziffer weggelassen).

Vielleicht ist PB genauso verfahren?


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

09.02.2017 um 15:16
Menedemos schrieb:Vielleicht ist PB genauso verfahren?
Sehr gut vorstellbar. Jetzt muss man nur noch herausfinden was seine “Basis“ ist und was dazu erdichtet wurde. 


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

09.02.2017 um 15:54
spiky73 schrieb:Naja, so aufwendig finde ich das Verschleiern jetzt auch nicht.
Ich halte es schon für bemerkenswert, dass eine Person unter falschem Namen anreist, keine persönlichen Dinge mitnimmt oder diese entsorgt, sogar die Etiketten aus seiner Kleidung entfernt und bewusst oder unbewusst kaum/keine Spuren seiner Herkunft und/oder Tätigkeiten vor Ort hinterlässt.
spiky73 schrieb: bin daher ziemlich sicher, daß PB mit Ausweis einreiste. Und daß er ohne auch nicht mehr hätte ausreisen können...
Das denke ich auch. Ich gehe davon aus, dass er ein echtes Passdokument auf der Anreise mitführte. Auch aus der von mir bereits geschilderten Überlegung heraus, dass er eher keine Fälschung mitführte aber sicherlich auch nicht gänzlich ohne reiste.
spiky73 schrieb:Denn er ist doch - außer mit der Umhängetasche, die immer als Laptop-Tasche bezeichnet wird - noch mit mindestens einer Reisetasche angereist, so habe ich das jedenfalls in Erinnerung. Und ab irgendeinem Punkt taucht die Tasche gar nicht mehr auf. Aber die hat sich doch nicht in Luft aufgelöst, oder?
Ja genau. Ziemlich komische Sache, wenn man dabei im Hinterkopf hat, dass es dort vor Ort eine relativ flächendeckende Videoüberwachung gegeben haben sollte. Es müßte zumindest ermittelbar sein, wann er zuletzt MIT und wann das erste mal OHNE die Gepäckstücke zu sehen ist. So könnte man zumindest Zeit/Ort der "Entsorgung" eingrenzen. Darüber wurde aber meiner Kenntnis nach nichts veröffentlicht.
apocharliepse schrieb:Immerhin sagt Österreich ja auch das die irischen Behörden sich nicht mal bei ihnen gemeldet haben. 
Kann mir keiner erzählen das sie nichts von dem Fall wussten. Trotzdem haben sie nichts unternommen weil ja nicht ihr Toter.
Also ganz so einfach ist es ja auch nicht. Das die Person nicht in ihrem mutmaßlichen Heimatland verstorben ist, ist für die Todesermittlungen interessant. Es führen deshalb für gewöhnlich jene Behörden die Ermittlungen, in deren Bereich die Person verstorben ist. Wenn sich allerdings Fragen bzgl. der Nationalität, Wohnadresse, Verwandte usw. ergeben, können durch ein Amtshilfeersuchen entsprechende Informationen natürlich auch bei den Behörden des möglichen Heimatlandes eingeholt werden. Normalerweise ist das auch so notwendig, damit evtl. Angehörige verständigt werden können, der Todesfall amtlich erfasst wird usw. Für mich deshalb ziemlich fraglich, warum sich die Iren nicht mit Österreich in Verbindung gesetzt haben sollten.

Ich stelle jetzt mal eine völlig frei spekulierte These in den Raum:
Nehmen wir einfach mal an, dass PB nicht allein gehandelt hat, also nicht aus persönlichen Gründen dort war. Nehmen wir weiterhin einfach mal an, er hätte vor Ort etwas erledigen sollen, dass allerdings nicht so geklappt hat, wie es sollte. Könnte sein Ableben vieleicht eine Konsequenz daraus sein ?


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

09.02.2017 um 17:07
@Slaterator
Mich würde es nicht wundern, wenn er ganz legal mit seinem echten Namen eingereist wäre.

