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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

Irina A. - Mord im Frankfurter Park

27.08.2019 um 23:44
Mr.Stielz schrieb:Ja, im Grunde bin ich bei Dir. Aber für Mord gibt es nunmal lebenslänglich, mit nur wenigen Schattierungen. Hinter Gittern als ehrlicher Mensch die innere Freiheit genießen, dazu müsste man ein wahrlich charakterfester Mensch sein.
Ja, da liegst du wohl richtig, ich bin manchmal zu optimistisch.
Ich denke, dass er ohnehin lebenslang bekommen wird. Die Blutspur wird ihn erledigen.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

28.08.2019 um 07:00
Mai will halt den Freispruch, so unwahrscheinlich dieser auch sein mag.

Totschlag ist noch nicht ganz vom Tisch, das wäre mMn der bestmögliche Ausgang für ihn gewesen, wenngleich ebenfalls unwahrscheinlich. Aber mit der Story, die er dem Gericht da aufgetischt hat, wird das garantiert nichts mehr werden. Aufgrund der drückenden Beweislast dachte er wohl, er käme nicht um eine Einlassung herum. Ich könnte mir vorstellen, dass wir gegen Ende des Prozesses noch eine neue Version der Ereignisse hören werden, welche in Richtung Totschlag geht (und welche nicht minder erlogen sein wird).


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

28.08.2019 um 08:42
Ich gehe davon aus, dass es bei der Verteidigungsstrategie wohl auf das hinauslaufen wird, was die Staatsanwaltschaft anstrebt. Heimtückischer Mord aus Habgier.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

28.08.2019 um 11:28
flüchtig schrieb:Und er [Euler, zitiert aus der faz] verweist darauf, dass die Schuhe, an denen Suchhunde geschnuppert hatten, um den Weg von Irina A. in den Niddapark zu rekonstruieren, gar nicht ihr gehörten, sondern der besagten Zeugin, die sie ihr geliehen habe. Die von den Hunden verfolgte Spur müsse von der Zeugin gelegt worden sein, vermutet Euler, und die Staatsanwaltschaft habe sie nicht mal nach einem Alibi gefragt.
Bei sowas komme ich aus dem Schmunzeln nicht mehr raus.

Natürlich ist es nicht ungewöhnlich, dass man sich unter Freundinnen mal was leiht, also eine Jacke, ein Abendkleid, eine Bluse, aber bestimmt keine Schuhe, um nachts im Park rumzulaufen, da zieht man irgendwelche Turnschuhe an, die rumstehen.

Aber lassen wir uns von dieser Zeugenaussage überraschen :D


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

28.08.2019 um 12:44
https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/Mordprozesses-gegen-Szene-Gastronom-Jan-M-Ich-habe-Irina-nicht-...
emz schrieb:Doch wie kommen dann die Blutspuren des Angeklagten an den Tatort? Auch dafür liefert der Gastronom eine Erklärung: Irina A. habe ihm von einem Treffen mit einem potenziellen Geschäftspartner berichtet und ihn gebeten, sie zu begleiten, was M. jedoch ablehnte. Nachdem sich Irina A. nicht wie vereinbart nach dem Treffen bei ihm gemeldet habe, habe er nachts nachsehen wollen, ob sie sich immer noch in einem der Lokale am Niddapark aufhalte. Dabei habe er die Leiche der Frau entdeckt.
Also, was ein Unsinn!

Ich bin da Jahre Gassi gegangen. Wenn er sie bei „einem der Lokale“ gesucht haben will, dann wäre das nächste immer noch einige hundert Meter weit weg und sie an dieser Stelle zu finden mehr als unwahrscheinlich. Woher wusste er dann überhaupt, wo er suchen muss? Die anderen Lokale sind überhaupt viel zu weit weg. Vom Lokal Niddapark gehen zig Wege in alle Himmelsrichtungen ab und dieser Bereich ist der am meisten abseits liegt und sehr wenig frequentiert, wenn es Nacht wird.

Der Ort, wo sie getötet und gefunden wurde liegt an einer dunklen Randecke des Parks, , am oberen Ende der Hundefreilaufwiese. Da lag sie im hohen Gras und ist morgens bestimmt nur gefunden worden, weil sich der Hundebesitzer über bellenden, schnuffelnden Hund wunderte und dort nachgesehen haben wird, warum der Hund nicht von dort weggeht.

