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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

11.521 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wald, Entführung, München ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 22:30
Zitat von Ram13Ram13 schrieb:Wer stand in diesen "Adressbüchern"? Stand da von den Herrmanns mehr drin, als im Telefonbuch? Denn im Telefonbuch stand jedenfalls nicht die Adresse und auch nicht deren Beruf.
Woher wissen wir dass nur die Telefonnummer, nicht aber Adresse im Telefonbuch stand?


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 22:34
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Dazu nochmal @robernds interessante Auflistung. Bemerkenswert, dass da auch weibliche Fremd-DNA gefunden wurde. Nach so langer Zeit können das aber alles Spuren von irgendwelchen Leuten sein, die die Sachen in den 25 Jahren angefasst haben.
Ich denke mal, dass Mazurek als Polizistensohn so klug war, an den Gegenständen in der Kiste, und zwar sowohl bei der Verpflegung wie bei Lesestoff, nicht gerade Spuren zu hinterlassen, die auf ihn oder Mitglieder seines Haushalts verweisen. Sprich, die Gegenstände waren alle sorgfältig abgewischt. Alls andere wäre schon sehr dämlich gewesen.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 22:34
Zitat von monstramonstra schrieb:Vielleicht hat ihr Onkel Mazurek noch alles entlockt, bevor er sie vom Fahrrad riss. Mit hinreichender Sicherheit kann man das jedenfalls nicht sagen, wir wissen es nicht. Das belegt aber Deine Behauptung nicht.
Moment: "Ihr Onkel Mazurek"?

Im Ernst: Was soll der Unsinn?

Willst Du unterstellen, dass Mazurek (oder ein anderer von Dir avisierter Täter) das Kind vor der Entführung noch freundschaftlich wie ein Onkel befragt hätte?

Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass auf Kosten eines kleinen entführten Mädchens, das aufgrund der Entführung den Tod gefunden hat, Scherze gemacht werden, nur um das feststellende Gericht der Unfähigkeit bezichtigen zu können.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 22:40
Zitat von Ram13Ram13 schrieb:Willst Du unterstellen, dass Mazurek (oder ein anderer von Dir avisierter Täter) das Kind vor der Entführung noch freundschaftlich wie ein Onkel befragt hätte?
Das ist mehr als abwegig. @monstra klammert sich an irgendwelche abstrusen Hilfsannahmen, um die Grundannahme des Zufallsopfers weiter zu verteidigen. Aber auch hier gilt wie bei der Gesamtwürdigung der Indizien: Man muss nicht jede fernliegende Möglichkeit in Betracht ziehen.
Zitat von ErwinKösterErwinKöster schrieb:MH ist mit deinen hier geposteten Unterstellungen hinsichtlich seiner Person alles andere als glücklich. Hast du dir da schon etwas überlegt?
Naja, er könnte sich beispielsweise öffentlich entschuldigen für den Quatsch, den er verzapft hat.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 22:43
Zitat von PalioPalio schrieb:Naja, er könnte sich beispielsweise öffentlich entschuldigen für den Quatsch, den er verzapft hat.
Gut, sag ich ihm.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 22:50
Zitat von ErwinKösterErwinKöster schrieb:Das sind zwei Anomalitäten der Ermittlungen, wo ich mich frage: warum.
Anomalien der Ermittlungen oder Anomalien der Person des Ermittlungsleiters?
Zitat von Ram13Ram13 schrieb:Erstaunlich @monstra: Dein Post wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet.
Du bist der einzige, der fragt. Es muss also nicht an meinem Post liegen.
Zitat von Ram13Ram13 schrieb:Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass auf Kosten eines kleinen entführten Mädchens, das aufgrund der Entführung den Tod gefunden hat, Scherze gemacht werden, nur um das feststellende Gericht der Unfähigkeit bezichtigen zu können.
Das sind Deine Unterstellungen, nicht meine.
Zitat von PalioPalio schrieb:Man muss nicht jede fernliegende Möglichkeit in Betracht ziehen.
Warum ist es naheliegender, dass einer der Entführer mit Lachgasflasche und Betäubungsmaske in der Hand aus dem Gebüsch gestürmt kam und Ursula vorm Fahrrad gezerrt hat?

