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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L. tot aufgefunden

6.523 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2015, September ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L. tot aufgefunden

Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L. tot aufgefunden

10.08.2026 um 12:45
Zitat von K-JettieK-Jettie schrieb am 04.08.2026:Es gibt doch überhaupt kein einziges auch noch so dünnes Indiz für Fremdverschulden.
Zitat von K-JettieK-Jettie schrieb am 04.08.2026:Also schneidet Ockhams Rasiermesser: Die einfachste Erklärung ist die beste und wahrscheinlichste.
Das fasst die Lage seit dem Fund des Autos mit den Leichen sehr gut zusammen. Für die Mordthese braucht es mehr als ein "Rein theoretisch ist sie auch möglich."


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L. tot aufgefunden

10.08.2026 um 13:08
Zitat von SchlafwandlerSchlafwandler schrieb:Für die Mordthese braucht es mehr als ein "Rein theoretisch ist sie auch möglich."
Seit dem plötzlichen Auftauchen und ebenso unbemerkten Verschwinden des Untermieters, der als Alibi "Schlafen" angegeben hatte, steht in meinen Gedanken eine solche "rein theoretische Möglichkeit" gleich am Anfang des Aufbruchs und der Fahrt. Dabei muss nicht von Doppelmord ausgegangen werden! Ein medizinischer Notfall, und der, der am wenigsten getrunken hat, fährt das fremde Fahrzeug. So in etwa.
Dass sich dieser Untermieter / väterlicher Freund erst so spät offenbarte (und wir auch nicht wissen, wie er zum Hof hin- und wieder wegkam), bleibt für mich ein großes Fragezeichen.


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L. tot aufgefunden

10.08.2026 um 18:05
Da auch ich mich frage, warum sie überhaupt losgefahren sind könnte ich mir folgendes Szenario vorstellen. Irgendwann hatten die beiden oder nur einer von beiden ganz lose eine junge Frau aus der Gegend des Stausees kennengelernt und vielleicht sogar eine Adresse. Also fuhren sie dorthin. Möglicherweise war diese junge Frau aber nicht anzutreffen. Enttäuscht und übermüdet wollten sie dann ein bisschen im Auto ausruhen.


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L. tot aufgefunden

10.08.2026 um 20:32
Zitat von Felix80Felix80 schrieb:Möglicherweise war diese junge Frau aber nicht anzutreffen. Enttäuscht und übermüdet wollten sie dann ein bisschen im Auto ausruhen.
Auf der Südseite des Sees ist ja quasi überhaupt niemand anzutreffen, denn da gibt es ja so gut wie keine Häuser. Und gerade rund um diesen Fähranleger ist in weitem Umkreis mal gar nichts. Abgesehen von einem einzelnen Haus 2km entfernt kurz vor der österreichischen Grenze, an dem 2012 "Zu verkaufen" stand, sind 10km vorher am See (Frýdava), oder 6km vom See weg in Österreich (Hotel Haagerhof) die nächsten Häuser die ich finde. Und aus allen Richtungen wäre man vorher an guten Parkmöglichkeiten vorbeigekommen.


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L. tot aufgefunden

12.08.2026 um 11:58
Also es bleibt aus meiner Sicht nach allen für und wider eine merkwürdige Situation, die keinesfalls ihrem normalen Verhaltensmuster entspricht. Wenn es wenigstens so wäre, dass die beiden öfters nach Tschechien fuhren, dann wäre es viel naheliegender, dass sie dort irgendwen - oder auch so einen Ort mitten in der Pampa, wie den Fundort des Autos - kannten.
Durch die Schwester von (ich meine Andi) wissen wir aber, dass die beiden NICHT häufiger nach Tschechien fuhren. Dass sie so betrunken waren, dass sie unbemerkt in den See rollten und untergingen, aber jedoch eine einstündige Strecke durch Wälder, Stock und Stein in der Dunkelheit unfallfrei bewältigt haben sollen ist für mich auch nicht schlüssig.

Gehen wir mal einen Moment zurück. Vor dem Auffinden des Fahrzeugs und der beiden war die breite Annahme hier noch: sie sind nach Tschechien gefahren weil sie irgendwo noch feiern wollten oder in den Bordell wollten. Oder sie sind auf der Fahrt dorthin verunglückt.

Irgendwie passt nichts davon zum Auffindeort, findet ihr nicht auch? Der Stausee ist sicher keine über die Landesgrenze bekannte Partylocation. Gleichzeitig wurden viel näher liegende Orte wo wirklich was los sein könnte nicht angesteuert. In einem Bordell hat man sie ebenso wenig gesehen, auch nicht auf den Kameras.

