camelot schrieb:Perfektes Wetter für Wandern, Radfahren oder einen Tag am See.
Schön, allerdings geht es hier um die Nachstunden. Eine laue Sommernacht erwarte ich am 11. September eher nicht mehr, auch wenn es tagsüber noch recht warm sein kann.
Akte-X schrieb:Ich glaube an einen Unfall im Schlaf. Aber die Zusatzannahmen, die dafür nötig sind, sind derzeit mehr oder weniger genauso unrealistisch wie bei der Verbrechenstheorie.
Ich sag ja, wie man es auch dreht und wendet, die Geschichte wird nicht rund. Ockham bringt uns hier leider nicht weiter.
pannettone schrieb:der dicke krabbelt nach hinten, tritt dabei den gang raus…
... und löst die Handbremse? Oder reisst die grad zufällig?
In deiner Annahme kennen die beiden die Stelle ja und wissen von der abschüssigen Straße und dem See hinter sich, wer wird sich da gemütlich aufs Ohr hauen ohne die Handbremse anzuziehen?
Johann_F schrieb:So habe ich das nicht beschrieben. Ich denke an mit etwa 30 km/h um die Kurve ins Wasser fahren (schneller geht das dort wohl kaum ohne Berührung der Leitschienen), dennoch erst sehr spät das Wasser bemerken und nicht mehr bremsen können (weil schon halb im Wasser), aber noch das Lenkrad herumdrehen und dadurch einen Drall bekommen und im Endeffekt um 180 Grad gedreht versinken. Ja, die Ermittler gehen offenbar inzwischen davon aus, dass sie rückwärts hineingeglitten sind - aber ich frage nochmal, warum sollte es nicht so auch möglich sein? Und das wäre grundsätzlich vom Ablauf her schon plausibler als alle anderen Theorien.
Aha, sie "rasen" also mit 30 km/h gen See, bremsen geht zwar nicht, lenken auf dem Wasser aber schon.
Ist ja auch egal, was die Ermittlungen ergeben, wir nehmen einfach an, was uns gefällt, weils besser ins eigene Narrativ passt und man sich halt schon mal auf ein "in den See rasen" festgelegt hatte. Warum also was dran ändern, nur weil die Ermittler, die den Fall anscheinend ernsthaft untersuchen, etwas anderes rausgefunden haben. Was wissen die schon...