Die Gefahr, dass sie dabei laut schreit, sich wehrt und nicht schnell betäubt werden kann, die ist viel größer. Wäre es nicht naheliegender, sie erst einmal vom Fahrrad zu locken, ihr irgendwie nahe zu kommen? Zudem ist die Betäubung mit Lachgas nicht lange anhaltend. Es ist also auch nicht fernliegend, dass Ursula mit ihren Entführern gesprochen hat.
Zitat von PalioPalio schrieb:Naja, er könnte sich beispielsweise öffentlich entschuldigen für den Quatsch, den er verzapft hat.
Nun ja, das ist aber auch Quatsch.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 22:57
Zitat von ErwinKösterErwinKöster schrieb:Da zählt ja wohl in erster Linie der materielle Gehalt einer Aussage und nicht nur der aus dem Unmittelbarkeitsprinzip erfließende Eindruck eines Zeugen. Was nicht schlüsdig ist kann auch durch Eindrücke nicht aufbereitet werden.
Es wird ja hier ja so viel über die Glaubwürdigkeit der befragten Zeugen räsonniert. Da geht es dann nicht um den materiellen Gehalt der Aussage allein, sondern genau so um den Eindruck, den der Zeuge bei der Befragung macht, wie und was er auf (Fang-)Fragen antwortet, wie seine Körpersprache ist etc. So was kann nur der wissen und beurteilen, der den Zeugen persönlich während der Vernehmung erlebt hat.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 23:05
Zitat von Ram13Ram13 schrieb:Hinsichtlich Deines "Tatverdachts" habe ich weiter oben etwas geschrieben: Der ehemalige Polizeibeamte und Jäger wurde nicht angeklagt.
Er war ja auch schon lange verstorben. Und dafür, dass es überhaupt nicht um ihn ging, spielt er im Urteil gegen WM aber durchaus eine prominente Rolle - warum?


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 23:06
Zitat von monstramonstra schrieb:Die Gefahr, dass sie dabei laut schreit, sich wehrt und nicht schnell betäubt werden kann, die ist viel größer. Wäre es nicht naheliegender, sie erst einmal vom Fahrrad zu locken, ihr irgendwie nahe zu kommen? Zudem ist die Betäubung mit Lachgas nicht lange anhaltend. Es ist also auch nicht fernliegend, dass Ursula mit ihren Entführern gesprochen hat.
Dir Entführer sollten mit Ursula ohne Maske gesprochen haben? Damit Ursula sie nach ihrer Befreiung wiedererkennt und verraten kann?

Ich glaube kaum. In diesem Fall hätte der Plan gelautet, sie sofort zu töten. Dann hätte man sich die Kiste und den ganzen anderen Kram drumrum schenken können.

Man muss ja hier nicht auf Teufel komm raus Stories erfinden, für die es keine Belege gibt, nur um Mazurek rauszuhauen.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 23:09
Zitat von monstramonstra schrieb:Du bist der einzige, der fragt. Es muss also nicht an meinem Post liegen.
Die, die fragen würden, fragen nicht, weil ich gefragt habe. Und die anderen fragen nicht, weil sie von Mazureks Unschuld überzeugt sind und daher Deine fragwürdigen, gleichwohl in diese Richtung "richtigen" Ausführungen nicht in Frage stellen wollen.

Nach meinem Dafürhalten machst Du dich lustig über ein Verbrechen, bei dem ein kleines Mädchen den Tod gefunden hat. Und das machst Du nur, damit am Ende bloß Deine Argumentation "irgendwie" richtig erscheint.

In diesem Thread vermisse ich immer wieder die Erinnerung daran, dass ein Mädchen im Alter von 10 Jahren den Tod gefunden hat. Ursula wäre heute ein wenig älter als ich. Sie wäre deutlich jünger (etwa 30 Jahre) als @robernd, der viel dafür tut, den verurteilten Täter an ihrem Tod zu exkulpieren.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 23:09
Ich finde die 1,73 m Mann steht in der Kiste Bilder leider nicht mehr, die verdeutlichen sollten, wie unnütz es war, dass der Beamte S. In die Kiste sprang. Sofort stellte sich mir die Frage, wie man da wohl einen Toiletteneimer mit Wasser positioniert hat.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 23:09
Zitat von monstramonstra schrieb:Warum ist es naheliegender, dass einer der Entführer mit Lachgasflasche und Betäubungsmaske in der Hand aus dem Gebüsch gestürmt kam und Ursula vorm Fahrrad gezerrt hat?
Der Täter versteckte sich hinter einer Fichte. Er setzte also auf das Überraschungsmoment. Die Entführer standen unter großem Zeitdruck, weil Ursulas erwartet wurde.
Das Lachgas war vermutlich überdosiert. Die Unterhaltung war außerdem vorgesehen über das "Sprachrohr".
Die gefundene Tütenmaske spricht für maskierte Täter, die nicht erkannt werden wollten.
Ursula wird sicher nicht den beiden fremden Männern mit Tüten überm Kopf gegenüber Vertrauen gefasst und über den Beruf ihres Vaters geplaudert haben.

