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Mordserie an männlichen Jugendlichen, Rhein-Main-Gebiet 1980er Jahre

DaScully
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Mordserie an männlichen Jugendlichen, Rhein-Main-Gebiet 1980er Jahre

03.04.2016 um 16:27
@yasumi
Stimmt, ist auch ne Möglichkeit, aber es bleibt bei 2 Konstanten das (Aufgabeln der Opfer aus dem) Bahnhofsmilieu und das Veschwindenlassen in der Kanalisation. Es sind auch alles Knaben oder junge Männer, keine Frauen.

@Bandini
Ja, kann man sich vorstellen. Bleibt trotzdem die Erfahrung der Kriminalisten, dass Opfer dort abgegriffen (meist sozialer Nahbereich unter 5km) und abgelegt werden, wo der Täter sich auskennt, wo er oder seine Familie lebt oder gelebt hat. Wo er arbeitet oder gearbeitet hat.

@Feelee
Ist grausam, was diese Menschen tun. Man mag sich nicht in sie hineinversetzen.


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H01
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Mordserie an männlichen Jugendlichen, Rhein-Main-Gebiet 1980er Jahre

04.04.2016 um 09:29
Hallo an alle,

auch wenn man in Offenbach, Frankfurt, Hanau oder Langen wohnt, muss man diese Orte wirklich kennen und aussuchen, die als Ablageorte bekannt sind. Diese Orte sind verschwiegen, nicht viele Menschen kommen hier vorbei. Und das hat den Täter an den Orten gereizt.

Im Rhein-Main-Gebiet, auch in den Randbezirken, leben so viele Menschen, dass man nichtmal beim "Gassi gehen" in Feld, Wald und Wiese wirklich längere Zeit alleine ist. Nachts ist es noch am sichersten nicht von einem Mensch mit Hund im Schlepptau überrascht zu werden. Aber in Stadtnähe kann auch das passieren. Wobei Niederrad in der Gegend nachts sicher sehr einsam ist.

Daher ist der "Trick" mit der Entsorgung in der Kanalisation ziemlich gut. Der Täter hat vorher sicherlich schon trainiert die Kanaldeckel zu öffnen, damit es im Ernstfall schnell geht, bzw. den Kanaldeckel vorbereitet. Oder er hatte das nötige Werkzeig dabei. Das setzt gute Planung, vorausschauendes Denken und gezieltes Vorgehen voraus. Er hat diese Stellen sehr gut recherchiert und die Taten sind mit Sicherheit nachts passiert, bzw. das Verstecken der Leichen.

Hätte jemand eine Leiche in einem der Frankfurt umgebenden Wälder abgelegt, wäre es eine Frage von Stunden bis diese Leiche von einem Hund bzw. Spaziergänger gefunden wird. Das gilt auch für die Umgebung Dreieich, Langen, Erzhausen bzw. Offenbach. Und die Gefahr beobachtet zu werden ist in der ganzen Gegend tagsüber natürlich permanent gegeben. Der Täter brauchte ein Auto für den Transport und hatte die Wege so geplant dass er wenig alleine schleppen muss, würde ich vermuten.

Ich gehe davon aus dass der Täter im Gebiet Frankfurt, Offenbach, Hanau wohnte. In großen Städten fallen "Sonderlinge" nicht so auf, wie in einem Ort. Auch wenn ich kein Psychologe bin, würde ich den Täter als Sonderling beschreiben, vor allem als Menschen der die Anonymität sucht und schätzt. Schon um bloß nicht aufzufallen und damit niemand sich über ihn wundern kann, weils einfach keinen Nachbarn interessiert wann der wie geht und kommt, mit wem oder alleine.

Viele Grüße
Hellea


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DaScully
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11.04.2016 um 17:37
@H01
Danke für die genaue Beschreibung des Umfeldes.

