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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

8.355 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

07.04.2021 um 18:39
Eine geplante Tat oder nicht? Vielleicht gab es eine Aussprache, irgendwo zwischen Tower, Terminal, App.-Haus 669, Parkplatz in Lautzenhausen oder an der Stelle X und die lief schnell aus dem Ruder. Der Inhalt ist zweitrangig, wenn die beiden konträrer Meinung gewesen waren, keiner von seinem Standpunkt abrücken wollte und die Fronten verhärtet waren? Ich denke, dass die Tat wahrscheinlich irgendwo in der Mitte liegt: geplante Tat oder spontane Reaktion. Nur, dass der Morgen des Karsamstags für den Täter eine günstige Gelegenheit war, ein günstiger Zeitpunkt, diese Tat oder diese zu emotionale Aussprache durchzuführen. Einen Tag früher ginge nicht, weil es spätestens mit Schichtbeginn am Freitagabend des Karfreitags aufgefallen wäre, wenn Birgit Ameis nicht am Arbeitsplatz erschienen wäre. Eine weitere Absicht könnte gewesen sein, dass der Täter es verhindern wollte, dass sie am Karsamstag und danach keine Möglichkeit bekommen sollte, irgendetwas zu sagen, zu verhindern, zu vermeiden, zu revidieren, zu unterschrieben oder eben es nicht zu tun etc. Oder eine ganz bestimmte Person nicht zu treffen? Denke da jetzt wirklich an keine bestimmte Person, vielleicht war es aber der bekannte Unbekannte vom Flughafen Hahn, von Maria Laach, von Lohmar, vom DWD oder oder...?

Eigentlich bezog ich mich auf den letzten Arbeitstag am Hahn auf die Schichtrunde vor Ostern und weil sie danach eine ganze lange Weile frei gehabt hätte, läge es doch sehr nahe, dass sie bspw. auch noch Urlaub im April genommen hätte? Außerdem muss man auch noch die Ausgleichszeiten zu den Schichtrunden einberechnen. Unabhängig davon gab es ja noch einen Arzttermin. Wer weiß, was hier alles im Nachhinein noch geplant war? Was aber jetzt und hier keine Rolle spielt.

Dass das Postfach und ihr Arbeitsplatz im Stern-Artikel erwähnt wird, könnte man auch so deuten, dass sie bis dato dort gearbeitet hat. Der DWD hat scheinbar kostengünstigeres Personal eingestellt bzw. es ausgesourct. Wobei DWDler diese Leute angelernt bzw. eingewiesen haben.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

07.04.2021 um 18:58
@grabowsky

Ich glaube nicht an eine Aussprache am Hahn. Wenn, dann gab es bestimmt schon vorher Diskussionen.
Oder an ein Treffen mit einem bekannten Unbekannten. Darauf deutet in ihrer Lebensführung gar nichts hin.
Leider gibt es aber Sätze im Sternartikel , die, wenn man "zwischen den Zeilen" liest, meine Meinung festigen und in eine bestimmte Richtung laufen lassen.

Mischung zwischen "geplant" und "spontan"? Mag ich nicht ganz ausschließen. Und ganz viel Glück auf der Seite des Täters.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

07.04.2021 um 19:09
Die Thematik "Gegenstände vom mutmaßlichen Täter " lässt mich mich nicht los und ist eigentlich nur lösbar wenn man diese Gegenstände öffentlich macht. In der Regel passiert das um die Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Irgendjemand kann damit vielleicht etwas zuordnen. Das ist nicht geschehen. Warum nicht ? Weil man weiß wem es gehört aber der Beweis für den Mord fehlt ?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

07.04.2021 um 19:10
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:. Aber geht ein Täter zum Auto und stellt das Handy um, in der Theorie der Täter ist vom Ort? BA war alle paar Wochen dort für wenige Tage. Es gab keine Anzeichen für einen Kontakt der intensiver war.
Ja schon. Es sieht dann so aus, als habe BA zu diesem Zeitpunkt noch gelebt. Und ab 14 00 Uhr hat der Täter ein Alibi......

Ganz gleich ob er ortsansässig ist oder nicht.


