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Mordserie an männlichen Jugendlichen, Rhein-Main-Gebiet 1980er Jahre

DaScully
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Mordserie an männlichen Jugendlichen, Rhein-Main-Gebiet 1980er Jahre

24.07.2016 um 19:07
@explorer2012
explorer2012 schrieb am 21.07.2016:und einen anruf gab es, wo eine maennliche stimme sagte, er sei fuer die tat verantwortlich. danach legte er wieder auf. die stimme war mir unbekannt, schien so, als waere sie verstellt gewesen. seine worte wurden begleitet von einem schrecklichen lachen. ich teilte das der polizei mit, man hielt es fuer moeglich, dass es sich beim anrufer um den taeter handeln koennte.
Auch im Fall Tristan gab es einen Anruf mit dem Hinweis, er sei der Mörder des Jungen. Allerdings ging dieser bei der Polizei ein, die ihn mitgeschnitten hat. Gelacht hat der Anrufer nicht.
Bär
Noch eine Übereinstimmung. Die Ähnlichkeit der Jungen, die, Anrufe mit Selbstbezichtigung.

Was hat ein Täter davon, Kinder zu töten und deren Eltern zu quälen? Diese ekelhafte Gefühl der Macht?

Mir fällt dazu immer nur W.R. ein, der das Baby mit dem Kleinkalibergewehr erschoss.

Vielleicht hat man versucht, diesem emphatielosen Jugendlichen W.R. nach der Tat versucht zu erklären, was er angerichtet hat und er hat für sich, aufgrund seiner Persönlichkeitsstörung etwas anderes daraus gemacht.

Ihnen nochmals alle Kraft der Welt und Grüße an die gesamte Familie. Vielleicht ist hier tatsächlich noch etwas zu klären. P.B. immerhin lebt.


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DaScully
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24.07.2016 um 19:20
@explorer2012
Hier geht es zur Stimme des Mannes, der behauptet, Tristans Mörder zu sein. Ist das die Stimme, die auch sie hören mussten?

Ich glaube, das Bild des Zopf-Mannes ist nicht richtig zugeordnet. Das ist vermutlich nicht der Anrufer.

https://www.google.de/url?sa=t&source=web&rct=j&url=http://m.youtube.com/watch%3Fv%3DHkMPrDzRnls&ved=0ahUKEwinvdz8zIzOAh...


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24.07.2016 um 19:42
http://www.zeit.de/1972/15/wir-trainieren-die-freiheit/komplettansicht
DaScully schrieb am 10.07.2016:Die Erfahrungen von Fürsorgezöglingen in der Bundesrepublik klingen deprimierend, die Statistik sagt: Jedes Jahr flüchten 50 Prozent der Jugendlichen aus den Heimen. B., selbst 18 Jahre im Heim, spricht vom „sado-masochistischen Zirkel bei Heimkindern: Gequält werden und selber quälen“. Die Alternative sehe so aus: Entweder Arschkriecher und Sadist oder Ausbruch und Kriminalität. Nicht selten komme es zur gleichgeschlechtlichen Liebe als Gegenmittel zur Vereinsamung und Abkapselung.
Hier spricht P.B. und ich finde es erschreckend, wie eingeschränkt er seine Handlungsalternativen sieht.

Wofür hat er sich denn entschieden, so ohne Psychotherapie? Äußere Anpassung und heimliches Ausleben seiner wirklichen Bedürfnisse?

Ein Heimkind zu sein war schwer und es sind viele Wege gehbar, wenn man sie sich vorstellen kann. Immerhin gab ein Heimkind, das Professor wurde.


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Mordserie an männlichen Jugendlichen, Rhein-Main-Gebiet 1980er Jahre

26.07.2016 um 02:00
@yasumi......................danke fuer das willkommen

@dorotheus...........sie schrieben mir:

Danke, dass Sie sich gemeldet haben!
Standen Sie damals im Telefonbuch? Woher kannte der angebliche Täter die Telefonnummer von Ihnen? Haben Sie eine Idee? Wie lange war Oliver bereits nicht mehr Zuhause?
Entschuldigen Sie bitte die Fragen - aber was damals passierte, kann nicht einfach zu den Akten gelegt werden.