Da ist es stockdunkel, das Gras war hoch gewachsen – auf der Hundewiese gibt es einen Trampelpfad, der ist aber mehr mittig. Der Weg zwischen der Bank und ihrem Auffindeort ist komplett unbeleuchtet und von nirgendwo einsehbar. Aber er „entdeckt“ sie da, stellt im Dunkeln fest, dass sie verstorben ist, beraubt wurde und verpisst sich einfach?

Das ganze Szenario, die vielen und heftigen Einstiche zeigen doch, dass sie schnell ruhig sein sollte (sie wird sicherlich geschrien haben und um 21.45 oder wann das war ist dann doch noch etwas los und das Risiko, dass Jemand etwas hört oder ein Hundehalter doch noch ein spätere Runde läuft und da am Weg vorbei kommt war groß. Deswegen wurde sie auch von der Bank rüber ins Gras gezogen, damit sie eben nicht gleich gesehen wird, falls doch noch einer vorbeikommt.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

28.08.2019 um 13:00
@Boho
Ich kenne das Gelände sicherlich nicht so gut wie Du. Habe mich auch schon sehr gewundert, wie er in stockdunkeler Nacht genau diese Stelle gefunden haben will. Zumal das Opfer nicht auf dem Weg, sondern auf der Wiese lag.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

28.08.2019 um 13:22
Die Verteidigungsstrategie ist nach dem ersten Prozesstag bedingt nachvollziehbar.

Bei aller Spekulation muss man wissen, dass letztendlich ein Angeklagter sagen kann, was er will (zumindest weitgehend).
Was da jetzt von den Anwälten kommt und was von ihm, dass obliegt jedermanns eigenen Spekulation.
Erkennbar ist, dass die beiden Wahlanwälte offensichtlich bewusst gewählt wurden und zum sonstigen Auftreten des Angeklagten gut passen.

Wenn ich der Verteidiger wäre, würde ich versuchen, aus der Sache einen Totschlag zu machen.
Dazu wäre dann im Laufe der Verhandlung eine weitere Einlassung vonnöten, die aber erst nach den Zeugenvernehmungen erfolgen würde.
Solange würde ich auch erst einmal alles abstreiten, um einen nicht wahrscheinlichen, aber zumindest nicht ausgeschlossenen Freispruch nicht vorneweg auszuschließen.
Das ist natürlich im Konjunktiv, weil der Angeklagte mich niemals zu seinem Verteidiger gewählt hätte.

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft kann ich die Anklage nachvollziehen, man versucht, das Maximum zu holen.
Aus Sicht der Verteidigung sucht man erst mal ebenfalls das Maximum.
Das Urteil wird dann meiner nach auf Totschlag lauten. Das beruht auf dem aktuellen öffentlichen Kenntnisstand.
Das kann sich natürlich im Laufe der Verhandlung änderen, deshalb wird ja verhandelt und dafür ist so ein Prozess da.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

28.08.2019 um 14:09
GeorgeThorne schrieb:Was da jetzt von den Anwälten kommt und was von ihm, dass obliegt jedermanns eigenen Spekulation.
Bei dem Statement wird wohl der Anwalt federführend sein und seinem Mandanten weniger eigenen Spielraum gelassen haben. Der Verteidiger ist ja nicht gerade ein "heuriger Has" und wird kein Risiko eingehen.

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/frankfurt-wegen-mordes-angeklagt-was-gastronom-jan-m-vor-gericht-aussagt-a-128395...
Als der Angeklagte sich äußern darf, lässt er seinen Anwalt Hans Wolfgang Euler sprechen, einen erfahrenen Strafverteidiger, der schon die RAF-Terroristin Verena Becker und Ernst August Prinz von Hannover vertrat.
Die Staatsanwältin äußert sich wie folgt:
Der 51-Jährige ist angeklagt wegen Mordes an seiner Geschäftspartnerin Irina A., wegen Raubes mit Todesfolge und Betruges.
Wenn ich Nachfolgendes richtig verstehe, dann äußert sich der Angeklagte im Prozess selbst.
Die Beweisaufnahme beginnt mit einem Kriminalbeamten, der Jan M. mehrfach verhörte. Er fasst die Erklärungen zusammen, die Jan M. in seinen ersten beiden polizeilichen Vernehmungen machte und die mit seiner Einlassung vor Gericht nicht in Einklang zu bringen sind. Er habe "teilweise ziemlichen Unsinn" von sich gegeben und auch gelogen, räumt Jan M. nun ein. Im Ermittlungsverfahren habe er dann geschwiegen, das sei ihm schwergefallen. "Es beruhte auf Beratung."


