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Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

Die mutmaßlichen Taten des Kurt-Werner W.

04.02.2020 um 02:01
Rotmilan schrieb:Im Umfeld Cuxhaven/ Bremen könnte er sie, evtl. mit Hilfe des Mittäters auch im Moor verschwinden lassen haben
Ich glaube nichtmal, dass Du da einen Mittäter bräuchtest. Eine gescheite Schaufel und /oder zwei, drei praktische Formbetonteile zum Beschweren dürften reichen.
Wenn man sich z.b. einen frisch sauber gebaggerten Moorgraben sucht, da dauerts Jahre, bis der wiedermal nachgegraben wird.
Da verschwinden regelmäßig ganze Kühe drin und wegen ein paar größeren Knochen allein würde vermutlich noch nichtmal der Fahrer aussteigen.


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04.02.2020 um 05:34
@Rotmilan
Meinen Respekt und Beileid übrigens auch an die feinen Leute, die sicher unwissentlich damals dann dieses Haus gekauft haben.
Abgesehen von Nerven und Schrecken hat das Ganze sicher viel Kraft gekostet, da so unschuldig und umfangreich dann hineingezogen zu werden.


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05.02.2020 um 14:59
Das Haus wurde nach dem Tod von Herrn Rudloff meines Wissens nicht verkauft, sondern vererbt. Es gehört jetzt der Tochter von Herrn R.
Meinen Respekt hat die Frau aber jedenfalls, dass sie die Suche nach Birgit M. erlaubt hat, das hätte sie nicht tun müssen.
Bei der polizeilichen Durchsuchung bestimmt wieder anders, da gab es sicher einen Durchsuchungsbeschluss.
Vielleicht gar nicht schlecht für die jetzige Eigentümerin, dass das Haus und Grundstück jetzt mal sorgfältig durchsucht und durchgepflügt wurden, dann gibt es wenigstens keine unliebsamen Überraschungen mehr.


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GreteLenz
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22.02.2020 um 05:49
@eldec
Naja...unliebsame Überraschungen...Ich denke ich könnte in dem Haus vor Grusel nachts kein Auge zu tun.

@Gartenbauer
Ist eigentlich mehr über K.W.Wichmanns Bezug nach Süddeutschland bekannt? Könnte er Anfang der neunziger Jahre irgendwelche Kontakte nach München gehabt haben?


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22.02.2020 um 17:09
GreteLenz schrieb:Ist eigentlich mehr über K.W.Wichmanns Bezug nach Süddeutschland bekannt? Könnte er Anfang der neunziger Jahre irgendwelche Kontakte nach München gehabt haben?
Nach seiner Inhaftierung in der JVA Wolfenbüttel wurde KWW 1974 vorzeitig aus der Haft entlassen und lebte mit einer gut situierten ehemaligen Zahnarztgattin namens Helga H. nahe bei Karlsruhe zusammen. Die genauen Daten müsste ich raussuchen. Er kehrte Ende der 70 er Jahre/ Anfang 80er Jahre nach Lüneburg in sein Elternhaus am Streitmoor zurück. Über Bezüge nach München ist zumindest offiziell nichts bekannt.
Falls Du denkst, KWW könnte für die Fälle Kristin Harder ( 1992) und das Verschwinden von Sonja Engelrecht ( 1995), sowie Bettina Trabhardt ( 1997) in Betracht kommen, musst Du berücksichtigen, dass Kurt Werner Wichmann bereits am 23.04.1993 Suizid in der JVA Heinsheim beging.

Er lebte also bereits nicht mehr als Sonja Engelbrecht und Bettina Trabhardt verschwanden. Ich halte ihn auch nicht für den Stückelmörder von Kristin Harder.
Die KWW zugeschriebenen Opfer waren nicht zerstückelt. Opfer Birgit Meier starb durch einen Kopfschuss und war in seiner Garage einbetoniert.
Auf mindestens eins der vier Göhrde Opfer, Opfer BMK, wurde geschossen, die Frauen starben durch stumpfe Gewalteinwirkung. Inwieweit sie sexuell missbraucht wurden, ließ sich bei Ursula R. wegen der starken Verwesung nicht mehr klären, bei Ingrid W. war die Bluse über den Brüsten aufgeschoben. Todesursache bei Ingrid W. waren stumpfe Kopfverletzungen.
Guck Dir mal die NDR Dokumentation "Eiskalte Spur" an, die ist auf You tube eingestellt und sehr interessant. Da erfährst Du eine ganze Menge über KWW.


