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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

11.134 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wald, Entführung, Radio ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

01.02.2021 um 10:27
Für derart abstruse Schlussfolgerungen ist mir echt meine Zeit zu schade,dann glaubt halt weiterhin ganz fest an solche Sachen wie, dass der Spaten eine Art Heiliger Gral für Pfaffinger war, dass Pa und Ma für Pfaffinger und Matzurek stehen und dass Matzurek natürlich den Polizeifunk abgehört hat, um live den Gesprächen der Ermittlungsbehörden zu lauschen und all die anderen Sachen, die möglichst weit von jeder Realität und jeden Beweis entfernt sind.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

01.02.2021 um 10:39
Zitat von Spekulatius666Spekulatius666 schrieb:dass Pa und Ma für Pfaffinger und Matzurek stehen
Dabei handelt es sich um eine Behauptung von @robernd, die er anderen unterstellt. Und diese Unterstellung übernimmst Du einfach, ohne zu prüfen, wer das hier tatsächlich behauptet hat. Für derlei Unsinn ist Dir offenbar deine Zeit nicht zu schade.
Zitat von Spekulatius666Spekulatius666 schrieb:Matzurek natürlich den Polizeifunk abgehört hat, um live den Gesprächen der Ermittlungsbehörden zu lauschen und all die anderen Sachen, die möglichst weit von jeder Realität und jeden Beweis entfernt sind.
Auch hier gibst Du nur deinen weiter oben behaupteten Unsinn wieder. Offenbar ist dir vollkommen egal, was "Polizeifunk" eigentlich bedeutet und wer diesen benutzt und warum.

Warum der Spaten für Pfaffinger eine Bedeutung hatte, hat @Palio nachvollziehbar vermutet. Dir hingegen fällt nicht mehr ein als:
Zitat von Spekulatius666Spekulatius666 schrieb:dass der Spaten eine Art Heiliger Gral für Pfaffinger war
Ich finde es übrigens bemerkenswert, dass das im Zuge der Entführung verstorbene kleine Mädchen von Dir "uh" genannt wird, wohingegen Du Mazureks Namen (wie oben) ausschreibst.
Zitat von Jacksy24Jacksy24 schrieb:Wenn M. der Täter war, hat er das sicher alles schon gewusst.
Jetzt musst Du nur noch erklären, warum Mazurek nachweislich ab dem 16. (und damit einen Tag nach der Tat) den Polizeifunk abgehört hat. Und Du musst auch erklären, warum Mazurek "das alles eh schon gewusst" haben soll.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

01.02.2021 um 10:51
Zitat von Ram13Ram13 schrieb:Dabei handelt es sich um eine Behauptung von @robernd, die er anderen unterstellt. Und diese Unterstellung übernimmst Du einfach, ohne zu prüfen, wer das hier tatsächlich behauptet hat. Für derlei Unsinn ist Dir offenbar deine Zeit nicht zu schade.
Zitat von JagBlackJagBlack schrieb am 27.01.2021:Meine Vermutung, "PA und MA" steht für Pfaffinger + Mazurek, das Dreamteam.
Das hat @JagBlack geschrieben und ist keine Behauptung von @robernd .
Zitat von Ram13Ram13 schrieb:Und Du musst auch erklären, warum Mazurek "das alles eh schon gewusst" haben soll.
Das habe ich.
Zitat von Ram13Ram13 schrieb:Jetzt musst Du nur noch erklären, warum Mazurek nachweislich ab dem 16. (und damit einen Tag nach der Tat) den Polizeifunk abgehört hat
Warum muss ich das?


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

01.02.2021 um 11:26
Zitat von Jacksy24Jacksy24 schrieb:Das habe ich.
Wann? Hiermit?
Zitat von Jacksy24Jacksy24 schrieb:Ich glaube, das er dann mit bekommen hat, das um 20 Uhr schon nach Ursula gesucht wurde.
Das ist doch keine Erklärung. Das ist lediglich eine Behauptung.
Zitat von Jacksy24Jacksy24 schrieb:Warum muss ich das?
Mazurek selbst hat ausgesagt, dass er ab dem 16. den Polizeifunk abgehört habe. Dies hat er eingestanden, weil es Zeugen gibt, die beobachtet haben, dass Mazurek ab dem 16. den Polizeifunk abgehört hat.

Du meinst nun, dass er das ja gar nicht musste, weil er (wie auch immer) eh schon alles mitbekommen hätte.