Man kann ja auch nicht sagen, wann genau, also zu welchem Zeitpunkt er einreiste.
Nehmen wir an, er hieß nicht Peter Bergmann, sondern Harald Müller.
Er wußte oder ahnte vielleicht, daß er nicht mehr lange zu leben hat. Hebt seine letzten Ersparnisse ab - und reist als Harald Müller nach Irland. Vielleicht, weil er mit dem Land schöne Erinnerungen verbindet. Dann reist er dort kreuz und quer durchs Land, meinetwegen mit einem Mietwagen.
Oder er mietet so einen Planwagen oder ein Hausboot, oder für x Wochen sogar eine Wohnung. Bis hierhin kann er auch mit einer anderen Person unterwegs gewesen sein, die dann wieder nach Hause reiste. Der Aufenthalt in Sligo war vielleicht nur ein Zwischenstopp und er wollte Bestandsaufnahme machen, bevor er wieder nach Hause fährt oder sich ein neues Etappenziel setzt.

Vielleicht hat er alle anderen Verträge auch als Harald Müller abgeschlossen, vielleicht trug er vorher längeres Haar und Bart. Vielleicht hat er Gepäck irgendwo deponiert, das mit Harald Müller gekennzeichnet war. Und aus welchen Gründen auch immer hat man keinen Zusammenhang zwischen Peter Bergmann und Harald Müller hergestellt.

Den Etiketten würde ich jetzt noch nicht einmal die größte Bedeutung zumessen. Ich kenne etliche Leute, die Etiketten entfernen. Meine Tochter hat das auch immer getan, und dabei immer wieder Löcher in ihre Oberteile geschnitten (ihr Vater hat die Etiketten immer raus gerissen, ächz), irgendwann hat sie es zum Glück aufgegeben... Von daher wollte er vielleicht auch nur verschleiern, daß er Billigklamotten trug...

Bliebe nur die Frage, weshalb er in Sligo unter dem Namen Peter Bergmann auftrat.
Wie gesagt, ich kann noch nicht mal die Selbstmordtheorie unterstützen - die genaue Todesursache wurde schließlich polizeilich nicht veröffentlicht, der Selbstmord war lediglich eine These...


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

09.02.2017 um 17:34
@spiky73

Du hast natürlich nicht Unrecht. Es kann alles einen banalen und logisch/erklärbaren Grund haben und Zufall sein, dass sich nun im Nachhinein ein seltsames Bild ergibt. Da bin ich natürlich auch völlig offen. Doch solange es keine wirklich belastbaren Hinweise gibt, die weder diese, noch eine andere These untermauern, denke ich einfach in alle Richtungen.

Es scheint so zu sein, dass die behördlich ermittelten Ergebnisse entweder nicht vollständig veröffentlicht oder nicht vollständig ermittelt wurden. Das ist natürlich ungünstig und befeuert Überlegungen in verschiedene Richtungen. Auch dahingehend, welche Gründe es überhaupt geben kann, vor dem eigenen -ggf. gewollten- Ableben die Identität zu verschleiern. Es wurde da ja schon angedacht, dass finanzielle Dinge ein Grund sein könnten. Oder der persönliche Wunsch, dass Angehörige/Freunde/Bekannte nichts von diesem Suizid erfahren. Allerdings scheint mir letzteres unlogisch zu sein. Denn natürlich versuchen Behörden zurecht, die Identität herauszufinden und treten ggf. -wie hier- damit an die Öffentlichkeit. So hätte er dann im Endeffekt das Gegenteil dessen erreicht, was er wünschte. Auch wenn sich wohl bisher niemand gemeldet hat. Warum eigentlich ? Wenn es niemanden gibt, braucht es auch keine Geheimhaltung. Also eher unwahrscheinlich. Zumindest macht es den Eindruck.

Ich persönlich kann mir spekulativ als wahrscheinlich vorstellen, dass das Abwenden eines Schadens oder das Ermöglichen eines Vorteils Dritten gegenüber ein Motiv sein könnte. Der Schaden respektive Vorteil müssen dabei nicht biblischen Ausmaßes gewesen sein. Aber etwas, dass den Aufwand und damit verbundene Risiken rechtfertigt. Hier ist dann auch der Grund für Ermittlungen zu suchen. Denn ein Vorteil könnte auch im Identitätsmissbrauch oder der Erschleichung finanzieller Mittel sein. Ein Nachteil könnte beispielsweise die Vermeidung von Kosten sein, die berechtigt nach dem Ableben an Dritte gestellt werden könnten.