Aus Stephan Harbort, Aufdeckungsbarrieren bei Serienmorden
Bei eigenen Untersuchungen an 52 Probanden kam heraus, dass das Charakterprofil der Täter bunt gemischt ist und keine generalisierende Aussage zulässt. Die brisantesten und häufigsten Charakterzüge sind emotionale Labilität, Gemütsarmut, egoistisch-egozentrische Grundhaltungen, geringe Frustrationstoleranz, eingeschränkte Impulskontrolle und Minderwertigkeitsgefühle. Allerdings lässt sich auch hier kein idealtypisches Charakterbild herausfiltern.
So dominieren beispielsweise bei multiplen Sexualmördern in erster Linie Vermögens- und Körperverletzungsdelikte als Vorstrafen, und eben nicht Sexualverbrechen. Diese deliktische Bandbreite ist dadurch zu erklären, dass Serientäter generell nur sehr eingeschränkt bereit sind, Normen und Werte einer Gesellschaft zu akzeptieren, vor allem aber zu respektieren.
Die Opfer werden daher in Dreivierteln der Fälle nicht sofort angegriffen und überwältigt. Vielmehr wird das Terrain zunächst sondiert, potenzielle Opfer werden taxiert, belauert, verfolgt und ausgespäht. Erst wenn der angehende Mörder ausreichende Kenntnisse und genügend Wissen erlangt hat, die auch aus vorheriger krimineller Erfahrung ableitbar sind und ein profitables Opferprofil herausgearbeitet worden ist, beginnt die konkrete Tatplanung. Sie umfasst bestimmte Vorgaben, von denen im Regelfall nicht abgewichen wird: Tatzeit, Tatort, Tatmittel, Tatablauf. Und das vielfach beliebig oder zufällig ausgewählte Opfer soll lediglich bestimmten Kriterien entsprechen: beispielsweise Kinder, junge Mädchen, Frauen, Prostituierte, Anhalterinnen oder ältere Menschen, die sich arglos und nicht selten (zu) sorglos oder vertrauensselig in einer unverfänglich und gefahrlos erscheinenden Situation umschmeicheln, überreden, einladen oder auf andere Art beeinflussen und an den späteren Tatort dirigieren lassen.


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DaScully
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Mordserie an männlichen Jugendlichen, Rhein-Main-Gebiet 1980er Jahre

12.04.2016 um 21:33
Das Leben dieser Jungen und Männer.
http://m.spiegel.de/sptv/reportage/a-89008.html


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Mordserie an männlichen Jugendlichen, Rhein-Main-Gebiet 1980er Jahre

01.05.2016 um 23:02
:
Ich habe ein Opfer gekannt. Es handelt sich dabei um Oliver T. Wir wohnten damals im selben Haus und er war ein Nachbarjunge. Wir spielten manchmal zusammen. Ein lieber Spielkamerad, eher schüchtern und ruhig. Und er konnte so verschmitzt lieb lachen! Die Familie zog dann kurzfristig weg. Er hatte mehrere Geschwister. An der Tür stand noch ein zweiter Name, der mit "Ba" oder "Pa" anfing.
Ich kann nicht glauben, was passiert ist. Wie krank muss jemand sein, um einen wehrlosen Jungen umzubringen? Wenn jemand das Grab kennt oder eines der anderen Jungen - würde ich es gerne wissen.


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DaScully
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Mordserie an männlichen Jugendlichen, Rhein-Main-Gebiet 1980er Jahre

20.06.2016 um 09:19
@Dorotheus
Ich finde, es kann eine Verbindung zu Tristan geben, aber nur wenn man davon ausgeht, dass Manfred Seel nicht der einzige Täter war, sondern hier eine Art perverse Interessengemeinschaft mehrerer Männer bestand.

Es begann mit <07.09 1976 Stangenrod>, hier in der Nähe, denke ich, hat der Täter oder seine Familie gewohnt. Ich frage mich, auch ob es eine Art Wohngruppe für männliche Jugendliche gab, die aus dem Ostblock (z.B. Tschechien) kamen.

Die nächsten Morde <23.05 1982 Dreieich/19.09 1982 Erzhausen/02.07 1983 Erzhausen/09.09 1983 Frankfurt/11.10 1983 Frankfurt/21.06.1989 Offenbach> scheinen seine Wohnort zu sein.

1989 riss die Serie ab und der Ostblock öffnete sich. Kann sein der Täter kehrte in seine Heimat zurück und war erst mal weg vom Radar, ... aber er kam wieder.

Und ich denke, er ist nicht allein. Vielleicht mit einem Mann, der auch einen, wenn auch sehr frühen z.B. deutsch-polnischen Migrationshintergrund (Großeltern, Vater), hat.


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DaScully
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20.06.2016 um 19:31
@hopkirk
Es wird das geringe Alter des mutmaßlichen Täters bemängelt, aber es gibt sie durchaus, Kinder die morden.

Man denke an den letzten Fall in Leipzig, oder an KWS. Er tötete mit 14 Jahren einen deutlich älteren Mann.
Wikipedia: Kurt-Friedhelm_Steinwegs

In der Nähe von Stangenrod gab es das Jugendlager Gießen-Krofdorf (Aussiedlerlager Ostblock). Wenn Opfer und Täter unbegleiteterte Jugendliche dieses Aussiedlerlagers waren, die ein Dorffest besucht und getrampt haben?