meine antwort:

zum zeitpunkt der tat war ich schon geschieden und lebte alleine. oliver war bei seiner mutter und ihrem neuen freund, der spaeter auch ihr mann wurde. telefon hatte ich keines, aber zu der zeit eine gute freundin, wo ich mich hin und wieder nach der arbeit aufhielt. dort hatte ich auch immer wieder mal die kripo zu gast, die 'ungewollt' auch mal journalisten im schlepptau hatten. da einerseits der name tupikas sehr selten ist, in der regionalen zeitung zudem auch immer wieder der name und die adresse meiner freundin genannt wurde, war es nicht besonders schwierig, eine telefonnummer dazu rauszufinden. oliver selbst hatte ich alle 3-4 wochen mal am wochenende bei mir zu hause, nach absprache halt mit der mutter, die dabei das letzte wort hatte. zum zeitpunkt des verbrechens war er wohl einige tage vorher von zu hause ausgebuext, davon hatte ich aber keine kenntnis.
ich selbst hoffe natuerlich, dass der taeter schon lange nicht mehr lebt oder wegen anderer oder aehnlicher verbrechen schon lange einsitzt. sonst haette die staatsanwaltschaft doch das verfahren nicht eingestellt, oder? aber noch heute ertappe ich mich immer wieder mal dabei, wie ich nach maennern um die 40 schiele und denke mir, so oder aehnlich wuerde der oliver wohl aussehen heute, wenn das schreckliche damals nicht passiert waere.

ich bleibe natuerlich unregelmaessig im forum, man weiss ja nie.......

gruss in die runde,

h.t.


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26.07.2016 um 09:26
@yasumi
@Dorotheus
zum zeitpunkt der tat war ich schon geschieden und lebte alleine. oliver war bei seiner mutter und ihrem neuen freund, der spaeter auch ihr mann wurde. telefon hatte ich keines, aber zu der zeit eine gute freundin, wo ich mich hin und wieder nach der arbeit aufhielt … da einerseits der name tupikas sehr selten ist, in der regionalen zeitung zudem auch immer wieder der name und die adresse meiner freundin genannt wurde, war es nicht besonders schwierig, eine telefonnummer dazu rauszufinden…..
Das hieße ja, dass der Täter in der Nähe lebte. Er hätte die Regionalzeitung lesen müssen, um die Ermittlungen zu verfolgen. Das tun sie oft.

Er hätte wissen können, dass @explorer2012 bei seiner Freundin war …, dazu hätte er das Gesicht des Vaters kennen müssen und wiederum seiner in der Nähe leben müssen.

Und … ich denke, die Freundin ist nie angerufen worden, wenn der Vater nicht bei ihr war. Ziemlich sadistisch dieser Telefonterror.
explorer2012 schrieb:oliver selbst hatte ich alle 3-4 wochen mal am wochenende bei mir zu hause, nach absprache halt mit der mutter, die dabei das letzte wort hatte. zum zeitpunkt des verbrechens war er wohl einige tage vorher von zu hause ausgebuext, davon hatte ich aber keine kenntnis.
Der Täter hätte sich in der Nähe der ehemaligen Frau aufhalten können. Er hätte wissen können, wann er bei seiner Mutter und wann bei seinem Vater war.

Der Täter befand sich überwiegend in der Nähe des Kindes? Oder das Kind kam in seine Nähe und weckte sein Interesse?

Irgendwie erscheint es mir einfacher, dies zu zweit durchzuziehen.


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26.07.2016 um 10:53
@yasumi
Beitrag von yasumi, Seite 2
Ich möchte mich auf deine klasse Aufführung der Opfer beziehen.
Opfer 6

Name: Oliver Tupikas

gefunden: 11.10.1983

vermisst seit: ?

Fundort: Niederrad (Frankfurt), Klärwerk (?)

Auffindesituation: Spuren einer Fußfessel
Todesursache: ?

Merkmale: 11 Jahre

Lebenssituation: von zu Hause weggelaufen
Das Auffällige an Oliver Tupikas ist, dass er nicht in die Serie passt.
Er ist mit 11 Jahren das jüngste Opfer, er ist nicht im kriminellen Milieu verhaftet und er ist scheinbar der Einzige, der gefesselt wurde.


