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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

Irina A. - Mord im Frankfurter Park

20.03.2019 um 12:44
Photographer73 schrieb:21 Stiche in Brust, Kopf und Nacken (kam der Angriff von hinten ?), das ist schon eine Hausnummer. Wir wissen nicht, wie tief die Stiche gingen und welche todesursächlich waren, aber das klingt ja fast schon nach einer Übertötung ?
Sie wird auf der Bank nach vorne gekippt sein, nachdem er die ersten Stiche losliess. Der Angriff erfolgte doch waehrend sie auf der Bank sass. Irgendwann wird ihr Oberkoerper nach vorne gesackt sein, daher dann die Nackenverletzungen.
Und Abwehrverletzungen hatte sie doch an einem Arm (so als ob sie diesen zum Schutz vor ihr Gesicht hielt)


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

20.03.2019 um 19:26
Photographer73 schrieb:21 Stiche in Brust, Kopf und Nacken (kam der Angriff von hinten ?), das ist schon eine Hausnummer. Wir wissen nicht, wie tief die Stiche gingen und welche todesursächlich waren, aber das klingt ja fast schon nach einer Übertötung ?
naja, es war doch gleich die Rede von zahlreichen Stich- und Schnittverletzungen, sogar Hieben mit der Stichwaffe. Das er sie nicht nur quasi getötet hat, damit er seine Ruhe hat, sondern dass der richtig wütend war und ausgerastet ist oder aber womöglich "drauf" war und deshalb ausrastete, war uns doch da schon klar.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

08.06.2019 um 10:56
Am 27. August startet der Prozess. Offenbar bestreitet er bisher immer noch die Tat. So wie es hier steht lautet die Anklage wohl Mord aus Habgier. Ich bin mal gespannt.
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/frankfurt-mordfall-irina-a-frankfurter-gastronom-ab-august-vor-gericht-a-1271434....
Getötete Irina A.
Frankfurter Gastronom ab August vor Gericht
Tod durch 21 Messerstiche: In Kürze beginnt der Prozess gegen Jan M. Er soll Irina A. aus Habgier ermordet haben. Die beiden waren wegen erfundener sexueller Übergriffe durch Flüchtlinge in den Schlagzeilen.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

08.06.2019 um 17:26
Hier ist die offizielle Presseerklärung dazu.
Es werden auch die angestzten Termine genannt. Los geht es am 27.08.19 wie bereits von Tussinelda verlinkt um 8.30 Uhr.

Leider bekomme ich die Termine nicht kopiert und hier eingestellt.
Vielleicht ist jemand so nett und stellt sie hier ein, damit sie für jeden sichtbar sind.
Evtl. hat jemand Intersse einen der Verhandlungstage zu besuchen.

Landgericht Frankfurt lässt Anklage gegen Frankfurter Gastronomen wegen Mordes zu | Ordentliche Gerichtsbarkeit Hessen
https://ordentliche-gerichtsbarkeit.hessen.de/pressemitteilungen/landgericht-frankfurt-l%C3%A4sst-anklage-gegen-frankfur...


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

08.06.2019 um 20:59
Wochentag Datum Uhrzeit

Dienstag 27.08.2019 08:30
Donnerstag 29.08.2019 08:30
Freitag 30.08.2019 08:30

Dienstag 03.09.2019 08:30
Mittwoch 04.09.2019 08:30
Donnerstag 05.09.2019 08:30
Montag 09.09.2019 08:30
Dienstag 10.09.2019 08:30
Montag 23.09.2019 08:30

Montag 14.10.2019 11:00
Montag 21.10.2019 08:30

Dienstag 05.11.2019 08:30
Dienstag 19.11.2019 08:30

Montag 02.12.2019 08:30
Montag 16.12.2019 08:30
Montag 23.12.2019 08:30

Montag 13.01.2020 08:30


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

09.06.2019 um 16:01
Das ist übrigens der Vorsitzende Richter:

http://s405565514.online.de/www.kaiser-klan-mediation.de/ueber-mich/index.html


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

26.08.2019 um 18:40
Morgen geht der Prozess los, ich bin sehr gespannt. Er scheint sich seiner Sache sehr sicher zu sein...
Nun, wir werden sehen...
Seine jetzigen Anwälte, Gabriele Bender-Paukens und Hans Euler, kündigten im Vorfeld des Prozesses an, zum Auftakt eine Einlassung zu verlesen, in der ihr Mandant sich für unschuldig erklärt.
https://www.fr.de/frankfurt/prozessauftakt-niddapark-mord-zr-12944612.html

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/frankfurt-prozess-im-mordfall-irina-a-im-niddapark-beginnt-163500...


