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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

24.110 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Wald, Mädchen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 02:08
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:Ich schrieb seinerzeit, jahrelang im Fall Gräff.
Ich meine in dem Fall hat mal ein Zeuge gemeldet, dass es stark nach Verwesung roch und dennoch wurde sie nicht gefunden.Das Gelände war schwierig zu durchsuchen, weil es sehr steil ist, dennoch waren Hubschrauber und Suchtrupps im Einsatz ohne Erfolg.
Da Inga erst 5 Jahre war ist sie auch kleiner , daher halte ich es für möglich, trotz groß Angelegter suche.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 06:24
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb am 30.07.2026:Dieser Rasta-Typ steht für mich sinnbildlich für den gänzlich Unbekannten, der aber jemandem bekannt sein muss von den Anwesenden auf dem Wilhelmhof an jenem Tag. Deshalb sollen sich alle Anwesenden, die noch nicht von der Kripo befragt wurden, bei der Kripo melden.
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb am 30.07.2026:Als gesagt wurde, dass alle Familien involviert waren bei den Grill-Vorbereitungen, marschiert er als Erster durchs Bild, dann folgen alle anderen, die vielen Bewohner de Hofs, deren Angehörige und die Konfirmandengruppe.
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb am 30.07.2026:Auch das halte ich für möglich. Vielleicht hat er sie angetatscht und damit kam die Lust auf mehr. Vielleicht sagte er dabei auch zu Inga: „Immer wirst Du ausgeschlossen von den älteren Kindern. Ich weiß was, wir spielen nachher mit allen ein tolles Versteckspiel im Wald!“ Und da Inga nicht unterscheiden konnte, wer zu den Familien gehörte und wer nicht, fühlte sie sich einerseits sehr unwohl, weil sie kurz angefasst wurde, andererseits aber so gut verstanden wie nie zuvor.
Ich habe mal diesen Beitrag stellvertretend heraus gesucht, um aufzuzeigen das der Film ein bissi überinterpretiert wird. Wir sehen die Szene, wo man sich aufmacht das Grillen vorzubereiten.

Diese Szene erschien dem Regisseur wohl passend um darzustellen, dass sich Bewohner des WH auch in der Nähe der Feier aufhielten ( Frau im Rollstuhl, Rasta-Mann, Mitvierziger im hellbraunen Pullover).

In die Zeitleiste passt diese Darstellung überhaupt nicht.

Die Grillvorbereitungen begannen gegen 18 Uhr bis 18 Uhr 10. In der nächsten Einstellung ist es dann folgerichtig auch erst 18 Uhr 30.

Um 18 Uhr begann aber erst das Abendbrot für die Bewohner. Da sollte also vor 18 Uhr 30 niemand von Ihnen, an der äußersten westlichen Ecke des WH zu sehen sein. Realistisch erwartbar, wären sie sogar erst nach 18 Uhr 30.


Also alles wie immer. Die Filmdramaturgie hat Vorrang, vor der realistischen Zeitleiste.


Denkt man eine Täterschaft seitens eines Bewohners an, sollte man den Abendtisch, der erst um 18 Uhr begann, immer im Hinterkopf haben.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 07:01
Zu dem Laufverhalten eines Menschen, der sich in unbekanntem Terrain verirrt, hatte ich im Juni 2015 einen wissenschaftlichen Artikel gefunden und mit eigenen Worten wiedergegeben und hier eingestellt.
Für mich stellt sich die Frage, ob es für Inga überhaupt möglich war, sich im Falle eines Verlaufens kilometerweit vom Wilhelmshof zu entfernen.

Das Verhalten von orientierungslosen Personen, war und ist Gegenstand fundierter wissenschaftlicher Forschung.

Wissenschaftler der Universität in Tübingen, haben in Zusammenarbeit mit kanadischen und französischen Wissenschaftlern Experimente durchgeführt.

Versuchsgebiete waren die Sahara und ein Waldgebiet im Rheintal. Vier Personen wurden jeweils losgeschickt mit der simplen Vorgabe eine gewisse Zeit, einfach nur Geradeaus zu gehen. Den Versuchsteilnehmern waren die Gebiete, in die man sie schickte total unbekannt. Man stattete sie mit einem GPS-System aus um ihre Bewegungen zu dokumentieren.

