Füchschen schrieb:Bei der Nachricht letzte Sichtung am Gastgeberhaus melden dann viele mehr oder weniger direkt der Kripo, der Gastgeber war der Entführer zusammen mit einem Komplizen. Und erzählen alles, was der Gastgeber getan und unterlassen hat. Die Kripo muss auch solche unnütze, zeitraubenden Hinweise abarbeiten.
Füchschen schrieb:Höchstens könnte der Zeitstrahl intern bei der Kripo so aussehen:
18:40 — Inga am Stahlpferd
18:45 — Inga noch einmal gesehen, Richtung Gastgeberhaus.
Auch hier nochmals der Hinweis an dich
@Füchschen , es hat seine Gründe warum nach dem Wechsel des Ermittlungsteams zur Cold Case Einheit die letzte Sichtung auf das Stahlpferd gelegt wurde. Die aus früheren Berichten bzw. Podcasts oder Vlogs bekannten Szenario sind hinfällig, nachdem bei Aktenzeichen XY durch die Ermittler offiziell das Stahlpferd genannt wurde. Aus diesem Grund sollte man davon ausgehen, dass anderweitige Sichtungen nicht beweiskräftig, sei es aufgrund der zeitlichen Ungenauigkeit oder eben der Unsicherheit, ob die Wahrnehmung definitiv Inga betraf, hinfällig sind.
HolzaugeSHK schrieb:Ich möchte nochmals nachhaken, Anfang Mai begann die Bockjagd, dann waren ja noch mehr Jäger im Wald unterwegs, haben die auch Beobachtungen gemacht?
Unabhängig von dem Verschwinden von Inga, glaube nicht, dass im direkten Umfeld des Diakoniewerks eine Jagd stattfindet. Zu groß ist hier die Gefahr, dass Unbeteiligte in die Schusslinie laufen könnten. Zudem gehe ich davon aus, dass alle berechtigten Jagdpächter und deren Vertreter oder Jagdgäste im Nachklang hinsichtlich möglicher Beobachtungen befragt wurden. Zudem wird man sie bezüglich etwaiger Beobachtungen im Nachklang sensibilisiert haben.
rattich schrieb:Das habe ich anders wahrgenommen. Im XY-FF wird extra gezeigt, dass Inga schon einmal dabei war, allein in den Wald zu gehen. Damals war die Mutter in der Nähe, hat es bemerkt und Inga aufgehalten.
Zum Schluss aber steht Inga im FF ganz allein am Blechpferd, hinter ihr der Waldrand. Hier drängt sich doch der Gedanke auf: Wer hätte Inga diesmal daran gehindert, in den Wald zu laufen?
Genau das sollte der Filmbeitrag auch ausdrücken. Der Wald war im Vorfeld schon einmal das Ziel von Inga und die letzte Sichtung war alleine am unmittelbaren Waldrand. Natürlich sind alle Varianten, inklusive eines Verbrechens offen, aber da durch Zeugen keinerlei Gefahrensituation oder fremde Person wahrgenommen werden konnte, ist ein eigeninitiatives Gehen von Inga in den Wald nun mal die wahrscheinlichste Option.
Ob sie dann im Wald weiterging oder diesen vielleicht nach kurzer Zeit an unbekannter Stelle wieder verließ und hierbei ihrem zukünftigen, weiterhin unbekannten Schicksal entgegentrat, ist aus meiner Sicht die Frage, welche die Ermittler hauptsächlich beschäftigen wird.