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

29.08.2019 um 19:49
Also, ich weiß ja nicht ob ich lachen oder weinen soll. Hier Auszüge aus einem Prozessbericht der Frankfurt Allgemeinen Zeitung
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/irina-a-im-niddapark-getoetet-so-verteidigt-sich-jan-m-im-mordprozess-16354578.html
Trotzdem habe er Irina A. an dem Abend vor der Bluttat spontan zur „Gaststätte Niddapark“ begleitet, dort sei aber niemand gewesen. Irina A. habe ihm erklärt, dass sie wahrscheinlich zu spät seien. Zusammen spazierten beide laut Jan M. kurz in den Park und setzten sich auf eine Parkbank, auf der später Blut von Jan M. gefunden wurde.
Am Abend vor ihrem Tod war er im Park mit ihr und einem unbekannten Dritten verabredet, nachdem der nicht kam, ging man spazieren und setzte sich zufällig genau auf die Bank, auf der sie einen Tag später sitzend erstochen wird.
Erst als er mitten in der Nacht sein Motorrad umparken wollte, weil ihm eingefallen sei, dass es am nächsten Morgen Handwerker stören würde, habe er sich Sorgen gemacht, weil sich Irina A. gar nicht mehr bei ihm gemeldet habe. Er sei zuerst zu ihrer Wohnung und schließlich zum Niddapark gefahren, wo er ihre Leiche entdeckt habe. Er habe an ihrem Knöchel gerüttelt und festgestellt, dass sie kein Puls mehr hatte. Schockiert habe er sich daraufhin auf eine der Parkbänke gesetzt – und sich dann dazu entschieden, abzuhauen, um nicht mit dem Tod von Irina A. in Verbindung gebracht zu werden.
Er sagt, sie habe an diesem Tag nochmal gebeten in den Park zu kommen, das hätte er aber abgelehnt.
Dann Zufall Motorrad umparken und er wundert sich, warum sie sich nicht meldet - mitten in der Nacht. Fährt dann aber situationsbewusst wie er ist in den Park und 'badämm' weiß auch genau, auf welcher Bank er am Vortag saß, weil da sitzt sie ja bestimmt auch heute. Am 8. Mai 2018 war lt. Kalender Halbmond und es ging auf Neumond zu. Im Park und insbesondere von der Gaststätte Niddapark zur besagten Bank war es dunkel, keine Beleuchtung. Es ist schon gute 15 Minuten Laufstrecke, wenn man stramm läuft - Abkürzung nicht möglich, weil hohes Gras auf der Hundewiese und anderen Freiflächen. Da steht er also im Dunkeln an der Bank und macht mit Adleraugen die Verstorbene im hohen Gras aus. Aus lauter Schreck setzt er sich auf die blutbespritzte Bank (das dürfte er ja dann genauso wahrgenommen haben, wie die Verstorbene), während das Blut aus seiner gerade wieder aufgegangenen Handballenwunde tropft. Es ist natürlich auch reiner Zufall, dass so eine Verletzung am Handballen recht gut zu einer Abrutschverletzung am Messer passt, wenn man von oben auf einen Menschen einsticht.

Was für Anwälte hat der Mann??????


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

29.08.2019 um 20:38
2. Prozess Tag. Lt. Bild war er gut gelaunt
Zweiter Prozesstag um Szene-Gastronom Jan M.

Am Donnerstagmorgen wirkt er gutgelaunt und selbstsicher, winkt in Handschellen seinen Bekannten im Zuschauerbereich zu.

Aufmerksam und regungslos verfolgt der Angeklagte die schrecklichen Details aus dem Obduktionsbericht. Das Opfer hatte laut Rechtsmedizinerin bis zu 50 blutende Verletzungen, starb innerhalb weniger Minuten, als das Herz durch den hohen Blutverlust aufhörte zu pumpen.

Der Täter schlug und stach unzählige Male auf Irina A.s Gesicht ein, schlitzte es von Ohr bis Kinn auf. 13 Stiche in den Nacken, weitere in Hals und Brust trafen ihre Halsvene und -schlagader. Die einschneidige Klinge verstümmelte mehrere Wirbel, durchtrennte eine Bandscheibe und das Rückenmark. Irina A. hatte sich wohl noch gewehrt, was Hämatome, Schnitte und Brüche an Armen und Händen zeigen.

