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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

15.874 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Birgit A. aus Lohmar

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

10.08.2025 um 21:24
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Dann hätte sie ja ggf. die Flasche nicht enstorgt, weil Pfand darauf war.
Ja, darum hatte ich doch geschrieben dass sie sie als sie das Versehen bemerkt hat noch schnell aus der Box mit dem tatsächlichen Altglas rausgenommen und auf den Beifahrersitz gelegt hat. Bevor sie sich aufgemacht hat Richtung Container.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

10.08.2025 um 21:26
Zitat von SchrulliSchrulli schrieb:Ja, darum hatte ich doch geschrieben dass sie sie als sie das Versehen bemerkt hat noch schnell aus der Box mit dem tatsächlichen Altglas rausgenommen und auf den Beifahrersitz gelegt hat. Bevor sie sich aufgemacht hat Richtung Container.
Oh ja, richtig. Ich hatte Deinen Beitrag überlesen, sorry.

Ich denke auch, dass sie, wenn sie Glas zum Container bringt, egal in welcher Menge, dann keine Pfandgebinde mit hineinwirft. Denn eine Pfandflasche ist ja dazu gedacht, gereinigt und wiederbefüllt zu werden, die gehört einfach nicht ins Altglas.


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11.08.2025 um 09:07
Stand in dem Artikel ob es eine Glasflasche gwesen ist? War die Flasche leer oder gefüllt?


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11.08.2025 um 09:43
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:und dass schmutzige und saubere Wäsche angeblich durcheinander lagen
Zu der Kleidung eine kurze Anmerkung. Es gibt Menschen die nach einem Aufenthalt (z.B. im Urlaub Pension oder Hotel, Hotel - Geschäftsreise - wie auch immer) sämtliche Kleidung zu Hause wieder waschen - auch die ungetragene. Grund : nicht immer sind die Schränke sehr sauber oder auch schon mal etwas "muffelig". So viel Kleidung wird sie auch nicht gebraucht haben.
Ich könnte mir also gut vorstellen, dass sie das in Ruhe zu Hause noch mal waschen wollte.
Im Kofferraum: Wanderschuhe, drei Taschen und ein Trolley mit schmutziger und sauberer Kleidung.
Quelle: https://web.archive.org/web/20161012112029/http://www.stern.de/panorama/stern-crime/birgit-ameis--wie-eine-frau-in-deutschland-einfach-spurlos-verschwindet-7092658.html

Die getragene , schmutzige Wäsche kann ja auch durchaus noch in einer Tüte verpackt gewesen sein und dann mit der sauberen ungetragenen in den Trolley gepackt.

und noch kurz was zum Glascontainer - ich selbst parke nie direkt an den Glascontainern - der Grund ist ganz einfach , es liegen sehr sehr oft Glassplitter um die Container drum herum und die möchte ich mir nicht in die Autoreifen fahren.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.08.2025 um 10:12
Wurde eigentlich vonseiten der Ermittler diese 60cm x 80cm große Plastiktüte neben der Leiche nochmal thematisiert?
Man hatte damals nach dem Auffinden der sterblichen Überreste nach einer Erklärung für diese Tüte gesucht, die meiner Erinnerung nach unmittelbar neben der Leiche lag.
Irgendwann verschwand das aus dem Fokus.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.08.2025 um 12:25
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Irgendwann verschwand das aus dem Fokus.
Ich kann mich auch nicht daran erinnern - aber möglicherweise hat das den banalen Grund, dass es sich dabei trotz allem um Massenware handelt, die so ziemlich jeder gekauft haben kann und das überall. So dass nur gutgemeinte, aber wenig weiterführende Hinweise darauf kamen, dass dies Tüten in XY im Supermarkt verkauft werden. Und da man sie auch an hunderten anderer Stellen bekommt, nützt das alleine nichts.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.08.2025 um 12:32
@brigittsche
Grundsätzlich stimme ich Dir zu.

