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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

5.193 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Friedhof, 2018, Koblenz ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

04.06.2026 um 17:48
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:der Friedhof könnte aber auch eine Abkürzung gewesen sein vom Hauptbahnhof. Denn dahinter war z.B. ein Hotel
Der Friedhof ist riesig und Nachts nicht beleuchtet. Es gibt meiner Meinung nach keinen Grund diese spezielle Ecke im Dunkeln als Abkürzung zu verwenden, weil es da unebene, verwachsene Treppen hat.

Guck dir mal den Friedhofsplan bei 24 a/b an, der untere Teil von 7 ist der Tatort.


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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

04.06.2026 um 20:18
Konkurrierende Pfandsammler? Unmut ja, aber die müssen erstmal sienen Schlafplatz kennen. Und dann gleich köpfen? Klingt unwahrscheinlich. Plausibler wären alle Personen, die vom gelegentlichen Schlafplatz Kenntnis hatten.


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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

04.06.2026 um 20:41
Zitat von nanaimonanaimo schrieb:Es gibt meiner Meinung nach keinen Grund diese spezielle Ecke im Dunkeln als Abkürzung zu verwenden, weil es da unebene, verwachsene Treppen hat.
Es ist aber schon eine Abkürzung, wenn man vom Bahnhof aus auf die Karthause hoch will oder umgekehrt. Also: Eine Verkürzung des Wegs.

Du hast aber natürlich Recht, dass es da dunkel ist und allerlei Treppen usw. gibt. Daher glaube ich auch nicht, dass ein Fremder diesen Weg als Abkürzung nimmt.
Aber bei einem Ortskundigen der den Weg kennt (d. h. ihn bei Tag schon oft gegangen ist) und eine Taschenlampe dabei hat, würde ich es nicht ausschließen.


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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

04.06.2026 um 22:23
Zitat von nairobinairobi schrieb:Und wer geht schon freiwillig abends im Dunkeln über einen Friedhof?
ich kann dir genau sagen wer. Ich! Ich erzähl mal die Story, du hast ja gefragt.

Mein Ziel war eine Spielhalle/Kneipe, die damals angesagt war. Um dahin zu kommen, gab es ganz normale Wege, die etwas dauerten oder eine Abkürzung durch den Alten Friedhof.

Es war Herbst, kalt, sehr windig fast schon orkanartig und Gewitter. Alleine schon die Wetterbedingungen waren übel. Noch unheimlicher war der Weg über den Alten Friedhof, wegen dieser Wetterbedingungen aber recht verlockend.
Habe trotzdem lange überlegt, da durchzugehen... Beleuchtet war er kaum, nur sehr minimal bzw indirekt mit Laternen außerhalb des Friedhofs.
Da war auch ein kleines Häuschen, ich tippe es war das alte Krematorium. Hier hab ich auch mal wegen des Horrorfeelings in die Fenster geschaut.
Es war nur Dunkelheit zu sehen. Das war der unheimlichste Moment😮 Dann ständig die Schatten der Bäume, die sich natürlich durch den Wind stark bewegten. Ich kam mir vor, wie in einer Welt voller Dämonen. Besser als jeder Horrorfilm!

Tja, witzigerweise hats in der Tatnacht auch geregnet. Es ist also durchaus denkbar, dass der Regen erst recht zur Überlegung mit der Abkürzung geführt haben könnte und vielleicht sogar, als der Regen noch stärker wurde, das Gebäude, wo Herr Straten lag, als Unterschlupf von den Tätern genutzt wurde. So wurden sie auf ihn aufmerksam.

Ich würde als Ermittler mal eruieren, welche Gebäude hinter dem Friedhof waren.


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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

05.06.2026 um 00:48
@Totaleinfall

jetzt mal blöd gefragt:
du meinst den Koblenzer Hauptfriedhof?


