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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

677 Beiträge, Schlüsselwörter: Irland, Peter, Spion, Unidentifizierte Leiche, Bergmann, Sligo

Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

28.02.2017 um 23:15
schluesselbund schrieb: (...) Es gibt weiter vorne Beiträge mit Bildervergleich welche PB einen Rang aus der früheren Generation der Englisch gehobenen Gesellschaft zuweisen. Was dann auch auf eine gute Bildung hinweisen könnte. Da besonders viele Polizisten bei der Bestattung anwesend waren, dürft dies auf eine Belangreichlichkeit hindeuten.
Nunja, ob das nun tatsächlich eine Relevanz hat, lasse ich mal dahingestellt. Kann, muß aber nicht. Viel interessanter ist eben die Art und Weise, wie in diesem Fall öffentlich informiert wurde. Es fehlen eigentlich recht belanglose Informationen, die in anderen Fällen vorhanden waren. Das wirft Fragen auf.
Snow_White schrieb:Ich glaube auch, dass man den Mann in Frieden ruhen lassen soll.
Offensichtlich hat er sich sehr viel Mühe gegeben, dass seine Identität verschleiert ist und ich bin mir sicher, das hatte einen sehr guten Grund. Man sollte das respektieren.
Wenn der "gute Grund" gegen gute Sitten und/oder geltene Gesetze verstößt, sehe ich keinen Grund zur Veranlassung. Außerdem gehört die Personalie korrekt als "verstorben" geführt. Sobald die Identität zweifelsfrei geklärt ist, ist der Fall erledigt und der Tote kann ruhen.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

01.03.2017 um 21:13
@Slaterator
Ich sehe den guten Grund im familiären Bereich. Ich denke nicht, dass dieser Mann ein Gesetzesbrecher war. Eher, dass er mit seiner Familie gebrochen hat. Warum auch immer. 


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

01.03.2017 um 22:42
@Snow_White

Das kann schon sein. Aber man weiß es nicht. Deshalb muß das entsprechend auch überprüft werden, um jede strafbare Handlung auszuschließen. Und, wie gesagt, die Identität sollte auch als "verstorben" geführt werden. Nur um diese zwei Punkte geht es letztenendes. Sollte es nichts behördenseitig zu beantstanden geben, dann sind die Gründe für den Suizid Privatsache und der Fall ist erledigt. Bedingt durch die bemerkenswert unübliche Informationspolitik und Vorgehensweise der Behörden, drängt sich einfach der Gedanke auf, dass mit diesem Todesfall irgendetwas nicht stimmt.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

01.03.2017 um 23:16
Was ich mich immer frage, wenn ich über diesen Thread stolpere:
Warum wurde keine Isotopenanalyse gemacht?


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

01.03.2017 um 23:30
-Leela- schrieb:Warum wurde keine Isotopenanalyse gemacht?
Eine sehr gute Frage. Angeblich (ungesichert) wurde seitens der Iren auch nicht bei den österreichischen Kollegen nachgefragt. Zwar ist es sehr unwahrscheinlich, dass PBs Aussage bzgl. seiner Identität stimmt, aber trotzdem hätte eine Anfrage mMn dazugehört. Die ganze Behördenarbeit wirft in diesem Fall mehr Fragen auf, als sie beantwortet.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

02.03.2017 um 06:53
-Leela- schrieb:Was ich mich immer frage, wenn ich über diesen Thread stolpere:
Warum wurde keine Isotopenanalyse gemacht?
Das ist ganz einfach: weil das sehr viel Geld kostet und kein öffentliches Interesse daran besteht.

Auch wenn das bei uns noch in der Rubrik Kriminalfälle läuft, haben die irischen Behörden keine Hinweise auf eine Straftat gesehen und damit ist der Fall erledigt. Es ist ja nicht so, als ob er der einzige unidentifizierte Tote ist, den es in Irland je gab. Als Inselnation hat Irland in seiner Geschichte hunderte solcher Fälle erlebt, angeschwemmt an den Strand, von Schiffsunglücken, die kaum irgendwo verzeichnet sind. Selbst an der deutschen Küste findet mal immer wieder Gräber von unbekannten Seeleuten. Früher gab es die technischen Möglichkeiten nicht, Ermittlungen zur Identität anzustellen, heute sind es die finanziellen Möglichkeiten, die hier Grenzen setzen.