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26.07.2016 um 18:47
DaScully schrieb:Das Auffällige an Oliver Tupikas ist, dass er nicht in die Serie passt.
Er ist mit 11 Jahren das jüngste Opfer, er ist nicht im kriminellen Milieu verhaftet und er ist scheinbar der Einzige, der gefesselt wurde.
Nicht ganz: Markus Hildebrandt wurde offenbar ebenfalls gefesselt: mit Handschellen. Und Oliver wurde wohl, wie die anderen, in einem Kanal bzw Klärwerk gefunden. Wie er jedoch zu Tode kam, weiß ich nicht.

Vielleicht kann @explorer2012 mehr zur Auffindesituation und eventuell auch zur Todesursache sagen?
explorer2012 schrieb:zum zeitpunkt des verbrechens war er wohl einige tage vorher von zu hause ausgebuext
Mir stellt sich die Frage, wann Oliver umkam. Wie gesichert ist es denn, dass er nicht gleich zu Schaden kam? Dass er gar nicht abgehauen ist, sondern gewaltsam aus seinem Umfeld geholt wurde, beim draußen Spielen, auf dem Nachhauseweg? Ich weiß gar nicht, wie ich mir das vorstellen soll, ein so kleiner Junge mehrer Tage unterwegs, ist das überhaupt realistisch?

@explorer2012, wie unternehmungs- und abenteuerlustig war er denn? Ist es tatsächlich denkbar, dass er bis nach Frankfurt kam, mehrere Tage auf sich allein gestellt - ohne festen Platz zum Schlafen, ohne Geld sich was zum Essen zu kaufen - sich durch die große Stadt schlug? Konnten seine letzten Tage rekonstruiert werden?
explorer2012 schrieb: telefon hatte ich keines, aber zu der zeit eine gute freundin, wo ich mich hin und wieder nach der arbeit aufhielt. dort hatte ich auch immer wieder mal die kripo zu gast, die 'ungewollt' auch mal journalisten im schlepptau hatten. da einerseits der name tupikas sehr selten ist, in der regionalen zeitung zudem auch immer wieder der name und die adresse meiner freundin genannt wurde, war es nicht besonders schwierig, eine telefonnummer dazu rauszufinden.
DaScully schrieb:Das hieße ja, dass der Täter in der Nähe lebte. Er hätte die Regionalzeitung lesen müssen, um die Ermittlungen zu verfolgen. Das tun sie oft.
Das ist schon merkwürdig. Egal ob "Spaßanrufer" oder Täter, derjenige hat recherchiert oder kannte die familiären Gegebenheiten. Erwartbar wäre je erstmal, dass derjenige einfach nur ins Telefonbuch schaut. Und dann wäre er vermutlich bei der Mutter gelandet und nicht bei einer Freundin des Vaters.


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26.07.2016 um 18:48
@explorer2012

In welchem Frankfurter Stadtteil lebten Sie bzw. Ihre gute Freundin damals ?


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26.07.2016 um 20:52
@yasumi
Oh ja, du hast recht, das habe ich übersehen.

Opfer 4 der Serie:
Markus hatte die Hände mit Handschellen auf dem Rücken gefesselt. Er hätte weglaufen können.

Opfer 6 der Serie:
Oliver, das jüngste und kleinste Opfer hatte eine Fußfessel. Er hätte Hände frei gehabt, um sich zu wehren.

Weiß man, ob die Eltern der anderen Opfer auch diese ekelhaften Anrufe bekommen haben? Auch "Picos" Eltern?


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26.07.2016 um 21:05
Meines Wissens lebte Oliver in Hanau (ca. 20 Km von Frankfurt entfernt). Den Hauptbahnhof in Hanau muss er auch gekannt haben, weil er in unmittelbarer Nähe dort auch mal gewohnt hat.
Von dort gibt es eine direkte Zugverbindung nach Frankfurt.
Interessant wäre es wie lange er von Zuhause weg war, d. h. wieviel Zeit verging zwischen seinem Verschwinden und seinem traurigen Ende. Machte er Ankündigungen diesbezüglich, hatte er Pläne? Sprach er von Plätzen in Frankfurt? Sprach er von Personen? War er in der Vergangenheit schon mal weggelaufen - wenn ja, gab er an, wo er war?
Die Mutter wäre in dem Zusammenhang (auch) hilfreich. An dieser Stelle nochmals ein Danke an den Vater von Oliver!