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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

05.06.2026 um 05:33
Zitat von sonnenkatersobsonnenkatersob schrieb:jetzt mal blöd gefragt:
du meinst den Koblenzer Hauptfriedhof?
Das glaube ich nicht.
Er schrieb von einem alten Krematorium. Wüsste nicht, dass auf dem Koblenzer Hauptfriedhof so etwas war.
Und eine besonders angesagte Spielhalle ist glaube ich auch nicht da in der Nähe.

Sicher wird @Totaleinfall es noch aufklären.
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:das Gebäude, wo Herr Straten lag, als Unterschlupf von den Tätern genutzt wurde. So wurden sie auf ihn aufmerksam.
Und hatten auch gleich eine Machete oder so etwas dabei?
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:unheimlichste Moment😮 Dann ständig die Schatten der Bäume, die sich natürlich durch den Wind stark bewegten. Ich kam mir vor, wie in einer Welt voller Dämonen. Besser als jeder Horrorfilm!
Ja, ich kenne das Gefühl. Manchmal hört man noch Vögel der Nacht, während die üblichen Geräusche des Tages verstummt sind.
Dann die Filme/Geschichten über Untote, die man schon gesehen hat...da geht der Blutdruck hoch...


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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

05.06.2026 um 06:27
Ich möchte nochmal zu bedenken geben, dass MS nicht „nur ermordet“ sondern enthauptet wurde.

Der Täter muss also ein entsprechendes Tatwerkzeug mitgeführt haben. Und er muss neben der generellen Tötungsbereitschaft eine besonders brutale und blutige Tathandlung getätigt haben.

Streit um Pfandflaschen oder im Obdachlosenmillieu erklären IMHO nicht ausreichend diese Tat.

Es hätte gereicht MS zu erwürgen oder mit einem Messer zu attackieren. Der Täter hat ihn aber enthauptet. Warum? Das geht sehr weit über die Tötungshandlung hinaus.

Ich denke deswegen an einen Ritualmord oder einen psychisch gestörten Täter bzw. eine Kombination aus beidem.

Gibt es in Koblenz und Umgebung Erkenntnisse zu vergleichbaren Tötungen von Tieren? Ich könnte mir vorstellen, dass der Täter zuvor bereits im dieser Richtung aktiv war.


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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

05.06.2026 um 07:55
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Es hätte gereicht MS zu erwürgen oder mit einem Messer zu attackieren. Der Täter hat ihn aber enthauptet. Warum? Das geht sehr weit über die Tötungshandlung hinaus.
Richtig, wenn es ein normaler Streit gewesen wäre, dann wäre es im Affekt passiert, das heißt vermutlich gar nicht am Friedhof, sondern am Ort des Streits, erschlagen, erwürgen, erstechen…

Wutstufe 2 wäre dann gewesen, dass der Täter nach einem Streit, nochmal nach Hause geht und eine Waffe holt. Dann gezielt zum Schlafplatz geht um sich zu rächen. Das wäre dann schon eine geplante Tat, wofür es schon einen weit aggressiveren Täter braucht, als im Szenario 1. Da müsste es beim Streit schon mehr als um ein paar Pfandflachen gegangen sein. Eine starke persönliche Kränkung oder/und aber der Täter war psychisch gestört.

Was uns nun zum 3. Szenario bringt, eine geplante Tat wie in Stufe 2 aber jetzt mit Köpfen. Wobei man ja nicht genau weiß, wie das nun war. Der Täter könnte Straten im Schlaf die Kehle durchgeschnitten haben und einfach zuviel Kraft audgeübt haben, dann war es Köpfen eher Zufall. Oder er hat das gezielt gemacht, dann stellt sich die Frage nach dem Motiv. Wollte er das Mal ausprobieren aus Spaß oder war es eine Art Ritual oder wollte er Straten einfach total vernichten? Ales setzt meiner Meinung nach einen psychisch gestörten Täter voraus.


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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

05.06.2026 um 09:40
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Was uns nun zum 3. Szenario bringt, eine geplante Tat
Der Tatort ist eine wahrscheinlich unbeleuchtete Örtlichkeit auf einem Friedhof. Außerhalb der Öffnungszeiten. Dunkelheit. Schlechtes Wetter.