Eine gänzlich andere Richtung hatte ich -natürlich rein spekulativ- in meinem letzten Beitrag in den Raum gestellt. Unabhängig davon, ob der Verstorbene nun per Suizid aus dem Leben schied oder auch nicht, könnte er in Sligo etwas konkretes vorgehabt haben. Ein Treffen, eine Übergabe, ein Gespräch, irgendetwas sonst. In dem Fall könnte vor Ort etwas passiert sein, dass schließlich direkt oder indirekt zum Tode des Mannes führte. Ob nun aus Verzweiflung oder Ausweglosigkeit, die Hand einer/mehrerer Personen... Keiner weiß es. Insofern ist es schade, dass es bisher nur die Annahme eines Suizides gibt....


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

09.02.2017 um 17:58
Slaterator schrieb:Insofern ist es schade, dass es bisher nur die Annahme eines Suizides gibt....
Aber das ist doch gar nicht mal sicher. Und ganz ehrlich glaube ich daran nicht so recht.

Sieh mal, der Regisseur hat doch in diesem Video vom Sundance Film Festival, wo er Rede und Antwort stand, gesagt, daß PB kein Wasser in der Lunge hatte und auch in seinem Blut keine Drogen oder Medikamente fand. Dadurch scheint ein Selbstmord doch sehr, sehr unwahrscheinlich. Wundert mich, daß die irische Polizei dann daraus "Tod durch ertrinken" machte.

So wie es dargestellt wurde, lag er ja auch am Strand und nicht im Wasser. Ich frage mich da natürlich, ob PB, wenn er in suizidaler Absicht ins Wasser gegangen nicht eher von der Strömung aufs offene Meer gezogen worden wäre...


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

09.02.2017 um 18:21
@spiky73
spiky73 schrieb:Sieh mal, der Regisseur hat doch in diesem Video vom Sundance Film Festival, wo er Rede und Antwort stand, gesagt, daß PB kein Wasser in der Lunge hatte und auch in seinem Blut keine Drogen oder Medikamente fand. Dadurch scheint ein Selbstmord doch sehr, sehr unwahrscheinlich. Wundert mich, daß die irische Polizei dann daraus "Tod durch ertrinken" machte.
Absolut. Es ist was die Seite der Ermittler angeht, einiges augenscheinlich -sagen wir- suboptimal gelaufen. Ohne Wasser in der Lunge kein Ertrinkungstod. Bleibt -mal äußere Verletzungen und Gift ausgenommen- ein Herzanfall oder eine sonstige plötzliche Erkrankung, die unbehandelt zum Ableben geführt hat. Zum Beispiel, als er in Kontakt mit sehr kaltem Wasser gekommen ist. Da kann der Kreislauf durchaus mal zu Problemen führen. Nichts desto trotz kann in dem Fall aber nicht von Selbstmord die Rede sein. Es sei denn, der Verblichene hätte diesen Umstand voraussehen können und es so absichtlich herbeigeführt. Das kann ich mir aber nicht vorstellen.

Gut, nehmen wir also mal rein spekulativ an, dass es kein Suizid war. Wenn ich das jetzt durchspiele, bleiben nur plötzliche letale Erkrankung und ein Kapitalverbrechen. Im ersten Fall ist nicht nachvollziehbar, warum er unter falschem Namen und verschleierter Identität reiste. Im zweiten Fall gibt es Täter, Motiv und mutmaßlich einen/mehrere Profiteure. Mangels Identität ist nichts über Herkunft und privates Umfeld bekannt. Könnte schon dieser Umstand ein Nutzen sein ? Ich persönlich meine ja. Stellt sich also die lästige Frage, warum die Ermittlungen so geführt wurden, dass sie zum bekannten Ergebnis führten. Da kann man jetzt alles Mögliche an Szenerien und Thesen in den Raum stellen. Vom Geheimdienst über die Mafia bis zur räuberischen Erpressung usw. usf. Das ist leider wenig zielführend. Also bleiben nur die bekannten Informationen.