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07.04.2021 um 19:21
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Weil man weiß wem es gehört aber der Beweis für den Mord fehlt ?
Sowas vermute ich auch, dass der letzte Beweis für einen Zugriff fehlt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

07.04.2021 um 19:21
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Warum nicht ? Weil man weiß wem es gehört aber der Beweis für den Mord fehlt ?
Vielleicht auch einfach, weil man den Täter damit aus der Reserve locken will? Möglicherweise ist man sich seitens der Polizei nicht so sicher, dass diese Gegenstände am Ende den Täter wirklich überführen. Das jetzt offen zu sagen wäre aber sehr unklug. Also klopft man lieber ein wenig auf den Busch um den Täter vielleicht nervös werden zu lassen... Einen Täter, den man möglicherweise schon so unter Beobachtung hat, dass man merkt, wenn er nervös wird.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

07.04.2021 um 19:26
Zu den Täter Gegenständen, bei Lucille (Carolin Gruber)war es z.b. eine Eisenstange vom LKW. Bei Maria Baumer ein Spaten. Der Täter könnte das Tatwerkzeug ebenso entsorgt haben.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

07.04.2021 um 19:34
Was mich mal interessieren würde ist folgendes.
In wie weit wurde der Pkw von BA untersucht? Man kennt jetzt den Ablageort der Leiche. Wie sieht es im Innenraum oder mit den Reifen des Fahrzeuges aus? Ist dort der „Dreck“ im Fußraum, oder in den Rillen der Reifen wie er am Ablageort auch vorhanden ist? Die Zusammensetzung des Bodens ist ja überall unterschiedlich.


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07.04.2021 um 19:39
@mister

Man wird Proben gemacht haben. Vielleicht auch ein Indiz für den Tathergang der scheinbar konstruiert wurde.


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07.04.2021 um 21:26
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Die Thematik "Gegenstände vom mutmaßlichen Täter " lässt mich mich nicht los und ist eigentlich nur lösbar wenn man diese Gegenstände öffentlich macht. In der Regel passiert das um die Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Irgendjemand kann damit vielleicht etwas zuordnen. Das ist nicht geschehen. Warum nicht ? Weil man weiß wem es gehört aber der Beweis für den Mord fehlt ?
Ja, das ist wirklich komisch. Normalerweise werden Fotos von den Gegenständen veröffentlicht und gefragt, ob die jemand zuordnen kann.
Genauso unüblich (soviel ich weiß jedenfalls) ist es, zwei Telefonnummer zu veröffentlichen, eine für "normale" Hinweise und eine für anonyme. Es ist doch eigentlich so, das ohnehin auch immer anonyme Hinweise eingehen, wozu braucht man da eine eigene Nummer.


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07.04.2021 um 22:16
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Es ist doch eigentlich so, das ohnehin auch immer anonyme Hinweise eingehen, wozu braucht man da eine eigene Nummer.
Es gibt spezielle anonyme Leitungen, die die Rückverfolgung von Anrufen unmöglich machen. Das ist heutzutage bei den normalen Polizeileitungen meines Wissens nicht der Fall. Man kann sie zB nicht mit unterdrückter Nummer anrufen. Die sehen die Nummer trotzdem.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 01:06
Zitat von RaissaRaissa schrieb:Es gibt spezielle anonyme Leitungen, die die Rückverfolgung von Anrufen unmöglich machen. Das ist heutzutage bei den normalen Polizeileitungen meines Wissens nicht der Fall. Man kann sie zB nicht mit unterdrückter Nummer anrufen. Die sehen die Nummer trotzdem.
Warum richtet man eine solche Nummer ein? Das deutet meiner Meinung nach sehr darauf hin, dass es Mitwisser gibt, die ihrerseits Angst vor Strfaverfolgung haben könnten. Das wiederum deutet nicht unbedingt auf Menschen aus der nahen Umgebung von B.A. hin, da diese ja dann trotzdem sofort im Fokus der Polizei stehen würden, sondern vielleicht eher auf einen Personenkreis, der bei einem solchen Hinweis tatsächlich gänzlich anonym bleiben könnte.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 01:12
Zitat von eifel49eifel49 schrieb:Warum richtet man eine solche Nummer ein? Das deutet meiner Meinung nach sehr darauf hin, dass es Mitwisser gibt, die ihrerseits Angst vor Strfaverfolgung haben könnten.
Laut dieser Seite der Polizei Baden-Würtemberg wird so ein anonymes Hinweistelefon regelmäßig bei schweren Kapitaldelikten eingesetzt:
Wo wird das BKMS® eingesetzt?