Da braucht man keine Verschwörungstheorie erfinden. Die irische Polizei hat getan, was nach den irischen Vorschriften getan werden muss, vielleicht sogar ein wenig mehr. Aber dann wird eine Grenze gezogen.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

02.03.2017 um 08:04
@Rick_Blaine

Danke dir sehr für die Antwort.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

03.03.2017 um 05:24
Rick_Blaine schrieb:Da braucht man keine Verschwörungstheorie erfinden. Die irische Polizei hat getan, was nach den irischen Vorschriften getan werden muss, vielleicht sogar ein wenig mehr. Aber dann wird eine Grenze gezogen.
Auch wenn die Gesamtschau auf die überlieferten Informationen selbstverständlich auch genügend Raum für eine Erklärung ohne jede VT und/oder Annahme eines Verbrechens bereithält, gibt es behördenseitig vermeidbare Informationslücken. Deine Erklärung bzgl. der unterlassenen Isotopenanalyse schließt solche Lücken. Es wäre gut gewesen, hätte auch die Behörde ein wenig mehr ihrer mutmaßlichen Erklärungen und Erkenntnisse zu diesem Fall öffentlich gemacht. So blieben im Kern einige merkwürdig anmutende und erklärungswürdige Umstände offen. Der für mich einzige Grund, warum es überhaupt diesen Thread gibt und der Verstorbene keiner von vielen weniger/garnicht öffentlich beachteten anderen weltweiten Todefällen mit einer unidentifizierten Leiche ist.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

03.03.2017 um 06:48
@Slaterator

Nun, man kann das aber auch aus einem anderen Blickwinkel beleuchten: Es gab einen Katalog an Möglichkeiten, die die Polizei ausschöpfen konnte - aber nicht zwingend musste. Schließlich musste man Aufwand und Nutzen gegeneinander abwägen, und es ist halt die Frage, ob man in diesem Fall wirklich so viel Manpower und auch Geld hinein stecken musste, während diese Kräfte/Gelder an anderer Stelle dringender vonnöten wären.

Auch wenn der Vergleich vielleicht etwas hinkt:
Vielleicht hast du auf dem Schirm, daß ich bei der US Militärpolizei angestellt bin, und wir arbeiten eng mit der deutschen Polizei zusammen. Jetzt ist es so, daß in dieser Region (wie vermutlich im Rest der Republik auch, aber ich bekomme es halt nur hier live mit) aus Spargründen immer mehr Polizeidienststellen geschlossen und mit anderen zusammen gelegt werden. Teilweise sind dann für einen Ort tagsüber andere Inspektionen als nachts zuständig, die uU auch noch in einem anderen Landkreis liegen und kilometerweit auseinander sind. Kann passieren, daß im Akutfall eine Inspektion zuständig ist, die 30-35 km weit entfernt liegt und von wo die Streifen erstmal ewig lang unterwegs sind...
Bisher hatten wir das Glück, daß bei uns vor Ort die Polizeiinspektion beibehalten wurde, eben, weil es immer viel zu tun gab, nicht zuletzt wegen den Amerikanern.
Inzwischen ist es aber so, daß nicht nur wir im Vergleich zu vorher viel weniger Personal haben, nein, auch die dt. Dienststelle wurde personell stark verkleinert. Gab es dort früher nachts mehrere Streifen, gibt es jetzt nur noch eine.
So, jetzt kommt bei uns etwas vor, wie ein Bagatellunfall (geringfügiger Blechschaden), oder irgendjemand wird beobachtet, wie er angeblich vor der Militärbasis steht und Fotos macht (und bei den Amis bricht dann Paranoia aus).
Dann ist es meine Aufgabe, die dt. Polizei zu benachrichtigen (wir Übersetzer sind nach den regulären Bürozeiten das Bindeglied zwischen amerikanischer und deutscher Polizei) - und wenn es doof läuft, bekomme ich zur Antwort, daß man nicht reagieren kann, weil die Streife gerade anderweitig gebunden ist. Oder aber es läuft ganz doof und heißt "Wir kommen!" und fünf Minuten später kommt ein Anruf, daß es zu einem Zwischenfall gekommen ist, der Priorität hat und Polizeipräsenz dringender vonnöten ist - oder weil im Zuständigkeitsbereich der nächsten Dienststelle etwas passiert ist, wo man zur Verstärkung mit der einzigen Streife jetzt aushelfen muß (die andere Dienststelle ist inzwischen personell auch nicht mehr besser ausgestattet).
So, dann wird auf unserer Seite rumgeheult: "Die deutsche Polizei tut nie etwas, die sind faul, die nehmen uns nicht ernst, buhuhuuu!", aber es wird halt gerne vergessen, daß die deutsche Polizei ja nicht nur der Handlanger für die Militärpolizei ist, und daß gewisse Dinge, die für die Amis skandalöööös sind, dort ganz anders bewertet werden.

