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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

15.03.2016 um 14:11
Nina75 schrieb:Was ich gerade gesehen habe...am Weigetschlag (in Richtung Tschechien) wurden die beiden von einer Kamera erfasst
Nein, eben nicht. Der Kreisverkehr ist in Bad Leonfelden. Wobei es dort zwei Stück davon gibt, beide nicht weit voneinander entfernt.
Von einem Kreisverkehr geht es nach Weigetschlag weg sowie ins Zentrum. Der zweite Kreisverkehr ist im Zentrum von Bad Leonfelden.

Übrigens gibt es in B. Leonfelden ein Lokal, welches bis vier Uhr früh geöffnet hat, in der Böhmer Str. 10, das ist direkt beim zweiten Kreisverkehr.

Was ist, wenn die beiden etwas mehr "getankt" haben und bei der Heimfahrt nicht die normale Bundesstraße genützt, sondern Schleichwege durch den Wald runter Richtung Waxenberg? Zwischen Waxenberg und B. Leonfelden liegt genau Waldschlag.


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15.03.2016 um 14:15
Ich frage mich schon länger, ob die beiden (noch) im Wagen sassen, als dieser gefilmt wurde. Ich halte es für nicht ausgeschlossen, das der Wagen zu diesem Zeitpunk von einer anderen Person gefahren wurde. Die beiden vermissten müssten nicht zwangsläufig mit im Wagen gewesen sein (in welchem Zustand auch immer).


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15.03.2016 um 14:34
Die Aussagen vom Kriminalamt (Hr. Löffler) das im Volksblatt abgedruckt wurde ist auch totaler Schwachsinn. "Ein Verbrechen hält Löffler für äußerst unwahrscheinlich. „Dagegen spricht einfach, dass die beiden keine lohnenden Opfer abgegeben hätten. Sie hatten weder nennenswerte Geldbeträge bei sich, sahen auch nicht so aus, als wäre etwas zu holen, noch würde ihr Auto ein Verbrechen rechtfertigen. Das war eine alte Schüssel Baujahr 1988.“ Also mal ernsthaft- es wurden schon Leute umgelegt wegen ein paar Groschen!

Ich persönlich glaub dass die beiden nach Tschechien gefahren sind, sich dort amüsieren wollten und da haben sie sich halt mit den falschen Leuten angelegt.

Das Rotlichtmilieu in Österreich ist, was man aus Berichten hört, auch kein Kindergeburtstag- und in Tschechien vermutlich noch weniger.


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Nina75
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15.03.2016 um 14:35
@Casa_blanca
Ja von Zwettl aus,die komplette Leonfeldner Straße entlang,kommt man direkt an diesen Kreisverkehr.Dann am Hofer vorbei in Richtung Leonfelden.Von da aus geht es wieder nach Zwettl und nach Oberneukirchen Waldschlag ?


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Nina75
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15.03.2016 um 14:37
Wenn man dem Handysignal glauben kann,waren beide oder einer von beiden am 14.am Waldschlag oder zumindest in der Nähe.


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15.03.2016 um 14:38
@Nina75 du kommst ja anscheinend aus der Gegend. Wie lange fährt man denn vom letzten Aufenthaltsort (also von der Wohnung) bis zur tschechischen Grenze?


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Nina75
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15.03.2016 um 15:11
@kalawong
Nein ich komme nicht von da.
Ich schaue mir das über Maps und Earth an.
Von Zwettl ( die Ortschaft wo die beiden waren an dem Abend) bis zur tschechischen Grenze sind es so ca.15 km.


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

15.03.2016 um 15:22
Googelt man ein bißchen, stellt sich raus, dass jenseits des Grenzübergangs Weigetschlag das Rotlichtgewerbe boomt...Straßenstrich...Clubs. Die Clubs sind im Grenzgebiet Deutschland/Österreich - Tschechei typischerweise nicht nur in größeren Ortschaften, sondern auch mitten in der Pampa an größeren Straßen gelegen.

Ich erinnere mich u.a. an einen Bürgermeister aus Franken, dessen Leiche jenseits der tschechischen Grenze aufgefunden wurde, wohin er regelmäßig einen munteren Grenz"verkehr" zu unternehmen pflegte. Mordmotiv und Täter bleiben soweit ich weiss unbekannt.

Die Szene ist dort absolut unreguliert und rough. Zu bedenken ist auch, dass sich jenseits der Grenze mittlerweile auch eine blühende mittelständische Drogenindustrie entwickelt hat, in dervon deutschen Grenzgängern vor allem Crystal Meth zu geringem Preis bezogen werden kann.

Der Drogen"tourismus" dürfte den Sextourismus vermutlich an Bedeutung schon abgelöst haben.