In Baden-Württemberg setzt das Landeskriminalamt das BKMS® bei Korruption, Wirtschaftskriminalität und im Bereich des Staatsschutzes ein. Auch bei herausragenden Kapitaldelikten wie Mordfällen kommt das System zum Einsatz.
Quelle: https://www.polizei-bw.de/anonymes-hinweisgebersystem/

Klar heißt das nicht, dass das in RLP und/oder NRW genauso gehandhabt wird, aber ich könnte mir vorstellen, dass es eher mit der Art des Deliktes als mit Einzelheiten des konkreten Falles oder konkreten Verdachtsmomenten der Polizei zusammen hängt.


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08.04.2021 um 01:16
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Klar heißt das nicht, dass das in RLP und/oder NRW genauso gehandhabt wird, aber ich könnte mir vorstellen, dass es eher mit der Art des Deliktes als mit Einzelheiten des konkreten Falles oder konkreten Verdachtsmomenten der Polizei zusammen hängt.
Danke! Das ist eine gute Information. Dann sollte man da nicht zuviel hinein interpretieren.


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08.04.2021 um 09:19
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Laut dieser Seite der Polizei Baden-Würtemberg wird so ein anonymes Hinweistelefon regelmäßig bei schweren Kapitaldelikten eingesetzt:
Und wieder was gelernt. Danke, @cododerdritte .

Der Hinweis darauf betont die Wichtigkeit und soll sicher auch ganz allgemein nochmal die Hemmschwelle, dort anzurufen und ggfs. unwichtig erscheinende Details zu melden, absenken.

Vielleicht zu weit gedacht, aber ich könnte mir vorstellen, wenn die Ermittler schon einen bestimmten Verdacht haben, wäre der Hinweis auch nochmal eine Druckerhöhung für den Täter. Jeder aus seinem Umfeld könnte ja was mitgekriegt haben, keinem mehr kann man trauen. Seit der Auffindung des Opfers hat der ohnehin wieder eine Art Daueralarm.

Die Ermittler scheinen davon auszugehen, dass sich der Täter auch noch im Nachrichtenbereich aufhält, d. h., dass er von der Auffindung und den neuerlich vorgetragenen Ergebnissen etwas mitgekriegt hat. Also sich nicht irgendwohin abgesetzt hat, wo ihn derartige Nachrichten weder erreichen noch interessieren würden.

MfG

Dew


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 11:13
Zitat von DewDew schrieb:Die Ermittler scheinen davon auszugehen, dass sich der Täter auch noch im Nachrichtenbereich aufhält, d. h., dass er von der Auffindung und den neuerlich vorgetragenen Ergebnissen etwas mitgekriegt hat. Also sich nicht irgendwohin abgesetzt hat, wo ihn derartige Nachrichten weder erreichen noch interessieren würden.
Ich würde meinen, nicht unbedingt der Täter, aber vor allem auch die Mitwisser. Es wurde ja hier bereits spekuliert, dass die Leiche eventuell aufbewahrt wurde und die Ablage in der Schonung viel später erfolgte. So könnte der Täter durchaus verschwunden sein (Absetzen ins Ausland/Tod/Gefängnis), doch etwaige Komplizen könnten sich angesprochen fühlen, auch wegen der ausgesetzten Geldsumme.