Stefan Harbort hat Namen des Verdächtigen, Ortsangaben und Zeiten verfremdet, aber der Kern stimmt. Es kann durchaus sein, dass hier ein Kind getötet hat.

Anmerkung zum etwaigen Zeitgeschehen:
http://www.zeit.de/1956/16/sind-sie-denn-hilflos-bei-uns-im-westen

Wenn der Jugendliche unbegleitet war, so ist
er bis zu einem bestimmten Alter nicht frei in der Wahl seiner Wohnung gewesen.

Es müssen noch Akten mit Einschätzungen zu finden sein, vielleicht in einem Zentralarchiv. Auch standen ihm nur wenige Möglichkeiten der Berufswahl (Handwerk) und Ausbildungsorte offen.

Es kann geschaut werden, ob ein Gießener Mündel in den Jahren nach dem Fall Stangenrod an den Orten der nachfolgenden Morde gewohnt hat.

Und es muss mindestens EIN Mündel, das mit den Ringelsocken, im Jahre 1976 unbekannt abgegangen sein.


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DaScully
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Mordserie an männlichen Jugendlichen, Rhein-Main-Gebiet 1980er Jahre

20.06.2016 um 21:12
Und was, wenn sich ein jugendlicher Aussiedler und ein Jugendlicher aus der damaligen Kinder- und Jugendhilfe Offenbach, Frankfurt oder Gießen getroffen haben?


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Mordserie an männlichen Jugendlichen, Rhein-Main-Gebiet 1980er Jahre

20.06.2016 um 21:18
@DaScully
Bemerkenswert im Zusammenhang mit Tristan finde ich auch die Örtlichkeit im Liederbachtunnel: Wasser, Kanäle... Die anderen Jungen waren leider durch die Anlagen so verstümmelt, dass nicht mehr allzu viel festzustellen war, bei Tristan wurde der Täter gestört. Dieser Täter konnte gut ein Mittäter von MS gewesen sein (natürlich Spekulation).


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21.06.2016 um 21:49
@MaggieO
Hm. Durch die räumliche Nähe Frankfurt - Gießen ist viel möglich. Kann aber auch sein, die sind sich nie begegnet.

MS aus Frankfurt, als Soldat in Gießen und Marburg, das letzte Mal als Reservist 1974. Seine ersten Morde 1972 zwischen Grundwehrdienst und Reservistenübung...

Ein Mord von Unbekannt an einem Jugendlichem 1976 in Stangenrod, den niemand vermisst. Dann in Folge Morde an männlichen Jugendlichen und Männern. Die Serie endet 1989 scheinbar in Frankfurt. Als hätte der Täter eine Lösung für seine Probleme gefunden.

Einerseits kann man sich 1976 einen jungen Täter denken, andererseits erscheint das auch wieder absurd. Die Jungen wurde teilweise gefesselt und noch lebend in die Kanalisation geworfen. Wurden sie nicht teils erschlagen?

MS beginnt nimmt das Morden 1991 wieder auf. Bei Gisela Singh wird vermutet, es wären 2 Täter gewesen, der plazierten "Schuhe" wegen.

Kann man denn die Signatur des Männermörders, mit der Signatur des Menschen vergleichen, der dem mutmaßlichen Frauenmörders zur Hand ging?

Der Männermörder scheint sehr pragmatisch, fast zwanghaft. Er räumt nach seinen Taten auf, indem er seine Opfer in die Kanalisation verschwinden lässt.

@MaggieO
Ich finde du hast recht. Die reinigende Funktion des Wassers? Tristan wurde nass und die jungen Männer, die in die Kanalisation verbracht wurden, auch... Die Spuren waren weg. Ich finde, das ähnelt sich... Plus... Tristan wurde das Gesicht zerschlagen, vielleicht um Kontrolle zu erlangen...


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DaScully
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22.06.2016 um 09:37
MS hinterlässt, wenigstens am Anfang, ein schreckliches Schlachtfeld.
Die toten Frauen finden sich in einer Gartenhütte, unter einer Brücke, im Wald ... oder gar nicht ... und dann werden sie plötzlich verpackt in blauen Müllsäcken oder in einer blauen Maischetonne gefunden.

Der Mörder der männlichen Jugendlichen, hinterlässt nur sein erstes Opfer im Wald ... Alle anderen werden in der Kanalisation gefunden, unverpackt. Die Spuren am ersten Mordopfer in Stangenrod sind wohl die wichtigsten, wenn es die ausreichend gibt.

25 km entfernt von Gießen liegt Stangenrod, hier fanden in den 70er Jahren auch Übungen der NATO statt. In Gießen gab es das Jugendlager Gießen-Krofdorf (Aussiedlerlager Ostblock) und die Bundeswehr und die US-Army.