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15.03.2016 um 16:18
@Nina75 achso ich dachte du wärst von dort :D

Also es sind 15km zur tschechischen Grenze! Also sagen wir ca. 15 Minuten Fahrzeit- vll auch ein wenig mehr.....die anderen Besucher haben die Wohnung um Mitternacht verlassen und um 00.30 wurde das Handy abgeschalten. Vll wurde das Handy deswegen auch von Ihnen ausgemacht, damit es sich nicht ins tschechische Netz einwählt (falls sie Internet hatten) und damit Mehrkosten anfallen? Rein rechnerisch gesehen, könnt das doch hinkommen......find ich.


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15.03.2016 um 16:50
kalawong schrieb:Vll wurde das Handy deswegen auch von Ihnen ausgemacht, damit es sich nicht ins tschechische Netz einwählt (falls sie Internet hatten) und damit Mehrkosten anfallen? Rein rechnerisch gesehen, könnt das doch hinkommen......find ich.
Das fiel mir auch als erstes ein. Ein Zusammenhang zwischen dem grenznahen Milieu und dem Verschwínden halte ich für das Wahrscheinlichste. Die These der Polizei, ein Verbrechen sei eher unwahrscheinlich, halte ich dahingegen für sehr steil (außer die Polizei verfügt über Informationen, die uns nicht bekannt sind).


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15.03.2016 um 16:57
planetzero schrieb:Verbrechen sei eher unwahrscheinlich, halte ich dahingegen für sehr steil (außer die Polizei verfügt über Informationen, die uns nicht bekannt sind).
Ich frag mich dann auch welche Informationen das wären. Die einzigen Informationen, die ein Verbrechen "unmöglich" machen würde, wären doch dann das, dass sie gefunden worden wären.

Ich kenne einige Männer die nach ner Sauftour (obwohl man ja noch immer nicht weiss ob an dem besagten Abend Alkohol konsumiert wurde) noch ins Puff gehen....auf ein Bier oder eben auf was anderes.


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15.03.2016 um 17:47
Was mich an der Sache total wurmt ist der Zeitpunkt des Verschwindens. genau 4 Tage später, am 15.11. begannen Österreich und Tschechien mit der Grenzkontrolle am Grenzübergang Weigetschlag...


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

15.03.2016 um 18:04
@doan
Was wurmt Dich denn da? Dann gab es zum Zeitpunkt des Verschwindens ja noch keine Kontrolle. Und was hätte die Kontrolle bewirkt. Oder meinst Du, dass Geflüchtete in das verschwinden involviert sein könnten?


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

15.03.2016 um 18:09
@darkstar69 Ganz einfach, dass es dann auf Grund des auffälligen Wagens eventuell mehr Anhaltspunkte gäbe, ob sie tatsächlich die Grenze überquert haben, sowie wann oder ob sie zurückkehrten. evtl auch in Form von Kameras. So bleibt nur die Kamera des Kreisverkehrs, was nicht heißen muss, dass sie die Grenze überquert haben, immerhin ist Weigetschlag auch der Name eines OT von Bad Leonfelden.
Dass Geflüchtete involviert sind bezweifel ich, da hege ich keinen Generalverdacht.


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

15.03.2016 um 18:13
Mich interessiert, was die beiden noch zwischen dem Telefonat und dem Abschalten des Handys um 0.30 Uhr bis ca 2.30 Uhr (bis sie die Wohnung verlassen haben sollen) gemacht haben. Konnte man nicht zurückverfolgen, mit wem sie telefoniert haben?
Dann bleibt für mich eben auch die Frage, wohin will man um halb drei in der Nacht? Es gibt ja offenbar auch Clubs oder Gastro in der Nähe, die nachts geöffnet sind. Aber würde es dann nicht doch auch Zeugen geben?
Da liegt doch ein Besuch in Tschechien sehr Nahe. Und dann wird das Ziel dort mit relativer Sicherheit schon ein Bordell oder ein Dealer gewesen sein. Oder meine Phantasie ist da sehr begrenzt. Mir fällt aber wenig anderes ein, weshalb zwei junge Männer sonst über die Grenze wollten, zu der Uhrzeit.
Ich glaube nicht daran, dass dort ein Auto mit zwei Leichen drin völlig unentdeckt am Abhang liegt, schließe einen Unfall also aus.


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15.03.2016 um 18:13
@doan
ah, verstehe. danke


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15.03.2016 um 18:15
@suffy
Ich meine mich zu erinnern, dass das im Beyermann-Thread stand. Ich glaube aber auch, dass es im www Artikel zu mehreren verschwundenen Jungs mit Auto gab. Ob ich das aus dem Thread habe, weiß ich nicht mehr.