Aber da die Tüte (nach meiner Erinnerung) direkt neben den sterblichen Überresten von Birgit Ameis gefunden wurde, könnte man davon ausgehen, dass, wer auch immer die Tüte dort zurückgelassen hatte, quasi die Leiche hätte sehen müssen, als er die Tüte hinterließ.
Es sei denn, die Tüte hätte bereits vor dem Tod von Birgit A. dort gelegen.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.08.2025 um 12:33
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:und noch kurz was zum Glascontainer - ich selbst parke nie direkt an den Glascontainern - der Grund ist ganz einfach , es liegen sehr sehr oft Glassplitter um die Container drum herum und die möchte ich mir nicht in die Autoreifen fahren.
Das finde ich sehr einleuchtend. Ich parke beim Supermarkt auch immer auf den am weitesten entfernten Plätzen, damit mir die Leute, die ihre Kinder im Auto verstauen, nicht ihre Türen in meinen Lack rammen.

Stimmt absolut. Manche Leute treffen den Einwurf nicht, oder ignorieren es, wenn der Container bereits voll ist.

Um viele Altglascontainer herum herrscht Chaos - Dreck und Splitter.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.08.2025 um 13:05
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Aber da die Tüte (nach meiner Erinnerung) direkt neben den sterblichen Überresten von Birgit Ameis gefunden wurde, könnte man davon ausgehen, dass, wer auch immer die Tüte dort zurückgelassen hatte, quasi die Leiche hätte sehen müssen, als er die Tüte hinterließ.
Da ist aber die Frage, ob sich diese Person überhaupt noch dran erinnert, irgendwann einmal eine Tüte im Wald "vergessen" oder von mir aus auch weggeworfen zu haben. So eine Mülltüte ist ja nicht unbedingt ein, sagen wir mal, zentraler Gegenstand, den man dann vermisst.

Nehmen wir mal an (ist jetzt ein fikltives Beispiel!) jemand hat im Wald mit der Kettensäge oder einem Freischneider (Schonung!) gearbeitet und hatte eine solche Tüte um den Reservekanister mit dem Benzin gewickelt, damit es im Auto nicht so stinkt. Nach der Arbeit hat er dann aber vergessen, die Tüte wieder mitzunehmen. Oder es waren zwei Tüten übereinander drumgewickelt und eine wurde vergessen. Wer kann sich denn nach Jahren noch dran erinnern, dass er mal eine Mülltüte vergessen hat? Das wäre etwas anderes, wenn ihm z. B. die teure neue Stihl-Kettensäge abhanden gekommen wäre. Das wüsste man auch nach Jahren noch.

Und sollte die Tüte erst nach dem Ablegen der Leiche (und der Tütenbesitzer die tote BA gesehen haben muss) oder gar durch den Täter dorthin gekommen sein: Dann hat die Person gute Gründe, sich nicht zu melden und wird das vermutlich auch in Zukunft nicht tun.


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20.08.2025 um 14:35
Zitat von musikengelmusikengel schrieb am 11.08.2025:Zu der Kleidung eine kurze Anmerkung. Es gibt Menschen die nach einem Aufenthalt (z.B. im Urlaub Pension oder Hotel, Hotel - Geschäftsreise - wie auch immer) sämtliche Kleidung zu Hause wieder waschen - auch die ungetragene. Grund : nicht immer sind die Schränke sehr sauber oder auch schon mal etwas "muffelig
Da gehe ich mit. Das mache ich auch so. Es können, vor allem in südlichen Ländern, auch immer mal Ameisen in den Koffer geraten, weswegen ich auch immer die ungetragenen Stücke wasche.
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb am 11.08.2025:Aber da die Tüte (nach meiner Erinnerung) direkt neben den sterblichen Überresten von Birgit Ameis gefunden wurde, könnte man davon ausgehen, dass, wer auch immer die Tüte dort zurückgelassen hatte, quasi die Leiche hätte sehen müssen, als er die Tüte hinterließ.
Es sei denn, die Tüte hätte bereits vor dem Tod von Birgit A. dort gelegen.
Zitat von SchrulliSchrulli schrieb am 10.08.2025:, darum hatte ich doch geschrieben dass sie sie als sie das Versehen bemerkt hat noch schnell aus der Box mit dem tatsächlichen Altglas rausgenommen und auf den Beifahrersitz gelegt hat. Bevor sie sich aufgemacht hat Richtung Container.
Das sind mir alles ein bisschen ,zu sehr Zufälle'. Ich denke mal, die Tüte kann mit der Tat in Verbindung gebracht werden und BA hat nie in lautzenhausen angehalten bzw geparkt im altglas zu entsorgen.

