Grillage schrieb:Aber wie soll man sich ein Szenario vorstellen in dem die beiden Opfer eines Tötungsdeliktes geworden sind?
Du weisst ja, es wurden schon Menschen für nichts ermordet. Diese einsame Ecke eignet sich ja, wenn kein Fährbetrieb ist, wunderbar für krumme Geschäfte, Übergaben usw. Da können halt zwei junge Österreicher zur falschen Zeit am falschen Ort sein. Aber Anhaltspunkte für irgend ein Tötungsdelikt gibt es nicht. Nur ist die Gegen, wie schon geschrieben, wie gemacht für krumme Dinger.
Grillage schrieb:Jemand hätte sie getötet und anschließend die Leichen im Auto im See versenkt?
Ja, genau wie eben Leichen in Flüssen und Seen entsorgt wurden.
Grillage schrieb:Dazu wäre die Stelle doch extrem ungünstig, weil sie genau auf der Strecke der Fähre liegt.
Du darfst den jetzigen bzw. letzjährigen Wasserstand nicht als Maß nehmen, sondern den vor 11 Jahren. Und da war er ja viel höher. D.h. wenn man annimmt das Fahrzeug treib ein wenig nach dem ersten Kontakt mit dem Wasser und geht dann unter, ist ja viel mehr Platz zwischen Auto und Fähre gewesen. Und da ja Fährbetrieb nachts nicht stattfand, ist ja auch genug Zeit. Und du siehst ja, es fiel niemanden auf. Wie schon
@Akte-X sagte, hat man dort nur auf Bitte des Fährkapitäns gesucht.
Grillage schrieb:Es hätte doch die Gefahr bestanden , dass man das Auto nicht tief genug ins Wasser bekommt und es damit schnell auffällt, weil die Fähre dran hängen bleibt.
Es gab ja, wie im Thema hier zu lesen, über Jahre immer wieder die Meldungen, es gäbe da Spiegelungen, die von einem Fenster herrühren sollten. Und an der Stelle habe man ja auch früher schon gesucht (wo der Wasserstand höher war) und nichts entdeckt.
Die Art und Weise und der Ort sprechen jetzt nicht zwangsläufig gegen ein Tötungsdelikt. Wenngleich eben auch nichts dafür spricht nach Spurenlage.