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27.07.2016 um 07:52
@DaScully
@explorer2012

Guten Tag, ich möchte mich nur kurz einklinken.

Eine Frage an - @explorer2012 - , da Sie von einem unbekannten Anrufer geschrieben haben den Sie direkt mit den Mord an Ihren Sohn in Verbindung gebracht haben, wäre einfach mal die Anfrage, ob Ihnen die Stimme des Telefonmitschnitts im Mordfall Tristan evtl. auch bekannt ist.

Nachfolgend einfach mal der Link zu youtube wo man diesen abrufen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=HkMPrDzRnls

Kommt Ihnen die Stimme trotz der riesigen Zeitspanne zu damals evtl. dennoch bekannt vor?


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DaScully
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Mordserie an männlichen Jugendlichen, Rhein-Main-Gebiet 1980er Jahre

27.07.2016 um 20:44
Das Problem mit den Serienmördern ist, dass die meisten ihre Opfer nicht kennen. Ich glaube, man nennt dies "keine vordeliktische Beziehung" haben. Ich verstehe nicht, warum sie nach dem Tod eine haben sollten.

Sie sind so wenig an anderen Menschen interessiert, weshalb sollten sie sich die Mühe machen und Telefonbücher wälzen oder aber Gräber schänden?Das Entdeckungsrisiko wäre zu groß.

Gut der Täter hat, wenn er mordet und quält 1x seinen Kick, dann ist das Opfer leider tot. Und er muß nach einem neuen Opfer suchen, wenn er nicht nach einer Möglichkeit der Konservierung seines Kick sucht.

Ein Mensch, der Gräber schändet und die Hinterbliebenen mit Anrufen quält, versucht mehrfach seinen Kick zu bekommen, da ist es besser sein Opfer bleibt am Leben. Bis ihn die Polizei kriegt.

Ich habe meiner Großmutter mitteilen müssen, dass ihr Sohn verstorben ist. Ich möchte soetwas nie wieder machen müssen, es war das Grauen. Einen Kick kann ich nicht daraus ziehen.

Vorstellbar ist aber, daß dies ein sadistischer Serienmörder kann, weil er das Gefühl absoluter Macht fühlt.

Sadistische Serienmörder sollen von Wut und Neid getrieben sein, wobei ich mir letzteres in dem Fall nicht vorstellen kann. Wohl aber Wut, dies würde zu P.B. passen, der sein Wohnprojekt beerdigen dürfte, weil die jugendlichen Ausreißer der Freiheit nicht gewachsen waren.

Und die Telefonate könnten zu W.R. passen, dem.man wohl Mitgefühl mit seinen Opfern beibringen wollte und der das erste Mal im Leben kapiert hat, wieviel negative Macht er hat.


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28.07.2016 um 18:43
In welchem Frankfurter Stadtteil lebten Sie bzw. Ihre gute Freundin damals ?

@braunbaer

meine freundin und ich hatten jeweils eine eigne wohnung in hanau, meine geschiedene frau auch, aber in einem stadtteil am anderen ende der stadt.

@Tamins

nein, diese stimme ist mir unbekannt. bin mir auch nicht sicher, ob ich die stimme, die damals hoerte, heute wieder erkennen wuerde.

@Dorotheus

wie lange oliver tatsaechlich unterwegs war damals, weiss sicher nur die mutter. und zu der hatte ich seit meiner scheidung kaum kontakt. nur soviel, sie war nicht einmal bei olivers beerdigung anwesend. in diesem fall halte ich das wort 'mutter' fuer total unangeracht....

@dascully.......Opfer 6 der Serie:
Oliver, das jüngste und kleinste Opfer hatte eine Fußfessel. Er hätte Hände frei gehabt, um sich zu wehren

da habe ich andere infos. fuesse und haende waren gefesselt. und selbst wenn nicht, gegen wen haette er sich mit gefesselten fuessen, aber mit freien haenden wehren sollen? der taeter war sicher um einiges aelter als mein sohn.