Der erste Teil der Studien war schnell im Kasten. Alle Personen liefen mit geringfügigen Abweichungen geradeaus und entfernten sich somit auf dem schnellsten Wege von ihrer Startposition.


Beim zweiten Teil der Studien, veränderte man das Ausgangszenario. Man wählte einen trüben Tag, an welchem dicke Wolken die Sonne verdeckten. In der Sahara verhinderte man wohl mit einer Kopfbedeckung, dass die Versuchsteilnehmer, die Sonne sehen konnten. Und prompt bot sich den Wissenschaftlern ein gänzlich anderes Bild, als bei der ersten Versuchsreihe.

Als man die Teilnehmer nun losschickte konnte keiner mehr Geradeaus gehen, alle bewegten sich in Kurven und Kreisen. Es gelangte zwar keiner der Vier zu seiner Ausgangsposition zurück, aber die Entfernung die man vom Startpunkt bis zum Endpunkt des Experimentes zurückgelegt hatte war weitaus geringer als bei der ersten Versuchsreihe.

Wir können also festhalten:

Um in unbekanntem Terrain Geradeaus laufen zu können, also einen beliebigen Punkt in einer Landschaft, auf dem schnellstmöglichen Wege hinter sich zu lassen, ist der Mensch auf einen Bezugspunkt angewiesen.

Das kann ein Gebäude oder ein Hügel in weiter Entfernung sein, oder wie im Experiment der Wissenschaftler der Stand der Sonne.

Fehlt dieser Bezugspunkt, bewegt sich ein Mensch automatisch in einer variablen Kreis/Kurven Bewegung von seinem Startpunkt weg. Wenn er einen Punkt erreicht, der sich 1 Kilometer von seinem Startpunkt entfernt befindet, hat er in seinen Kreis- und Kurvenlaufbahnen schon locker 3 bis 4 km Laufweg absolviert.


Die größte Überraschung bot sich den Wissenschaftlern aber, als sie die dritte Versuchsreihe absolvierten. Den Probanden wurden die Augen verbunden um so einen Zustand kompletter Orientierungslosigkeit zu simulieren.

Nachdem man sie wieder mit der Maßgabe losschickte Geradeaus zu gehen, bewegten sie sich wieder in variablen Kreis- und Kurvenbahnen, die allerdings um ein vielfaches extremer ausfielen, als noch bei der zweiten Versuchsreihe.

Als die Zeit des Experimentes ablief, war das Ergebnis verblüffend. Obwohl die Versuchspersonen Kilometer zurückgelegt hatten, hatten sie sich im Durchschnitt aller vier Ergebnisse nicht weiter als 100 m von ihrem Startpunkt entfernt.



Was können wir aus diesem wissenschaftlichen Experiment für unseren Fall mitnehmen ?


Je größer der Grad der Orientierungslosigkeit eines Menschen ist, desto geringer ist die Strecke, die er bezogen auf den Ausgangspunkt zurücklegt. Ein umherirrender Mensch der sich in gerader Linie, 2 Kilometer von seinem Startpunkt entfernt, hat in den variablen Kreis- und Kurvenbahnen schon 5 bis 8 Kilometer Laufweg zurückgelegt.


Bezogen auf den Fall Inga müsste das eigentlich heißen, dass sie sich zeitweise im Falle eines Verlaufens, auf die ersten Suchmannschaften zubewegt haben müsste um sich dann wieder zu entfernen und abermals auf sie zuzulaufen.

Überträgt man diese Logik auf die Taktik der Suchmannschaften, müssten diese in den ersten Stunden einer Suche nach einer mutmaßlich umherirrenden Person, nur beharrlich Geradeaus die infrage kommenden Suchgebiete durchschreiten. Zu einem gewissen Zeitpunkt hätten sie die Zielperson auf ihren periodischen Kreis- und Kurvenbahnen eingeholt.



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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 07:39
Zitat von LukkaLukka schrieb:http://www.bild.de/regional/leipzig/vermisste-personen/wurde-inga-verschleppt-und-getoetet-40813384.bild.html



In diesem Bericht werden die Einrichtung ebenfalls erwähnt und sei damals durch einen Kinderporno Skandal in die Schlagzeilen geraten.
Ich habe mir den Bericht bis zu Ende durchgelesen und bin über die Haarspangen gestolpert:
Auf dem letzten Foto von Inga – nur eine Stunden vor ihrem Verschwinden aufgenommen – trug sie zwei rosa Haarspangen.