Da gerät niemand „rein zufällig“ hin.
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Der Täter könnte Straten im Schlaf die Kehle durchgeschnitten haben und einfach zuviel Kraft audgeübt haben, dann war es Köpfen eher Zufall.
Bin kein Mediziner, aber ich glaube nicht, dass das so funktioniert.

Selbst die Weichteile des Halses werden sich wohl kaum mit 2, 3 schnellen Schnitten durchtrennen lassen. Haut, Kehlkopfknorpel, Luft- und Speiseröhre, Muskeln und vor allem der knöcherne Bereich der Wirbelsäule erst recht nicht. Dazu wird sehr viel Blut fließen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man jemanden „versehentlich“ enthaupten kann…
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Ales setzt meiner Meinung nach einen psychisch gestörten Täter voraus.
Da bin ich ganz bei dir.

Gestört bedeutet nicht schuldunfähig. Das wird ein Gericht bewerten müssen wenn man den Täter fasst.


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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

05.06.2026 um 10:30
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Sondern eine andere Variante wäre, dass ein "Irrer" den Plan gefasst hatte, jemanden umbringen zu wollen und dass er irgendwie mitbekommen hatte, dass da, also in der Batterie, gelegentlich jemand schläft. Und weil dem "Irren" dieser Platz als Tatort ideal vorkam (abgelegen, aber dennoch relativ leicht zu erreichen, unübersichtliches Gelände das eine Flucht begünstigt), hat er nachgeschaut, ob da jemand liegt - und das war dann leider MS.
Ja so ein Täter könnte es auch gewesen sein.
Zitat von Helly77Helly77 schrieb:Konkurrierende Pfandsammler? Unmut ja, aber die müssen erstmal sienen Schlafplatz kennen.
Hatte ich auch mal überlegt, ich denke aber wenn da ein Konflikt sich so hochgeschaukelt hätte wäre der Mord im Umfeld eines Festivals geschehen.
Was mich zu der Frage bringt ob Herr Straten alleine auf diversen Festivals gesammelt hat, oder er Helfer aus dem Raum Koblenz zur Unterstützung dabei hatte. Auch Interessant wo er die mengen an Pfandflaschen abgegeben hat und welche Vereinbarung es zur Abgabe, Abrechnung und vielleicht Provision gegeben haben könnte.
Aber wie geschrieben halte ich einen Täter aus der Konkurrenz der Flaschen Sammler für einen Mord in Koblenz für unwahrscheinlich.
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Eine starke persönliche Kränkung oder/und aber der Täter war psychisch gestört.
Wahrscheinlich so etwas in der Art.


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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

05.06.2026 um 10:58
Zitat von Harald111Harald111 schrieb am 05.05.2026:Mein Kommentar bezieht sich darauf das Herr Straten sich wahrscheinlich einen andern Schlafplatz gesucht hätte wenn dauerhaft andere Obdachlose in der Batterie geschlafen hätten.
Schon alleine um Streitereien zu vermeiden und der Sicherheit wegen.
Ich finde den Ansatz, dass es ein Obdachloser war schon interessant. Wie schon in anderen Beiträgen ausgeführt könnte es jemand gewesen sein, der von Stadt zu Stadt zog. Ich denke auch, dass GMS eher nicht längerfristig mit einem anderen Obdachlosen den Schlafplatz geteilt hätte. Aber hätte er sofort den Schlafplatz mit Auftauchen eines anderen verlassen? Das glaube ich auch nicht. vllt ist der andere erst wenige Stunden oder Tage vorher aufgetaucht und nach der Tat wieder verschwunden. Auch eine psychische Störung und obdachlos schließen sich ja nicht aus. Vllt sogar im Gegenteil.


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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

05.06.2026 um 11:57
Wie und wo hat sich ein eventuell obdachloser Täter seiner sicherlich massiv blutverschmierten Bekleidung entledigt?