Wann war er wie lange wo und warum ? Wo sind die Gegenstände, die er dabei hatte, jedoch nie aufgefunden wurden ? Wann hat er Gegenstände "verloren" oder "entsorgt" ? Anhand der Kamerabilder könnte man Eingrenzungen vornehmen. Ist das geschehen ? Wenn ja, mit welchem Ergebnis ? Wenn nein, warum nicht ?

Ich möchte an dieser Stelle mal an die User appellieren, die einen lokalen Bezug haben und ggf. vor Ort an weitere Informationen gelangen können. Gibt es die Möglichkeit, durch Anfrage ggf. von den Behörden/der Lokalpresse oder sonstige Quelle weitere Informationen zu generieren ?

Mir missfällt der Gedanke, hier ellenlang über Verschwörungstheorien und Räuberpistolen nachzudenken, wenn man sich das Ganze auch sparen könnte. Zumal es sich ja auch um Informationen handeln könnte, die ggf. frei zugänglich sind....


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

09.02.2017 um 21:53
Im besten Fall hieß er gar nicht Peter Bergmann, die Loit dort haben ihn nicht verstanden - und seit 2009 wird mit dem falschen Namen gesucht. Ack.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

10.02.2017 um 02:43
Casa_blanca schrieb am 12.10.2014:In St. Pölten gibt es einen Herzchirurg mit dem Namen Peter Bergmann.
Und in Nettetal, in Deutschland, gibt es einen Urologen mit dem Namen Peter Bergmann. Wenn man bedenkt, dass er auch Prostatakrebs hatte, könnte auch das ein Hinweis sein.
Dieser Urologe hat die Postleitzahl 41334 und die Hausnummer 28, die angebliche Postleitzahl von Peter Bergmann (Irland) ist 4472.
Nimm von 41334 zuerst die 4, dann 1+3=4, dann 3+4=7 und von der Hausnummer die 2, dann hast Du sogar die Postleitzahl 4472.

Also, wenn Du lange genug suchst findest Du -zig verschiedene Zusammenhänge, die aber alle nichts Wert sind.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

10.02.2017 um 08:43
Bevor ich jetzt noch alle Peter aufzähle, die Bergmänner sind, lassen wir diesen Unsinn lieber.


Bundesarchiv Bild 183-16800-0004 Bergman


Oder alle Landwirte, die Peter heissen?

BERGMANN TSW-5210-W


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

10.02.2017 um 09:22
Kann natürlich sein, daß er einen Vorfahren hatte, der Bergmann war. 😀 Aber davon auf irgendetwas Rückschlüsse zu ziehen wäre ein bißchen weit hergeholt.

Genau so sinnlos wie im Telefonbuch nach Peter Bergmännern zu suchen.
Einen Urologen mit Prostatakarzinom hätten ganz bestimmt seine Patienten vermisst. Und einen Herzchirurgen wohl auch.
Vor allem dem Herzchirurgen würde ich noch unterstellen wollen, daß er eher in der Karibik oder der Südsee im seichten Wasser treibt.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

10.02.2017 um 12:50
Sollen wir vielleicht noch Peter Bergmann und eventuelle andere Schreibweisen analysieren?

Das g könnte ein y oder z in Schreibschrift sein und das r ein n.
Benymann! hmmm ne ehr Benzmann...
Peter Benzmann! 
Ein Ahne von Karl Benz? Oder nur ein Benzfahrer? 


Ich bin mir ganz sicher, wir suchen einen deutschen Peter der Benz fährt! 

(Achtung Ironie...)


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

10.02.2017 um 15:03
Also einige Daten lassen sich aus der Adressangabe schon ableiten. Demnach würde ich PM dem deutschen sprach Raum zuordnen. Am aller ehesten in den Südosten von Deutschland. Der Donau entlang nach Wien.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

11.02.2017 um 14:46
Ich halte es für absolut sinnlos, aus den angegebenen Namens-/Adressdaten irgendetwas abzuleiten. Er hätte auch Thomas Müller angeben können. Das ist vollkommen irrelevant. Ich bin mir recht sicher, dass in diesen Daten keine versteckten Botschaften lauern oder ein realer Klarname mit Bezug zum Opfer versteckt ist. Vergebliche Liebesmühe... ;)

Es bietet sich eher an, die vorhandenen Details zu hinterfragen/auszuwerten.