Alles spricht für eine Überwältigung des Kindes ohne Unterhaltung am Seeweg.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 23:18
Zitat von monstramonstra schrieb:Nun ja, das ist aber auch Quatsch.
Dann hätte ich allerdings die Hochachtung vor ihm, die du ihm als Vorschuss von Anfang an entgegengebracht hast. Wird er natürlich nicht machen, ist klar.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 23:26
Zitat von PalioPalio schrieb:Ursula hat aber mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Plauderei mit den Tätern geführt und keine Auskünfte gegeben über die Straße und den Lehrerberuf ihres Vaters,
Zitat von PalioPalio schrieb:Es ging hier keiner davon aus, dass die Täter mit Ursula sprachen
Ja, vielleicht nicht mehr an diesem Tag, aber vielleicht zuvor...


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 23:34
Zitat von max63max63 schrieb:Ja, vielleicht nicht mehr an diesem Tag, aber vielleicht zuvor...
Damit schießt du dann die Theorie vom Zufallsopfer in Grund und Boden. Aber macht nichts, auf Logik kommt es hier inzwischen gar nicht mehr an....


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 23:46
Zitat von Ram13Ram13 schrieb:Die Anklage bezog sich auf Mazurek und dessen (damaliger) Ehefrau.
Wie jetzt? Welche Anklage bezog sich auf seine damalige Frau??


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18.02.2021 um 23:49
Zitat von AndanteAndante schrieb:Damit schießt du dann die Theorie vom Zufallsopfer in Grund und Boden. Aber macht nichts, auf Logik kommt es hier inzwischen gar nicht mehr an....
Das ist so nicht ganz korrekt: Es wird sich hier so lange vom eigentlichen Sachverhalt entfernt, bis eigentlich alles möglich ist.

Auch die "Onkelgeschichte".

@monstra hat da zwar andere Feststellungen treffen können, als die Strafkammer, aber @monstra legt auch Wert auf die (allgemein bekannte) Meinungsfreiheit. Die am Ende sowas wird wie eine "Deutungsfreiheit".


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 23:55
In einem neuen Zeitungsbericht wird geschrieben, dass jetzt auch der Anwalt von WM, Walter Rubach aus Augsburg wieder auf Spurensuche im Fall Ursula Herrmann geht.
Leider kann ich den Bericht nicht lesen.
Hat jemand hier einen Online-Zugang zur Augsburger Allgemeinen und kann uns über den Inhalt des Zeitungsberichtes aufklären?


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 23:57
Zitat von AndanteAndante schrieb:Man muss ja hier nicht auf Teufel komm raus Stories erfinden, für die es keine Belege gibt, nur um Mazurek rauszuhauen.
Zitat von Ram13Ram13 schrieb:Nach meinem Dafürhalten machst Du dich lustig über ein Verbrechen, bei dem ein kleines Mädchen den Tod gefunden hat. Und das machst Du nur, damit am Ende bloß Deine Argumentation "irgendwie" richtig erscheint.
Das ist mir alles zu viel unsachlicher Userbezug. Im Gegensatz zu @Palio der/die immerhin meiner skizzierten Möglichkeit handfeste Argumente entgegenhält:
Zitat von PalioPalio schrieb:Alles spricht für eine Überwältigung des Kindes ohne Unterhaltung am Seeweg.
Deine Argumente sind durchaus überzeugend. Ja, das macht so mehr Sinn.
Zitat von PalioPalio schrieb:Dann hätte ich allerdings die Hochachtung vor ihm, die du ihm als Vorschuss von Anfang an entgegengebracht hast. Wird er natürlich nicht machen, ist klar.
Hochachtung? Nun ja. Anwälte, die mir Abmahnungen schicken, die unterschreiben immer mit "Hochachtungsvoll".

Du würdest von Michael Herrmann einen Sinneswandel, eine Unterwerfung verlangen. Wenn Du erst dann Hochachtung hättest, dann stellt sich die Frage nach Verachtung.

Aber es ist schon spät...


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

18.02.2021 um 23:58
Zitat von Ram13Ram13 schrieb:Es wird sich hier so lange vom eigentlichen Sachverhalt entfernt, bis eigentlich alles möglich ist.
Na ja, vielleicht haben die unmaskierten Täter, nachdem das eigentlich avisierte Opfer ausgerechnet heute, verdammte Hacke, nicht kam, hocherfreut die gerade daherradelnde Ursula angehalten, sie höflich gefragt, wie sie heißt und wo sie wohnt. Man hat dann noch ein wenig über den Kontostand ihrer Eltern palavert, und dann hat man sie gebeten, mitzukommen. Oder es war doch alles ganz anders. Vielleicht gar so, wie es das Gericht geblubbert hat. Was aber nur eine äußerst minimale Wahrscheinlichkeit für sich hat, klaro.


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