nairobi schrieb:Und wer geht schon freiwillig abends im Dunkeln über einen Friedhof?
ich kann dir genau sagen wer. Ich! Ich erzähl mal die Story, du hast ja gefragt.
Mein Ziel war eine Spielhalle/Kneipe, die damals angesagt war. Um dahin zu kommen, gab es ganz normale Wege, die etwas dauerten oder eine Abkürzung durch den Alten Friedhof.
Es war Herbst, kalt, sehr windig fast schon orkanartig und Gewitter. Alleine schon die Wetterbedingungen waren übel. Noch unheimlicher war der Weg über den Alten Friedhof, wegen dieser Wetterbedingungen aber recht verlockend.
Habe trotzdem lange überlegt, da durchzugehen... Beleuchtet war er kaum, nur sehr minimal bzw indirekt mit Laternen außerhalb des Friedhofs.
Da war auch ein kleines Häuschen, ich tippe es war das alte Krematorium. Hier hab ich auch mal wegen des Horrorfeelings in die Fenster geschaut.
Es war nur Dunkelheit zu sehen. Das war der unheimlichste Moment😮 Dann ständig die Schatten der Bäume, die sich natürlich durch den Wind stark bewegten. Ich kam mir vor, wie in einer Welt voller Dämonen. Besser als jeder Horrorfilm!
Tja, witzigerweise hats in der Tatnacht auch geregnet. Es ist also durchaus denkbar, dass der Regen erst recht zur Überlegung mit der Abkürzung geführt haben könnte und vielleicht sogar, als der Regen noch stärker wurde, das Gebäude, wo Herr Straten lag, als Unterschlupf von den Tätern genutzt wurde. So wurden sie auf ihn aufmerksam.
Ich würde als Ermittler mal eruieren, welche Gebäude hinter dem Friedhof waren.