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22.02.2020 um 18:28
@Rotmilan
Ich habe mich das auch schon oft gefragt, was er wohl mit der Waffe und Bruder bei Heilbronn gewollt hat, bzw. wohin es eigentlich da ursprünglich gehen sollte.
Über eine Grenze hätte er oben irgendwo ja schneller gekonnt....gabs ein konkretes Ziel, z.b. Kontaktleute?
Der ein oder andere Altnazi war dort auch noch unterwegs um die Zeit.


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GreteLenz
ehemaliges Mitglied

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22.02.2020 um 21:26
@Rotmilan
Ich halte es grundsätzlich für möglich, dass Wichmann mit der gruseligen Serie von abgelegten Leichenteilen in Hannover in den späten Siebzigern zu tun gehabt haben könnte.

Damals 1977 wurde spekuliert, dass es sich um Teile von bereits Bestatteten handeln könnte, da es keine Vermisstenanzeigen gab, die zu den unidentifizierten Toten passten. Wichmann war Friedhofsgärtner. Eines der zerstückeltes Opfer in Hannover war dann damals aber nachweislich doch ermordet worden. Könnte Wichmann nicht damals auf den Geschmack gekommen sein? Serientäter wechseln manchmal auch die Vorgehensweise. Variatio delectat.

Sonja Engelbrecht könnte Opfer einer Beziehungstat geworden sein. Über die Ursache des Verschwindens von Bettina Trabhardt ist keine gesicherte Aussage möglich. Beide verschwanden nach Wichmanns Tod. Ihre Fälle haben mit Wichmann also nichts zu tun.

Kristin Harder aber verschwand zu Wichmanns Lebzeiten im Münchner Nachtleben, wo sich der Playboy Wichmann sicherlich sehr wohl gefühlt hätte. In einen coolen Wagen wie den, den Wichmann auf seinem Grundstück kurz nach Kristins Verschwinden vergrub und an dem ein Leichenspürhund anschlug, wäre die an Statussymbolen interessierte Kristin vielleicht eingestiegen. Zumal, wenn ein schicker Kerl wie Wichmann mit Sakko, Designerbrille und seidenem Halstuch dringesessen hätte.

Die offene Balkontür bei Kristin, für die in ihrem Thread nach einer Erklärung gesucht wird, erinnert an die offene Terassentür bei Birgit Meier. Ist nicht Wichmann auch in einem Fall geklettert? Vielleicht sind darin Ansätze zu Mustern erkennbar?

Passen würde der Fall Kristin Harder m.E. zu Wichmann. Er müsste nur eine Art Basis in München gehabt haben, in der zumindest eine Kühltruhe stand.

Deshalb meine Frage, ob Kontakte von Wichmann nach München bekannt sind. Falls es solche definitiv nicht gab, scheidet Wichmann natürlich als Täter aus.


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24.02.2020 um 21:17
MarliPub schrieb am 24.01.2020:Rotmilan schrieb:
Ich frage mich auch schon seit der NDR Doku, was es mit dem JVA Leiter M. auf sich hat.
Ich habe den ganzen Abend gesucht: nichts. Weniger als das.
In meiner "Verzweiflung" habe ich stumpf dem MDR eine Nachricht geschickt und gefragt, ob sie irgendetwas dazu sagen dürfen.
Mal ein Update hierzu. Nachdem bis jetzt keine Antwort kam, habe ich erneut nachgefragt, und folgende Antwort erhalten:

„ Liebe Frau Xxxxxxxx,

bitte entschuldigen Sie, dass wir uns bisher noch nicht mit einer Rückantwort gemeldet haben. Wir wollten Ihnen allerdings lieber gleich eine vollständige Antwort geben. Unser Problem ist, dass der verantwortliche Autor des Films schon seit gewisser Zeit erkrankt ist und wir so Ihr anliegen noch nicht mit ihm besprechen konnten. Sobald wir Ihre gewünschte Antwort aber eingesammelt haben, schicken wir Ihnen noch eine Mail.
Mit freundlichen Grüßen aus der Spur der Täter-Redaktion

Mattis Kießig“

Meinen echten Nachnamen habe ich selbst ge-xt ;)
Jedenfalls also nichts Neues. Allerdings klingt diese Antwort so, als ob sich die Redaktion ggf. doch zum mysteriösen JVA-Leiter M. äußert, sobald der Autor gesund ist.