Du ignorierst nicht nur, dass Mazurek selbst eingestanden hat, den Polizeifunk abgehört zu haben, Du unterstellst zudem ohne Erklärung, er hätte es auch gar nicht müssen.

Auf welcher Grundlage möchtest Du hier mitdiskutieren? Das Urteil wird es nicht sein. Die Erklärung von Mazurek auch nicht. Was dann?


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

01.02.2021 um 11:26
Ich weiß nicht, wo das Problem ist. Mazurek selber sagt, dass er ab 16.9. immer, wenn er in seiner Werkstatt war, den Polizeifunk abgehört hat. Das wird von Zeugen bestätigt..

Mazurek selber stellt in diesem Zusammenhang die Verbindung zum Verschwinden von Ursula her.
Also hörte er über den Polizeifunk etwas für ihn Relevantes zu diesem Thema, oder er HOFFTE, dort etwas zum Thema zu hören. Da muss man doch wirklich nicht weiter sinnlos spekulieren, ob er wohl etwas Interessantes hätte hören können oder müssen.

Fakt ist, er hörte ab 16.9. in Verbindung mit dem Verschwinden von Ursula bzw. mit der Suche nach ihr permanent Polizeifunk, was er zunächst abstritt, irgendwann aber zugab. Eine plausible Erklärung von ihm für all das gibt es nicht. Punkt.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

01.02.2021 um 11:38
Zitat von Ram13Ram13 schrieb:Spekulatius666 schrieb:
dass Pa und Ma für Pfaffinger und Matzurek stehen

Dabei handelt es sich um eine Behauptung von @robernd, die er anderen unterstellt.
Würdest du mir bitte erklären, wann ich das behauptet habe. Und wem soll ich was unterstellt haben?

Beginn der Geschichte über den Polizeifunk war, dass Heidi71s Darstellung über eine technisch mögliche Manipulation des Admiral-Radios als Pseudofakten im Themen-Wiki gelandet sind. Dort gehören sie nur hin, wenn zumindest eine gewisse Plausibilität zu erwarten ist. Der Umbau des Radios ist für mich nicht plausibel und für andere Leute, die sich mit Radiotechnik auskennen, offenbar auch nicht. Für mich ist plausibel, dass WM vorher schon jahrelang Polizeifunk hören konnte, ebenso wie andere Leute mit entsprechender Kenntnis (aber vermutlich nicht gehört hat, weil dort kaum etwas zu hören war). Damit fällt ein erst ein Jahr altes Radio für diesen Zweck aus.

Bei der Polizeifunk-Diskussion geht es deshalb nicht darum, ob WM ihn nach der Tat gehört hat. Es geht darum, dass es angeblich Belege gibt, dass er ihn vor der Tat nicht gehört hat. Diese Belege gibt es definitiv nicht. KP hat sich dadurch einen Haftbefehl eingehandelt, dass er locker strafbare Dinge zugegeben hat. WM hat das nur im absolut nötigen Umfang getan.

Polizeifunk in der Großstadt mag schon einen gewissen Reiz haben. Auf dem Lande hört man dort praktisch nur Schweigen. Ich bin mir sicher, dass während der Suchaktion eine ganze Reihe Leute neugierig geworden sind, und Polizeifunk gehört haben. Nein, ich gehöre nicht dazu. Schon allein deshalb nicht, weil ich dort keine interessante Information erwartet hätte. Es ist aber erstaunlich, was WM alles dem Polizeifunk hätte entnehmen sollen. Und weil er angeblich vorher nie zugehört hatte, war ihm praktischerweise auch nicht klar, dass er keine Reportage über die Verfolgungsjagd auf den Täter miterleben würde.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

01.02.2021 um 11:50
Zitat von roberndrobernd schrieb:Es geht darum, dass es angeblich Belege gibt, dass er ihn vor der Tat nicht gehört hat.
Es gibt Zeugenaussagen, die ihn nie In der Werkstatt beim Polizeifunkhören angetroffen haben. DAS gab es erst seit dem 16.9.
Und genau DAS ist das Entscheidende.

Mag sein, dass er vorher schon mal Polizeifunk gehört hat. Aber nicht in der Werkstatt und nicht dauernd. Das war neu für die Werkstattbesucher, und das war ungewöhnlich, und deshalb fiel es ihnen auf.