Das ist natürlich nur meine persönliche Überzeugung ohne Wahrheitsanspruch.

Irgendwo im Bereich des Waldes/Fundortes wurde eine kKlappbox gefunden. Zuvor wurde bei BA eine Klappbox vermisst.

Neben der Leiche lag eine Tüte. Da stellt sich mir die Frage: Was wurde während des Tatvorgangs darin transportiert bzw zu welchem Zweck diente sie?

Ich denke schon, dass die Gegenstände um BAs Fundort etwas mit der Tat zu tun haben.

Was für mich interessant ist: Warum hat die Polizei nicht schon früher diese Gegenstände veröffentlicht bzw nach diesen gefragt?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

21.08.2025 um 12:04
Zitat von lambitalambita schrieb:Neben der Leiche lag eine Tüte. Da stellt sich mir die Frage: Was wurde während des Tatvorgangs darin transportiert bzw zu welchem Zweck diente sie?
Darüber kann man nur spekulieren. Sie könnte als Transporthilfe bei der Verbringung der Leiche an den Ablageort eine Rolle gespielt haben.


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21.08.2025 um 23:11
Zitat von lambitalambita schrieb:Neben der Leiche lag eine Tüte.
So wird das nirgendwo gesagt. Am Ort des Leichenfunds wird nach diese Tüte gefragt, das ist alles. Man kann also schon davon ausgehen, dass diese Tüte da irgendwo war, aber wie die genauen Umstände am Fundort waren, wird noch nicht mal andutungsweise gesagt.
Zitat von lambitalambita schrieb:Irgendwo im Bereich des Waldes/Fundortes wurde eine kKlappbox gefunden.
Diese Box wurde 1,5-2 km Luftline vom Leichenablageort gefunden, der begeh- bzw, befahrbare Weg zwischen beiden Orten ist aber bedeutend länger und ergibt eigentlich keinen Sinn.
Zitat von lambitalambita schrieb:Was für mich interessant ist: Warum hat die Polizei nicht schon früher diese Gegenstände veröffentlicht bzw nach diesen gefragt?
Das fragt man sich hier schon seit Jahren... Täterwissen hin oder her, aber wenn man in einem Fall 10 Jahre lang nicht weiter kommt - dies dann konsequent weiter zurückzuhalten, muss schon einen besonderen Anlass haben. Es ist auch kein Argument zu sagen: man "verspricht sich nichts davon". Im Zweifelsfall kann doch alles wichtig sein. Ich kenne eigentlich keinen Fall, bei dem von Polizeiseite so ein Geheimnis um alles gemacht wird.


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22.08.2025 um 11:07
Zitat von TritonusTritonus schrieb:... dies [Wissen] dann konsequent weiter zurückzuhalten, muss schon einen besonderen Anlass haben.
Der besondere Anlass könnte in diesem Fall sein, dass die Polizei vor dem Täter verbergen will, wie wenig sie eigentlich weiß. Hier im Forum wird immer angenommen, dass die Polizei in diesem Fall eine riesige Menge an Information zurückhält, und dass sie das tut, um kein Täterwissen preiszugeben. Aber beide Annahmen sind nicht zwingend: Es kann gut sein, dass es gar nicht so viel zurückgehaltene Information gibt, und dass dies, wie schon angedeutet, vor dem Täter geheim gehalten werden soll, damit dieser in einer gewissen Unruhe bleibt und sich nicht entspannt zurücklehnen kann.