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24.02.2020 um 22:29
GreteLenz schrieb:Ich halte es grundsätzlich für möglich, dass Wichmann mit der gruseligen Serie von abgelegten Leichenteilen in Hannover in den späten Siebzigern zu tun gehabt haben könnte.
Ich halte es grundsätzlich für möglich, dass die Wichmann-Brüder für alle ungeklärten Mordfälle in Deutschland verantwortlich sind...
Nein...natürlich nicht...weil ich dafür weder einen Anhaltspunkt habe, noch irgendeinen Nachweis oder eine Quelle.

Ist es nicht etwas weit hergeholt, einen Mörder, der seine Leichen in einem Stück versteckt hat, jetzt auch für so eine - völlig anders gelagerte Tat - verantwortlich zu machen..?? Und dazu noch ohne jeden Hinweis, bzw. ohne Erklärung, warum er seine Vorgehensweise plötzlich und mehrfach ändern sollte?

Die Ermittlungsgruppe um Herrn S. hat ja offenbar ein relativ genaues Täterprofil von KWW erstellen können, und dieses mit der Bitte um Prüfung in Deutschland verteilt.

Ergebnis: ca. 240 Fälle von ungeklärten Morden, bzw. spurlos verschwundenen Personen im relevanten Zeitraum.
Allein im weiteren Umkreis von Lüneburg sind schon eine ganze Reihe von Fällen zusammengetragen worden, die ggf. KWW zuzuordnen wären. Von Zerstückelung ist da nie die Rede, Leichenteile wurden in diesem Zusammenhang nie gefunden.

Worauf fußt also die oben zitierte Vermutung?


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28.03.2020 um 21:49
Ich persönlich vermute weniger das Herr Wichmann für alle seltsamen und ungelösten Morde in der gesamten Republik verantwortlich gemacht werden kann, sondern tendiere viel mehr dazu ihm die ungeklärten Fälle im Raum Lüneburg zuzuschrieben ...

Das gesamte Drama allerdings ist nun, sogar hier im Thread, fast komplett verdaut und nahezu nicht mehr auflösbar.

Ehemalige Kollegen von Kurt, aber auch Nachbarn und andere Menschen, die ihn ggf. persönlich gekannt haben, alle diese Personen sind leider bis heute äußerst verschwiegen und der endgültige Beweis, ihn zumindest zu 100 % als Göhrdemörder zu identifizieren, wird daher sicher nur sehr schwer aufzubringen sein.

Ich persönlich habe da keine Zweifel.


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03.04.2020 um 17:03
Ich habe auch keine Zweifel außerhalb einer kleinen Rest-Unsicherheit, die immer bleibt, wenn man nicht grade eine VIdeoaufnahme vom Tatgeschehen hat. Selbst ein Geständnis kann schließlich falsch sein.

Aber die DNS dieses Typen im Auto der Verschwundenen, dazu dessen Vorgeschichte als Vergewaltiger, der Einsatz von Kleinkalibergewehren im Göhrdefall, seine diesbezügliche VHS-Sammlung zuhause, und seine durch Birgit Maiers Leiche erwiesene Mordtätigkeit - alles nur Zufall?

Und in der gleichen Gegend in der gleichen Zeit noch ein gestörtert Lustmörder unterwegs, von dem niemals eine konkretere Spur gefunden werden konnte????

Nein, das halte ich für abwegig, Kurt-Werner ist unser Göhrdemörder!


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03.04.2020 um 20:25
Das sehe ich auch so...

Eine endgültige Bestätigung könnte HJW sicher problemlos liefern...wird er aber nicht machen, weil er sonst vermutlich den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen würde.

Eine Beteiligung von KWW/HJW an weiteren Morden in der Gegend um Lüneburg und darüber hinaus, ist zu vermuten, wird aber nach der "erfolgreichen" Vernichtung der maßgeblichen Asservate im Jahre 1993 nicht mehr nachweisbar sein.

