Bundesferkel schrieb:Insofern war dieser Ort als Schlafplatz gut gewählt, da er auch Schutz gegen Nässe bot
Absolut. Das zeigen ja auch die Bilder. Zumindest bei warmen Temperaturen ist das ein nahezu ‘idealer’ Schlafplatz.
Ich war leider noch nie in Koblenz und muss mich daher auf die Erzählungen der hier Ortskundigen verlassen.
Dass ggf. Fremde den Friedhof bzw. Wege und Gedenkstätten im Friedhof nicht kennen, ja, sicher. Er ist riesig und wohl eher kein “Touristenmagnet”, wie beispielsweise der Friedhof Ohlsdorf in Hamburg (ich liebe ihn und war dort nie allein, auch in abgelegeneren Teilen).
Aber die Einheimischen werden ihn doch ‘nutzen’, sei es, weil sie ein Grab haben oder der Arbeitsweg durch den Friedhof führt oder sie spazierengehen, joggen etc.; letzteres nur eine Annahme, da alle Friedhöfe, die ich kenne, auch als “Park” dienen.
Man geht ja eh von einem ortskundigen Täter aus bzw. von jemanden, der Herrn Straten im Auge hatte. Beides lässt ja auf Bezüge zu Koblenz schließen.
Dass es ein Fremder ist, der nur auf der Suche nach einem passenden Opfer ist und dabei zufällig die
Batterie oder Herrn Straten entdeckt, halte ich auch ausgeschlossen.
Denke immer noch, dass das Motiv entweder in Herrn Straten persönlich liegt oder in Herrn Straten als Obdachloser. Aber ein fremder Mordlustiger, der nur durch Zufall im Friedhof einen Obdachlosen entdeckt…nein.
Kann ich mir hier nicht vorstellen, obwohl ich eine echt reiche Phantasie habe.
Hoffe trotzdem, dass der Täter eines Tages überführt werden kann. Übergriffe auf vulnerable Menschen machen mich immer sauer. Und manchmal ist die eigene “Machtlosigkeit”, die ich in solchen Fällen habe, schwer und kaum erträglich.