@yasumi........wie unternehmungs- und abenteuerlustig war er denn? Ist es tatsächlich denkbar, dass er bis nach Frankfurt kam, mehrere Tage auf sich allein gestellt - ohne festen Platz zum Schlafen, ohne Geld sich was zum Essen zu kaufen - sich durch die große Stadt schlug? Konnten seine letzten Tage rekonstruiert werden?

unternehmungslustig, abenteuerlustig war er schon. ein richtiger lausbub halt. wie lange er weg war? mutter fragen und/oder die kripo. geht nicht mehr, klar, der fall ist offiziell eingestellt worden.
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ich stelle fest, es herrscht ein reges interesse. das wuehlt mich zwar auch wieder auf, aber die hoffnung auf mir bisher unbekannte news gewinnt die oberhand, ich schaue deshalb auch kuenftig hin und wieder immer mal wieder hier rein.


gruss h.t.


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DaScully
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28.07.2016 um 20:37
explorer2012 schrieb: da habe ich andere infos. fuesse und haende waren gefesselt. und selbst wenn nicht, gegen wen haette er sich mit gefesselten fuessen, aber mit freien haenden wehren sollen? der taeter war sicher um einiges aelter als mein sohn.
Danke für die Information. Nein, kein Vorwurf. Es war der Versuch eine Widerspruch aufzuzeigen, der sich wie sich jetzt zeigt, vermutlich nicht bestanden hat.

Oliver, der Jüngste, war also an Händen und Füßen gefesselt. Markus war an den Händen gefesselt, vielleicht ist auch hier eine Fessel verloren gegangen, vielleicht auch nicht.

Ich denke, das jeweils Oliver zusammen mit einem anderen Opfer aufgegriffen wurde, und der andere als erstes misshandelt wurde.

Gleiches bei Markus, zwei Opfer... und er ist nicht zuerst misshandelt worden. Aber beide wurden vermutlich zusammen abgegriffen.

Was allerdings darauf schließen lässt, dass die Tat von mindestes 2 Personen begangen worden ist.

Die anderen Opfer wurden nicht gefesselt aufgefunden. Ich denke, dass sie einzeln aufgegriffen wurden.

In xy wird die Suche nach dem Ort geschildert, an dem die Opfer in den Kanalschacht geworfen wurden. Beklemmend, denn die Kanaldeckel befanden sich nicht neben der Straße... sondern direkt im Grünen.

Mir war bisher nicht klar, dass sich auch hier die Kanalisationsschächte befinden. Die müssen sich sehr gut in der Gegend ausgekannt haben oder beruflich damit zu tun gehabt haben.

Auch das Verbringen der Opfer in die Kanalisation ist leichter zu zweit.

Wobei ich denke, dass einer der Täter durch das Raster gerutscht ist, weil er durch Rachitis und eine Wirbelsäulen-Schaden körperlich gezeichnet ist.

Ich denke, er ist wenigstens in der Freizeit nie allein gewesen, um nicht selber zum Opfer zu werden.

@explorer2012
Und wie gehabt, beste Grüße, wo auch immer sie sind.


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28.07.2016 um 21:18
Um irgendwie weiter zu kommen, bedarf es weiterer Informationen! Momentan sind es (noch) zu viele Unbekannte in der Gleichung! Ein 11-jähriger Junge, der in Hanau gewohnt hat, dann von Zuhause weg gelaufen ist und Tod aufgefunden wurde ist Fakt, hilft aber erstmal nicht weiter.
Über DNA-Spuren - wenn vorhanden / wenn überhaupt verwertbar wissen wir nichts, bzw. erhalten keine Informationen!
Es bedarf in irgendeiner Form an Zeitzeugen - Menschen, die damals "dabei" waren - die Oliver T. oder eines der anderen Opfer gekannt haben. Vielleicht hat Oliver jemand von seinen "Abenteuern" erzählt, der heute berichten könnte. Frustran, dass alles schon so lange her ist - aber deshalb auch nicht weniger traurig. Vielleicht wissen auch etwas die Geschwister? Aber wahrscheinlich wurde diese auch schon x-mal befragt - daher unwahrscheinlich. Vielleicht bedarf es doch mehr Öffentlichkeitsarbeit, um Zeitzeugen zu erinnern.