Und es ist ja in der Tat - für Mazureks Verhältnisse, und nur auf die kommt es an! - auch ungewöhnlich und wird von ihm nicht erklärt.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

01.02.2021 um 11:54
Zitat von Ram13Ram13 schrieb:Dass @robernd "bessere" Maße kennt, oder annehmen will, ist nachgerade albern.
Danke für das Kompliment. Ich gebe es gerne zurück.
Ebenso wie du dem Urteil entnimmst, dass WM vor der Tat keinen Polizeifunk gehört hat, entnehme ich dem Urteil, dass es sich bei den gestapelten Platten um Mehrschichtplatten mit ungefähr 180 cm x 60 cm gehandelt hat. Wobei das Urteil auf den Zusatz "ungefähr" verzichtet.
Aus dem Gutachten S. 3 geht hervor, dass eine Platte vor dem Zuschnitt doppelt so breit war (136 cm x 112 cm).


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

01.02.2021 um 12:11
Zitat von roberndrobernd schrieb:Ebenso wie du dem Urteil entnimmst, dass WM vor der Tat keinen Polizeifunk gehört hat,
Auf den Internetseiten, die Du auch dem veruteilten Kindesentführer für eigene Erklärungen zur Verfügung stellst, gibt dieser in seiner Erklärung zur Anklageschrift an (Seite 15 der Erklärung; bereits von @Andante mit Screenshot belegt), dass er erst ab dem 16. den Polizeifunk abgehört hätte.

Offenbar hast Du kein Problem damit, dass Mazurek in dieser Erklärung das "Hohe Gericht" anlügt.

Oder lügt er doch nicht und Du irrst dich?

Oder entscheidest nun Du darüber, wann Mazurek lügt und wann nicht?

Falls Mazurek in seiner Erklärung gelogen hat, was ist dann überhaupt noch von seiner Erklärung zu halten, die Du für ihn zum Download für jedermann bereit hälst?


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

01.02.2021 um 12:18
@Ram13
Ich würde es begrüßen, wenn du deinen Diskussionsstil etwas sachlicher gestaltest.
Zitat von Ram13Ram13 schrieb:Mazurek selbst hat ausgesagt, dass er ab dem 16. den Polizeifunk abgehört habe. Dies hat er eingestanden, weil es Zeugen gibt, die beobachtet haben, dass Mazurek ab dem 16. den Polizeifunk abgehört hat.
Das hab ich nicht bestritten. Du hast mich missverstanden. Ich bin der Meinung, seine Intention war die Gleiche wie von vielen anderen Leuten damals auch, die zu dieser Zeit den Polizeifunk abhörten.
Zitat von roberndrobernd schrieb:Ich bin mir sicher, dass während der Suchaktion eine ganze Reihe Leute neugierig geworden sind, und Polizeifunk gehört haben.
Genau das meinte ich.
Zitat von Ram13Ram13 schrieb:Du ignorierst nicht nur, dass Mazurek selbst eingestanden hat, den Polizeifunk abgehört zu haben, Du unterstellst zudem ohne Erklärung, er hätte es auch gar nicht müssen.
Nein, ignoriere ich nicht. Und unterstellen tue ich gar nix :)
Zitat von AndanteAndante schrieb:Es gibt Zeugenaussagen, die ihn nie In der Werkstatt beim Polizeifunkhören angetroffen haben
Es ist hier nur von "in der Werkstatt" die Rede. Das bedeutet aber nicht, das er ihn gar nicht abgehört hat (z.B. zu Hause)


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

01.02.2021 um 12:22
Zitat von PalioPalio schrieb:Bei dir kommen keine Zweifel auf, du schreist sofort Zeter und Mordio und verlierst dabei den Blick für das Wesentliche. Mazurek wurde wegen einer Fülle von ineinandergreifenden Indizien verurteilt. Und er verarscht dich.
Verarscht fühle ich mich eher von dir.
Wesentlich ist, dass bereits 10 dieser ineinandergreifenden Indizien belastbar widerlegt sind. Und es werden immer mehr. Dass du genau diese als irrelevant ansiehst und trotzdem im Sinne des Gerichts korrigierst, ist dein Privatvergnügen.
Ach ja, es fehlt dir wieder einmal der der Beleg. Und demnächst auch in der Themen-Wiki.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

01.02.2021 um 12:23
Zitat von roberndrobernd schrieb:Für mich ist plausibel, dass WM vorher schon jahrelang Polizeifunk hören konnte, ebenso wie andere Leute mit entsprechender Kenntnis (aber vermutlich nicht gehört hat, weil dort kaum etwas zu hören war). Damit fällt ein erst ein Jahr altes Radio für diesen Zweck aus
Deine höchstpersönliche Plausibilitätskontrolle ist als Entlastungsargument -wie immer- nur geeignet, wenn WM selbst so etwas gesagt hätte. Er hat aber gesagt, er habe am Tag des Verschwindens zufällig bemerkt, dass sein Radio Polizeifunk empfängt und dann aus Spaß mitgehört.

