Shiloh schrieb:Wieso hast du recherchiert? Das stand doch bereits in meinem vorherigen Beitrag, auf den du geantwortet hattest. In dem von mir zitierten und verlinkten Artike
Shiloh schrieb:Hast du anscheinend überlesen.
Genau das ist wohl passiert. Manchmal zu viel Text, den man dann einfach nur überfliegt.
:)
Justsaying schrieb:Ich frag mich eh, wie zuverlässig Hunde da sind....oder wie zuverlässig der Hundefuehrer seinen Hund lesen kann....
Dies ist auch noch ein guter Punkt, den du da ansprichst. Die Zuverlässigkeit wird wohl von Hund zu Hund verschieden sein. Dazu kommt dann noch, dass der Hund eben nicht alleine arbeitet und auch der 2-Beiner so sensibel auf seinen Weggefährten reagieren und vermeiden muss, dass er ihn durch seine Handlungen beeinflusst.
lepper45 schrieb:Wenn Inga einfach alleine in den Wald gelaufen und dort verunglückt wäre, hätte die beispiellose Suche (über 1.800 Hektar wurden zentimetergenau mit GPS, Hubschraubern, Drohnen, Archäologen und Suchhunden umgegraben) in den letzten 11 Jahren irgendetwas finden müssen. Ein Körper, Kleidung oder Schuhe verschwinden nicht spurlos in einem so kurzen Zeitfenster vor einer Hundertschaft der Polizei.
Die Gefahr hierbei ist, dass wir da zu linear denken. Wir setzen voraus, dass Inga, wenn sie sich denn alleine im Wald verirrt haben sollte, in diesen hineinging, irgendwann einen Unfall hatte oder sich in eine unglückliche Lage brachte, aus der sie sich nicht mehr alleine hat befreien können und diese Orte dann für die Suchenden zumindest halbwegs frei einsehbar sind.
Was aber, wenn sie sich in ein quasi unzugängliches, kaum zugängliches Waldstück, aufgrund dichten Bewuchs, zurückgezogen hat, das bei der Suche eben nicht abschließend durchsucht wurde. Das soll gar keine Kritik an den Suchkräften sein, sondern eben ein ganz normales Verhalten, dass bei eher jüngeren Personal, was es z. B. von Seiten der Polizei, sobald Hundertschaften zur Suche eingesetzt werden, eben auch ist, durchaus möglich wäre.
Weiterhin ist mir nicht bekannt, welche Unterbauten oder sonstige Zufluchtsmöglichkeiten in diesem Wald vorhanden sind, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht erkennen kann oder im Nachklang, sei es durch einen aufgrund Witterungseinflüsse umgestürzten Baum oder Bewuchs, gar nicht mehr als solcher erkannt werden kann. Solange dann der Wald und das Totholz nicht aufgeforstet wird, liegt ein entsprechender Baumstamm ewig und blockiert so den möglicherweise von Inga gewählten Zufluchtsort. Wie gesagt, der Wald ist aus meiner Sicht eindeutig zu groß, um abschließend ausschließen zu können, dass nicht doch "nur" ein Unglücksfall vorliegt.