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28.07.2016 um 23:05
@Dorotheus
Wir können ja darauf warten, ob die hessische Polizei das erste Opfer der Serie als "Pico" identifiziert.

Den Hinweis auf seine Bekannten P.B. und W.R. haben sie auch schon. Schritt für Schritt.

Und ich bin sicher, dass die Beiden das männliche Paar sind, von dem S.Harbort in seinem Buch verschlüsselt berichtet, wenn auch Alter u.a. verändert wurden.

Bestimmt finden sich P.B.und W.R. in den Akten, vielleicht sogar als Zeugen. Ich fürchte P.B. hat seine Umwelt gelinkt, vielleicht als Rache für die vergurkte Kindheit und Jugend.


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Mordserie an männlichen Jugendlichen, Rhein-Main-Gebiet 1980er Jahre

29.07.2016 um 04:00
In einigen Punkten würde meiner Meinung nach auch der Mord an Hans-Jürgen Ruhnow in die Serie passen.

Hans-Jürgen verschwand am 31.Januar 1986 in Hannover.
Auch er verkehrte anscheinend im Homosexuellenmillieu. Der 16-Jährige verdiente sich im Bereich des Hauptbahnhofes in Hannover Geld auf dem Straßenstrich.
Seine zerstückelte Leiche wurde im März 1986 gefunden. Kinder fanden beim Spielen die sterblichen Überreste von Hans-Jürgen. Er war in weiße Plastiksäcke verpackt. Unterschenkel und Kopf fehlten. Diese wurden wenige Tage später, ebenfalls in Hannover, gefunden.

Zeitlich würde Hans-Jürgen in die Serie passen. Auch sein Alter, sowie seine Strichertätigkeit machen ihn als Opfer in dieser Reihe denkbar.
Was erstmal nicht passt ist das Zerstückeln der Leiche und dass die Tat in Hannover geschah. Auch gibt es keine Verbindung zu einem Klärwerk oder der Kanalisation.

Da die Serie im Rhein-Main-Gebiet mit dem Fund des letzten Opfers im Jahr 1989 abbrach, dieser aber vermutlich schon 1983 ermordet wurde, könnte der Täter 1986 in Hannover noch einmal gemordet haben. Eventuell hatte er zu dieser Zeit einen beruflichen- oder privaten Bezug nach Hannover.
Auch halte ich es für möglich, dass er seine Vorgehensweise in Bezug auf das Entsorgen der Leichen geändert hat. Er könnte sogar bewusst vermieden haben, dass ihm diese Tat zugeschrieben wird.
An dieser Stelle wäre es wieder interessant, wenn es mehr Informationen zum ersten Opfer in Stangenrod bei Gießen geben würde. Vor allem Informationen darüber, warum der Junge zur Mordserie gezählt wird, was hier wie hier schon des öfteren erwähnt wurde, zunächst nicht unbedingt ins Auge fällt.

Ich weiß, alles nur Spekulationen aber ein paar Punkte passen eben doch ganz gut in die Serie.

Zu Hans-Jürgen gibt es hier einen Thread:

Diskussion: Mord an Hans-Jürgen (15) in Hannover - ungeklärt


Im Januar 2013 wurde der Fall bei Aktenzeichen XY neu aufgerollt:

https://m.youtube.com/watch?v=JhQ2wn68M5w


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DaScully
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29.07.2016 um 09:24
@pinkpony
pinkpony schrieb:An dieser Stelle wäre es wieder interessant, wenn es mehr Informationen zum ersten Opfer in Stangenrod bei Gießen geben würde. Vor allem Informationen darüber, warum der Junge zur Mordserie gezählt wird, was hier wie hier schon des öfteren erwähnt wurde, zunächst nicht unbedingt ins Auge fällt.
Im Buch von S.Harbort wird diese Serie erwähnt, er hält den unbekannten Toten, wohl für das erste Opfer. Er wurde nicht in der Kanalisation ernstsorgt und war bis auf die Socken unbekleidet, sonst passt er altersmäßig und vom Typ ganz gut rein. Wie alle nun zu Tode gekommen sind und welche unerwähnten Spuren es gibt, wird wohl.die Polizei wissen, die sich aber aus ermittlungtaktischen Gründen ein Teil Wissen zurück behält.


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