Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre
09.12.2018 um 20:43Liebe Leute, jetzt schaut doch mal hierher:
https://m.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/fiat-500-lusso/985915593-216-6352
Meinungen dazu? ;)
Meinungen dazu? ;)
Es ist nur interessant, das dieser gelbe Fiat (wenn auch 500 statt 600) in Schondorf angeboten wurde. Übrigens in direkter Nähe vom LEH. Irgendwie bemerkenswert.zweiter schrieb:habe ich auch schon gesehen,welche meinung willst du hören ?
Ja, es gab das Gerücht einer Verwechslung mit einem anderen blonden Mädchen. Das war aber eine Vermutung, der nie eine substantielle Verifizierung folgte...panta_rhei schrieb:In irgendeinem Artikel habe ich gelesen, dass es in der direkten Nachbarschaft ein etwas älteres, ebenfalls blondes Mädchen gegeben haben soll, das Ursula ähnlich sah und aus einer vermögenderen Familie stammte. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich es gelesen habe. Ist das nur eine Prise Journalisten-Phantasie oder stimmt das?
Am 15.9. war der Anreisetag im LEH. Das heißt Budenbelegung. Zudem waren an dem Tag noch die Nachprüfungen. D.h. wer im Klassenverband bleiben wollte, mußte diese bestehen.ErwinKöster schrieb:Eines der Puzzleteile, das fehlt ist doch die Erklärung, warum die Entführer am Dienstag um 19 Uhr 15 am einsamen Seeweg auf ihr Opfer warteten, wobei sie keine Garantie hatten das noch ein Kind des Weges kommen wird.
Das ist auch meine Vermutung, zumal gerade die Wahl des Fluchtfahrzeugs (auffälliger, gelber FIAT 600) für mich für eine Tätergruppe steht, die sich einen "Spaß" damit macht, die Polizei an der Nase herumzuführen. Die Inspiration dafür (Clever & Smart Konzept) würde wohl auf eine eher jüngere Tätergruppe deuten, die diesen Lesestoff auch selbst liest. Und der ganze andere Kram (die sogenannten "Fakespuren") unterstreichen für mich, das die Täter der Polizei überlegen sein wollten. Damit läge auch die Vermutung nahe, das es sich um Schüler handelt, die "rebellieren" wollten gegen jegliche Form von Autorität und die auch mit ihren Eltern und den Lehrern oft aneinander geraten sind.meermin schrieb:Für mich stellt sich nach langem Mitlesen hier die Frage, ob es dem Täter im Fall Herrmann überhaupt um die Beute, das zu erpressende Geld ging, oder ob das Ganze für ihn nicht eher eine in seinen Augen geniale Inszenierung eines Verbrechen sein sollte. Das Drehbuch sollte imponieren, dieser Eindruck drängt sich mir auf
Weiß jemand welcher Ermittler da am Werk war? Wie kommt ein ausgebildeter Ermittler auf die Idee ein Beweisstück mit nach Hause zu nehmen, um es "trocknen" zu lassen?AnnaKomnene schrieb am 27.04.2018:Die Decke, die in der Kiste gefunden wurde, war nass, und ein Polizist nahm sie mit nachhause, wo die Freundin sie dann in den Trockner steckte. Anschließend ging die Decke wohl verloren.
Was genau meinst Du mit "Bild"?zweiter schrieb:wenn man von einer planung ausgeht ,wie sieht das bild dann aus ?
das gesammt bild ,mit den kuriosen dingen wie den fiat als forderung (wobei man ja das fahrzeug nicht nutzen mußte) ,die dinge die im wald gefunden wurden usw.SirMarvel schrieb: wenn man von einer planung ausgeht ,wie sieht das bild dann aus ?
Was genau meinst Du mit "Bild"?
Der Fall mit Axel Sven Springer von 1985 eignet sich als Vergleich.zweiter schrieb:habe hier mal einige andere fälle zum vergleich
Das sage ich schon seit ein paar Monaten.SirMarvel schrieb:Und ich gehe sogar so weit zu vermuten, das eine Übergabe und Ausgabe des Geldes nie geplant war. Eventuell sollte die ganze Aktion mit einer maximal spektakulären Aktion (welcher Art auch immer) enden, und Ursula wäre dann freigelassen worden. So wäre maximal viel Aufmerksamkeit in der Presse erzeugt worden, was die Täter eventuell im Sinn hatten. Es war möglicherweise ein "großes Spiel" für diese Personen. Ein verbrecherisches Spiel mit tragischem Ausgang.
sicherlich ein schauspiel,aber was kann man damit ausschließen ?SirMarvel schrieb:Und ich gehe sogar so weit zu vermuten, das eine Übergabe und Ausgabe des Geldes nie geplant war. Eventuell sollte die ganze Aktion mit einer maximal spektakulären Aktion (welcher Art auch immer) enden, und Ursula wäre dann freigelassen worden. So wäre maximal viel Aufmerksamkeit in der Presse erzeugt worden, was die Täter eventuell im Sinn hatten. Es war möglicherweise ein "großes Spiel" für diese Personen. Ein verbrecherisches Spiel mit tragischem Ausgang.
Ja, allerdings musste man sich dem Ganzen erstmal gedanklich annähern. Zumindest mir fehlten bis dato genauere Hinweise auf die Situation in der Schule, die Schüler und die allgemeinen Begebenheiten.2r2n schrieb:Das sage ich schon seit ein paar Monaten.
Was schließt du daraus, dass 1981 ein gelber Fiat 600 gefordert war und 2018 ein beiger Fiat 500 zum Verkauf angeboten wurde?SirMarvel schrieb:Es ist nur interessant, das dieser gelbe Fiat (wenn auch 500 statt 600) in Schondorf angeboten wurde. Übrigens in direkter Nähe vom LEH. Irgendwie bemerkenswert.