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08.04.2021 um 11:22
Auffällig erscheint mir hier im Zusammenhang, dass die Überreste B.A.s nach einem 5-Jahreszeitraum gefunden wurden. Könnte das Kalkül sein wegen irgendwelcher Verjährungsfristen? Nicht für den Mörder (Mord verjährt nie), aber eventuell für Mithelfer?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 11:44
Zitat von PlyxePlyxe schrieb:Könnte das Kalkül sein wegen irgendwelcher Verjährungsfristen? Nicht für den Mörder (Mord verjährt nie), aber eventuell für Mithelfer?
Nein, das kann nicht sein. Wenn es einen Mittäter gibt, dann hat er entweder Beihilfe zum Mord geleistet, das verjährt auch bei einer Beihilfe nicht.

Oder wenn jemand bei der Beseitigung / dem Verstecken der Leiche geholfen hat, dann wäre das ggfls. eine Strafvereitelung, die würde bei einem Mord nach 30 Jahren vereiteln.

Die Verjährungsfrist sowohl für die Beihilfe als auch für die Vereitelung richtet sich nach dem maximalen Strafmaß der jeweiligen Tat, d.h. wenn es sich bei der Tötung von BA nicht um Mord sondern Totschlag oder Körperverletzung mit Todesfolge handeln würde, wären die Verjährungsfristen kürzer. Körperverletzung mit Todesfolge wird mit max. 10 Jahren Freiheitsstrafe bestraft, das bedeutet eine Verjährung nach 20 Jahren. Auf Totschlag steht maximal eine lebenslange Freiheitsstrafe, das verjährt dann nach 30 Jahren.

Auch im "ungünstigsten" Fall, haben die Ermittler also noch lange Zeit, bevor ein Mittäter sich sicher sein kann, ungestraft davon zu kommen.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 12:27
An Kalkül glaube ich auch nicht, das ist nicht möglich, denn auch die Beihilfe zu einem Mord verjährt nicht.
Es gibt eigentlich nur einige wenige Szenarien:

Die Leiche wurde schon damals - also 2015 - am Auffindeort abgelegt und der Täter hatte unglaubliches Glück, dass sie nicht früher entdeckt wurde.
Oder die Leiche wurde irgendwo zwischengelagert und erst später zum Auffindeort verbracht, wo sie dann letztes Jahr gefunden wurde. Gegen diese Möglichkeit spricht jedoch der Verwesungsgeruch, der wohl einige Zeit nach dem Verschwinden von BA an dieser Stelle wahrgenommen wurde.

Und anonyme Hinweistelefone werden in der Regel tatsächlich bei schweren Kapitaldelikten geschaltet, ganz besonders z. B. auch im Bereich des Milieus.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 13:13
Zitat von FlaviaFlavia schrieb:Oder die Leiche wurde irgendwo zwischengelagert und erst später zum Auffindeort verbracht, wo sie dann letztes Jahr gefunden wurde. Gegen diese Möglichkeit spricht jedoch der Verwesungsgeruch, der wohl einige Zeit nach dem Verschwinden von BA an dieser Stelle wahrgenommen wurde.
ich glaube, sowas könnten die aber anhand der Spuren feststellen. Denke, es war Zufall, dass sie erst letztes Jahr gefunden wurde. Bei Verwesungsgeruch reagiere ich persönlich (auf dem Hunsrück aufgewachsen) nicht. Das gab es in meiner Jugend/Kindheit öfter mal, sind üblicherweise Rehe/Wildschweine. Also wir (meine gesamte Familie) tun da einfach nichts, wenns riecht. Da kümmern sich üblicherweise automatisch Jäger drum.

Der Weg/die Straße ist mir bekannt, da sind schon einige Leute unterwegs. Ich war früher auch öfter da, ich fands einfach total cool auf so ner stillgelegten Straße zu sein. Also ganz so einsam ist da da nicht, vielleicht frühmorgens?

Für mich sprechen die aktuellen Erkenntnisse eher nach einer Tat im Affekt: Die Leiche musste schnell entsorgt werden, zu dem Ablageort kann man mit dem Auto dicht dran fahren. Paar Meter noch schleppen/tragen. Der Täter hinterlässt "Gegenstände" von sich, vielleicht auch versehentlich? Was aus der Tasche gefallen, der abgerissene Knopf? Was auch immer.

Bleibt die Frage: kannte sie den Täter?


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