So, übertragen auf Peter Bergmann bedeutet das: Peter Bergmann selbst nutzt der ganze Aufwand eh nichts mehr, der betrachtet die Radieschen von unten. Man hat dennoch das offensichtliche und notwendige veranlasst - ein Verbrechen ausgeschlossen und einen Steckbrief veröffentlicht. Daß der Aufruf Leute, die zur Aufklärung hätten beitragen können womöglich nicht erreicht hat, ist Künstlerpech. Man hat die Aussagen des Hotelpersonals zugrunde gelegt und PB im deutschsprachigen Raum verortet. Wenn er jetzt aber aus "Burkina Faso" (Platzhalter für jedes andere Land) stammte, ist der Suchaufruf dort vermutlich gar nicht erst angekommen...
Also wird der Fall ad acta gelegt, weil die irische Garda auch noch andere, dringlichere Aufgaben wahrzunehmen hat.
Und nur um den latenten "Voyeurismus" in einem Internetforum zu befriedigen, wird man wohl nicht alle verfügbaren Hebel in Bewegung setzen...


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

04.03.2017 um 00:03
spiky73 schrieb: (...) Es gab einen Katalog an Möglichkeiten, die die Polizei ausschöpfen konnte - aber nicht zwingend musste. Schließlich musste man Aufwand und Nutzen gegeneinander abwägen, und es ist halt die Frage, ob man in diesem Fall wirklich so viel Manpower und auch Geld hinein stecken musste, während diese Kräfte/Gelder an anderer Stelle dringender vonnöten wären.
Ich fürchte, wir könnten uns da etwas missverstanden haben. Ich kritisiere die zuständigen Behörden nicht für ihre Vorgehensweise bei den Ermittlungen in diesem Fall, sondern für ihre Informationspolitik. Worauf ich anspiele ist nicht das Abwegen von Nutzen mit Kosten/Manpower/Aufwand oder das Arbeiten nach Dienstvorschrift. Die zur Verfügung stehenden Resourcen sind naturgemäß begrenzt und müssen daher auch entsprechend zielführend eingesetzt werden. Keine Frage !

Was ich jedoch kritisiere sind Art und Umfang der veröffentlichten Informationen. Erst dadurch wurde dieser Todesfall so mysteriös und bot Raum für Interpretationen bzgl. des Verhaltens und Ziel des Verblichenen, als auch Angriffsfläche für die Kritik und offen gebliebene Fragen bei den Ermittlungen. Als Behörde muß man entscheiden, welche Art von Informationen man auf welche Art und Weise generieren möchte. Wenn es nur um das Auffinden von Personen geht, die den Verblichenen kennen könnten, hätte die Veröffentlichung seines Fotos ohne nähere Details vollkommen ausgereicht. Geht es um die Aufklärung der näheren Umstände kurz vor dem Ableben des Unbekannten, ergänze ich zum Beispiel die Kameraaufnahmen und gebe Aufenthaltsorte bekannt.