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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

05.06.2026 um 12:08
@Volvic


das gilt ja für jeden anderen Täter auch.

Er hat sie irgendwo in einen Mülleimer gestopft oder in ein Gebüsch geworfen zum Bespiel. Vllt ist ja bei einem Obdachlosen blutverschmierte Kleidung gerade sogar weniger aufgefallen. Obdachlose haben sehr oft dunkle Sachen an. Da dürften Blutflecken nicht so schnell auffallen.
Es ist ja kein Ding der Unmöglichkeit Kleidung verschwinden zu lassen.


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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

05.06.2026 um 12:48
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:das gilt ja für jeden anderen Täter auch.
Das stimmt und ist wohl kein so großes Problem.

Bei einem obdachlosen Täte wäre u. U, eine andere Sache das Problem: Wo kriegt er neue Klamotten her, wenn er die alten wegwirft?

Sicher gibt es in Koblenz auch eine Stelle (z. B. von der Caritas) wo die Leute Kleidung bekommen können. Aber da mit blutverschmierten Klamotten aufzulaufen ist wohl keine so gute Idee. Da müsste man sich schon eine Erklärung einfallen lassen ("Bin in eine Schlägerei geraten!").

Desgleichen wenn man die Klamotten schon vorher auszieht und dann "halbnackt" da aufschlägt.


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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

05.06.2026 um 14:23
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Aber hätte er sofort den Schlafplatz mit Auftauchen eines anderen verlassen? Das glaube ich auch nicht. vllt ist der andere erst wenige Stunden oder Tage vorher aufgetaucht und nach der Tat wieder verschwunden. Auch eine psychische Störung und obdachlos schließen sich ja nicht aus. Vllt sogar im Gegenteil.
Ich denke auch nicht das Herr Straten sofort seinen Schlafplatz gewechselt hätte wenn ab und zu mal ein anderer Obdachloser da geschlafen hätte.
Wenn das aber regelmäßig der Fall gewesen wäre, denke ich schon das er seinen Schlafplatz gewechselt hätte.
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:vllt ist der andere erst wenige Stunden oder Tage vorher aufgetaucht und nach der Tat wieder verschwunden.
An so eine Person dachte ich als ich von den Umherziehenden Obdachlosen geschrieben habe, mal angenommen der Mörder war ein umher Reisender Obdachloser, kam erst am Nachmittag in Koblenz an hat also sein Tagesgelt noch nicht von der Stadt Koblenz bezogen oder es am Morgen in einer andern Stadt schon bekommen und ist nach dem Mord gleich am nächsten Morgen weitergezogen. ( die Flucht ergriffen )
Das würde erklären warum der Täter an der Bastei war ( wegen einem Trockenen Schlafplatz )
Es würde erklären warum der Täter vor und nach der Tat nicht in Koblenz aufgefallen ist.
Die Bastei als Schlafplatz kannte er vielleicht aus einem früheren Aufenthalt in Koblenz.

Was dann immer noch nicht geklärt wäre :
Warum der Mord und warum die brutale Tat Ausführung.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Wie und wo hat sich ein eventuell obdachloser Täter seiner sicherlich massiv blutverschmierten Bekleidung entledigt?
Normalerweise hat diese Personenkreis ( Reisender Obdachloser ) einen Rucksack mit Ausrüstung, da sind bestimmt auch Hosen und Hemden zum wechseln dabei.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Sicher gibt es in Koblenz auch eine Stelle (z. B. von der Caritas) wo die Leute Kleidung bekommen können. Aber da mit blutverschmierten Klamotten aufzulaufen ist wohl keine so gute Idee. Da müsste man sich schon eine Erklärung einfallen lassen ("Bin in eine Schlägerei geraten!").
Kommt bei Obdachlosen ( mehr bei Drogen und Alkoholikern ) öfter mal vor, das Sie sich untereinander schlagen und danach Blutige Kleidung haben und so bei der Kleiderkammer oder ähnlichen Einrichtungen auftauchen.
Aber so ein Täter wäre sicher nach dem Mord aufgefallen durch hinweise der Angestellten der Kleiderkammer.