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15.03.2016 um 19:10
@dazed
dazed schrieb:Auch meine erste Assoziation war der Fall zweier junger Männer aus dem Ruhrgebiet, die nach einem Disco- oder Kasino-Besuch zunächst als vermisst galten; deren Unfallwrack mitsamt der Leichen aber nach einiger Zeit in dichtem Buschwerk gefunden wurde. 2014 war das, meine ich.
Du meinst sicher diesen Fall hier:

Diskussion: 2 junge Männer und Rentnerin in Bünde vermisst

Es hat mich auch gleich daran erinnert.


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L.

16.03.2016 um 00:30
Zunächst erinnert der Fall stark an den, der beiden jungen Männer aus dem nördlichen NRW.

Sollte ein Verbrechen vorliegen, sollte man nicht ausser acht lassen, dass bei 2 Verschwundenen grundsätzlich nicht beide Opfer eines Verbrechens sein müssen. Einer könnte auch der flüchtige Täter sein.


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16.03.2016 um 05:29
@stefan33

Die angebliche Handyortung ist der Knackpunkt. Eine Fehlortung kann sich in räumlicher Hinsicht ergeben, wenn ein Signal bedingt durch die Topographie nicht in den nächstgelegenen tower einloggt sondern in einen weiter entfernten. Mit anderen Worten: das Handy befindet sich z.B. 1km von Tower 1 entfernt, die Sichtlinie wird aber z.B. durch einen Berg blockiert. Es loggt sich stattdessen in den 3km entfernten tower 2 ein.

Nun wird man bei einer Auswertung der Signale vermuten, dass es sich in unmittelbarer Nähe von tower 2 befunden hat.

So war das im Bünder Fall.

Im vorliegenden Gelände ist das auch möglich, allerdings dürften die Entfernungen relativ gering sein. Es ist z.B. recht unwahrscheinlich, dass das Handy in Tschechien ist und sich in Waldschlag einloggt.

Ganz anders sieht es aus mit der zeitlichen Verortung. Ein Logeintrag drei Tage nach dem Verschwinden kann m.M.n. nicht durch einen technischen Fehler passieren (also ein falsches Datum im Log auftauchen). Entweder wurde hier bei der Erhebung ein Fehler gemacht, also es hat jemand der Polizei ein falsches Datum mitgeteilt, oder das Handy hat sich tatsächlich erst an diesem Tag eingeloggt.

Wenn der Polizei hier nicht ein riesiger Irrtum unterlaufen ist, muss man sich damit abfinden, dass es hier ein sehr merkwürdiges Rätsel gibt, das, wie ich oben beschrieben hatte, von dem hier gerne bevorzugten Szenario des tschechischen Rotlichtviertels wegweist: wer hat das Telefon in 3km Nähe vom Wohnort des einen Vermissten, bzw. 5km vom Wohnort des anderen, zwei Tage später verwendet, ohne aber einen Anruf zu tätigen?

Der böse tschechische Zuhälter, der die beiden gemeuchelt hat, wird wohl kaum in deren Wohnortnähe mit deren Handy zwei Tage später herumspielen. Wer also dann?

Bisher gibt es auch keinen Hinweis darauf, dass die beiden wirklich in Tschechien waren. Insofern ist bei den hier gerne spekulierten Szenarien der Hinweis des Polizeibeamten auch ernst zu nehmen, wenn er meint, dass nicht bekannt ist, dass die beiden einen nennenswerten Geldbetrag mit sich führten.

Ich finde das Tschechien-Szenario an sich auch ganz interessant, aber es sind diese drei Dinge, die mich hier zögern lassen:

1) Das Handy wird in der Nähe der Heimatorte drei Tage nach dem Verschwinden geortet.
2) Es gab keine Hinweise darauf, dass die beiden in jener Nacht noch vorhatten, nach Tschechien zu fahren.
3) Sie werden relativ spät durch die Kamera "gesehen." Ihre Freunde hatten sie gegen Mitternacht verlassen. Um 2:30 werden sie durch die Kamera noch in Österreich gesehen. Was geschah in diesen knapp 3 Stunden? Mit wem haben sie noch kommuniziert? Wann haben sie ihr Haus verlassen?

Ein Unfall erscheint mir mit jedem Tag, an dem sich nicht gefunden werden, unwahrscheinlicher. Aber man sollte es sich nicht zu einfach machen und gleich annehmen, sie wurden im tschechischen Rotlichviertel gemeuchelt. Wir haben leider nicht die entsprechenden Informationen, aber ich denke, hier ist unbedingt eine genauere Untersuchung ihres Umfeldes notwendig.


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