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

27.08.2019 um 13:55
https://www.hessenschau.de/panorama/frankfurter-szene-gastronom-bestreitet-tat-vor-gericht,prozessbeginn-jan-m-100.html

Heute war der erste Prozesstag. Der Angeklagte leugnet die Tat.
Anscheinend wird nicht nur die Tötung verhandelt sondern auch Betrugsvorwürfe.
Verteidigung: "Anklage völlig fehlerhaft"

... Am ersten Verhandlungstag bestritt der Angeklagte den Mordvorwurf. Über seinen Verteidiger ließ er erklären: "Ich habe Irina nicht umgebracht." Er sei zum Tatzeitpunkt zuhause gewesen. Er halte es vielmehr für möglich, dass eine Freundin des Opfers die 29-Jährige getötet habe. Möglicherweise sei es um Geldwäsche gegangen. Jan M. hatte die Tat von Anfang an bestritten.

Die Anwälte von M. beantragten deshalb, die Zeugin sofort zu vernehmen und den Prozess solange zu unterbrechen. Die Richter lehnten dies aber ab. ...

Motiv: Offene Schulden?

Laut Anklage soll er Irina A. aus Habgier heimtückisch getötet haben. Das Motiv sieht die Staatsanwaltschaft in offenen Schulden, die der Gastronom bei der 29-Jährigen hatte und die er trotz immer drängenderen Rückzahlungsforderungen nicht begleichen konnte.

Deswegen soll er sich mit ihr im Niddapark unter dem Vorwand verabredet haben, er wolle ihr das Geld dort übergeben. Beim gemeinsamen Spaziergang soll er dann mindestens 21 Mal auf die Frau eingestochen und ihr anschließend eine wertvolle Uhr, einen Diamantring und den Autoschlüssel gestohlen haben.

...

Der Mord an Irina A. ist nicht die einzige Straftat, die dem Gastronomen vorgeworfen wird. Er soll einen langjährigen Geschäftspartner mehrfach betrogen haben, indem er vorgab, gemeinsam mit ihm eine Bar beziehungsweise ein Café übernehmen zu wollen. Der Partner hatte ihm dafür zwischen 2015 und 2017 insgesamt 120.000 Euro überwiesen. Das Geld soll M. für private Zwecke verwendet haben.

Im Dezember 2016 soll er einem weiteren Geschäftspartner eine seiner Bars zum Kauf angeboten haben. Dabei soll er die Bilanz geschönt haben, um ihm ein lukratives Geschäft vorzutäuschen. Außerdem wird ihm ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Er soll eine halbautomatische Pistole besessen haben, obwohl ihm zuvor wegen unsachgemäßer Aufbewahrung von Waffen und Munition sämtliche waffenrechtliche Erlaubnisse entzogen worden waren.

Langer Prozess erwartet

Bis zum Januar 2020 hat das Gericht insgesamt 17 Verhandlungstage angesetzt und über 30 Zeugen geladen. Falls Jan M. wegen Mordes verurteilt werden sollte, könnte auch eine besondere Schwere der Schuld festgestellt werden. ...


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

27.08.2019 um 15:45
https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/Mordprozesses-gegen-Szene-Gastronom-Jan-M-Ich-habe-Irina-nicht-...

Zur Verhaftung führten die am Tatort festgestellten Blutspuren des Angeklagten.
Hier nun die Erklärung der Verteidigung, wie diese entstanden sein sollen.
Doch wie kommen dann die Blutspuren des Angeklagten an den Tatort? Auch dafür liefert der Gastronom eine Erklärung: Irina A. habe ihm von einem Treffen mit einem potenziellen Geschäftspartner berichtet und ihn gebeten, sie zu begleiten, was M. jedoch ablehnte. Nachdem sich Irina A. nicht wie vereinbart nach dem Treffen bei ihm gemeldet habe, habe er nachts nachsehen wollen, ob sie sich immer noch in einem der Lokale am Niddapark aufhalte. Dabei habe er die Leiche der Frau entdeckt. „Ich hatte das Gefühl, einen mentalen Schock zu bekommen und hatte keine Ahnung, was ich richtigerweise tun sollte“, schreibt M. in seiner Erklärung. Er habe sich danach dazu entschieden, seine Anwesenheit im Niddapark und das Auffinden der toten Irina A. zu verschweigen. „Darüber, ob das eine richtige Entscheidung war, wird man sicherlich streiten können“, so M. Die gefundenen Blutspuren könne er sich nur so erklären, dass eine Wunde, die er sich zuvor am Handballen zugezogen hatte, durch „irgendeine heftige Bewegung wieder aufgeplatzt sein“, gibt M. an.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