Betrachtet man das Auffinden des Fahrzeugs isoliert für sich mag man noch über einen Unfall reden können. Bezieht man aber die oben genannten Umstände mit ein, dann finde ich es zumindest zweifelhaft ob die beiden wirklich alleine an diesen Ort gefahren sind, ein Ort zu dem ein Bezug der beiden zu diesem zumindest niemanden bekannt ist.
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Seit dem plötzlichen Auftauchen und ebenso unbemerkten Verschwinden des Untermieters, der als Alibi "Schlafen" angegeben hatte, steht in meinen Gedanken eine solche "rein theoretische Möglichkeit" gleich am Anfang des Aufbruchs und der Fahrt
Das wäre für mich der vielversprechendste Ansatz. Ich habe schon lange vermutet dass sich ein Verbrechen bereits in Österreich abgespielt haben könnte.

Fazit: zwei alkoholisierte Burschen rufen betrunken in der Nacht eine Freundin an weil sie Gesellschaft wollen. Die selben beiden sollen dann selbstständig und offenbar ohne Navigation in der Dunkelheit und alkoholisiert an den Stausee gefahren sein, obwohl sie von Bad Leonfelden bereits Richtung Grenze abbogen und die Visy Brod oder Linz viel schneller erreichbar gewesen wäre. Da sie an der bekannten Grenzstelle nicht gesichtet wurden hätten sie als Grenzübergang durch den Wald fahren müssen und dort eine Schranke manuell öffnen müssen. Sie fahren weiter und landen irgendwann an diesem See, wo sie dann reinrollen und es nicht schaffen sich zu befreien, obwohl sie gerade eben zuvor noch eine Stunde durch die Dunkelheit und ohne Navi unfallfrei navigiert sind. Das ist doch dann ungefähr das, was viele hier als die wahrscheinlichere These annehmen, korrigiert mich gerne.


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L. tot aufgefunden

12.08.2026 um 13:28
Zitat von infostreaminfostream schrieb:Fazit: zwei alkoholisierte Burschen rufen betrunken in der Nacht eine Freundin an weil sie Gesellschaft wollen. Die selben beiden sollen dann selbstständig und offenbar ohne Navigation in der Dunkelheit und alkoholisiert an den Stausee gefahren sein, obwohl sie von Bad Leonfelden bereits Richtung Grenze abbogen und die Visy Brod oder Linz viel schneller erreichbar gewesen wäre. Da sie an der bekannten Grenzstelle nicht gesichtet wurden hätten sie als Grenzübergang durch den Wald fahren müssen und dort eine Schranke manuell öffnen müssen. Sie fahren weiter und landen irgendwann an diesem See, wo sie dann reinrollen und es nicht schaffen sich zu befreien, obwohl sie gerade eben zuvor noch eine Stunde durch die Dunkelheit und ohne Navi unfallfrei navigiert sind. Das ist doch dann ungefähr das, was viele hier als die wahrscheinlichere These annehmen, korrigiert mich gerne.
Danke, besser kann man es nicht beschreiben. Der überhaupt nicht nachvollziehbare Auffindeort, die potenziell eigenartige Auffindesituation im Fahrzeug (ich schreibe potenziell, weil wir da nur Bruchstücke aus Zeitungsberichten und dem Bergungsvideo wissen) und auch das Drumherum im häuslichen Bereich von MB sind genau die Gründe, warum ich sehr an dem "technischen" Untersuchungsbericht der dortigen Polizei interessiert gewesen wäre. Für Menschen wie mich, die sich jahrelang mit diesem Fall beschäftigt haben, bleiben einfach zu viele Ungereimtheiten. Aber offenbar muss man das so akzeptieren. Da kommt nichts mehr von den Behörden. Und für die Familien ist es sicher gut, auch irgendwann einmal einen Schlussstrich zu ziehen.


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L. tot aufgefunden

13.08.2026 um 04:25
Auch ich habe diesen Fall Jahrelang mitverfolgt - und stehe dem was wir jetzt als "endgültige Lösung " präsentiert bekommen skeptisch gegenüber - verwundert hat mich dass man nach so langer Zeit noch feststellen konnte, dass Max und Andy keinesfalls so sturzbetrunken gewesen sein sollen wie hier oft unverhohlen dargestellt wurde und dass das Auto ohne Unfallschaden im See landete - wohlgemerkt mit leerem Fahrersitz und dem Besitzer auf der Rücksitzbank der Mann ohne FS am Beifahrersitz - ich kann es mir nicht vorstellen dass von zwei gesunden jungen Männern es keinem gelingt weder eine Türe noch das Schiebedach zu öffnen, nachdem - selbst wenn sie geschlafen hätten und erst durch das Wasser wachgeworden wären, - es keinem gelingt, nach draußen zu kommen - diese Situation will in meinem Kopf nicht existieren - dass widerspricht jedem in mir vorstellbarem Selbsterhaltungstrieb - und ich glaub dass seh nicht nur ich allein so - ich hätte es auch bevorzugt, wenn von Österreichischer Seite von Anfang an schon bei der Bergung Sachverständige dabei gewesen wären - ob das 2. Handy ( eines war ja zuhause) im Auto gefunden wurde oder nicht hat man bis dato noch nicht preisgegeben ) aber - wäre ja wieder wie viele hier meinen die "alte Leier" - weiß nicht, ob noch was wesentliches zu erwarten ist ? zufrieden bin ich persönlich nicht !