Nun hätte er deine nachträglich für ihn erfundene Wahrheit zum Besten geben können, nämlich, dass er schon immer mal in den Polizeifunk reingehört hat, es aber bis dato uninteressant war. Hat er nicht gesagt, entfällt damit.
Zitat von roberndrobernd schrieb:Aus dem Gutachten S. 3 geht hervor, dass eine Platte vor dem Zuschnitt doppelt so breit war (136 cm x 112 cm).
Du sagst es. Vor dem Zuschnitt. Diese Bretter waren dann natürlich schon zugeschnitten.

Ich gehe ja wie dargelegt nicht unbedingt davon aus, dass die Täter die Originalplatten gekauft haben. Begründung: zu teuer, zu selten/auffällig, Deckel aus anderem Material, Grundfläche wäre dann aus Kostengründen anders berechnet worden.

Wenn es aber einen Zwischenbesitzer gab, der die Platten bereits zusägte (auf ein Zwischenmaß oder sogar das Endmaß der Wände), dann passt das gut zu dem ausgelagerten Bretterstapel.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

01.02.2021 um 12:24
Zitat von roberndrobernd schrieb:entnehme ich dem Urteil, dass es sich bei den gestapelten Platten um Mehrschichtplatten mit ungefähr 180 cm x 60 cm gehandelt hat.
Hat der Zeuge T. etwas von "Brettern" oder von "Tischlerplatten" gesagt? Das sind verschiedene Dinge.
Oder hat er einen normalen ungehobelten Bretterstapel gesehen, der nichts mit dem Kistenbau zu tun haben kann? Bretter aus Massivholz werden nur bis zu einer maximalen Breite hergestellt, sonst kommt es zu Rissbildung. Deshalb gibt es auch Tischlerplatten für breitere Flächen.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

01.02.2021 um 12:27
Zitat von Jacksy24Jacksy24 schrieb:Genau das meinte ich.
Nein, das meintest Du nicht und Du hast es auch nicht geschrieben. Geschrieben hast Du:
Zitat von Jacksy24Jacksy24 schrieb:Wenn M. der Täter war, hat er das sicher alles schon gewusst. Ich glaube, das er dann mit bekommen hat, das um 20 Uhr schon nach Ursula gesucht wurde. Und da sie das Fahrrad offen liegen haben lassen, war ja dann auch klar, das sich die Suche dort konzentrieren würde.
Geschrieben hast Du das auf folgenden Post von mir:
Zitat von Ram13Ram13 schrieb:Er wollte z.B. wissen, ob Einsatzkräfte zum Weingarten koordiniert werden. Oder wo genau z.B. das kleine Mädchen gesucht wird und ob sie bereits gesucht wird.
Und jetzt behauptest Du nachgerade das Gegenteil.

Sorry @Jacksy24, Du disqualifizierst dich selbst als Diskussionpartner, wenn Du dich selbst schon nicht beim Wort nimmst.


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01.02.2021 um 12:33
Zitat von AndanteAndante schrieb:Es gibt Zeugenaussagen, die ihn nie In der Werkstatt beim Polizeifunkhören angetroffen haben. DAS gab es erst seit dem 16.9.
Wer alles hat behauptet, WM vor der Tat nie beim Polizeifunkhören angetroffen zu haben? Ich weiß nur von einem einzigen Zeugen, der ihn nie dabei gesehen haben will.
Was sollte er auch gehört haben, wenn sich dort fast nie etwas rührt? Außer wenn die Wasserpolizei einmal einen Segler auffischt.
Zitat von AndanteAndante schrieb:Und es ist ja in der Tat - für Mazureks Verhältnisse, und nur auf die kommt es an! - auch ungewöhnlich und wird von ihm nicht erklärt.