27.08.2019 um 16:10
emz schrieb:Doch wie kommen dann die Blutspuren des Angeklagten an den Tatort? Auch dafür liefert der Gastronom eine Erklärung: Irina A. habe ihm von einem Treffen mit einem potenziellen Geschäftspartner berichtet und ihn gebeten, sie zu begleiten, was M. jedoch ablehnte. Nachdem sich Irina A. nicht wie vereinbart nach dem Treffen bei ihm gemeldet habe, habe er nachts nachsehen wollen, ob sie sich immer noch in einem der Lokale am Niddapark aufhalte. Dabei habe er die Leiche der Frau entdeckt. „Ich hatte das Gefühl, einen mentalen Schock zu bekommen und hatte keine Ahnung, was ich richtigerweise tun sollte“, schreibt M. in seiner Erklärung. Er habe sich danach dazu entschieden, seine Anwesenheit im Niddapark und das Auffinden der toten Irina A. zu verschweigen. „Darüber, ob das eine richtige Entscheidung war, wird man sicherlich streiten können“, so M. Die gefundenen Blutspuren könne er sich nur so erklären, dass eine Wunde, die er sich zuvor am Handballen zugezogen hatte, durch „irgendeine heftige Bewegung wieder aufgeplatzt sein“, gibt M. an.
Sein Ernst? 🙄
Schon etwas dünn *hüstel*


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

27.08.2019 um 17:48
Das ist ja wohl ein Witz ! Wenn das die Verteidigungstrategie sein soll, dann kann er einpacken, die Story nimmt ihm doch niemand ab. Zufällig fand er die Tote, zufällig hatte er eine Wunde, die dann am Tatort wieder aufging... Is klar.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

27.08.2019 um 17:52
Photographer73 schrieb:Das ist ja wohl ein Witz ! Wenn das die Verteidigungstrategie sein soll, dann kann er einpacken, die Story nimmt ihm doch niemand ab. Zufällig fand er die Tote, zufällig hatte er eine Wunde, die dann am Tatort wieder aufging... Is klar.
Sehe ich genauso. Aber dass die Anwälte so eine Räuberpistole zulassen, wundert mich schon 😳


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

27.08.2019 um 18:19
Auch nicht schlecht :
Die Anwälte von M. beantragten deshalb, die Zeugin sofort zu vernehmen und den Prozess solange zu unterbrechen. Die Richter lehnten dies aber ab. ...
Als ob mit der einen Zeugin alle Beweise / Indizien  der Staatsanwaltschaft aus der Welt geschafft wären.

Der Ablauf der Verhandlung sieht übrigens so aus:
Das Gericht wird die ersten, dicht getakteten Prozesstage damit zubringen, Indizien in das Verfahren einzuführen: Spuren vom Tatort, DNA-Analysen, Handy- und Autodaten, die Rückschlüsse auf Bewegungsprofile ermöglichen.

Außerdem sollen Sachverständige zu Wort kommen, zum Beispiel aus der Rechtsmedizin.

Erst dann werden Zeugen gehört. Sie kommen aus dem Familienumfeld, dem Freundes- und Bekanntenkreis und sollen unter anderem Aufschluss darüber geben, was am Vortag und am Tattag genau passiert ist.
https://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/frankfurt-prozess-im-mordfall-irina-a-im-niddapark-beginnt-16350059...