Polizeisprecher von Hoff: „Allerdings ergab die Überprüfung gemeinsam mit den Eltern, die sich noch vor Ort befinden, dass die Spange nicht der Vermissten gehörte.“
Quelle: s.Beitrag Lukka: https://www.bild.de/regional/leipzig/vermisste-personen/wurde-inga-verschleppt-und-getoetet-40813384.bild.html

Heißt das, dass Inga Haarspangen trug, die nicht der Familie gehörten? Oder fand man eine Spange, die nicht zur Familie gehörte?

Wenn Inga auf dem Bild 1h vor dem Verschwinden fremde Haarspangen trug, bestärkt das ja den Verdacht, der hier schon öfters geäußert wurde: Jemand (der Täter) hatte schon im Laufe des Nachmittags Kontakt zu Inga.
@Shiloh
Der Martin H. ist mir auch immer noch suspekt in diesem Fall.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 07:51
Bei allen Überlegungen zu einem angenommenen Laufverhalten im Wald will mir dies nicht in den Kopf:

Keiner der Suchhunde hat jemals eine Geruchsspur von Inga im Waldgebiet gefunden.

Beitrag von Shiloh (Seite 1.231)

Irgendeine Geruchsspur hätte es geben müssen, egal, ob das Kind sich verlaufen hatte und verunfallte oder von einem Täter gelockt und abgegriffen wurde.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 08:00
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Mir geht aber der Jäger nicht aus dem Kopf, der die Rufe hörte. Hätte man nicht sofort dort in der Umgebung schauen können, wo er die Rufe gehört
Zitat von Chico0069Chico0069 schrieb:konnte er keine präzisen Angaben zur genauen Richtung oder dem exakten Herkunftsort des Schreis machen.
Ist das dort Mischwald oder Fichte/Kiefer-Holzplantage?

Je nach Art des Waldes hörst du Geräusche kilometerweit. In Holzplantage noch weiter als im Mischwald, der dämpft die Geräusche je nach Zuwucherungsart.

Von daher ganz normal, dass der Jäger die Richtung des Geräusches nicht bestimmen konnte, besonders, wenn das Geräusch nur kurz ist.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 08:16
Waren die Familien 2015 bei dem Vorfall erstmalig auf dem Hof ?


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 08:25
@Enterprise1701 Familie G. war schon zuvor dort, dabei soll es bereits dazu gekommen sein, dass Inga kurzzeitig nicht auffindbar war.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 08:43
Danke

HIer ist eine aktueller sehr interessanter Podcast:

https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:1e2ae9a4de0b0a91/

Man hat sich damals wohl zu sehr auf die Waldsuche beschränkt in der Annahme Inga holt Holz


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 08:44
@Diarmuid
Du hättest alles relevante zitieren sollen:
Nur Unweit des Grillplatzes, wo Inga zuletzt gesehen wurde, entdeckten die Suchkräfte eine auffällige Haarspange. Auf dem letzten Foto von Inga – nur eine Stunden vor ihrem Verschwinden aufgenommen – trug sie zwei rosa Haarspangen.

Polizeisprecher von Hoff: „Allerdings ergab die Überprüfung gemeinsam mit den Eltern, die sich noch vor Ort befinden, dass die Spange nicht der Vermissten gehörte.“
Quelle: https://m.bild.de/regional/leipzig/vermisste-personen/wurde-inga-verschleppt-und-getoetet-40813384.bildMobile.html?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.allmystery.de%2F

Der letzte Satz referenziert auf den ersten. Mit anderen Worten: es wurde eine Haarspange gefunden, diese gehörte aber nicht Inga. Folglich ist das auch nicht weiter relevant (ausser man geht davon aus, dass die Haarspange einer Täterin gehörte)


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 08:47
Zitat von DiarmuidDiarmuid schrieb:Heißt das, dass Inga Haarspangen trug, die nicht der Familie gehörten? Oder fand man eine Spange, die nicht zur Familie gehörte?
Steht im Artikel: "
Unweit des Grillplatzes, wo Inga zuletzt gesehen wurde, entdeckten die Suchkräfte eine auffällige Haarspange.
Hat mit Inga nichts zu tun. Kann sonstwer verloren haben, irgendwann weit vorher.