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DaScully
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22.06.2016 um 17:07
yasumi schrieb am 24.03.2016:Im Kriminalreport gibt es eine Szene (min 5:10), wo der Kriminalpsychologe sich äußert, er liest dabei einen Artikel mit der vermutlichen Überschrift "Traf der Mörder im "Tivoli" seine Opfer?", unter dem Artikel werden sechs Fotos der Opfer gezeigt, dürfte also frühestens 1989 erschienen sein. Der Artikel scheint ausführlicher auf den Fall einzugehen und wäre sicherlich interessant. ;-)
Die Mordserie des Männermörders endet scheinbar 1989, die des Frauenmörders wird 1991 wieder aufgenommen. Nun scheinbar zu zweit. Können die sich im Frankfurter Bahnhofmilieu getroffen haben? Anfangs wurde vermutet, der Mörder der Gisela Singh sei ein LKW-Fahrer.

Später hat man anhand der Spüren gesehen, dass neben MS noch ein weiterer Mann beteiligt gewesen sein kann (Schuhe). Mit wem ist MS 1991 im Milieu gesehen worden, das Tivoli ist ja in Bahnhofsnähe.

Gisela Singh war heroinabhängig, die Jungen waren es auch.


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DaScully
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Mordserie an männlichen Jugendlichen, Rhein-Main-Gebiet 1980er Jahre

22.06.2016 um 20:40
@hopkirk
@yasumi
@Bandini
@H01
@Bandini
@MaggieO
@Feelee

Das Folgende hat vielleicht nichts mit dem Mord an dem Jugendlichen 1976 in Stangenrod bei Gießen zu tun, ist aber zeitlich und räumlich bedrückend nah.

http://m.spiegel.de/spiegel/print/d-43143921.html

Ein Ehepaar aus Stangenrod bei Gießen holt seine Kinder von den Großeltern in Frankfurt am Main ab. Ein kleines Kind bricht von einem Schuss aus einer Waffe tot im Arm der Großmutter zusammen.

Täter ist Wolfgang Röder, der in einer Wohngemeinschaft ehemaliger Fürsorgeflüchtlinge Zuflucht fand. Dabei sein kleingewachsener Kumpel "Pico".
Wolfgang Röder und der andere Junge, der seines geringen Wuchses wegen den Spitznamen "Pico" trägt, bauen einen Balkon in anderer Schußrichtung mit Matratzen zu einer Art Gefechtsstand aus. Um 12.35 Uhr steht Frau Gelsheimer mit ihrem Enkelkind Daniela auf dem Arm drunten vor dem Haus Wegscheidestraße 36
Der Artikel ist vom 23.08.1971, die Tat geschah 14 Tage zuvor. Ein kleines Mädchen aus Stangenrod stirbt im August 1971 durch die Waffe eines ehemaligen Fürsorgezöglings in Frankfurt. Der wird auch dafür verurteilt.

Im September 1976 stirbt ein unbekannter Junge in Stangenrod, keiner weiß, woher er kommt. Keiner weiß, wie er heißt.Auffällig ist lediglich, er ist mit 1,60 m auffällig klein. Er ist nackt, bis auf die Ringelsocken.

"Pico", aus der Wegscheidestraße ?

Wenn dem so ist, so kann unser Mörder von kaltem Hass getrieben sein.


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DaScully
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25.06.2016 um 11:57
Oh weh, ihr seid alle im Urlaub. :-)

W.R. hat für mich ein Motiv, den Pico zu töten. Ich denke, der Pico hat im Prozess als Zeuge gegen ihn ausgesagt. 1976 kann der Jugendliche, 21 Jahre alt und damit volljährig, wieder freigekommen sein.

Vielleicht hat Pico das Bedürfnis bis gehabt, sich bei der Familie des Opfers zu entschuldigen oder es war für W.R. von vornherein klar, dass er sich für die Aussage und die nachfolgenden Jahre in Haft, Psychiatrie oder Erziehungsheim (?) rächen wird.

http://m.spiegel.de/spiegel/print/d-43143921.html
Hatte nicht, gelegentlich eines der Delikte, mit denen der Fünfzehnjährige polizeibekannt geworden war, ein amtsärztliches Gutachten "außergewöhnliche Aggressivität" und eine Minderung der Verantwortlichkeit festgestellt"?
Da er nicht gefasst werden wollte, kann er ihn nach Stangenrod verbracht haben, um den Verdacht auf die Familie der Opfer zu lenken. Spekulation.