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

27.08.2019 um 18:58
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/irina-a-im-niddapark-getoetet-so-verteidigt-sich-jan-m-im-mordpro...
Vor Gericht gibt M. zu, dass er im Mai 2018 zusammen mit Irina A. im Niddapark war – allerdings in der Nacht vor der Tat. Sie habe ihn gebeten, ihn zu einem Treffen an der „Gaststätte Niddapark“ zu begleiten und bei einer geschäftlichen Frage zu beraten. Näheres wollte sie ihm angeblich nicht erklären. M. verweist an dieser Stelle auf ein Treffen, zu das ihn Irina A. im Herbst 2017 mitgenommen habe. Damals habe ihm ein Geschäftspartner von ihr vorgeschlagen, in Frankfurter Gaststätten in großem Stil 500-Euro-Scheine zu waschen. Er habe das abgelehnt und sei deswegen auch wegen des neuen Treffens skeptisch gewesen. Trotzdem habe er Irina A. an dem Abend vor der Bluttat spontan zur „Gaststätte Niddapark“ begleitet, dort sei aber niemand gewesen. Irina A. habe ihm erklärt, dass sie wahrscheinlich zu spät seien. Zusammen spazierten beide laut Jan M. kurz in den Park und setzten sich auf eine Parkbank, auf der später Blut von Jan M. gefunden wurde.

Als ihn Irina A. am nächsten Tag gebeten habe, noch mal mit in den Park zu kommen, habe er das aber abgelehnt. Erst als er mitten in der Nacht sein Motorrad umparken wollte, weil ihm eingefallen sei, dass es am nächsten Morgen Handwerker stören würde, habe er sich Sorgen gemacht, weil sich Irina A. gar nicht mehr bei ihm gemeldet habe. Er sei zuerst zu ihrer Wohnung und schließlich zum Niddapark gefahren, wo er ihre Leiche entdeckt habe. Er habe an ihrem Knöchel gerüttelt und festgestellt, dass sie kein Puls mehr hatte. Schockiert habe er sich daraufhin auf eine der Parkbänke gesetzt – und sich dann dazu entschieden, abzuhauen, um nicht mit dem Tod von Irina A. in Verbindung gebracht zu werden. Seine Blutspuren am Tatort, so sagt M. es heute, rührten wohl von einer Handverletzung her, die er sich bei einem Sturz in seiner Wohnung kurz vorher zugezogen habe. Ein Polizist, der damals am Tatort war, sagt am Dienstag dagegen aus, dass die Spuren schnell so eingeschätzt wurden, dass ein Täter sich bei der Tat verletzt habe.

Täglich Kokain konsumiert
Nachdem der Anwalt von Jan M. am Dienstag die Einlassung vorgelesen hat, gibt er selbst noch eine Erklärung ab, die viel über seine Verhandlungsstrategie verrät: Er will vor allem die Glaubwürdigkeit einer Zeugin in Zweifel ziehen, die ausgesagt hat, dass ihre Freundin Irina A. am Tatabend mit Jan M. im Niddapark verabredet war. Einen entsprechenden Anruf A.s bei der Zeugin habe es ausweislich der Handyauswertung nicht gegeben, sagt Euler. Auch den genauen Tatort, den Todeszeitpunkt und den angeblichen Schmuck- und Autoschlüsselraub zweifelt Euler an. Und er verweist darauf, dass die Schuhe, an denen Suchhunde geschnuppert hatten, um den Weg von Irina A. in den Niddapark zu rekonstruieren, gar nicht ihr gehörten, sondern der besagten Zeugin, die sie ihr geliehen habe. Die von den Hunden verfolgte Spur müsse von der Zeugin gelegt worden sein, vermutet Euler, und die Staatsanwaltschaft habe sie nicht mal nach einem Alibi gefragt.

Sein Antrag, diese Zeugin deswegen sofort zu laden, lehnt der Richter aber entschlossen ab. Trotzdem wird die Frau wohl eine zentrale Rolle in dem Prozess spielen. Der Polizist sagt am Dienstag aus, dass Jan M. schon in der ersten Vernehmung von ihr berichtet habe. Über sie habe er Irina A. kennengelernt, sie sei eine Prostituierte gewesen und habe mit Kriminellen zu tun gehabt.

Auch von Irina A. zeichnet M. kein positives Bild: Sie habe fast täglich Kokain konsumiert und immer wieder versucht, an das große Geld zu kommen. Er selbst habe früher zwar mit den Hells Angels zu tun gehabt, sei aber zu intelligent gewesen, um wirklich Mitglied zu werden, soll M. bei der Polizei ausgesagt haben.

Auch den Gerüchten, dass der Vater von Irina A. seinen Reichtum nicht nur mit friedlichen Mitteln erreicht hat, gab Jan M. in dieser Vernehmung Futter. Kurz vor der Tat soll sie sich besorgt darüber geäußert haben, dass ihr Vater erfahren könnte, dass sie kein Geld mehr habe: „Mein Vater schlachtet mich.“ Allerdings könnte deswegen auch Jan M. unter Druck gestanden haben – wenn er Irina A. viel Geld schuldete, das sie von ihrem Vater hatte. Und genau so schildern Freundinnen von ihr die Lage.