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siheila
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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

11.02.2017 um 15:27
@Slaterator
Sehe ich auch so.
Davon ausgehend, dass die Hypothese stimmt, dass er seine Identifizierung unmöglich machen wollte und überdies in der Annahme, dass er einen Suizid plante, wäre das widersprüchlich.

Versteckte (bewusst eingesetzte) Hinweise auf seine Identität, würden nicht nur seinen Plan, nicht identifiziert werden zu können ad absurdum führen.

Vielmehr müsste man dann einem Menschen der verzweifelt genug ist, sich selbst das Leben zu nehmen, eine gewisse Portion Humor und Freude am Irreführen unterstellen. Im Sinne von: "Wie schade, dass ich nicht mehr erfahren werde, ob sie die Nuss knacken, die ich ihnen hinterlasse."

Würde mir jetzt schwer fallen, derartige (von mir vermutete) Verzweiflung, Akribie und offenbar gut geplantes Handeln mit einem rätselfreudigen Spaßvogel in Einklang zu bringen, der alle das nur getan hat, um seiner Umwelt eine Denkaufgabe zu stellen.

Dass er unbewusst Hinweise durch die Adressangabe gegeben haben könnte, mag sein.
Nur auch da denken wir ja schon die ganze Zeit kontrovers.
Hat er Österreich als Heimatland bewusst gewählt, weil er zumindest aus dem deutschen Sprachraum kam und somit keine Angst hatte, sich vor eventuellen Gästen oder Angestellten mit Bezug zum deutschen Sprachraum zu verraten?

Selbst die falsche PLZ könnte sogar bei einem Österreicher Absicht sein. Dass man eben Österreich als Herkunftsland dann doch wieder verwirft, wenn nach seinem Tod die Unmöglichkeit dieser Adresse in Wien bewiesen würde.

Wäre nicht dumm. Zu Lebzeiten würde ihm jeder Österreicher, dem er möglicherweise hätte begegnen können, seine Staatsangehörigkeit sofort abnehmen.
Nach dem Suizid aber, würde die falsche Adresse die Herkunft wieder in Frage stellen.

Er könnte aber auch genau gegenteilig gedacht haben und ein Herkunftsland wählen, mit dem man ihn nie verbinden würde. Wohlmöglich gar kein deutscher Muttersprachler sein.
Wien als Wohnort anzugeben setzt ja nicht voraus, Österreicher zu sein.

So hätte auch die Variante was für sich, einen komplett falschen Bezug herzustellen. Für den Fall, dass ein Österreicher, dem man dort begegnet, einen auf die Herkunft anspricht, könnte man sagen, dass man dort momentan lebt und beruflich viel in der Welt rum käme.

Überdies weiß ich nicht, ob das Risiko groß war, dort auf Österreicher zu treffen und ist er menschlichen Konversationen ja aus dem Weg gegangen.

Was ich an dem Fall am Denkwürdigsten finde ist die Tatsache, dass sein ganzes Handeln und die Feststellung der Krebserkrankung durch die Gerichtsmedizin eigentlich ein schlüssige Bild zum Suizid geben.

Die Tatsache, dass er aber kein Wasser in den Lungen hatte, würde aber ja eigentlich bedeuten, dass ein verzweifelter Mann alles getan hat, um seinen Ausstieg aus dem Leben bestens vorzubereiten. Seine Vorbereitungen auch abgeschlossen waren, da ja nichts mehr gefunden wurde im Hotelzimmer oder am Strand, was hilfreich gewesen wäre.

Just in dieser Phase, wo der Suizid geplant war, geht er nochmal in Hosen (mit Badehose unter der Hose) im viel zu kalten Meer baden, wo ein plötzlicher Herztod das geplante Finale verhindert.