Was hier passiert ist, war eine krude Mischung an Informationen zu veröffentlichen. Da wurde von einem Tod durch ertrinken gesprochen, gleichzeitig aber auch veröffentlicht, dass sich kein Wasser in den Lungen befand. Da wurden Andeutungen bzgl. der Krebserkrankung gemacht, aber keine Fragen dazu gestellt. Es wurde einiges an Zusatzinfos herausgegeben, für die es zwar viele mögliche Erklärungen gibt, jedoch nur eine Schlussfolgerung ohne Begründung  abgeliefert.

Das führte zwangsläufig zu Spekulationen. Diese führten zu VTs und zu der eventuell völlig unberechtigten Annahme, die Behörden könnten etwas -aus Sicht der Öffentlichkeit- scheinbar grundlos verschwiegen und/oder verschlampt haben.

Anhand der vorliegenden Informationen, finde ich spekulationen und Fragen zu diesem Fall durchaus berechtigt. Das heißt aber nicht, dass es nur eine Erklärung mit VT und/oder Verbrechen/Vertuschung gibt. Auf der anderen Seite auch keine, die eindeutig dagegen spricht. Hier könnte die Behörde durchaus noch nachbessern, falls sie das überhaupt interessiert. Solange wie das nicht erfolgt, wird es immer Menschen geben, die -durchaus berechtigt- fragen, was dahinter steckt. Warum es "nur" diese merkwürdige Gemengelage an Informationen gibt. Was davon stimmt, was davon interpretation ist usw. usf.

Ich bin der Letzte, der hinter jedem Strauch Agenten, Freimaurer und kurrupte, faule, unfähige Staatsdiener vermutet oder -schlimmer noch- tatsächlich sieht. Ich bin sehr glücklich damit, wenn PB aus persönlichen Gründen und ohne jede Vermutung eines Verbrechens/Vorteilsname Dritter/Strafbarer Handlung verstorben wäre. Kurz: Ich mag typische sensationsgierige VTler nicht besonders. Aber -und soviel Zeit muß sein- Fragen zu offenen Fragen und entsprechend lautende Überlegungen anzustellen, halte ich für legitim und angebracht, so lange dafür keine Fakten verdreht und lebende Personen benachteiligt werden. Darum geht es in der Kriminalistik und in diesem Forum.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

04.03.2017 um 02:05
@Slaterator

Ja, da haben wir wohl etwas aneinander vorbei geredet...

Komisch ist die Informationspolitik in diesem Fall wirklich.
Ich hab es ja nicht so mit Verschwörungstheorien und bin der Meinung, daß hinter den meisten Kriminalfällen eine ganz simple Geschichte steckt. Manchmal muß man halt nur drauf kommen, wie bei der Geschichte mit dem "Phantom", wo letztendlich die Wattestäbchen verunreinigt waren. Das war wohl das letzte, woran man dachte - dabei lag es ja fast auf der Hand...

Vielleicht ist es in diesem Fall ja auch ganz anders gewesen: PB macht ja einen gepflegten, durchaus distinguierten Eindruck. Vielleicht hatte er gar nicht die Absicht, sich aus dem Leben zu stehlen, und vielleicht hat er in der lila Tüte gar nichts entsorgt. Vielleicht hatte er darin nur Brot zu Entenfüttern... Seine Kleider von Etiketten zu befreien, war vielleicht auch eine spezielle Marotte von ihm... Ich kann mir vorstellen, daß das unzählige Leute tun, aus unterschiedlichen Beweggründen.

Deshalb wäre es wirklich besser gewesen, andere Fragen zu stellen oder die gestellten Fragen anders zu formulieren. Weißt du zufällig, ob sein Gesundheitszustand und Zahnstatus in medizinischen Fachzeitungen veröffentlicht wurden?

Ich stehe ja nach wie vor auf dem Standpunkt, daß es immer jemanden gibt, der jemanden kennt. Vielleicht hätte man daher die Polizeimeldung auch einfach intensiver publizieren müssen um zum gewünschten Erfolg zu kommen...