Die wesentlichen Informationen, die uns fehlen, sind ja wohl (nur) diese drei: 1. Woher weiß die Polizei, dass es ein Tötungsdelikt war und kein Suizid. 2. Was war die genaue Todesursache? 3. Was war das Tatwerkzeug bzw. Tatmittel? Ich kann mir gut vorstellen, dass die Polizei tatsächlich nur die Frage 1 beantworten kann. (Die muss sie ja schließlich beantworten können). Die Fragen 2 und 3 können aufgrund der langen Liegezeit der Leiche möglicherweise nicht zuverlässig beantwortet werden. Die Polizei konnte ja schließlich auch keine zuverlässigen Aussagen darüber treffen, ob sexuelle Handlungen an Frau Ameis vorgenommen wurden. Sie konnte keine Anzeichen dafür finden, aber es eben auch nicht ausschließen, weil die lange Liegezeit durchaus einschlägige Spuren vernichtet haben könnte.

Es ist klar, dass die Polizei bei den oben genannten Aspekten Information zurückhält. Allerdings sollten wir auch bedenken, was uns die Polizei schon alles verraten hat: Wir wissen z. B. vom Autoschlüssel und vom Geld, das bei der Leiche lag (obwohl das ja auch als Täterwissen betrachtet werden könnte). Wir wissen z. B. vom Abschleppseil, von der Milchflasche und vom Gepäck (auch alles potenzielles Täterwissen), Wir wissen vom mysteriösen Flugmodus - möglicherweise auch (brisantes) Täterwissen. Und wir wissen eine Menge über Frau Ameis und ihre Familie. Sicherlich würden viele von uns Foristen gerne noch mehr, gerade über die Familie, erfahren, aber da sind der Polizei durch die Persönlichkeitsrechte der Angehörigen (glücklicherweise) enge Grenzen gesetzt.

Zusammengefasst: Ich glaube, man kann nicht mit Gewissheit sagen, dass die Polizei viel Information zurückhält, und man kann noch weniger mit Gewissheit sagen, dass Täterwissen geschützt werden soll. Wenn das der Fall wäre, hätte die Polizei nicht bereits so viel potenzielles Täterwissen veröffentlicht. Ich glaube, man will den Täter im Unklaren lassen!


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

22.08.2025 um 11:49
@Coscoroba

Du schreibst, wir wissen eine Menge über Frau Ameis und ihre Familie. Ich finde, so viel ist es nicht.

- sie war verheiratet
- sie hatte Kinder
- sie erwartete Enkelkinder
- sie wanderte gerne
- sie beschäftigte sich mit Handarbeit
- sie arbeitete nicht unmittelbar an ihrem Wohnort

Über ihre Familie habe ich gar keine Informationen gesehen, außer dass es sie gibt.

Habe ich da soviel überlesen?


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22.08.2025 um 12:02
Zitat von AtlantaAtlanta schrieb:Du schreibst, wir wissen eine Menge über Frau Ameis und ihre Familie. Ich finde, so viel ist es nicht.
Die Frage ist eher, warum man das wissen müsste/sollte? Was nützt es, wenn man z. B. veröffentlichen würde, dass ihr Mann (Achtung: fiktives Beispiel!) Mitglied im Fußballverein ist und in seiner Freizeit (ebenfalls fiktiv!) Schiffsmodelle baut?

Dass man solche Dinge nicht veröffentlicht hat, kann auch einfach damit zu tun haben, dass es für den Fall keine Relevanz hat.