Ich sehe keine halbwegs sinnvollen Ansatzpunkte für weitere Diskussionen und das Siechtum dieses Threads sprechen für sich.

Wenn kein Wunder geschieht, war's das...und an Wunder glaube ich nicht.

(Wenn ein Wunder geschieht, bin ich wieder hier...bis dahin ist die Sache (Göhrde-Morde / die Taten von KWW) für mich erledigt)


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04.04.2020 um 20:37
@hesselbach
ein wenig ist doch über HJW bekannt, allerdings nicht übermäßig viel

@Opti-Mist
Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass gar nichts mehr passieren oder an die Öffentlichkeit gelangen wird. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die ganzen Cold Cases über die Ermittlungen doch noch was heraus finden. Oder dass über die ganzen Medienberichte, die sicherlich gut gesteuert waren, sich noch Zeugen oder weitere Opfer gemeldet haben und somit noch Hinweisen nachgegangen werden kann. Und letztlich könnt ein oder mehrere Kumpan(e) sich doch noch äußern und sei es post mortem.

Bis dahin wird es hier aber wohl wirklich ruhiger sein.


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28.05.2020 um 23:17
Durch Zufall habe ich bei der "LZ" einen kurzen Video-Bericht gefunden von 24.02.2020

Das Eigentum wurde von der Polizei zurück gebracht auf das Grundstück von K.-W. Wichmann.

Neue Ermittlungen wurden nicht bekannt gegeben.

https://www.lzplay.de/index.php/2020/02/24/wichmann/


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01.06.2020 um 15:35
mir wäre das zu gruselig, in so einem haus mit so einem vormieter zu wohnen.

auch wenn ich eigentlich nicht abergläubisch oder irgendwie mysthisch, übersinnlich orientiert bin.


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01.06.2020 um 18:44
Das ist eine interessante Bemerkung, da ja gerade Herr R. 1993 das Haus des KWW relativ schnell ...oder soll ich sagen, panikartig...gekauft hat, und die Witwe gleich mit dazu.

Prinzipiell wäre dieses Haus doch kaum zu einem vernünftigen Preis zu verkaufen gewesen.
Aber Herr R. hat es sofort erworben.

Da stellt sich dann die Frage, warum..?
Es könnte natürlich sein, dass er mehr wusste. Mehr wusste über die „Gegenstände“, die auf dem Grundstück sonst noch vergraben waren. Und dieses Wissen hätte man vielleicht nachweisen können, wenn bestimmte Dinge zu früh gefunden worden wären.

Als schlussendlich die sterblichen Überreste von BM gefunden wurden, war Herr R. Schon nicht mehr am Leben.

War der Immobilienkauf also Zufall oder durch bestimmte Umstände getrieben...?