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01.02.2021 um 12:34
Zitat von ErwinKösterErwinKöster schrieb:Hat der Zeuge T. etwas von "Brettern" oder von "Tischlerplatten" gesagt? Das sind verschiedene Dinge.
Oder hat er einen normalen ungehobelten Bretterstapel gesehen, der nichts mit dem Kistenbau zu tun haben kann? Bretter aus Massivholz werden nur bis zu einer maximalen Breite hergestellt, sonst kommt es zu Rissbildung. Deshalb gibt es auch Tischlerplatten für breitere Flächen.
Er hat sich 2008 an die auffällige Begebenheit erinnert, dass der Angeklagte mehrere Holzplatten (helle Mehrschichtplatten) auslagern wollte. Diesbezüglich hatte WM zwei Landwirte gefragt und schließlich einen weiteren Bekannten. Der Zeuge hat die Bretter nach all den Jahren nicht identifizieren können. Es bleibt also nur ein verdächtiger Stapel Holzplatten, die Kistenbaumaterial gewesen sein können oder auch nicht. Wir werden es weder nachweisen noch widerlegen können.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

01.02.2021 um 12:35
Zitat von PalioPalio schrieb:Er hat aber gesagt, er habe am Tag des Verschwindens zufällig bemerkt, dass sein Radio Polizeifunk empfängt und dann aus Spaß mitgehört.
Nein, hat er nicht. Zitat Urteil:
Zitat von monstramonstra schrieb:Mazurek sagte ja selbst in der Hauptverhandlung, dass er ab dem 16.9. Polizeifunk gehört habe:
Er habe erstmals von der Vermissung des Kindes gehört habe, als er am 16.09.1981 das Radio angemacht habe. Da er ein Radio besessen habe mit dem er den Polizeifunk habe hören können, habe er ab dem 16.09.1981, immer wenn er in der Werkstatt gewesen sei, den Polizeifunk gehört.
Quelle: Urteil, S. 49.

Das Gericht hat (nur) festgestellt:
Zitat von monstramonstra schrieb:Aufgrund der Beweisaufnahme steht zur Überzeugung der Kammer fest, dass der Angeklagte in den Tagen nach der Vermissung der Ursula Herrmann ein außergewöhnliches Interesse an dem Entführungsfall zeigte und mit einem manipulierten Radio den Polizeifunk abgehört hat.
Quelle: Urteil, S. 252.

Ansonsten ist der Diskussionsstil derzeit schwierig. Sonst folgen Meldungen und Löschungen und alles ist für die Katz'.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

01.02.2021 um 12:35
Zitat von AndanteAndante schrieb:Und es ist ja in der Tat - für Mazureks Verhältnisse, und nur auf die kommt es an! - auch ungewöhnlich und wird von ihm nicht erklärt.
Wurde er jemals gefragt, warum er Polizeifunk gehört habe? Und lautete seine Antwort dann: "Sag ich nicht."


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01.02.2021 um 12:38
Zitat von monstramonstra schrieb:Nein, hat er nicht. Zitat Urteil:
Doch, das hat er so gesagt, Urteil Seite 41: Beim Sendersuchen plötzlich Polizeifunk bekommen.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

01.02.2021 um 12:44
Zitat von Jacksy24Jacksy24 schrieb:Ich bin der Meinung, seine Intention war die Gleiche wie von vielen anderen Leuten damals auch, die zu dieser Zeit den Polizeifunk abhörten.
Bevor man meint, was Menschen für eine Motivation haben, sollte man sie selber hören. Und da sagt Mazurek nun mal selber, er habe ab 16.9., und zwar anders als sonst auch in der Werkstatt, „immer (!)“ Polizeifunk abgehört, weil er am 16.9. von der Vermissung von UH im Rafio gehört habe.

Also: Nach eigenen Angaben hörte WM Polizeifunk nicht einfach so, weil das ja alle machten und weil man hoffte, was Spannendes mitzukriegen, sondern gezielt im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Ursula ab. Daran gibt es nichts zu deuteln, und man muss Mazurek nun auch nichts anderes in den Mund legen als das, was er nun mal gesagt hat.

Das Verschwinden von Ursula interessierte ihn also so, dass er sonstige Gewohnheiten durchbrach und nun in der Werkstatt Polizeifunk hörte. Das ist an sich schon bemerkenswert. Bemerkenswerter wird sein Interesse deshalb, weil er die Familie Herrmann kaum gekannt haben will:

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Quelle: „Erklärung zur Anklageschrift“, Wiki

Woher also sein plötzliches großes Interesse am Verschwinden von Ursula, das so weit ging, dass ihm normale Radionachrichten nicht ausreichten?

Und, noch bemerkenswerter: Warum leugnete er zunächst das plötzliche ständige Abhören des Polizeifunks in der Werkstatt?


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