Mal egal ob man nun findet, dass man "viel" oder "wenig" über die Familie weiß - die Menge dessen was veröffentlicht wurde, richtet sich sehr wahrscheinlich auch einfach danach, ob es eine Relevanz für den Fall hat oder nicht.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

22.08.2025 um 12:18
Zitat von AtlantaAtlanta schrieb:Habe ich da soviel überlesen?
Ich glaube nicht. Da gab es noch den Bruder, der auch auf dem Hahn beim DWD arbeitete; der Ehemann war auch beim DWD, aber an einem anderen Ort.
Mehr fällt mir auch nicht ein, ist aber auch normal, dass das Familienleben nicht ausgebreitet wird.
Und ich finde es eh schwierig, einen Menschen mit zwei, drei Sätzen zu charakterisieren. Stellt euch vor, das macht jemand mit euch: verheiratet, zwei Kinder, Büroangestellter, Hobbies sind reisen und basteln. Ja, und was sagt das aus? Fast gar nichts, denn es kommt ja immer drauf an, wie der/diejenige diese Dinge ausfüllt, welches Verhältnis er oder sie dazu hat.
Mich nervt es daher auch irgendwie, dass Birgit Ameis ständig mit Sudoku, Häkeln und Wandern identifiziert wird. Wir wissen doch fast nichts über ihre Persönlichkeit.
Zitat von CoscorobaCoscoroba schrieb:Ich glaube, man kann nicht mit Gewissheit sagen, dass die Polizei viel Information zurückhält, und man kann noch weniger mit Gewissheit sagen, dass Täterwissen geschützt werden soll.
Ja, da hast du recht. Wir wissen rundum fast nichts. Das macht den Fall so rätselhaft, was er möglicherweise in Wirklichkeit gar nicht ist.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

22.08.2025 um 13:00
Wer auch immer den PKW von Frau A. dort parkte, musste ja diesen - versteckten Parkplatz kennen.
Bei uns im Ort gibt es auch einen kleinen Parkplatz , der so versteckt im Wohngebiet liegt, es gibt auch nur Einbahnstraßen drum herum, dass den nur die Einheimischen kennen.

Mich hat jetzt interessiert was genau als Gemeindehaus bezeichnet wird ?
hier in unserem Landkreis gibt es da nur das Rathaus (Sitz der Verwaltung) und eine Halle (die teilweise für Veranstaltungen,( 2 Räume die man anmieten kann) zum Großteil aber auch für den Sportbetrieb genutzt wird. - Schulsport, Vereine usw. )
daher kannte ich so etwas nicht.
Einige Gemeinden, insbesondere Ortsgemeinden, besitzen auch (säkulare) Gemeindehäuser als Veranstaltungsort für Gemeinde, Bürger und Vereine; diese werden zuweilen – manchmal in Abgrenzung zum kirchlichen Gemeindehaus – auch Dorfgemeinschaftshaus, Bürgerhaus oder Bürgerzentrum genannt.
Quelle: Wikipedia: Gemeindehaus (Kommune)

hier liest sich das für Lautzenhausen eigentlich so :
Feste oder Feiern, wie Geburtstage, Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten, Jahreshauptversammlungen, Beerdigungen, etc. sind durchführbar. Im großen Saal finden ca. 150 Personen Platz, im kleinen Saal ca. 50 Personen. Der Saal verfügt weiterhin über eine Küche, Theke mit Zapfanlage und eine Kühlzelle.

Die Nutzung des Gemeindehaus ist ganzjährig möglich, außer an Silvester. Das Gemeindehaus von Lautzenhausen verfügt über einen kleinen sowie einen großen Saal. Barrierefreiheit ist gewährleistet.
Quelle: https://www.lautzenhausen-hunsrueck.de/gemeindehaus.html

klingt jetzt für mich so, wie wenn diese Räumlichkeiten nur für solche Versammlungen, Veranstaltungen usw. genutzt werden.

die Parkplätze waren ja auch - ich hoffe ich liege richtig - nur für Besucher des Gemeindehauses .