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

04.03.2017 um 02:34
spiky73 schrieb:Ich hab es ja nicht so mit Verschwörungstheorien und bin der Meinung, daß hinter den meisten Kriminalfällen eine ganz simple Geschichte steckt.
Ganz meiner Auffassung. Das macht es ja auch so reizvoll, sich mit diesem Thema zu befassen. Der Fall des "Phantoms" ist da ein sehr gutes Beispiel. Ich hatte zwar vermutet, dass irgendetwas mit den so grundverschiedenen zur Last gelegten Verbrechen nicht stimmen kann, auf die Wattestäbchen wäre ich aber nie gekommen.
spiky73 schrieb:PB macht ja einen gepflegten, durchaus distinguierten Eindruck. Vielleicht hatte er gar nicht die Absicht, sich aus dem Leben zu stehlen, und vielleicht hat er in der lila Tüte gar nichts entsorgt. Vielleicht hatte er darin nur Brot zu Entenfüttern... Seine Kleider von Etiketten zu befreien, war vielleicht auch eine spezielle Marotte von ihm... Ich kann mir vorstellen, daß das unzählige Leute tun, aus unterschiedlichen Beweggründen.
Bleibt ja immerhin noch die von ihm angegebene falsche Identität und die Tatsache, dass er keinerlei Papiere, Karten oder sonstetwas hinterlassen hat, dass Rückschlüsse auf seine Identität zulässt. Aber völlig richtig, die Tüte oder die herausgetrennten Etiketten allein, sind an sich noch kein Beleg für etwas. Das Gesamtbild, also falsche Identität, Tüte, fehlende Etiketten, fehlende Papiere, fehlende Karten usw. führen schon eher dazu, sich zu genauerem Hinschauen genötigt zu fühlen. Und genau an diesem Punkt hätte die Information der Behörden mMn ansetzen müssen.
spiky73 schrieb:Deshalb wäre es wirklich besser gewesen, andere Fragen zu stellen oder die gestellten Fragen anders zu formulieren. Weißt du zufällig, ob sein Gesundheitszustand und Zahnstatus in medizinischen Fachzeitungen veröffentlicht wurden?
Ich habe keine Kenntnis und/oder Quelle mit genauen Informationen (Primärquelle) über den Gesundheitszustand/Zahnstatus des Verstorbenen. Es sind alles veröffentlichte Zweithandinformationen, die von einer Krebserkrankung im Endstadium, sowie einer in der Vergangenheit vorgenommenen Nierenexplantation berichten. Darüber hinaus soll das Opfer keine Rückstände von Medikamenten im Körper (Blut) gehabt haben. Wie gesagt, es gibt keinen einsehbaren Obduktionsbericht oder dergleichen.
spiky73 schrieb:Ich stehe ja nach wie vor auf dem Standpunkt, daß es immer jemanden gibt, der jemanden kennt. Vielleicht hätte man daher die Polizeimeldung auch einfach intensiver publizieren müssen um zum gewünschten Erfolg zu kommen...
Ja völlig richtig. Aber selbst nachdem ein Film über die letzten Aktivitäten des Verstorbenen gedreht und veröffentlicht wurde, gibt es keine mir bekannte Rückmeldung. Für einen Mann, der nicht wie ein mittelloser, arbeitsloser und wohnungsloser Landstreicher daherkommt, schon ziemlich bemerkenswert.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

04.03.2017 um 08:51
Slaterator schrieb:Aber selbst nachdem ein Film über die letzten Aktivitäten des Verstorbenen gedreht und veröffentlicht wurde, gibt es keine mir bekannte Rückmeldung.
Das Doofe daran ist nur, daß der Film vielleicht ein zu kleines Publikum erreicht hat.
Wer bitte guckt sich denn Independent-Kurzfilme an? Das sind doch Sonderlinge, haha, nicht die breite Masse. Das meine ich keineswegs abwertend sondern realistisch-nett (schließlich ist mein Geschmack auch nicht unbedingt massenkompatibel)... Würde ich meine Eltern fragen, wer "Peter Bergmann" ist, käme als Reaktion eine hochgezogene Augenbraue.
Dabei sind meine Eltern in PBs Alter - und durchaus informierte Leute, die täglich brav die regionale Tageszeitung lesen (die schon seit zig Jahrzehnten in Papierform ins Haus geliefert wird, total klassisch!) und abends die Tagesschau oder Tagesthemen gucken (je nachdem).
Aber so etwas käme dort wohl eben nicht an...