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L. tot aufgefunden

13.08.2026 um 05:13
Zitat von taranehtaraneh schrieb:ich kann es mir nicht vorstellen dass von zwei gesunden jungen Männern es keinem gelingt weder eine Türe noch das Schiebedach zu öffnen,
oh doch! wenn das Auto im Wasser ist, wird es übel. Die Türen gehen nicht mehr auf durch den Wasserdruck. Elektrische Scheibenregler außer Funktion. Schiebedach außer Funktion. Der Horror!

Und in der Panik haben sie wohl Gurt entfernt und umhergeirrt. Es kann aber auch sein, dass das einfließende Wasser die Leichen bewegte.


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L. tot aufgefunden

13.08.2026 um 07:28
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:oh doch! wenn das Auto im Wasser ist, wird es übel. Die Türen gehen nicht mehr auf durch den Wasserdruck. Elektrische Scheibenregler außer Funktion. Schiebedach außer Funktion. Der Horror!
Elektrische Scheibenheber funktionieren i.d.R. noch lange genug um die Scheiben runterzulassen. Die sind ja beim BX auch nicht "elektronisch" sondern wirklich nur elektrisch. (Mindestens) das linke vordere Seitenfenster war außerdem weit genug offen dass man es mE hätte raustreten können (das rechte sieht man glaube ich nirgends).

Das Schiebedach war entweder ein nachgerüstetes Metallschiebedach und dann nicht elektrisch oder es war ein ab Werk verbautes Glasschiebedach. Das ist elektrisch, aber es hört sich hier so an als gäbe es zusätzlich eine Kurbel:
Zitat von cycliccyclic schrieb am 26.07.2026:Der Stellmotor hat funktioniert, aber zu früh gestoppt, genauer gesagt: abgewürgt. Besonders nett: das Schiebedach ließ sich auch per Handkurbel nicht zum Schließen bewegen, sondern blockierte ebenfalls in gleicher Stellung.
Quelle: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/85708-hinweis-an-alle-bx-fahrenden-schiebedach-besitzer/

Und bezüglich Hecktüren fand ich ja dieses Video absolut faszinierend, wo dem Typen vorne das Wasser buchstäblich bis zum Hals steht nachdem er versucht hat die Vordertür zu öffnen und die Scheibe eingeschlagen hat (entsprechend kommt noch viel mehr Wasser ins Auto) er dann in aller Seelenruhe nach hinten steigt, die Tür öffnet und einfach aussteigt:

Youtube: So überlebt man in einem sinkenden AUTO!😱
So überlebt man in einem sinkenden AUTO!😱
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Und kaum ein Auto wird stärker vornüberneigen als ein BX 19TRD (leichtes 80er-Jahre-Auto mit dem schwersten verfügbaren Motor)


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L. tot aufgefunden

13.08.2026 um 21:59
Um die Fensterheber und ein elektrisches Schiebedach zu bedienen muss die Zündung eingeschaltet sein. Wenn man Losrollen des geparkten Autos wegen mangelnder Sicherung annimmt wäre die Zündung höchstwahrscheinlich ausgeschaltet gewesen.
Es wäre interessant zu wissen wo die Zündschlüssel nach der Bergung gefunden wurden und wenn im Schloss dann in welcher Stellung.

Eine Autoscheibe ist sehr stabil. Schon mal probiert eine kaputt zu schlagen? Eintreten mit Schuhen kann man vergessen, viel zu weich und große Aufprallfläche. Am besten zerplatzt eine Seitenscheibe bei einem Schlag mit einem metallischen, spitzen Gegenstand: Hammer, stabiler Schraubenzieher oder ähnliches. Hatten die beiden vermutlich nicht griffbereit.

Insofern ist das YT Video etwas irreführend und selbst das läuft nicht mal 40 Sekunden. Wenig Zeit für zwei junge Männer mitten in der Nacht am Tiefpunkt des Biorhythmus.