Es gibt ein Thema, welches auch hier im Thema seit Jahren nicht beachtet wird:
Der Vater soll Politiker gewesen sein? Also keine normale Privatperson, sondern eine Person der Öffentlichkeit. Da denke ich auch an eine geplante Entführung/Ermordung, um ihn zu schädigen, aus welchen Gründen auch immer.
Das ist ein Theoriezweig, den ich schon lange im Kopf habe.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 08:56
@C4ISR


Konkret war er Mitglied im Stadtrat Schönebeck.

https://www.dielinke-salzlandkreis.de/mandate/stadtrat/stadtrat-schoenebeck/fraktion/

Also - mit Verlaub - keine exponierte Position. Ich denke das kann man ausschließen.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 09:09
Ab 22 Uhr sind auch Suchhunde im Einsatz.
.....
Rund 1.000 Polizisten und Helfer von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) durchkämmen das rund 3.500 Hektar große Waldgebiet bei Wilhelmshof. Auch Hubschrauber mit Wärmebildkameras und 60 Spezialhunde sind im Einsatz.
Quelle:

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/stendal/stendal/vermisste-inga-gehricke-suche-ermittlungen-chronik-104.html

Und keine einzige Geruchsspur von Inga kann am Abend/in der Nacht und den darauf folgenden Tagen im Waldgebiet von den eingesetzten Suchhunden gefunden werden.

Wie ist das möglich, sollte ein Verlaufen/Verunfallen/Abgreifen des Kindes im Wald stattgefunden haben?
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Keiner der Suchhunde hat jemals eine Geruchsspur von Inga im Waldgebiet gefunden.
Inga kann somit eigentlich gar nicht über diesen Wald verschwunden sein.

Von 2015 bis 2026 wurde dieses Waldgebiet 16! mal abgesucht ...

https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/cold-case-ermittlungen-inga-gehricke-vermisst-video-4217675


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 09:12
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Und keine einzige Geruchsspur von Inga kann am Abend/in der Nacht und den darauf folgenden Tagen im Waldgebiet von den eingesetzten Suchhunden gefunden werden.

Wie ist das möglich, sollte ein Verlaufen/Verunfallen/Abgreifen des Kindes im Wald stattgefunden haben?
Da gebe ich Dir Recht auch wenn das Hundethema hier immer kontrovers diskutiert wird. Aber die Spur hätte sehr frisch sein müssen insofern verwunderlich warum die Hunde keiner Spur folgten.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 09:23
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Keiner der Suchhunde hat jemals eine Geruchsspur von Inga im Waldgebiet gefunden.
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Da gebe ich Dir Recht auch wenn das Hundethema hier immer kontrovers diskutiert wird. Aber die Spur hätte sehr frisch sein müssen insofern verwunderlich warum die Hunde keiner Spur folgten.
Wenn ich mich recht erinnere, war die Anzahl der damals zu Beginn eingesetzten Hunde sehr hoch. Die goldene Regel, dass nur ein Hund auf eine Fährte angesetzt wird, wurde wohl hier nicht so beachtet. Um so mehr Hunde im Einsatz, um so unwahrscheinlicher, dass sie eine Spur aufnehmen. Die Eigengerüche sind dabei dann im Vordergrund der Tiere. Wir haben bei unseren Suchen aus diesem Grund nie mehr als zwei Hunde gleichzeitig im Einsatz gehabt.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 09:46
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Die goldene Regel, dass nur ein Hund auf eine Fährte angesetzt wird, wurde wohl hier nicht so beachtet
Nach dem Motto "Viele Köche verderben den Brei"?

Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Das waren professionelle Kräfte.
Deren Einsatzleitung wird doch nicht planlos eine Überzahl an Hunden in das abzusuchende Areal geschickt haben?


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 09:54
Zitat von ShilohShiloh schrieb:
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Die goldene Regel, dass nur ein Hund auf eine Fährte angesetzt wird, wurde wohl hier nicht so beachtet
Nach dem Motto "Viele Köche verderben den Brei"?

Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Das waren professionelle Kräfte.
Deren Einsatzleitung wird doch nicht planlos eine Überzahl an Hunden in das abzusuchende Areal geschickt haben?
Ich vermute eher, da über Tage abgesucht wurde und die Suchhunde nach einer bestimmten Zeit ausgetauscht werden müssen, dass sich dadurch die Gesamtzahl
60 Spezialhunde
ergab.

Soweit ich mich erinnere, wurde das gesamte Areal auch in Planquadrate aufgeteilt.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 09:58
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Nach dem Motto "Viele Köche verderben den Brei"?

Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Das waren professionelle Kräfte.
Deren Einsatzleitung wird doch nicht planlos eine Überzahl an Hunden in das abzusuchende Areal geschickt haben?
Das ist bei Mantrailer leider so. Ich habe gerade mal recherchiert und gesehen, dass bis zu 60 Hunde eingesetzt waren. Die Frage ist natürlich, was das für Hunde und welche Ausbildung sie genossen haben. Wenn du aber nach einer Person, die jeweils ein Witterungsexemplar zur Suche bekommen haben, kann das nicht gutgehen. Ich habe mir das mal von unseren Hundeführern erklären lassen. Die Hunde werden dabei wohl durch die unterschiedlichen Gerüche der anderen Hunde, die z. B. auch Stress signalisieren, so von ihrer eigentlichen Aufgabe abgelenkt, dass das anschließende Ergebnis extrem fehlerhaft ist. Man muss sich einmal vorstellen, wenn so eine große Anzahl von Hunden die Witterung von einer einzigen Person verfolgen sollen, so wäre es ja auch normal, dass alle in eine Richtung tendieren müssen. Dies scheint dann aber nicht der Fall zu sein.

Aus diesem Grund wurden bei uns immer nur höchstens zwei Hunde eingesetzt, die dann auch, da bereits im Vorfeld gemeinsam gearbeitet wurde, zusammen harmonieren.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Ich vermute eher, da über Tage abgesucht wurde und die Suchhunde nach einer bestimmten Zeit ausgetauscht werden müssen, dass sich dadurch die Gesamtzahl
60 Spezialhunde
ergab
Wie gesagt, schwer zu sagen. Normalerweise sollte man denken, dass diese Thematik, gerade wenn man darauf spezialisiert ist, bekannt ist. Trotzdem erscheint mir die Anzahl von 60 Hunden, auch wenn diese von Zeit zu Zeit ausgetauscht wurden, sehr hoch.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 10:43
Dieses Blechpferd befindet sich ja direkt am Waldrand und da ist es in beiden Fällen (Inga allein oder mit Entführer) extrem einfach sehr schnell im Wald zu verschwinden, gewollt oder ungewollt.
Keine 500m entfernt befindet sich offensichtlich eine kleine Hütte, falls Inga davon wusste, könnte dies ihr Ziel gewesen sein. Sie wurde laut Filmfall am Vormittag von ihrer Mutter bereits einmal alleine im Wald erwischt.


HuetteOriginal anzeigen (0,5 MB)


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

04.08.2026 um 11:33
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:Gerade bei einem Kind, dass noch weniger rational handelt als ein Erwachsener, ist ein ebenso kurioser Unfallverlauf möglich, welcher die sterblichen Überreste in einer Position hält, die bis Heute niemand finden konnte.
das kann ich mir auch gut vorstellen!
Wir haben im Rahmen eines Familientreffens an der Bückeburg mal einen Spaziergang durch den Wald gemacht, plötzlich war mein Hund wie vom Erdboden verschwunden. Da der aber nie weit voraus lief, und zudem bellte, haben wir ihn doch recht schnell gefunden. Er war in eine Art große Grube gefallen, ähnlich wie ein Bombentrichter, den man von den Wegen aus nicht wahrnehmen konnte. Die Grube war so mit Laub angefüllt, dass man auch den Hund zunächst nicht sehen konnte. Wenn da ein Mensch reingefallen wäre und sich evtl.
noch den Kopf an einem Stein angestossen hätte oder im frischen Laub praktisch versunken wäre - keine Ahnung, ob man den dann gefunden hätte.


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