Wie hoch wäre da die Wahrscheinlichkeit?
Soll jetzt nicht heißen, dass ich böse Mächte, Dritte oder gar einen Mord dahinter vermute.

Aber diese Tatsache macht den Fall für mich mysteriös. Alles andere ist rationales Handeln eines Menschen, der offenbar nicht mehr leben und nicht erkannt werden möchte.
Nicht gerade alltäglich, wäre aber durchaus durch Alltägliches zu erklären.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

11.02.2017 um 16:02
siheila schrieb:Versteckte (bewusst eingesetzte) Hinweise auf seine Identität, würden nicht nur seinen Plan, nicht identifiziert werden zu können ad absurdum führen.
Das ist absolut richtig. Er hätte sich die ganze Aktion sparen können, wenn sich aus diesen Daten irgendetwas ableiten ließe.
Wenn es tatsächlich so wäre, dann würde ich -wie Du es ja auch machst- eine Absicht seitens des Protagonisten unterstellen. Das wiederum würde dann ein ganz anderes Licht auf diesen Fall werfen, denn Botschaften versteckt man nicht grundlos. Schon garnicht vor dem eigenen Ableben. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wäre diese Botschaft dann auch kein Spaßrätsel, sondern ernst. Und für diese Annahme fehlen mit bislang noch Anhaltspunkte/Hinweise. Also eher unwahrscheinlich.
siheila schrieb:Dass er unbewusst Hinweise durch die Adressangabe gegeben haben könnte, mag sein.
Nur auch da denken wir ja schon die ganze Zeit kontrovers.
Hat er Österreich als Heimatland bewusst gewählt, weil er zumindest aus dem deutschen Sprachraum kam und somit keine Angst hatte, sich vor eventuellen Gästen oder Angestellten mit Bezug zum deutschen Sprachraum zu verraten?
Ich persönlich glaube das eher nicht. Wenn jemand sein eigenes Ableben so genau und zielgerichtet/aufwendig plant, dann begeht er nicht 10 Anfängerfehler. Selbst wenn man ableiten könnte, dass es sich möglicherweise um einen Menschen mit Deutsch als Muttersprache handelt, wäre man noch nicht wirklich weiter. Das wäre viel zu allgemein. Denn laut Bubenberg-Gesellschaft sind weltweit 105 Millionen Menschen deutsche Muttersprachler. 185 Millionen beherrschen unsere Sprache insgesamt. Viel Spaß bei der Suche nach der Nadel im Heuhaufen...

Hier der Link/die Quelle bzgl. Muttersprache:

https://sprachkreis-deutsch.ch/2012/05/14/die-meistgesprochenen-sprachen-der-welt/
siheila schrieb:Die Tatsache, dass er aber kein Wasser in den Lungen hatte, würde aber ja eigentlich bedeuten, dass ein verzweifelter Mann alles getan hat, um seinen Ausstieg aus dem Leben bestens vorzubereiten. Seine Vorbereitungen auch abgeschlossen waren, da ja nichts mehr gefunden wurde im Hotelzimmer oder am Strand, was hilfreich gewesen wäre.
Er wurde nach meiner Information am Strand gefunden, nicht im Wasser. Es war kein Wasser in der Lunge. Einziges Indiz, dass auf einen Aufenthalt im Wasser hindeutet, ist die Kleidung, genauer gesagt die Badehose. Mehr aber auch nicht. Der restliche Bekleidungsstil ist mMn nicht eindeutig. Auch wenn nun keine anderen Gewaltspuren festgestellt worden sein sollten und kein Gift/Medikamente im Blut waren, heißt das nicht, dass es Suizid gewesen sein muß. Zumindest nicht mit höchster Wahrscheinlichkeit. Die Frage die sich stellt ist also, was für ein anderes Szenario als Suizid spricht und wie diese Hinweise bewertet werden können.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

14.02.2017 um 22:50
@Slaterator

Meines Erachtens sagten die Zeugen die ihn gefunden hatten, er sei vom Meer offensichtlich auf/gespült. Ich denke doch dass es Suizid war, das Wahrscheinlichste ist.


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