In den Haaren des Opfers wurde ein über längeren Zeitraum „exzessiver Konsum von Kokain und Ecstasy“ nachgewiesen.
Frankfurt: Prozess um Szene-Gastronom Jan M.: So brutal starb Irina A.
https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/frankfurt-prozess-um-szene-gastronom-jan-m-so-brutal-starb-irin...


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

29.08.2019 um 20:56
Minnimaus123 schrieb:Der Täter schlug und stach unzählige Male auf Irina A.s Gesicht ein, schlitzte es von Ohr bis Kinn auf. 13 Stiche in den Nacken, weitere in Hals und Brust trafen ihre Halsvene und -schlagader. Die einschneidige Klinge verstümmelte mehrere Wirbel, durchtrennte eine Bandscheibe und das Rückenmark. Irina A. hatte sich wohl noch gewehrt, was Hämatome, Schnitte und Brüche an Armen und Händen zeigen.
Aus dem Link von
Minnimaus123 schrieb:Minnimaus123heute
Spricht für mich eher für einen männlichen Täter, diese Wucht & Brutalität. Weil die Aufmerksamkeit auf die Freundin gelenkt werden soll....

Zur Frage, was für Anwälte er hat: sehr gute hat er sich gesucht.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

29.08.2019 um 21:05
Boho schrieb:Was für Anwälte hat der Mann??????
Einen sehr erfahrenen Strafverteidiger.
Anwalt Hans Wolfgang Euler der schon die RAF-Terroristin Verena Becker und Ernst August Prinz von Hannover vertrat.
Es macht einen einfach nur sprachlos, wenn man liest, wie das Opfer dahingemetzelt wurde.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

29.08.2019 um 21:52
emz schrieb:Es macht einen einfach nur sprachlos, wenn man liest, wie das Opfer dahingemetzelt wurde.
Sehe ich auch so. Schaut aber nicht nach Frau als Täter aus, oder?


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

29.08.2019 um 22:08
Aus dem Link
Minnimaus123 schrieb:Der Täter schlug und stach unzählige Male auf Irina A.s Gesicht ein, schlitzte es von Ohr bis Kinn auf. 13 Stiche in den Nacken, weitere in Hals und Brust trafen ihre Halsvene und -schlagader. Die einschneidige Klinge verstümmelte mehrere Wirbel, durchtrennte eine Bandscheibe und das Rückenmark. Irina A. hatte sich wohl noch gewehrt, was Hämatome, Schnitte und Brüche an Armen und Händen zeigen
Das macht einen sprachlos, blanker Hass, Overkill... So wirkt es. Selbst wenn einige Verletzungen wahrscheinlich nur oberflächlicher Art waren, ist die hohe Anzahl der Hiebe und Stiche schon sehr auffällig und es wäre überraschend, wenn der Täter bei diesem Kampf selbst keine Verletzung davongetragen hätte. Seine Verletzung an der Hand paßt da sehr gut ins Bild.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

29.08.2019 um 22:41
@puntanorte

Niemals, eine Frau als Täterin, das halte ich für ausgeschlossen. Eine Frau hätte mit Sicherheit Verletzungen durch Irinas Gegenwehr abbekommen, und gewehrt muss sie sich haben, wenn sie dabei Brüche an Armen und Händen erlitt.

Aber warten wir aufs Gutachten, bestimmt gibt's da eines.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

31.08.2019 um 13:59
Die ersten drei Prozesstage sind vorüber. Die Medien halten sich erstaunlich zurück.
Die Bild hatte sich darauf beschränkt, die festgestellten Verletzungen des Opfers zu veröffentlichen, kurz, sachlich, und mehr brauchte es nicht, das Grauen über die Tat darzustellen.

Dennoch bleibt das Interesse am Geschehen im Gerichtssaal.

https://www.fr.de/frankfurt/halbwelt-frankfurter-gerichtssaal-12950175.html
Der Andrang ist groß beim Prozess um den Mord an einer Frankfurter Szenefrau. Nicht nur bei den Medien, auch die Zuschauerränge sind voll besetzt. ... Zu sehen sind viele Tattoos, noch mehr nackte Haut und Schmuck. Doch nicht jeder darf die Verhandlung verfolgen. „Ist hier irgendjemand im Saal, der als Zeuge geladen oder vorgesehen ist?“, fragt der Vorsitzende Richter Volker Kaiser-Klan nachdrücklich. Eine aufgetakelte Blondine in der letzten Reihe erhebt sich und stöckelt beleidigt nach draußen. Auch ein deutlich unauffälliger gekleideter Mann muss sich trollen. Jener Geschäftspartner von Jan M., der dem Angeklagten in drei Tranchen 120.000 Euro zukommen ließ, weil er dachte, M. würde das Geld in gemeinsame Gastronomieprojekte stecken. ...