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01.06.2020 um 19:51
Opti-Mist schrieb:Das ist eine interessante Bemerkung, da ja gerade Herr R. 1993 das Haus des KWW relativ schnell ...oder soll ich sagen, panikartig...gekauft hat, und die Witwe gleich mit dazu.
Ja, das wundert mich wirklich. HR war damals mit 53 Jahren auch noch einige Jahre jünger als Alice. Er konnte also nicht davon ausgehen, dass sie ihn überleben und im Alter noch pflegen könnte.
Wenn Männer jenseits der 50 nochmals eine weitere Ehe eingehen ist meist eine jüngere Frau im Spiel und es steht eine zweite Familiengründung an.
Alice war aber bereits jenseits der Wechseljahre. Einen dringlichen Heiratsgrund gab es nun wirklich nicht.
HR hatte bereits ein Vorleben und eine eigene Tochter, die schon erwachsen war. Allerdings könnte es sein, dass HR Gründe hatte, weswegen ein Verkauf des Hauses an jemand Fremden doch besser unterbleiben sollte.
Alice hat jedenfalls stark von der Eheschließung mit HR profitiert.
KWW hatte mit Sicherheit nie genug in die Rentenkasse einbezahlt, er verstarb früh, er war verschuldet. Die Eheschließung ermöglichte es ihr, dass sie in dem Haus bleiben konnte und sie war im Alter nicht alleine. Finanziell war sie durch HR als seine Ehefrau dann auch abgesichert.
Opti-Mist schrieb:Prinzipiell wäre dieses Haus doch kaum zu einem vernünftigen Preis zu verkaufen gewesen.Aber Herr R. hat es sofort erworben.
Warum nicht? 1993 ahnte doch keiner, dass unter der Garage eine Leiche einbetoniert war. Das Haus wäre sicher zum marktüblichen Preis auch zum Verkauf gekommen. Der Käufer hätte es renovieren können und einiges nach seinen Wünschen verändern. Die Lage ist doch ganz passabel. Ruhig, aber verkehrsmäßig gut angebunden und ein schönes Waldgebiet fußläufig ganz dicht.
Immerhin expandierte die Lüneburger Universität damals stark, Professoren und wissenschaftliches Personal brauchte familientauglichen Wohnraum, es bestand ein Autobahnanschluss nach Hamburg und Hannover. Bahnanschluss hat LG doch auch. Auch Hamburger haben Häuser in LG gekauft, da für viele schon damals ein Haus in Hamburg finanziell unerschwinglich war.
Opti-Mist schrieb:Es könnte natürlich sein, dass er mehr wusste. Mehr wusste über die „Gegenstände“, die auf dem Grundstück sonst noch vergraben waren. Und dieses Wissen hätte man vielleicht nachweisen können, wenn bestimmte Dinge zu früh gefunden worden wären.
Das denke ich auch, er wusste evtl. doch mehr. Immerhin machte er ja auch Geschäfte zusammen mit KWW.
Opti-Mist schrieb:War der Immobilienkauf also Zufall oder durch bestimmte Umstände getrieben...?
Das wäre wirklich interessant, wenn wir darauf noch eine Antwort bekämen.


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01.06.2020 um 21:19
Rotmilan schrieb: Einen dringlichen Heiratsgrund gab es nun wirklich nicht.
Die beiden werden gemeinsame Interessen geteilt haben. De mortuis nil nisi bene. Aber es würde mich sehr wundern, wenn sie von seinen Aktivitäten nichts mitbekommen hätte...


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02.06.2020 um 13:43
Ja, die umgehende Ersetzung KWWs durch R in Haus und Bett der Witwe hat mehr als nur ein Geschmäckle, irgendwie war der eingebunden in die finsteren Machenschaften des KWW, da bin ich eigtlich recht sicher.

Es kann ja sein, daß KWW zwar natürlich niemandem von seinen Menschenjagden und Ermordungen erzählt hat (außer seinem Bruder vielleicht?), aber daß er durchaus bekannt war als SM-Freak, vielleicht auch entsprechende Bilder gehökert hat (das war ja vor den Internetzeiten alles noch viel umständlicher und viel mehr von persönlichen Kontakten abhängig) oder gar Gruppensex-Partys veranstaltet, oder Frauen "vermittelt" hat oder was auch immer grade noch legales, oder halb-legales im SM-Dunstkreis klar gemacht hat.

Und einer seiner Kontakte könnte der Nachmieter gewesen sein. Das ist aber alles Spekulation, und da er auch tot ist und ihm nicht hinterher ermittelt wird, wird man leider auch niemals mehr erfahren, was dort wirklich gelaufen ist.

Und auch an den Bruder von KWW scheint man nicht näher ranzukommen, wenn die Polizei irgendwas handfestes gegen ihn hätte, hätten sie den schon längst richtig in die Mangel genommen. Aber so scheint es zu reichen, daß der Bruder eisern schweigt, daß die Ermittlungsbehörden keine Chance haben, noch irgendwas in Erfahrung zu bringen über die Beziehung der Brüder Wichman.

All diese Verwicklungen, die potentiellen Mitwisser/Mittäter, dazu KWWs auffallende Erscheinung und sein sinistrer Charakter, die spektakulären Göhrde-Morde und auch die unbegreiflichen Ermittlungspannen bzw. -nachlässigkeiten, die man sich damals zig Jahre lang geleistet hat, machen diese ganze Geschichte rund um KWW besonders gruselig, düster und rätselhaft.


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02.06.2020 um 14:56
ja!

und für mich auch immer noch dieser DNA Fund/Treffer bei dem Mord in Hannover...

wie kann das sein?

glaube nicht an eine Verunreinigung...leider hört man darüber gar nichts mehr...

das lässt Spekulationen ins Kraut schiessen und auch ich grübele und grübele und grübele...


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