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

04.03.2017 um 18:54
@spiky73
spiky73 schrieb:Das Doofe daran ist nur, daß der Film vielleicht ein zu kleines Publikum erreicht hat.
Da gebe ich Dir Recht. Dabei ist es durchaus bemerkenswert, dass überhaupt ein Film über diesen Fall entstanden ist. Der Fall war/ist nicht gesellschaftlich gewichtig genug, Eingang in die klassischen Nachrichten á la Tagessachau/Tagesthemen usw. zu finden. Diese Geschichte hätte allenfalls Potenzial für ein Boulevardmagazin oder die berüchtigten RTL II News. Also mutmaßlich keine Sendung, die ein "gesetzteres" Publikum verfolgt.

Bei den Printmedien würde ich schon eher die Möglichkeit sehen. Aber auch dort erfolgte ja meines Wissens nach keine Erwähnung. Deswegen wäre es der Sache sicher zuträglich, würde die Irische Behörde ggf. nochmal ein schlüssiges und übersichtliches Informationspaket erstellen. Aber da gleube ich nicht recht dran. Der Fall ist für sie abgehakt.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

02.02.2018 um 04:13
Menedemos schrieb am 25.01.2017:Wie sieht es in Baden-Würtemberg oder in der Schweiz aus? Gibt es dort Ortsnamen mit "Ain" oder "stetten"?
Altstetten - Ein Stadtgebiet in Zürich. Es gibt auch Altstetterstrasse. Wenn das weiter hilft?


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

02.02.2018 um 07:48
@anouk
Vielleicht. Danke auf jeden Fall!

Gibt es in der Schweiz die Kette C&A?


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

02.02.2018 um 15:23
Menedemos schrieb:Gibt es in der Schweiz die Kette C&A?
Ja, ca 100 Filialen.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

11.01.2019 um 17:15
Hallo zusammen,

Ich habe mir den Filmbeitrag angeschaut und auch im Thread gelesen, gebe aber zu, nicht jeden einzelnen Beitrag genauestens.
Kann mur jemand sagen, ob es ein Isotopen-Gutachten gab?
Könnte der Name "Bergmann" auf seine Herkunft deuten? Also "Der Mann aus den Bergen?"
Ich bin nur zufällig auf den Fall gestoßen. Vielleicht hat er zuletzt gar nicht mehr in Deutschland oder im angrenzenden Umland gelebt und es ist daher so schwer, seine Identität zu klären? Vielleicht hatcer die Postkarten an Leute geschickt, denen er nich etwas mitteilen wollte, was diesen aber keinen Anlass zur Besorgnis gab oder sie veranlasste nach ihm zu suchen. Manchmal verlieren sich Kontakte und man denkt gar nichz mehr an diese Person und weiß am Ende gar nicht, dass sie verstorben ist. Das habe ich selbst mit einem Jugendfreund erlebt, der nichtmals weit weg wohnte.
Von seinem frühen Tod erfuhr ich erst Jahre später.
Was aber auch dafür sprechen könnte, dass "Peter Bergmann" keine nahestehenden Personen hatte.
Vielleicht hat er deshalb drn Tid in einem Land gewählt, das er liebte?
Nur warum ließ er sich dann einen ruhigen Strand zeigen? Hätte er nicht so einen Flecken selbst kennen müssen? Zu dem er einen Bezug hatte oder den er "besonders" fand?


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

12.01.2019 um 08:12
Rotkäppchen schrieb:Kann mur jemand sagen, ob es ein Isotopen-Gutachten gab?
Vermutlich nicht. Es gibt ja keine Hinweise auf eine Straftat, aus diesem Grund wurde kaum so schweres Geschütz aufgefahren.


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Unbekannte Leiche in Irland - Wer war "Peter Bergmann"?

12.01.2019 um 09:05
@Menedemos
Ja, wahrschrinlich nicht.


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