Auch eine andere Bekannte des Angeklagten soll in der kommenden Woche gehört werden: Stanislava T. hatte einst die verhängnisvolle Verbindung zwischen Angeklagtem und Opfer hergestellt. Sie hatte M. bei der Polizei belastet. Sie habe mit Irina A. im Auto gesessen, als in einem Telefonat mit Freisprecheinrichtung das abendliche Treffen zwischen M. und A. im Niddapark vereinbart worden sei. M. selbst ließ im Gegenzug kein gutes Haar an T. Sie sei eine Prostituierte, „ein linker Vogel“, soll M. in der polizeilichen Vernehmung gesagt haben.

Die Verteidigung ... sieht in T. selbst eine mögliche Tatverdächtige. Sie habe bei ihren polizeilichen Vernehmungen gelogen und sei auch am Tatort gewesen. Vielleicht waren es aber auch nur ihre Schuhe, die am Tatort waren. Denn vor dem verhängnisvollen Treffen im Niddapark hatte A. sich umgezogen. Tagsüber noch im Kleid, war sie abends in eine schwarze Latzhose und ein schwarzes T-Shirt von Stanislava T. geschlüpft. Warum, wird möglicherweise kommende Woche geklärt.

... Irina A.s Eltern waren dem Spektakel am Dienstag übrigens ferngeblieben.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

31.08.2019 um 15:33
Die Verteidigung ... sieht in T. selbst eine mögliche Tatverdächtige. Sie habe bei ihren polizeilichen Vernehmungen gelogen und sei auch am Tatort gewesen. Vielleicht waren es aber auch nur ihre Schuhe, die am Tatort waren. Denn vor dem verhängnisvollen Treffen im Niddapark hatte A. sich umgezogen. Tagsüber noch im Kleid, war sie abends in eine schwarze Latzhose und ein schwarzes T-Shirt von Stanislava T. geschlüpft. Warum, wird möglicherweise kommende Woche geklärt.
Falls das stimmen sollte und das Opfer sich vor dem Treffen im Park komplett mit den Klamotten (Schuhe, T-Shirt, Latzhose) einer anderen Frau ausstaffiert hat, ist dort etwas gewaltig faul. Für mich stellt sich das beinahe so dar, als ob das spätere Opfer damit versucht hat, eine falsche Spur zu Stanislava T. zu legen, die vermutlich für den fraglichen Abend ein felsenfestes Alibi hat … Ich bin sehr gespannt, was da noch kommen könnte.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

31.08.2019 um 15:56
VanDusen schrieb:Falls das stimmen sollte und das Opfer sich vor dem Treffen im Park komplett mit den Klamotten (Schuhe, T-Shirt, Latzhose) einer anderen Frau ausstaffiert hat, ist dort etwas gewaltig faul.
Oder einfach nur praktisch? Vielleicht hatte sie keine Lust im Designerkleid durch den Park zu latschen... immerhin waren die beiden ja zusammen unterwegs im Auto, vielleicht kurzen Stop bei der Freundin gemacht und fix was Bequemes ausgeborgt, für die Verabredung mit M.?


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

31.08.2019 um 16:14
E_M schrieb:immerhin waren die beiden ja zusammen unterwegs im Auto,
Sagt die Zeugin. Nicht in den Medien erwähnt wird, wann dieser Anruf erfolgt sein soll. Ein kurzer Stopp bei der Freundin (anstatt zuhause) würde ja nur Sinn machen, wenn der Anruf kurz vor dem geplanten Treffen erfolgt wäre.
E_M schrieb:fix was Bequemes ausgeborgt, für die Verabredung mit M.?
"Let me slip into something more comfortable." Entschuldige bitte, aber das erscheint mir ähnlich weit hergeholt wie die Einlassungen des Angeklagten.


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31.08.2019 um 16:22
VanDusen schrieb:Falls das stimmen sollte und das Opfer sich vor dem Treffen im Park komplett mit den Klamotten (Schuhe, T-Shirt, Latzhose) einer anderen Frau ausstaffiert hat, ist dort etwas gewaltig faul. Für mich stellt sich das beinahe so dar, als ob das spätere Opfer damit versucht hat, eine falsche Spur zu Stanislava T. zu legen
Und warum sollte sie das tun?


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