hier muss jemand definitiv eine Verbindung zu Lautzenhausen gehabt haben - sonst hätte diese Person diesen Parkplatz gar nicht gekannt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

22.08.2025 um 13:09
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:hier muss jemand definitiv eine Verbindung zu Lautzenhausen gehabt haben - sonst hätte diese Person diesen Parkplatz gar nicht gekannt.
Oder zum Flugplatz. Der Parkplatz ist nur wenige Min zu Fuss vom Gemeindeparkplatz entfernt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

22.08.2025 um 13:36
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:Einige Gemeinden, insbesondere Ortsgemeinden, besitzen auch (säkulare) Gemeindehäuser als Veranstaltungsort für Gemeinde, Bürger und Vereine; diese werden zuweilen – manchmal in Abgrenzung zum kirchlichen Gemeindehaus – auch Dorfgemeinschaftshaus, Bürgerhaus oder Bürgerzentrum genannt.
Ja, das ist ein Haus der Ortsgemeinde. Die Häuser der Kirchengemeinden werden in der Gegend meistens "Pfarrheim" genannt.
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:die Parkplätze waren ja auch - ich hoffe ich liege richtig - nur für Besucher des Gemeindehauses .
Ja, das stimmt. Aber da ja nicht andauernd Versammlungen sind, parken halt zwischendrin auch andere Leute dort, warum auch nicht. Jedes Mal, wenn ich da war, standen ein paar wenige Autos dort, daran stört sich niemand. Es gibt da auch kein Parkverbot und keine Abschleppandrohung; halt irgendwie so eine Grauzone zum Parken.
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:hier muss jemand definitiv eine Verbindung zu Lautzenhausen gehabt haben - sonst hätte diese Person diesen Parkplatz gar nicht gekannt.
Ja - Verbindung wie auch immer, dazu muss man aber kein geborener Lautzenhausener sein. Angenommen, ein Ortsfremder sieht sich gezielt nach einem Parkplatz abseits der Hauptstraße um, findet er diesen Parkplatz in weniger als einer Stunde.
Man muss auch sagen, der ist nicht wirklich "versteckt", also zur Verabredung für einen Mord ist der total ungeeignet. So 5 bis 6 Wohnhäuser in unmittelbarer Nähe, der Platz ist von denen aus gut einsehbar. Er ist halt nur nicht beim direkten Durchfahren durch den Ort von der Hauptstraße aus einsehbar. Angenommen, jemand sucht in Lautzenhausen gezielt ein bestimmtes Auto, findet er es auf diesem Parkplatz auch sehr schnell. BA's Auto ist deswegen erst nach einer Woche gefunden worden, weil niemand in Lautzenhausen danach gesucht hat.


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22.08.2025 um 17:27
Fotos helfen bei Erinnerungen und es tritt dann oft der Wiedererkennungseffekt ein. Wenn man der gesamten Familie, dem Bruder und vielleicht auch Nachbarn, Bekannten das Foto der gefundenen Box zeigt, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit gesagt werden: Das ist doch die Box von der Euch. " oder man sagt: "Ne die Box sah doch ganz anders aus". Weiter geht es mit dem Handy. Man teilt der Öffentlichkeit den Flugmodus mit der Bemerkung: das ist ungewöhnlich. Einen Hinweis ob auf dem Handy Fingerabdrücke gewesen sind gab es nicht. Diesen Gegenstand nimmt man täglich in die Hand. Wirkte das Handy abgewischt ? Wir wissen es nicht. Konnte man im Scenic im Bordcomputer die Daten auslesen wann das Fahrzeug letztmalig bewegt wurde ? Trug BA noch die Sachen beim Fund die sie in der Nachtschicht an hatte ? Hatte BA für gewöhnlich Brotdosen, Tupperdosen, Thermoskanne etc mit für die Verpflegung ? Wenn ja dann fehlen diese Sachen auch. Diese uns unbekannten Informationen werden der Polizei geholfen haben eine Tathergang zu rekonstruieren.


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