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L. tot aufgefunden

16.08.2026 um 10:35
Zitat von K-JettieK-Jettie schrieb:Eine Autoscheibe ist sehr stabil. Schon mal probiert eine kaputt zu schlagen?
Der Punkt ist halt, dass mindestens die fahrerseitige Scheibe bereits ein gutes Stück offen war (jedenfalls bei der Bergung) und daher nicht mehr vom Fensterrahmen gehalten wird. Ich denke die kann man wegtreten und wahrscheinlich kann man sie auch einfach mit etwas Kraft in die Tür drücken. Schließlich wird die nur von einem nicht besonders großen Elektromotor in Position gehalten. Das habe ich auch schon praktiziert, allerdings jeweils bei Scheiben wo der Seilzug angerissen war und sich deshalb verklemmt hat, so dass der Motor es nicht mehr schaffte das Fenster zu bewegen. Daher brauchte auch ich relativ viel Kraft. Bei einer intakten Mechanik sollte es deutlich leichter gehen. Sieht man auch hier:

Youtube: So kann man eine Autoscheibe im Notfall öffnen – genialer Trick vom Polizisten
So kann man eine Autoscheibe im Notfall öffnen – genialer Trick vom Polizisten
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Man findet einige Videos wo sich Leute erfolglos an Scheiben abarbeiten (oft von außen), aber auf Englisch auch etliche wo Verdächtige die Seitenscheiben von US-Polizeiautos eingetreten haben. Hier erklärt einer wie es am einfachsten geht, nämlich wenn man in eine der Ecken tritt:

Youtube: Wie man im Falle einer Entführung eine Autoscheibe eintritt | Ehemaliger CIA-Offizier Jason Hanson
Wie man im Falle einer Entführung eine Autoscheibe eintritt | Ehemaliger CIA-Offizier Jason Hanson
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Chancen in Panik auch mal eine Ecke zu erwischen ist wohl auch nicht so schlecht.

In einem anderen Video (das ich gerade nicht wiederfinden) ist jmd. zu sehen bei dem die Scheibe standhält - dafür ist dann der Fensterrahmen der Türe deutlich sichtbar verbogen. Bei den vergleichsweise fragilen Türen eines 80er-Jahre-Autos dürfte das noch deutlicher sichtbar sein. Also auf der Fahrerseite hat daher wohl niemand gegen die Fenster getreten, da man die Seite gut genug sieht und keine entsprechenden Beschädigungen erkennbar sind.

Lustiger Weise sieht man einen derart aufgebogenen Fensterrahmen auch im obigen Video im Hintergrund bei 1m10s (aber er geht nicht darauf ein).
Zitat von K-JettieK-Jettie schrieb:Insofern ist das YT Video etwas irreführend und selbst das läuft nicht mal 40 Sekunden. Wenig Zeit für zwei junge Männer mitten in der Nacht am Tiefpunkt des Biorhythmus.
Der eine (vermutlich MB weil vom Fahrersitz aus) soll ja nach hinten geklettert sein, oder er war bereits hinten (dass man ein Nach-hinten-Klettern wirklich zweifelsfrei erkennen konnte glaube ich nämlich auch nicht).


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Vermisst im Mühlviertel: Maximilian B. und Andreas L. tot aufgefunden

26.08.2026 um 20:52
Ich habe mal wieder eine Weile mitgelesen und gebe mal meinen BX-spezifischen Senf dazu: das Schiebedach in dem gesunkenen TRD ist das originale, ab Werk verbaute Glassschiebehubdach. Immer elektrisch, die Kurbel ist allerdings nur für den Notfall vorgesehen- man muss dazu erst eine Klappe in der Dachkonsole öffnen, in der Klappe steckt ein kurbelförmiger Innensechskantschlüssel mit dem man die Motorachse drehen kann. Vorher muss man allerdings den Motor mittels eines Hebels auskuppeln, ansonsten bewegt sich nix. Die Fensterhebermechanik beim BX hat keine Drahtseile, sondern Zahnradsegmente auf denen das Motorritzel läuft. Mit Gewalt die Scheibe runterdrücken ist da nix zu machen. Ich für meinen Teil würde mal behaupten, dass die Fensterheber beim BX auch dann noch funktionieren, wenn das Auto vor kurzer Zeit gesunken ist, weil primitive Elektrik. Es gab zwar diverse BX- Modelle, die hatten auf der Fahrerseite eine Zusatzbox mit Elektronik für das selbsttätige hoch und runterfahren der Scheibe (Man musste den Schalter nur antippen und das Fenster fuhr alleine komplett hoch oder runter), das gab es im TRD allerdings nicht, erst ab dem Folgemodell TZD.

LG,

Paul


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