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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

05.06.2026 um 14:44
@ all
Wegen der Blutigen Kleidung.
Vielleicht hat es überhaut keine Blutige Kleidung geben, wenn Opfer und Täter schon in Ihren Schlafsäcken gelegen haben und es dann zum Streit gekommen ist, waren vielleicht beide bis auf die Unterwäsche ausgezogen.


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05.06.2026 um 14:45
Zitat von Harald111Harald111 schrieb:Aber so ein Täter wäre sicher nach dem Mord aufgefallen durch hinweise der Angestellten der Kleiderkammer.
Das denke ich auch. Daher glaube ich auch nicht daran, dass der Täter da noch irgendwo mit blutverschmierten Klamotten herumgelaufen ist.


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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

05.06.2026 um 17:01
@brigittsche
@Harald111


Die Blutverschmierte Kleidung gilt wie gesagt für jeden Täter.
Dann drehen wir es einmal um. Warum ist denn der Täter dann nicht aufgefallen:

- er hatte einfach Glück und würde nicht gesehen bzw. es ist niemanden aufgefallen.
- er hat sofort nach der Tat (also noch auf dem Friedhof die Kleidung gewechselt/ was drüber gezogen. Hierzu muss er gar vorbereitet gewesen sein. Vllt hatte er eine Jacke dabei, die er überziehen konnte oder einen Rucksack in die er die verschmutzte Kleidung steckte. Diese Möglichkeit hätte auch ein Obdachloser gehabt. verschmutzen Pullover aus, Jacke drüber. Fertig.


Fakt ist: er wurde nicht gesehen. Für mein Dafürhalten bringt uns das aber nicht weiter. Es kann einfach Zufall sein, dass er nicht gesehen wurde. Es lässt aus meiner Sicht keine Rückschlüsse auf den Täter zu.


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Gerd Michael Straten - Obdachloser auf Koblenzer Hauptfriedhof geköpft

05.06.2026 um 18:21
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:- er hatte einfach Glück und würde nicht gesehen bzw. es ist niemanden aufgefallen.
- er hat sofort nach der Tat (also noch auf dem Friedhof die Kleidung gewechselt/ was drüber gezogen.
Natürlich kann das so gewesen sein, noch zumal im Dunklen. Wenn der Täter dunkle Kleidung anhatte und in der Dunkelheit jemandem begegnet ist, hat man die Flecken vermutlich gar nicht mal gesehen.

Und wenn ein Täter eben kein Obdachloser war, sondern eine normale Wohnung hatte, dann war es auch kein Problem, die Klamotten dort zu wechseln.


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05.06.2026 um 19:35
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Die Blutverschmierte Kleidung gilt wie gesagt für jeden Täter.
Ja, aber jemand mit Auto oder Wohnung hat bessere Möglichkeiten sich aus dem öffentlichen Raum zurückzuziehen und blutige Kleidung zu entsorgen. Eine Wohnung bietet zudem eine Waschmöglichkeit und es dürfte Kleidung zum Wechseln vorrätig sein.

Ich gehe davon aus, dass Verletzungen der Halsschlagader zumindest anfangs zu einer extrem starken und pulsierenden Blutung führen. Der Täter muss zwangsweise auch nah am Opfer dran gewesen sein.

Das Opfer hat wahrscheinlich auf dem Boden in einem Schlafsack gelegen - das mag starke Blutanhaftungen an der Täterbekleidung etwas reduziert haben. Es müsste aber insgesamt eine sehr, sehr große Menge an Blut im Spiel gewesen sein, wir reden über arterielle Verletzungen.

Offensichtlich konnte der Täter entkommen und die blutige Kleidung entsorgen. Er musste dafür aber eine Lösung finden und Ersatzklamotten besorgen, was für einen Obdachlosen vermutlich schwieriger ist als einen sesshaften Täter.


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