All das wird jetzt in dem langen Prozess zu klären sein, 17 Verhandlungstage sind bis Januar angesetzt. Die Staatsanwältin zeigt sich von dem forschen Auftritt der Verteidigung zum Prozessbeginn unbeeindruckt. Sie werde nicht in dieselbe Falle wie die Verteidigung tappen, das Plädoyer schon vorwegzunehmen. Mit Blick auf die Argumentation der Verteidigung kann sie sich eine kleine Spitze dann aber doch nicht verkneifen: „Ich weiß nicht, welche Anklageschrift die gelesen haben.“
...ach, hätte er doch nur geschwiegen!

die geschichte wird immer abenteuerlicher, an phantasie mangelt es ihm oder seinen verteidigern weiß gott nicht. schon fast unverschämt, was er da verlauten lässt. mit diesen aussagen tut er sich wirklich keinen gefallen. und über die tote so herzuziehen, geht gar nicht.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

27.08.2019 um 19:00
Was sollen sie denn sonst machen, als großkotzig aufzutreten?
Die haben doch nichts zu verlieren, aber schon rein gar nichts.
Ich glaube, das wird noch richtig spaßig.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

27.08.2019 um 21:08
E_M schrieb:Sehe ich genauso. Aber dass die Anwälte so eine Räuberpistole zulassen, wundert mich schon 😳
Was sollen sie machen, sie können ihn ja nicht zwingen den Mund zu halten. Er ist der Mandant, der Anwalt kann nur beraten oder ggf das Mandat niederlegen. Aber ihnen dürfte klar sein, daß sie mit der Story keinen Blumentopf gewinnen werden...

Aus dem Link
flüchtig schrieb:Auch von Irina A. zeichnet M. kein positives Bild: Sie habe fast täglich Kokain konsumiert und immer wieder versucht, an das große Geld zu kommen. Er selbst habe früher zwar mit den Hells Angels zu tun gehabt, sei aber zu intelligent gewesen, um wirklich Mitglied zu werden, soll M. bei der Polizei ausgesagt haben.
Opfer durch den Dreck ziehen und sich selbst als intelligent bezeichnen - spitze. Wie intelligent er ist, hat er ja bei der gefakten Silvester Geschichte bewiesen. Und auch, daß er wenig Skrupel hat.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

27.08.2019 um 22:07
Photographer73 schrieb:Opfer durch den Dreck ziehen und sich selbst als intelligent bezeichnen - spitze.
Da könnte ja jeder Mörder kommen und behaupten, er habe das Opfer tot vorgefunden und sein Blut sei zufällig dahingelangt. Kann rein theoretisch sein aber wenn die Gerichte anfingen solche Stories zu glauben, gäbe es keine Verurteilungen mehr.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

27.08.2019 um 22:59
Die Geschichte, wie der Angeklagte sein Blut am Tatort erklärt, geistert ja schon ein ganzes Jahr durch die Welt. Klar ist die Story alles andere als glaubhaft, aber hätte jemand von uns eine bessere Erklärung parat?

Wenn es wenigstens eine "normale" DNA-Spur wäre, aber Blut bei einer Messerstecherei wird wohl jedes Gericht als tatrelevant werten.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

27.08.2019 um 23:10
Mr.Stielz schrieb:Die Geschichte, wie der Angeklagte sein Blut am Tatort erklärt, geistert ja schon ein ganzes Jahr durch die Welt. Klar ist die Story alles andere als glaubhaft, aber hätte jemand von uns eine bessere Erklärung parat?
Vermutlich nicht, aber da sollte man eher schweigen oder einfach gestehen.
Auch wenn viele Menschen es nicht glauben wollen, die Wahrheit macht immer noch frei.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

27.08.2019 um 23:37
marlonc schrieb:Vermutlich nicht, aber da sollte man eher schweigen oder einfach gestehen.
Auch wenn viele Menschen es nicht glauben wollen, die Wahrheit macht immer noch frei.
Ja, im Grunde bin ich bei Dir. Aber für Mord gibt es nunmal lebenslänglich, mit nur wenigen Schattierungen. Hinter Gittern als ehrlicher Mensch die innere Freiheit genießen, dazu müsste man ein wahrlich charakterfester Mensch sein.


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