Auch wenn W.R. damals kein Auto hatte, kann er nach Grünberg-Stangenrod gekommen sein, denn er konnte schon mit 15 Jahren Autos knacken und diese wohl auch fahren.

http://m.spiegel.de/spiegel/print/d-43143921.html
Die Anerkennung, die er durch Leistung nicht gewinnen konnte, verschaffte er sich als Raufbold und Anführer. Später hielt er es auf Arbeitsplätzen und Lehrstellen nicht aus. Mit 15 knackte er zum erstenmal ein Auto, griff er in eine Kasse.
Kann sein, dass er nach 1976 für irgendwas verurteilt wurde, denn bis 1982 war scheinbar Ruhe... Und dann starben in schneller Folge 1982 bis 1983 5 junge Männer. Und wieder war Ruhe.

Kann der W.R. als ziviler Angestellter bei der US Army in Gießen gearbeitet haben? Dort gab es immer etwas zu tun und es wurde damals nicht viel nach dem Background gefragt. Mal stand man wegen einem Job vor dem Tor, mal nicht.

http://m.giessener-allgemeine.de/rubriken/ressorts/lokales/giessen_Artikel,-Das-US-Depot-als-Ort-der-Mythen-Reportage-un...
Als A.N. vor 40 Jahren zum ersten Mal an der Pforte stand, die heute von einem großen Vorhängeschloss geschützt ist, war das US-Depot vor allem ein Ort, um Geld zu verdienen. ... Man ging morgens zum Tor und meldete sich an. Dann wurde man abgeholt, eingeschrieben, geschickt zu den Orten, an denen man aushelfen sollte«, erinnert sie sich heute an die 1970er Jahre. Viele Schüler und Studenten arbeiteten hier. Aber auch Wohnungslose verdienten sich ihr Geld als Casuals, als Angestellte für ­einen Tag. Teilweise warteten sie schon ab nachts um vier Uhr vor der Pforte des US-Depots,... »Die hatten so viele Leute da, dass sie zeitweise gar nicht wussten, was sie mit uns machen sollen. Dann habe ich eben das Warenhaus gekehrt«, sagt A.N.


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DaScully
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Mordserie an männlichen Jugendlichen, Rhein-Main-Gebiet 1980er Jahre

25.06.2016 um 12:08
Es fanden sich bei dem Opfer Markus H. Handschellen, jedoch unklaren Fabrikats. Ich denke, es die Polizei und der Täter wissen es. Ich spekuliere, dass diese aus dem Depot stammen und geklaut wurden... und dass sie falsche Spuren legen sollten.


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Leonberger
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25.06.2016 um 18:14
Laut Kriminalreport Hessen wird ein Zusammenhang zwischen MS und den "Kanalmorden" geprüft. Sollte ein Zusammenhang wahrscheinlich sein, könnt der Fall TB das Bindeglied zwischen den männlichen und weiblichen Mordserien sein.


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25.06.2016 um 18:30
Leonberger schrieb:Laut Kriminalreport Hessen wird ein Zusammenhang zwischen MS und den "Kanalmorden" geprüft.
Ich weiß, die Frage nervt bisweilen, aber gibts dazu auch einen Link? Wenn man etwas behauptet sollte man das auch mit entsprechenden Artikeln untermauern.


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Leonberger
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Mordserie an männlichen Jugendlichen, Rhein-Main-Gebiet 1980er Jahre

25.06.2016 um 20:34
@Carietta
Ich finde den Beitrag nicht mehr. Es ging um die Sondersendung über den Fall MS - ich meine es war Mai d. J. Sorry!


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Mordserie an männlichen Jugendlichen, Rhein-Main-Gebiet 1980er Jahre

25.06.2016 um 21:53
@Leonberger

Ich hab jetzt sehr lange gesucht und den Beitrag gefunden.

http://www.youtube.com/watch?v=aDhGWWcwTvg

Ca. ab Minute 19:30 geht es um die "Kanalmorde". Dieses jedoch im Zusammenhang mit Hessens schlimmsten Serienmördern. Allerdings wird bei ca. Minute 21:00 erwähnt: Zitat: "das unfassbare, möglicherweise hängen diese Morde mit den Taten in Bad Schwalbach zusammen". Bestätigt wird dies jedoch nicht von involvierten Beamten. Von daher ist es mit Vorsicht zu genießen.


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Leonberger
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26.06.2016 um 00:02
Danke. Der Kriminalreport würde sich nicht so äußern, wenn sie nicht abgesichert wäre. Natürlich ist alles mit Vorsicht zu beurteilen - selbst wenn die Quelle eine Behörde sein sollte.


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